Pops aus Wirfjpn, Lvlidtv -Inf-Regt 116. KriegSfreiw stud. Hugo Log, Jus.-Regt 1I6„ a»S Gießen.
** Auszeichnungen. Tie Hessische Tapferkeit s m e d a i l l c erßilteu Reservist Fritz Kühl, Jns- Reg, 117 un£> Mehrinann Gefreiter Wilhelm Bopf vom Landwehr Infanterie Regiment l lli aus Gießen.
** © t a i> 11 b e a t e r. Man schreibt uns aus deni Theater- buremi : Das außerordentlich frische, UebnSwürdige Lustsviel „A l s ich Nord i nt Flügelklcide", das die Verfasser mit Recht ein „fröhlich Spiel" betitelt haben, macht gegenwärtig den Weg über die deutschen Bühnen und erringt überall dank seiner liebenswürdigen Harmlosigkeit, die mit einem Körnchen deutscher Senti- nientalitat gemischt ist, außerordentlichen Beifall. Es ist ein Erfolg, der an den von „Alt-Heidelberg" seiner Zeit gemahnt. Er gibt neben einem großen Teile des Personals auch den Damen Martini und Sonntag Blume Gelegenheit, sich wieder einmal in größeren Ausgaben zu zeigen, was bei dem gegenwärtigen Spielplan scletner als im vergangenen Jahre möglich ist.
** Backhaus-Konzert. Ter Konzert-Verein inacht daran» »usmerlsam daß sämtliche Eintrittskarten zu dem Backhaus Konzert, das am nächsten Montag in der Uni- versitätsaula statttindet, für numerierte Plätze gelten. Stehplätze sind nicht vorgesehen, sofern sie nicht ein besonders großer Andrang nötig machen sollte. Für alle Plätze im unteren Saal- raum ist der Zutritt durch beit Haupteingang in der Ludwig- st r a ß zu nehmen, zu der Galerie dagegen ausschließlich von der G o e t h - st r o ß e Kassen- und Saalössnung findet um 77« Uhr statt und ist alllcitigcs rechtzeitiges Erscheinen sehr er- wünscht.
** Zur Steuerveranlagung. Ans Anlaß der Aus- sorderung zur Abgabe der Steuererklärungen für die Veranlagung der Steuern für 1915 wird vielfach die Frage erörtert, welcher Werl bei in Wellpapieren angelegtem Vermögen anzu- nehme» ist. Jin allgemeinen wird es sich empfehlen, bei Aufstellung der Steuererklärungen von jolgenden Gesichtspunkten aus- zvgehe»
Rach Art. 26 Abs 2 des Vermögenssteuergesetzes sind Wertpapiere, wenn sie in Deutschland einen Börsenkurs haben, nach diesem, aiidc'msalls nach deni Verlausswerk zu veranschlagen. Da nun z. Zt. Wertpapiere an der Börse »ich! gehandelt iverden, somit 'ich auch kein Börsenkurs bildet, ist, sofern einzelne Papiere bekannterweise oder nach glaubwürdiger Angabe von Steuervtlichtigen einen Verkaufswerk haben, dieser Verkauss- w e r t bei der Veranlagung zugrunde zu lege». Soweit iich ein Vcrkauiswert nicht seststellen läßt, wird es sich in Ermangelung anderer Unterlagen empfehlen, bei der Veranlagung für 1915 von dem letzten Kurswerte vor Ausbruch des Krieges l.Kurse vom 25. Juli l. I., auszugehen. Wesentliche Veränderungen im Kurswerte, die etwa bis zum l. April 1915 eintreten sollten, wärm zu berücksichtigen, gegebenenialls im Wege der durch die Steuerpflichtigen zu erhebendeil Berufung.
Zur Frage der Veranlagung schreibt man uns noch: Nach der im Kreisblatt veröffentlichten Bekanntmachung sind die Steuererklärungen bis spätestens t 5. Dezember er. bei dem Finanzamt oder bei der Bürgermeisterei des Wohnorts einzureichcn. Mit Rücksicht darauf, daß ein großer Teil der Haushaltungsvor- ständc zu de» Waffen einberuien ist, die Angehörigen aber in derartigen Angelegenheiten meist wenig Bescheid wissen, sei darauf hingewiescn, daß Personen mit einem steuerbaren Jahreseinkom- men unter 2600 Mk, zur Abgabe einer Ei n kommen st euer- erklärung nur dann verpflichtet sind, wenn sie vom Finanzamt hierzu besonders a u s g e fordert werden. Beträgt dagegen >as jährliche steuerbare Jahreseinkommen 2600 Mk. und mehr, io ist oucki ohne besondere Aufforderung eine Erklärung abzugeben, S sei denn, daß im unmittelbar vorausgegangenen Steuerjahr bereits eine Veranlagung zur Einkvmmenstener l. Abteilung lEin- koinincu von 2600 Mfi und mehr) stattgesunden hat, der Steuerpflichtige auch inzwiichen seinen Wohnsitz nicht gewechselt und keine Einkommensverbesserung erfahren bat, die seine Versetzung in eine höhere Klasse bedingt. Eine V e r m ö g e n s st e u e r erklä- rung hat bei seiner erstmaligen Veranlagung zur Vermögenssteuer vor allem derjenige abzugeben, der ein steuerpflichtiges Vermögen Kapitalvermögen usw.) von 3000 Mk. und mehr hat. Außerdem sind zur Abgabe von Vermögenssteuererklärungen verpflichtet, Betriebs Unternehmer s Gewerbetreibende, sowie Personen, die Land und Forstwirtschaft betreiben', sofern sie ein strucrpslichtigcs Einkommen von 2600 Mk. und mehr haben und znm ersten Male mit ihrem Anlage- und Betriebskapital zur Bernrögenssteuer lzeran- gezogen werden — Zur Gemeinde st eucrveranlagung haben dinenigen Personen, deren Anlage- >md Betriebskapital mindestens 3000 Mk. beträgt, bei ihrer erstmaligen Veranlagung zur Gemcindegewe> besteuer eine Erklärung über ihr Anlage und Be- Kiebsiapüal abzugcben Außerdeni hat jeder Steuerpflichtige, dessen Kapitalvermögen mindestens 3000 Mk. beträgt, bei' seiner erstmaligen Veranlagung zur Gemeindclavitalsteuer eine Erklärung über sein Kapitalvermögen ein,zureichen. Falls sich das Kapitalvermögen gegen den bereits zur Steuer herangezogenen Betrag um mehr als 3000 Mk. erhöht, so ist eine neue Erklärung über das Kavitalvermögcn abzugeben.
** Tünyemittelschwindel Man schreibt uns: Es kst wahrscheinlich, daß der Landwirtschast jetzt noch mehr als im Frieden von gewijsenlosen Agenlen mehr oder weniger wertlose Düngemittel angebvte» >v-»den. Hager ist verschärste Aufmerksam keil und krlti'chr Sichtung der Zeitungsanzeigen mehr denn >e geboten. Vor allen Tiugen müssen die Landwirte, um nicht über- norteilt zu werden, ihre Düngemittel nur aus dem Bcreinswege bestellen oder dieselben von reellen Firmen, die Garantie leisten und unter Kontrolle amtlicher Versuchsstationen stehen, taufen. Es mag an dicier Stelle besonders gewarnt sein vor folgenden ivertlosen Düngemitteln, die .eben anderen in den letzten Jahren häutig ongebotcn ivurden und auch jetzt wieder vertrieben iverden: I Frankfurter oder Kasseler Poudretle oder Fäkalgnanv: 2. la. tierisches Dnngmehl oder animalischer Dünger: 3. Animali- 'cher Stickstoisdnnaer, 4. Ammoniak Phosphat: 5. sogenannter Salveterabiall Samtlirbe Versuchsstationen, Landwirtschastslehrer erteilen in jedem Fall Ausknnit. desgleichen dir Landwirtickioittiche luskunslsstelle der Deutschen Ammonic' Verlaufs-Bereinigung in Kassel.
Landkreis Gießen.
O Leihgestern, t. Tez, Bis jetzt sind neu» Söhne unseres Orte« den Tod s ü r ? B a t e r l a II d gestorben. Bier Familienväter gellen schon monatelang als vermißt imd sind trotz aller Bimübuiige» nicht z» ermitteln. Bon de» vielen Derwundelen sind schon einige ivieder ins Feld gezogen. Bis jetzt sind fünf Mann müdem Eiserne» Kreuz und einer hiervon noch mit der Hessische, i Tapferkeit« mcdaille ansgezeichnet worden. — Am Eonntog, de» 8. Tezeniber, hält Herr Kirchenrat Strack leine ?l b I ch i e d s p r e d i g t. Er ist in Pension getreten und hat seinen Ruhesitz »ach Gießen verlegt. Die Gemeinde verlier! in ihm einen treuen Mitarbeiter, der stets dar Wohl seiner Gemeinde i,» Auge hatte.
Starkenburg und Rßkinhesskn.
O Wald-Micbelbach, 3. Tez In de» zwei Schwestern- hä»seru unserer Gemeinde iverden jedenfalls schon in Kürze zwei Lazarette errichtet werden. — Bor einige» Tagen Ist auch hier eine Auzadl Schlesier eingetrossen. Die Leute werden lür unbestimmte Zeit hier und in Orten der Umgegend unter- gebrocht.
<J Birkenau, 3. Dez, Den Tod sürS Vaterland starben ans unserer «Kmelnde weiter die Reservisten Adam St et an und Franz Wart Horst. Bis :etzt sind schon zehn Krieger aus dem Felde der Ehre gefallen.
O Mtchelstad 1 , 3. Dez. Eine schöne Folgeerschetnung der Kriegszeit ist von unserem Amtsgericht zu berichten. DnS in der Regel zweimal monatlich znsainmenlretende Schöffengericht hat seit 'Hntang Augn ft nicht mehr getagt.
Hessen-Nassau,
= Bieber bei Rodt, nn, 4. Dez, Lehrer Fr. Löll, welcher setzt 30 Jahre in hiesiger Gemeinde tätig ist, wurde zuin Haupt- lchrer ernannt.
b. Biedenkopf, 4. Tez. Bei der hiesigen S» mm eist e l (e für Ostpreußen sind bis setzt 4600,62 Mark ein- gegangen.
h. G r e i sen st e i n, 4. Dez. Die Wirtschastsgebäude der Gutsbesitzer Bott und Gustav Dietrich wurden durch einen Brand bis aus die Grundmauern vernichtet. Auch zahlreiches Vieh ging verloren.
Gietzencr Straskammcr.
Gießen, 4. Tezeniber.
Uhrendieb stahl.
Der Arbeiter Joh, S,-Gieben hat einem Mitarbeiter aus der ans dem Arbeitsplatz hängenden Garderobe eine T a s ch e n » h > eiitivendel. Tie Strnikoinmer erkannte gegen den Dieb aus eine Ümonntige Kesäiignisslrase.
Vergehen gegen die Verordnung belr. Höchstpreise.
Ter Händler Joh. H.-Gießen hat Kartosseln zum Verkant feil- gehalten, ohne anbei die in der Verordnung betreffend Höchstpreise vorgesehriebenc Preistafel ssir die Ware anzubringe», doch hat der Alan» beim Bebaut Kartoffeln nur znm Höchstpreis abgegeben. Die Strailammer ahndete die Unterlassung, indem sie ans eine Geldstrafe von Mk. 3 eventuell 1 Tag Gefängnis erlaunle.
Eines K o n k u r S v e r g e h e n s bat sich der Ingenieur Ed, L.-Bad-Na»hein> lchuldig gemacht. Er betrieb im Kreise Friedberg ein elektro-technilches Geschält in der Weise, daß er Installationen übernahin und ausführte, doch ivar die Firma handelsgcrichtlich eingetragen, Nach AiiSbrnch des BaiikerottS gaben o,e Bücher kein übersichtliches Bild der Vermögenslage. auch halte der Mann keine Bilanzen gezogen. Tlk Strnikanuiier ivar >» Uebereilistiinmuiig »»t dein Staatsanwalt der Ansicht, daß der Fall sehr milde liegt und eitaimte aus eine Geldslraie voii Mt. SO.
vermischte».
'Ein großer Da in vier im Kanal gescheitert. Tas „Bert. Tgbt.' nietdel aus Dover: Infolge eines schweren Unwetters scheilerte a»t der Höhe von Dover ein großer unbekannter Tampier. Hilse wiirde sofort ausgesandt.
' T o l st o i s Familie i in Kriege. Wie amerikanische Blätter ans Petersburg erfahren, »inimt die Fainilie Tolstoi an dem Kriege tätigen Anteil, Mit »nter den ersten Opfern ivaren zwei Sühne des großen Dichters. Gras Jlja und Gras Leo befinden sich als Mitarbeiter des Roten Kreuzes an der Front. Gras Leo ivnrde bei einem Z»gzusamme»>loß in der Nähe der Feuerlinie verivundet. Ein anderer Sohn, Gras Michael, steht als Relerveolsizier beim Heere und hat die Slanislans-MeöaiUe ssir Taoieikeil erhalten. Eine Tochter des Dichters, die Gräfin Alexandra, ist Kranieuschwester im Lazarett von Bselostock, Tie Wilwe Tolstois l.at mit ihrer andere» Tochter Tatsaaa den weltberühmten Landlitz Jaffnaia Poljana zu eine», Lazarett für verwundete Sotdaten Inn gestattet und ist hier eiirig tätig. Drei Enkel Tolüois, alles Söhne des Grase» Jlja, käinvie» im rusisichen beere. Einer dieser Enkel, der aktiver Offizier ist, ivnrde von den Oesterrcichern gelange» ei» anderer trat als Kriegsfreiwilliger ein und der dritte ist Leutnanl bei der baltische» Flotte.
Märkte.
Gießen, 5 Dez Marktbericht. Auf dem heutigen Wocheninarkte kostete Butter das Piund 1,10—1,20 Mk.: Hühnereier 1 Stück 12—13 Psg,, 2 Stück 00 Psg.- Enteneier 1 St. 0 Pfg. 2 St. 00 Pig., Gänseeier > St. 6-0 Psg,, 2 St. 00 Pig.: Käie das Stuck 10—12 Psq„ Käiemalte 2 Stück 5—6 Pfg., Tauben das Paar t,00—1,40 Mk., Hayner das Stück 1 , 00 — 2,50 Mk., Hahnen das Stück 1,00 — 2,50 Mk-, Enten das Stück 2,50—3,0» Mk„ Gänse das Pld. 00—70 Pfg.: Welsche 4—5 i9t., Ochsensteiich dasPsd. 86 -96 Pig,, Rindsteisch das Pfund 90—94 Pfg,, Kuhfleisch 80—90 Psg,, Schweine- steisch das Pfund 80—90-96 Pfg., Kalbfleisch das Md. 80-84 Psg. Hnmmelstelfch daS Pfund 70—90Psg, Kartoffeln 100Kilo 7,00—Mk„ 1 Kgr. 8Pfg., Weißkraut das Stücks—15 Plg.; Zwiebeln der Ztr 12,00—15,00 Alk.: Milch das Liter 22 Psg.: Aepiel der Zentner
15—20 Lik.. Birnen das Pfund 12—15 Psg, Nüsse 100 Stück j0—b0 Psg. — Marktzeit von 8 bis 2 Uhr.
Standesamtsiiachrichtei».
Gießen.
Aufgebote: November 27. Friedrich Schmitt, Gefangen» aufseber in Gießen, mit Luise Thorn in Freiendiez. — Dezember 2. Wilhelm Schäfer, Fabrikarbeiter in Nieder-Weriel, mit Katharine Zimmerman» in Groß-Karben.
Eheschließungen: Dezember 2. Heinrich Karl Müller, Postbote, Wehrmann. mit Katharine Avvel, beide in Gießen.
Geborene: November 20. Dein Dentisten Oscar Graes eine Tochter, Karoline Elisabeth Gertrud. — 21. Dem Geschäftsreisenden Franz Lösch eine Tochter, Lieselotte. — Dem Dachdiiker Heinrich Prang eine Tochter. — 22. Dem Weißbindermeister Kon- rad Dürr ein Sohn, Konrad. — Dem Schneider Heinrich Hahn eine Tochtrr, Marie, — 24. Dem Bäcker Ernst Gotisried Find ein Sohn, Karl Eugen. — 25. Dem Wächter bei der Wach- und Schließgesellschast Konrad Funk eine Tochter, Erna Elisabeth. — 26 Dem Kaufmann Isidor Berliner ein Sohn, Lothar. — Dem Metzgermeister August Hilgardr eine Tochter. — 28. Dem Taglöhner Johannes Schmidt ein Sohn, Wilhelm. — 29. Dem Prediger an der Bavlistengcmeinde Heinrich Valentin Euler ein Sohn, Ernst Bernhard Friedrich. — Dem Geschäftsreisenden Emil Albert ein Sohn, Emil. — Dem Werkmeister-Anwärter Philivv Moritz Karl Stiehl eine Tochkcr, Marie Auguste.
Sterbefälle: November 26. Theodore Roth, geb. Bogt, 7? Jahre alt, Schillerstraße 16. — 27. Heinrich Eduard Krüger, 3 Monate alt, Rodheimcr Straße 36. — 28. Mathilde Priest, geb. Loth, 42 Jahre alt, Ebelslraße 2.' — Emma Minna Rockel, 2 Monate alt, Weserstraße 13. — 29 Margarete Mühl, geb. Rübsamen, 74 Jahre alt, Bahnhosftraße 26. — Gustav Stern, ohne Berus, 49 Jahre alt, Licher Straße 106. — 30. Philip» Euler, ohne Berus, 76 Jahre all, Katharinengasse 8
Im Felde qesallen: August 22 Heinrich Eberhard Stofsregen. Maler, Reservist, 23 Jahre alt, Kaiser-Allee 18, bei Anloü gefallen. — August Reitz, Gcomekergehilse, Musketter, 23 Jahre alt. Kaiser-Allee 116. bei Anlot, gesallen. — Hermann Bauer, Hausdiener, Reservist, 25 Jahre alt. West-Anlage 35, bei Anlov gesallen. — Heinrich Wilhelm Wetter, Kaufmann, Reservist, 25 Jahre alt, Tchützenstraße 9. bei Anton gesallen. — 24 Karl Heinrich Heun, Postassisleiit, llnterossizier der Reserve. 25 Jahre all, Ebclstraße 9, bei Anlov gesallen — September 6, Heinrich Wagner, Gummiarbeiker, Reservist, 22 Jahre alt. Crednerstraße 46, am Rhein-Marne-Kanal gesallen. — Oktober 2. Heinrich Ger- heim, Schuhmacher, Reservist, 24 Jahre all, bei CrunN gefallen.
— 4 Martin Revv, Dachdecker. Wehrmann, 35 Jahre all, Neustadt 31, bei Lille gestorben. — 31. Hans Ernst Karl Rumps, Student. Kriegssreiwilliger, 20 Jahre all. Ludwigsttaße 8, bei le QueSnoy geiallen — Wilhelm Hantel. Vizejeldwebel, 25 Jahre alt, Kaiser-Allee 116, bei le Quesnon geiallen. — Kaspar Heu», Vizeieldtvebel. 23 Jahre all, Landgraf-Philipp-Platz 4, bei le Ouesno» gefallen. — Johann Heinrich Karl Becker, Student, Kriegssreiwilliger, 20 Jahre alt, Walltorstraße 53. bei le QueSnoh gesallen. — November 1 Hermann Georg Richter, Taglöhner, Reservist, 27 Jahre alt, Wetzstcingasse 19, bei le Quesnot, gesallem
— 10 Georg August Emanuel Eoulmaun, Hauplincui». 36 Jahre att, Stephanstraße 14. im Feldlazarett zu CommeS gestorben. — 14. Wilhelm Rceb, Unteroffizier, 25 Jahre alt, Licher Straße 65, in Berlin-Weißensee gestorben.
«Ibach.
Geborene: Nov, 22. Dem Landivirt Ludwig Heinrich Langsdorf eine Tochter, Anna Maria. — 25. Dem Landwirt Ludwig Arnold III. eine Tochter, Marie
Büdingen.
Llufgebote: Nov. 27 Wilhelm Tervur, Schneider, mit Marie Schelbert, beide in Büdingen.
Geborene: Nov. 25. Dem Obcrschtveizer Karl Koch ein Sohn. Max Peter.
Sterbesälle: Nov. 28. Dr. Johann Ernst Karl Otto Wiesner, Großh. Kreisarzt und Medizinalrat i. P., 54 Iah« alt
Friedberg,
A u sgebote: Nov. 26, Johann Nikolaus Mühleisen, Lchrci- nermeister, mit Marie Emilie Agnes Ohm, geb. Wieprecht, beide in Mainz.
Geborene: Nov. 22. Dem Divloni-Jnqcnieur Wilhelm Jolxinn Viktor Eduard Atder ein Sohn, Wilhelm Joacksim Hermann, — 25. Dem Weißst luder Heinrich Ulrich eine Tochter, Erna. ^ ^
Sterbesälle: Nov. 25. Johann Heinrich Stein, Landwirt, 81 Jahre alt. — 29. Heinrich Müller V., Vereinsdiener, 66 Jahre all. — Tez. I. Johann Bieri, Schweizer aus 2lssen- heim, 39 Jahre alt.
^irehliche Nachrichten
Evangelische Gemeinde. ^
Sonntag, den 6. Tezeniber, 2 . Advent.
Kollekte
für die hilssbedürsilgen evangelische» Gemeinden in Oesterreich.
Kotterdlcnlt.
»er Stadtkirche.
Dormittags SV, Uhr: Pfarrer Schwabe.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirclie für die Marknsaemeinde.
Pfarrer 2 ch w a b e.
Abends 5 Uhr: Pfarrer O. S ch l o I s e r.
Beichte und heiliges Abendmahl >nr ötc Matthänsgemelnde, ivozn bcjonders auch die konsirnnerte Jugend cingeladen wird. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.
Sonntag, den 6. Dezember, abends 8 Ui r : Pereinigung der konsirinierlen männlicben Jugend der Markusgemeinde. lTiezstr. 15).
Dienstag den 8. Dezember, nachmittags 3 Uhr, im Llalthäns- saal: Frane»n>iisionSverei».
Dienstag, de» 8. Dezember, abends 3 Uhr: Pereiiiignng der
konfirmierten iveiblichen Jugend der Ltarkusgemeinde.
dlächiikünfiigen Sonntag, den 13. Dezember, als am 3. Advent, findet im Abendgottesdiensi Beichte und heiliges tzlbendinahl für die Markusgemeinde da l, wozu besonders auch die konsirmierte Jugend eingeladen iv>i■ . Amneldnng vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.
Zn der Tohanneskltche.
Pormittags 9'/, Uhr: Pia,rer 'AuSield.
Vormittags I I Uhr: Ki»derkir>he <ür die Jobaniiesaemeiiide.
Pfarrer A » s s e l d.
Abends 5 Uhr : Pfarrer B e ch l o I s l> e i m e r.
Beichte miü heiliges Libendniabl stir die Lnkasgenieinde, ivozn besonders nach die tonlirmierte Jiigend einaeladen wird. Anmeldungen vorher in, Pfarrhause Liebigftraße 56 erbeten.
?>bends Vi, Uhr: Vereinianng der konfirmierten männlichen Jugend der Lukasgemeinde »»- Lntaslaale.
Abends 8 Uhr: Beisaininlinig und Bibelbesprechnng Im
Johannesiaal.
Mittwoch, den 9. Dezember, nbends 8 Uhr: Kriegsbetstunde.
Pfarrer B e cht o l s h e i >n e r.
Freilag, den 1l. Dezember, abends 'Lfi Uhr: Vereinigung
der konsirmierlei! weiblichen Jugend der Iohannesgemeinde.
NächslkUnitigen Sonntag, den 13. Dezember, als am 3. Advent, findet im Abendgottesdie»ll Beichte und heiliges Llbendmahl sür die Johniiiiesaeniemoe statt, wozu beionderS nach die konfirniierte Jugend emgetaden wird. 'Annietdimgen vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.
Wartburg, evangelischer Ziinglinqr^ und Männet-v;reia.
Sonnlag, den 6. Dezember, abends 8 Uhr: Bortrag »nd Besprechung.
Dienstag, den 8. Dezember, abends 8'/, Uhr: Bibelktnnde.
Donnerstag, den 10. Dezember, abends 3'/, Uhr: Leseabend und Vorstandssttzimg.
Samstag, den 12. Dez., abends 8'), Uhr: Llcltere Abteilung, vlbelkränzchen für Schüler HSHeret kehtanstalten.
Für die lungere Abteiliuig feden Blittwoch »an 6—7 Uhr, für die allere Adteilnnq jeden Samstag von 6—7 Uhr nn Johaiinessaal. vibelkränzchen sür Mädchen au; der Z»hanne;gemeindr.
Jeden Dienstag von 6-7 Uhr im Johanncsjnal.
Sonntags-Verein für Mädchen.
Jeden Sonntaaiiachiiiittaq von 2 Uhr ab Diezstr. 15 p. (Ansprache, Gesang, Spiele, Bibliothek).
Evangelischer Gotterüienst.
Kirchberg: Sonntag, den 6. Dezember, vormittags 10 Uhr.
Pfarrer Büchner, Trei« a. d. Luindn.
Mainzlar: Mittwoch, den 9. Dezember, nbends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Dekan Guß mann.
ttatfiolische Gemeinve.
Gottesdienst.
Samstag, den b. Dezember:
Nachmittags um 5 Uhr n»d abends »in 8 tlyr- vKl-genhelt zur beit. Beichte.
Sonntag, den 6. Dez., 2. Advents-Sonntag. Vormittags von 6V, Uhr an: Gelegenheit zur ht. Beichte.
, uni 7 Uhr: Die erste hl. Llesje.
, ni» 8 Uhr: Austeilung der lst. Kontmunian.
, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
, um 11 Uhr: Hl. fflejj: mit Predigt.
RachmitagS um Uhr: Juiiairaiien-Kongregation. Nachmittags »ni b'/ 2 Uhr: Chrinenlebre: Andacht Alontag nachniittag um 5 Uhr ist Beichtgelegeiilsi:.
Dienstag »nd Freitag abend um 77, Uhr in Kriegsbitiandacht.
viaspora-Gotterdienst.
In Laubach r»n 10 Uhr,
In Lich um 9'/. Uhr.
IVetterausiichten in Heiien am Sonntag, den 6, Tez, > »i : Zunahine der Bcivölkiuig, doch meist trocken, indweflliche Winde,
Letzte Nachrichten.
sW, T. B.) ÄroßcS Hauptquartier, 5. Dezember voruk. sAmtlich.) In Flanderu und südlich Metz wurden qestcrn sranzösische Angrifse abgcwieseu.
Bei La Bassst, im Argonner Wald uud in Gegeud südwestlich Altlirch lunchlcii nuscrr Truppe» Fortschritte.
Bei den Kämpfe» östlich der masurischen Seen ist die Lage günstia. Kleinere Untcruklimuiigcn brachten dort 1200 Gefangene. In Polen verlausen imserc Operatloncii regelrecht.
Oberste Heeresleitung.
____
Verantwortlich für „Feuilleton", „Gcrichtssaal" u. „Vermischtes": _ I. V,: A u g u st G o e tz
^ V-ol
Auf vielfmchr VuresiUNti >uis de», Felde liefern wir zum Versand ma Liebesgabe V» Flasche Odvl iit einer hübschen MctaU-Feld-Tosc. die fiv uud fertig als Feldpostbrief (10 Pfg, Porto) verpackt, in allen Apvtbeken Drogengcschäften, Parfümerien usw. zum Original-Preis von 85 Pfg.") zu haben ist.
1 Die Melall-Jeld-Dose wird ivährcnd de» Feldzuges aelieiert. Der leichieren Mitsübrung wegen haben wir Flasche Odol sür diesen Zweck gewählt.
kostenfrei die halbe 120491)


