Ausgabe 
23.10.1914
 
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Letzte Nachrichten.

Dir Deutschen an drr Roidserküfte.

Amsterdam, 23. Okt. (WTA. Nichtamtlich.) ,,Tcle- graaf" meldet aus SlaiS von Reuter: Zwischen Ostende und Ni eupo-rt ftndet ein heftiges Ge s ch iltz g efech t statt. Die Deutschen feuern au? Mariakerke und Middelkerke, die Franzosen aus Nienpvrt, die Emstänider von der Lee herüber über die Dünen. Bon den Lastender Dünen sieht man bei de« jetzigen klaren Werter die englischen Schisse aui der Höhe von Nieuport und Westende. Englische Flieger klären die feindlichen Stellungen aus.

Times" schreiben: Das Interesse des engliselien Publi­kums wird jetzt besonder? durch den Kamps nmden Be­sitz der Küste in Anspruch genommen. Die deutsche Be­setzung von Ostende bat hier nach mehr Interesse erregt als der Fast von Antwerpen. Sie bat aus die Pl-antasie vieler Eindruck gemacht, die die Möglichkeit einer Okkupation von Paris ruhig betrachteten. Wenn wir nach der Ursache der in manchen Kreisen an ein bis zwei Tagen der letzten Woche bemerkbar geivesenen Besorgnis suchen, so sinden wir sie nicht im Gerede über Spione oder Zeppeline oder in der Möglichkeit einer Invasion, sondern in der einsachen Tat­sache, daß deutsche Truppen an der Kiistje der Nordsee ausgetaucht sind.

Die fragwürdige englische Millionen-Armee.

tWTB. Berlin. 23. Okt. Nichtamtlich. 1 Nach Mittei­lungen englisckrr Blätter sollen von der von Lord kditchener vor Statt Monaten flCTortwr'rn Armee von einer Million Mann bc icits 788000 Mann eingestellt worden jcin.

Einfuhr von Lebensmitteln »ach Belgien.

kWTB l London, 22. Okt. l Nichtamtlich! Das Rcutericbe Bureau meidet aus Washington vom 19. Oktober: Das Staats- departennmt hat dem britischen Botschafter mitgeteilt, daß Deutschland der Einfuhr von Lebensmitteln nach Belgien zur Unterstützung notleidender Belgier zugeslimml habe.

Eine Fürsorge Versammlung in Gegenwart der Kaiserin.

<WDB.) Berlin, 22. Okt. Nichtamtlich.) In Gegcnivart der Kaiserin fand heute abend im Plenarsitzungssaal des Preusüskten Abgevrbnetenl>lauses w,s Einladung des i'trtloertre- tenden Militärintv'ktors der FreimNigeu Kranke.ips>eqe im Kriege Herpes- ron Tr«lenberg, der für den Kriegsausschuß ','ür warme 77nlei7leidimg zeit ne! e, eiüc stark besuchte akkgcmei'nc Ver­sammlung stall. Tie Miniücr von Studt, von Moltke, Frhr. v. Rl^inbaben und andere hohe Bcamtc aus Reich und Staat, Bürgermeister Rcickc, Damen der Gescll'ckioft, Parlamentarier und rührende Männer aus Industrie und Handel, Kunst und Wissenscklast waren erschienen, um Aussprache zu halten, ivie der Abgeordnete Professor Faschender in einem beachtenswerten Artikel niTag",Kälteschutz der Truppe»", ausführt, über die er- tzänzendc freiwillige Liebrstätigkeit durch schleuniges, kraftvolles und planmäßiges Einircten aller Kreise der Bevölkerung und des ganzen Reiche? Der Herzog von Trachenberg legte der Kaiserin die innigsten Wünsche der Versammlung zuni hcutigen Tage in Treue und Dankbarkeit vor und erteilte zunächst dem Geh. Rat Pros.

, P a n » w i tz das Wort, der ein überwältigendes Bild der freien ' Liebestäkigtcst gab. An jedem Donnerstag geht jetzt ein Zug nach dem östlichen oder dem westlickwu Kriegssck-auplatz ab, und heute, am Geburtstage der Kaiserin, verlässt ein Transport die Mauern Berlins, der Pekleidungsmiltel im Werte von etwa 3 Millionen Mark birgt. Gcbcimrat Prosessor Tr. Kali scher schilderte die genalligrn Kämpfe, die unsere braven Truppen zu führen hätten, und schloß seine Ausführungen in der irohe» Erwartung, da« unsere deutschen Frauen auch fernerhin ihre fleißigen Hände ivie bisher imerniüdlich regen werden, General v. Steinäckcr ver­glich die Kämme vor nunmehr 44 Fahren mit dem l^uligeii ge­waltigen Ringen und zeigte, wie unsere Frauen gewaltig dazu bcizutragen vermögen, unser Heer stark und ^unbesiegbar durch Arbeite» am häuslichen .Herd zu machen. Zum Schluß sprach Frei­herr v. W i l a m o wi tz - M ö l l e ii d o rsf, dessen warmherzigen, humorvollen Ausiübrungen ebrnialls mrl einem Appell an die dculjche Frau endeten: Tic Kaiserin ries, und alle, alle kamen.

Zur Frage der Höchstpreise,

iWTB.) Berlin, 23. Okt. (Nichtamtlich.) In einer Sitzung des Preußischen Städte tages wurde gestellt be­schlossen, die Reichsrcgiernng zu ersuche», recht bald auch an die Festsetzung von Höchstpreisen für Kartoffeln hermrzugehen.

Ein ausfallender Besuch.

i, Köln, 23. Okt. Nach einem Telegramm derKöln, Ztg." aus Madrid hat der portugiesische Ministerpräsident dem spanischen Premierminister einen Besuch gemacht. Beide be-eichnen diesen als politisch ohne Bedeu­tung.

Dir Deutschenhetzrn in London.

London, 23. Okt. tWTB. Nichtamtliche Die Polizei bat gestern 120 Deutsche und Oesterreicher verhaltet und sie in das Mililärlager gebracht. In Brighton iordcrtc die Polizei die anwesenden Deutschen und Ocsterreicher aus, die Stadt binnen einiger -?jagc i» verlassen. Infolge der Campagne der Jmgopressc hat cmc große Anzahl bekannter Hotels alle deutschen und österreichischen Angestellten entlassen, darunter den Stell­vertreter und Geschäftsführer des Hotels Carlton.

Amtlicher Wetterbericht.

Oessentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Samstaa, den 24. Okt. 1614 : Wolkig, doch meist trocken, südliche Winde, Morgennebel.

Amtlicher Teil.

Bekanntmachung

bctressend Höchstpreise für Speisekartosseln.

Aus Grund des § 1 des Gesetzes, betreffend Höchstpreise, vom 4. August 1914 und 8 1 der.Bckanntmaänmg des Grobh. Minv- stcriums des Innern, brtressrnd die Ausführung dieses Gesetzes, vom 7. August 1914 werden die Höchstpreise für Speisekar-

tosfeln mit sofortiger Wirksamkeit für de» Kreis Gießen wie folgt festgesetzt: ^ m

I für beste ansgelcscne Speisekarwfsekn der Doppelzentner 6Mk.

2. für geringere Ware der Doppelzentner 5 Mk.

Diese Festsetzungen haben nur die Bedeutung einer Ober grenze für die Preise. Es ist selbstvcrständ- l i ch, daß geringere Preise insbesoirdere dami gefordert rverden, wenn die Beschafsrnheit der Ware oder .sonstige Verhältnisse cs angemessen erscheinen lassen. l

Aut die 88 2 und 4 des hierunter cchgedrwktcn Gesetzes wird besonders hiiigeivicjcn.

Gießen, den 23. Oktober 1914.

Großhcrzoglichcs Krcisamt Gieße», vr. U s i n g e r.

Gesetz, betresscud Höchstpreise Vom 4. August 1914.

Wir Wülielm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preuße» usw, verordnen im Namen des Reicks, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrats und des Reicks tag?, was folgt:

8 l. Für die T«uer des gcgcmvärtigcn Krieges können für Gegenstände des täglichen Bedarfs, insbesondere für Nabrungs- und Futtermittel aller Art sonne sür rohe Zbtturerzcugnissc, Hciz- und Leuchtstossc Höchstpreise sestgesetzt werde».

8 2. Weigert sich trotz Aussordeniug der zuständigen Behörde ein Besitzer der im 8 1 genannten Gegenstände, sie zu den scsl- gcsctzlen Höchstpreisen zu vcrkause», so kann die zuständige Behörde sie übernehmen und aus 'Rechnung und Kosten des Besitzers zu den sestgesctzlen Höchstpreisen vcrkause», soweit sie nicht für dessen eigenen Bedarf nölig sind.

8 3. Die Landcszentralbchörden oder die von ihnen bestimm - tcn Behörden erlassen die crfvrdertickicn Anordmmgcii und Aus- sührnngsbestimnmngcn.

8 4. Wer die nach 8 1 festgesetzten Höchstpreise überschreitet oder den nach 8 3 erlassenen Aussübrungsbestimnrimgen zmvider- handelt oder Vorräte a» derartigen ttzegenständen verlfimlicht oder der Aussordcrung der zuständigen Belwrde nach |2 nicht nach kommt, wird mit Geldstrafe bis zu dreiiausrnd Mark oder im Unverniögcnssallc mit Gefängnis bis zu sechs Monaten bestraft,

8 5. Ter Bundcsrat wird ermächtigt, den Zeitpunkt zu be­stimmen, zu welchem dieses Gesetz wieder außer Krast tritt.

8 6. Dieses Gesetz tritt mit dem Tage seiner Vcrkündigungl in Kraft.

Urkundlich unter Unserer .Hüchsteigenhändigen Untersckirist und bcigcdrucktcm Kaiserliche» Insicgel.

Gegeben Berlin im Schloß, den 4. August 1914.

(L. S.) _ Wilhel in. _ Delbrück.

Brtr.: Die Festsetzung von Höchstpreisen.

An die Großh. Bürtzermeistenirn der Llindpemeinden des Kreises.

Wir erinnern Sie an die Erledigung unserer übergcdrncktcn Verfügung vom 13. ds. Mts. mit Frist von 2 4 Stunden.

Gießen, den 20. Oktober 1914.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: H e in werde.

Bckanntmacknnft.

Betr.: Ban einer Verbindungsbahn bei Klein-Linden.

Die am 23. September l. Js. verfügte Sperrung der Kreis - sttaße Klcin-LiirdenTutnihofeii wird hiennit ausgehoben, da die Sttasenvcrlegung sertiggestelkt ist.

Gießen, den 16. Oktober 1914.

Großherzoglichcs Krcisamt Gießen.

Ör. U s i n g e r.

Könnt»;, den 25. Oktober, narhnilttaes 3 Ihr nad abend» 8/» I hr

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Amtliche Bekanntmachungeir dev Stadt Gietzen.

Die Besitzer von Obstbäuinen der Gemarkung Gießen werden hiermit nusgefordert, zur Bcknmvsunn der Obst- baumschädiinge sämtliche Obsibäumc bis Milte November gehörig abzickratzen und mit Kalkiuiich inciöichtem Kalk, der mit viel Wasser verrührt ist« bestreichen zu tasten. 10880 B

Aartosfel-Verkauf.

10887B

amstag, den 21. Oktober» vormittags von 8 bis 12 Nhr, werden von seilen der Siadlverwallnng im Schul- bnuie in der Neustadtziarlostcln in Mengen bis zu 25 Pfund au Bewohner der Sladt verkauft. Der Preis betrüg» für das Piuiid 3 Pfennig.

Gießen, den 22. Oktober 1011.

Der Oberbürgermeister.

Keller.

FiirdiedurchdcnKricabcionderSheimgeilichtcPro tzinz Ostvrcuhcn sind bei demObcrbiirgernieistcr weiter cingcaaugeu: von Post-Assistent Bolvert 30 Mk., von Oberlehrer Prosessor Siabl 10 Mk., von 0k, N. 3 Mk., von R. N. 5 Mk.. von Frau Lehrer Ost 10 Mk.. von Frau 15r. Kiewitz 5 Mk. von Frau Gebeimrai Kretzschmnr 10 Mk., von Babnschtosser Ludwig Horn 5 Mk., von H. W. 5 Mk., von 8. L. 3 Mk., von W. D. 2 Mk., von einem Dame,,-- kränzchen 40,39 Mk., von Frl. Klara t5enmrli»S 20 A!k.. von RcchiSanwait I5r. Rosenberg 50 Mk., von N. N. 5Mk., von Ludwin Kaiircin 10 Ä1!k., von Frl. Fda Tharr 5 Mk., von M. H. H Sit., von Johanna Schickt 8Mk., von Maurer Fobann TbomaS 3 Mk. von Pfarrer Ausseid 20 Mk., von R. W. 30 D!k., von F. S. W>v. 20 'Vit, von Frau P. aus W. 100 Mk, von Fabrikant Diener 50 Mk., von Frau B. Lotz 10 Mk. von E. K. 20 Mk.. von O. O. <». 5 Mk , von Daniel Ort! 10 Mk. von der Firma ?l. Salomon 20 Mk, von H. E. 5 Pik, von B. HlllSmann 5 Mk, von F, H. 5 Mk, von H. Elle 4 Mk, von Paul Aiüller 5 Pik, von EUiabetb Warlich 5 Mk, von R, Hecker Ww. 20 Mk, von L. L. 20 Pik, von Karl Nahrgana 5 Mk. von E, R. 5 Mk. von yoicvb Löwenberg 30 Mk. von der Firma Gebrüder Knbl 00 Mk, von I. W. 0 Mk, von Lehrerin i. V Anna Müller 15 Mk. von Avolbcker Db. Sckiwiedcr 50 Mk, von Freue Günthers Lormundichnst 50 Pik, von Poftdirrktor i. P Ritsert 19Mk, von Eduard Sack 10 Mk, von Karl Rüdersdorf 5 Mk, von Profestor 15r. Hübner 300 Mk. von L. St. 5 Mk. von E. M. I Mk.. an« deni Ertrag des zweilen WobllätigkeilskonzertL 100 Pik., int ganzen 1220 Mk. 30 Psg.

Mit herzlichem Dank iür weitere Zuwendung gebeten.

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a. bei hiesigen Arbeitgebern- . a ,. .

2 Bauschioster, I Schmied, 1 Küfer, 1 Müller. I Rsicker.

1 Schuhmacher, 1 Schneider» 1 Fuhrkuecht, landil^liich, Arbeiter, 2 Dienstmädchen. .

b, bei auswärtigen Arbeitgebern:

5 Eilcnüreber. 1 Müller. 1 Metzger, 1 Glaser, t Schuh­macher, landwirischaittiche Arbeiter und Knechte. Drainagearbeiter, Erdarbeiter, Maurer. Zlinmcrlcute, Belonarbeiter, Taglöbner.

Lehrlinge: 1 Schuhmacherlehrlmg.

fliehen Arbeit:

2 Schmiede, 1 Installateur. 8 Schlosser, 2 Sveugler.

3 Buchbinder. 3 Polsterer und Tavezicrcr. 7 Schreiner. 1 Glaser, 2 Schuhmacher. 3 Schneider, 8 Weißbinder und Lackierer. 1 Stukkateur. 5 Kausicute. Schreiber, landwirtschaiilichc Arbeiter und Knechte. Erdarbeiter Lagiohncr, Kellner, HauSburichen. Putz-, Wasch- und Launrauen, Mädchen zur Erlernung der SauSbaitunq.

Ledrltnq«: 1 Schlosterlehrimg, 1 GtastrietzzUna.'