Ausgabe 
3.11.1914
 
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die Fürforcts-dev .KrreasverwEung sür unsere Flugzeugführer, . Backter, sowie sür die .ikraftsalwer durch private Atitwrrkung i tgehend zu epaänz-en. Eine Zusendung von Liebesgaben sür tz ere Fliegernbteilungen nnd Flugzeugparks, die in groher Zahl I Felde stehen, ist bislang leider nicht eriolgt, weshalb die Presse u Mitteilung gebeten wird, das; gütige Spenden dringend er K rftfvt sind. Es wird gebeten, solche Sendungen (fertig gepackt, 7 für den einzelnen Mann vorgeschrieben) cm den Z a h l - 7 r st er d-er Flieger - E rs a tz- A b terln n g N r.l in- Icrtz mit dem VermerkLiebesgaben" zu richten: drese Zen- t stille ist beauftragt, sämtliche Fliegerabteilungen mit Sonder- Z eidung üsw. zu versorgen.

'"Einquartierui, gsgelder. Tie Nachweise über die l, 1. bis 15. Oktober 1914 in Anrechnung zu bringenden Ver- egungstage sür die Mannschaften vom Landsturm- fanterie-Ersatz-Bataillon sind im Stadlhause, tenl'au, zur Einsicht der Beteiligten ansgeleat. Nach dein . Mts. werden Einsprüche nicht mehr zu, klaffen. De,»nächst d bekannt gegeben, von wann ab die Vergütungen bezahlt den.

" O es i e n t l i ch e B >", ch e r h a l l e. I», Oktober ivnrde» 14 Bände ausgeliehen. Davon koininc» ans: Erzählende ratnr 994, Zeitschriften 272, Jugendschrisicn 172, Literatur- stchte ll, Gedichte und Dramen 43, Länder- und Pölker- 7c 37, Kiiltnrgeschichte 15, Geschichte und Biographien 131, Rimil- sichtc 4, Naturwissenschaft und Technologie 71, Heer- nnd wesen 22, Gesnndheitslehre 3, Religion »nd Philosophie 28, atswissenschait II, Sprachwissenschaft 6, Fremdsprachliches Lände. Nach auswärts kamen 42 Bände.

Landkreis Gießen.

E. G e i l s h au! e n, 2. Nov. Drei Söhne unseres Ortes ni bisher das Eiserne Kreuz erhalten, nnd zwar Bize- vebel der Reserve Heinrich Walleniels, sein Bruder Gesr. Helm Wallensels, beide Söhne unseres ForstwartS Wallen- und Sergeant Christian Niebergall.

I. B c t t e n h a n i e n, 2. Nov. Auch unsere Gemeinde hat i Opfer des Krieges zn beklagen. Es starben den Heldentod ard Roth, Sohn unseres Bürgermeisters, und Heinrich hier. Vcrwlmdet sind vier Mann.

KI. 21 l t e n - B u s e ck, 3. Nov. Als erster aus unserer Ge­rde hat der Reservist Wilhelin St.öcker im Jnlnnterie- iment »Kaiser Wilhelm" Nr. 116, Giessen, das Eiserne : u z erhalten.

kl. D a u b r i n g e n, 2. Nov. In letzter Woche wurden zwei gen Einwohnern vier Gänse, die frei an der Lumda unt­iefen, t o t g e s ch l a g en. Wachtmeister Brück aus Lollar er- elte nun als Täter drei noch schulpflichtige Junget, hier, deren Eltern nun für den Schaden autkommen müssen. A Obborn Häfen, 1. Nov. Nun hat auch in unserem der Krieg sein erstes Opfer gefordert. Der Unterossizier Fried- Walter ist feinen schweren Verwundungen in der Giesiener ik erlegen. Tie Beerdigttng fand heute unter sehr großer Teil- ne der Ortseinwobner, sowie der benachbarten Dörfer statt. : Abordnung des 116. Regiinents unter Führung eines Fels- el-Leutnants gab dem Toten das letzte Geleite. Ter Krieger­in und die eitigezogenen Landstürmer lieben einen Kranz erlegen.

Starkenburg und Mcinhcsscn.

0 Darinstadt, 3. Nov. Grobe Heiterkeit löste am tag abend auf dem hiesigen Bahnhof der drastische Befehl es biederen Landwehrmannes der Begleitmann- ten aus, welche einen aus dem Felde ankommenden Transport äffscher teils leicht, teils schwer verwundeter Fran-

e t mitzuüberwachen hatte. Da das Ausladen der Schiver- .'irndeten einige Zeit in Anspruch nahm, sollten sich die anderen tnge aut herbeigeholte Bänke niederlassen. Als nach einigen uten einer der Franzosen immer noch vor der Bank stehen >, ries ihm der Landwehrmann in energischer Weife ,K u f ch 1 1" zu nnd der Befehl war von dem Angerufenen sofort anden worden. Ja, so ein bischen Französisch I

Kreis Wetzlar.

A WißNIar, 2. Noo. Bei der Zusammenlegung rer Gemarkung handelt.es sich um eine Gesamtfläche von 729 ar. In unserm Genteindewald, 690 Hektar grob, wird sich bei bald beginnenden Holzfällung reiche Arbeitsgelegenheit bieten. X BnrgfolmS, 2. Nov. Unsere Jugendwehr zählt tzu 100 Teilnehmer, die von drei Abteilungsvorstehern ans- ldet werden.

y. Waldgirmes, 2. Nov. Unsere Schulmädchen nelten 15 Körbe Feldsalat für das Reservelazarett in Stadt .lar,

O Atzbach, 2. Nov. Am Nachmittag des Neformations- s fand in der hiesigen Kirche eine G e d äch t n iS s e i er für gefallenen vier Krieger der vereinigten Kirchengemeinde statt, velcher neben der ganzen Gemeinde sämtliche Vereine keil- nen. Insgesamt 99 Mann stehen aus unserem Dorfe unter Massen.

Hessen-Nassau.

Wiesbaden, 2. Nov. König Friedrich 2luqust

1 Sachsen ist vorgestern nachmittag mit grobem militärischem >lq« im Automobil vom ivestltchen Kriegsschauplatz hier ein­offen und im Hotel .Rose" abgestiegen. Der König reiste abends

dem sahrpkanmätzigen V-Zuge um 10 Uhr 10 Min. nach Iden weiter.

O Cronberg, 3. Nov. Vorgestern nachmittag stattete die ob Herzogin von Hessen auf Schloß Friedrichshos der tilie des Prinzen Friedrich Karl von Heften einen Bei- osbesuch ab. Gestern früh fuhr die Grobherzogin iiiiAulo- il nach Darmstadt zitrück.

Liiftschiffahrt.

Lnstsahrerdank.

Man schreibt uns:

Im Jahre 1913 wurde von dem Präsidenten des Deutschen LufttahrerocrbandeS, Exzellenz Generalleutnant z. D. Freiherrn von der Goltz der Lustfahrerdank ins Leben gerufen.

Zweck dieser, unter einem Kuratorium stamhafter Persönlich­keiten stehenden Gründung ist die Unterstützung verunglückter Flieger nnd Lustschisser, sowie deren Hinterbliebenen.

Uebcrall fanden diese Fürsorgebcstrebungen Slnklang. Von Reichs- und Staatsbehörden, Kommuncilvarivaltungen und allen Schichten des deutschen Volkes flössen dem Lnstsahrerdank Mittel zu.

Neben der Unfallversicherung von Fliegern wurde die Lust- fahrerfürwrge besorgt durch freie Verpflegung der Verunglückten in Krankenhäusern bczw. Unterstützung von Hinterbliebenen mst Barmitteln.

Wenn schon die Gelder für einmalige und laufende Unter­stützungen vornehntlich der Hinterbliebenen unserer Flieger und Luttschisfcr im Frieden Bedeutende sein'mußten. wievielmehr bedarf es solcher in der jetzigen schweren Zeit, zumal die bislier ausgetlblc wirtschaftliche Betätigung des Lnstsahrerdank säst vollständig ruht.

Unseren deutschen Piloten sind Ausgaben gestellt, die sie im Feindesland in allererster Linie den Gefahren des Krieges aussetzen.

Der Luftfahrcrdank wrnvet sich daher an alle Kreise Deutsch­lands und bittet, ein Scherslein, fc,i es noch so gerinig. baizu- steuern zum Besten der Fürsorge für Flieger und Lustschisfer, auf deren bisherige Erfolge.jeder Deutsche stolz sein kann, und dre während des Krieges sicher ihre volle Pflicht und Schuldigkeit tun werden.

Beiträge werden ans das Konto des Lnstsahrerdank, bei der Nationalbank für Deutschland, in deren Dcpositcnkassen oder an die Zentral-Gcschästsstellc des Lnstsahrerdank, Berlin-Charlottenburg. Joachimsthalerstraße 1 erbeten.

SanveL.

Berlin, 3. Nov. Wie derKonfektionär" mitteilt, ist in Berlin der erste amerikanische Einkäufer seit dem Kriegsbeginn eingetroffen, um Da menmäntel st ofse zu kaufen.

§ Der Krieg und die deutschen Aktiengesell­schaften. Aus Hamburger Börsenkreisen wird demHamb. Fremdenblatt" geschrieben:Diejenigen Gesellschaften, die am 30. Juni ihr Geschäftsjahr schließen, veröffentlichen nunmehr ihre Gewinnzisfern. Tie Ergebnisse sind vom Krieg noch nicht berührt und wenn die Verdienste infolge der abgestauten Konjunktur auch geringer als im Vorjahre waren, so halten in normalen Zeiten doch bei den leidenden Gesellschaften keine wesentlichen Dividenden- redukttonen stattgesunden, und die Abschreibungen wären trotz­dem genügend gewesen. Denn alle Gesellschaften haben in guten Zeiten kräftig vorgesorgt! Der Ausbruch des Krieges vcranlaftte nun die Leiter der großen Konzertte wie Phönrx, Luxemburg, Hohenlohe und auch 21. E. G. das Interesse Her Aktionäre hintan ztl stellen und die gerade in diesen so ernsten Zeiten so nötigenj Gewinnausschüttungen ju beschränken, oder ganz ausfallen zu lassen, so daß Rückwirkungen auf bie Börse und das Wirtschafts­leben unausbleiblich sind. Mehr als je ist der Aktionär aut dem Eingang, von Dividenden angewiesen, mehr als je benötigt er das Geld nicht mir zum eigenen Gebrauch, sondern vor allem, um seinen Beipflichtungen als Staatsbürger und Patriot uach- zukonrmen, und wenn ihm diese Quelle versiegt, wenn ihm seine Altenbestände überdies noch entwertet werben, denn bcr Wert einer Aktie beruht doch auf den Erträgnissen dann sind Rück­wirkungen ernster Natur unausbleiblich.

ß Ausfuhr nach den Bereinigten Staaten. Die Ausfuhr aus dem Kvnsulatbezirk Chemnitz nach den Vereinigten Staaten von «Amerika betrug im dritten Quartal 2018 559 Dollar, gegen 3125 722 Dollar in der Parallelzeit 19 13.

8 Zum Rauhwarcnhandel. In New Uork erfolgte die Gründung einer Gesellschaft amerikanischer Rauhwarensirmen zur Veranstaltung von Rauhwarenverstrigerungen in New-Aork. Ob es sich um ernsthaften Wettbewerb für die Londoner Versteige­rung, oder um einen Wettbewerb sür St. Louis handelt, steht dahin. Der Leipziger Ranhffvarenhandel wurde zur Beteiligung aujge- fordcrt.

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Meteor ologische Beobachtungen der Station Sichen.

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Nebel

Höchste Temperatur am 1. bis 2, Nov. 1914 = Z- 10,0' C. Niedrigste , .1,2. 1314 = + 4,8' ,

Niederschlag: 0,0 mm.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 4. November 1914: Keine wesentliche Aenderung der bestehenden Witiernng, wolkig, doch meist trocketi, Temperatur wenig geändert, Nebel.

Letzte Nachrichten.

Die Stadt Emden und ihr Patenkind.

Emden, 2. Nov. Aus dem Großen Hauptquartier ist am Dienstag nachmittag folgendes Telegramm des Kaisers, eingetrosfcn: Oberbürgermeister, Emden. Ich beglückwioische die Stadt Emden zu ihrem Patenkinde im indischen Ozean, dessen kühne Kreuzerstückchen ein jedes deutsche Herz mit Stolz und Freude erfüllt. Wilhelm I. st.

Die niederländische Kriegsanleihe.

i. Köln, 3. Nov. DieKöln. Ztg." meldet von der hollän­dischen Grenze: Ueber die nicdertändischc Kriegs-An­leihe wird mitgcteilt, daß die Absicht bestehe, die Regierung zu ermächtigen, daß. sofern die Anleihe den vorgesehenen Betrag von 250Millionen Kronen nicht erreicht, die ö ch.st best euertew gezwungen werden können, sich trach Maßgabe ihrer Vermögen an der 2lnleihe zu beteiligen. Der Zinsfuß für die Zwangsanleihe soll geringer- gehalten werden als derjenige für die freiwilligen Zeichnungen.

Der Dreiverband und die Türken.

i. Köln, 3. Nov. Die ,,Köl>n. Ztg." meldet aus Sofia: Auf Grund diplomatischer Meldungen nimmt man an, daß die Frage, ob im Großtvesirat ein Wechsel eintretest werde, heute entschieden wird. Im Dreiverbände wird an der Herstellung von Beziehungen zwischen der Türkei nnd dem Dreiverbände gearbeitet auf Grund von für die Türkei erniedrigenden Bedingungen, darunter die Entfernung der deutschen Seeleute ans der türkischen Wotte. Andernfalls müsse man damit rechnen, daß Griechenland vom Dreiverband in den Krieg hineingeheht werden würde, nnt die englischen Kastanien aus dem türkischen Feuer zu holen. Griechenland solle danst im Golf von SaroS nnd in Klein­asien Truppen landen, um die Dardanellen von der Land- feite aus anzugreifen.

i. ln, 3. Nov. DieKöln. Ztg." meldet ans Svfia: lieber griechische Kriegsvorbereitungen erfährt man, daß große Truppenabteilungen zwischen Saloniki und Kawala zusammengezogen werden. Kawala soll durch schwere Geschütze befestigt werden. Bulgarien beruft zwei Jahr­gänge Reservisten ein, wodurch der Stand etwas über die Friedensstärke gebracht wird.

Pussischc Steuer für militärfreie Personen.

Zürich, 2. Nov. Aus Petersburg wird gemeldet: Das Finanzministerium hat beschlossen, eine Militär st euer in Rußland einzusührcn sür Personen, die in den letzten 22 Jahren nicht gedient haben. Die Steuer betrage 1 Rubel bei Einkommen unter 1000 Rubel, und bei Einkommen über 1000 Rubel 50 Proz. der Einkommensteuer. Das Ministerium verspricht sich jährlich 84 Millionen Rubel aus dieser Steuer.

Anarchische Zustände in Serbien.

Wien, 2. Nov. Aus Nisch wird über Sofia gemeldet: König Peter ist schwer erkrankt, angeblich hat er ein Gehirnleiden» Er begibt sich ost in den Badeort Wranja. Ministerpräsident Paschitsch ist so unpopulär geworden, daß er sich kaum auf der Straße zu zeigen wagt. Das im Verkehr befindliche Geld ist russi­schen Ursprungs, lieber die Verluste wird niemals etwas bekannt gegeben. Auch hoben die Serben noch keine Nachricht davon, daß Belgien von den Deutschen erobert worden ist. Auswärtige, selbst russische Blätter dürfen nicht in das Land hinein. Das russische Offizier-Detachement ist in Nisch sehr wenig beliebt, die Russen gaben ihren serbischen Kollegen oft Befehle. Trotz des Verbotes kamen Duellezwischen denrussischcn nnd den serbischen Offizieren vor. Allen gegenteiligen Berichten gegenüber soll cs wahr sein, daß sich griechische Trup­pen in Serbien befinden. Der Unterschied sei nur der, daß diese Leute sich Legionäre nennen, obwohl sie die reguläre griechische Uniform tragen. Der bulgarische und der türkische Gesandte sind, wie es heißt, in Erwartung der Weisung zu ihrer Abreise.

t < Militärparade in Kairo.

i. Köln, 3. Nov. DieKöln. Ztg." meldet aus Kopen­hagen:Berlinskc Tidcnde" meldet aus London: Die große Militärparade in Kairo hat ihre Wirkung auf die Ein­geborenen nicht verfehlt. Es sind alle Maßnahmen getroffen, um türkische Einfälle zurückweisen zu können.

Verantwortlich fürFeuilleton",Gerichtssaal" u.Vermischtes"! I. B.: A n g u st G o e g.

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Amtliche Bekanntmachungen Stadt Gietzen.

der

Zu dem Fonds für Liebesgaben sind bei dem Oberbürgermeister weiter eingeaaugen:

von Postdirrktor i. V. Ritsert 2. Rate . . . 30. Mk.

von Kaminfeger Wilhelin Zwefch.....10, ,

non Kanzleigebilse Georg Wolf...... 5, ,

von £. 1.100 Alk., E. M. 2 Mk., I. F. 10 Mk.

St. 10 Mk.............122,- ,

von Kaufmann Martin Straub......20, ,

von Lehrer Georg Kling.........2S50 ,

von Frl. Iluguite Gärtz 2. Rate......30, ,

von «ermann Stern..........12, ,

non Landgerichtsrat Schudt........30, ,

aus der bei der Stadtkafte aufge stellten Sammel­büchse b. AuSzatliing der Quartiergelder 173,25 ,

desgleichen bei der Lürgermeiftcret .... 127,03 , von Geh, Kirchenrat D. Schlosser ..... 10, ,

non H. E. Jugbardt...........15, ,

von Stadtgeomcter Wihner 3. Rate .... 20, ,

von Ungenannt.............50, ,

von UniverniätS-Sckretär Erle......10, ,

von Finantrat Or. Offenbächer 3. Rate . . . 20, ,

von Professor Dr. Travp.........20, ,

von Professor Dr. Hirt..........21, ,

von Hofmetzger 2ldol! Möht.......100, ,

vom Giebener Lebrervere-n st Rate .... 200, , vom Giebener Lehrcriniienverein 3. Rate . . 145, , von P. H. 9 Mk.. I. I. S. 3 Mk., B. H. 9 Mk.,

B. H. 6 Mk. lEinguariierunasgeldl. . . 27, ,

von Oberlehrer Di'. H. Molz.......50, ,

von Bäckermeister Wilhelm Lange.....10, ,

von einer Skatgesellschaft........ 23,20 ,

von Stadtfekretär Allcndors 2. Rate . . . . 15, ,

Zusamme n: 1317,98 Mk.

Mit herzlichem Dank für diese Gaben wird um weitere Zuwendungen gebeten. M163B

Die Lieferung von Lunakteinrabmstückcn (2 Loset

zur Herstellung von Einfasiinigsaräbern auf dem neue^ Friedhof soll

Mittwoiii, dcil 11. Nüvcmbcr &. I., vom. 10 llhr,

öffentlich vergeben werden.

Zeichnungen, 'ArbeitSbeschreibung und Bedingungen liegen auf dein städtischen Hochbaimmt zur Einsicht offen. Ilngcbotc auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum gcnaniuen Terinin dorthin einzureichen. Zulchlags- ftift 3 Wochen. _111628

Bekanntmachung.

Betrifft: Das Einhalten der Tanbe« während der Saatzeit. 111598

Die Besitzer non Tauben werden unter Hinweis auf Artikel 39. Ziffer 2 des Feldstrafgesetzes non, 13. Juli 1804 ausgesordert, ihre Tauben wegen der Saatzeit bis 15. November ds. Js. cinznbalten.

Diese Bekanntmachung findet auf die Militärbriesi tauben keine Ilnwendung.

Giehen, den 2. lltovember 1914.

Der Oberbürgeimieister. _I. B-: Grüncwald.__

Geländeverpachtiiirg.

Montag, den 9. November, werden nachfolgende städtische Grundstücke an Ort und Stelle meistbietend verpachtet: . .

vormittags 9 Uhr brainnciid mit Zufammenkunst auf der Kaifer-?lllee, an der Kreuzung mit der Woliittabc 95 Triebvierrel am Miiielweg:, nachmittags 2 Ndr beginnend mit Zinammenkunft auf der Frankfurter Strabe, an der Kreuzung mit der Klinikstrabe ^ .

4 Grundstücke an der westlichen Klinikstrabe, 16 Grunds,ückc auf der Labninfeh 1 cingefriediglcr Garten auf dem Hamnr 3 Grundstücke auf der Hohlcich hinter der Pulver,»üble.

Lieben, den 31. Ottoher 1914.

Der Overblirgernwisier.

I. B.: Grünowwt-d. 18568