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Der Giodener erscheint täglich, außer Sonntags.— Beilagen: viermal wöchentlich Gießener Familienblätter;
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Gießen
General⸗Anzeiger für
Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.
165. Jahrgang
jährl. Mk. 2.20;
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Oberhessen
Buch⸗ und Steindruckerei n. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. druckerei: Schulstr. 7.
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Mittwoch, 10. Februar 1915
Zezugsvreis: monatl. 75 Pf., viertel⸗ durch
Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz, für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämilich in Gießen.
Kriegssitzung des preußi chen Abgeordnetenhauses. Die Türken am Suezfanal!
B) Großes Hauptauartier, 9. Februar, vormittags.(Amtllch.) Westlicher Kriegsschauplatz. Es ist nichts Wesentliches zu berichten.
Oestlicher Kriegsschauplatz. An der ostpreu⸗ zischen Grenze wurden wiederum einige kleinere örtliche Erfolge errungen.
Sonst Lage unverändert.
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Von den Kämpfen unserer deutschen Heere ist gestern und heute wenig verlautet. Im Westen sind anscheinend keine besonderen Unternehmungen im Gange, und im Osten tobt, wie aus dem österreichisch-ungarischen Bericht heraus— klingt, vor den Karpathen ein heftiger Kampf. Wir wissen aus dem Bericht unserer Heeresleitung, daß dort auch deutsche Truppen mitfechten, und die Russen hatten vor einigen Tagen ängstlich festgestellt, daß große Verstärkungen des Feindes eingetroffen seien. So ist die Augenblicksruhe, die wir heute einmal haben, doch von höchster Spannung begleitet. Der Kampf um Warschau geht ebenfalls weiter, und eines Tages wird es auch dort zu entscheidenden Niederlagen der Russen kommen. Was uns ganz besonders erfreut, ist, daß die Türken wieder ein starkes Zeichen ihres Offensivgeistes gegeben haben; wir verweisen auf die Mel⸗ dungen im 2. Blatt dieser Ausgabe. Zwar war vor längeren Wochen— einer anscheinend ähnlichen Lage am Suez⸗ kanal eine kleine Enttäuschung eingetreten. Nach einzelnen Vorpostengefechten, die sich in der Nähe des Suezkanals ab⸗ gespielt hatten, hörte man plötzlich nichts mehr. Der Unter⸗ schied aber ist der: heute steht die türkische Hauptmacht, wie die amtliche türkische Meldung ausdrücklich besagt, in unmittelbarer Nähe, mit der ausgesprochenen Absicht, dem⸗ nächst den Angriff zu beginnen, sobald die Aufklärungs⸗ 3 8 1105 Und diese haben bereits einen Erfolg gehabt, der auf sorgfältige Ausrü u i⸗
ung ae 15 eschließen lag t. Einige Kom⸗ nien Infanterie haben sogar den Suezkanal überschrit⸗ ten, und als englische Schiffe eingriffen, ist ein eng⸗ lischer Kreuzer durch türkische Geschütze schwer beschädigt worden. Es wird also voller Ernst! Am Schluß der ge⸗ nannten Meldung wird noch gesagt, daß ein Teil der türlischen Flotte Jalta wirksam beschossen und ein russi⸗ sches Schiff versenkt habe. Jalta ist einer der vornehmsten russischen Badeorte auf der Halbinsel Krim, wo der Zar ein prächtiges Schloß besitzt. ö
Auch an der persischen Grenze haben die Türken Erfolge n Es ist darüber folgende Meldun eingelaufen:
(WTB) Konstantinopel, 8. Febr.(elene) Die Son⸗ derberichterstatter der Agence Telegraphique Milli in Bagdad und Amara berichten, daß türkische Truppen, verstärkt durch arabische Krieger, die wichtige Stellung Haviz, nördlich von Muhammera, besetzt haben, wo sich vorgeschobene englische Posten befanden. Dieser Erfolg machte großen Eindruck auf die Beduinen⸗Stämme der Umgegend, die sich gleich denen des be⸗ nachbarten persischen Gebietes den türkischen Truppen anschlie ßen. . Truppen und Beduinen⸗Stämme marschieren auf
asra. 5
Dazu bemerkt die„Köln. Ztg.“: Während die Engländer nach ihrer Landung am Nordende des persischen Meerbusens ziemlich widerstandslos sowohl das wichtige Basra, als am Zusammenfluß von Euphrat und Tigris den Ort Korna besetzt haben, behaupten neuerdings die Türken, in mehreren größeren und kleineren Scharmützeln Vorteile davongetra⸗ gen zu haben. Muhammera, in dessen Nähe jetzt gekämpft worden ist, liegt östlich von Basra am linken Ufer des hier die Grenze zwischen der Türkei und Persien bildenden Schatt el Arab. Die Türken und die ihnen verbündeten Beduinen⸗ Stämme ständen somit im Rücken der englischen Stellung von Korna und in der Flanke der englischen Stellung von Basra. Da aber der die gemeinsame Mündung des Euphrat und Tigris darstellende breite Schatt el Arab dazwischen liegt, und die Engländer sicherlich auf diesem Wasserwege noch die Herren sind, so müßten die Türken, damit ernstlich von einem Marsch gegen Basra die Rede sein könnte, auch 5 dem rechten Flußufer Siege erringen oder errungen aben.
Oberste Heeresleitung.
* 4* Der Kampf um die belgische Küste.
Berlin, 10. Febr. Der Kampf um die belgische Küste ist, wie der„Tägl. Rundschau“ ufolge„Daily Chronicle“ berichtet, erheblich stärker und lebhafter geworden. Auf bei⸗ den Seiten wird eine fieberhafte Tätigkeit entwickelt. Es habe den Anschein, als ob die Verbündeten angesichts des am 18. Februar beginnenden Unterseebootskrieges biber ee machen, um in den Besitz der belgischen Küstenstrecke zu gelangen.
Die„Schlupfwinkel“ der deutschen Unterseeboote.
Basel, 9. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Die Baseler Nachr. melden aus Mailand: 150 englische Schiffe, Zerstörer und sogenannte Depotschiffe, suchen die gesamte englische Küste nach Schlupfwinkeln der deutschen Unterseeboote ab. 8
Das Schlachtfeld von Soissons.
Berlin, 10. Febr.„Daily Telegraph“ meldet aus Boulogne, daß die Deutschen die Beschießung von Soissons eingestellt haben. Das Artillerieduell dauere aber auf den Höhen 17 dem rechten Ufer der Aisne
und der Stadt fort. Die Stadt ist noch in den Händen der
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orberei⸗
Verbündeten, ebenso ein Teil des umliegenden Geländes.
Das Gebiet Ville en Meuse-St. Germain ist besonders das
Ziel des deutschen Artilleriefeuers. Die Aisne⸗Ebene ist von
Bury bis St. Medard le Soissons vollständig überschwemmt. Neue indische Truppen.
Lyon, 9. Febr.(WTB. Nichtamtlich.)„Expreß Repu— blicain“ meldet: Indi sche Truppen pasfsierten gestern Lyon in der Richtung nach Nordfrankreich.
Die euglischen Verluste.
London, 8. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Asquith teilte gestern im Unterhause mit, daß die Verluste aller Rangklassen der englischen Armee auf dem westlichen Kriegsschauplatz bis zum 4. Februar ungefähr 104000 Man'n betragen.
Der Kampf um Warschau.
Berlin, 10. Febr. Zu dem Vorstoß gegen War⸗ schau bringen die Morgenblätter die von polnischen Or⸗ ganen der„Nowoje Wremja“ entnommene Meldung, daß die Deutschen bereits an mehreren Punkten die russische Stel- lung vor Warschau durchbrochen hätten.
Der österre chisch⸗ungarische Tagesbericht.
Wien, 9. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 9. Febr. mittags. In Polen und Westgali⸗ zien leine Veränderung; Geschützkampf. Im westlichen Walogebirge gelang es gestern nachmittag den verbündeten Truppen, einen von den Russen hartnä⸗ verteidigten Ort nördlich des Sattels von Veloves nach mehrtägigen Kämp⸗ fen zu nehmen. Zahlreiche Gefangene wi gemacht, viel Munition und Kriegsmaterial erbeutet. An der übrigen Karpathenfront heftige Kämpfe. Im westlichen Abschnitt scheiterten mehrere 3 2 wobei 340
Gefangene und 3 Maschinengewehre in unsere Hände fielen. Die Vorrückung in der Bukon schreitet fort. uns heseht. 1
Wa m a wurde ö.* . a vertreter des Chefs des Generalstabes: v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
Wien, 9. Febr.(WTS. Nichtamtlich.) Die„Neue Freie Presse“ veröffentlicht eine Meldung des Blattes„Wiadomosci Polskie“ von einem neuen eklatanten Völkerrechtsbruch, den sich die Russen haben zu Schulden kommen lassen. Die Russen haben in dem von ihnen besetzten südöstlichen Teile Galiziens eine systematische Rekrutierung durchgeführt. Die Aushebung hat im Dezember stattgefunden. Noch früher haben die Russen die Rekrutierung in den Bezirken Stanislau, Borodezany, Nabworna und anderen Bezirken durchgeführt.
Der Korrespondent der„Wiadomosci Polskie“ hatte eine Unterredung mit russischen Gefangenen. Er fand unter diesen einen österreichischen Ruthenen aus Brody. Es stellte sich heraus, daß diese schon zu Anfang der russischen Invasion bei der von Rußland in Galizien angeordneten Rekrutierung ausgemustert, ausgebildet end sodann auf den galizischen Kampfplatz entsandt
worden sind. Russische Heereszustände.
Budapest, 9. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Der Korre- spondent des„Pester Lloyd“ Bela Landauer veröffentlicht den Bericht eines Offiziers, der einen russischen Gefangenentransport beaufsichtigte., Der Offizier berichtet: Nicht zum Zwecke der Stimmungsmache sagen wir es, aber es ist allgemein bekannt, daß die russische Mannschaft, wo sie nur irgend kann, zu uns herüber deser⸗ tiert. Kein Wunder! Denn abgesehen davon, daß sie unter der Witterung ebenso wie die anderen zu leiden haben, ist ihre Verpflegung und ihre Behandlung durch die Offiziere niederträchtig. Kürzlich geriet das Löhnungsbuch eines Ge- fangenen in unsere Hände. Daraus ersah ich, daß der Mann am 1. November seinen letzten Sold erhalten hat. Aber es wird ihnen nicht leicht, herüberzukommen. Denn es ist sozu⸗ sagen die einzige Aufgabe der Kosaken, vor und hinter der Front Fluchtversuche zu verhindern. Darum finden die De⸗ sertionen meist bei Patrouillengängen statt und bei Re— lognoszierungen. Die gefangenen Offtziere fragen wir nicht aus: ihre Haltung ist nicht gleichartig, aber selten be⸗ nehmen sie sich anders als kühl und trotzig. Bei einer Ge⸗ legenheit ordnete ein Offizier unserer Gefangeneneskorte an, daß die russischen Gefangenen wenigstens abwechselnd die Tornister unserer Eskortemannschaft tragen sollten; ein mitgefangener russischer Offizier protestierte dagegen in austerordentlich herausforderndem Tone. Die gefangenen Mannschaften haben wenig Geld bei sich, desto mehr aber die Kosaken, die meisten der letzteren haben mindestens 100 Rubel in der Tasche. Nebenbei gesagt, der reguläre russische Liniensoldat haßt die Kosaken stärker als den Feind. Sehr oft bitten uns die Gefangenen, die Kosaken un⸗ bedingt aufknüpfen zu lassen. Wenn wir die Kosaken durch— suchen lassen, finden sich in ihren Taschen ganze Waren- lager. Bei einer Gruppe von acht Kosaken fanden wir 16 Paar ilbernes Eßzeug, zwei blaue und zwei braune seidene und 15 leinene Tücher, bei dem einen ein goldenes Medaillon,
er noch von der Heimat mitgebracht haben wollte. Frei⸗ lich stand auf der Rückseite des Medaillons in deutscher Sprache eingraviert: Andenken an die hl. Firmung. Die efangenen Russen wundern sich sehr, daß wir nicht Hungers terben, wie ihnen von ihren Offizieren immer gesagt wurde, daß sie vielmehr auch noch bei uns reichlich verpflegt werden.
Die Eröffnung der russischen Duma.
Petersburg, 9. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Heute nachmittag wurde die Session der Duma in Gegenwart des ganzen Kabinetts, der Mitalieder des Reichsrates, des
diplomatischen Korps, der Vertreter der Presse und eines zahlreichen Publikums eröffnet. Nach der Verlesung des laiserlichen Ükases über die Wiedereröffnung der Duma brachte der Präsident ein Hoch auf den Zaren aus, das die ganze Versammlung mehrmals wiederholte. Nach dem Ab⸗ singen der Nationalhymne hielt der Präsident eine An⸗ sprache; die Stellen, die sich auf die auf der Seite Rußlands lämpfenden Staaten bezogen, wurden von lauten Beifalls⸗ rufen übertönt, die gegen die Loge gerichtet waren, in der sich die Vertreter dieser Staaten befanden.
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Der Mißbrauch der neutralen Flagge.
New Pork, 9. Februar.(WTB. Nichtamtlich.) Der Washingtoner Korrespondent der„Associated Preß“ mel⸗ det: Obwohl die Re gierung noch keinen Bericht über die Benutzung der amerikanischen Flagge durch die„Qu sa⸗ tania“ erhalten hat, wird in amt ichen Kreisen geäußert, daß eventuell eine Untersuchung des Falles erfolgen werde. Es wird als nicht unwahrscheinlich betrachtet, daß dieser Fall die Grundlage abgeben könnte, um die ganze Frage der Benutzung neutraler Flaggen durch Handelsschiffe krieg⸗ führender Mächte aus Anlaß der deutschen Erklärung zu erörtern. Die amerikanischen Gesetze enthalten keine Vor⸗ schrift, die den Mißbrauch der amerikanischen Flagge durch ausländische Schiffe verbietet. Es war jedoch durcht üb⸗ lich, daß die Regierung die Konsuln anwies,, ausführlich über solche Vorkommnisse zu berichten.
Berlin, 10. Febr. Einem New Morker Telegramm der„Post“ zufolge soll ein Antra gim Senat eingegan⸗ gen sein auf Einspruch des Staatsdepartements gegen die mißbräuchliche Führung der amerikanischen Handelsflagge durch fremde Kauffahrteischiffe.
London, 9. Febr.(WTB. Nichtamtl ch.), 2 preß“ schreibt: Die En scheidung betreffend die neutrale Flagge spird zweifellos die öf fentliche Meinung Eng⸗ lands sehr beun ruhigen. Seit wann ist der Union Ja ckeine Flagge, die furchtsamniedergeholt wird? Wir zweifeln nicht, daß es eine zulässige Kriegslist ist, aber die Stellung Englands ist so einzigartig, daß wir ungünstige Folgen einer derartigen Taktik befürchten. Doch haben wir Zutrauen zur Admiralität und zur Flotte, daß wir uns dieser Entscheidung beugen.
Stockholm 9. Febr. WTB. Nichtamtlich.)„Svenska Tele⸗ graf“ schreibt: In schwedischen Reederkreisen wie in der schwedischen Presse herrscht allgemein die Auffassung, daß mit der englischen Bekanntmachung über die Anwendung neutraler Flaggen die neu⸗ trale Schiffahrt tatsächlich vernichtet ist. Die Presse ist sich dieses mal fast vollständig darüber einig, die über raschend leicht⸗ innige englische Absicht zu verdammen,„Dagens Nyheter“, das leitende liberale Organ Stockholms, schreibt, daß man die englische Handlungsweise streng verurteilen müsse. Denn erstens zeuge sie von einer Fei gheit, die man nur mit Schmerz bei der stolzen englischen Nation feststellen könne, zweitens bringe sie die Rechte der kleinen Völker in Gefahr, was von seiten eines Landes unerwartet komme, das als Beschützer der kleinen Völker gelten will. Im allgemeinen findet die Presse diefe neue Kriegslist Englands, wie„Nya Dagligt Allehanda“ die englische Bekannt⸗ machung nennt, lumpig und man ist erstaunt über die Rücksichts⸗ losigkeit der Engländer, die sich die Meerbeherrschenden nennen und doch ohne weiteres ihre Zuflucht zur Benutzung der neutralen
Flagge nehmen.
Lyon, 9. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Dem velliste“ zufolge sind die Getreidefrachten! von Amerika nach französischen Häfen von 80 Centimes für den Doppelzentner vor Kriegsausbruch auf über drei Franks gestiegen. Die Ankündigung des Handelskrieges durch Deutschland werde ein weiteres beträchtliches Steigen der Frachten zur Folge haben.
Die Holland⸗Amerika⸗Linie.
Berlin, 10. Febr. Die Holland-Amerika⸗Linie wird laut„Köln. Ztg.“ für ihren Schiffsverkehr mit den Vereinigten Staaten einen anderen als den bisheri⸗ gen Kurs bestimmen.
Sperrung des amerikanisch⸗holländischen Kabels?
Berlin, 10. Febr. Verschiedenen Morgenblättern wird über Haag von gestern über eine Sperrung des amerikanisch⸗ holländischen Kabels berichtet. Während des ganzen Tages ist über das englisch-holländische Kabel nicht eine einzige Meldung in Holland eingelaufen. Die Erscheinung ist um so merkwürdiger, als nach Erkundigungen an zuständiger Stelle keine Störung der Kabellinie vorliegt. Es seien zweierlei Vermutungen aufgetaucht. Einmal die, daß das. Kabel von der Regierung für ihren Meinungsaustausch mit den Vereinigten Staaten in Anspruch genommen sei, und dann die andere, daß eine Absperrung des Kabels durch England vorliege, um Mitteilungen über die englischen Truppentransporte nach Holland zu verhindern.
Die Haltung Italiens.
Rom, 9 Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Nach dem Amts— blatt von Rom werden die Soldaten der zweiten Kategorie der Jahrgänge 1893, 1894 bis zum 31. Mai 1915 unter den Waffen behalten
Ein japanischer Panzerkreuzer aufgelaufen.
Tokio, 9. Febr.(WTB. Nichtamtlich.] Die japanische Admiralität gibt bekannt, daß der japanische 2
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lreuzer„Asama“ an der Küste von Mexiko auf ein aufgelaufen ist.


