Ausgabe 
22.10.1914
 
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Amtlicher Teil.

Bekanntmachung

der für die mrSgehstzenen Lanösturinpflichtigen geltenden Bestimmungen,

1. Für die aa&gdjobatax LandsturmPstichügen gelten vom Tage der Aushebung an die für die Dbannschaften der Landwehr ^Jeewchr- bestehenden Bestwmvmgen,

2. Da mrsqehodenen Landsturmvflickckigen treten in die ÜTnn» troSr der ^ezärksselbwebel dos ÖauvtmrLeanlls li>-e,en, des Melde- antts Alsettd oder der BeztrkSkomvagnie Sihottcm, Sie sind ver»

LasrnÄwVsverändervng nmeihalb 48 Stunden ihrer Hontroklstckle amg-zetgen und sich heim Berti ehen in einen an­deren LantroWesirk bei der dortigen SontroU stelle innerhalb 4d Stunden «resnmeüWL Die Meldungen können mündlich oder schrrirlnb durch den prr Metduiig ÄerErchtelen selbst erfolgen. Bei idnrtkkichen Melduw»m üt Datum und Ort der Geburt, sonne der frühere Wohnort ir»d der Wohnort, für den die Anmeldung erfolgt, genau anMgeben, Zwoiderhanüdingen iverden noch den Mrlltärgösttzen bestraft,

3. Dir nächsten nri l iköv if che n Borgesestken der -ungebildeten LandsdrnnrLlichtigen sind die Aeldwebel des Lmnvtmeideaints, des Meldeamts oder der Bezirkskomvoante und der Bezirkskommandeur, savrr deren Stellvertreter, Dir Mannschaften haben lnenillickien Befehle» ihrer Vorgesetzten, öffenllühen ?luffori»ernngen und Ge­stellungsbefehlen unbedingt Folge zu leisten. Ilm dienstlichen Ver­kehr nÄden Vorgesetzten fach sie der militärischen Disziplin unterwarf».

4 Ba_Ädkiagrmrg dieusLicher Gauche und Beschwerden sind die ausgehobenen Landsturnrpsltchtiqer, vervflichta, den vorge- ichriebenen Dienstweg eimachalten Gesuche sind an den Bezrrks- feldmebg der Do»trvllftelle xu richten, Beschwerden dem Bezirks-

konrmandeirr vorzntraqeu: richtet sich di-5cH»on6e gegen diese-.

so ist sie bei dem Bezrrksadjutanten airiubrrngen Die Beschlverde darf erst am folgenden Tag« oder nach Berbühuug einer etwa verhängten Strafe erhoben und muß innerhalb eurer Frist von 5 Tagen angebracht werden,

5. lieber etwa stattfindende Kontrollverfamuckiurgem ergeht be­sonderer Befehl.

6. Ausqchobene Lcrndstvrmftllrckchrge wnnen ungehindert ver­reisen. baden jedoch der Kontrollstelle den Antritt her Reise und die Rückkehr zu melden, sobald die Reise länger als 48 Stunden dauert Bei jeder Atmeeldung Mir Reise hat der Betreffende -n- zugebeii, durch welche dritte Person während seiner Abwejenheit etwaige Besehle an ihn besördert werden kräine», Sr blecht irdoch der BiüitärbehSrde gegenüber allein dafür oevaulwvrlUch, da» ihm jeder Befehl richtig zugeht.

7. Ein Nebertritt vom ersten ziun stortten Ainimdok sowie em Ausscheiden aus dem Landsturm findet bis zur Auflömng des Landsturms nicht statt.

8. Die vorstehenden Bestimmungen gelten für die ausgebobenrn LandidirnrvfliL-ttgen bis zur Asiflösirng des Landsturms. Ämter« Auskünfte werden durch dir Bürgern»'ntewkn und die Detzkrls- sttdwebel erteilt

Naumann.

OberMentnant und Brytrcksloimmricheur.

An dcn Oberbstrgermtistrr der Stadt Gietzen und an die Grohh. Bürgermeistereien der Landgemeinden

des Kreises.

Obige Bekanntmachung wollen Sie in geeignet erschemender Weste den Laichsturnryflickstigen bekannt geben und ihnen aus Anfordern Einsicht gestatten

Gietzen, den Id. Lftober 1814.

Kroßherzogliches Kreisamt Kietzen,

I. V,: Hechler.

BefauntMdckMUg

Batr,: Den Ausbruch der Maut- n»d Klauenseuche in Weickarts­hain,

Die Gemarkungen St<rugrur»d und Göbelnrod sind in das gefährdete Gebiet einbezogen worden. Es gelten für diese beiden Gemarkungen die Bestimmungen irnter Ziffer ÜI. unserer Bekanntmar^urg vom 17. d. Mts. in Nr. 248 des Giehener Anzeigers.

Gietzen. den 21. Oktober 1814

Gvotzherzoglichol KreisaMk Si ehe «.

I. 8.: tzemmerde.

BekauntMachtlng.

Gns Grund des Art. 129 d II. 2 der Städteordirnng wird hier­durch «ui Antrag nnd im Einvernehmen mit der Lager- und Garni- jonkvmmandantur z» Gietzen folgende

Swttmme

erlassen:

1. Das Betreten des Kriegsgefangenenlagers ist Unbefugten verboten.

2. Zivilpersonen es verboten, mm de» parallel dem Lager führenden öfienllichen Wegen i» der Richtung nach der Umzärmnng des Lagers zu adxuweichc» und sich dem Zaun irgend«« zu nähern.

3. Jedes Stehendleibe» «n Eingang des Gefangenenlagers ist

verboten.

4. Den Weisungen der mit dem Aufsichtsdienst in der Um­gebung des Gesangenenlagers beauftragten Milttärpersonru nnd Schutzleute ist unweigerlich Folge »» leist«»,

Zmviderhandlungen gegen diese Anordnung werden mit Geld­rase bis zu 90 Mark, loelche im Falle-der Uneindringllchkeit iv aftstrafr umgewandelt wird, bestraft.

Gießen, den 14. Oktober 1914.

Grvßherzogliches Dolizeimolk Gietzen Demmerde.

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SlcsagrajOien-

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Glessen.

Vereins - Abend

24. Oktober, » Uhr,

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