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Erster Blatt
Der Eichener Anzeiger
Erscheint täglich, ander sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich ßietzenerZamilienblätter: goeimal wöchentlAreir- UtittfürdenUreir Siehe» Dienstag und Freilag): qoeiinat »wnatl. Land- virtfchaftüche äeitsraqcn lernsprech - Anjchliiffe : tirdie SchratteiliingllL Lertag.Geschältsstelleöl Adresse inr Dratitnach- .ichten: AnzeigcrSiehen. Annahme »an Anzeigen ür die Tagesnummer ns vormittags 9 Uhr.
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General-Anzeiger für Oderheffen
Ziegreiche Seeschlacht an öer chilenischen Rüste. Der öentsche Besuch vor yarmouth. Neue Erfolge im Westen.
lWTB. Amtliche Berlin, 6, Nov. Nach Meldung des eng- > ischen Presseburcans ist am 1. November durch unser Kreuzcr- cschwader in der Nähe der chilenischen K ü st e der englische | :mtsetfreu}tt „M ontmouth" vernichtet, der Panzerkreuzer Good Hope" beschädigt worden. Der kleine Kreirzer „Glas- o w" ist beschädigt entkommen.
Auf deutscher Seite waren beteiligt: S. M. Große Kreuzer I Scharnhorst" uud „Gneisenau", S. M. Kleine Kreuzer „Mrn- ™ erg", „Leipzig" und „Dresden".
Unsere Schiffe haben anscheinend nicht geilten.
Der stellvertretende Chef des Admiralstabs:
B e h n ck e.
Der Kreuzer Montmvuth wurde Ende 1902 in Dienst estellt und ist 9950 Tonnen groß. Er ist bestückt mit vierzehn 5-Zentimeter-, acht 7,6-Zentimetcr- und drei 4,7-Zentimeter-Ge- chützen. Tie Besatzung beträgt 540 Mann.
Der Kreuzer Good Dope lief 4904 vom Stapel und hat ine Wasserverdrängung von 14 300 Tonnen. Seine Bewaffnung cstcht aus sechzehn 15-Zentimetcr-, zwölf 7,6-Zentimetcr- und | rei 4,7-Zentimcter-Geschützcn. Die Besatzung ist 900 Mann stark.
Ter Kreuzer Glasgow lief 1909 vom Stapel und ist 4900 ! (onncn groß. Seine Bewaffnung besteht aus zwei 15,2-Zenti- icter-, zehn 10,2 Zentimeter- und vier 4,7-Zentimeter-Geschützeu, )ic Besatzung beläuft sich auf 376 Mann.
(WTB. Amtlich.) Großes Hauptquartier, 6. Nov. > ormittags. Unsere Offensive nordwestlich tind südwestlich von >pres macht gute Fortschritte. Auch bei La Bas fee lürdlich von Arras und in den Argvnnen wurde Boden ge- I rönnen.
Unter schweren Verlusten für die Franzosen er- ! bcrtcn unsere Truppen einen wichtigen Stützpunkt im B o i s - Firnis südöstlich von St. Mihiel.
Auf dem östlichen Kriegsschauplatz hat sich nichts Wesentliches | rechnet. Oberste Heeresleitung.
!War schon gestern die Freude über die neuen deutschen erfolge zur See groß, so haben wir heute, nachdem ergän- ende Meldungen eiugclaufeu sind, noch mehr Grund, fröhlichen Mutes zu sein. Alle Welt staunt über die deutsche ratkrast, sogar die englischen Zeitungen halten es jetzt für hre Pflicht, auf den Todesniut der deutschen Soldaten und veclentc hinznweiscn, und wenn wir genauer nach ihren Gründen forschen, so kommt man immer wieder auf die Vernutung, daß die Welt langsam vorbereitet werden soll auf in so ganz anders geartetes Ergebnis des Krieges, als eg ,m Anfang von britischen Staatsmännern prahlend angc- l ündigl worden war. Die deutsche Flotte sollte, so sagte be- f anntlich Herr Churchill, in ihren Mauselöchern ausgesucht verden! Es sollte nur wenige Wochen dauern, um den Eng- ändcrn ein helleres Licht ausgchen zu lassen. Unsere „Mäuse" laben au der englischen Küste einen Besuch abgcstattet, wobei re der Bevölkerung von Barmouth und Umgebung eine sehr ebhaftc Begrüßung zollten! Ein englisches Unterseeboot war >ernt Empfang so unglücklich, über eine Mine zu stolpern ind ist wie eine Mausefalle untergegangen — aber die beut* chen Mäuse sind im Nebel verschwunden! Ter Fall er- nnert an einen Vorgang, der im Winter des Jahves 1908 | in englischen Unterhaus zur Sprache gckvmnien ist. Das war rekanntlich die kritische Zeit deutsch-englischer Gegensätze, und I >ie britische Marinevcrwaltuug veranstaltete große Manöver n der Nordsee, deren Grundgedanke darin bestand, daß das öros der atlantischen Flotte unter dem Oberbefehl Lord Zeresfords England angreifen, während die Heimatflotte die Üerteidigung führen sollte. Hinterher stellte der Abgeordnete Üellairs fest, dem Adiniral Finnis sei es gelungen, mit einer s-lottenabteilung, die eine Transportflotte mit 70 000 Mann Landungstruppen vorstellte, der englischen Verteidigungslotte bei Nebel auszuwcichen und die Küste von Schottland I inbcmerkt zu erreichen. Es wu"^e von der Marineverwal-- ung zwar widersprochen und erklärt, diese Dinge hätten sich I Inders abgespielt, aber sicherlich war an der Beschwerde
Uwas Wahres. Jetzt hat die deutsche Flotte dasselbe
Manöver, trotz größerer Schwierigkeiten, mit bestem Erfolge wiederholt, und zwar an der Westküste des Fnselreiches. Die Engländer sind noch voll Staunen tnd Unklarheit, wie es den deutschen Führern
gelungen sein mag, die Minengefa.hr glücklich zu bestehen, rwd ihre Fachleute überbieten sich in den Ausdrücken der öewunderung für die glänzenden Eigenschaften der deutschen Seeleute. Ein Unglück kommt nie allein. Der neue deutsche seesieg an der Küste Chiles war gleichfalls eine nette Ueber- aschnng. Wir aber jubeln: wie unvergleichlich schneidig, Ahn und doch besonnen gehen unsere braven öeefeutc tit »ett schweren Kampf! Keine Besorgnis vor der Uebcrmacht änn sie hindern, mit frischem Unternehmungsgeist den pihtenmäßig überlegenen Gegnern zum Spiele anfzuwarten. klei Chile waren 'die Engländer unterlegen, weil sie über- ascht und ertappt worden sind. Die drei Schiffe unserer vst- isiatischen Station haben sich mit dem vstamcribanischen Betende unserer Flotte vereinigen und den ahnnngslosen Geg^ wr überraschen können. Der englische Kreuzer „Monmouth :st gesunken, und dasselbe Schicksal erlitt wohl auch der Panzerkreuzer „Good Hopckfi Die ausführlichen englisckfen
Meldungen lauten für die Niederlage der britischen Schiffe noch weit ungünstiger als die kurze Fassung des Chefs un- seres Adniiralswbes.
Der Eindruck dieser Ereignisse zur See vereinigt sich mit der Wirkung unserer neuen Erfolge in Feindesland. Immer unhaltbarer wird die Lage der Belgier und ihrer Bundesgenossen und auch an Frankreichs Ostgrenze sind wir durch einen neuen Vorstoß, südlich! von St. Mihiel oem Endergebnis einen guten Schritt näher gerückt.
433 247 feindliche Gefangene.
Berlin, 6. Nov. (WDB. Amtlich.) Bis zum 1. Novbr. waren in den Gefangenenlagern, Lazaretten nsw. nach den dienstlichen Meldungen untcrgebracht:
Franzosen: 3138 Offiziere und 188618 Mannschaften, Russen: 3121 resp. 186 779, Belgier: 537 resp. 34 307, Engländer: 417 resp. 15 730, zusammen 7213Offiziere und 426 034 Mannsck^iften. Tie Kriegsgefangenen, die sich noch auf deni Transport nach den Lagern befinden, sind hierbei noch nicht milgezählt.
Gegenüber den letzten Veröffentlichungen zeigen die Zahlen eine auffallende Steigerung, die sich durch die beträchtlichen Zugänge erklärt, die seitdem in erfreulicher Weise zu verzeichnen waren, und dadurch, daß in den bisheri- gen Znsamnienstellungen nur diejenigen Kriegsgefangenen aufgeführt werden, die nach den eingegangenen Meldungen der Lagerkommandanturen in den Gefangenenlagern untergebracht waren. Nicht berücksichtigt ivaren u. a. die große Zahl der-Kriegsgefangenen, die sich in den Lazaretten befanden, und solche, die außerhalb der Gefangenenlager sür. Arbeitszwecke Verwendung fanden. Die Kriegsgefangenen, die sich am 1. November - ch auf dem Transport befanden, sind in obiger Zusammenstellung noch nicht enthalten.
Der Seekrieg au der chilenischen Küste.
Berlin, 7. Nov. Zu dem deutschen S-eesieg« beji Coronet sagt die „Vossische Zeitung":
Daß sich die deutschen Schiffe vor der chilenischen Küste vor- einigen konnten, obgleich England, wie es die Meere, so auch die telegraphischen Verbindungen zu beherrschen wähnt, ist ein glänzendes Zeugnis für di« Umsichtigkeit und die Tüchtigkeit unserlw Marine. Ein noch glänzenderes Zeugnis ist es, daß die deutschen Schiffe sofort imstande waren, die britische Flotte anzugrrifen w.rd sie zu vernichten oder in die Flucht zu schlagen. Das deutsche CK- fchwadcr hat diesen Sieg nicht seiner Uebcrmacht zu verdanken. Die Hauptsache ist nicht, daß, sondern wie der Sieg erfochten wmode. Die deutschen Seeleute rühmen mit Recht die Tapferkeit der Engländer, und daher ist der Erfolg desto großartiger, den die deutschen Schisse errungen haben.
Berlin, 7. Nov. Die amerikanischen Blätter melden, Wik der „Berliner Lokalanzeiger" berichtet, über die Seeschlacht an. der chilenischen Küste: Nachdem die deutschen Kreuzer den „Monnnknth" versenkt hatten, richteten sie gegen den „G o o d H o p e" das Nwer. Die großen Kanonen der „Scharnhorst" und „Gncismau" Wattn den Geschützen der englischen Schiffe stark überlegen. Mit unheimlicher Präzision trafen die Geschosse der deutschen Kreuzer. Ms der Schiffsrumps des „G o o d Hove" voll Wasser gelaufen war, lies das Schiff an der Küste auf.
London, 6. Nov. (WTB. Nichtamtlichi.) Tie „Times erhält folgenden Bericht über die Seeschlacht bei Chile:
Bier deutsche Kreuzer, darunter „Scharnhorst" und „Gneisenau", griffen am Sonntag die englischen Kreuzen' „Good Hope", „Monmoulh", „Glasgow" und „Otranto" bei 45intritt der Nacht in der Nähe der Insel Santa Maria an. Der §. a m p f dauerte über eine Stunde. „Good Hope" wwrde derartig beschädigt, daß er gezwungen war, uicker dem Scstutze der Dunkelheit zu iliehen. „Älonmouth" versuchte zu fliehen:, wurde aber von einem kleinen deutschen Kreuzer verfolgt und saick, nachdem er einige Trefjer erhalten hatte. Unglücklicherweise w achte das stürmische Wetter die Benutzung der Bonte unmöglich. Man glaubt, daß die „Glasgow" 'und die „Otranto" beschädigt wurden, es gelang ihnen aber, drnk ihrer großen Schnelligkeit, in der Dunkelheit zu enckommen. Die deutschen Schiffe erlitten keine schweren Beschädigungen. Zwei Mann des „Gneisenau" wurden leicht iverwundet. Es wird angenommen, daß die ganze Besatzung des „Awnmonth" nmgekommen ist. Die deutschen Offiziere erkennen einMtnmig den Mnt der Besatzung des „Monmonth" an, die noch im Moment des Untcrgehens versuchte, das deutsche Schiff zum Sinken zu bringen. Der Panzerkreuzer „Good Hope" fuhr, als ei zuletzt gesehen wurde, mit Volldampf nach der Küste. Man gkotnbt, daß er in sinkendem Zustande auf die Klippen anfsuhr, und hlofst, daß die Offiziere und die Mannschaften sich retten konnten. 2"/e britisckwn Schiffe waren am Sonntag ausgelaufen, um auf di« dew: scheu Schiffe Jagd zu machen. Die deutschenSchiffe eröffnelen dasFeipec. Esscheint, daß die brit. Schiffe nicht in gute Sckmßweite kamen. „Monnwuth" fetzte den Kampf fort, bis der Schiffskörper durchlöchert war, stürzte darm um, lag einen Augenblick kieloben und sank dän»-. Die Deutschen griffen sodann den „Good Hope" an. Das schwere Geschütz der beiden deutschen Panzerkreuzer feuerte belrnnderns wert genau. Flammen sthlugm bei dem „Good H«cpe" cws zahl reichen Stellen empor. Der Oberbau wurde weggcschos- sen und die Geschütze kampfunfähig gcniacht. „Good Hope" werchetc sich schließlich und fuhr nach der >K:stste, während Wasser in den Schiffsrninpf eindvang. Es war erkennbar, d a ß „G o o d H o v e" u n t e r g i n g. „G l a s-g o w" wurde ebenfalls ernstlich beschädigt und fljüchtete nach Coronell. „Gneisenau", „Scharnhorst" und „.Nürnberg", die ich noch in Valparaiso b'.stinden nnü^>venig Schaden anfioeisen, fahren heute ab. Es wird berichtet, daß die „Leiv-^ia" und „Dressen" und vier bewaffnete Transportschiffe sich autzerktplb -des Häsens befinden.
Die Neutralität Chiles.
(WTB.) London, 6. Nov. (Nichtamtlich.) Die ch»-» lcnifche Gesandtschlaft hat der „Times" mitgeteilt, baß die chilenische Regierung Maßregeln ergriffen habe, um die Neutralität zu beivahren. Sie habe Kriegsschiffe benutzt, nm die in den Territorialgewässern unter der Flagg« eines lriegfiilpienden Staates fahrenden Handelsschiffe zu eskortieren, die von feindlichen Kreuzern bedroht wurden. Dieser Schutz sei den britischen Kanffahrern .Flrtega" und „Ofionsa" zuteil geworden.
(WTB.) London, 6. Nov. (Nichtanrtlich.) Die „Exchange Telegraph Company" meldet aus Wafffingion: Nach amtlichen Bericksten des anrerikanischen Gesandten in Chile ist der englische Kreuzer „Glasgotp" in Chile interniertworden.
(WTB.) London, 6. Nov. (Nichtamtlich.) Die Londoner Blätter melden, daß der Sunderland-Dampfer „Bine- branch" von dem deutschen >kreuzer .^Leipzig" an per .Küste non Chile erbeutet und versenkt wurde. Die Mannschaft ist in Sicherheit gebracht.
Eine sranzösifchc Sensationsmeldung. lWTB.) Bordeaux, 6.Nov. (Nichtamckich.) Der „Petit Parifien" meldet aus London: Nach einem Telegramm ans Valparaiso verfolgt die japanische Flotte die deutschen Kreuzer, welche der britischen Division die Schlacht lioferten. (Das ist höchst unglaubwürdig: die Japaner werden sich hüten, derart in den Bereich Amerikas vorzugchen.)
Das Seegefecht bei Yarmouth.
Basel, 6. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Zu dem Ser- kampf bei Dcrrmouth schreiben die Faseler Nachr": „Das Seegefecht an der englischen Wste war ein H n s a r e n- st r e i ch der deutschen leichten Kreuzer, welche es daraus ab- sehen, Verfolger auf sich zu ziehen und ihnen Adin«n in den Weg zu werfen. 'Dies ^gelang. Der Verlust eures werteren Unterseebootes von einem gpotzen, in der englischen Marine noch nicht zahlreich, vertretenen Offensivtyp ist fühlbarer als es der eines älteren Kreuzes gewesen wäre."
Es beginnt in England z« tagen!
(WTB. Nichtamtl.) London, 6.Nov. Lord Derby hielt eine Rede in Liverpool, in der er sagte: Der Grund, weshalb die Deutschen so gut äbschueidui) sei, daß sie immer: ihre Lücken ausfüllen könnten. Die Engländer könnten vollständig sicher sein, daß auch, die Lücken in ihven Reihen ausgefüllt werden könnten. Der Redner glaubte nich an eine Invasion, aber er Meinte, die Absicht der Dcutfi schen sei ein lleberfall, und den würden sie versuchen. Wenn Kreuzer in der Straße von Dover in Gruiü, gebohrt und die deutschen Geschosse eine lmlbe Meile von. der Landnngsbrücke in Yarmouch niedcrftelen, dann müsse man sich vergegenwärtigen, daß die Gefahr wirllichj sei.
London, 6. Nov. (WTB. Nichtanrtlich) Die „Times" schreibt:
„Wir muffen im Ernste die Aufmerksamkeit der Natron ans die furchtbaren Anstrengungen lenken, die der in Flandern fortdauernde Kampf von unseren Truppen fordert, die bereits durch das erschöpfende Ringen an der Ais ne schwer ans die Probe gestellt worden sind. Tic schwierige Aufgabe, sie nach der französisch-belgischen Grenze zu verlegen, wurde uns durch die ErkenMuis aufgezwungen, daß die Deutschen ungeheure Verstärkungen dorthin brachten. Um dieser frischen Armee zu begegnen, mußten wir auf die bereits im Felde befindlichen Kräfte zurückgreifen, die durch aus England kommende Truppen ergänzt wurden. Die neuen deutschen Truppen sind, was Führung und Ausbildung betrifft, den EliteregimeMern, mit denen wir zu kämpfen halten, nicht ebenbürtig, aber ihr Mut ist über jedes Lob erhaben, ja, nahezu übermenschlich, wie ein aus dem Hauptquartier berichtender Augenzeuge sagt. Wir haben ihnen schwere Verluste beigebracht, aber sie waren bisher imstande, die Lücken in ihren Reihen wieder zu füllen, und wir erlittenauch selbstschwereBerlu sie. Wirb e- ginnen zu erfahren, wie schwer unsere Verluste waren. Die Verlustliste spricht für sich selbst, aber sie ist notwendigerweise noch unvoll st ändig. Wie lange werden wir imstande sein, die Lücken in unsere Reihen auszusüllen und unsere Angriffe zu erneuern? Davon hängt alles ab. Menschen können nicht endlos in Schützengräben einem Hagel von Kugeln und Granaten und Kälte und Entbehrungen ausgesetzt bleiben; auch unverwundete müssen zeitweilig abgelöst werden, um kampffähig zu bleiben!"
Das Blatt äußert sodann seine Befriedigung darüber, daß die englische Nation aufzuwachen beginne und nicht nur die Schwere des gegenwärtigen Kampfes, sondern auch seine Bedeutung und die Folgen erkenne. Der Kampf sei der größte, den England jemals geführt habe. Bon seinem Ausgange hänge alles ab.
Auch „Daily Chronicl'e" und „Man che sie r Guardian" betonen in Leitartikeln die Notwendigkeit einer schnelleren Bermehrnng des Heeres.
Die Vorsicht in London.
WTB. (Nichtamtlich.) London. 6. Der Staatssekretär des Innern hat angeordnct, daß die E c n > ch r a n r n n g d c r B e - leuchtungLondons weitere zwei Monate dauern ,oll »nd neu
verfügt, daß die intensive Beleuchtung der Schaufenster von 6 Uhr rvW fn’rhpr. wenn die Polizei cs anordnet, verringert wer
abentis oder früher, wenn die Polizei ec- anordnet, verringert werde,, muß. Stacke Lampen werden sür Automobile und andere Gefährte verboten. .
(WTB. Nichtamtl.) London, 6. Nov. „Daily Mail" schreibt: Die britische Regierung sollte einscheu, daß Deutfck>- land noch ungeheure .Reserven an Aiämrern hat. Die beste
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