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Rec ereerelfez vehre, 1 Gewehr⸗ und Handgranaten, end⸗ lich außerordentlich gro Mengen von Infanterie- und Artillerie⸗
Munition.: K
Diesen glorreichen Kampf führte die deutsche Truppe nach lan⸗ gen Wochen bes Stilliegens in einem Winterseldzuge, dessen Wit⸗ terung Regen schauer und Sturnmvinde waxen. Much an den Kampf⸗ tagen selbst hielten Regen und Wind an. Die Marsche erfolgten auf grundlosen Wegen, die Angriffe über lehmige Felder, durch ver⸗ schlammte Schüßengräben und lber zerklüftete Steinbrüche. Vielfach blieben dabei die Stiefel im Kot stecken, der deutsche Soldat focht dann barfuß weiter
Was unsere wundervolle Truppe— zwar schmußig anzusehen, aber prachtvoll an Körperkraft und kriegerischem Geiste— da gr⸗ leistet hat, ist über alles Lob erhaben. Ihre Tapferkeit, ihr Todes- mut, ihre Wrsdauer und ihr Deldensinn fanden gebührende An⸗ erkennung dadurch, daß ihr oberster Kriegs herr, der in jenen Stun⸗ den unter ihnen weilte, die verantwortlichen Führer noch auf dem Schlacht felde nrit hohen Ordens aus zeichnungen schmückte. Belannt⸗ lich wurde General der Infanterie von Lochow mit dem Orden pour le merite und Generalleutnant Wichura mit dem Komtur des Hausordens der Hohenzollern ausgezeichnet.
Neben einer energischen, zielbewußten und kühnen Führung und der großartigen Truppenleistung ist der Erfolg der Schlacht bei Soissons der glänzenden Zusammenarbeit aller Waffen, vor allem der Infanterie, Feldartillerie, Fußartillerie und der Pioniere zu verbgnken, die sich gegenseitig aufs vollendetste unterstützten. Auch die Fernsprechtruppe hat nicht wenig zum Gelingen des Ganzen beigetragen.
Auf 1 und Führer solchen Schlages kann das deutsche Volk stolz seist.
Das Urteil der französischen Presse.
Paris, 17. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Die fran⸗ l. Presse erklärt im allgemeinen, der Rückzug
r französischen Truppen hinter die Aisne bei Soissons abe leine besondere Bedeutung, zumal die Deutschen den Fluß nicht hätten überschreiten können. Nur wenige Blätter 11 ein, daß es sich um eine bedeutende Aktion handelte. schreibt Oberstleutnant Rousset in der„Liberté“:
Infolge der energischen deutschen Angrisse mußten die Fran⸗ osen das Plateau von Vreguy räumen, wodurch ein allgemeiner
ückzug herbeigeführt wurde. Dieser Rückzug führte die Franzosen bis auf das line Aisne⸗-lser, weil, so sagt man uns, das Hoch⸗ wasser einen Teil der Brücken weggeschwemmt und die Verbindung gefährdet hatte. Dies ist allerdings ein Grund. Die Heeresleitung muß aber Maßnahmen treffen, damit bie schwere Schlappe, die wir erlitten haben, möglichst wenig Folgen hat.
„Petit Journal“ schreibt: Der Rückzug, der infolge des 4 geboten erschien, ist immerhin ein Zusammenbruch un⸗ erer Ofsenstve an dieser Stelle,.
Der Lyoner„Progss“ schreibt: Der Feind kann den tak⸗ tischen Erfolg, so klar er auch ist, nicht ausnutzen, aber unsere DO— ist durch die Anstrengungen der Armee Kluck zusammen⸗ 9 0
Aeußerungen holländischer Blätter.
Berlin, 18. Jan. Der militärische Mitarbeiter des„Nieuwe 9 Courant“ schreibt, wie verschiedene Morgenbläͤtter berichten. den Kämpfen bei Soissons eine mehr als gewöhn⸗ deutung zu. Er weist auf die unannehmbare französische srstellung hin, daß die weggeschwemmten Brücken den Rückzug veranlaßt hätten, denn wenn über die Aisne keine Verstärkungen esandt werden konnten, wie komtten da jenseits der Aisne stehende rubpen sich zurückziehen? Auch die französische 72 daß eser Teilerfolg nicht auf die Totalopexationen rücwirken könne, ei unaunehmbax. Jedenfalls sei die französtsche Ofsensive nicht nur mißglückt, sondern habe einen wohlgelungenen Gegenangriff herbeigeführt.— Das bolländische Blatt„et Vaterland“ schreibt:„Die Niederlage der Franzosen scheint größer zu sein, als es sich anfangs aus den Berichten schließen ließ, großer was das
verlorene Terrain angeht und größer vielleicht auch in den 7— Daß bei Ypern nunmehr die Frangosen den Deutschen gegenüber⸗ . wird von dem„Nieuwe Rotterdamsche Courant“ bestätigt.
ie Bevölkerung wohne, soweit sie in der Stadt zurückgeblieben
sei, in den Kellern.
Ein Telegrammwechsel zwischen dem Reichskanzler und Baron Burian.
Wien, 17. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Der Minister des Aeußern, Baron Burian, hat aus Anlaß seines Amtsantrittes an den Reichskanzler Dr. v. Bethmann⸗ Hollweg. 9 4 ine, gerichtet:
Durch die Gnade Seiner Majestät, meines allergnädigsten 7.— auf den Posten des Ministers des Kaiserlichen und König⸗ lichen Hauses und des Aeußern berufen, beehre ich mich, Ew.
zellenz in dieser Eigenschaft zu begrüßsen. Die beiden ver⸗ b. ten Mächte haben nunmehr auch in ernster historischer Zeit den Wert des Bundes und des Freundschastsverhältnisses exprobt, das auf der altbewährten Treue und der engen Inter⸗ gemeinschaft beruhend die unverrückbare Grundlage ihrer Politik bilden muß. Ich bitte Ew. Exzellenz, mir in Aus⸗ 1 meines verantwortungsvollen Amtes dieselbe tatkräftige Unterstützung zuteil werden zu lassen, welche Höchstdieselben mei⸗ nen Amtsvorgängern bei der Pflege inniger und vertrauensvoller . zu der Kaiserlich deutschen Regierung angedeihen
Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg antwor⸗ tete hierauf mit folgendem Telegramm: Ew. Exzellenz bitte ich, für die freundlichen Worte der Be⸗ grüßung meinen aufrichtigen Tank entgegenzunehmen. Ew. Ex⸗ 8 mögen sich meiner vertrauensvollsten Zusammenarbeit
meiner rückhaltlosen Unterstützung bei der Lösung der er⸗ neuten und verantwortungsvollen Aufgaben sicher halten, zu der Sie die Gnade Ihres allergnädigsten Herrn berufen hat. In der unerschütterlichen Einigkeit und der treuen Freundschaft der verbündeten Mächte erblicke ich eine sichere Gewähr für gluͤcklichen Ausgang des uns aufgezwungenen Kumpfes.
Ein Geschent des Kaisers an die österr.-ungarische Heeresleitung.
Berlin, 18. Jan. Die von unserem Kaiser der österreichisch-ungarischen Armeeleitung zum Geschenk ge⸗ machte Antwerpener Panzerkuppel, in deren Mitte ein österreichisches 30,5-Ztm.-Geschoß steckt, ist gestern in Wien angekommen.
Die österreichisch⸗ungarischen Berichte.
Wien, 16. Jan.(WTB. 414 Amtlich wird verlautbart: 16. Januar mittags In Polen, Galizien und in den Karpathen ist die Lage unverändert. Am Dunajec— unsere Artillerie im— Tce e G. fepge und schwerer Artillerie abermals ne Erfolge. Der Sletvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Wien, 17. Jan.(WI Nichtamtlich) Amt wird verlautbart, 17. Januar mittags: Die Situatton ist un⸗ verändert. In Polen, am Dunajec und im Raume üdlich Tarnow Geschützkampf, der mit wechselnder 3 den ganzen Tag anhielt. In den Karpathen Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, schalleutnant.
Freiherr v. Burian.
Der neue Minister des Aeußern, Frhr v Buxian, hat sich deine diplomatischen Sporen in der Konsulatslaufpahn verdient.
Sofia und Moskau, besonders in letzterer Stellung(1882 bis 18886 als Generalkonsul leistete ex hervorragende Dienste durch Berichte über die wachsende allslawische Bewegung. Infolgedessen wurde ex in den diplomatischen Dienst übernommen und als diylomatischet Agent nach Softa gesandt, wo er die schwierigen Anfänge des FJürsten Ferdinand und die russische Wühlarben gegen biesen auf⸗ merksam und erfolgreich beobachtete und zum außerordentlichen Ge⸗ sandten ernannt wurde. Nach dreivierteljähriger Dienstleistung im Auswärtigen Amt war er dann nacheinander Gesandter in Stutt- gart und in Athen. Die Verleihung des 222— und der Geheimratswürde waren weiterr Beweise der Zufriedenheit mit seiner Wirksamkeit. Wesentlich gefordert wurde er allerdings durch seine eheliche Verbindung mit der Tochter des alten Haudegens Fejervary, eines Lieblings des Kaisers. Wahrscheinlich würde Burian noch höhere Staffeln der diplomatischen Rangleiter er⸗ reicht haben, wenn nicht nach dem Tode des gemeinsamen Finanz⸗ ministerg Kallay, Mitte 1903, dieses Amt ihm übertragen worden wäre. Neun Jahre lang verwaltete er dieses und das ihm unter stellte Oklupationsgebiet. Seine Verwaltung sand nicht überall Bei⸗ fall, die Oesterreicher glaubten ihre Interessen in Bosnien und der Herzegowina durch ihn zugunsten Ungarns vernachlässigt, und noch mehr Widerspruch weckte auf die Tauer auch in Ungarn seine Be⸗ handlung der serbischen Bevölkerung, die er durch Milde gewinnen wollte, nach der Meinung seiner Kritiker aber dadurch nur um so leder machte. Die Vorbereitung der Verleihung einer Verfassung für Bosnien und die Herzegowina, die durch die Wiederbelebung der türkischen Verfassung nötig geworden war, war sein letztes wichtiges Werk. In seiner Denkschrift hierüber bezeichnete er die Angliederung der besetzten Provinzen als unerläßliche Vorstuse hierzu und leitete diese dadurch ein. Die Schvierigkeiten, die dann mit dem neugewählten bosnisch-herzegowinischen Landtage entstan den, führten dann zu seinem Rücktritt und zur Berufung Bilinskis. Nach kurzer Zurückgezogenheit wurde er im Juni 1913 ins Kabinett Tisza als Minister à latere, der als Vermittler in Wien ar⸗ beitet, berusen. Zum Minister des Aeußsern bringt er nicht nur gute diplomatische Vorbildung und genaue Kenntnis aller diplomatischen Vorgaͤnge, sondern, wie allgemein gerühmt wird, auch einen klaren Blick und große Ruhe und Entschlußfähigkeit mit.
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Greys Neujahrsglückwunsch an Rußland.
London, 16. Jan.(WT. Nichtamtlich.) Anläßlich des russischen Neujahrs haben Sir Edward Grey, die Lords Crewe und Curzon sowie der Lordmayor von London Glückwunschdepeschen an die verbündete Macht gesandt. In der Depesche Greys wird die Zuversicht aus⸗ gesprochen, daß das kommende Jahr beiden Ländern solche Kriegserfolge bringen werde, daß die Errichtung eines dauernden Friedens und dessen Sicherung gegen künftige Angriffe möglich werde.
Ein Konflitt zwischen Zar und Generalissimus?
Berlin, 18. Jan.(Ctr. Bln.) Nach der„B. Z.“ sind in Sosia Verichte aus Petersburg eingelaufen, wonach zwi⸗ schen dem Zaren und dem Generalissimus Niko⸗ lai Nikolajewitsch ein Konflikt besteht, der 15 in letzter Zeit so verschärft hat, daß man die Absetzung des Generalissimus erwägt.
Rußlands Finanzen.
Kopenhagen, 16. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Rus⸗ lija Wjedomosti“ erfahren aus autoritativer Quelle, daß franzö⸗ sche und englische Kreditinstitute Rußland einen Kredit bis 17 Milltarden Franken eingeräumt haben. Von dieser Summe ent⸗ sallen auf Englands Anteil eine Milliarde, auf Frankreich 500 Mil- lionen. Da infolge der Aufhebung des Moratoxiums in Frankreich auch die dort lagernden Gelder des russischen Staates frei werden, so werde Rußland über freie Kredite von ungefähr 700 Millionen Rubel verfügen. Die Summe werde genü⸗ n, um die Coupons der Anleihen und die Bestellungen im Aus- ande zu zahlen. In Frankreich seien für die Anleihen ungefähr 170, in England und Holland 50 und in Deutschland 80 Millionen u zahlen. Es sei Vorsorge getroffen, daß die Coupons feindlicher 1 auch in neutralen Ländern nich ezahlt wer⸗ den. Man brauche also für den Schuldendienst nur 220 Millionen. Im übrigen seien die Bedingungen für die Kreditierung des 5 Stagtes im Auslande solche, daß auch der Abfluß von Geld nach Abschluß des Friedens aus Rußland verhütet werde.
Die Rekrutierung in England.
Berlin, 18. Jan. Die Londoner„Morning Post“ klagt über die geringe Anzahl der neuangewor⸗ benen Mannschaften. An einzelnen Tagen meldeten 115 nicht mehr als 200 Leute 2 Heeresdienst, während ie täglichen Verluste des englischen Heeres 500 bis 600 Mann betrügen.
Richtigstellung einer Mitteilung des englischen Kriegsministers.
Berlin, 16. Jan.(WTB. Nichtamtlich) Aus dem Gro ⸗ 11 Hauptquartier erfahren wir: Der englische
riegsminister äußerte sich am 6. Januar dem englischen Oberhaus gegenüber folgendermaßen: Einige bedeutende Kämpfe 8 den englischen und den deutschen Truppen fanden am
Dezember statt, als die Laufgräben von Givenchy, die von Indern besetzt waren, von den Deutschen heftig angegriffen wurden. Die Inder wurden bis zu einem gewissen Grade Über⸗ rascht. Einige Schütengräben wurden genommen, jedoch am folgen⸗ den Tage durch das erste Armeekorps, das sich in der Reserve bo⸗ sand, unter erheblichen Verlusten für den Feind zurückgewonnen. Die wiedergewonnene Linie ist seitdem behauptet worden.— Der englische Kriegsminister scheint diese Angaben auf Grund un⸗ richtiger Meldungen, die er von der Front erhielt, gemacht zu ben. Im Interesse unserer tapferen Truppen fann diese salsche rstellung der damaligen Errignisse nicht unwidersprochen blei⸗ ben. In einem fünftägigen schwexen Ringen vom 19. bis zum 24. Dezember gelang es uns, die 1 der 1 in ihrer — Ausdehnung zwischen einem ft. 1 Kilometer noͤrd⸗ ich von La Quinque-Rue und Givenchy in Besiß zu nehmen, an einzelnen Stellen sogar noch darüber hinaus Galnde zu ge⸗ winnen. Alle Versuche des Gegners, die verlorene Steltung Ar waren vergeblich. Noch heute sind wir in ihrem esit. Es ist demnach unrichtig, wenn der englische Kriegs⸗ minister sagt, die englischen Truppen hätten die verlorenen Schützengräben zurückerobert. Die Beute, die uns in diesen Kuͤmpfen in die Hände fiel, ist am 26. Dezember amtlich be⸗ e d be n
usatz 17 am 26. te
betrug: 19 1— 819 Farbige und Engländer, 14 Maschinen⸗ gewehre, 12 Mimenwerser, Scheinwerfer und sonstiges Kriegs ⸗ material.
Preissteigerungen in England. Berlin, 18. Jan. Aus London e
Blätter, daß die Preissteigerung der Kohlen, Brotes und der sonstigen Lebensmittel unter dem eng⸗ lischen Publikum große Unruhe erzeuge.
Für den Fall einer deutschen Landung in England.
London, 17. Jan.(WT. Nichtamtlich.)„Daily Mail“ berichtet: Anweisungen für die Zivilbevölkerung für den Fall einer deutschen Landung werden jetzt in jedem Kirchspiel Norfolks angeschlagen. Alle Pferde, Maultiere, Esel, Automobile, Wagen, Karren, andere Gefährte, Geschirre usw. müssen sofort nach einem bestimmten 2 gebracht werden, sobald die Behörden den Notstand in dem 2 proklamieren. Wenn sie nicht fortgebracht werden können, müssen sie vernichtet oder unbrauchbar 2 werden. Das Vieh muß auf die Straßen weggetrieben werden. Vieh, das sich in der Nähe des Feindes befindet, muß zusammengetrieben und nach bestimmten Schuß⸗ orten gebracht und im Notfalle getötet werden. Unausgedroschenes
Er arbeitete in den Konsulaten zu Alexandrien, Bukarest, Belgrad,
Getreide braucht nicht ohne Befehl vernichtet zu werden. Der Be⸗
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des Eigentums wird, soweit es die Umstände itlich gegeben. Wer dem Seel das Eigentum
22 und unbrauchbar zu 5 S verliert allen auf Gntschädigung. Obne be— 2 nir mand 2 1 Eisenbabn material. elektrische Licht- und Kraft stationen, Telegrapdenanlagen, Masserwerfe, Schleusen und Kais zu zersiören bersuchen. Die Zlvildevolterung soll, wenn sie leinen anderen Befehl erhalt, ruhig zu Oause bleiben.
Die Mannschaft der„Kaiserin Elisabeth“. Wien, 17. Jan.(T. Nichtamtlich.) Die Firma Doehler e in zur u gestellt, n ie* reichischen Kreuzers„Kaiserin Elisabeth“ nach den Balle von Tsingtau kriegsgefangen nach Japan gebracht worden ist. 296 Mann und 4 Offiziere sesen in imat del Kobe an⸗ gekommen. Dex Kommandant sei mit dem ehemaligen Gouverneur „ Meyer: Waldech nach Fukuote gebracht worden Bon der Mannschaft seien 10 geiallen und 10 verwundet worden; der Ber⸗ bleib von 40 Mann sei unbekannt. Die Behandlung der Gesan⸗
genen durch die japanische Regierung sei sehr zurvortommend. Deutsche Entschädigung an eine schwedische Reederei. Hamburg, 16. Jan(WT. Nichtamtlich) Der„Ham- burgische Correspondent“ teilt mit: Der am 6. und 7. Dezember bei Mintyluoto im Bottnischen Meerbusen erfolgte Untergang von drei schwedischen Dampfern durch Aufstoßen auf Minen wird in ganz Deutschland, insbesondere in Handels- und Schiffahrtskreisen. lebhaft und herzlich beklagt. Der Ursprung der Minen wie wir erfahren, trotz der nunmehr abgeschlossenen eingehendsten Er⸗ mittlungen nicht mit Sicherheit sestgestellt werden konnen Immer⸗ hin ist bei der Unsicherheit des Ergebnisses dieser Untersuchung die Moglichkeit nicht ausgeschlossen daß es deutsche Minen waren Um in beruflichem und menschlichem Mitgefühl den Hinterbliebenen der bei jenem Unglück ums Leben gekommenen braven schwedischen Seeleute wenigstens materielle Hilse angedeiden zu lassen. ist auf Anregung der Herren Ballin Hamburg), Lohmann und Heineken(Bremen),, Sartori(Fiel, Kunstmann Stettin) usw. in deutschen Handels- und Sccissabetbtreisen eine Sammlung veranstaltet worden, die den Betrag von 200.009 Mark ergab, der, wie wir hören, der Reederei⸗Aktiengesellschaft
„Svea“ in Stockholm von Hamburg aus übersandt wurde.
Stiftung aus den Vereinigten Staaten.
Berlin, 16. Jan.(WTB. Nichtanrtlich.) Der Natio⸗ nalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Seen ind von dem„German Reltef Fund“ in New Pork laut Schreiben von Paul G. Schnigler, dem Präsidenten des Komitees in New Vork, 200 000 Mark zugegangen. Dies ist ein Beweis, daß die deutschen Lands⸗ leute jenseits des Ozeans des deutschen Vaterlandes auch werktätig gedenken. Es wird hierdurch der wärmste Dank der Nationalstiftung für die hochherzige, bedeutsame Spende ausgedrückt. Weitere Spenden sind dringend erbeten. Es werden auch gute Staatspapiere und Obligationen ent⸗ 8 Die Geschäftsräume befinden sich in Ber⸗ lin NW. 40, Alsenstraße 11.
Die Sozialisten der feindlichen Länder.
Lyon, 17. Jan.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Napubli⸗ cain“ meldet aus Paris: Die sozialistische Gruppe trat am 16. Januar in der Kammer zu einer Beratung zu⸗ sammen, welcher Sembat und Guesde sowie der bel⸗ Fabde Minister van der Velde beiwohnten. Dieser unter⸗ reitete den Vorschlag der englischen und belgischen Sozia⸗ listen bezüglich einer eventuellen Zusammenkunft der Sozia⸗ listen der verbündeten Staaten, um die Bedingungen, unter denen der Krieg fortgeführt werden solle, zu 2 und die Gesichtspunkte über den Krieg darzulegen. Die Gruppe ist dem Vorschlag im allgemeinen günstig gestimmt. Sie ist jedoch für eine Weiterführung des Krieges bis zum vollständigen Sieg der Verbündeten. Ein endönltiger Be- schluß wurde nicht gefaßt.
Die geflüchteten Belgier.
Basel, 17. Jan.(WT. Nichtamtlich.) Den„Basler Nachrichten“ zufolge sind nach den Feststellungen bes aus olland gap Ministers Helleputte im ganzen 00 000 Belgier nach Holland geflüchtet. In⸗ zwischen ist die Zahl auf 200 000 angen. Etwa 500 000 sind nach Belgien zurückgekehrt. Eine Zweiglinie der Handelsbahnen zum Anschluß an Aegypten. Konstantinopel, 17. Jan.(Nichtamtlich) Die Kam⸗ mer nahm den Voranschlag der He nen, der einen außerordentlichen Kredit von 200 fund für eine Zweig linie zum Anschluß an Aegypten vorsieht, an.
Aus dem Reiche.
Der Geburtstag des Deutschen Reiches wurde in Magdeburg mit einer Feier begangen, die als ortlichen Charakter hatte Der Führer der konservativen Partei. vo nHeydebrand, hielt die Ffestrede, in der wir müßten England gegenüber die Sprache sprechen, die es an⸗ deren Völkern 4 anwandte, dann Ruhe ins Wanken kommen, dann aber hätten wir das Wort Friede, der gemacht werde, dürfe nicht nur ein Friede der matenfurst sein, sondern einer, den das ganze deulsche Volf und billige. Die bis würden bletben, aber man einander ete. af Wabttet ann. Wet gi. Ar 4. können, daß der ieren in man en konnen, Gegner einst das deutsche Vaterland miwerteidigt habe.
Der Dank des deutschen Heeres.
(WT B.) Berlin, 17. 4 1.) Es wird fol- ane: der Armee für die Weihnachtsspende ver⸗ oͤfsentlicht: Treusorgende Liebestätigkeit in der Heimat aus allen Kreisen der Bevölkerung hat es nbelicht, daß reichliche Weihnachts ⸗ aben allen unseren Mannschaften im 1 57 werden onnten und e orge ein neues Band zwi b hart am Feind im Schützengraben, ob au
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undeter im denkens aus der Fern
gebende Arbeit 2
Berlin, 18 Jan. Der König von Württemberg nahm gestern in Stuttgart eine Parade der Jugendwehr ab und sagte, er freue sich, des frischen Ausschwunges, den die Jugend⸗
wehrbewegung genommen habe chweren wir lebten, 15 es von een 5 die es
körperlich, aber auch im Geiste unserer tapferen Armee ausbilde,
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