Ausgabe 
(6.2.1915) 31. Erstes Blatt
Seite
39
 
Einzelbild herunterladen

5 Er führt die Bezei:Vereinslazarett⸗ zug F Hessen und besteht aus: 26 Krankenwagen mit 263 Betken, 2 Wagen für die

leitenden Mannschaften, 2 Wagen für Aerzte und Schwestern, 1 Küchenwagen, 1 Vorratswagen, 1 Magazin⸗ 2 1 Verband⸗ und Apothekenwagen, 1 Gepäckwagen, 1 bedeckten Güterwagen, 2 Heizkesselwagen, zusammen 38 Wagen mit 80 Achsen. Das erforderliche Wagenmaterial ist mit Genehmigung des Königl. Preuß. Ministers für öffent⸗ liche Arbeiten von der Königl. Preuß. und Großh. Hess. Eisenbahndirektion Mainz überwiesen und in der Eisenbahn⸗ hauptwerkstätte 1! von dem Werkstättenamt Ia zu Darmstadt umgebaut und hergerichtet worden. Das Begleitpersonal hat zu bestehen aus: 1 inaktiven Offizier, 1 leitenden Arzt, 2 Hilfsärzten, 1 Rechnungsführer, 27 Krankenpflegern, darunter 1 Kolonnenführer, 4 Krankenschwestern, 2 Köchen, 1 Diener und 1 Schlosser und dem Eisenbahnpersonal. Als leitender Arzt hat sich der Großh. Kreisarzt Medizinalrat Dr. Groos in Darmstadt freiwillig für drei Monate ver⸗ pflichtet. Den Dienst als Krankenpflegerinnen übernehmen vier freiwillige Krankenpflegerinnen vom Roten Kreuz, eine Schwester und drei Hilfsschwestern. Von den 27 Kranken⸗ pflegern gehören 25 der Hess. freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz und zwei der Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger im Kriege an. Die Vorbereitung des Vereins- lazarettzugs lag in den Händen der Krankenbeförderungs⸗ abtetlung des Roten Kreuzes unter Leitung des Herrn Ministerialrats Dr. Kratz. Die Mittel für die Aufstellung und Ausrüstung des Zuges wurden dem Hessischen Landes- verein vom Roten Kreuz von den evangelischen Ge⸗ meinden des Landes zur Verfügung gestellt. Die vortreffliche Ausstattung des Zuges mit den sehr bedeuten⸗ den Vorräten an Weißzeug, Koltern und Gummidecken hat der Verband evangelisch⸗ kirchlicher Frauen⸗ vereine in Hessen übernommen und dabei in kurzer Zeit eine recht beachtenswerte Aufgabe gelöst. Daneben haben noch zahlreiche Einzelpersonen und Frauengruppen es sich nicht nehmen lassen, sei es direkt oder durch Vermittlung des zuletzt genannten Verbandes, sich mit Stiftungen an der Ausrüstung des Zuges zu beteiligen.

Die Großherzogin hat gestattet, daß der neue Vereinslazarettzug den Namen Großherzogin von Hessen führt und wird den Zug am Sonntag, den Februar, vor⸗ mitt, 11½ Uhr, besichtigen. Am Sonntagnachmittag, am Montag den 8. d. M. ist eine allgemeine Besich⸗ tigung vorgesehen. Dann wird das rollende Krankenhaus seine Fahrt in das Feindesland antreten und unsere kranken und verwundeten Soldaten den heimatlichen Lazaretten zu führen. Die Besichtigung des Vereinslazarettzuges 03 Groß⸗ herzogin von Hessen durch das Publikum kann stattfinden: Sonntag, den 7. Februar, von 1 Uhr bis 5% Uhr nachmittags

und Montag, den 8. Februar, von 10 Uhr vormittags bis Uhr nachmittags. Das Eintrittsgeld beträgt: Sonnta und Montag von 1 Uhr ab 50 Pfg., Montag von 10 bis 1 Uhr

1 Mk. Der Eingang zur Besichtigungsstelle, am Güterbahn⸗ hof in Darmstadt, befindet sich im Dornheimer Weg.

*, Ernennung. Die Großherzogin hat am 1. Februar den Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Pro⸗ vinz Oberhessen Ferdinand Schmidt zum Oberlandes⸗ gerichtsrat bei dem Oberlandesgericht, mit Wirkung vom 21. Februar 1915 ernannt.

Auszeichnung. Anläßlich der 50. Wiederkehr des Tages, an dem er in den hessischen Staatsdienst getreten ist, wurde Herrn Geh. Forstrat Prof. Dr. Wimmen auer das Fomturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philippsdes Großmütigen verliehen. Die Auszeich⸗ nung wurde dem Jubilar durch den Rektor der Universität überreicht. Die Zahl der Kriegergräber auf dem Fried⸗ 920 am Rodberg auf dem hierfür von der Stadt bereit⸗ gestellten Leichenfeld beträgt jetzt nach halbjähriger Dauer des Weltkrieges 64. Es sind 35 unserer tapferen deutschen Soldaten und 29 Franzosen, Belgier und Russen, welche, in unsere Stadt verwundet eingebracht, verstarben, zur letzten Ruhe gebettet. 1

*Die erste N des Schwurgerichts im Jahre 1915 für die Provinz Oberhessen beginnt am Montag den 8. März. Den Vorsitz führt Landgerichtsrat Schudt. * Der Obst⸗ und Gartenbauverein hat auf

4 5 abend Uhr im Hotel Schütz eine Versamm⸗ ung anberaumt, die sich mit der Frage der Errich- tung von Kleingärten in Gießen befassen wird. Der Verein erwartet zahlreichen Besuch aus Juteressentenkreisen.

Landkreis Gießen.

B. G. Großen-⸗Buseck, 5.ebr. Der Straßenwart Chrt Pfeiser III., der als Gefreiter in einem Landwehr-Regimen⸗ ausgerückt ist und als Krankenträger tätig war, ist zum Vizeseldt webel befördert und mit dem Eisernen Kreuze ausgezeichnet worden.

kl. Lollar, 5. Jan. Unteroffizier der Reserve Meden⸗ bach von der 4. Kompagnie des Linien-Infanterie⸗Regiments Nr. 116 wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Er befindet sich z. Zt. in der Heimat zur Erholung von seiner schweren Verwundung.

JWeitershain, 6. Febr. Der Unteroffizier Heinrich Weiß im Ersatz⸗Jnfauterie-Reg ment 116 ist zum Sergeanten be- ördert worden. Gleichzeitig wurde ihm das Eiserne Kreuz

berliehen. f 5 Kreis Büdingen.

Büdingen, 4. Febr. Erst vor wenigen Tagen verunglückte der Knecht des Landwirts Seib in Lorbach, als ihm im Felde die Pferde durchgegangen und er unter den Wagen geraten war. Gestern wäre es einem hiesigen

1

Schmiedemeister beinahe gerade so ergangen. Er hatte si das Fuhrwerk in Lorbach 2 5 6 zu fahren. Beim Nachhausefahren setzte er sich auf den leeren Wagen, als plötzlich ein Eisenbahnzug heranbrauste. Die Pferde wurden scheu und rannten davon. Der Fuhrmann verlor die Gewalt über sie und rettete sich durch einen geschickten Sprung vom Wagen. An der Gym⸗ nasiumstraße kam das Fuhrwerk beim Umbiegen um eine Ecke zum Stehen. Ein Pferd rannte wider einen Wandstein neben an der Straße und brach ein Bein. Das wertvolle junge Tier mußte abgeschlachtet werden.

Starkenburg und Rheinhessen.

m Offenbach a. M., 6. Febr. Nach der neuesten Ein- wohner⸗Statistitk vom 1. Januar hat die Stadt Offenbach, einschließlich des Stadtteils Bürgel, insgesamt 78 970 Einwohner gegen 80 237 während der gleichen Zeit des Vorjahres. Der Rück gang der Einwohnerzahl ist auf die Einberusung der zahlreichen. hier nicht ständig ansassigen Arbeiter zurückzu ühren, während die anderen Kriegsteilnehmer, die einen eigenen Haushalt süßren, aut gezählt sind.(Auch die übrigen vier großen Städte des Groß herzogtums haben im Vergleich zum vorhergegangenen Jahre einen Rückgang zu verzeichnen. So beträgt nach dem Stand vom 1. Januar 1915 die Einwohnerzahl der Städte Mainz mit Mom bach, Kastell und Kostheim 20 548, Darmsta dt 86266, Worms mit Vororten 49 380 und Greßen 32844.)

ch. Aus Rheinhessen, 5. Febr. Die letzte Woche brachte wiederum strengere Fröste, so daß die Arbeiten inden Weinbergen nicht durchgeführt werden konnten. Da diese Arbeiten bis jetzt gut gefördert wurden, so schadet der augenblickliche Stillstand nicht viel. Dagegen ist der Nutzen, der durch die Kälte bei der Bekämpfung der Reb schädlinge und Pilzkrankheiten erwächst, recht ansehnlich. Die Nachfrage 1914er Weinen ist in letzter Zeit lebhaft gewesen. Die gut ausgebauten Weine finden in Handelskreisen guten Anklang. Die letzte Woche brachte größere Verkäufe, so daß Hoffnung vorhanden ist, daß der Geschäftsgang auch weiterhin Leben zeigt. Bezahlt wurden zuletzt für das Stück 1914er in Wörrstadt 470 Mark, in. Schwabenheim 475, in Dittelsheim 500, in Heßloch 510, in Ockenheim 540, in Bechtheim, Guntersblum und Metten⸗ heim 600 und in Alsheim 720 Mark. Auch von den älteren Weinen konnten ansehnliche Mengen abgesetzt werden. Die Preise für diese Weine sind fest. Es kostete das Stück 1912 er in Engelstadt 500 Mark, in Jugenheim 510, in Oppenheim 700, das Stück 1913er in Schwabenheim 540, in Spiesheim 525, in Wolfsheim 540 bis 550, in Schimsheim 550, in Siefersheim 570 und in Guntersblum 600 Mark.

Kreis Wetzlar.

m. Lützellinden, 5. Febr. Von den aus unserer Ge⸗ meinde ins Feld gezogenen 115 Mann sind 3 mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden und zwar: Feld⸗ webel Gilbert(81. Inf.⸗Regt.), Unteroffizier Möglich 26. Pion.⸗Bat.) und Unterofsizier Weber(4. Drag.⸗Rgt.).

g Leider sind auch schon 5 Mann im Kampfe gefallen und 2

gerieten in Gefangenschaft. 5 1E Hessen⸗Nassau.

J Marburg, 5. Febr. Dem Professor der Medizin Kreisrat Dr. Heinrich Hildebrand hier wurde auf der Baltischen Ausstellung in Malmö die Kgl. Schwedische Medaille verliehen.

m. Kirchhain, 5. Febr. Immer noch werden in der städtischen Festhalle von einzelnen Gemeinen gesammelte Wollsachen und Kleidungsstücke eingeliefert und die Des⸗ infektion wird fortgesetzt. Bisher sind über 400 Decken fertiggestellt, von denen 375 bereits an das 11. Armeekorps abgesandt wurden. Die noch gut erhaltenen Kleidungsstücke werden nach Ostpreußen und Elsaß⸗Lothringen verschickt. Im benachbarten Betzriesdorf hatte eine alte Frau ihre Ersparnisse, 240 Mark, in einem alten wollenen Hemde aufbewahrt, das sie in der Gedankenlosigkeit bei der Samm⸗ lung zur Reichswollwoche hergab. Es hat nicht geringe . 5 gekostet, der Frau wieder zu ihrem Schatze zu ver⸗ helfen.

h. Frankfurt a. M., 5. Febr. Opernhaus und Schauspielhaus, die finanziellen Sorgenkinder der Stadt, haben auch im letzten Geschäftsjahre mit einer gewaltigen Unter⸗ bilanz gearbeitet. Zwar ließ sich ursprünglich das Ergebnis recht günstig an, doch die drei ersten Kriegsmonate, die letzten des Geschäftsjahres, stießen alle schönen Rechnungen um, so daß das Gesamtergebnis als das schlechteste der letzten Jahre bezeichnet werden muß. In der Zeit vom 1. November 1913 bis 31. Ok⸗ tober 1914 betrugen die Einnahmen im Opernhause 1051 866 Mk., im Schauspielhause 578 461 Mk., die Ausgaben 1 426 941 Mk. bezw. 739 951 Mk. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf 1667 975 Mark, die Gesamtausgaben auf 2 256614 Mk., so daß der Be⸗ triebsverlust 588638 Mk. beträgt. Zur Deckung dieses gewaltigen Verlustes wurden die Stadt mit 502 500 Mk. und die Garantiezeichner mit etwa 80 000 Mk. herangezogen.

Herichtssaal.

Breslau, 5. Febr.(W. B. Nichtamtlich.) In dem seit 15 Jahren schwebenden Prozeß des Grasen Kwilecki sist beute das Urteil des Oberlandesgerichts Breslau als Berufungsinstanz ergangen. Die Klage der Bahnwärtersrau Cäcilie Meyer, sest⸗ zuftellen, daß der angeblich 189 geborene Graf Stanislaus Kwi lecki identisch sei mit einem von ihr am 22. Dezember 189. geborenen unehelichen Knaben, wurde mit der Begründung zurück gewiesen, daß der von der Klägerin angetretene Idenditätsbeweis als nicht gelungen erachtet wird.

Bandel.

A Die Bromsilber⸗ Konvention, welche auf drei Jahre verlängert wurde, beschloß eine Preiserhöhung von 2 Mk für 1000 Bromsilberkarten. Gleichzeitig wurden die Preise des Kleinverkaufs um 50 Pig. pro 100 Karten gesteigert. Der Ver- band deutscher Ketten sabriken beschloß, seinen Rabattsatz auf

8K

von den Fabriken bezogene Ware von 30 Proz. auf 25 Proz. herab zusetzen. Der Verband der deutschen Veredlungsanstalten für Baum wolle beschloß, vom 15. Februar ab für Baumwollgewebe eine Preiserhöhung von 10 Proz. eintreten zu lassen.

Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 7. Februar 1915: Bededt und trocken, sünösteiche Winde, kalt.

Letzte Nachrichten. Die Wirkungen des Unterseeboot-Krieges.

i. Köln, 6. Febr. LautKöln. Ztg. berichtet der Nieuwe Rotterdamsche Courant: Infolge des deutschen Tauchbootkrieges haben bis gestern mittag die White Star Line und 24 andere englische Linienschiffahrts⸗Gesellschaften den Verkehr der Liniendampfer eingestellt. Dasselbe Blatt meldet aus Amsterdam: DieHarrison Line in Liverpool meldet, daß vier ihrer Dampfer, die in dieser Woche Liverpool anlaufen mußten, überfällig sind.

Die Blockade und die englische Presse.

(i) Köln, 6. Febr. DieKöln. Ztg. meldet von der holländischen Grenze: Die neuesten Londoner Blätter haben noch keine Zeit gefunden, sich zu der Ankündigung der Sperre der englischen Gewässer durch Deutschland

selbst gehen Entrüstung und Ueberraschung her⸗ vor.Daily Chronicle stellt fest, die Blockade sei nach den völkerrechtlichen Bestimmungen ungültig, da Deutsch⸗ land nicht die Mittel habe, dieselbe ausreichend zu gestalten. Nur dann aber sei eine Blockade nach den geltenden Grund⸗ sätzen anzuerkennen.(An solche theoretische Erörterungen werden sich die deutschen U-Boote schwerlich kehren; die praktischen Folgen ihrer Arbeit zeigen sich ja jetzt schon. Red d.G. A.). Belgien rekrutiert.

i. Köln, 6. Febr. DieKöln. Ztg. meldet von der französischen Grenze: Nach einer Meldung des Temps beabsichtigt die belgische Regierung in Le Havre, alle waffenfähigen belgischen Flüchtlinge ausfindig zu machen und ins Heer einzureihen. Obwohl es in den diesbezüglichen Bekanntmachungen nicht ausdrücklich gesagt ist, geht doch daraus hervor, daß es sich um eine zwangs⸗ weise Maßnahme mit Hilfe der französischen und eng⸗ lischen Behörden handelt

Die Pariser Konferenz der Entente-Finanzminister.

Genf, 6. Febr. Ueber die Pariser Konferenz der drei Finanz⸗

minister der Entente-Mächte ist ein Communiqué ausgegeben

worden, in welchem es heißt: Die Minister erklären einstimmig, daß die drei Mächte gewillt seien, ebenso wie ihre militärischen, so auch ihre finanziellen Kräfte zu vereinigen. Sie beschlossen, ihren Regierungen vorzuschlagen, daß diese zu gleichen Teilen Vorschüsse auf sich nehmen, die denjenigen Ländern ge⸗ währt werden oder zu gewähren seien, die mit den Verbündeten kämpfen oder die Waffen noch ergreifen werden. Der Betrag diefer Vorschüsse soll von den eignen Hilfsmitteln der drei Mächte gedeckt werden sowie von der Emission einer Anleihe, die zu ge⸗ eigneter Zeit von den drei Mächten vorzunehmen sei. Die Mi⸗ nister beschlossen, gemeinsam alle Einkäufe vorzunehmen, die ihre Regierungen bei den neutralen Mächten zu machen haben, und trafen die nötigen Maßnahmen, um den Import nach Rußland zu erleichtern. Die holländische Neutralität im englischen Unterhause.

London, 6. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) In der gestrigen Unterhaussitzung wurde die Frage an die Regierung ge⸗ stellt, ob die holländische Regierung vor Ausbruch des Krieges der deutschen Regierung die holländischen Rechte in den Gewässern des Rheins abgetreten hätte; ferner, ob und was für eine Wirkung in diesem Falle nach Ansicht der britischen Regierung dies auf die Stellung Hollands als neutralen Staates hätte. Sir Edward Grey erwiderte: Die freie Schiffahrt auf dem Rhein wurde durch drei Verträge gesichert: 1. durch den Annex zu der Wiener Kongreßakte von 1815, 2. durch den Ver⸗ trag vom 31. März 1831 zwischen Baden, Bayern, Frankreich, Hessen, den Niederlanden und Preußen, endlich durch den Ver⸗ trag vom 17. Oktober 1868 zwischen Frankreich, Bayern, den Niederlanden und Preußen. Die britische Regierung kenne kein anderes Abkommen über die Rechte der Uferstaaten.

Neue Feinde der Russen.

Konstantinopel, 6. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Der Agence Milli wird aus Teheran gemeldet, daß Fargam Salana, das Oberhaupt des Stammes der Talas, welcher die Ge⸗ gend von Enzelt am Kaspischen Meer bewohnt, sich mit dem ganzen Stamme gegen die Russen erhoben habe. Er habe Enzelt angegriffen, den Zentralposten der Russischen Automobilgesellschaft zerstört und sich darauf ins Gebirge zurück⸗ gezogen. Auch ein Teil des berühmten kriegerischen Stammes der Schahzevennen habe sich erhoben und begonnen, die Russen anzugreifen, um sie zu vertreiben. Die Erhebung sämtlicher Stämme Nordpersiens gegen die Russen steht bevor.

Ankunft türkischer Gefangener in Kairo.

Mailand, 5. Febr. Gestern sind die ersten türkischen Gefangenen hier eingetroffen, 40 Soldaten und ein Offizier von Port Said. Sie waren mit Stricken zu⸗ sammengebunden und von englischen Soldaten umgeben. Eine große Volksmenge folgte in Schweigen dem Zug über den Boulevard Abbas bis zur Kaserne Karsnil. Auf die Bevölkerung hat die Nachricht von den Kämpfen am Suez⸗ kanal einen großen Eindruck gemacht.

Verschwendet kein Brot! Jeder spare, so gut er kann.

(735

1 2 2 We. Wichlig für Asthmatiker! r. Im Feldehermes Lehr- Institut Jetle Plättanstalt) 8 8 ne Herrn 1* 1 1 InsereNkrie br 3 3 r. West-Anl. 51 Bahnhofstr. 45 braucht elne Patentplattmaschine von der 5 cegenhuse. Post Ausen à. elme mub ein ros altungen für Alle Asthmatiker sein, indem ihnen ein Weg gezeigt 1 Kaiser's Forster wäscherei-Hanrhinenfabrik Bumsch& Hammer 8 wird, wodurch sofortige Linderung eintritt. Seine eige- im Felde 3 7500 St. Im Betriebe. Forst I. L. 163 Oflerte kostenles. nen Worte; Als ieh am zweiten Pfingstfest Astmel-Astlima- 2 1 ee ee 8 5 Pulver bekommen habe, zündete ich es sofort an und] empfiehlt zu billigsten 1 des Abends vor dem Schlafengehen nochmals. Ich habe Preisen: 3 Tannen schön schlafen konnen, das Pulver wirkt auf die Lungen- Taschen-Lampen Und la. Ersatz- ausgezeich-] Beginn neuer Handels- organe, das Poltern und Keuchen auf der Hrust lälit nach dale en. bezonderz Mart.. 6 nete Olenste kurse 1 N und 17 ich meine vollste Zufriedenheit mit Astmol ni 8 1 2 re Stenographle, Kaschinen- Verstesgefingen aussprechen. 8 ndenbur,* f 8 Buchfüh 2 5 5 8 Astmal ist ein prompt wirkendes Mittel, welches den unten Feu 0*. 5 8 Anitliches 8 9 Asthmatlkern solertige Linder bringt.(Stram. 40. Grin- 6100 nie von Aerzten un! g V del 2 151 Late e e a 0 ate 200 Laschenmesser-Alcxer u. ülelts Dbceten n as Piaa Bieber,] Anmeldungen taglich. Steckbrief er eilgerung. 8 oste e Blechdose 2.50, zu haben in Drogerien u. wo Plakate sichtbar. kont 7 2 den Apotheken, Auf Wunsch Muster gegen Einsendung Neno und Mundo Nur in Puketen au 18 Pfg. Depen z. E dan 85 bi 50 20 Moutag, den, 8. ds. Mts., Lon 10 Ple. in Brletmarken dureh 314880 Taschen warmer, Es-Sporen eee ee Engel-Kpotheke, Erankfurt a. M., gr. Eriedberger Str. 46. Versand- Flaschen lr Lognak. v dee, Agen.* praktisch. Kontorarbeit. 2 9. Mai 1800 zu Arnsberg städter Haus/ 10660 hasiermesser um, engt unn. agen, 5 e ein ee 2 g Verlit 1 Kleiderschrank, Wewaes-Danetzteg] erzand- Büchsen für zuler, ers e ef ii die lintessuchungs bat we. 1 Nogauode! Cisschranf S Er Pell, Narmelade usw. ae 3 3 ee Wanbüähr 1 Nareg⸗ . 1 c 2 7 25 1 5 tert 2 Azetylen* Lampen im Felde 8 gestell, eine liefert in praktischer solider N. vusta.. lessen 2. g 2 für Es wird ersucht, n zu tung, sowie eine größere Aaatssio rung in derer en ar 10 ert ant e el n mmer- ung Flarbeleuchtung verhaften und an die uächste Partie Schuhwaren u pg. Preiseg.. Wieveck; Fr. Volk II. u En. sowle 4507] Militärbebörde zum Weiter-] zwangsweise gegen bar 5 lersand p. n, ere baranlis. eee Reeker VII. in. Curbid transport hierher abzulie 2 5 . taus. U.sämtl. Waren WIIn. Ruhl in Gr-Buseck; fi billigste is fern. ersteigerung 8 Postfach 194.. Hans- und Küchen- Gerate Tuheienmanu. stadt-dpotf, 9 n Giezen, 4 Februar 1016. Feitmmt, anz e e ann. Eisenwaren Haus⸗ Ersatz- Bataillon Gießen, 5. Februar 1915. del gammefaütträgen Vergütung 0 und Küchengeräre⸗Handlung. des Inj.Regts. Nr. 116. Seivel, Gerichts vollzieher.

zu äußern. Allein schon aus den Ausschriften über der Meldung

8

8

3

F

8 2 3

.