Ausgabe 
29.10.1914
 
Einzelbild herunterladen

Erstes Blatt

Nr. 254

Ter Eichener Anzeiger

erschcinl täglich, anher Sonntags. -- Beilagen: viermal wöchentlich SietzenerZaniiliendlötter,

zwetinal Ivöchentl.lireis- dlaN für den lireir Eiehen

<Die>istnq und Freitags: zweimal rnonatl. !»ud wittschafflich« Seitfragcn Ferniprech - Anschlüsse: snrdieSchriltlcilnngllL Berlag.GeschäilsslelleöZ Adresse tfir Tradlnach- r«chle: AnzeigerSiehen, Annahme von Anzeigen sür die Tagesinnniner bis vormittags 9 llhr.

164- Jahrgang

Donnerstag, 24. Mober 19W

'S c \ ii« a u r c i ,. monatl. 75 viertel-

jälirl. Mk. 2.20; durch Abholc- u. Zweigstellen monatl 65 Ps.: durch diePost Mk.2. viertel-

jabrl. ausschl. Beslellg. Zcilenpreis: lokal15Ps., ausiv 26 Pi. Hailpt- schriitleiler: Aug. Goetz. Peranlivortlich für den volit. Teil: Aug. Goetz: snr .Feuilleton', .Ver­mischtes' und.Kerichts- saal": .llarl Renralti: sür .Stadt und Land": Sita Braun: snr den Anzeigenteil: H. Beck.

Die Ausdehnung der Schlacht am yserkanal. Eine neue 5ch!acht- ordnung in polen. Die Regulierung der Lebenrmittelmarttes

durch das Reich.

Wrt)6«§ Hauptouartier, 28. CIt., vormittags. sAmt- fldl) Die Sfimtpfe bei Nieuport-Drrmuiden dauern noch an. Die Belgier erhielten dort erhebliche Verstär­kungen. Unsere Angriffe wurden fortgesetzt. Sechzehn eng­lische Kriegsschiffe beteiligten sich am Kampfe gegen iinsern rächten Flügel. Ihr Feuer war erfolglos. Be, Ppres ist die Lage am 27. Oktober unverändert geblieben. Westlich Lille wurde unser Angriff mit CBolg sortgesetzt.

Im Argonner Wald sind wieder einige feindliche Schützengräben genommen worden, deren Besatzung zu Gesangenen gemacht wurde. Auf der Westfront hat sich iveitcr nichts Wesentliches ereignet.

In Polen mufften die dentsch-österrenbnchen Truppen vor neuen russischen Kräften, die von Ilvangorod, War­schau und Nowogeorgiewsk vvrgingcn, auswerchen, nachdem sie bis dahin in mehrtägigen Kümpfen alle ruffischen Angriffe erfolgreich'abgewiesen hatten. Di« Russen folgten zunächst nicht. Die Loslösung vom Feinde geschah ohne Schnnerigkeit. Unsere Truppen werden sich der Lage entsvrcchend neu gruppieren. Ans dem nordöstlichen Kriegsscizauplatz such keine wcjcntlichen Aenderungru.

Dke Belgier haben neue Verstärkungen erhalten: diese Tatsache braucht uns schon deshalb nicht M beunruhigen, weil die deutsche Heeresleitung vorgesorgt haben ward. Um das belgische Heer stellt es bekanntlich schlecht: ein englisches Blatt schrieb vor einigen Tagen, daß diese Soldaten nur noch hohläugige Schatten seien. Dagegen ist es wohl' den Fran­zosen möglich gewesen, Wau Westen her neue Helfer lwranzn- bringen. was natürlich eine Rückwirkung aus ihre Stellun­gen an Süden ausüben wird. Ferner entwiche ln die Engländer eine ganz besondere Rührigkeit. Sechzehn englische Krü«S- schisfe paradieren an der Lüste des Kanals: ob ihr Schießen diesmal einen größeren Erfolg hat als das letzte Rllll, wo sie bekanntlich sich auffer Gefecht setzen mufften, wissen wir nicht. Immerhin machen sie den deutschen Truppen Kl schaf­fen, von denen man bei der äußerst sckmnerigen Geläude- beschaffenheit nicht erwarten kann, daß sie von heute auf morgen ihre Aufgabe erledigen. Es heifft in einein Bericht aus englischer Quelle, daß an einer Stelle die Deutschen englische Truppen zurückqcschlaqen hätten, dann ober durch stürmische Bajonettangriffe indischer Kämpfer selbst znrück- geioorsen worden wären. Wir hören aus dieser Angabe nur die Effcktniacherei englischer Zeitnngspolitik heraus: Die Indier sollen mit" einem Nimbus von Schrecken einflöffender Heldenhaftigkeit umgeben werden. Man überlegt in London anscheinend gar nicht, welch besilzämendes Zeugnis dadnrcki den Säumern des eigenen iNutterlandes ausgestellt wird! Dabei prahlt John Bull damit, das; jetzt diezweite halbe Million" seines neuen Heeres angeworben loerden solle. Wo ist die erste lwlbe Dtillion dieserNeuen"? Es lffeß, französische Offi­ziere arbeiteten an der Ausbildung von Rekruten in Eng- larch. Aber das macht den Schwindel von der neuen Million wahrlich nickst glaubliaster. Es hat sich in Bezug auf das englische Militär seit Io Im Falstaffs Zeiten lvcnig geändert; die Anwerl'ung der Söldner wird nickst viel gröbere Erfolge haben als in der famosen Sbakespaareschen Szene vom König Heinrick, IV. Es fehlt überdies für die Ausbildung eines großen Heeres drüben an jeglickwr Vorbereitung, an Kaser- iicn, Schicsqtänden u. a. m Wie sehr cs aber unsere Trup­pen darrstet, die Bekanntsck>aft englischer Soldaten zu mcuüen, zieht aus dem in diesen Blättern wiedergegebenen Erlaß des bayrischen Kronprinzen an sein Heer hervor. Die Bauern rrollen auf eineganz besondere Art", freilich nickst gcntle- menlife mit Handschuhen, die brinschcn Waffenträger be- grüßen!

DerTemps" erörtert inzwischen ein sehr zeitgemäßes Thema: ob die französiscklen Behörden und Minister wieder nach Paris znrückkelsren könnten. Das Blatt kommt zum Schlüsse, daß die Franzosen wohl die moralisch: Gewißhell hätten von der Unmöglrcksteit einer Wiederholung des deut­schen Vormarsches, aber keine materielle Gewißheit. Eine seine Unterscheidung, die allerdings ins Gewicht fällt Heiter wirkt es, daß derTcinps" noch hinzufügt, die Wiederbesetzirng der Residenz wüstde zweifellos die aggres­sive Tätigkeit der Deutschen crlzvhcn, daher, das ist unge­fähr der Gedankcngang, nröckste das diplomatische Körps die Anger von einer so gewagten Unternehmung lassen.

Auf die R u s s e n scheint man gar nicht mehr zu warten Betrachtet mau die gestrige Ddclduivg aus dem deutschen Hauptguarticr ül>er die Lage in Ruffisch-Polen genauer, so sind schwarzs ehe rische Folgerungen nicht gerechtfertigt Die Russen besitzen, das ist gewiß, ein außerordentliches Men- schemnaleriall Allein wie es mit der Ausrüstung, Ausbil­dung und der Kampsesstimnrung der Verstärkungen aus- seheii wird, ist eine andere Frage. Die Fassung der gestrigen amtlichen Meldung erinnert uns an jene Ankündigung einer Entscheidung, die der Schlacht von Tanncnbcrg oorausging. Auch damals hieß cS, daß deutsche Truppen an einer Stelle znrückgenoimncn werden mußten, um gegenüber heran-

zichenden neuen russischen Korps wirksam einzugreiscn. Aus dem nordöstlichen Kriegsschauplatz gibt es keine ivesentliche» Veränderungen. So geht man wohl in der Annahme nicht fehl, daß OKneraloberst v. Hinde,iburg selbst in Polen die Zügel ergriffe» hat In einer Front von über 100 Kilo­metern, nämlich in der Linie Iwaitgorod, Warschau und Nowogeorgiaost, haben die Russen Verstärkungen antretcn lassen. Taß die deutsche Heeresleitung sich einstweilen vor­sichtig abwartend verhalten und erst dann zu neuen Kämpfen schr/ilen will, wenn sie die Größe und Beschaffenl>ett der neuen russischen Truppen genau übersehen kann, ist durch­aus einleuchtend. Ob Generaloberst v. Hindenburg sodann sein altes Meisterstück wiederholen wird, schnell zu einem Schlage gegen e i n en Flügel des Feindes auszuholen, müssen wir, freilich voll großer Spaiinung, abwarien. Daß er nicht der Mann zagen Llbwartens 'ist, haben wir ja zur Genüge erfahren. W

Wenn wir zum Schluß noch ans die Bedeutung der heute von der Rcichsrcgierung veröffentlichten Maßregeln zur Regulierung des Lebensmiltc.Marktes Hinweisen, so möch­ten wir damit den Wunsch verbinden, daß auch in die,seil Fragen, in denen man gewiß öfter verschiedener Meinung sein kann, der innerpoliti'che Burgfriede gewahrt bleiben möge! Es ist erfreulich und von allen Seiten als notlvendig anerkannt, daß von Reichs wegen .Höchstpreise angeordnet werden. Die Preise von 220 Mil sür Roggen und 360.50 für Weizen erscheinen zwar etwas hoch, wenn man die Durch­schnittspreise der letzten Jahre betrachtet, die von der Frkf. Ztg. wie folgt angegeben we den:

1968 1967 1968 1909 1910 1911 1912 1913

Roaaen 161 193 186 176 152 168 186 164

Weizen 180 206 211 234 211 204 217 199

Indessen der Krieg hat seine unvermeidlichen Ernwir- kungen gehabt, und wir müssen uns damit zufriedengeben, daß Deutschland ans eigener Kraft seinen Verbrauch an Lebensmitteln zu decken vermag, sofern die Maßnahmen, die in der Veröffentlichung derNordd. Allg. Ztg." über­sichtlich angeführt sind, gewissenhaft befolgt werde». Diszi­plin und Subordination ist jetzt auch in der Heimat die Parole! Besserwisserei und Kritik dürfen die Bevölkerung in der treuen Befolgung der durch die höchsten Lanjdesinter-- esscn gebotenen Anordnungen nicht aufhältcn!

Kronprinz Rupprecht an seine Bayern.

München, 28. Okt. (WM. Nichtamtlich.) TicMün­chen-Augsburger Abendzeitung" meldet: Kronprinz Rup- v r e ch t von Bayern hat als Kommandierender der sechsten deutschen Armee folgenden Armeebefehl an seine Soldaten gerichtet: >

Soldaten der VL Armee! Wir haben nun das (blückj auch die Engländer vor unserer Front zu haben, Trup­pen jenes Volkes, dessen Neid seit Jahren an der Arbeit war, unS mit einem Ring von Feinden zn imigeben, um uns zu erdrosseln. Ihm haben nur diesen blutigen, ungeheuren Krieg vor allem zu verdanken. Darum, wemi es jetzt gegen diesen Feind geht, übl Vergeltung für die feindliche Hinterlist und für so viele schwere Opfer. Zeigt ilpveii, daß die Deutschen nicht so leicht aus der Weltgeschichch zu strei­chen sind: zeigt ihnen das durch deutsche Hiebe ganz besonderer ?lrt. Hier ist der Gegner, der der Wieder­herstellung des Friedens am meisten im Wege steht. Draus! Rupprecht.

Tie technische Geschicklichkeit der Tcutschen.

Lont»on, 28. Okt. Ter militärische Mitarbeiter der Times" bebt die besondere technische Geschicklichkeit der deutsckwn Truppen in den letzten Kämpfen in Flandern her­vor. Die Deutschen könnten in wenigen Augen­blicken Bauernhäuser in Festungen verwan­deln, und aus diesen Festungen heraus wären sie imstande, im entsck)kidenden Augenblick durch Maschinengewehrfener die Lage zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

Lcbcnsmittclmangel in Belgien.

Haag, 28. Okt. In Herstal, Wandrc und anderen Ort* schaffen in Vrr Umgebung von Lüttich herrscht Mangel an Brot und Kartoffeln, deshalb Hai man, in den letzten Tagen viel Brot in Maastricht angekamt. In Herstal, einer Gemeinde von 22000 Einnvhnern, wervcn iäglich 14 000 Portionen Sgippe nimsonst ausgcielü. (Berl. Tagebl.)

jlrenzcrKarlsruhe".

Rotterdam, 28. Okt. Lloyds Agent in Teneriffa meldet, daß die drei englischen DampferJichrani",Farn" undEondor" von dem deutschen KreuzerKarlsruhe" nicht versenkt, sondern erbeutet wurden.Jn- drani" undFarn" hatten beide eßre Kohlenl'adung und wahrscheinlich batte auch derEondor" eine größere Menge Kohlen an Bord. DieKarlsruhe" wird somit ihre Kohlenvorräte ergänzt haben, um so mehr, well auch die von ihr versenkten SchisseEornisb Eich" im£>Rio Iguassu" ""ößcre Mengen Kohlen geladen hatten.

Bedrückungen der Deutschen in Aegypten.

London, 28. Okt. (WM. Nichtanttlich.) Die Zet- tunacn melden: Tie äghptischcn Behörde» haben beschlossen, alle Deutschen und Oesterreicher dienstpjlichtiaen Atters zu internieren. Die Be­wegungsfreiheit der übrigen soll noch mehr bejchrünkt werden.

Der russische amtliche Schlachtcnberichi.

Petersburg. 28. Okt Ter ruffiiche Große Generalstab gibt Folgendes bekannt: Tie Kämpfe an den Straßen, welche nach P e t r o ko w und Radom leiten, haben den Charakter einer gro­ßen Schlacht angenommen, die sich über eine Front von m e l> r als I 00 Werst efftreckt und zwar von Ran>a über Nowo Mjslo ilüb Bjalolwbegi bis zur Einmündung des Jljankaffiisses in die Weichsel. Am 2lbend des 24. Oktober haben wir nördlich von Rawa erbitterte Bazonettkämpse ansgeiochtrn; in gewaltigen Kamp' fc» wurde um bie Stadt Kasimorsjew gerungen. Auch im Nemulowoswalv, südlich von Rawa, wurde hesttg gekämpst. Ebenso in den Lkäldern zwischen Rawa und Kosenlzh tobt die Schlacht. Aus dem Wege nach Nowo 2llerandria lxitten mir cinüzes Terrain gewonnen an mehreren Punkten. In Galizien rücke» unsere Truppen in der Gegend von Sambor und Stavenlasto vor. (?) sNationalzellung.)

Studentenunruhen in Rußland.

Kopenhagen, 28. Okt. In Petersburg und Moskau sind große Studenten-Kundgebungett im Gange wegen eines Erlasses, der den Kriegsminister ermächtigt, Studenten zum Wasscndienst heranzuziehe,,. In Moskau fanden studentische Straßcnumzüge statt. In Petersburg nahmen die Studenten gleichzeitig eine revolutionäre Haltung ein. Der Unterrichtsminister lehnte ein ltzrsuch des Rektors der Petersburger Universität ab, 25 jüdische Abiturienten sowi« 18 jüdische Studenten, die bisher im Ausland studiert hattet^ über die sür die Juden festgesetzte Prozcßnorm l/inaiis zum Studium an der Universität znzutasscn.

Bulgarische Studenten aus Rußland auSgewiescn?

Sofia, 28. Okt. Nach dem BlattUtto" sind die bulgarischen Studenten, die a» russischen Universitäten im- mairiknltert sind, anfgesordert worden, b in n e n 24 S tun- den Rußland zu verlassen. (?)

Russische Lügen.

Wien, 28. Okt. (WM. Nichtamtlich.) Aus dein Käiegs- pressequartier wird amtlich gemeldet: Die Russen ver­breiten unter Aufwand großer Geldmittel Oiachrichten über G r e u e l t a t c ii unserer Truppen und Behörden in der von uns zum großen Telle wieder besetzten Bukowina, na­mentlich in Czernowitz. Besonders die Rumänen sollen unter der österreichisch-ungarischen Verwaltung sehr zu leiden haben. Hunderte von Hinrichtungen sollen statt- gesunden haben. Obwohl die Tendenzen dieser plumpeu Äusstteuungeii allzu durchsickstig sind, sei mit aller Be­stimmtheit erklärt, daß diese und alle älytlichen russischen Meldungen auch nicht ein einziges ivahres Wort enthalten. Uiffere von einmütigem Jubel begrüßten Trup­pen und Beliörden besinden sich i n b e st c m E i n v c r n e h - men mit der stets loyalen bnkowiiiischcn Bevölkerung und genießen deren vollstes Vertrauen. Ganz besonders sei fest, gestellt, daß die Rumänen in der Bukowina in keinem ein- zigen F-alle zu einenr Einschreiten unserer Truppen oder Behörden Anlaß gegeben haben, wohl aber empfindet die gesamte Bevölkerung die Unterschiede zwischen unserer und der russtsck)en Verwaltung in einer Weise, die unseren Geg­nern nicht erwünscht zu sein scheint.

* ^ *

#

Das Urteil gegen die Norder des Erzherzogspaares Zranz Ferdinand.

Sarajewo, 38. Okt. (WM. Nichtamtlich.) Im hoch- verratsprozeß ist folgendes Urteil- gefällt worden:

Die Angcllagten Ilitsch, Beljtz» Ttschnbrilowitsch Ntt» Kerowitsch, Jvwanowitsch und Milowitsck wurden znm Tode durch den Strang veruttcilt. Mitai Kerowitsch wurde zn lebenslänglichem schwerem Kerker, D r i n civ, Tschcbrinowitsch und Grab«sch zn 20 Jahren, Bast Tschnbrilowitsch zu 16 Jahren, Pvpowitsch zu 13 Iah ren, Kranjewitsch und Gjukitsch zn 10 Jahren, St je- panowitsch zn 7 Jahren, Zagoratz und Perin zu drei Jahren schwerem Kerker verurteiU. Die übrigen Angeklagten wurden freigcsprvchen.

Das Borgrhen der «riechen in Sndalbanien.

Athen. 28 Okt. (WTB. Nichtamtlich.) DieAgence d'Athenes" meldet: Trotz der im epirottschen Feldzug ge­brachten Menschen- und Geldopfcr hatte Grieckwnlaiid ent­gegen dem Wunsche der Bevöllcrung von Nordevirus, um sich den Beschlüssen der Mächte anzupassen, die Räumung des­jenigen Teils von Evirns durchgefül,rt, der von der Botschaß- tcrkonferenz dem albanischen Staate zuerkannt worden war. Dos - der Folge zwischen den eprrotischen Delegierten und