Ausgabe 
(30.1.1915) 25. Erstes Blatt
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178
 
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Der Sledener 1* erscheint täglich, außer Sonntags. Beilagen: viermal wöchentlich Sletzener Famllienblätter; wenmal wöchentl. Kreis⸗

Erstes Blatt

latt für den Kreis Siegen (Dienstag und Freitag): zweimal monatl. Lan wirtschaftliche Zeitfragen Fernsprech-Anschlusse: für die Schriftleitung 112 Verlag, Geschäftsstellebl Adresse für Drabtnach- richten: Anzeiger Sießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr.

1065. Jahrgang

Gießener Anzeiger

General⸗Anzeiger für Oberhessen

Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Seschäftsstelle u. druckerei: Schulstr. 7.

Samstag, 30. Januar 1015

Bezings preis: monatl. 75 Pf./ viertel jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl 65 Pf.; durch die Post Mk. 2. viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 bf. Haupt- schriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den volitischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz, sür Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.

Neue Erfolge in West und Ost. Eine Wendung in der Haltung Rumäniens?

WTB.) Großes Hauptquartier, 29. Januar.

(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz.

Bei einem nächtlichen Geschwaderflug wurden die englischen Etappenanlagen der Festung Dünkirchen ausgiebig mit Bomben belegt..

Ein feindlicher Angriff in den Dünen nordwestlich Nieuport wurde abgewiesen. Der Feind, der an einer Stelle in unsere Stellung eingedrungen war, wurde durch einen nächtlichen Bajonettangriff zurückgeworfen.

Südlich des La Bassée⸗Kanals versuchten die Engländer, die ihnen entrissene Stellung zurückzunehmen. Ihr Angriff wurde leicht zurückgeschlagen.

Auf der übrigen Front ereignete sich nichts Wesent⸗

Oestlicher Kriegsschauplatz. a Ein russischer Angriff in Gegend Kussen, nord⸗ östlich Gumbinnen, scheiterte unter schweren Ver⸗ lusten fürn den Feind. Im nördlichen Polen keine Verände⸗ rung. Nordöstlich Bolimow, östlich Lowicz, warfen unsere Truppen den Feind aus seiner Vorstellung und drangen in die Hauptstellung ein. Die eroberten Grüben wurden trotz heftiger nächtlicher Gegenangriffe bis auf ein kleines Stück gehalten und eingerichtet. Oberste Heeres leitung. In einem Teil der Auflage wiederholt.) ***

Die amtlichen deutschen, österreichisch⸗ungarischen und türkischen Berichte der letzten Tage lauten durchaus günstig. Die wortreichen Darlegungen der französischen Heeres⸗ leitung sind zum großen Teile falsch und irreführend, wie auch aus einer zusammensassenden amtlichen deutschen Be⸗ sprechung der Kämpfe im Argonner Walde deutlich hervor⸗ geht. Wir verweisen nur auf den Schlußabsatz dieser Be⸗ sprechung, die wir im 2. Blatt dieser Ausgabe wiedergeben. Auch über die Kämpfe im Gebiete von Craonne, über die unsere Heeresleitung eine klare Schilderung herausgegeben hat, verbreitet der letzte amtliche Bericht der Franzosen vom 28. Januar falsche Angaben. Es heißt da: Unsere Verluste an Toten, Verwundeten und Vermißten betragen am 25. und 26. Januar ungefähr 800 Mann. Wir haben aus unserer amtlichen Quelle gehört, daß bei diesen Kämpfen, einschließlich des 27. Januar, 1500 tote und 1100 gefangene Franzosen gezählt wurden. Was von der französischen Ver⸗ sicherung zu halten ist, die deutschen Verluste bei den Craonner Kämpfen hättensicherlich den Effektivbestand einer Brigade erreicht, kann man sich danach denken. Auch in den Argonnen und im Gebiete von St. Mihiel wollen die Franzosen wieder deutsche Angriffezurückgeworfen haben. Wenn wir die deutschen Berichte lesen, können wir uns dar⸗ über aller Besorgnisse ruhig entschlagen.

Die für unsere Verbündeten siegreiche Wendung in der Bukowina und in den Karpathen hat allem Anschein nach auch nach einer anderen Richtung eine gute Wirkung ge⸗ habt. Rumänien soll, wenn wir einer Meldung der Frankf. Ztg. aus Wien glauben dürfen, in den aller⸗ letzten Tagen seine Haltung mehr zugunsten der Zen⸗ tralmächte gewendet haben. Es heißt dazu, der öster⸗ reichisch⸗ungarische Gesandte in Bukarest habe dem Kaiser Franz Josef und dem Minister des Aeußern Baron Burian neue Mitteilungen nach Wien mitgebracht. Erfreulich ist jedenfalls auch die halbamtliche Meldung aus Bukarest, daß Deutschland für den Transport von Getreide, das nach Deutschland überführt werden soll, Eisenbahnwagen zur Verfügung stellen kann. Die Russen haben die schlech⸗ testen Aussichten. Ein Angriff in Ostpreußen ist für sie wieder mit großen Verlusten gescheitert, und vor Warschau, bei Bolimow, sind sie durch die Deutschen aus ihrer Haupt⸗ stellung verdrängt worden. Dazu kommt eine neue Sieges⸗ meldung der Türken aus dem Kaukasus. Sollte die Ahnung kommender großer Schwierigkeiten die russische Heeres⸗ leitung veranlaßt haben, auch aus Lemberg den Rückzug

anzutreten? Die nächsten Tage werden Klarheit darüber bringen. 8 * 1*

Auf ein halbes Jahr Kriegszeit zurückblickend, wissen wir heute noch nicht, wann dersanfte Friedensmarsch ertönen wird und welcher Preis uns am Ende verheißen werden könnte. Noch ist der Winter in der Herrschaft und der Krieg, dessen rauhes Lied nur von Tod und Vernichtung singt. Freilich, es muß und wird doch Frühling werden, und die deutschen Waffen werden das Eis, das uns noch

einschnürt, zu brechen wissen. Manche denken dabei jetzt schon daran, wie der neue Frühling wohl aussehen mag; sie meinen, man müsse nicht nur die Scholle schlagen und um⸗ werfen, sondern auch das Saatkorn hineinlegen, das uns die Flur wieder schmücken soll. Es gibt indessen nur spär⸗ liche Säemänner, da das Wort noch sparsamer gebraucht wird, wie der Weizen, dessen Bestände wir schonen, und da die deutsche Presse, in der es sonst auch im Winter von allen Far politischer Entschließungen und Wünsche ver⸗ führerisch schillert, dem schneebedeckten Erdboden gleicht, Über den die Stürme der Zeit dahinbrausen. Was da gebaut und zu beackern ver wird, bewacht die Zensurbehörde. So verficht, um nur ein Beispiel zu nennen, ein so unter- 4 der und gedankenreicher Mann wie der sozialdemo

kratische Schriftsteller Eduard Bernstein in der letzten Num mer desVorwärts mit bescheidenem Temperament das Recht, für einen baldigen Friedensschluß einzutreten. Das ist immerhin eine gewagte Sache, solange man nicht weiß, wie und in welcher Weise Bernstein sich dies denkt; und so verbrämt er denn seine Forderung mit dem Zusatze, man könne ja zugleich erklären, daß man für einen Friedens- schluß nicht zu haben sei, der nicht die Bürgschaften der Dauer in sich trägt, d. h., der nicht die Entwicklungsbedin gungen des eignen Landes sicherstelle.Da steh' ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor. Dem Krieg wollen wir ja alle ein baldiges Ende wünschen, aber wenn man einen möglichen Friedensschluß beraten will, muß man ins Detail gehen. Dazu hat Herr Bernstein gegenwärtig die Möglichkeit nicht, und vielleicht ist es gut so. Er läßt nur durchblicken, daß bei zu zäher Krieg⸗ führung zwischen Deutschland und England als Gewinner Amerika hervorgehen werde.

Wir halten es für durchaus angebracht, daß im vater ländischen Interesse gegenwärtig politische Auseinander- setzungen mancherlei Art unterbunden werden. Das im Deuteln und Verdrehen so eifrige Ausland soll, so lange wir nicht die volle Gewähr des Sieges besitzen, keine Gelegenheit haben, auf Unstimmigkeiten hinzuweisen und einzelne Aeußerungen tendenziös auszubeuten. Auf der andern Seite darf die deutsche Presse für sich in Anspruch nehmen, daß sie bisher eine vaterländische, würdige und 8 Haltung eingenommen hat, auch als die Zensur⸗ behörde sich weitherzig gezeigt hatte, z. B. in der Behand⸗ lung der Fragen, die sich um Italien handelten. Auch der rater dat ja an seinem Geburtstage der Presse seine Anerkennung und sein Vertrauen bezeugt. So mag es denn berechtigt erscheinen, daß allmählich einige Wünsche für sie laut werden. Das ied des preußischen Herrenhauses Dr. J. Reinke erörtert imTag das ThemaPolitik und öffentliche Meinung und kommt zu folgenden Darlegungen:

Wenn der Regierung eines Landes aus der Presse Stimmen der öffenlichen Meinung entgegenschallen, so wird sie sich vor⸗ behalten, solche Stimmen zu beachten oder nicht. Die öffentliche Meinung des Landes dient der Regierung aber nicht nur als Material, eventuell als Anregung, sondern sie steht der Regie⸗ rung auch mit gewissen Erwartungen gegenüber. Die Bevölke- rung erwartet, daß die Erörterung man Fragen in der Presse nicht länger untersagt werde, als Staatsnotwendigkeit und Staats⸗ wohl es durchaus erfordern. Gewiß befindet sich Deutschland gegen⸗ wärtig in einer so ernsten Lage, daß Presseartikel, die den lei⸗ tenden Staatsmännern bei ihrer schweren Arbeit Störungen verursachen könnten, vermieden werden müssen. Andererseits ist es ein nicht gerade erfreulicher Zustand, wenn man in seiner Tageszeitung die Spalten mit Ausschnitten aus fremdländischen Blättern angefüllt findet unter starker Zurückdrängung der eigenen Arbeit, wo doch diese unzweifelhaft das Ziel verfolgen würde, die in uunserem Volke entflammte Begeisterung für Deutschlands Sache in der bisherigen Höhe zu erhalten, wenn es sein muß, sie zu steigern.

Wer ist unter uns, der im stillen nicht fragt, welchen Sieges⸗ preis das deutsche Volk für sein gewaltiges Ringen zu erhoffen habe? Die Meinungen über die erreichbaren Ziele des Krieges gehen gewiß weit auseinander, vielleicht malt sich in jedem Kopfe ein anderes Ergebnis; doch einig sind wir bis zum Kanzler hinauf in dem Willen und Wunsche, Deutschland gegen künftige Angriffe sichergestellt zu wissen, und darüber wird eine freie Meinungsäußerung in der Presse sich dauernd kaum ausschließen lassen, auch nicht über die verschiedenen möglichen Lösungen dieser Aufgabe. Die öffentliche Meinung Deutschlands hat sich bei Beginn des Krieges als mündig erwiesen, man soll sie auch nicht während des Krieges verstummen lassen. Von einer in vernünftigen Grenzen sich bewegenden Aussprache in der Presse kann unsere Diplomatie Vorteil haben.

Wir schließen uns namentlich auch der weiteren Bemer kung Reinkes an, daß es in der Gegenwart der Regierung überlassen bleiben müsse, wann sie den Zeitpunkt für gekommen erachtet, der öffentlichen Meinungsäußerung über solche wichtigen Fragen freien Lauf zu lassen. Bei der Ein⸗ mütigkeit des deutschen Volkes glauben wir, daß die Zeit bald schon reif ist für ein zunehmendes Vertrauensver hältnis zwischen Staatsgewalt und öffentlicher Meinung. Wenn Herr Eduard Bernstein auch mancher seiner inter nationalen Betrachtungsweisen treu geblieben sein mag, so meinen wir doch man braucht nur an Scheidemann und andere sozialdemokratische Führer zu erinnern, daß das deutsche Volk im ganzen nicht nur geeinigt, sondern auch vaterländisch gestärkt aus dieser großen Prüfungs- zeit hervorgegangen ist. Gerade weil Deutschland nicht den Krieg herbeigeführt hat und nicht von Eroberungsplänen bestimmt worden war, darf auf dem Wege nach Einigung und Klarheit nach einer vertrauensvollen Verständigung zwischen Presse und Regierung gesucht werden.

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Noch eine amtliche Aeußerung zur Schlacht in der Nordsee.

(WB.) Berlin, 29. Jan.(Nichtamtlich.) Der vor⸗ läufige Bericht des englischen Admirals Beatty über das Seegefecht in der Nordsee, der durch das Reutersche Telegra⸗ phen⸗Bur, veröffentlicht wird, enthält die Behauptung, daß nach der Aussage von deutschen Kiegsgefongenen der Kreuzer Colberg durch das Feuer des englischen Geschwaders zum Sinken gebracht worden sei. Diese Nachricht ist, wie wir von zuständiger Seite erfahren, unzutreffend. Es

kann gegen diese Behauptung und anderen Entstellungen ge⸗ genüber nur erneut auf die Angaben des amtlichen Tages⸗ berichtes hingewiesen werden, wonach süämtliche an dem Gefecht beteiligten Schiffe und Fahrzeuge mit alleiniger Ausnahme des großen Kreu⸗ zersBlücher in deutsche Häfen zurück⸗ gekehrt sind.

Die Haltung der Besatzung desBlücher.

London, 30. Jan.(WTB. Nichtamtlich.)Daily Chro⸗ nicle bringt eine Unterredung mit einem Mann der Be⸗ satzung derArethusa, die den KreuzerBlücher durch Torpedo versenkt hat. Der Mann erzählte: Das Schiff war kaum zu verfehlen, da es fast still lag. Ein zweites Torpedo traf denBlücher voll mittschiffs. Die Mann⸗ schaft hielt sich schneidig bis zum letzten Augen⸗ blick. Wir sahen die Besatzung auf Deck aufgestellt und salutieren. Es war ein packender Augenblick. Jeder, der einiges Gefühl besaß, mußte eine solche Kaltblütigkeit be⸗ wundern. Als wir das zweite und letzte Torpedo losgelassen hatten, wußten wir, daß das Ende schnell kommen mußte, und fuhren bis auf 200 Meter an denBlücher heran. Wir konnten das Torpedo fortschnellen sehen. Die Mann⸗ schaft wäre stramm salutierend in den Tod gegangen, wenn wir nicht Sirenenwarnungssignale gegeben hätten. Einer der Offiziere rief auf Deutsch hinüber, was vor sich gehe. Die Deutschen verstanden es und schwenkten die Mützen, riefen Hurra und sprangen über Bord. Wir verloren keinen Augenblick, sondern begannen mit dem Rettungswerk. Wir warfen 100 Planken über Bord, an denen sie sich schwimmend festhielten, bis sie unsere Boote auffischten. Inzwischen hatte unser Torpedo sein Ziel erreicht und das Schiff versank in den Fluten.

Die Taten derKarlsruhe.

Basel, 30. Jan.(WTB. e dung aus Tokio hat dieLFarlsruhe 5 kanischen Gewässern wieder zwei englische und einer französischen Dampfer versenkt.

Kein Zeppelin vernichtet.

Berlin, 29. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Wie wir er⸗ fahren, ist am 25. Januar ein deutsches Marine Parseval⸗Luftschiff von einem Ostseehafen zu einer Unternehmung gegen den russischen Kriegshafen Libau aufgestiegen und bisher nicht zurückgekehrt. Eine Meldung des russischen Marine-Generalstabs verbreitet, daß am 25. Januar ein deutsches. Libau über⸗ flog und Bomben abwarf. Das Luftschiff sei beschossen und getroffen worden und sei in die See gestürzt. Von russischen Fahrzeugen sei es vernichtet und die Be satzung gefangen genommen worden. Die russische Angabe, daß das angreifende Luftschiff ein Zeppelin gewesen sei, wie in der ausländischen Presse weit verbreitet worden ist und auch in die deu sche Presse Eingang gl funden hat, ist hiernach unzutreffend.

Verlorene englische Dampfer.

London, 29. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Der 8 DampferPotaro, 4000 Tonnen, ist überfällig. Man fürchtet, daß er von dem deutschen HilfstreuzerKron⸗ prinz Wilhelm gekapert worden ist. Die Dampfer Therese Heymann undGlenmorgan dürften in der Nordsee infolge Minen gesunken sein.

Die Besorgnisse Englands vor Luftangriffen.

London, 29. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) In Städten, die mit einem eventuellen Luftangriff rechnen müssen, wurden die kostbarsten Bilder aus den Galerien und die Wertgegenstände aus den Museen in Sicherheit gebracht In London wurden zahlreiche Gemälde in Kellergewölben untergebracht. Der größte Teil der Nationalgalerie ist ge⸗ schlossen.

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Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 29. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 20. Jan. 1915, mittags. Starter Schnee⸗ fall ist eingetreten. In Westgalizien und Polen nur Rekognoszierungen, Patrouillengefechte, und wo es die mo⸗ mentanen Sichtverhältnisse zulassen, Artilleriekämpfe.

In den Karpathen wurden westlich des Uzsoke! Passes russische Angriffe unter schweren Verlusten für den Gegner zurückgeschlagen. Bei Vezerszallas und Voloves sind die Kämpfe beendet, der Feind auf die Paßhöhen zurückgeworfen, neuerdings 400 Ge⸗ fangene eingebracht. In der Bukowina herrscht Ruhe.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Gestohlene ostpreußische Maschinen.

Kopenhagen, 29. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Nach Meldungen russischer Blätter kamen in Wilna landwirt⸗ schaftliche Geräte und Maschinen an, die in Ostpreußen von den russischen Truppen gestohlen worden sind, im Werte von über 100 000 Rubeln. Da die meisten Maschinen reparaturbedürftig sind, ist in Wilna eine Maschinenwerk⸗ stätte eröffnet worden. Man erwartet noch weitere Trans⸗ porte gestohlener ostpreußischer Maschinen..

Der Austausch der Kriegsgefangenen. 9 Wien, 29. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Anknüpfend an

die aus russischer Quelle kommende Nachricht, daß die Ver⸗

VW

Nach einer Mel⸗ in den ameri: