Ausgabe 
(23.1.1915) 19. Drittes Blatt
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hafte deutsche Naturen leben, die den hinterlistigen An⸗ greifern auf die Deutschen mit der nötigen Wucht zu begegnen wissen. Daß das Auftreten der deutschen Abgeordneten vollen Eindruck gemacht hat, ersieht man aus dem Bericht der New Norker Staatszeitung, aus dem auch vollständig zu ent⸗ nehmen ist, worum es sich gehandelt hat. Wir geben den Be richt hier wörtlich wieder:

Washington, 16. Dez. Das Repräsentantenhaus hatte heute seinen deutschen Tag. Aus der Infamie eines be zahlten Schurken, der Namen und Ehre von Millionen treuer Bürger deutscher Abstammung in den Schmutz seines eigenen Wesens hinabzuzerren versucht hatte, erwuchs den deutschen Kämpen im Haus, denen dieser perfide Angriff hauptsächlich Zegolten, die Gelegenheit, vor aller Welt die deutsche Ehre in Schutz zu nehmen und in einem beredten Appell an die ameri⸗ kanische Nation für die kämpfenden Brüder im alten Vater⸗ land Gexechtigkeit und jene Neutralität verlangen, die wir mit den Lippen täglich bekennen, mit unserem Tun indes jede Sekunde verraten.

Gleich nach Eröffnung der Sitzung erhob sich der Ab⸗ geordnete Richard Bartholdt zu einer persönlichen Be⸗ merkung und ließ durch den Clerk des Hauses einen Angriff verlesen, der am Tage zuvor in derNew Vork Sun gegen ihn und zwei andere Kollegen deutscher Abstammung, Voll- mer von Jowa, und Lobeck von Nebraska, gemacht worden war. Die drei deutschen Repräsentanten waren darin als die Agenten der deutschen Regierung bezeichnet und gleich Mil⸗ lionen deutsch⸗amerikanischer Bürger durch die Verdächtigung ihrer Loyalität für dieses Land ihrer Geburt oder Adoption aufs infamste beleidigt worden.

Sicherlich werde ich diesen Schimpf nicht noch durch eine Be⸗ stätigung meiner Treue für ein Land auszeichnen, dessen Volksver⸗ tretung ich zweiundzwanzig Jahre als Mitglied anzugehören die Ehre hatte und das meine Vergangenheit als ein offenes Buch kennt. Es ist wahr, daß ich ein ameritanischer Bürget deutscher Geburt bin, aber das bedeutet, daß ich tren zu den Sternen und Streifen stehe, für Amerika gegen England, für Amerika gegen Deutschland, für Amerika gegen die Welt.(Anhaltender Beifall.)

Aber bei aller Treue zu meier Braut brauche ich meiner Mutter nicht zu vergessen. Tate ich's, hätten Sie Grund, mich zu verachten. Die Vereinigten Staaten sind keine Kolonie Englands mehr und mit meinem Amerikanertum kann ich daher Sympathien Hr das Vaterland gerade so gut vereinen, wie es so viele Zeitungs⸗ herausgeber mit der offenen Unterstützung der Alliierten vermögen. Lord Shaftesbury hat einmal gesagt, daß das Herz niemals neu⸗ stral sein könne und immer für eine Seite oder die andere Partei ergreifen müsse. Das aber ist jedes Mannes eigene private An⸗ gelegenheit. In meiner Stell als Repräsentant babe ich nie auch nur ein einziges unneutrales Wort geäußert, nie in irgend einer Art mich einer unneutralen Handlung schuldig gemacht. Was ich in meiner Resolution zur Verhinderung der Waffenaus fuhr au kriegführende Nationen etan, ist mit dem vollen Bewußtseim meiner Verantwortung als Mitglied des amerikanischen Kongresses geschehen, nicht auf den Wunsch des deutschen oder irgend eines anderen Botschafters, sondern in Vertretung einer allgemeinen immer weiter um sich greifenden Bewegung, wie sie sich 7 in Masse ersammkungen guter lohaler amerikanischer Bürger aus⸗ drückt. Und lassen Sie mich nebenbei betonen, daß ich den deutschen Bobtschafter seit nahezu einem Johre nicht mehr gesehen habe, daß ich im Gegenteil jede Zusammenkunft vermied, um mich gegen der⸗ artig infame Verleumdungen zu schützen. Soviel in 1 Sache. 5 Aber die Angelegenheit hat eine ernstere Seite, der Angriff ent⸗ hält eine schlimmere Beschuldigung nicht nur gegenüber den Mil⸗ lionen von Deutschen, die das amerikanische Blilrgerrecht hier er⸗ worben, sondern ebenso gegenüber der deutschen Regierung. Ich meine jene Behauptung, daß in Deutschland ein Vesetz seinen Unter⸗ tauen erlaubt, anderswo sich naturalisieren zu lassen und doch ihre Zugehörigkeit zur deutschen Nation zu behalten, die mit der in ihrer Verlogenheit 4 unglaublichen

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zweiflung eines Schurkens, derin flagranti ertappt worden ist. (Lauter Beifall.) e 1 Ich bin der Ansicht, daß ein Land, welches mit Recht sich seiner Abneigung gegen Trug und Heuchelei, der Unbestechlichkeit seiner Richter und der Ehrenhaftigkeit semer Beamten rühmen kann, eines gaemeinsamen Betrugs zu beschuldigen und gleichen Verbrechens einen Teil unserer Bevölkerung anzuklagen, dessen nie wankende Treue auf jedem lachtfeld, von Lexingtno bis Appomattox, sich erwiesen hat und en Bürgertugenden in unferer Republik ihm Linen Ehrennamen erworben, an sich ein verbrecherisches Unrecht it, für das die schuldige Person zur Rechenschaft gezogen werden ssollte.(Beifall.) Und doch, wie Emerson gesagt, mögen auch dies⸗ 3. unserr Gegner sich als die besten Freunde erweisen, da ihr schurkischer Angriff mir Gelegenheit gibt, in Bezug auf meine Re⸗ solution einige Worte zu sagen, die ich sonst wohl kaum hätte sagen können: Es muß allmählich deutsche Volk nicht besiegt werden kann. Warunt dann gebieten wir nicht dem fu

e auf, die ein paar Fabrikanten aus dem Ver⸗ m Kriegsmgterial Und außerdem Aim solches Vorgehen Beweis für die Aufrichtigkeit unserer

S Balferferden ze Nahen * 5 r 9 r n Völkerfrieden in Kirchen beten und Dum⸗Dum⸗Geschosse herstellen, Deutsche und Oesterreicher

Herrn Bartholdts, Vollmer von Daven⸗ das Wort zur Abwehr der auch gegen ihn go⸗ prägnant in seiner Er⸗ orten die Erregung über schmutzigen, käuflichen der Ehre Millionen von Blutes angetan worden war.

i Emphatisch leugnete der Abgeordnete, daß er über haupt Graf Bernstorff oder irgend einen anderen Vertreter des Deutschen Reiches persönlich kenne Emphatisch wies er die Beleidigung Furücl, die deutscher Treue und Ehrenhaftigreik mit diesem An⸗

. griff angetan worden sei und fuhr fort:Die De tschen be⸗

dürfen meiner Verteidigung nicht. 01 Datsch in Net ande geleistet, fpricht für sich selhst. Redlich haben fie alle ihr volles Teil zu der einzigartigen cklung unserer wundervollen Re⸗

publik beigetragen. Frieden fand sie überall ihrem Platz und wenn es zum Kriege ging, stellten die eine, wie die Geschichte uns lehrt, jedesmal mehr als ihren er ischen

Anteil für die i der Hagge Denn dieses Volk hat Pie derber wia uind hloterpiice Ergehun dus Pflichtbewußtsein, den kat chen Imperafsp tief in seine Seele geypflanzt. 1 7 soll 1. 1 furchtbare Frise som⸗ men, werden Deuts. merikaner mie ein Mann um 1 7 1 geschart finden, die herrlichste Flagge, die in den ften* Der tiefe sittliche Ernst, der aus den Worten Herrn Voll⸗ mers sprach, verfehlte auf die übrigen Abgeordneten nicht beine Wirkung. In dem sonst so lebhaften Hause war es wüh⸗

e

durch den Mund dieser Männer alle Deutsch-Amerikaner der Republik sprachen und Protest gegen gemeine Verleumdung erhoben. Wie die Rede Herrn Bartholdts, wurde auch jene des Vertreters von Jowa häufig durch lauten Beifall unter⸗ brochen, der zum Schluß demonstrativen Charakter annahm.

Als dritter der angegriffenen deutschen Repräsentan⸗ ten sprach schließlich noch Herr C. O. Lobeck von Omaha, Neb., und wie bei seinen Vorrednern, war auch hier deutlich der Eindruck zu spüren, den der Protest nicht nur gegen den angetanen Schimpf, sondern darüber hinaus gegen die Heuchelei unserer Neutralität auf die übrigen Abgeordneten machte

Verschiedene Abgeordnete sprachen sich darüber später in den Wandelgängen aus, und so mag aus dem, was 8 als furchtbarer Schimpf erschien, letzten Endes doch der Sieg jener Ideen erblühen, gegen deren überzeugende Kraft der schürkische Angriff gerichtet war.

die Hindenburgspende in französsschem Licht

Ein Meisterstück in seiner schon längst hochentwickelten Kunst der Verdrehung einfachster Tatsachen, um alles Deutsche herabzusetzen, hat wieder derFigaro geleistet. Man weiß, daß vor einigen Tagen infolge eines Aufrufes des Deutschen Städtetages, dem Ostheer zur Abwehr der Unbill des russischen Winters Pelzioppen zu verschaffen, ein Aus⸗ schuß dem Feldmarschall von Aindenburg eine Spende von zwei Millionen anzeigen und einen großen Teil der Pelz⸗ joppen überreichen konnte. In seinem Danke betonte der Feld⸗ marschall, daß seine Truppen wahrhaft Uebermenschliches ge⸗ leistet hätten und daß deshalb diese für die Truppen sehr wertvollen Spenden ihm eine große Freude und gern ange⸗ nommene Anerkennung seiner Arbeit für Kaiser und Reich sei. Was wird nun unter den Fälscherhänden des Figaro aus dieser schlichten Nachricht, die den opferbereiten Sinn unserer Städte in ein helles Licht rückt? Unter dem bombastischen TitelDer Preis des Blutes schreibt diese Blüte der fran⸗ zösischen Kultur, deren Schönheit in jeder Rummer ein Preis⸗ lied gesungen wird, Folgendes:

Es hat Ehren auf das Haupt des Marschall von Hindenburg eregnet. Aber in Deutschland sind die Ehren nichts ohne Geld. Daher haben sich auch die großen Städte speben zusammen etan, um dem Befehlshaber der Heere in Polen eine übsche Schenkung von 2 Millionen Mark anzubieten. Ist dieser Held nicht nur ein solcherin partibus, da Warschau, das er nehmen sollte, immer noch unversehrt ist? Wem eutspricht also diese neue Belohnung? Ist es dafür, daß er in einer kollen Offen⸗ sive eine starke Zahl von Truppen, die ihm der Kaiser anvertraut hatte, hat töten lassen? Es war zu allen Zeiten in Deutschland ein nutzbringendes Geschäft, Soldaten zu verkaufen. So bezahlt man also jetzt die Toten, die Verwundeten, die Gefangenen und die Vermißten mit 2 Millionen Mark. Die deutschen Städte be⸗ gleichen im voraus dem Matschall von Hindenburg die Gesamtheit der Regimenter, die unter seinen Befehl gestellt werden. Er hat jetzt das Recht, allein zurückzukehren. Dieses Bedürfnis nach einen Sieger um jeden Preis kennzeichnet gut die zunehmende Be⸗ unruhigung der öffentlichen n des Rheins. Diese Leute nehmen, um die Angst vor dem Unheil, das sie fetzt kommen fühlen, ihre Zuflucht zu den Zaubertränken, die die Illusion wecken. Man kann sagen, daß die Stadthäupter, die diese Schen⸗ kung bewilligten, Haschisch oder Opiumrausch genossen hatten. Jenseits aller Wirklichkeit haben sie das Zauberbild eines sieg⸗ reichen Kriegers undeutlich gesehen, der den Fussischen Riesen er⸗ schlagen haben und nun völlig bereit sein soll, mit einem Bissen Frankreich und England zu verschlucken, und sie opfern das Geld ihrer Mitbürger, um diesen glänzenden Traum zu verlängern. Lassen wir sie träumen. Kehren wir zurück in die schöne französische Klarheit, und denken wir an unsern siegreichen General. Er hat an der Marne die größte Schlacht aller Zeiten gewonnen und arbeitet schweigendd aran, sein heldenhaftes Werk zu vollenden, ohne im geringsten die Lobhudelei der Menge nötig zu haben. Büchertisch. ˖ Zum 100. Geburtstage Bismarcks(1. Apri 1915) erscheintDas Bismarck-Buch des deutschen Volkes von Dr. Alfred Junke.(Verlag von W. Vobach& Co., Leipzig) Das Wesentliche und Blei hende im Leben und Schaffen Bismarcks schildert der Verfasser, aber nicht im trockenen Tone des Geschichts⸗ sorschers, der die Herzen kalt läßt, sondern mit Wärme und Be⸗ geisterung. Ueber 800 Bilder und etwa 40 farbenprächtige Kunst⸗ beilagen sowie Nachbildungen von Briefen Bismarcks und andern wichtigen Dokumenten schmücken das Werk, darunter viele bisher unbekannte Bilder und zahlreiche Zeichnungen des Künstkers Alfred Weßner⸗Collenbey. Die soeben erschienene erste Lieferung enthält als Beilagen einen wohlgelungenen KupferdruckLenbachs Bismarck und das farbenprächtige BildSchloß Schönhausen. Das Gesamtwerk wird etwa 1000 Textseiten umsassen; es erscheint in 32 vierzehntägigen Lieserungen zu je 50 Pfg. f

Spielplan des Gießener Stadttheaters. Direktion: Hermann Steingvoetter. Sonntag, den 24. Januar, nachmittags Uhr, bei kleinen Prelsen:Als ich noch im Flügelkleide. Ende nach 6 Uhr. Abends 727 Uhr, bei kleinen Preisen:Johannisseuer. Ende nach 10 Uhr. Dienstag, den 26. Januar, abends 8 Uhr(10, Dienstag- Abonnements⸗Vorstellung), bet gewöhnlichen Preisen(ermäßigt): Grüne Ostern.(Neuheit!) Schauspiel in 5 Aufzügen von Heinrich Lee. Ende nach 10%, Uhr. Freitag, den 29. Januar, abends Uhr(9. Freitag⸗Abounements-Vorstellung), bei gewöhnlichen Preisen(ermäßigt):Johannisseuer. Ende nach 10½ Uhr. Sonntag, den 31. Januar, nachmittags 3% Uhr, bei kleinen Preisen!Wie einst im Mai. Ende 6% Uhr. Abends Uhr, bei kleinen Preisen:Weh' dem, der lügt. Ende gegen 10½ Uhr.

dein heutige WI. Hübner

Märkte.

Gießen, 23. Jan. Marktbericht. Auf Wochenmarkte kostete: Butter das Pfund 1,001,15 eier 1 Stück 1314 Pfa,., 2 Stück 00 Pig. Enteneier 1 St. 0 Pfa. 2 St. 00 Pig.) Gänseeier 1 St. 0-0 Pfg., 2 St. 00 Pf. Käse das Stück 78 Pfg., Käsematte 2 Stück 60 2 Tauben das Paax 1,001,40 Mk, Hühner das Stück 1,002,50 Mk., Hahnen das Stiick 1,00 2,50 Mk., Enten das Stück 2,503,00 Mk., Gänse das Pid. 7080 Pig. Welsche 45 Mk. Ochsenfleisch das Pfd. 9098 Pfg., Rindfleisch das Pfund 9094 Pfa., Kuhfleisch 8090 Pfg., Schweine fleisch das und 20.106 big, Kalbfleisch das Pfd. 76 80 Pfg., Hammelfleisch das Pfund 7090 Pig. Kartoffeln 100 Kilo 700 hk, Weißkraut das Stück 1020 Pig.: Zwiebeln der Ztr 12,00 15,00 Mt.: Milch das Liter 22 Pig.; Aepfel der Zentner 1520 Mk.; Birnen das Piund 1215 g., Nüsse 100 Stück 4050 Pig. Marktzeit von 8 bis 2 uhr.

Standes amts nachrichten.

Gießen.

Aufgebote: Januar 16. Heinrich Andreas Louis Jenzen, staufmann in Gießen, mit Irene Alßertine Schreiber in Frlemers⸗ heim. Wilhelm Badouin, Taglöhner, mit N Siebert, beide in Schwabendorf. 8. Friedrich Paul lf Zimmer⸗ maun, Kellner, mit Emmy Friederike Emilie Kramer, beide in Gießen. 20. Kurl Junker, Eisenbahnschlosser, mit Margarete

Katharine Weber, beide in Gleßen. Eheschließungen: Januar 16. Wilhelm Münch, Gen⸗ mit Marie Emma Ster in

* der Rede fast wie in einer Kirche, denn jeder spürte, daß

darmerie⸗Wachtmeister in Gießen, Bahnarbeiter in Göbelnrvd, mit Lina

Hering. Heinrich Fuchs, Melchior in Gießen. Julius Albert Look, Schmied in Gießen,

erst G

mi Amanda Christing Zimmermann in Brunscheid. Karl 5 W mit Pauline Henriette Emilie Kriegermeier, in en.

Geborene: Januar 9. Dem Privatschul⸗Direktor Heinrich

Konrad Zacharias Wilhelm Brackemann ein Sohn, Hans Jürgen Heinrich Wilhelm Karl. 10. Dem Dachdecker Eduard Wülbeln Martin Konrad Appel eine Tochter, Margarete Emilie. 11. Dem Bäckermeister Ludwig Bende ein Sohn, Heinrich Erwin.

14. Dem Former Thristian Friedrich August Fritz ein Sohn, Friedrich. Dem Oberlehrer Friedrich Lamby ein Sohn, Jo⸗

Jannes Friedrich. 18. Dem Bankbeamten egor Paul eine Tochter, Elfriede Thekla. 20. Dem Schlosser Philipp Christian Pfaff eine Tochter, Margarete. ö Sterbefälle: Januar 15. Christoph Ludwig Otto Bergen, Direktor des städtischen Gas⸗ und Wasserwerks i. R., 74 Jahre alt, koßer Steinweg 23. 16. Katharine Kimpel, 42 Jahre alt, Licher Straße 74. Johannes Brückel, Dienstknecht, 55 Jahre alt, Licher Straße 106. 21. Karl Möll, 2 Jahre alt, Großer

Steinweg 10.

Im Felde gefallen: Oktober 2. Christian Reuter, Kauf⸗ mann, Musketier, 22 Jahre alt, Goethestraße 50, zu Senus im Lazarett gestorben. 20. Karl Mandler, Postbole, Gefreiter der

ahre alt, Krofdorser Straße 37, bei le Quesnoy gefallen.

Res., 29 Butzbach. l 4. 19. Heinrich Merdsche, Bäcker und Sanitätsmaat in der 2. Nompagnie der II. Matrosendiwvision, z. Zt. in Rüstringen⸗Wilhelmshaven, mit Katharina Margareta Kreuter, Dienstmädchen in Butzbach. 5 Geborene: Jau 3. Dem Schaftemacher Zemah Britt eine Tochter, Dora. 16. Den Fuhrmann Christian Honrighausen eine Je Maria Renata. Dem Ziegler Friedrich Klare ein Sohn, Jakob. Sterbefälle: Jan. 13. Wilhelm Albert Wamser, Prof Oberlehrer, 53 Jahre alt. 5 n Friedberg. Aufgebote: Jan. 18. Karl Rudolf LotHilfsschaffner, mit Ottilie Ehristine Hacker, beide in Friedberg⸗Fauerbach. Geborene: Jan. 9. Dem Hilfsweichensteller Richard Bayer ein Sohn, Ernst. Dem Maurer Johann Adam Schorge ein Sohn, Friedrich. 15. Dem Friseur Hans Otto Eisenreich ein Sohn, Hermann Ludwig. 16. Dem Bäcker Karl Albin Gunder⸗ manu ein Sohn, Ludwig. % Sterbefälle Jan. 14. Philipp Adam Miller, Lackierer in Groß⸗Karben, 31 Jahre alt. 20. Elisabetha Schaaf, geb.

Schau pp, 71 Jahre alt. 26. Georg Ludwig Heinrich

Eheschließun

Im Felde gefallen: Okt. Steinhäuser, Musketier, Oberprimaner, 17 Jahre alt, gefallen. Dez. 4. Heinrich Fischer, Reservist, Schuhmacher, 26 Jahre alt. gestorhen zu Northeim im Lazarett. 27 Heinrich Loch. Kriegs⸗ freiwilliger, Gymnasiast, 19 Jahre alt, gestorben im Lazarett Kol⸗ pinghaus Köln. 31. Ernst Karl Konrad Adolf Kutsch, Leutnant im Inf.⸗Regt. 168, 22 Jahre alt, gefallen.

Grünberg. Eheschließungen: Jau. 13. Ernst Leidolf, Student, nrit a 1117 beide in. 9 eborene: Jan. 15. Dem Landwirt Johannes Herman Rühl ein Sohn, Karl. 8

Kirchliche Nachrichten. Sonntag den 24. Januar, g. nach Epiphanias. Gottesdienst. . In der Stadtkirche. Vormittags Uhr!: Pfarrassistent Hoffmann. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrassistent Hoffmann. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Beichte und heiliges Abendmahl für gemeinde gemeinsam. Gemeinde erbeten. Mittwoch, den 27. Januar, vormittags 10% Zivfl⸗ und Militärgottesdienst zur Feier des Majestät des Kaisers.

Mittwoch, den 27. Januar, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde.

Pfarrer Schwabe. a In der Johanneskirche. Vormittags 9 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheime r.

Abends 5 Uhr: Pfarrer Ausseld.

Abends 7/½ Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeinde in Lukassaal, sowie der konfirmierten männlichen Jugend der Johannesgemeinde im Johannessaal.

wartburg, evangelischer Jünglings⸗ und männer⸗berein. (Diezstraße 15.) Sonntag, den 24. Januar, abends 8 Uhr: Vortrag und Be- sprechung.

Dienstag, den 26. Januar, abends 895 Uhr: Bibelstunde.

9 den 28. Januar, abends Uhr: Leseabend.

Samstag, den 30. Januar, abends Uhr: Aeltere Abteilung. Gäste stets willkommen.

Bibelkränzchen für schüler höherer Lehranstalten. Für die jüngere Ableilung jeden Mittwoch von 67 Uhr, für die ältere Abteilung jeden Samstag von 67 Uhr un Johannessaal.

Bibelkränzchen für mädchen aus der ohannesgemeinde.

Jeden Dienstag von 67 Uhr im Johannesfaal. Sonntags⸗verein für mädchen. Jeden Sonntagnachmittag von 2 Uhr ab Diezstr. 15 p.(An⸗ tm Gesang, Spiele, Bibliothet). 5

Evangelischer Gottesdlenst. i f

Kirchberg: Sonntag, den 24. Januar, vormittags 10 Uhr.

Mainzlar: Senntag, den 24. Januar, nachmittags 2 u Lollar: Mittwoch, den 27. Januar, abends 8 Uhr:

Kriegsbetstunde. Dekan Guß mann.

Matthäus- und Markus⸗ Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder *

Uhr: Vereinigter Pfarrer Aus feld.

Katholische Gemeinde.

ö Gottesdienst.

8 l den 23. Januar:

Nachmittags um 5 und abends um s Uhr: Gelegenheit

ur heil. Bei 5. ountag, den 24 Januar, 3. Sonntag nach Epiphanie:

Vormittags von 90 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.

1 um 7 Uhr: Die erste heil. Messe.

0 um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.

5 um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 8

1 um 11 Uhr, Hl. Messe mit Predigt. i Nachmittags um 555 Uhr: Christenlehre: darauf Andacht zu Ehrri

a. der heil. Familie. Dienstag und Ne ag Mittwoch, den 27. Januar, am Geburtstage Sr. Kaisers, vormittags Uhr: Militärgottesdienst. Diaspora⸗Gottesdienst. In Grünberg um 93/ Uhr. In Hungen um 9½½ lihr.

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begen Husten, Heiserkest, Verschleimung, Inssuenra eto.

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abend um 7% Uhr ist Krieg sbittandacht