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güde Millionen„Hindenburgspende für das Ostheer“ zur i die mir anvertrauten Truppen durch 7218 von Pelzen gegen die Witte⸗ 5 d e zu schützen. Hieran ist auch F ereprragenber Weise die dortige Gemeinde beteiligt. Nehmen Sie daher meinen und meiner Armeen tiefgefühltesten Dank für diese wahrhaft patriotische Tat entgegen. Mit Stolz, Freude und Dankbarkeit erfüllt uns, die wir für den heimatlichen Herd lämpfen, das ßtsein, daß die Zurückgebliebenen unserer in so liebevoller Weise gedenken und bemüht sind, die Ent⸗ behrungen des uges zu verringern. Mit Gottes Hilfe werden wir den uns freventlich aufgezwungenen Krieg sieg— reich zu Ende führen. Möge dann der goldene Friede auch Ihrem Gemei en weiteres Blühen und Gedeihen bringen Besten unseres geliebten Vaterlandes. Das ist mein aufrichtiger Wunsch! von Hindenburg, Generalfeldmarschall und Ober-
befehlshaber der gesamten deutschen Streitkräfte im Osten.“
Die Sammlungen für die Reichswollwoche haben heute vormittag in der Stadt begonnen. Von ander— wärts, z. B. aus der Reichshauptstadt, wo man schon vor- her Sammelstellen einrichtete, werden überraschend reiche Ergebnisse der Veranstaltung gemeldet, und so ist zu hoffen, doß auch hier die Jugendwehr nirgends verschlossene Türen
finden wird, wenn sie heute und am Montag die Spenden
abholt.— Wir verweisen auf die heute nochmals erscheinende Bekanntmachung des Oberbürgermeisters.
Zahlung des Wehrbeitrags. Die Großh. Bezirkskasse Gießen 1— Senckenbergstraße 7— macht darauf aufmerksam, daß das 2. Drittel des Wehrbei⸗ trags bis zum 15. Februar 1915 bezahlt sein muß. Es empfiehlt sich, schon jetzt Zahlung zu leisten, da gegen Schluß des Termins der Andrang zur Kasse größer und längeres Warten alsdann unvermeidlich ist. Das Veranla⸗ gungsschreiben ist bei der Zahlung vorzulegen.
* Ein Merkblatt für die deutschen Frauen ist in den Dienst⸗ und Aufenthaltsräumen der Cisenbahn⸗ verwaltung zum Aushang gekommen. Es fordert die Hausfrauen zum sparsamen Umgehen mit allen Lebens- mitteln, zum vernunftgemäßen Aufbewahren leichtverderb⸗ licher Vorräte, zur Einschränkung des Kuchenverbrauchs, zur Vermehrung des Vorrates von Fleisch⸗Dauerware und zur Verwertung der Haushaltsabfälle auf. Das Blatt schließt:„Jede deutsche Hausfrau muß heute er⸗ weisen, daß sie ihren sprichwörtlichen Ruhm kluger Sparsamkeit verdient. Sie wird manche in früheren Zeiten verwandte Pflanzen und hergestellte Gerichte wieder zu Ehren bringen können. Täglich neu muß sie ihre I und Findigkeit betätigen. Das ist Kriegs⸗ pf 9 55 für alle! Ist es auch im kleinen Einzelfall nur ein unscheinbarer Tropfen, in der großen Gesamtheit schwillt es an zum segenbringenden Strome! Vorbeugen, nicht Darben ist heute das Lebensgebot unseres Volkes! Nicht der Geist banger Sorge braucht uns zu quälen, aber der Geist ruhiger und zuversichtlicher N e darf uns nicht fehlen. Er muß alle Schichten unseres Volkes durchdringen! Dann werden alle feigen Pläne unserer Feinde zunichte werden! 22 kann Not niemals die Wucht unseres 0 chwertes lähmen und den Preis für unser blutiges und gerechtes Ringen uns mindern!“
l* Der Gießener Marine⸗Verein hat seiner Kameraden vorm Feinde durch Uebersendung reicher Liebes⸗ gaben⸗Spenden zu Weih en gedacht. Von allen Seiten sind dem Verein Dankschreiben und Grüße zugegangen, so u. d. von S. M. Schiff„Hessen“, von der 3. Komp. II. Ma⸗ 3 und vom Kommando der II. Matrosen-Ar⸗ ttlleri teilung.—.— schreibt: Wilhelmshaven, den 30. Dezember 1914. An den Marine ⸗Verein Gießen. Dem Marine⸗Verein spreche ich für die freundliche Ueber⸗ von 1000 Zigarren meinen verbindlichsten Dank aus. Ich werde dieselben demnächst mit dem besonderen Hinweis, daß die Zigarren eine Liebesgabe der ehemaligen Kameraden aus Gießen darstellen, zur Verteilung bringen lassen. Mit vorzüglichster Hochachtung a Petruschky, Kontre⸗Admiral und Kommandeur der Seefront.
* Von der Feuerwehr. Gestern nachmittag 4.49 Uhr lief vom Feuermelder Ecke Kaiser-Allee—Moltke⸗ straße eine TFeuermeldung auf der Wache am Oswalds⸗ garten ein. Die Motorspritze rückte sofort aus und kam 4 Uhr 56 Minuten an der Brandstelle an. Im Hause Kaiser⸗Allee 7 war ein Kellerbrand entstanden, der einige Kisten mit Papierrollen ergriffen hatte. Die Feuerwehr holte die Kisten ins Freie und löschte den Brand ab. 5.33 Uhr rückte die Spritze wieder auf der Wache ein.— Wie praktisch die Einrichtung einer ständigen Wache ist, zeigt sich daran, daß die Wache schon nahezu vierzigmal seit ihrem Bestehen zu allen mög⸗ — 2 Hilfeleistungen seitens der Bürgerschaft herangezogen wurde. N
* Verhaftete Schwindlerin. Gestern gelang es, die Person, die in den letzten Tagen in der Stadt unberechtigt für das Rote Kreuz kollektierte, als die Tochter eines hiesigen Fuhrmanns zu ermitteln. Es wurden ihr 81 Mark und verschiedene Wollsachen abgenommen und Anzeige gegen sie erhoben.
“ Feldpostpakete. Gemäß einer Verfügung des Kriegsministeriums findet, wie schon mitgeteilt, eine Annahme von Feldpostpaketen bei den Militär-Paket⸗Depots im Monat Januar nicht statt; voraussichtlich werden aber von Mitte oder Ende Februar an die Militär-Paket⸗Depots zu dauernder Paketannahme geöffnet werden.
Stadttheater. Man schreibt uns: In dem Schau- spiel Grüne Ostern“, das in der Dienstag-Vorstellung zum ersten Male gegeben wird, dürsten sich, nach dem Erfolge an anderen Bühnen zu urteilen, besonders der 3. und 4. Akt(Ballakt und Akt im Schweidnitzer Keller) als durchschlagend erweisen. Nast das gesamte Personal ist unter der Spielleitung von Direktor Steingoetter im Stücke beschäftigt..
Weltkriegs⸗Lieder. Oberamtsrichter Roemheld⸗ Nidda, dessen Name durch die Veröffentlichung einer Reihe von Kriegsgedichten im„Gießener Anzeiger“ unseren Lesern bekannt ist,
hat unter obigem Titel eine Sammlung von Kriegs f
liedern erscheinen lassen, die sich nach Frische und Auffassung aus der Menge von Zeitgedichten hoch hinausheben. Das im Selbstverlage des Versassers erschtenene Bändchen kostet 25 Pfg.; sein Ertrag ist fürs Rote Kreuz bestimmt.
Die Winterherrlichkeit der letzten Tage scheint nicht mehr länger andauern zu wollen. Zwar schimmerten heute morgen Straßen und Dächer im blendenden Weiß eines nächtlichen Schneefalles, aber das Thermometer ist dem Null- punkt bedenklich nahegerückt, und in den Straßen wird die weiße Pracht bald verschwunden sein. Die schönen Hoffnungen
der Schlittschuhläufer dürften damit auch zu Wasser werden;
nur im Vogelsberg und auf den anderen Wintersportplätzen
wird die Winterfreude noch anhalten, denn die Schibahnen
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sollen daselbst ausgezeichnet sein. So meldet der Hoherods— kopf starken*guschnee bei 5% Kälte.
*Post nachrichten. Vom 22. Januar 1915 ab beträgt das Umrechnungs verhältnis für Postanweisungen nach Oesterreich⸗Ungarn mit Bosnien⸗Herzegowina und Liechten⸗ stein 100 Kronen= 80 Mark 50 Pfg. und nach den Vereinig⸗ ten Staaten von Amerika und nach Cuba 100 Dollars — 461 Mark.
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Im fide
erwarten unsere Angehörigen den regelmäßigen eingang des hbeimat⸗ blattes. um eine Unterbrechung in der Zustellung zu vermeiden, wolle man
len feldpost/ Bezug
des Gießener Anzeigers für februar
schon jetzt erneuern
Alle Ppostamter nehmen die Bestellung entgegen. der monatliche Bezug be⸗ trägt Mk. 1,07 einschließlich der Um⸗ schlag⸗õebühr. Außerdem vermittelt die Bestellungen wie bisher auch die
Geschäftsstelle des Gichener Anzeigers
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Landkreis Gießen.
E Ettingshausen, 21 Jan. Vizeseldwebel Karl Kühn, der beim Infanterie-Regiment 168 diente, wurde am 22. Oktober bei Lille schwer verwundet und kam ins Lazarett in Somme. Vor einigen Wochen wurde seinem Vater das Ciserne Kreuz für seinen braven und tapferen Sohn zugeschickt. Nun ist dieser am 19. Januar in Somme an seinen Wunden gestorben.— Maurer Ludwig Pfeiffer, welcher mit dem Insanterie- Regiment 222 als Unteroffizier ausrückte, wurde zum Vizefeld—
webel befördert. 25 Kreis Schotten.
h. Schotten, 22. Jan. Bei der planmäßigen Sammlung von Goldgeld in jedem Haushalte jeder Gemeinde offenbart es sich erst, welche gewaltigen Vorräte von Gold noch in den Tiefen der Truhen und Schränke schlummern. Es wurden bis jetzt im Kreise Schotten 155 000 Mark Goldstücke gesammelt. Die Samm⸗ lung ist noch längst nicht abgeschlossen. Sehr hohe Beträge lie⸗ ferten u. a. Laubach mit 30000 Mark, Gedern mit 22000 Mark und Ulfa mit 10 000 Mark.
ö Hessen⸗Nassau.
h. Frankfurt a. M., 22. Jan. Von der über den Main führenden Notbrücke stürzte sich gestern abend während des stärksten Verkehrs ein Mann in den Main und ver⸗ schwand sofort in den Fluten.— Im 75. Lebensjahre starb heute früh der Frankfurter Maler Franz Graf. Er war Ingenieur, führte aber neben seiner beruflichen Tätigkeit mit vielem Geschick den Pinsel und eine recht humorvolle Feder. Graf war Mitbegründer der Pensions⸗ anstalt für deutsche bildende Künstler. 5
h. Cronberg, 22. Jan. Bürgermeister Pitsch, der seit den ersten Augusttagen als Hauptmann im Felde steht, ist hier eingegangenen Nachrichten zufolge gefallen. Während seiner fast 11 jährigen Dienstzeit in Cronberg hat er sich um die Entwicklung der Städte hervorragende Ver⸗ dienste erworben.
Wiesbaden, 22. Jan. Ein Ausschuß angesehener Persönlichkeiten aus dem Gebiet des Deutschen Reiches hat sich in Wiesbaden gebildet zur Gründung eines deutschen Gene- sungsheims für Offiziere des österreichisch⸗ungari⸗ rischen Heeres und der Marine. Als der geeignetste Ort zur Errichtung eines solchen Genesungsheimes wurde Wies⸗ baden gewählt. Mitglieder des Ehrenpräsidiums sind u. a. der k. k. österreichischungarische Botschafter am Berliner Hofe, Prinz zu Hohenlohe, der deutsche 3 am Wiener Hofe b. Tschirschky und Bögendorff und der kais. ottoma⸗ nische Botschafter in Berlin Muchtar Pascha.
————— Vermischtes. Ein toter Franzose, der schießt. In den
Kriegserinnerungen eines badischen Kriegsfreiwilligen aus dem Jahre 1870/71 Jindet sich eine merkwürdige Mitteilung. Der Erzähler hat das von Leichenräubern geplünderte Schlachtfeld von Chenebier besichtigt und berichtet dann: Auf dem Heimwege hatten wir eine seltsame Ueberraschung. Ganz unvermutet sahen wir nämlich einen Franzosen in einem Straßengraben kauernd sitzen, sein Gewehr durch eine Hecke gesteckt und nach einem nicht erkennbaren Gegenstand zielend. Als der Mann auch bei unserer vorsichtigen Annäherung sich nicht rührte, bemerkten wir erst, daß der sonderbare Schütze ein toter Mann war. Die nähere Untersuchung ergab, daß der Franzose, ein noch junger Bursche, gerade in dem Moment des Zielens eine Kugel direkt in die Stirn erhalten hatte. Da der Mann durch das durch die engen Zweige gesteckte Gewehr einen festen Halt hatte, so war er wunderbarerweise in sitzender Stellung festgefroren. Die Sache führte indes noch zu einem komischen Nachspiel. Als am späten Abend einer unserer Unteroffiziere etwas angeheitert denselben Weg geht, sieht er im Mondenschein den stillen Mann noch mmer in der verdächtigen Stellung sitzen, springt auf ihn los, und beide verlieren das Gleichgewicht und fallen in den Gruben, wobei das noch geladene Chassepot des Toten sich entlädt. Als die Wache herbeieilt, findet sie den Unteroffizier, der den Fran⸗ zosen unbedingt arretieren will, da er fest und steif behauptet, der Kerl stelle sich nur tot, sonst hätte er nicht noch schießen können.
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. Märkte.
Fo. Wiesbaden. Viehhof- Marktbericht vom 22. Jan. Auftrieb: Rinder 109(Ochsen 30, Bullen 13, Kühe und Färsen 66), Kälder 80, Schafe 28, Schweine 178.
Bei regem Geschästsgang und bei den am Markt am 18. Januar d. Is. notierten Preisen wurde der Aufteieb geräumt
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1 Amtlicher Wetterbericht. 5 Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.
Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 24. Januar 19151
Be deckt, Schnee, etwas kälter, östliche Winde.
Letzte Nachrichten.
England im Zeichen des Zeppelins.
Amstser dam, 23. Jan. Die englische Presse versteht es. aus dem Besuch des deutschen Zeppelingeschwaders die größte Sensation dieses Krieges zu machen. Die heute vorli der Londoner Blätter bringen endlose Berichte über alle noch so un- bedeutenden Einzelheiten während und nach dem Bombardemend⸗ Um ihren Lesern einen richtigen Begriff zu geben von der Größe des Frevels, den Deutschland dadurch begangen habe, die Englän⸗ der in ihrem eigenen Lande anzugreifen, warden nun im Bilde alle möglichen Trümmerhaufen, ganz oder halb zerstörte Ge⸗ bäude, nicht krepierte Bomben, von mutigen Konstablern mit dem Arm gehalten, einzelne Granatsplitter und die dadurch verletzten Personen und vieles andere noch vorgeführt. n laut fordern die Versicherungsgesellsch aften die Leser auf, sich gegen die aus der Luft kommenden Kriegsgefahren zu ver⸗
sichern. Alles steht im Zeichen des Zeppelins. Diese Hysterie und der aufgeregte Ton der Zeitungsartikel, die sich sämtlich bemühen den Deutschen für den Fall eines nochmaligen Besuches viel
Schreckliches anzudrohen, stehen in direktem Gegensatz zu der von allen Blättern behaupteten Ruhe und Besonnen⸗ heit der 8* gefaßt weiteren derartigen Angriffen ehe.
aus der Luft entgegen Joffre und die deutschen Generalstabsberichte.
Genf, 23. Jan. Joffre wirft jetzt dem 1185 Generalstab vor, manche seiner Berichte seien Bluff(9. Die angeblichen Verlustziffern des Gegners seien über- trieben; der„Guerre Mondiale“ findet Joffres Er⸗ klärungen unverständlich, denn seine Vorwürfe gegen den deutschen Generalstab fielen auf die Franzosen zurück, die schon manchmal Schlappen verschwiegen, in⸗ dem sie hofften, den Mißerfolg bald wieder gut zu machen. Cs dauere oft ganze Wochen, bis solche Mißerfolge von ihnen indirekt zugegeben würden. Bei Joffres Behauptung hinsichtlich der Verluste sei es völlig unglaubhaft, daß die Franzosen als der angreifende Teil weniger Ver⸗ luste hätten als die Deutschen in ihren vorzüglich befestig⸗ ten Stellungen, die die Franzosen selbst als wahre Festun⸗ gen gerühmt hätten.
Großfürst Nikolaus gegen die Ueberläufer.
Stockholm, 23. Jan. Großfürst Nikolaus ver⸗
sucht in einem Armeebefehl dem freiwilligen Ueberlaufen der
russischen Soldaten entgegenzutreten. Der Erlaß führt eine sehr schwülstige Sprache. Es heißt in ihm u. a., die Heldensöhne
des heiligen Rußland würden die zum Ueberlaufen auffordernden
Proklamationen des Feindes mit Verachtung strafen. Mit dieser Ueberzeugung scheint es aber nicht weit her zu sein, denn der Großfürst droht gleichzeitig an, jeden Soldaten wegen Hoch⸗ verrats vor ein Kriegsgericht zu stellen, der im Besitz einer solchen feindlichen Proklamation getroffen wird.
5 Die Finanzen des Dreiverbands.
i. Köln, 23. Jan. Die„Köln. Ztg.“ berichtet von der holländischen Grenze: Das„Echo de Paris“ schreibt: Behufs eines engeren Zusammenschlusses der Mächte des Dreiverbands auf finanziellem Gebiete werden demnächst der russische, französische und englische Finanzminister zusammenkommen..— Wie der„Gaulois“ dazu bemerkt, ist der Zweck die Aufnahme einer gemein⸗ schaftlichen Anleihe durch die drei Verbündeten. Den Zeich⸗ nern der Anleihe, die in den drei Hauptstädten aufgelegt werden soll, gewähren die drei Staaten gemeinschaft⸗ lich Garantie.
J. Italiener in London verhaftet.
i. Köln, 23 Jan. Die„Köln. Ztg.“ meldet aus Zürich: Nach italienischen Meldungen berichtet die„Stampa“ aus London, daß dort wegen versuchten Schmuggels der Direktor einer großen italienischen Bank und sein Stellvertreter verhaftet worden seien.
Zwei französische Eisenbahnzüge zusammengestoßen.
Lyon, 23. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Progress de Lyon“ meldet aus Paris: Nach Berichten von am Nordbahnhof eintreffenden Reisenden sind am Vormittag des 20. Januar zwei Eisenbahnzüge bei einem Tunnel in der Nähe von Boulogne zusammengestoßen. Mehrere Reisende seien
getötet und eine große Anzahl verletzt worden. 24
Sverdrups Expedition.. Kristiania, 22. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Frau Sver⸗
drup erhielt, wie„Aftenposten“ meldet, gestern abend* 9 ugor⸗
Telegramm aus Petersburg: Sverdrup telegraphiert über Straße, er überwintere im Meerbusen 92 Grad östlicher Länge von Greenwich. Alles sei wohl.
Hilfe für Leidende an Asthma-Bronchitis-Katarrh.
Es ist tausendfach bestätigt, daß Astmol-Asthma- Pulver rasche Hilfe und sofortige Linderung bringt bei Asthma und Bronchitis.
Herr Valentin Krump, Bäckermeister in Köln a. Rh., Friesenmarkt 76, schreibt: Nachdem er viele Mittel an- gewendet habe und sogar das Kölner Inhalatorium besuchte, ging sein Asthmaleiden nicht weg, im Gegen- teil, es verschlimmerte sich, er ist sehr froh, daß er in Astmol ein Mittel gefunden hat, das prompt hilft und dessen Wirkung überraschend ist.
Astmol ist in Blechdosen zu Mk. 2.50 in den Apotheken zu haben.(Stram. 40, Grindel 10, Cap. Pap. 10, Menthol 3, Kal. nitr. 20, Natr. nitr. 20.)
Auf Wunsch Muster gegen Einsendung von 10 Pfg. in Briefmarken durch a 134488 Engel-Apotheke, Frankfurt a. M. gr. Friedbergerstr. 46.
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Amtlicher Teil.
Bekanntmachung. Betr.: Den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Inheiden. Nachdem die Seuche in Inheiden abgeheilt ist, werden die Gemarkungen Obbornhofen, Rodheim mit Hof Graß und Steinheim aus dem Beobachtungsgebiet ausgeschieden. Der Sperrbezirk der Gemarkung Inheiden bleibt bis auf weiteres bestehen. Gießen, den 22. Januar 1915. Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V.: Hemmerde.
Bekanntmachung. Betr.: Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Laubach.
Nachdem die Seuche in Laubach abgeheilt ist, werden die Ge⸗ markungen Lauter aus dem Beobachtungsgebiet dem gefährdeten Ge⸗
und Münster und Röthges aus biet aus geschieden. 5 Gießen, den 23. Januar 1915. 5 Großherzogliches Kreisamt Gießen.
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J. V.: Hemmerde.
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