Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

7tu* Stadt r»nd Land.

Gießen, 21. Oktober 1914.

Ans dem Felde der Ehre gefallen.

(Slns Hessen und den Nachbargebieten.l

Res. Otto Müller. Ins.-Regt. 116 ans Lang-Göns. Skmbiwfrntt. Sierra:. deis. Inf.-Regt. 81 aus Nauborn, Gcfr. Joh. Karl Nceb. Juf.-Reqt. 138 aus Naunheim. Land- Wetfrm. Ferd. Mank. Inf.-Regt. 81 aus Wetzlar. Res. Wilh. Drenker, Inf.-Regt. 116 ans Schotten. Rcs. Otto Soft, Inf.-Regt. 116 aus Rarurvd. Untervff. Oskar Kern, Inf.- Regt. 140 in Hanau. llirteroff. Main Eidenmüller, Feldart-Regt. 61 in Aarmsdadt. Cbecljct^cr Wilh. Klotz, S. M. S.Coln" aus Messel. Bizeftldw. d. R Fritz Hetz Ins.-Rogt 82 aus Wiesbaden. Laüdwehrnr. Friede. Wrrth aus Klovvenheon. Oberft. Franz von G y n z-R e ko ws kr, Inf.-Regt. 13 aus Wiesbaden, Unteroff.-Asp. Karl Zorn. Inf.-Regt. 103 aus Wiesbaden. Gardist Wilh. Mayer, 2. Garde-Regt. z. F. aus Bürstadt. Vizefeldw. und Lehramts- Assessor Dr. Wartm Schmidt in Offenbach a. M. Untervff. d. R. Bruno Baumgärtner, Inf.-Regt. 115 aus Ofsenbach.

Landnrehrm. Friedrich Meyer, Iäger-Regt. 8 aus Heusen­stamm. Marsk. Karl Elsenkrämer, Inf.-Regt. 116 aus Of^nbach a. M. Unteross. d. R Karl Maser, Feldart.- Regt. 63 ans Ruppertsburg. Res. Konr. Gönner, Inf.- Regt. 11i6 mrs Büdingen. Res. Iohs. Jeck, Inf.-Regt. 116 aus Dudenrod. Res. Mlh Schädel, Inf.-Regt 116 aus Him­bach. Unteroff. Karl Mohn. Iry.-Reyt. 168 aus Hunbach. Res. Theodor König, Inf.-Regt. 116 aus Selters. Gefr. Heim. Faßbinder, Inf.-Regt. 116 aus Lorbach.

Trinker-Fürsorge helle sür Stadt und Landkreis Gießen, Gießen Asterweg 9. Sprechstunde jeden Donnerstag abend 6 bis 77, Uhr.

**PostverkehrmitKriegsgefangenen. Aus unserem Leserkreise ist uns wiederholt mitgeteilt worden, datz Angehörige, die sich in Kriegsgefangenschaft befinden, um Geld- und Paketsendungen gebeten haben: diesen Bitten, könne das Publikum oft nicht entsprochen, da über die Art des Postverkehrs mit den kriegsgefangenen Deutschen vielfach Unklarheit herrsche. Wir geben die dafür maß­gebenden Bestimmungen deshalb im folgenden wieder:

Als Postsendungen an diese sind zugclassen: offene Briefsendungen ohne Nachnahme, nämlich offene gewöhn­liche Briefe, Postkarten, Drucksachen, Warenproben und Ge- schaftspapierr, ferner Briese und Kästchen mit Wertangabe ohne Nachnahme, Postpakete bis 5 Kilogramm ohne Nach­nahme. Die Sendungen sind gebührenfrei. Sie müssen den VermerkKriegsgefangenensendung" tragen. Postanweisungen sind vorläufig nur nach Frankreich zugelassen. Hierbei sind die für den Anslandsverkehr vor­gesehenen Formulare zu verwenden. Die Postanweisung ist an die Oberpostkontrolle in Bern (Schweiz) zu advessieren? die Adresse des deutschen Kriegsgefangenen, für den die Geld­sendung bestimmt ist, ist auf der Rückseite des Abschnitts ge­nau anzngeben. An der Stell«, wo sonst die Freimarken auf­geklebt werden, ist der VermerkKriegsgcfangcnensendung. Taxfrei" mcderzuschreiben. Es empfiehlt sich, Postsen­dungen erst an Kriegsgefangene abzusenden, wennsicihrc Adresse mitgeteilt haben. Im Verkehr nach Frank­reich können, auch wenn der Aufenthaltsort des deutschen Kriegsgefangenen nicht bekannt ist, Senkungen an ihn ab- gesandt werden. Sie sind dann mit der äußeren Adresse zu versehen:

A la croix rouge frangaise Commission des prisonniers de guerre

Paris 9 rue Matignon.

** Postvertzehkr mit deutschen Gefange­nen in England. Von jetzt ab sind nach Großbri­tannien Postanweisungen für Kriegsgefangene oder von solchen zugelassen. Die Postanweisungen sind auf der Vorderseite des sür den Auslandsverkehr bestimmten For- niulars mit der Adresse des Königlich Niederländischen Post amts ins'Gravenhagezu versehen, während die Adresse des Empfängers der Geldsendung aufderRückseitedes Abschnitts genau anzugeben ist. An der Stelle, die sonst sür die Freimarken zu dienen hat, ist die Bemerkung Kriegsgesangcncnsendung. Taxfrei", anzubringcn. In s' Gravenhage werden die deutsch-niederländischen Anweisun­gen in niederländisch-englische umgeschrieben. In der Rich­tung aus Großbritannien nach Deutschland sind Postanwei­sungen der Kriegsgefangenen noch nicht zugelassen.

** Namenlose Zuschriften. Das Großh. Be­zirkskommando ersucht uns, wiederholt darauf hinzüweisen, daß Zuschriften mit Klagen über angeblich nicht Einberufene usw. nur dann verfolgt werden, wenn di« Absender die Be­schwerde mft ihren Namen decken. Alles andere wandert in den Papierkorb.

** Erleichterungen für die zollamtlrche Aus- gangsabfertigung von Waren. Dirch Erlaß des Stell­vertreters des Reichskanzlers vorn 3. Oktober 1:114 find die Zoll- stcllen bis aus weiteres ermächtigt worden, die Ausfuhr aller buntgewebten, gefärbten oder beSrnckten Baumwollenge­webe, die als Weiber-, Futterstoffe Hosenzeuge usw. verwendet iverden, sowie baumwollener SMasdockcn, soweit die Ausfuhr dieser Waren nach der Bekanntmachung des Stellvertreters des Reichskanzlers vom 6. September 1914 verboten ist, ohm beson­dere Aussuhrbeurilligung des Reichskanzlers zu gestatten. Ebenso können die Zollstellen die Ausfuhr aller fertigen Lcinen- warcn (außer Zeltbahneni gestatten, sofern durch eme Beschei­nigung der Handetskanrmer nachgewiesen wird, daß diese Waren bereits am 1. Septeniber 1914 fertiggestellt waren: ferner können sic die Aussuhr aller in Postpaketen versandten Leinen- und Bmrmtovllengewebe (u. a. z. B. fertige Handtücl>er, Tisch- fchch Bettücher, Taschentücher und bergt, ausgenommen Verbandstoffe> »u lassen. >

Landkreis Gießen.

sO Wieseck, 20. Okt. Außer den bereits an dieser Stelle auf- Yeführteu Geldsammlungen spendete unsere Gemeinde für das Rote Kreuz folgendes: An das Krciskomitee in Gießen wurden abgclicsert: 200 leinene Hemden, 84 .Handtücher, 57 große Tücher, 18 Leinenbinden, U Halstücher, 70 Paar Strümpfe, 17 Paar Stauchen, 8 Kvpfkisfendbezüge, 3 wollene Decken, 26 Bettücher und viele Neine Tücher, außerdem 1500 Eier, 67 Pfund Wurst, 77 Gläser Gelee, 7 Töpfe Eingemachtes, 4 Flaschen Säst, etwa 70 Pfund Dörrobst und viel Gemüse. Iu einzelne Krankenbäuser direkt kamen 3 Wagen voll Kartoffeln, 12 Federkissen und eine große Anzahl Spreukiffen. .Zur Lirdesgaben sen du n q sür Reserve und Landlvrhr der 116 er wurden be,gesteuert: 65 Hemden, 44 Unterhosen, 23 Paar Stauchen, 100 Paar Strümpfe, 20 Unter­jacken, 6 Jacken, dazu Zigarren, Zigaretten, Schokolade und Kakao. De Sammlungen gehen ununterbrochen fort, ebenso auch das Nähen, Stricken und Charpiezupfrn an den Montag- und Donners­tag-Wenden Dazu werden vor allem auch die Frauen nach wie vor herzlich eingeladrn. X.

Kreis Büdingen.

b. Büdingen, 19. Okt. Der Kreistag beschloß z» den eitS Reichsmitteln gewährten Kriegs Unterstützungen in den dazu geeigneten Fällen noch K r e i s z n s ch ü s s e bis ,»50 Proz. und in besonders dringenden Fällen noch über diese Grenze hinnuS zur Verfügung zu stellen.

Kreis Frirdberg.

r. Bad-Nauheim, 19. Okt. In der heutigen Stadt»erord7leten-Ders«mMlitng kam folgendes

zur Verhandlung: Dze Gemeind e schäsere i sollte nach einem früher gefaßten Beschluß der Versammlung am l. April 1915 eingehen. Auf ein Gesuch zahlreicher Land­wirte hin und in Anbetracht der kriegerischen Zeiten wird beschlossen, die Schäferei bis 1. April 1916 in Betrieb zu lassen. Für die Notleidenden in Elsaß-Lothringen be willigt die Versammlung einsttnrmig den Betrag von 500 Mar?. Für die hier gebildete Jugend wehr über- ninnnt die Stadt neben der Versicherung gegen Haftpflicht und Unfall vorerst die Beschaffung von Mützen. Arm­binden und sonstige Abzeichen werden vom Landesverband in Darmstadt zur Verfügung gestellt. Die Stellvertre­tung für den zum Kriegsdienst einberufenen Forstwart Schepp wird dem Parkwart Klrnkerfuß übertragen. Der Turnverein von 1860 veranstaltete kürzlich einen Vaterländischen Abend", dessen Einnahme dem hiesigen Roten Kreuz zufließen sollte. Tie Mit wirken den bestanden nur aus Mitgliedern des Vereins. Der künstlerische, wie der pekuniäre Erfolg des Abends waren anerkennenstvert. Nach Abzug aller Unkosten konnten dem Roten Kreuz noch airnähernd 300 Mk. überwiesen iverdcn.

-t- Butzbach, 20. Okt. Im 87. Lebensjahre starb hier gestern der Gefangenenaufseher i. P. Johannes 2t nt Dern, wohl einer der letzten Kämpfer aus dem badischen Feldzug von I 49. Nach seiner Berletznng in de» Rnhesland gehörte er lange Jahre dem Kirchenvarstand der evangelischen Geineinde zu Rockenberg als Mitglied an. Dort wird er Domiersiag, de» 22. d. Mts., auch beigesetzt.

Kreis Wetzlar, h. Odenhansen, 19. Okt. Oie Kriegsspende ergab in hiesiger Gemeinde de» schönen Betrag von 6 "1,00 Mk.

a. Dorlar, 19. Oft. Das »en erbaute Piarrbaus geht seiner Vollendung entgegen. Dem Wwffche der Fibalgemeinke Atzbnch entsvrechcnd hat man es an der Atzvachcr Straße errichlel. Auch ein Konsirmandensaal wurde mit dem Gebäude verbunden, Stuf unserer Haltestelle wird ein ll e b e r h o l u n g s g t e i S angelegt.

rr. Wetzlar, 19. Okt. Tie Firma M. Heunsvldt & Söhne hat 1000 Mark kür dasRote Kreuz' gestiftet. Hessen-Nassau.

-st Fulda, 19. Okt. Ter Gemeinderat von Bad Orb be­schloß die Slusnahme einer Anleihe von 10008 Mark kür Zwecke der K r i e g s u n t e r st ü tz u » g e n von Familie» ein- berufener Krieger. Tie zu in Heeresdienste einberuienen städtischen Slrbeiter sollen auf Kosten der Siadt bei der hessischen Kricgs- verlicberunq versichert warben. Für das Rate Kreuz wurde» 1000 Mk., für die durch beit Krieg in Ostvre usten Ge­schädigte» 500 Mk. und lür die Notleidenden Elsaß-Loth- r i n g e n s 200 Mk. bewilligt.

-st Rotenburg a. d. F., 19. Okt. In dem Kreife Roten­burg betrugen bis jetzt die Sammlungen kür die durch de» Krieg in Ostpreußen Geschädigten rund 3500 Mk., in dem benacii- barten Kreise Ziegen Kai» 46»0 Mark. Ferner wurden i» letzterem Kreis« 35 400 Mk. für das Rote Kreuz gefaimnelt.

Gictzener Strafkammer.

8 G i e ß« n, 20. Okt.

EingewohnhcitsmäßigerLogis-nndKredit-

schwindlei

ist der in Kiel geboren« E. Th. B. Er stclst heute wegen ztveii vollendeter Betrugssälle und eines Versuchs im wiederholten Rück­fälle wieder vor Gericht. Er erhält eine Gesamlgefängnisstrase von sechs Monaten. Der Angeklagte, der die Oberrealschule be­sucht hat, kam im Juni hierher und logierte sich in einer hiesigen Pension ein, unter der falschen Angabe, sein Vater sei'Kapitän und sein Bruder sei Stadtsrkretär in Goslar, obwohl er ivußte, daß er mittellos war. Dann gelang es ihm in einem hiesigen Gcschäst unter der ebenfalls unwahren Angabe, er loolle einem Freund bei der Burschenschaft Memonnia ein Geschenk machen, eine Mütze, ein Band und einen Bandknops in den Farben dieser Burschenschaft zu erschwindeln. Weiter wollte der Angellagte ein hiesiges Wäsche­geschäft hineinlegen, was ihm aber nicht gelang, da er ohne Geld die Waren nicht bekam.

Ein gewohnheitsmäßiger Mirtgeldschwindler.

Der E. R. aus Wolferborn erhielt heute unter Einbeziehung einer durch die Großh. Strafkammer Darmstadt gegen ihn er- kauMen Gesängnisstrase eine Gcsamtgesängnisstrafe von sieben Monaten. Er war aus dem Zuchthaus entlassen worden und ver­mietete sich nun wieder zn verschiedenen Landwirten in Wohnbach und Düdelsheim als Knecht, nahm das Mietgeld und trat den Dienst nicht an, wie er dies früher schon so oft getan hatte.

Ein schwerer Junge.

Der öfter vorbesttafte Dienstknecht Karl St. aus Stmnperten- rod erhält heute wegen eines Verbrechens des Diebstabls i. S. der 242, 244 St.G.B. und eines Verbrechens des Diebstahls i. S. der 242, 243, 244 eine Gesamtzuchthausstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten, auch werden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte aui die Dauer von 5 Jahren aberkannt. Im übrigen wurde der Ange­klagte freigesvrochen. Der Verurteilte ist in Grüuberg in die Woh­nung eines Hausierers, der chm dazu noch vorher Wohltaten er­wiesen hatte, in dessen Abwesenheit cingedrungen und hat chm eine Stahluhr und 4,50 Mk. entwendet. In Harbach war er in Abwesenheit der Hausbewohner durch ein offenes Fenster in eine Wohnstube eingcstiegen, hatte mit einem Beil die Tischschublade erbrochen und daraus 20 Mark Silbergeld entwendet. Zwei weitere Einbrüche in Bersrod und Langsdorf konnten dem Ange- flagten nicht genügend nachgewiescn werden, obwohl er nach der Beweisaufnahme dringend verdächttg ist.

Fünfzehn Mark Geldstrafe erhielten die Viehhändler Moses I., Davch W., Nathan H. und Joseph W. in Lauterbach, wegen Vergehens gegen 8 74 Ziss. 3 des Rcichsviehseuchengesetzes. Dieselben hatten Vieh von dem Markt in Fulda in Lauterbach eingefühtt, ohne cs bei der Ottsvolizei- behörde anzumelden.

Zwanzig Mark Geld st rase erhielten die Viehhändler Seligmann I. und Samuel St. II. wegen derselben Sttastat und weil sie die Tiere nicht in einem nicht mit anderem Klauenvieh bestellten Gehöft abgesondert hatten.

Ein Jahr Gefängnis erhielt der Arbeiter Johann M. aus Wattschejewo wegen Ver­brechens gegen ß 176' St.G.B. urtter Zubilligung mildernder Um­stände.

StandesamtsnGcbrtchten.

Gießen.

Aufgebote: Oktober 9. Johann Eduard Fiege, Kaufmann in Gießen, mit Luise Elisabeth Sertz in Osfrnbach a. M.

Eheschließungen: Oktober 10. Wilhelm Türck, Bank­beamter, mit Katharine Elisabeth Kröck, beide in Gießen. 12. Fritz Johann Christian Hahn, HilsShcizer in Gießen, mit Elisabeth Grimm in Groß-Umstadt.

Geborene: Oktober 2. Dem Bergmann Heinrich Enrmerich ein Sohn, Heinrich Eduard. 3. Dem Althändler Heinrich Schneller eine Tochter, Henni Käthe. Dem Schlosser Friedrich Slugust Eduard Worm ein Sohn, Fritz Sldvls. 5. Dem Kauf­mann Samuel Leib eine Tochter, Frieda. 6. Dem Oberarzt in der Universitäts-Frauenklinik nnd Pttvatdozent sür Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Rudolf Theodor Jaschre eine Tochter, Jn- gried Elisabeth Maria. 7. Dem Handlungsgehilfen Wilhelm Dotter ein Sohn, Wilhelm Heinrich. Dem Korbmacher Heinrich Klein ein Sohn, Ferdinand Karl. Dem Bankier Moritz Herz eine Tochter. Lotte. 9. Dem Weichensteller Wilhelm Conrad ein Sohn. Friedrich. 11. Dem Schneider Wilhelm Hoffman» eine Tochter, Elisabethe Luise. Dem Arbeiter Louis Junker ein Sohn, Ferdinand.

Sterbesälle: August 22. Karl Albert Sldvls Emil von Grvlman, Leutnant im Jnf.-Rgt. 116, 24 Jahre alt (in Frank­reich gcsallen). Oktober 6. Otto Fischer, Fähnrich im Jnf.-

Rgt. 116, 20 Jahre alt (in Koblenz gestorben). 8. Elisabeth

Noll, geb. Hanstein, 71 Jahre alt, Hammstraße 8. 10. Rudolf Schneider, Former, Gardist im Jnf.-Rgt. 115, 22 Jahre alt.

12. Elisabeth Rotte, geb. Jung, 72 Jahre alt, Neustadt 59.

13. Karolinc Feld haus, geb. Kreiling, 40 Jahre alt. Neustadt 19.

Heinrich Adami, Rentner, 72 Jahre alt, Süd-Anlage 19. Katt Artur Bechtald, 4 Jahre alt, Schiffenbcrger Weg 64. Elisabethe Schöne, geb. Sand, 49 Jahre alt, Lindeuplatz 7. 15. Christoph Wagner, Schreiyermeister, 66 Jahre alt, Stem- strnßc 23. >4 Katharine Ortmüller, geb. Pitz, 37 Jahre alt, Licher Straße 106.

Butzbnch.

Slufgebot«: Oktober 6. Sldols Konstantin, Taglöhnrr in

Osscnbach a. M., mit Franziska Grubert in Offenbach a. M. - 7. Heinrich Golicke, Ziegler in Lotlzc, mit Wilhelminc Koller in Lothe. 12. Josef Frank, Maschinenjormer in Münster, mit Katharine Walderbach in -Oborheimbach.

Geborene: September 24. Dem Fahrburschen Ludwig Hornung ein Sohn, Ludwig Georg. 28. Dem Spenglermeister Wilhelm Berg III. ein Sohn, .Heinrich. Oktober 2. Dem Ge- sangcnwärler Ludwig Wilbclm Hammann eine Tochter, Elisabtth.

4 Dem Bankvorsteher Slrnold Hermann Eduard Georg Lappe ttn Sohn, Slrnold Adolf Erich.

Sterbesälle: Slugust 22. Sldam Börger, Vizeieldwebel, 29 Jahre alt. September 22. Andreas Schmidt, Gefangen- ansseher, 40 Jahre alt. 24. Lilli Steinhäuser, 35 Jahre alt Fricdbcrg.

Geborene: Oktober 4. Dem Kaufmann Isidor Grüne­wald ein Sohn, Siegfried Günter.

Sterbesälle: Oktober 9. Jolramr Sldam Heinrich Hage­mann, Kausmann, 61 Jahre alt. 10. Valentin Endres, Schuh­macher, 62 Jahre alt.

Grotzen-Linden.

Eheschließungen: Oktober 5. Heinrich Leun II., Land­wirt. mit Etifabetha Weil, beide in Großen-Lindeit

Geborene: Seviember L3. Dem GüterbodenarbeiterFeiedr. Martin Heil eine Tochter, Paula. Dem Bahnarbeiter Wilhelm SRehl ein Sohn, Walter. Oktober 6. Dem Bahnarbeiter Wil­helm Faber I. ein Sohn, Walter.

Hungen.

Eheschließungen: Wilhelm Karl Heinrich Timpe, Dienst­knecht, mit Josevha Tschaitschinsky, beide in Hofgüll.

Sterbesälle: Oktober 10. Louise Reinhardt. Matte

Sauerwttn, geb. Mattern.

Ranvel.

Kopenbaqen, 18. Okt. W. B.. nichtnmtlich. Durch dos »er»

schärfte englische Ausfuhrverbot für Wolle »nd Wollwaren, sowie durch die Befchlagnahme einer sür Dänemark bestimmten Bamnwolladunq durch England wurde die Lage >ür die Trikot- nnd Tu ! labritation, sowie für die Texlitindnslrie Dänemark» nnd Schwede»? kritisch. Wird die Cinf»br weiterhin unmöglich ge­macht. io ist zn bcsürchten, daß die Fabriken binnen kurzem ihre Tätigkeit cinstellen muffen. Die Blätter äußern sich sehr wenig zuversichtlich. Cie glauben nicht, daß England offne starken Druck seine Haltung ändern wird. Er wird erwartet, daß die Regierung eingreist.

Märkte.

Iv. Feanksurt a. M. Cchmei nemarktbert ch: vom 21. Okt Slnkgettteben waren 3015 Schweine. Bollsteilchige Schweine von 80 bi» 100 bg Lebendgewicht 02.0064.00 B!k., Schlachtgewicht 8.8080.00 Mk^ vollsterschige Schweine unter 80 üa Lebendgewicht 62.0064.88 Mk Schlachtgewicht 78.80 80.00 Mk.: volllleisrhige Schweine von 100120 kg Lebendgewicht 61.0061.00 Mk, Schlachtgewicht 77.0080 Mk.: voll fleischige Schwein« von 129

bis 159 kg Lebendgewicht 61.0064.00 Mk, Schlachtgewicht 7780.00 Mk. Geschäst mittelmäßig, Ueberstand,

kv. Frankfurt a. M., 21. Okt. Mrig.-Telegr. de? »Gieß. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen (hieffger) Mk. 28.0828.50, Kurliesstscher Mk. 28.00 28.50, Wetterauer Mk. 00.00-09.00, - Roggen (hiesigerj Mk. 24.50-25.00, Gerste lWetterauer) Mk. 24.00-24.75, Kettte, Franken, Vkälzer, Nie» Mk. 24.00-24.75, Daser Mk. 23.2523.50, Mais Mk. 00.00 - 00.00, Weizenmehl 0 Mk. 88,08-00.00. Weizenmehl l Mk. 00.00 -80.00, Weizenmehl III Mk. 00 00 00.00, Roggenmehl 0 Mk. 00.0000.00, Roggenmehl O'f Mk. 00.0000.00, Roggenmehl I Mk. 00.0080.00, Weizenkleie Mk. 0.000.00, Wejzenschalen Mk. 0.060.00, Roggen» kleie Mk. 00.00 - 00.00, Malzkeime Mk. 00.08-00.00, Biertreber 00,00 - 00.00, Fultergerste Mk. 00.00 00.00. Aller per 100kg ab hier.

le. Franksirrt a. M., 21. Okt. (Orig.-Telegr. des .Gießener SInzeigers".) Kartofselmarkt. Man notierte: Kartoffeln

in Waggons Mk. 6,00-7,00, im Kleinhandel Mk. 7,508,09 sür je 100 kg.

FC. Wiesbaden. viehhos-Marktbericht vom 19. Okt

Slustttebi Rinder 61 lOchsen Q 6, Bullen 8, Kühe und Färsen 17», Kälber 95, Schale .0, Schwein« 301. 6 Bullen, 2 Kühe Ans-

landsvieb.

Markiveriaus; Bei ruhigem Geschäft langsam geräumt.

Preise kür 100 Psd.

Lebend» Schlacht-

Ochsen. gewicht

Jung«, fleischige, nicht aurgemästet« und Ater» Mk. Mk. vusgemästetr............ 4852 8996

Mäßig genährte junge und gut ge- genöhrte ältere ...... 4348 8087

Bullen»

vovfleffchlq«, misqew. höchsten Schlacht»». . . 4750 8287

Voflfleijchige, jünaer»..... 4045 7030

Färsen. Rlfj».

Pollfleischig« auSaemästete Kühr höchste»

Schlachtwett«» bi» ,n 7 Jahren..... 384 6 72-87

Wenig gut entwickelte Fätte»....... 4750 8692

Steilere «»»gemästet« Kühe..... . 3337 8575

KSt der.

Feinst- Mastkälber........... 60-64 10010

Mittlere Mast- und beste SaugkÄber . . , 585« 87-94

Schake.

Weidemastschai«:

Mostlämmer und Masthainmtt.... 45,00-00.00 92-00

Schweine.

Pollflttschige Schtvein« von 80100 kg Lebend­gewicht ..............59 K 6t 76 77

Pollfleffchtge Schweine imter 80 kg Lebendgewicht 57 58 73 74

Bollsteischig« Schweine von 100120 kg Lebend»

gewicht.............. 60 1 /, 62 76 77

Fetlschweine über 150 kg Lebendgewicht . . 57)1-58 72-73 unreine Sauen nnd geschnittene Eber . . . 5400 68 00

Wegen Ausbruche» der Maul- »nd Klauenseuche war der Slb- trieb verboten.

Tie Marktpreise für Vieh nnd Frucht mid die Gietzener Fleisch- und Vrotprciir

am 19. Oktober 1914.

Schlachtviehpreise in Franks» rt a>M.

Fleffchpreis« i» Gießen

Ochsen

Kälber

Schweb)«

50 Kg. Schlachtgewicht 95100 Mk.

>/, Kg.Schlachtgiv. 105-110 Pf. , . 7880 .

X Kg. 80-96

7. . 100 7. . 70-96 .

Eetreidepreise in Mannheim

Brotpreis« in Gießen:

Weizen 100 Kg. 28.50-29.25 Mk. Roggen 100 Kg. 24.50-25.35 A!k.

Wcfffvrol 2 Ug. 68 v> i. Schwarzbrot 2 Kg. 60 Psg.

Verantwortlich sürFeuilleton",Gerichtssaal" u.Vermischte»"! I. B,: August Goctz.