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tags in Empfang genommen werden. Im Interesse der Emp- länger sowohl, d$ auch der in Betracht kommenden Behörden ist cs wünschenswert, wenn die Abholung des Geldes alsbald erfolgte.

** Gin Wort an d i e Wirtshaus st ratcgen. Die Zahl derer, denen es in Frankreich und Rußland nicht schnell genug vorwärts geht, und denen ein Tag verloren scheint, an dem nicht ein neuer Erfolg bekannt gegeben werden kann, ist nicht so klein, als daß man ihnen nicht» einmal gelegentlich Vorhalten könnte, wie die Soldaten im Felde über solche Kleinmütigen und Alleswisser denken. Man stellt uns folgenden F e l d p o st b r i e s zur Verfügung, der uns gerade in der gegenwärtigen Zeit der spannenden Erwar­tung der Verössentlichtmg wert erscheint:

&., 9. 10. 14.

Lehr geehrter Herr S.!

Gestern hörte ich von aus der Heimat gekommenen Ersatz- mannichafren für unsere Kvloirne diese Leute waren am 23. 9. d. I. emgezogen worden! auf Befragen, daß in verschiedenen Kreisen unserer Heimatbevölkerung eine gewisse Mißstimmung Platz qegrisien habe über die weniger rasche Aufeinander­folge von Siegesnachrichten aus Frankreich. Meine Zuschrift an Sic verfolgt den Zweck, Sie zu bitten, einer solch kleingläubigen, beinabe irivolen Auffassung energisch entgegen;u- trctcn Wer wie wir Gelegenheit hatte und »och hat, aus eigener Anschauung den Heldenmut unserer Soldaten kennen zu lernen, ist empört darüber, daß Bierbankphllojophen mehr von unseren braven Truppen verlangen wollen als die eigenen Führer, um die uns die ganze Welt beneidet Glauben diese Leute denn wirklich der Franzose sei wcgzublasen wie eine Feder? Bei strömendem Regen, durchnäßt bis auf die Haut, rückten unsere Scharen den orückweichcnden Feinden nach Feder Flnßübergang mußte vorher erkimvtt ivrrden, mitten im feindlichen Arlillerieseuer schlugen unsere braven Pioniere die Brücken seelenruhig wie im Ma­növer. Tie Tage von 'Anfang Seprember bis jetzt bedeuten einen einzigen fortgesetzten Kampf, der auch jetzt noch nicht »u Ende ist und sein kann. Gewiß wurde unser 18. Korps bei B. zurückgenommen, freilief) waren unsere Soldaten unwillig darüber, niä't weiter vorwärts stürmen zu können, aber die Manneszucht und da» Vertrauen auf die Führer vom jüngsten Leutnant angcimigeu gestalteten den Rückzug zu einem musterhaften. Gerade darin liegt das Geheimnis unserer Erfolge. Heute, wo ich dies schreibe, ist unser Korps voll der ihm gestellten Ausgabe in diesen schlichten Worten wurde uns dies beim Appell verkündet ge­recht geworden. Wenn jedoch, wie eingangs erwähnt, solche KleinmiitSäußernngen aus der Heimat bei unseren Truppen laut werden, dürste manchen Mann der Unmut überkommen. Ich bin überzeugt, bis diese Zeilen an Sie gelangen, stehen die Zeitungen in der Heimat voll von überwältigenden Siegesnachrichten, die die Vollendung eines bedeutenden Abichniltes dieses Feldzuges verstellen: die Kampsessreudigkeii und Ausdauer unterer Truoven hat dann wreder ein glänzendes Zeugnis auch den Besserwissern gelicsert. Bor einigen Tagen fuhr unser geliebter Kaiser im Auto zur Front. Hunden Franzosen würden ihr Leben für nichts geachtet haben, hätten sie'» qelvußt und das scinige bedrohen, wenn nicht vernichten können. Aber unser Kaiser kennt keine Furcht, und Demgegenüber der Kleinmut in manctien Kreisen der Heimat. Wir Lollarcr hier in der Kolonne befinden uns recht wohl, hoffen dasselbe auch von Ihnen und Ihrer w. Familie.

Es grüßt Sic in aller Rainen Ihr R. E.

** Der Zahlungsverkehr mit England. Auf Grund des tz t der Verordnung des BundesratS, betr. Zah- lungsverbot gegen Enqlant», vom 30. September 1914 wer­den laut Beiaiinlinachung des Reichskanzlers Zahlungen, die zum Erlaiigen, Erhalten oder Verlängern des Patent-, 'Mutter- oder Warcnzeichenschupes erosrderlich sind, bis auf iveitereS zugelassen.

** P ostnachricht. Das Umrechn ungsvcr- h ü l l n i s für Postanweisungen nach Dänemark, Norwegen und Schweden ist aus 100 Kronen 117 Mark neu festgesetzt worden.

** Abgabe von Pferden durch die Landwirt- schaitskammcr Darm st ad t. Ans dem Train-Ersatz-Devvt in Tarmstadl werden nächsten Freitag (23. d. M.), vormittag«

1 10II hr etwa 40 Stück nicht mehr brauchbare Militärpfcrde, darunter auch etwa 1520 trächtige Stuten, gegen Barzahlung versteigert werden. An der Versteigerung können sich nur Land­wirte beteiligen, die die Vervilichtnng eingehen, üast sie die er­steigerten Pserdc bis zu Ende des Krieges in ihrem Betriebe be- ballcn und verwenden wollen. Ein Weitervcrkaut ist also für die Kriegszeit ausgcichlosscn. Eine besondere Benachrichtigung der Landwirte, welche Pferde bei der Landivirtschasts-Kaiiimer bestellt haben, sinder nicht mehr statt.

** TerLand-Kalender iüi das Großherzog« Inm Hessen", Ausgabe 1915, ist soeben im Großhcrzoglichen Staatsverlag zu Tarmstadt erschienen und durch die in allen Städten und Genieinden des Großberzogtums befindlichen Ver­kaufsstellen zuin bisherigen Preise von 25 Psg. zu beziehen. Dieser Land-Kalender" ist einer der ältesten, ivenn nicht überlmupt der älteste aller in Deutschland erscheinenden Kalender, denn er steht jetzt im 205. Jahrgang. Außer dem amtlichen Kalendarium für 1915 und dem amtlichen Verzeichnis aller im Jahre 1915 statt- iindenden Messe» und Märkte, bringt derLand-Kalender" jetzt zum entenmale einen weiteren amtlichen Teil:Das Großherzog- tum Hessen". ES ist dicS sozusagen ein kleines Hot- und Staats- standbuch für jedermann, enthaltend eine Beschreibung und die ivsch- ligsten Angaben über das Land, seine Vecsassung, seine Wappen, daß Großberzoglicbe Haus, die Landesverwaltung insbesondere die Landstände, die Landes- und die Lekilbchörden Außerdem iindn ivir in dieser Kalender-Ausgabe noch zablrciche auoere nützliche Mitteilungen, Ratschläge und Tabellen, sowie cistllassige Criginal- aussätze unter ballenden und belehrenden Jnbalts, darunter an erster Stelle eine fesselnd geschriebene und vorzüg'ich illustrierte Schil­derung der Geschichte und Entwickelung der alten Freien Reichs­stadt Friedberg.

Landkrris Sirirt

O Saasen, 20. Oft. Den Ehren»- inrs Vaterland starben auf Frankreichs Erbe drei brave Söhne ni,lerer Gemeinde, Welii- niaiin Karl Wagner, Wehrmaim Heinrich Bach und Reservist Max Müller.

Kreis Schotten

8. Laubach, 20. Okt. Von der liiestgen S a m m e I st e l l e für Liebesgaben, die OberamlSrichter Zi m »r e r m a » n übernommen hat. ging gestern die dritte Sendung an die Zentrale nach Darmstadt ab. Iin ganzen sind bis setzt qesvendel worden; 12 750 Zigarren, 1000 Ziaarillos, 4000 Zigaretten, grobe Menge» Tabak, Ebokolade, Tee, Kaffee, Zucker. 20 Würste, 6 Speckseiten, Rauchfleisch, Sei'«, Brielvapier, Stearinkerzen. 4 elektrisch« Talchcn- lamven, t> Svnzierstöcke, 300 Paar Strümpi«, 82 Paar Pulswärmer. 15 Paar Handschuhe, 14 Obrcnschützer, I Paar Kniewärmer, 3 Leib­binden, 9 Lunaenschntzer. 33 Hemden, 7 »nlerboien. 47 Paar Fuß- laoven, I Halstuch, 27 Taschentücher, 12 Handtücher, 0 Westen. 0 Unterjacken. Die Öeniden und aestrlckten Keaenstände wurde» in de» in, Amtsgericht Donnerstagsnd SonMaaS abaebaltciie» 'Arbeitsstunden anqelertigt. Tie Spender des Tabaks, die ans een Päckchen die Name» vermerkt hatten, haben bereits Gräne von den dankbare» Empiängern im Felde erhalten. An Geldlpenden >ür die im Felde stehenden Krieger wurden 6663,35 Mark ge­sammelt, darunter 428 Mk. monallich iviederkehrend.

Hessen-Nassau.

h Fra n kfurt a. M 20. Okt. Dse Stadtverord­netenversammlung beschloß heutr einstimmig, den städti­schen Zuschuß zu den im Reichsgesetz bestimmten Kricgsuntrr- stützungssätzcn mit Wirkung vom l. Rov. ab für die Frauen der Kriegsteilnehmer von 50 Prozent aut 100 Prozent und für jedes Kind von 50 Prozent aus 7 5 Prozent zu erhöhen Die Frnmlientürsorqe der Kvieqssürivrge soll ersucht ivcrden, auch ihrerseits die bisher gezahlten Zuschläge beizubehaltcn. Der Min- destnuterstüpunqsfatz beträgt nirnurtiiri-. nunmehr iür rinc Frau 24 Mk., für eine Frau mit einem Kind 34,50 Mk, eine Frau mit zivei Kindern 45 Mk., mit drei Kindern 55,50 Mk, mit vier Kindern 64 Mk., mit fünf Kindern 76,50 Mk. Zur Deckung dieser Mchrmisgaben bewilligten die Stadtverordneten einen Kredit von vorläufig drei Millionen Mack

d. Battenberg, 20. Okt. Die Sammlung iür die Rot- lcidenben in Ostoreußen betrug 037,50 Mark. Bereits irüher sind in unserem Städtchen 1500 Mark tär das Rote Kreuz eingeqangen.

? Crumbach, 20. Oft Jnlolge der Zusammenlegung der Feldmark verschwindet mit der nächsten Holziällnnq der letzte Rest der .Langhecke'. Der abgetriebene Wald wird ln ülcker- land umaewandelt; er hat vorzüglichen Boden.

b Bad H o in b u r g v. d. ö., 20. Oft Für die notleideiideii Elsaß-Lothringer bewilltgle die Stadtverordn eie n- s t h u n g heute 1000 Mk. Jnlolge der Einreihung der Stadt von

der Sero i skla s se 0. in di« Klaffe 8. erhöhte man den Wohnungsgeld,uschnß sür Schulleiter von 700 anl 800 Mk., den Iür Lehrer von 600 an! 83 > und den für Lehrerinnen von 400 an! 480 'Mark, doch verzichteten die Lehrer in diesem Halbjahre z» Gunsten der Kriegssnrsorge aus die Zulage. Für die Legung von BaS- und Wafferleituiiarii nach der vom Batcrländischeu Frauen, verem am Balinhoi eingerichleieu KriegeriHrsorgestation stellte die Berlammlung 2400 Alk. bereit. Einstimmig bewilligte man sodan» 24 350 Alk. zur Auslührung von NolstaildSarbeiten zur Linderung der durch den Krieg geschaffenen wirtschastlichen Notlage und weitere 4000 Mk. iür Liebesgabe» an Krieger. Die bcivilligte Summe soll der Zentrale zngelührt werden. Für die 'Auirechlerhallung der Ordnung in der Stadt an Stelle der einberuseneii Schutzleute tritt die tu Bildung begriffene Bürger- weh r in Tätigkeit. Die Fällung der mittleren Banmreihe in der Kurvarkallee, die seit langem die Geniüler erhitzte, wurde endlich mit 14 gegen 14 Stimmen beschlossen. Ter Stadtverordnetcu» vorsteber gab den Ausschlag. Stadtrat Baehl, der wegen seiner england- »nd iranzosensreundlichcn Gesinnung die Stadl verlassen mußte, hat sein Amt nnniiiehr niedergelegl. Eine Ersatz­wahl stndct demnächst statt.

sM Bad Homburg v. d. Höhe, 20. Oft. Während ihres letzten Ausenthaltes in Homburg besuchte die Kaiserin auch die verwundeten Krieger im hiesigen Krankenhause. Dabei unterhielt sic sich mit einem Soldaten, der ihr erzählte, daß er aus Braun- schweiA sei und dort Familie besitze. Die Kaiserin antwortete ihm daraut:Ich sahre morgen nach Braunschweig, wenn Sie mir einen Brief an Ihre Familie mitgcben wollen, will ich ihn gern z u st e l l c n." Der wackere Krieger hat diese seltene Art der Brics- belörderung gern benutzt

Welteraiisüchten in Hessen am Donnerstag, den 22 Oft. Oll: Fortdauer der bestehenden Witterung: Trüb und regnerisch, Tempe­ratur wenig geändert, wechselnde Winde.

Letzte Nachrichten.

Heftige Kämpfe am Asertälc. 2900 englische Gefangene.

(WTB. Großes Hanptguartier, 21. Skt. vorm. (Amt­lich.) Am P'serttlle stehen unsere Truppen noch im heftigen Kampfe. Der Feind unterstützt seine Artillerie vom Meere nordwestlich Nieupor: aus. Ein englisches Torpedoboot wurde dabei oon unserer Artillerie kampfnnfähig gemacht.

Die Kämpfe westlich Lille dauern an. Unsere Truppen gehen auch hier zur Sffensioe über und warfen den Feind an mehreren Stelle» zurück. ES wurden etwa 2000 Engländer zu Gefangenen gemacht und mehrere Maschinengewehre erbeutet.

Auf dm östlichen Kriegsschauplatz ist keine Entschei­dung gefallen.

Die Kämpfe bei Apern.

(WTB.) Berlin, 21. Oft Nichtamtlich. Holländer, weiche gestern im Automobil aus der Nähe von H p c r n

gekommen sind, haben, wie verschiedenen Blättern «ns

Rotterdam mitgeteilt wird, berichtet, daß eine heftig« Schlacht dort ini (\Vmqc fei. Alle verfügbaren deutschen Streitkräfte seien zum Schlachtfeld beordert worden. Ja Gent sollen massenhaft Verwundete emgetroften fern.

Die Unsicherheit Englands

(WTB.) L o n d o n, 20. Olt. (Nichtamtlich.) DirMor- :iing-Post" schreibt zu der Botschaft Churchills cm di« Rotzal-Navel-Divtsion:

Wir wünschen Churchill besonders klar zu machen, daß diese harte Lektion ihn lehren sollte, daß er kein Napoleon, son­dern ein Minister der Krone ist, der keine Zeit hat, Armeen zu organisieren oder sic ins Feld zu führen Tie Nation würde weitaus mehr Vertrauen in die Leitung der Geschälte haben, wenn ein Seemann oder ein wirklicher Fachmann im Seekriege an die Spitze der Admiralität gestellt würbe. Wir glauben, daß. wenn dies nickst geschieht, das Empfinden der Unsicherheit in der Nation mit dem Fortschreiten des Krieges eher wachsen als abnehme« wird, da sie vielleicht besser als die Regierung einsieht, daß dieser Krieg eine Lebensfrage ist. wobci ein Mißerfolg die abso­lute Vernichtung bedeutet

Wie unsere Torpedoboote untergingen.

London, 20. Okt. (WTB. Nichtamtluch. Der Kreuzer Undaunted" nnd die vier Zerstörer, die am 18. -Oktober iw Harwich ankamen, berichteten über den Kampf in der Nordsee: Wir verließen Harwich am ®<nn8tag zu einem. Patrouillendienst. Es gelang uns, dir deutschen schisse zum Kämpf zu zwingen, die tapfer gegen diellede rin acht fochten. Die großen Gesckstitze desUndannted" eröffnetenl das Feuer aus fünf Meilen Entserntzmg Der Kreuzer, der durch die Begleitschisse gegen Torl>edoangrisfe geschnitzt wurde, richtete da» Feuer gegen zwei seindlichc Boote, wäh­rend die britischen Zerstörer die zwei anderen beschäftigten. Die deutschen Torpedolwote sanken nachernnnder, bis zuletzt tapfer kämpfend. Das (tzesecht dauerte anderthalb Stunden. Wie derRotterdamsche Courant" meldet, be­hauptet Her Kapitän des norwegischen SchiffesDrottnietz Sophia", deutlich gesellen zu haben, daß auch ein engkie scher Zerstörer durch einen Torpedo getroffen: wurde, und daß eine Dampfwolke aus dem Innern aus stieg, woraus der Kapitän aus eine Kefselcxplosion schließen will.

Der Streit um die Ber««kn»rtunst für Antwerprn.

(WTB.) Berlin, 21. Oll .9Hrt)tQmtIifb.) Um Churchill ;n verteidigen, der wegen des Falls von Anlwervi'n scharf an-- gegrisien worden war, wird in den englischen Blättern gesagt: Es sei van englischer Seide mil Frankreich ein Uebrreinkvmmen getrossen gctvesen, um cnne Trupvenniacht von 50 000 Mann über Gem zu schicken, die Dcutsckicn vor Anstverpen abzulenken, die Festung zu entsetzen, gleichzeitig die deutsche Vertcidigunoslincc zu durchbrechen und, wenn möglich, dem deutsche» rcchlnr Flügel in den Rücken zu iallen. England bätie seimm Anteil an der Truppeninachl serlia gehabt, aber Frankreich hatte rin letzten Augenblick seine P sticht nicht erfüllt.

Löschung der Leuchlfruer a« der schwedischcn Küste.

(WTB.) Stockholm, 20. 0k>. (Nichtamtlich ) Es wird be­kannt gegeben, daß die Leuchtfeuer, F r u c rs ch i f f und Leuchtbojen an der westlichen und südlrchen Küste Schwedens vorläung amszulöschen sind, ausgenommen die Lenchliener von Helsingborg und Malmö, die Leuchtbojen bei der Einiahrt nach Malmö, daS Trelleborger Feuerichrii und das LeuitKiencr und die Leuchtbojen bei der Einfahrt nach Trclleborg.

Deutsche Alatznahmen tu Russisch Polen.

(WTB.) Berlin, 21. Okt 'Nichtarntlich. Für Rus- sischätzolen ist ein Deutsche» Bergamt i» Svsiio- vrce errichtet worden. Es überninmit, ivie dasBerliner Tageblatt" meldet, die bisherige Warschauer Bergvenval- tung.

Der österreichische Tagesbericht.

(WTB.) Wien, 20. Okt. tNichtamtlich.) AnNlich wird ver­lautbart: 20. Oktober, mittags: Die Schlack! in Mrtleigali»«» namentlich nördlich des Strwiazflusses hat noch an HeitigkeS zugenommen. Unser Angriff gewinnt stetig Raum nach Osten. Um einzelne besonders ivichiige Höhen ivirv von (Kioen Seiten mit äuiictfter Heiligkeit gekänqch Me Versuche <<S Feindes, uns die Magiera wieder m entreißen, sckwterten, da­gegen erolierlen umere Tnivven die vielunrittittene Baumliülie nordöstlich von Tyskonnce Südlich der Magiern ivurde der Geg­ner auS mehreren Orlickatten geworien In dreien Kämvicn umrdcn wieder viele Russen, d-ruuter ein General, ge­fangen genommen. Auch Pdasckstncngcwehre wurden erbeniet. Tie Gefangenen berichten von der furchtbaren Wirkung unseres Artillecieieuers südlict' des Strwiaz: wo unsere Front über Star» Sambor verläuft, stehi die Schlackt Sttvi, Koeroesmeza» und Sereth sind von unseren Truppen nach VernndigZing durch den Feind in Besitz genommen worden. lieber die Ereignisse an der ,Adria wurde dem Armee-Oberkommando berichtet: Am Morgen des 1 1 Oktober faitb seewärts von der Spitze von Ostro ein Scharmützel statt zwischen einzelnen Torpedo- und Unterseebooten nebst einem Lultfahrzeug und dem sranzösiichar K,eurerWaldecl-Nousseao". Trotzdem der Kreuzer unscie Ein­heiten heftig bn'clwb. rückten diese nnversehtt ein. Auch oaS Lenclttjeuei an bei- Spitze von Ostro wurde von dem itanjöfi'c-jar Krru-er I cfd offen, jedoch nur an brr Galerie nnbedeuteno be» schädigt. Dos weiter seewärts beobachtete franzSiis-cke Gros ver» lick nach Sichtung imi'erer Torpedoboote schleimig' unsere Ge­mäßer. a.ie eigenni Torpchosah,zeuge unternalpnei >i tL.i frühen Moigrnstunden der- 18 Oktob.r einen Aagris, aut oei-. Hasen von Aniivari »nd zecstönen aus nächster Nähr cinigc Magazine »nd beladenr Daggoirs durch EKschützfeuer.

Der Stellvertreter des Ehess deS (tzeweralslribs von Höser, wrneralniaior.

Vortrag

in der neuen 'Aula der Nniverntät am Donnerstag, den 22. Oktober, abends ,v , Uhr. Prftfewnr I»r. Srhlnn:

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3iim Besten von Hinterbliebenen im F-clde acsnllciier

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Eintrittskarten eine zu 30 Pia., zehn zu ^2,50 Mk. und in den Buchliandluiiaen von FrceS, Tellerswea. Kock, TelterSwcg, Legier, Süd-2Inlage. Schneider. Neuen Baue, sowie Ernst Baiser, MäuSburg und abends on der Kaffe zu haben. >082411

LechtspieSHaus

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2) l'nterfceeboote der «chwed. tlnrlne

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5i Junsre Vögel, Naturbild

6) Bo Uno kommt spät nach Han« Posse

u Die Erd-, Maurernrbeiten d Lieleriinaen. c d. 4'to, hm FimdaineniauShnbii.OüOebm Mauerwerk, für den aewälb- >«» Durchlaß auf Babnhoi Lannenanbach im Teilvunkl 61 ck dtz der Nenbausticckc Haiaer - Gusteriihcin lösten verdungen werden. Anne- bvldbrsic und Zcichn-inaen licacn au! dem Buieau der Eiienbabn - Bauabteilnni Lanaenanbachec Straße Nr.6 zur Einsicht ans. Erlterc können von dort. lolnnac der Vorrat reicht, aeuen oost- nnd beitest,zeldireie Einien- dnna non L00 Mk. in bar be zogen werden. Die Auge -nie werden nm.ö November IHI4 vornniiaao N Nbr aeöKnei. Zuichlnasirist 14 Tage. Doll- endnnasirltt 10 Wochen.

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