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Der Sießener Anzeiger

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Erstes Blatt

m. Jahrgang

Dienstag, 21. Ottober

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General-Anzeiger für Oberhessen

Bas englischeGeschwader vorUieuport zunlRückzug gezwungen.

8srtfchritte im Westen und Osten.

Großes Hauptquartier, 26. Okt. (WTB. Amtlich.) Westlich des Userkanals zwischen N i e u p o r t und D i r - muiden, welche One noch vom Feinde gehalten werden, griffen unsere Truppen den sich dort noch hartnäckig wehrenden Feind an. Das am Kampfe sich beteiligende englische Geschwader lmirdc durch schweres ArtillcNeseucr zum Rückzug gezwun­gen. Drei Schisse erhielten B o l l t r e s s c r. Das ganze Gc- schivader hielt sich daraus am 25. nachmittags außer Sehweite. Bei V p e r n steht der Kamps. Südwestlich Dvern, sowie westlich und südwestlich Lille machten unsere Truppen im Angriss gute Fortschritte. In erbittertem Häuscrkamvf erlitten die Eng­länder große Verluste und ließen über 500 Gefan­gene in unseren .Händen. Nördlich A r r a s brach ein heftiger französischer Angriss in unserem Feuer zusam­men; der Feind hatte starke Verluste.

Aus dem östlichen Kriegsschauplatz schreitet unsere Osfcnsive gegen Augustow vonoärts. Bei I w a n g o - r o d steht der Kampf günstig; eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

* . *

Wie die Dinge für Deutschland günstig stehen, kann >nan auch sclwn daran erkennen, daß bereits Frage» erörtert und uitterfticbt werden, die sich auf unsere Siege gründen. Würde der Schrei gegen den deutschen Militaristnus, den das englische Kabinett auszurotten sich vermessen will mit Worten freilich nur, nicht mit Daten, unsere Feind« in ohnmaclftiger Hetze derart aufzupeitschen, loenn die eng­lischen Ballettratten im Bunde mit Franzosen, Russen, schwarzen und gelben Völkerschaften mit lediglich spart- licken, Anstrengungen der deutschen Heere Herr würden? Wir aber fangen auch schon an, uns Rechenschaft darüber iznlcgen, welche Eigenschaften es in Wirklichkeit sind, die uns den Siegeszug in Frankreich und Belgien verschafften, und die erfreultckzerweise durchaus nicht ernste Erkrankung unseres Generalstabschess v. Moltke gibt uns aufs neue Ge­legenheit. dieien Fragen in der Gewißheit nachzugehen, daß auch die hervorragendsten Leistungen eines Einzelnen, etwa des obersten Heerführers, ohne die entsprechende» Eigen­schaften des ganzen Volkes, nicht vermocht hätten, Zins so weit voran führen. Das bekannte Wort, daß die Schlackst von Königgrätz vom deutschen Schulmeister gewonnen wor­den sei, bereitet uns auch heute wieder allerlei Ucber- legunaen.

Man darf nickst in den Fehler verfallen, der Tat sackst allein unsere Siege zuzuschreiben, daß wir keine Analpha­beten haben, daß in unseren Volksschulen die eleinentaren Kenntnisse tückstig gelehrt werden. Wenn es der Geist ist, der unsere Feldzüge bestügelt, so sind es eben nicht nur Wissen und Kenntnisse. Es ist vielmehr der Wille zum Sieg, die Disziplin, die Ueberzeugung, das; unsere Sackst die wahr- Istft gute ist, die Baterlandsliebc, die uns zum heile ge­worden sind. Auch im deutschen Volke war ja bekanntlich vor dein Allsbruch des Krieges die einheitliche Richtung des Denkens keineswegs überall zu verspüren. Wir hatten Par­teien, sehr viele Ismen, wir hatten Friedensfreunde und Alldeutsche. Mer über alles das himocg hatten wir eben doch die Schule der deutsckstn Gründlichkeit, Gewissenhaftig­keit und Disziplin. Sogar der Sozialdemokratie dürfen wer in gewissem Sinne in dieser Richlnng einige Verdienste einräumen. Aber gute Schulmeister waren vor allem die deutschen Offiziere und Unteroffiziere. Sicherlich dürfen wir uns heute lächelrtd erinnern, daß uns der Kascrnenhof >md die militärisckstn Exerzitien nicht inrmcr schrankenloses Vergnügen bereitet haben; mancksts war mitunter schmerz­lich, erschien uns quälend, n>eil nur das Ziel, den letzten großen Zweck nicht stets gegenwärtig hatten. Aber diese überlieferte, starke Schule unseres Volkslsteres hat den rei­fen Männern dock) schließlich das mitgegebcn, was sie jetzt im Felde so nötig gebrauchen können und was sie alle un­vermeidlichen Enlbehrungen nr>t Zuversicht ertragen lehrt.

Unsere Feinde, bcsoitders di« Engländer, klagen dar­über. Wie steht cs denn hei ihnen rn dieser Hinsicht? Auss den letzten Berichten entnehmen loir, daß sie in Belgien und Nordsrankreich in der hartnäckigen Verteidigung ihrer Stel­lungen großes geleistet haben. Freilich, es ist kein Volksheer, die da fechten sind Söldner. Mut und Tapferkeit allein aber erwirken die Endsiege nicht. Unsere Truppen haben die Begeisterung für ihre großen dluigaben, die Ueberzeugung, daß sie siegen nrüssen. vor den anderen voraus.

Pros. Dr. A. Schwer, Lehrer an der Kölner Handels- bockischule, widmet dem Volksgeist der Engländer unseres Erachtens etwas zu scharfe Wwrte, wenn er in der Kl Z. schreibt: t

England stand an einem ernsten Scheideweg«. Die einbrcchendc Cündstut und Arbeitsscheu, Gottlosigkeit, Vergnügungssucht und Demoralisation, der der König <8>uard der Siebte Tür und Tor geöffnet, hatte ihre entnervenden Wirkungen schon gezeigt. Ernstere Leute lstssten immer noch, es werde gelingen, der drohenden Flut Einhalt zu.bieten, hofften immer noch, der alte puritanffchc Geist der Sittenstrenge und der Arbeit werde sich geltend machen; aber es war zu spät, zu spät, weil es der Regierung gelang, die schwachen Seiten des Volkes zu benützen, und so war dieses Volk zu schwach, uni diese leuiliche Regierung, die selbst zu erbärmlich war, um mit den tollen Wahl weibern fertig zu werden, wegzuregen und durch eine starke zu ersetzen. In ihrer jämmerlichen Hiffslvsig- kcit, mit der Ulstrrftage und andern innern Schwierigkeiten zu­

stande zu kommen, nach einem Ausweg verlegen, stürzte diese Re­gierung in sträflicher Verblendung das Volk in einen Krieg, log nach links und rechts und stellte die Tatsachen schamlos aus den Kops, um ihr Vorgehen zu rechtsertigen; sic verkannte zwar gänzlich die Kraft und Stimmung Deutschlands, aber sie kannte zur Genüge die Schwache ihres eigenen Volkes, dem eben der unserm Militarismus zugrunde liegende kategorische Imperativ der Arbeit unbeaucm war; gelang cs der Regierung, dein Volke diesen un- bcgueincn kategorischen Imperativ als Feind in Gestalt einer croberungssücbtigcn Militärherrschaft plausibel zu machen, so halte sie dasselbe hinter sich. Durch hartnäckige Täuschung ist cs ihr gelungen, im Volke diese salschc Vorstellung zu erwecken. Aber, wenn es zu spät sein wird, dann wird wohl auch daS getäuschte Volk zu seinem Schaden erkennen, daß es sich um ganz ctivas anderes handelt, und zwar um nichts Geringeres als um den Kampf zweier Grundsätze, den der Arbeit und den der Indolenz.

Eläoas Wahres ist dock) an diesen barten Worten. Nur glauben wir nicht, daß Sir Grey den Krieg daruin geführt hat, weil er das englische Volk von den inneren Schwierig­keiten ableiiken wollte. ES war vielmehr der euglserzige und unmoralische Gedanke, daß diese Weltkatastrophe besser als eigener Meist und industrielle Tüchtigkeit die deutsche Konkurrenz niederwerfcu könnte. Den Engländern fehlt diese Gründlichkeit und Disziplin der Deutschen, die einer sein- gebildeten Kitllur keineswegs gcgcnüberstehcn. Wir be­trachten durchaus nicht Säbel und Bajonett als die obersten uitd wahren Symbole der Kultur, aber sic haben zu schüchen, was in der Welt des Neides und der lliifried- fertigfeit gar zu leicht verloren gehen niöchtc.

* . *

Die Ueberzeugung wächst, angesichts der neuesten Mel­dung aus dem Hauptquartier, daß wir die vereinigten Engländer, Belgier und Franzosen schlagen werden und daß der Zeitpunkt der Entscheidung näher gerückt ist. .Die eng­lisch« Flotte ist durch uusere Artillerie wirklich von der Küste vertrieben nwrden.

Mit leblzafter Aufmerksamkeit verfolgen wir jetzt die Vorgänge i>n Orient. Die Türkei schließt, nach glaub­würdigen Presseineldungen, Bündnisse und Abmachungen init Persien uiid Afghanistan. Hand in Hand damit erließ die türkische Regierung eine Anweisung, aufs strengste gegen diejenigen einzuschreiten, die falsche und die Interessen der .Türkei schädigende Nachrichten verbreiten. Es geht anscheinend im Osten etwas von bedeutsamer Tragweite vor. Die nüchterne englisck>e Rechnung könnte am Ende ohne einige Wirte gemacht sein, die es nrüde sind, das herrsch- süchtige Albion zu bewirten und zu beköstigen. Und Englaitd hat den deutschen Vetter, der nicht mehr nur Philosoph ist, gründlich verkannt!

Die Kämpfe an der User.

Berlin, 26.Okt. (Ctr. Bln.) Aus Rotterdam wird gemeldet: Der Kriegskorrespondent desDaily Telegraph" berichtet in einer Depesche, die er am Samstag aus Vcurne absandle, über die Kämpfe au der Bser von Nieuport bis Tixmuiden. Die Deutschen richteten seit Mittwoch ihre Angriffe auf die Verschanzungen bei Dixmuiden. Im Feuer von beiden Seiten wurde die Stadt zu einem Trümmer« Hausen. Der Kamps ist hauptsächlich ein Artilleriegesecht ge­worden. Von französischer Seite sind zum ersten Male schwere Haubitzen den deutschen schweren Geschützen in guter Deckung gcgenübergcstellt; auch die Deutschen haben ihre Stellungen infolgedessen verstärkt. Einzelheiten, die der Korrespondent erzählt, beweisen die Bravour, mit der die neuen deutschen Truppen Vorgehen. Sie haben mitten im Artillcriefeuer der Franzosen acht Bajonettangriffe hintereinander mit dem größten Dkul gemacht. In der Donnerstagnacht gelang es den rechten deutschen Abteilungen, den Mersluß, sowie den Kanal nach der Mer und den Kanal nach Dpres zu übev- schreiten. Am Samstag sind große Verstärkungen für die französische Infanterie eingetrofsen, offenbar um die ganz erschöpften Belgier abzulösen. Der Bericht schließt mit der Schilderung der schrecklichen Wunden, die die deutsche Artille­rie verursacht.

Zürich, 26. Okt. Nach dem gestrigen amtlichen Bericht haben deutsche Unterseeboote gestern die britischen Fahrzeuge vor Nieuport und Ostende hartnäckig angegriffen.

Ter König der Belgier.

Kopenhagen, 26.Okt. (WTB. Nichtamtlich.)Na­tional Tidende" meldet aus Hazebrouck: Als der König d e r B e l g i e r sich kürzlich unter feindlichem Feuer aus dem Schlachtfeld befand, bat ihn sein Stab, sich aus dem Bereich der Gefahr zu entfernen. Der König erwiderte:Mein Leben hat für mein Land keinen größeren Wert, als das eure. Mein Platz ist das Schlachtfeld".

Die Furcht vor den Deutschen.

London, 26. Okt. Hier herrscht ungeheure Beunruhi­gung angesichts des steten Vordringens der Deut­schen auf Calais. DieTimes" sieht in diesem Plan wieder die Hand des Kaisers, der durch die Eroberung von Calais England Angst einjagen und auf die Neutralen Ein­druck machen wolle, indem er die deutsche Fahne an der Kanalküste gegenüber Dover aufpfkonzc. Der Erfolg, wie ihn der Kaiser plant, wird bei den Neutralen Eindruck machen, zumal, da die Deutschen dabei England erfolgreich beunruhigen können, indem sie durch an der Küste aufge­

stellte Batterien die englisch« Flotte fernhalten und aus Ostende, Dünkirchen, Calais und Boulogne Flottenstütz­punkte machen wollen.

Ter französische Tagesbericht.

Genf, 26. Okt. Der amtlich« französische Bericht von Sonntag nachmittag 6 Uhr besagt: Aus dem rechten Flügel nimmt die Schlacht ihren Fortgang. Der Feind ist nördlich Dixmuiden und in der Umgebung von La Bassee vorge­schritten. Wir rückten östlich Nieitport, am Kanal von Lanemark, Armcntiäres und Lille merklich vor. Es handelt sich dabei um unvermeidliche Sck>iv a u kun gen der Kampfeslinie, die sich im ganzen hält. Auf denr Osten der Front siild mehrere deuksck>e Tag- und Nachtangriffe zuruck­geschlagen worden. Auf mehreren Punkten rückten wir leickst vor. 'Fm Wöwra-Gebict jckwcitel unser Borrückcn in der Gegend von Montmar (südlich von Thiaucourt) und bei dem Gehölz von Le Prötre, nördlich von Pont ü Mousson, fort.

Zn der Erkrankung des Gcncralstabschcfs v. Moltke

schreibt dieVoss. Zdg": Der deutsche Generalftabscksef Ge­neral v. Mwllke hatte bei Kriegsausbruch eure Kur in Karlsbad unterbrechen müssen, die er wegen seines Leber- und Gallenleideujs brauchte. Unter den Anstren­gungen des Feldzuges hat sich das Leiden zeitweilig ver­schlimmert, so daß er jetzt die Geschäfte des Chefs des Feld­heeres dem Kriegsminisper General v. Fakkenhayu übergeben hat. Daß das Leiden des Generalstabschess nicht von sehr ernster Natur ist und bald wieder behoben seil» wird, geht schon daraus hervor» daß er im Haupt­quartier geblieben ist. M rst deshald auch immlerr möglich, seinen bewährten R a t einzuholcm. General von Falkenhayn ist ein alter Generalstäbler, der sowohl dem Ge­neralstabe als auch dem Truppeugeneralstabe lauge Zeit an- gcl/ört. Er loar .Generalstäbsofsizier bei dem Expeditions­korps in China, dermi Chef des Geirerälstabes beim 16. Armeekorps in Metz und beim 4. Armeekorps in Mägde» bürg geioesen.

Demoralisierung der Franzosen.

Berlin, 26. Oktober. Bon einem zuweit verwundet in Berlin weilenden Offizier erhält derBerliner Lokal- Anzeiger eine Zuschrift, in welcher es heißt:

Ich habe auf der Verfolgung der in Belgien geschlagenen Franzosen iiber Semvy und die Maas als Führer der Spitzen- kvmpagnie oftmals Orlschasten, die erst kurz zuvor von den Fran­zosen verlassen worden loarcn, als erster deutscher Soldat betreten., Obwohl um diese Ortschaften kein Kamvf stattgestiichen hatte, boten sie einen bcmitleidcnswetten Anblick. Sämtliche Däuser waren er­brochen, alle Schränke utch Kommoden durchstöbcrt und durch- cinandergewüylü alle Spiegel und Bllder zerschlagen. Ueberall zeigte sich die Spur schlimmster Brutalität durch die infolge des schnellen Rückzuges völlig demoralisierten Truppen. Ausrüstungs­gegenstände und Waffen aller Art zeigten, wie sehr jede Disziplin bei den meisten französischen Truppen geschwunden sei. Wenn also jetzt viele französische Dörfer denselben traurigen Anblick gewähren wie die von den .Russen zerstörten Ortschaften Ost- pretlßens, so ist das nicht unsere Schuld. Eine französische Bauers­frau, bei der ich zwei Tage lang in bester Pflege schioer venoundet jag, sägte mir: Die Deutschen nehmen nur, was sie brauchen; von uns haben sic nur Stroh zum Biivak verlangt. Die Manzvsen aber nehmen alles unter den gröbsten Drohungen. Sie sind viel schlimmer als die Deutschen.

tteber 4VUVV0 Verwundete in Frankreich.

Berlin, 26. Okt. In einem derVossisckzen Ztg." zur' Verfügung gestellten Brief aus Madrid vom 7. Okt. heißt es:

O. ist »urückgekehtt^ hat mir aber nichts besonderes Neues mitteilen können. Die Sttmmung in Biaritz soll außerordenttüh niedergeschlagen und resigniert sein. Die Stadt war für 1500 Verwundete vorbereitet, hat bis heute 5000 bekommen, und soll noch weitere 3000 geschickt bekommen. Aehnlich soll es in ganz Frankre,ich aussehen. Es soll in Frankreich über 400 000 Ver­wundete und Kranke geben. Dabn herrscht ein kolossaler Mangel an medizinischem Material, so daß die Ver­wundeten viele Tage lang das gleiche Stückchen Watte aus der Wunde behalten, das immer wieder umgedreht wird. Ferner sind in Biaritz 400 unverwundete englische Soldaten, die an Rheumatismus leiden und sich kaum rühren können. Wenn ein neuer Verwundetentransport ankommt, so iverden kirrzerhand die Autotiwbile auf der Sttaße requiriert und die Besitzer ge­zwungen, aus zusteigen, was den MÄändern nicht immer Ver­gnüg« macht.

Reims von deutschen Fliegern beworfen.

Berlin, 26. Okt. (Ctr. Bln.) Wie über Kopenhagen aus Paris gemeldet wird, hat ein deuffcher Flieger am Sonn­tag Reims bombardiert. Mehrere französisch« Flieger stiegen auf und machten Jagd auf die deutsche Taube. Als ein zweiter deuffcher Flieger dieser zu Hilfe kam, ergriffen die französischen Flieger die Flucht. Später wurde Reims noch­mals von einem deutschen Flieger mit Bomben beworfen. Auch Dünkirchen und Montdidier erhielten Besuche deuffcher Flieger, die Boinben niederwarfen.

Beschlagnahme deutscher Hotels in Nizza.

Turin, 26. Okt. DerMatin" meldet aus Mzza, daß die französische Regierung dort 15 große Hotels, deren Eigenttimer Deutsche sind, mit Beschlag belegt hat.