Iviivecs zu ^enterten ist die Inangriffnahme einer besseren Regelung der Heimarbeit, insbesondere einer besseren Entlohnung der Heimarbeiterinnen, die von einer Reihe von ArbeitsiiachMcisWt, Frankfurt a. M„ Mainz, Darmstadt, Ofsenbach a. M. und Kreuznach unternommen worden ist.
"Kon der Verwaltung der Allgemeinen Ortskranken Lasse Gießen-Stadt wird uns geschrieben: Es sind in letzter Zeit, insbesondere von den Mit- gliederrr auf dem Lande, Klagen darüber geführt worden, daß die Kasse alle Mehrleistungen mit Ausnahme der ärztlichen Familienbehandlung eingestellt habe, und es herrscht bei den Mitgliedern die Anschauung, daß hieran die Kasse die Schuld trage. Dem ist jedoch nicht so. Der Reichstag hat am 4 August l. I. in Erwartung, daß die Kassen nach Beendigung des Krieges eine äußerst schwere Belastungsprobe zu bestehen haben, ein Notgesetz angenommen, inhaltlich dessen ab 4. August alle Mehrleistungen ein zu stellen und die Beiträge ans 4V. Proz. erhöht sind. Der Vorstand der allgemeinen Ortskrankenlasse Giesten-Stadt hat sofort zu diesem Notgesetz Stellung genommen und iin (Gegensätze zu vielen anderen Kassen beschlossen, von einer Beitragserhöhung ab- zusehen und die Familienbehandlung trotzdem bestehen zu lassen Nach äußerst langntzerigen Verhandlungen hat die Aufsichtsbehörde diesen Beschluß gutgeheißeu, aber dabei ausdrücklich betont, daß derselbe mit dem Notgesetze nicht im Einklang stehe, da ohne Beitragserhöhung eine Mehrleistung nicht gewahrt werden dürfe. Nur dadurch, daß die Aerzte sich vergleichsioeisc verpflichteten, während der Dauer des Krieges die bis 3l. Dezember 1913 geltenden niedrigen Honorarsätze zur Berechnung zu bringen, toar die weitere Gewährung der Familienhilfe gesichert. Sobald die Kasse kann, wird sie sich bemühen, die bisher gewährten bedeutenden Mehrleistungen wieder cinzuführen, jedoch wird sich dies voraussichtlich vor Beendigung des Feldzuges nicht verivirklichen lassen. Schließlich sei noch) bemerkt, daß zurzeit 90 Familienvater, die im Kriege verwundet sind, von der Kasse K r a n t e n g c l d in Höhe von 7b Psg. bis 3Mk. pro Tag beziehen.
- N
IM FELDE
erwarten unsere Angehörigen aus der Heimat Nachrichten über die Vorgänge daselbst und über die Ereignisse und Fo tschritte auf den Kriegsschauplätzen.
Durch die regelmäßigeUebersendung des
Gießener Anzeigers
kann mancher lebhafte Wunsch erfüllt werden. Die Nachsendung des Gießener Anzeigers ins Feld erfolgt am zweckmäßigsten durch die Post. Man bestelle ihn deshalb bei den zuständigen Postämtern vom 1. Dezbr. an unter genauer Angabe des Namens, des Armeekorps, der Division, des Regiments und der Kompagnie. Außer dem üblichen Bezugspreis erhebt die Post nur eine monatliche Umschlaggebühr von 40 Pfennig. Bestellungen nimmt außerdem entgegen die
Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers.
V__ )
** Der Vorstand des Landesverbandes der Hausbcsctzervcreine im Grohherzogtum Hessen hielt anc 19. November in O sfen b ach eine Sitzung erb, wobei Mainz als Vorort vertreten mar. Die Tagesordnung erstreckte sich auf das Thema: „M ie tvcrhä lt- uisse und Hy po t he kenno t tage während des Kriegszustandes". Es fand eine mehrstündige eingehende Besprechuirg statt, und die einzelnen Verbandsvorstände wurden nnterrichter, anc sie sich bei Schusterigketten in Mietverhältnissen ucrbalieii sollen, um eine einheitliche und für beide Teile zufriedenstellende praklische Behandlung solclicr Vorkoininnifsc zu betätigen, ncn sie verinittelnd zum kostenfreien Austrag zu bringen In diesem Sinne wird min in den einzelnen Städte» von den Geschäftsstellen der Vereine verfallen werden, und es ist bei deren sorgltckierLeitung bestimmt zu erwarten, daß die iveitaus größte Anzahl solcher Differenzen auf diese Weise beseitigt wird, wie das der äußerst starke Verkehr aus der Geschäftsstelle des Mainzer Verbandes beweist, auf der tagtäglich eine erhebliche Anzahl solcher Differenzen zum gütlichen, außergerichtlichen 'Austrage kommen.
** Personal Nachrichten In de» Ruhestand versetzt ivurde am ll.Novencber d. I. der Lehrer Johannes Schaaf zu Allmenrod, Kreis Lauterbach, ans sein Rach- suchcn mit Wirkung vom 16.November 1914 an. — Eric annt wurde am 18.November d.I. Daniel Nischwitz in Pfeddersheim zum Schreibgehilfen am Amtsgericht Pfeddersheim. — Ernannt wurde am 20. 'November d. I. der Bizeseldwebel cm Leibgarde-Jusanterie-Regiment Nr. 115 Wilhelm Ä ö d e ck e r zum Amlsgerichtsbiener bei dem Sünts- gericht Höchst.
** Die Jugendwehr wird in diesem Fahre anstelle des hiesigen Regiments die AuSfichrung des Zapfenstreichs am Vorabend von GroßherzogS Geburtstag übernehmen. Auch die Parade auf dem Oswalds- garten wird sic um IS llhr aussühren. Die Einwohnerschaft ivird gebeten, den Zug durch Dazwischendrängen nicht zu stören und den Anweisungen der 'Absperrung bereitwillig Folge zu leisten.
** Die 3. Gießener Liebesyabenfahrt, die zum aktiven und zum Reserve-Jnfanterie-Regiment 116 führte, ist an ihren Bestimmungsorten glücklich angelangt. Trotz erheblicher Schwierigkeiten konnten die Gaben beiden Formationen unmittelbar ausgehändigt werden. Bereits gestern ging dem Oberbürgermeister vom aktiven Regiment nachstehendes Dankschreiben zu, welches die Freude Mer die Spenden deutlich widerspiegelt:
Hochzuverehrender .Herr Oberbürgermeister!
Die durch Gießener Bürger treu geleiteten Liebesgabe» erreichten das Regiment am 7. November. Nach den harten Kämpfen, die das Regiment vom 30. Oktober bis einschließ,- lich 2 . November zu bestehen hatte, wurde von Offizier, Unteroffizier und Mann dieses fürsorgende Gedenken der Heimat besonders dankbar empfunden. Die Sendicng ist wohlbehalten angekommen und ist Ihrem Wunsche entsprechend an alle Angehörigen deS Regiments verteilt worden, denen sie eine hochwillkommene Gabe war. Das Regiment bittet der Stadtverwaltung. den Bürgern der Stadt und dem „Roten Kreuz" seinen allerherzlichstcn Dank aussprechen zu wollen. Das Regiment sendet Ihnen, hochzuvcr- ehrenüer Herr Oberbürgermeister, und der Bürgerschaft in treuem Gedenken die herzlichsten Grüße und Dank für die ausgesprochenen Wünsch«.
Mit vorzüglicher Hochachturng gez. Schwierz, Masor >lnd Regimentsführer.
Das Rcserve-Jnfanrerie-Regiment richtete folgendes Dankschreiben an den hiesigen Zweigvcrein vom Rot ni Kreuz:
Dem Zweigpercin vom Roten Kreuz Gießen beehre ich mich, den allerhcrzlichsten Dank des R.-R. 116 sür die überaus reichliche Zusendung von Liebesgaben ergebenst auszusprechen. Alle Gaben sind Hvch'-villkommen, sie können ausgezeichnet gebraucht werden und find eine große Wohltat. Sie tamcn zu günstiger Zeit an, wir haben gerade zwei bis drei Ruhetage, so daß eine Verteilung statlfmden konnte, was im Gefecht nicht möglich gewesen wäre. Indem ich nochmals den aufrichtigsten Taut wiederhole, erlaube ich mir die besten Grüße des Regiments zu übersenden und verbleibe mit der Bitte um Weitcrvermcttlung unseres Dankes in vorzüglicher Hochachtung sehr ergebenst
gez. v. Wcsternhagen, Oberstleutnant und Regiments-Kommandeur.
** Für unseren im Felde stehenden Landsturm oenvcndet sich nachstehende Zuschrift, die sicherlich manchem aus dem Herzen gesprochen sein dürste: „Für unsere „Bischweiler" sammeln wir, sür unsere braven 116er, unser Reserve- und unser Landwehr-Regiment, um ihnen allen eine Weihuachtsgabe darzubicten: wer ha! aber bis jetzt der Gießener Landsturm-Bataillone gedacht? (tzewiß, unsere Tapsern in der Front gehen vor, sie wolle» wir zuerst bedeuten, wie wir'S bisher schon getan haben; aber werden wir nicht doch auch gerade jenen alten Leute», denen es besonders hart ankommen wird» das schönste Fest des Jahres fernab von ihren Lieben in Feindesland verleben zu müssen, mit eurer Weihnachtsspcnde aus der Heimat herzliche Freude bereften und so manchem unter ihnen leichter iiber die Wehmut, die ihn wohl am lteiligen Abend beschleichen Möchte, Hinweghelsen können? Wer da mittun und dasiir sorgen wilh daß unsere bisher vergessenen Landstürmer zur Weilpiacht auch eine Liebesgabe erhalten, sei gebeten, seine 'Adresse nach Johannesstraße 4 mitzuteilen."
**Sie Ersatz-Eskadron des Garde-Dragoner- Regiments Nr. 23 bittet uns um Ausnahme folgender Zeilen: „Für die ,n so reichem Maße bis jetzt gespenbeten Liebesgaben für das Regiment gestattet sich die Ersatz-Eskadron auch auf diesem Wege allen gütigen Gebern herzlichen Dank zu sagen. Es ist der Ersatz-Eskadron gelungen, den größten Teil der Liebesgaben in der 2. Halste des Oltobers und Ansangs November direkt dem Regiment zuzuiührrn. Die Freude war groß imd wurden die Gaben mit dankbarem Herzen angenommen. — Zu Weih»ach- t e n soll nun den Angehörigen des RegimeMs, welche genau so wie dre Infanterie seit den letzten Wochen m den Schützengräben kämpfen, eine Weihnachtssreude bereuet werden. Die Ersatz-Es- kadron biucl daher alle Freunde und Gönner des RegimeMs um Zusendung von Weihnachtsgabe». Erwünscht sind lauge, breite, wollene Halstücher, Tabak, Zigarettenlabak, Zigarren, Zigaretten, Tabakspseisen, Tabaksbeutel, Trockenzünder, elektrische Taschenlampen mit Ersatzbatlerstn, zusammenlegbare Laternen, Kerzen, Lichthalter, Briespapler, Tintenstifte, Heine Gesellschaftsspiele, Zeitschriften, Taschenmesser, zusammenlegbare Eßbestecke, Rum, Arrak, Punschejsenze», Lebkuchen, Konfekt, Nüsse, Zwieback, Keks, Bouillon- und sonstige Suppenwürfel, kondensierte Milch, Kakao, Tee, Zucker, Haserslockrn, hart getrocknete Fleisch- und Wurstwaren und Seife. Kurzum, jede Gabe ist willkommen und toird mst vielem Dank angenommen. Auch für Geldspenden, die zum Ankauf weiterer Gaben verwandt werden sollen, würde die Eskadron besonders dankbar sein Die Ersatz-Eskadron hat Vorkehrungen getroffen, daß die Weihnachtsgeschenke dem Regiment direkt z u - gehen und eine rechtzeitige und sichere Ankunst gewährleistet ist. Dieser Sendung können auch sür Angehörige des RegimeMs bestimmte, persönliche Pakete angeschkossen werden. Es wird gebeten, daß alle Sachen bis spätestens 4. Dezember 1914 in den Besitz der Ersatz-Eskadron gelangen. Geldspenden baldmöglichst erbeten. Ausnahme von Gaben: Darmstadt, Kaserne Marienplatz, Zimmer 69, zwischen 10 und 12 Uhr vormittags."
Landkreis Gießen.
— All« »darf a. d. Lda., 22. Nov. Heute mittag fand hier «in Gottesdienst zum Gedächtnis der künf aus oiffcrcr Gemeinde gefallenen Krieger statt. Die ergreifenden Worte des Geistlichen machten auf die zahlreichen Zuhörer tiefen Eindruck. Der Kriegerverei» „ahm durch gemeinsamen Kirchgang mit verhüllter Fahne an der Feier teil. Bon seinen 26 emberu>encn Mitgliedern sind bereits drei auf dem Felde der Ehre gefallen. — Unsere I » q e n d w e h r, zu der 60 Jünglinge gehören, wird von Bahnmeister Hilz geleitet.
F. Geilshausen, 23. Nov. Eine Sammlung sür die Notleidenden ln Ostpreußen ergab in unserer Gemeinde den Betrag von 200 Mark. Auch ist sür di« Marine eine Sammlung eingeleilet worden. — An unsere Krieger vor dem Feinde werden ans Beschluß des OrlsvorftandeS Weihnächte» pakete aus Gemeindekosten abgelandt. — Ein Bosten »eugcstrickter warmer Cache» und ein Paket Eharpi« konnte wieder an daS Kreirkomite« in Gießen abgelieiert werde». — Unsere Jugend wehr hat nunmehr 7 Uebungslage hinter sich. Führer wie Jmigmanrrschast verrichten mit Eifer und Freude ihre Pflicht.
Kreis Büdingen.
—- Nidda, 22. Nov. Am T o t e n s«st e iand in der hiesigen evangelische» Kirche eine ergreifende T o t e n s«t e r sür die A»- aedörige» unserer Gemeinde statt, die den Heldentod fürs Vater- land gestorben sind. An der Kirchen varade belelltgten sich die Krtegerocreme von Nidda und Michelnau mit ihren Fahnen, ibnen ichiojicn sich der Peteranenvercin und die ganglähigen Verwundeten des hiesigen Lazaretts an. Ter leierliche Zug bewegte sich in das dtchtgesüllte Gotteshaus. Plärrer Herma»» hielt über Offenbarung Johs. 2,lv eine zu Herzen gehende Gedächtnisrede. Bis jetzt sind aus Nidda gefallen: l. der Leutnant der Nes. Oberlehrer prch. Kühner, Rektor der Höh. Bürgeffchule, 2. Leutnant der Nelerv« LehramtSasseffor Dr. Ehr. Bär, 3. Sergeant Franz v. Landenberg, 4. Gest. d.Res. Karl Bechtold, Maschine»- lchlofier, 5. Kriegsfreiwilliger Hrch. He in eck. «taä. pbil., 6. Gelr. Dragoner Jakob. R e h n. Der älteste dieser Tarieren erreichte «in Alter von 88 Jahren, der jüngste war erst 22 Javre alt. Beim Ausgang aus dem GolleSdause wurde eine Kollekte zuin Besten der i,n Felde stehenden Krieger des Kirchspiels erhoben.
Kreis Wetzlar.
V Wetzlar, 23. Nov. Die am Samstag, den l4. November, im Reservelazarett eingelieserten verivu ndeten Russen, von welchen inzwischen einer gestorben ist, dürsten nach ibrer Genesung den ersten Bestand sür das hiesige Gesänge nerilager abgebeu., Die bisherige gute Verpflegung hat ihnen aus das beste zugesagt.
richtete doch ein stämmiger Rnffc treuherzig an den Dolmetsch die Ansrage, ob er nicht dauernd hier in Wetzlar verbleiben könnte.
© (5 r » »> b a ch, 22. Nov. Aus unserer Gemeind« sind nun schon drei Mitbürger den Heldentod fürs Vaterland gestorben. Es sind dies Jäger Otto W a l d s ch in i d t und die Reservisten Ludwig Wagner und Karl Schmidt. Waldschmidl und Wagner waren verheiratet und hinlerlassen jeder Frau und zwei Kinder.
DanvsI.
— Preiserhöhungen. Tic Preise sür Altniaterialieu, besonders Zuck, Messing und Kuofcr, find seit Ausbruch des Krieges erheblich in die Höhe gegangen und werden vorausstchllich »och iveitere Steigerung eriahren. — Das Kupüri lcchstzndikat erhöhte »euerdings scnre Preise UI» Iveitere Alk. 3 die 100 leg.
— Bo» de» Börsen. Nachdeal man in den ueulralen nordischen Ländern die Börsen mit Errolg wieder crüffnet Hai, ist N e w ')> o r k darin neuerdings ge'olgt. Ta nrarr in Berliner «örsenlrcile» der Arrsrcht hnldi t. daß an svckulairve Ausschrert- urigen auch an der Berliner Börse nicht gedacht zu rverde» braucht, i!i sehr viel Etinrrnuirg vorharrden, die börseulose Zeit sürTeutsch- lauü cbenialls bald zu beenden.
Mörtte.
Gießen, 24. Nov. Marktbericht. Au! dem heutigen Wochemriarkte kostete: Butter das Plurrd 1,10—1,20 Mk.: Hühnereier I Stück 12—!3Pfg., 2 Stück 00 Psg.: Enteneier t St. 0 Pig.
2 St. 00 Pfg.: Gäaseeier I St. 0-0 Prg., 2 Et. 00 Pfg.: Käse
das Stück 10—12 Psg., Käscrnalte 2 Stück 5—6 Psg.: Tauben das Paar 1,-00—1,40 Mk., Hühner das Stück 1,00—2,50 Mk., Hahnen das Stück 1,00 - 2,50 Mk., Eicken das Strick 2,50—2,0» Mt, Gär,sc da« PW. G>—70 Pi.,.: Welsche 4—5Mk.: Ochienfleiich da;P>d. 86—98 Pfg Rindfleisch das Plurrd 80 — 94 Psa, Kuhflerjch 80—90 Psg., Schweine- fleisch da? Plurrd 80—30-96 Psg, Kalbfleisch das Pid. 80-8. Psg. Harnrirclfleisch das Pirurd 70—90Pig.; Kartoffeln 100 Kilo 7,00— ®ff„ I ügr. 8 Pfg., Weißkrarrt das Stück 8—15 Pfg.: Zwiebeln der fltr 12,00-15,00 Mt.: Milch das Lltec 22 Psg.: Aev'el der ZenMer
15—20 Alk.: Birnen das Pirrnd 12—15 Pfg., Nüsse 100 Stück 40—:0 Pig. — Marktzeit vo» 8 bis 2 Uhr.
te. Frankfurt a. M. V i e h h o s in a r k t b e r i ch t vom 23. Nov. Arrstrieb: Rinder 1398 (Ochsen 223, Birllen 36, Kühe und Färsen 1139), Kälber 322, Schass l IsSchwernc 2509.
Tendenz: Ru,der besonders guter Ware flott. Kälber, Schas- und Schweine gedrückt.
Ochsen.
Bollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht-
weries, 4—7 Jahre alt........
die noch nicht gezo ren haben (ungejochte) . .
Jnnge fleischige, nicht ansgemästetc und ältere
airSgemästele ...........
Bullen.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw.
Vollfleischige, jüngere.........
Färsen, K ü h «.
Vollfleischige ausger». Färlen höchst. Schlachtw.
Dollfleischige ausger». Kühe höchsten Schlacht-
werles bis zu 7 Jahre».......
Wenig gut entwickelte Färsen......
Aeliere ausgemästete Kühe.......
Mäßig genährte Kühe und Färsen ....
Gering genährte Kühe »nd Färsen ....
Kälber.
Mittlere Mast- und beste Saugkälber ...
Geringer« Mast- und gut« Saugkälber . . .
Schafe.
Stallmastschafe:
Mastlämnier und jüngere Masthammel . . .
Schwein«.
Bollfleischige Schweine von 80 di»
100 kg Lebendgewicht..... 56.00—66.00 70.00—78.00
Vollfleischige Schwei»« unter 80 kg
Lebendgewicht........ 56.00—67.00 69.00—71.00
Bollfleischige Schweine von lvo bis
120 kg Lebendgeivicht..... 56.00—58.00 70.00—73.00
Bollfleischige Schwerne von 120 bis
150 kg Lebendgewicht..... 58.00—58.00 70.00—78.00
Ic. Frankfurt a. M., 23. Nov. (Orig.-Teleqr. des .Greß. Anz.") Amtliche Notterunqen der heutige» Fruchtmarkioreise. Weizen (hiesiger) Mk. 37.50—00.00, Kurhessischer Mk. 27.50 — 00.00, Haler Mk. 22—23.10. Ti« übrige» Fruchtgattuirgen wurden zu den Höchstpreisen gehandelt.
te. Frankfurt a. SB)., 28. Roo. (Orig.-Telegr. des .Gießener Anzeigers") Kartossel markt. Man notierte: Kartoffeln
in Wag ons Mk. 7,50 - 8,00, in, «leinhandel Mk. 8,50—,900 sür je 100 kg.
FC. Wiesbaden. Biehhos-Marktbericht vom 23. No». Austrieb: Blinder 114 (Ochsen 31, Bullen 17, Kühe und Färsen 76), Kälber 17, Schafe 10, Schweiu« 267. 8 Ochsen, »Bullen, 23Kühe
aus Holland.
Marltverlaus; Schleppend, Großvieh Ueberstand. Preise für 100 Wh.
Preise sür 100 Psi», Lebend- Schlacht-
Mk.
Mk.
64—61
60—53
100-107
91—97
41-45
75—83
48-58
44—47
80-88
76-80
48—63
86-96
1 111 1
80—84
77-88
70—78
60—72
62-64
48—62
44—47
81—88
75-80
39-40
84—86
Ochsen.
Bollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- wertes tm Alter aon 4—7 Jahren . . . Junge, fleischige, nicht ausgemästete und älter«
auSgemästete............
Mäßig genährte jung« und gut genährt« ältere B ir l l e ».
Bollfleischige, ausgew. höchsten Schlachtw. .
Bollfleischige, jüngere.........
Färsen. Kühe.
Bollfleischige, ausgemästete Färsen höchster» Schlachtwertes...........
Lebend- Schlachtgewicht.
Mk. Ak.
51—54 03-100
48-51 88-93
43 —47 81—87
44—17 78—84
39—44 66—78
47—68 87—96
Lollfleischig« ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bi« zu 7 Jahren .... 37 —44 70—85
Wenig gut entwickelte Färsen...... 43—46 76—86
Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut
entwickeste jüngere Kühe...... 32—87 64—70
Kälber.
Feinste Mastkälber.......... 00—64 100—00
Mittler« Mast- und beste Saugkälber . . . 56—66 94— 97
Gering« Saugkälber....... 48—51 80—85
Schaf«.
Wetdemastschafe:
Mastlämmer und Masthanrmel.... 40,00—41,00 84—86
Geringere Masthammel und Echase . . . 38'/,—00 76—80
Schweine.
Bollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg
Lebendgewicht........... 56 —67 72—73
Bollfleischige Schwein« unter 80 kg Lebendgew. 51'/,—55 70—71
Bollfleischige Schweine von 100 bis 120 kg
Lebendgewicht...........67'/,—58 72—73
Felischwernr über 150 kg Lebendgewicht . . 54—55 68—69
unreine Sauen »nd geschnittene Eber . . . 52 -00 65—00
Wegen AuSbruch der Maul- und Klauenseuche wurde alle§ abgeschlachtet.
Verantwortlich für „Feuilleton", „Gerichtssaal" u. „Vermischtes": I. V.: August G o e tz.
In Krieg und Frieden
gebraucht man gegen Husten und Heiserkeit
—- Eutol-Bonbons ==
Dose 30 Psg. :: Jetdpostkarton 65 Psg.
11129hv


