Ausgabe 
20.10.1914
 
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Am 7. Oktober starb den Heldentod fürs Vater­land unser einziger innigstgeliebter, unvergesslicher Sohn und Bräutigam

Gustav Wilhelm

Unteroffizier der Res., Inhaber des Eisernen Kreuzes

im Alter von 23 Jahren.

In tiefer Trauer: Ludwig Wilhelm und Frau Anna Wilhe.

Giessen, den 20. Oktober 1914. 10811

TurnvereinFnhn", Mnschenhcim Nachruf.

Als wackere deutsche Turner starben den Heldentod für das geliebte Vaterland unsere Mitglieder

ilicicmit Karl HM lllllmjsijikr tkrmm Sons

Infanterie-Regiment llfi.

Treue um Treue diesen Helden, deren An­denken uns beilig ist.

Muschenheim, im Oktober 1014.

07300 Der Vorstand.

Nachruf.

Am 13. Oktober starb den Helden­tod fürs Vaterland unser treuer Freund

Otto Keil

Wir verlieren in ihm einen guten Freund, dessen edle Gesinnung und Charaktereigen­schaften ihm bei uns ein ehrendes Andenken über das Grab hinaus sichern.

lose» Seine Freunde.

Ober-Bessingen, 18. Oktober 1914.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme an dem Verluste unserer unvergeß­lichen Entschlafenen sprechen wir auf diesem Wege allen unseren innigsten Dank aus.

Familie WinkelhanS

Margarethe Hocth, geb. Winkelhaus.

Londorf, 20. Oktober 1914. 10802

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verluste meines lieben Mannes

Wilhelm Bechthold

Unteroffizier im Landwcbr-Jnf.-Reat.771l«;

sowie sür die Teilnahme beim Heimgang meines lieben Kindes

Artur

spreche ich meinen herzlichsten Dank aus.

Margareth cBechthold und 2 Kinder.

Giehen. 10805

Hw

Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter bitten wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus­sprechen zu dürfen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Zakob Koch nebst Kinder.

10803

Gießen, den 20. Oktober 1914.

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Arbeit für die Frauen!

Biele Franen und Mädchen »nserer Stadt suchen Arbeit. Ich bitte die «ießener Frauen, zu helfen, daß sie sie erhalten. Auch die Frauen­welt muß am Fortbestand unsere» Wirtschafts­lebens Mitwirken und die Arbeitsgelegenheiten schaffe«, die sie nach Lage der Berhältniffe bieten kann.

Wer ohne Rot Dienstboten oder Laus­frauen entläßt, wer falsche Sparsamkeit übt, indem er notwendige Aufträge zurückhält oder alle Näharbeiten selbst besorgt, die er sonst durch bezahlte Kräfte verrichten ließ, wer überhaupt zu jeder «ncntgcltlichen Arbeit bereit ist und dadurch diejenigen verdrängt, die zu ihrem Unterhalte bezahlter Arbeit be­dürfen, der schädigt die gesamte Volkswirt­schaft. Arbeitgeben ist die beste Form des Wohltunö.

Arbeitsgelegenheiten werden zweck­mäßig bei dem städtischen Arbeitsnachweis (Asterweg Rr. 9) gemeldet, der durch sach­kundige Frauen unterstützt wird.

An gleicher Stelle wollen sich arbeit- snchende Frauen u. Mädchen melden, insbe­sondere solche, die im Nähen, Stricke», Bügeln und Waschen geübt find. [10777B

Gießen, den 18. Oktober 1914.

Ter Oberbürgermeister.

Keller.

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kesaWkttin Fmordio', WnMliiW.

Den Heldentod fürs Vaterland starb in Rnhland am 4. Oktober im 23. Lebensjahre unser Sangesbruder

Wir verlieren in ihm ein treues Mitglied, dem wir ein ehrendes Andenken bewahren werden. ____

Am 15. September starb den Helden­tod für das Vaterland unser treues Mitglied

Ernst Balke

Unteroffizier des Landwehr-Regiments 116.

Wir werden ihm ein ehrenvolles Andenken bewahren.

Giessen, den 18. Oktober 1914. 107820

Ortsgruppe Giessen im Deutschnationalen Handl.-Geb.-Verband.

Ludwig Schmidt

Reservist im Infanterie-Regiment 167 .

VJ i -

Danksagung.

Allen, die uns bei dem Verluste unseres lieben Sohnes, Bruders und Schwagers

Semmy Rothenberger

ihre Teilnahme erwiesen haben, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. io»«*

Giessen, Frankfurt a. M., New York, 20. Oktober 1914.

Frau Louis Rothenberger Ww. Simon Schönthal und Frau Moritz Rothenberger und Frau Curt Oppenheimer und Frau Rechtsanwalt Elsoffer und Frau Eugen Rothenberger, Referendar

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme an dem uns so schwer betroffenen unersetzlichen Verluste sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank.

0 - 40 ° Familie Heinrich Loos.

Gießen (Licher Str.), 20. Oktober 1914.

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Treu bis in den Tod.

Auf Frankreichs Erde starb am 5. Oktober nach Gottes Rat­schluss bei einem Sturmangriff, nach Teilnahme an vielen heissen Kämpfen, den Heldentod fürs Vaterland unser innigstgeliebter, herzens­guter, hoffnungsvoller, einziger Sohn, Bruder, Schwager, Enkel und Onkel

Otto Müller

Reservist in <ler 4. Kompagnie Infanterie-Regiments 116

im Alter von 23 Jahren.

Lang-Göns,

19. Oktober 1914.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen:

Familie Johs. Georg Müller II. Familie Wilh. Wenzel Johs. Müller XXXI.

07393

Nachruf.

Den Heldentod fürs Vater­

land starben

am 26. September

Wilhelm Jung

Unteroffizier d. Res. i.Res.-Jns.-Regt .81

am 4. Oktober

Karl Hofchach

Gefr. der Landwehr i.l.Gard.-Rgt.z.F.

Wir verliere» iu dem letzteren den be­währten Vorsitzende» unseres Vereins, in beiden treue Kameraden.

Ein treues Andenken bleibt den Tapfer» in unfern Reihen bewahrt. 10810

Tcr Kriestervercin Lützellinden

ii.

Wf/\ Den Heldentov sür das Vater- I land starben auf dem Felde der Ehre in Feindesland unsere Kameraden

Uiitkklijf.i».Rts.KlirIAe!miiIltr Sieicrnift Sari LuM

In den Gefallenen verlieren swir zwei liebe Kameraden, die sich allgemeiner Wert­schätzung der Kameraden erfreuten.

Ehre ihre»» Andenken.

Lardenbach, 19. Oktober 1914.

Der Krieger-Verein.