Kv. 2:>2 Zweiter Blatt Jahrgang
Elscheinl täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Die „Siehener FamUIendlätter" werden dem „Anzeiger' viermal wöchentlich bcigeiegt, das .„Xceisblatt für den Ureis Sietzen" zweimal wöchentlich. Tic „ran-wirtschaftlichen 3eit- fragen" crlchcine» monailich zweimal.
General-Anzeiger für Gderheßen
§am5tag, 7. llovemder \Q\\
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'ichcii Unwersitäts - Buch- und Steindruck-rci.
R. Lange, Gießen.
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vie der Deutsche an seiner Nahrung sparen kann.
So trefflich auch unsere wirtschaftliche Mobilmachung chr die Bedürfnisse des Deutschen Reiches sorgt, so wird wch mit Recht überall hervorgehoben, das; der Einzelne in einer Ernährung jetzt mancherlei Verschwendung und Luxus lufgeben muß, die er sich in Fricdenszeiten gedankenlos gekältete. Wichtige Ratschläge, wie man am Essen sparen kann, >hne sich besondere Entbehrungen auszuerlegcn oder seine tzräfte irgendwie zu beeinträchtigen, gibt Geh. Rat Prof. £. Ä. Ewald in einem ausführlichen Aufsatz der bei der Deutschen Verlagsanstalt in Stuttgart erscheinenden „Deut- chen Revue", in dem er die Fragen der Ernährung, des ltahrungsbedürfnisscs und der Nahrungsversorgung im krieg und Frieden behandelt.
Vor allem wird man sehr leicht aus die tägliche Flcisch- lahrnng verzichten können, denn der übermäßige Flcisch- lennß, wie er sich in Deutschland ausgebildet bat, gibt oeder mehr Kräfte, wie der Volksglaube meint, noch ist er «sonders gesundheitsfördernd. Haben wir es doch sogar sertig gebracht, die als Fleischesser früher unerreichten Engländer n diesem Punkte zu überslügeln. Während der Fleischkonsum n Deutschland im Jahre 1816 nur 13,6 Kilogramm auf den köpf betrug, ist er von da ab bis zum Jahre 1913 in fast leichmäßiger Steigerung bis auf .33,3 Kilogramm angewach- en, also heute mindestens 3Vs mal so groß als vor huw- «rt Jahren. Die Männer der Befreiungskriege haben aber rvtz dieser geringen Fleischuahrung auch recht beträchtliche brüste gezeigt und Tüchtiges geleistet. Die Engländer veri ilgen nur 47,6 Kilogramm Fleisch auf den Kopf und das scchr. und die mäßigen Italiener, die deshalb doch sehr Käfige Arbeiter siud, kommen mit 10,4 .Kilogramm Fleisch pro topf und Jahr aus. Das Flerschrffen ist bei uns sogar viel- ach zu einer Sache der sozialen Stellung, ja fast der Eitel?- eit geworden. Der Fleischverbrauch ist in den Städten bei xitem größer als auf dem Lande, obwohl die Landbevölkc°< uug in körperlichen Leistungen sicher nicht hinter den Städtern zurücksteht. Berlin init 70,9 Kilogramm Fleisch uf den Kopf und das Jahr steht an der Spitze. Die Städte aben im allgemeinen mehr wohlhabende Einwohner, und iese essen des Wohlgeschmacks und der Abwechslung wegen rehr Fleisch, als notwendig ist.
,I)ie weniger bemittelten Städter," sagt Ewald, „die ielleicht früher auf dem Lande gelebt haben und dort einen edeutend geringeren Fleischverbrauch hatten, halten es für iueu Ehreupunkt, sobald sie nach der Stadt kornmen, ebenso iel Fleisch zu essen, wie die Bemittelten. Sie suchen cs hiev »re in anderen Dingen den „reichen Leuten" möglichst nach- amacheu und fühlen fich auf eine höhere Stufe gehoben, »eun sie in Bezug auf Vergnügen und äußereLebensführung \ yvta Vorbildern nahckommen."
Wie urü dem Fleisch, so wird bei uns im allgemeinen I uch mit dem Fet t eine erhebliche Verschwendung getrieben. I litt 50 Gramm Fett pro Dag kann der menschliche Körper I chr gut bestehen. Wer sich aber diese 50 Gramm als Butter I bwiegt, der wird sehen, daß er gewöhnlich mindestens die I >älste, wahrscheinlich aber noch mehr auf sein tägliches Brot I reicht, während das znur Kochen nötige Fett, das er zu sich I immt, die andere Halste beträchtlich übersteigt. Dazu kommt | och, daß viele Lebensmittel, wie Rauchwaren, Speck, Sahne, I etter Käse usw, art sich schon einen hohen Fettgehalt haben.. | :s wird also viel mehr Fett genossen, als dem Grundgewicht | on 50 Gramm entspricht. Und wieviel Fett geht täglich | üt dem, was sonst vergeudet wird oder was auf denc Teller | arückbleibt, im Spülwasser verloren! Wieviel der Einzelne I rn kann, um durch einen geringen Abstrich an seinen tägi- I chen Gewohnheiten die für die Allgemeinheit vorhaichencn I Nahrungsmittel zu steigern, geht aus einem kleinen Beispiel l ervor, das Rubener gegeben hat: „Wenn jeder Mensch in Ileutschland täglich nur 1 Gramm Butter weniger
Grstzener Stadttheater.
Zwischen den Schlachten.
Schauspiel von Björnson.
Wallensteins Lager erschien gestern abend in anderer Gesell- Haft als begleitet von der Hurraooesie der lebenden Germania nd i>em zeitgemäßen Blitzen deS Eisernen Kreuzes, aber der heaterzcttel machte auch in seiner Umäichcrung einen — um das !ort zu brauchen — äußerst aktuellen Eindruck: Wallcnfteins eisen- rsselnde Reiterei und die Vorstellung von dem, >oas alles „z w i - chen den Schlachten" passieren kann, paßten doch famos so- ohl zusammen wie in die berübmte „augenblickliche Loge". Hand asS Herz — hat man Björnson nicht so ganz gelinde an nt dankbaren Parallelen Herberge zogen, die das Publikum zwischen an Starid der Dinge vor den Reichsgrenzen und dem vielvcrsprc- enden Titel unwillkürlich zu zielnm geneigt ist? Sei dem, wie ihm olle, jedenialls bat die Direktion unseres Musentenipels ihren ntschluß, Schiller und Björnson sich in die Lorbeeren des Abends ilcn zu lassen, in einer Bornotiz recht ansprechend damit begrün- rt, daß Björnson zu Lebzeiten stets ein Deutschenfreund gewesen i, und daß sein Sohn augenblicklich viel in Sachen pro Oermania ache. Ganz abgesehen davon aber, daß man über die Notwendigkeit, in Auffassung^- und Genußvermögen an einem Abend mehrmals rf verschiedene Tvirarten einstellen zu müssen, höchst getrennter ieiimng sein kann, möchten wir doch eins bemerken: Die CKr- ania und das Eiserne Kreuz seien gerne konzediert, denn sic nülen wohl selbst nicht als künstlerische Herausforderungen, son- 'nt als vassende patriotische Zuspeisen bewertet werden. Bei ljörnson liegt das Ding aber etwas anders. Ihn zum vierzehnten ischgast zu machen, verbietet sein Rang, und ihn neben „Walleneins Lager" als Großen erscheinen zu lassen, dazu reicht sein inaktcr wis der nordischeil Bardenzeit nicht hm. So bleibt u kleiner Zweifel an der Berechtigung der Zusammenstellung crück, der die Freiheit des Genusses beeinträchtigt.
Björnson schlägt die Saiten zu dem Liede vom verkannten I önig, dessen hohes Wollen für die Seinen vom Klang der Schwcr- I r von seinen wahren Zielen abgelcnkt und in Brand und Tod ffchäftigt wird. Zwischen den Schlachten aber erscheint der König I s anderer: Es stihrt mit den Verstehn dessen, dem alles Kampfes- I wen das wahre Menschentum nicht berülwen .kann, ein liebendes I nar, dessen Glück an Mißverständinssm und am Leben scheitern I ill, zusammen: Zwisckwn den Schlachten sind wir nicht so wie
ilmen. Um diesen Kern drängt sich >vie eine feste Schale da? I -eschick des von dem König vereinten Paars, und es I i, dunkel, wie die Exposition des Stücks einsetzt, schwer zu I ihlen, woraus der Dichter hinauswill, bis in der grandios ge- I-igerten Schlußszene die Schleier weichen und das Bild des I cnschlichcn Königs, des Kriegers mit dem edelmütigen Herzen
aufs Brot streicht, so macht das im Jahre einen Mindcr-- verbrnuch von 25000 Tonnen Butter. Zur Butterbcreiluug braucht man rund das Dreißigfache des Buttergewichtes an Milch, also 750000 Tonnen Milch, und da eine Kuh im Durchschnitt 2500 Liter Milch im Jahre liefert, also 2,5 Tonnen, so beschäftigen wir für diese an sich so gering aussehende Verschwendung von 1 Gramm Butter pro Tag 300 000 Kühe während eines Jahres, Dabei fällt freilich auch viel Magermilch ab, die nicht völlig für das Vieh nötig ist, daher können wir auch sagen, wenn wir an Butter sparen, gewinnen wir auch wieder reichlich Milch für die ärmeren Klassen, nämlich schon bei 1 Gramm Fettersvarnis pro Kopf der Bevölkerung 3000 Liter Vollmilch pro Tag, so daß man das teure Fleisch teilweise durch Milch ersetzen könnte."
Daß man für wenig Geld eine schmackhafte und auskömmliche Mittagsmahlzeit Herrichten kann, beweisen unsere Kriegsvolksküchen, in denen für 20 oder 30 Pfg. ein Teller Suppe, V- Liter, mit Einlage von Gemüse und Fleisch, nebst ein Stück Brot gereicht wird. Diese Küchen arbeiten vielfach zum Selbstkostenpreise oder mit nur geringem Zuschuß, wobei allerdings das Personal z. T. unentgeltlich arbeitet und nicht mehr als 60 bis 70 Gramm Fleisch Rohgewicht auf die Portion kommt. Auf Grund der Tatsache, daß sich der Geldwert von Fleisch, Fett und Kohlehydraten wie 5:3:1 stellt, hat man den Gehalt eines Nahrungsmittels an den genannten Nährstoffen mit diesen Zahlen multipliziert und so seine Nährwerteinheiten sestgestellt. Danach erhälk, man an Nährwerteinheiten für 1 Mark: Reh 229, Blumenkohl 268, Karpfen 374, Rindfleisch (mittelsett) 590, Hühnerei 599, Kalbfleisch 616, Gans 789, Schweinefleisch, (fett) 983, Butter 1125, Bohnensuppe 316, Kuhmilch 183/9, Magerkäse 1877, Hering 2127, Weizcnbrot 2133, Roggenmehl 4077, Kartoffeln 4666. Daraus ergibt sich, daß ßie Nährstoffe in den tierischen Nahrungsmitteln durch,oeg 3-Ibis 5 mal so teuer bezahlt werden als in den pflanzlichen, i-ald daß unter den Fleischsorten die fetten Stücke preiswerter als die mageren sind, weil sie weniger Wasser enthalten. Sehr preiswert sind die Seefische, und so wäre es zu wünschen, daß die Bestrebungen der Scefischereivereine mehr Anklang bei unserer Bevölkerung fänden. Unter den pflanzlichen Nahrungsmitteln stehen an Preiswürdigkeit Hülsensrüchte, 5kar- tofseln und Gctrechemchle obenan. Milch und Molkereipno- dukte sind verhältnismäßig billige, die feineren Gemüse.dagegen sehr teure Nahrungsmittel, in denen sich die Nährstoffe oft teurer als im Fleisch stellen.
Air Stadt rind £an8>.
Gießen, 7. November 1914.
Sluf dem Felde der Ehre gefalle».
<Aus Hessen und den Nachbargebieten.)
Res. Otto Kreutzer, Jnf.-Regt. 116 ans Wetzlar. — Musk. Karl Wagner aus Braunshardt. — Einj.-Uffz. Postasffsteni Heinr. Will». Bauer Jns.-Regt. 118 aus Schotten — Musk. Ana. Konrad, Jns.-Regt. 117 aus Wohnscld. — Uffz. d. Res. u. Lehrer Adam Lehr, Jns.-Regt. 116 aus Kölzenhain. — Gcsr. Jak. Engel, Res.-Art.-Rcgt. 25 ans Ober-Glaen. — Res. Wilh.. Schlosser, Jns.-Regt. 116 aus Elpenrod. — Landwehrmann: Karl Fink I., Jns.-Regt. 116 aus Billertshausen. — Landweho- inann Anton G ö tz aus Worms. — Off.-Stellvertr. Hans Wiegand, Res.-Jns.-Regt. 213 in Marburg. — Uffz. d. Res. und Zollsekretär Wilh. Schott, Res.-Jns.-Regt. 83 ans Marburg. — Musk. Wilh. Merz, Jns.-Regt. 111 aus Darmstadt. —Oberleutnant d. Landw. Regierungsrat Otto K e t t e l e r, Jnf.-Regt. 87 aus Tillenburg. — Landwchrmann Heinr. P f aff und Res. Adolf P f a f f (Brüder) ans Donsbach fDillkreis). — Uffz. d. Res. Otto Groß, Jnf.-Regt. 80 aus Wiesbaden.
** Rätter des Eisern en Kreuzje s. Leutn. d. R. Forstassessor Karl Reiß aus Ofsenbach a. M. Bizewachtm. Klingcmann :md Uffz. Behlen vom Feldart.-Rgt. 61.
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der Legende, enthüllen. Björnson zeichnet mit wuchtigen, kraftvollen Strichen der schroffen Einsachbeit seines nordischen Heimatlandes die Gestalten seiner herben Phantasie, und der Einakter zeigt llar seinen kühnen Geist, seinen ttotz aller Bewegtheit knappen Stil, seine Kunst zu charakterisieren, freilich auch den mancher seiner Schöpffingen eigenen Mangel an Durchsichtigkeit des Aufbaus. Es weht viel von germanischer Kraft und Treue und von blauäugigem Wickingertum aus dem Werk, regt zu Vergleichen mit unseren eigenen Helden an und stimmt versöhnlich, wenn man sich fragt, warum: Zwischen den Schlachten?
Klemens von Roggenhausen gestaltete den .König mit ruhiger, gewinnender Würde und ließ in dem Monolog, in dem Köncg Sverre in Selbstvergcssenheit die Hülle von den erschütternden Abgründen seiner Seele reißt, die tragisch« Größe des Widerspruchs zwischen Friedenwvllen und Kämpfen- müssen erkennen. Wir hätten uns die Figur im ganzen plastischer denken können. Sverre ist nicht nur König schlechthin mit heroischen und auch leidenschaftlichen Aufwallungen, sondern ein in seinen tiefsten Tiefen aufgewühlter, großer Mensch, bei dem der Gegensatz, der zwischen seiner eigenen Tragik und der säst mütterlich zu nennenden Sorge, die er einem fremden Geschick widmet, etwas Heilandmäßiges hat. Ars hcrvortrercn layen, hätte die Leistung v. Roggenhansens abgerundeter erscheinen lassen. — Inga, das zwischen Gatten- und Vaterliebe hin- und hergevissene Weib, das trotz dem vermeintlichen, vom Dichter übrigens seelisch sein begründeten Verlust der Liebe des Gatten ihm in Not und Tod angehören will, sand in Anna S t e t t n e r eine nach inncrcnt Verständnis und Darstcllungskraft hervorragende Vertreterin. Tie Künstlerin bot die beste Leistung des Abends. Den Halvard, den Gatten Ingas, gab Ferdinand Ster n h oser mit saurem Gefühl für die Seelennot des zwischen dem Ruf des Schwertruhms und der Liebe zu seinem Weibe zur Wahl gezwungenen Recken und mit fortreißender Kraft. Walter Dworkowski, der auch für die Regie zeichnete, machte aus der an sich ziemlich farblosen Rolle von Ingas Vater Thorkcll was daraus zu machen ist. Mit dem Bühnenbilde, das das Innere einer im einsamen Bergland liegenden, ärmlichen Hitttc zeigen soll, konnte man sich einverstanden erllären. Der Schlußszene aber, in der unter dem brennenden Dach der Hütte und dem Toben anrennender Feinde die Versöhnung der Gatten erfolgt, mochten wir doch ein wenig mehr Anwendung von Jllnsionsmittcln wünschen. Die absolute Stille hinter den Kulissen und die paar Messerspitzen von bengalischem Rot konnten wirklich nicht hinreichen, um die Vorstellung zu erwecken, daß Gefahr im Verzüge war. Hier müssen die Leidenschaftlichkeit der Vorgänge und die Bercgiheit der Szene gleichen Schritt halten. — Die zweite Halste des Abends stillte wie erwähnt Wallensteins Lager, das wiederum starken Beifall sand.
— a —.
Gstfr. gerb. Ludw. Dillmann aus Mandeln, Feldart.- Regt. 27. Architekt Fritz Schäfer in Dillenburg. Leutn) d>. R. Ritter, Amtsrichter in Dillenburg. Hauptm. Ernst Schmidt ans Weilburg, Res.-Inf.-Regt. 229. Rcinhold Weber ans Waldhauseii, Res.-Jnf.-Regt. 87. Rechtsanwalt Karl E n g elm a n n aus Weilburg, Ofs.-Stellv. ini Feldart.- Regt. 63. Reservist Heinrich Paul aus Hirschhausen, Jnf- Roqt. 87. Reservist Heinrich Erbe aus Wolfeuhausen, Res.- Z.ns.-Regt. 87. Uffz. Joh. E g e n o l f aus Limburg, Jitf.-i A:egt. 88. Sergt. Emil He m m i n g aus Diez, Jnf.-Regt. 28. Leutn. b. R. A. Lang, Jnf.-Regt. 68 aus (tzroßen-Liubew, Llberlt. u. Regimentsabj. Frhr. v. Follenius, Jns.-Rgll dir. 78, in Laubach. Leutn. HanS Bieg er, Jns.-Regt. 88. stieserenbar Tlreo Trumpler, Lt. b. R. und Kmnpagnie- snhrer im Jnf.-Regt. 87. Lt. Wilh. .Herpel (5>anau1, Jnsch Regt. 88. Assistenzarzt b. 9L im Res.-Jnst-Regt. 118 Dr. lßrnst Henrich auS L«nau. Lt. im Jnf.-Regt. 117 Rossi. lkt. b. R. im Fußart.-Regt. 3 Brock mann. Dizefeldimchel b. R. und Offizierstellv. beim Brückentrain 25 Hch. Möller aus Bingen. Oberli. und Kompagnieftllirer Rudolf Andre a e im Fußart.-Regt. 18. Stabsarzt b. Landw. Dr. Paul Schuster, Jnf.-Regt. 81. Lt. b. R. Dr. Walter Schuster Im (Drag.-Regt. 6. Oberlt. b. R. Martin Krug-Lüthi (Hanau), Komm, des Fnlwparks 4 des 18. Armeekorps. Ing. Philipp Mar klof s, Vizewachtm. beim Feldart.-Regt. 27. Vizefeldw. Rudolf Meyer, Maschinengew.-KUntp. des Jnf.- Regts. 87, jetzt Jnf.-Regt. 88. Einj.-Gefr. Ferd. Metzger im Jns.-Regt. 117, Gefr. Jak. Eb ling, beide aus Mainz, im Jnf.-Regt. 164. Schulverw. S ch n e t d e r h ö h n und Kanonier Heiderich, beide von Gonsenheim. Pionier Wich. Goedert aus St. Goar. Offizierstellv. Jak. Bechtold, Otto Brückner und Fritz Pott ho ff, Leutn. und Adj.„ aus Kreuznach. Offizierstellv. Büttner, Bosenheim. Otto Nagel, Cal'lbach. Johann Kästner, Gensingcn. Uffz. Otto Grün, Langlveiler. Lehrer Fritz Mayer, Feldwebel, Merxheim. Oberförster R asm ns, Simmern. Johmnies Schlemmer von Weinsheim, Jnf.-Regt. 117. San.-Uffz. Theodor Thurn, Jns.-Regt. 87. Reservist Oswald Bender, Jnf.-Regt. 116, von Niederscheld. Oberlt. Bind von Dillcnburg, Jnf.-Regt. 132. Vizefeldw. Ott vom 81. Jnf.- Regt. Uffz. Willi N e u ni a n n , Pionierbat. 25, aus Schierstein. Oberarzt Dr. ined. Klaus H o f f m a n n aus Darmstadt, zugeteilt der Feld-Luflschiffer-Abt. 1 (Belgien). Flld- webel-Leutn. Anton Pfänder, Res-Jnf.-Regt. 118, aus Jugenheim. Medizinachraktikant Fritz Müller aus Fried- bcrg. Sanitätsfeldw. Dürr, Jnf.-Regt. 168 in Butzbach. Bizeivachtm. und Zugführer im Huf.-Regt. 13 Hch. Rumpf aus Ziegenberg. Landwehrm. Heinrich Egle von Worms. Vizefeldw. Wetzelberger, Jnf.-Regt. 117. Offizierstellv. Lehrer Rücker aus Mtenkirchen, Jnf.-Regt. 88. Laudrat Bacmeister von Usingen. Chemiker Heinrich W i r t h aus Limburg, Offizierstellv. im Res-Jns.-Regt. 87. Vizefeldwc d. R. Fritz Schäfer aus Weilburg, Pionierb^at. 7. Wehrm. Eduard Kuhlmann aus Wetzlar, Res.-Jnf.-Regt. 81. Ass- Arzt Dr. Ro f f i aus Offenbach, Fußart.-Regt. 10. Lt. Ross i aus Offenbach,-Jnf.-Regt. 117. Vizefeldw. Phil. Habermann, Jnf.-Regt. 87. Lt. Fuchs, Jnf.Megt. 117, aus Nieder-Jndelheim. Fritz und Hugo Löwensberg aus Mainz. Mttinhaber der Malzfabrik Löwlensberg-Jirgclheim. Vct.-?lrzt '3>r. Trvps von Worms. Lt. d. R. Looff von Worms. Vizefeldw. S t i e h von Oppenheim. Uffz. Karl Heinz von Alzey. Feldintendant Fabricius (28. Res.- Div.). Lt. und stello. Abt.-Adj. A. K'ullmanu, Feldart.- Regt. 33, in Lauterbach. Lt. R. Kullntattit, Res.-Fernsprechabt. 25, in Lauterbach. Postbote Otto Senner, Jnf.- Regt. 81, aus Herbornseclbach.
** Kr eiskomit ce für Rotes Kreuz und .Kriegshilfe, Gießen. Aus der in unserer heutigen: Rümmer abgedruckten 1. Rechnungsablage des Kreis- komitees werden unsere Leser entnehmen können, wie groß
yiudendurg uns der Uladderadatsch.
Zu 5>indenburgs Geburtstag sandte ihm, wie Karl Strecker in der „Tagt. Rdsch." mitteilt, der Kladderadatsch- ttssch in Berlin folgeird-en Drahtgruß:
Heil Dir. Du Held! Hei! Dir 'und Glück!
Ja, Rnsfenschandtat rächt sich.
Sieh da, schon liesest Tu zurück Tein Ruhmjahr Sechsundsechzig.
Vorwärts mit Gott! das ist Tein Wort,
Und Russenstechheit gibt sich.
Du läßt zurück, geht das so sott,
Auch weit das Ruhmjahr Siebzig!
Tafelrunde des Kl a dder adatschtis ches bei Trarbach, 1. Oktober 1914.
Hindenburg: antwortete.-
A. H. Qu., den 4. 10. 1914. dlkkerzetts herzlichen Tank für frdl. Merngcdenkcn. Am ge- «Hc „sehr bcschästist". v. Hindenbnrg,
Generaloberst.
Als nun verschiedene Städte und Universitäten ntttein- ai tder wetteiferten, chu znm Elxrenbürger, zum Dr. h. c. aller vier Fakultäten zu ernennen, da konnte auch der Kladdera- da'tschtisch nicht länger säumest, er ernannte ihn zum Dr. Klndd., gleichzeitig zumBernkasteler Doktor h. c.. Die Urkunde nacrbe von folgenden Versen begleitet:
Nein Hardenburg! so geht das nicht.
Du aller Deutschen Kirchenlicht,
Dm Doktor jeder Fakultät —
Du weißt schon, daß das nicht so gcU.
Zum Ehrennntglied drum Dich, den Verehrten, Ernennen heut die Madderadatsch-Gclchtten.
O ja, da ist die Wett wohl platt,
Tu nengebackner D r. K l a d d.
Fa, Marschall Vorwärts, vorwärts geht:
-Bernkasller Diottor Du b. c.
Wieder war schnell die Anttvort da:
A„ H. Qn, d. 5. 10. 1914. Herzlnhen Dank für srcundliches Meingedenken durch Ernennung zum Dr. Kladd.! Werde mich bemühen, auch dieses Ehrentitels würdig zu sein! v. Hindenbnrg.
Generaloberst.
Es folgte vom Kladderadatschttsche diese Antwort:
Dank für den Gruß, Herr Dr. Kladd.,
Setz weiter unsere Feinde matt,
Fag' immer rin sie in den Matsch Bis M dem großen llladderadatsch Inzwischen hatte man auch für ein bleibendes Andenken an diese Beziehungen zu dem volkstümlichsten deutschen


