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Aadeulsche Feier Perelis auf Sonnenwendtag
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verabredet sei, die indessen tag verlegt wurde und der Volksfeier keinen
* Vorträge über Volksernährung während
des Krieges werden in Stadt und Kreis Gießen in der näch⸗ sten Zeit stattfinden. In dem Kursus über Volksernährung, der vom 3.—6. Februar im Abgeordnetenhaus in Berlin stattfand, hatte auch die Al ice⸗Schule vom preußischen Ministerium des Innern eine Einladung erhalten und ihre Hauswirtschaftslehrerin Frl. Hof dorthin entsandt. Frl. Hof wird nun den dort erhaltenen Anregungen durch eine Anzahl von—— 4 weiteste Verbreitung zu geben suchen. Unsere Nachbarstadt Marburg hat bereits mit einem solchen Vortrag, gehalten von Frau Rade, den Anfang gemacht; er fand in den von Frauen und Mädchen über⸗ füllten Stadtsälen statt und mußte einige Tage später wiederholt werden, weil Hunderte keinen Platz gefunden hatten. Auch hier wird man ein ähnliches großes Interesse, besonders für diese wichtigen Fragen, beim weiblichen Ge⸗ schlecht voraussetzen dürfen.
* Ueber Hindenburg und seine Kriegs⸗ felder wird am kommenden Donnerstag, abends 8½ Uhr, in der Neuen Aula auf Veranlassung des Kaufmänni⸗ schen und des Gewerbevereins ein auswärtiger Redner einen Vortrag halten, der sicherlich der Auf⸗ merksamkeit der weitesten Kreise begegnen wird.
e Konsum⸗Verein Gießen und Umgegend. Die am Sonntag stattgefundene außerordentliche General⸗ versammlung hatte sich mit folgender Tagesordnung zu be⸗ fassen: 1. Berichte; 2. Innere Angelegenheiten; Z. Event. Neuwahl des Aufsichtsrates. Der Vorsitzende des Aufsichts⸗ rates besprach zunächst eingehend die Differenzen mit dem Vorstand. Voll und ganz habe derselbe seine Pflicht getan, auch müsse anerkannt werden, daß der Vorstand bemüht ge⸗ wesen sei, die Interessen des Vereins in jeder Weise wahr⸗ zunehmen. Es könne aber nicht soweit gehen, daß der Vor⸗ stand Beschlüsse, die in gemeinsamer Sitzung gefaßt seien, nicht r Dies sei in zwei Fällen ge⸗ schehen, einmal beim Offenhalten der Gießener Verteilungs- stellen an den Sonntagen auf eine Stunde, das andere Mal bei der vorzeitigen Erhöhung des Brotpreises. Um das Urteil der Mitglieder zu hören, habe der Aufsichtsrat diese Ver⸗ sammlung einberufen. Die betreffenden beiden Vorstands⸗ mitglieder seien der Versammlung ferngeblieben; sie be⸗ gründen ihr Nichterscheinen durch folgende Erklärung:
„Die unterzeichneten Vorstandsmitglieder erklären hier⸗ mit, daß sie der heutigen Generalpersammlung aus dem Grunde ferngeblieben sind, weil diese ohne ihr vorheriges Wissen und ohne vorher darüber in einer Sitzung zu be⸗ raten, einberufen worden ist. Ein solches Vorgehen ist wohl angebracht, wenn sich die Vorstandsmitglieder schwerer Ver⸗ gehen gegen den Verein schuldig gemacht hätten. Da dies nun nicht der Fall ist, die Unterzeichneten vielmehr ihre ganze Kraft zum Wohle des Vereins eingesetzt haben, der Aufsichts⸗ rat aber trotzdem ein solches Vorgehen beliebte, halten wir es mit unserer Ehre nicht vereinbar, noch länger als vertrags⸗ mäßig festgelegt an der Spitze des Vereins zu stehen. Unsere Anwesenheit in der Generalversammlung hätte eventuell auch zu einer Aussprache geführt, die in der jetzigen schweren Zeit nicht im Interesse der Genossenschaft gelegen sein kann. Aus Rücksicht auf die weitere Entwickelung des Vereins begnügen wir uns mit dieser Erklärung und hoffen, daß die werten Mitglieder unser Verhalten begreifen. Michael Keßler. C. Koppe.“ 2
Diese Erklärung sei nicht stichhaltig, die Vorstandsmit⸗ glieder wären verpflichtet gewesen zu erscheinen. Er schlägt
jolgende Resolution vor:„Die Generalversammlung setzt das Vertrauen in die Verwaltung, daß sie, wie bisher,
N die Interessen der Genossenschast und ihrer Mitglieder in
jeder Beziehung wahrnehmen wird. Von allen Angestellten und Mitgliedern muß aber unbedingt gefordert werden, daß sie den von der Verwaltung gefaßten Beschlüssen und Anord⸗ nungen nachkommen. In der heute besprochenen Angelegen⸗ heit kann die Versammlung das Verhalten der Vorstands⸗ mitglieder nicht billigen. Ihr Fernbleiben von der heu⸗ tigen Versammlung ist zu verurteilen.“
Nachdem noch einige Redner gegen und für die Reso⸗ lution gesprochen, wurde dieselbe von der schwachbesuchten Versammlung mit Majorität angenommen. Hierauf gab der Vorsitzende des Aufsichtsrates noch einen kurzen Bericht über die günstige Entwickelung des Vereins, worauf Schluß der Versammlung erfolgte.
** Wie man Goldgeld auftreibt. Für über 6000 Mark in Gold hat ein Darmstädter Kino⸗ besitzer an die Reichsbank abgeliefert, die er innerhalb drei Tagen dafür eingenommen hatte, daß er beim Eintausch eines Goldstückes n Silber oder Papier freien Ein⸗ tritt in das ater gewährte.
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Herchenhain, 14. Febr. Bei sehr zahlreichem Besu wurde heute nachmittag in unserem Gotteshause eine Sep- feier für den in Frankreich gefallenen Feldwebel⸗Leutnant Hein⸗ rich Oechler aus Sichenhausen begangen. Die beiden Krieger⸗ vereine von Hartmannshain und Herchenhain waren mit umflor⸗ ten Fahnen erschienen. Pfarrer Römer hielt die Gedächtnisrede.
Starkenburg und Rheinhessen.
ch. Bingen, 15. Febr. Nicht weniger als 309000 Mark Goldgeld wurden bisher durch die Sammlung der Schul- knaben in Bingen der Reichsbank zugeführt. Wie groß die Goldbestände in den einzelnen Däusern noch sind, kann man daraus ersehen, daß in einer einzigen Straße in vielleicht 44 Häusern über 1000 Mark gesammelt werden konnten.
assau.
h Biedenkopf, 15. seor. Emem Landwirt in Krombach, der seine Getreidevorräte um mehr als die Hälste zu gering angegeben hatte, wurden die gesamten Bestände zwangsweise beschlagnahmt,
h Frankfurt a. M., 15. Febr. Das(nebenbei gesagt voll ⸗ kommen salsche) Gerücht von der bevorstehenden Neuprägung der Goldmünzen mit dem Lorbeerkranze wirkt weitere Wunder. In eimer hiesigen Bankfiliale nahe den Markthallen wechselten am Samstag Bauern, die zum Markt vom Lande hereimgekommen waren, für 360 90 Mark Goldgeld gegen Vapier ein. Auch in zahlreichen Geschälten, deren Dauptkundschast sich aus Land⸗ leuten zusammensetzt, floß der Goldstrom am Samstag in ersreu⸗ licher Fülle.
fe. Bad Homburg v. d. H, 15. Febr. Wie schon kurz ge⸗ meldet, ist in Berlin der berühmte Maler Wirkl. Geh. Rat Pro⸗ sessor Ferdinand Graf von Harrach im 82. Lebensjahre gestorbenu. Der Verstorbene war in jungen Jahren ein Freund des Taunus und weilte häufig als Kurgast in den Bädern Bad Homburg, Wiesbaden und Laugenschwalbach und zwar mit der Schwester seines Vaters, der Fürstin Auguste von Liegnitz, Gräfin von Hohenzollern, Gemahlin des Königs Friedrich Wil- helm III. von Preußen, die am 4. Juni 1873 zu Bad Homburg verstarb. 2
h Aus dem Taunus, 15. Febr. Im Untertaunuskreise hat der Landrat v. Trotha in Langenschwalbach eine Verfügung dahin erlassen, daß in seinem Kreisbereich nur Brote im Gewicht von vier Pfund gebacken und zum Einheitspreise von 60 Pfennigen verkauft werden dürfen. Bislang kostete im er e das Pfund Brot nicht weniger als 16—17 Pig.
as Pfund.
Die ueberschwemmung in Italien.
Rom, 15. Febr.(WTB. Nichtamtlich'. Der Wasser⸗ stand des Tiber hielt sich während des ganzen Tages auf der gleichen Höhe. Erst gegen abend begann er zu sinken. Die Oilis⸗ altion dauert sort. In den füberschwemmten Gegenden wird der Verkehr mit Wagen und Kähnen aufrecht erhalten. Der König besuchte auch heute die überschwemmten Ortschasten in der Um⸗ gebung von Rom.
. Märkte. fe. Frankfurt a. M., 15. Febr. Eine gewaltsame Ver⸗ minderung unserer Schweinebestände haben die um⸗ fangreichen Ankäufe der Stadtverwaltungen von Schweinen und
Verarbeitung derselben zu Speck, Wurst und Dauerwaren im Ge⸗
folge. Nicht allein, daß vollfleischige, schlachtreise Tiere auf den Markt zum Verkauf gestellt werden, sondern unreife Be⸗ stände, und das ist das Bedauerliche, werden abgestoszen, wie heute es sich auf dem Frankfurter Markte zeigte. Ein großes An⸗ gebot, 2852 Schweine— 168 mehr, wie am vorwöchigen Haupt- markt—, stand zum Verkauf, darunter aber reichlich unreife Schweine, die aber unter Preis veräußert wurden. Im Hinblick hierauf muß an die Bundesregierungen die Forderung gestellt werden, daß sie die Abstoßung unreifer Schweine nicht nur nicht fordern, sondern zu verhüten suchen. Das war beute die Ansicht der Metzgermeister und des legitimen Handels, um eine Kata⸗ strophe hintanzuhalten. Die Preise für vollfleischige Schweine von 80 bis 150 Kilo gingen 6 bis 7 Pfennig, die unter 80. Kilo 2 bis 4 Pig. pro Pfund Schlachtgewicht in die Höhe und notierten 104 bis 107 Pfennig bezw. 98 bis 102 Pfennig für das Pfund, ein noch nie erreichter Preis. Troßdem war der Handel schlep⸗ pend und der Markt wurde nicht geräumt. Am Rindermarkt hiel⸗ ten Ochsen und Kühe die bisherigen Preise, Bullen zogen etwas an, infolge der einsetzenden Wurstfabrikation. Kälber gingen im Preise etwas zurück, während Schafe eine Haussebewegung um 3 Pfennig pro Pfund Schlachtgewicht machten.— Am heutigen Markt in Wiesbaden galten Schweine durchschnittlich 7 Pfennig pro Pfund Schlachtgewicht weniger als am Frankfurter Markt. — f 2—— Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.
in Hessen am Mittwoch, den 17. Jebr. 1915
Aufheueend, trocken, nördliche Winde, kälter.
Letzte Nachrichten.
Die niederländische Note an Deutschland und England.
Amsterdam, 16. Febr. Der Inhalt einer Note der Nieder⸗ lande an die deutsche Regierung in der Frage des Unterseeboot⸗ krieges wird jetzt veröffentlicht. In der Note bestreitet die nieder⸗ ländische Regierung, daß die allgemein gegen die neutralen Staaten, gerichteten Vorwürfe bezüglich der Niederlande begründet seien. Bezüglich der Erklärung eines ausgedehnten Teiles der offenen See als Kriegsgebiet werden die gleichen Bedenken erhoben wie früher gegenüber der britischen Regierung. Es wird erklärt, die neutralen Schiffe hätten Anspruch darauf, daß eine hinreichende Untersuchung über die Neutralität der Handelsschiffe vorgenommen werde, bevor Maßregeln gegen die Schiffe ergriffen würden. Andererseits hat die niederländische Regierung bei der britischen ihre Bedenken ausgedrückt gegen den von letzterer bezüglich des Mißbrauchs der neutralen Flagge durch die britischen Handelsschisse eingenommenen Standpunkt.
Englische Abwehrmaßregeln gegen die deutschen Unterseeboote.
Rotterdam, 16. Febr. Der deutsche Konsul übersandte der Rotterdamer Handelskammer zur Kenntnisnahme eine ihm vom Reichskanzler zugesandte Aufzeichnung über den Unterseebootkrieg gegen England. Die Mit⸗ teilung des Reichskanzlers führt aus, daß zu erwarten sei, daß die englischen Handelsschiffe sümtlich mit Artillerie armiert werden. Sie wurden weiter aufgefordert, in Gruppen zu fahren, die deutschen Tauchbobte während der vorzunehmen⸗ den Untersuchung zu rammen oder während sie längs⸗ seitig liefen, mit Bomben zu belegen. Die an Bord der englischen Schiffe fahrenden deutschen Untersuchungs⸗ kommandos sollen überwältigt werden. Endlich wurde ein sehr
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Durch die Einberufung eines Teiles der Aerzte
zum Kriegs-Sanitätsdienste
im Felde sind die zurückgebliebenen Aerzte, zumal in der jetzigen Winterszeit sehr stark in Anspruch genommen. Ihre Mühen werden durch nicht rechtzeitige Bestellungen der Besuche wesentlich ver. mehrt. 1400 D
Die Aerzte bitten daher, Bestellungen für Besuche, deren Erledigung noch im Laufe des Tages erwartet wird, vor 9 Uhr vormittags ihnen zukommen zu lassen.
Der ärztl. Kreisverein Gießen.
N neine perehrliche Kundschaft!
Infolge gesetzlicher Bestimmung mußte ich leider meine Brotlieferung(hoffentlich nur für kurze Zeit) ein⸗
stellen. Hochachtungs voll os Wilhelm Schimmel, Rinzenbacher Mühlt.
P
Schwarze und farbige
Konfirmandenkleider
Kleiderstoffe
sind in großer Auswahl eingetroffen und emplehle solche zu sehr billigen Preisen
J. Pfeffer · GieBen
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boher Preis für das englische Schiff, welches das erste deutsche Tauchboot vernichtet, ausgesetzt. Die englischen Handelsschiffe in dem Kriegsgebiet sind demnach nicht mehr als unver⸗ teidigt anzusehen, so daß sie deutscherseits ohne vorherige Warnung vder Untersuchung angegriffen werden.— Inzwischen s hat die britische Regierung auch ihre Anordnung wegen des 5 Mißbrauchs neutraler Flaggen zugegeben. Damit ist die Erkennbarkeit der neutralen Handelsschiffe, wenn sie bei Nacht oder unter Deckung fahren, so gut wie unmöglich. Bei dieser Sach⸗ lage besteht keinerlei Gewähr mehr für die Sicherheit der neutralen Schiffahrt in den englischen Seekriegsgebieten. Dazu kommt noch die Erhöhung der Minengefahr, da die Absicht besteht, in allen Teilen des Kriegsgebietes in weitestem Umfange von Minen Ge⸗ brauch zu machen. Die neutralen Schiffe müssen daher wiederholt auf das dringendste gewarnt werden, sich in diese Gebiete zu begeben. Die Aufzeichnung des Kanzlers schließt mit der Erklärung, daß an der angekündigten Kriegsführung festgehalten wird, bis England sich entschließt, die allgemein anerkannten Regeln des Seekriegsrechtes, so, wie sie in den Pariser und Londoner Deklarationen niedergelegt sind, auch seinerseits künftig zu beobachten oder bis es von den neutralen Mächten hierzu gezwungen wird.(Berl. Lokalanz.) Die neutrale Schiffahrt.
i. Köln, 16. Febr. Die„Köln. Ztg.“ meldet aus Stockholm: Der norwegische Passagierdampfer „Beszheim“ ist als erster mit großen Namens⸗ schildern an den Seiten der Promenadendecks in See gegangen. Die Abfahrt erfolgte neun Stunden spüter als gewöhnlich, damit man die Minenfelder bei Tages⸗ licht passieren konnte.
Die Kümpfe in den Karpathen.
Oesterreichisch-Ungarisches Kriegspresse⸗ quartier, 16. Febr. In den Artilleriekämpfen an der westlichen Karpathenfront gelang es sechs öster⸗ reichischen Batterien, sich auf zwei russische Batterien einzu⸗ schießen. Der Feuerüberfall zwang die Bedienungsmann⸗ schaften zur Flucht. Bis zum Abend waren beide russische Battedien gänzlich zugedeckt. Russische Gegenversuche ühn⸗ licher Art mißglückten. An der Nidafront beschossen die Russen die österreichisch⸗ungarischen De en mit 17, Zentimeter⸗Haubitzen. Bei Czarkom fielen innerhalb we⸗ niger Stunden 156 Ekrasitgranaten in die Deckungen und verschütteten sie. Als die Russen die österreichisch-ungari⸗ schen Stellungen sturmreif glaubten, gingen sie zum Sturm⸗ angriff über. Die österreichisch-ungarischen Truppen ließen sie bis an die Drahtverhaue herankommen und schossen sie
dort ab.:. Ein Bombenanschlag in Sofia.
Berlin, 15. Febr. Die„B. Z. am Mittag“ meldet aus Sofia: Während des von den Schauspielern des hiesigen National⸗ tleaters veranstalteten Wohltätigkeits balles wurde durch ein Fenster des Saales eine Bombe geworfen. Sie erplodierte und verletzte mehrere Personen, darunter einige schwer. Unter den Verletzten befinden sich der Schwager des Kriegsmimisters Fit⸗ schew, ferner der Deput alow und ein Sohn des früheren
ierte Drake Kriegsministers Bojadschiew. Der letztere ist seinen Verletzungen erlegen. Ueber die Attentäter konnte bisher nichts Bestimmtes er⸗ mittelt werden. Viele glauben an die Möglichkeit, daß das Atten⸗ kat von Serben ausgeführt sei, die der Veranstaltung den
rakter einer Demonstration zuschrieben. Unter den Masken
Teilnehmer waren einige, die das leidende Mazedonien darstell, ten. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, daß die Tat das Werk
eines Irrsinnigen ist. China und Japan. N 2
Kopenhagen, 16. Febr. Die„Nowoje Wremja“ er⸗ fährt: Die chinesische Regierung hat dem japanischen Bot⸗ schafter eröffnet, daß sie nicht in der Lage sei, ohne Zu⸗ stimmung des Parlaments Beschlüsse bezüglich der letz⸗ ten japanischen Note zu fassen. Der japanische Vor⸗ schlag, daß zur Reorganisation der chinesischen Armee und Flotte nur japanische Instrukteure verwendet werden sollen, sei für die chinesische Zentralregierung auf Grund der chine⸗ sischen Verfassung un annehmbar.
Die japanischen Forderungen.
i. Köln, 16. Febr. Die„Köln. Ztg.“ meldet von der hol⸗ ländischen Grenze: Die„Times“ und die anderen englischen Blätter zeigen sich nunmehr über die Haltung ihres japa⸗ nischen Verbündeten gegenüber Ching sehr besorgt. Es sehe so aus, als ob die Japaner im Trüben fischen wollten. Eine Leistung verlange ja eine Gegenleistung, und da Japan Rußland und England im Osten geholfen habe verlange es jetzt immer größere Vergünstigungen. Da aber die beiden Groß⸗ mächte im Westen alle Hände voll zu tun hätten, könne Japan leicht von China alle möglichen Zugeständnisse verlangen. Im ganzen zeigen sich die englische und 12 russische Presse se hr wenig erbaut von dem Vorgehen der Japaner.
die beste
& Co., Radebeul, für zarte weile Haut und schönen Teint, à Stück 50 Pig. Uberall zu haben.
Licht- Spiel Haus
programm vom 13. bis 16. Februar 1915 Der rote Karneval
Drama in 3 Akten.
Dupin, ein Opfer seines Heldenmutes, Komödie.
Mariazell, Naturbild.
Das Pösabahtehelehen
Lustspiel in 3 Akten.
Die Primadonna, ein malerischer Teil Frank- reiclis, aktuelle Naturaufnahme.
Die neuesten Kriegs-Berichte
Ullitur ohne Charge zahlt werktags die Halrte.(140


