Ausgabe 
20.10.1914
 
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Krieg Spressequartivt befindet sich seit einer Woche in dem befreiten Przemysl. Wir sind Zeugen des Rumpfes, der vor den äußersten Forts im Osten der Festung! zwischen der Erslchcrrmse und der flftrchhut der Mrü-ckweichen- den russischen Belagerungsarmee tobt, die ungeheuer stark verschairzt ist. Meiner Ansicht nach sprechen alle Anzeichen dasirr, daß der Kamps für uns einen günstigen Fortgang nehmen wird. Przemysl ist in gehobener Stimmung Gestern ist das erste Postauto eingetroffen und iourde von der Be­völkerung und der Arme« jubelnd begrüßt An eingelnear istegenstäirden herrscht vorläufig Mangel, doch ist die Wieder­kehr normaler Zustande uumitteKiar nach Eröffnung des Bahnverkehrs tzu erwarten. Die sanitären Berhält- ni s s e der Bevölkerung und der Besatzuivg sind außerordent­lich zufriedenstellend.

London, 19. Olt. (WDB. Nichtamtlich.) Der mMtä- rtsche Mitarbeiter derMornirrg Post' schreibt, es sei klar, daß im Osten die Entwicklung nicht ganz erwartungs- gcmäh vonstatten gehe. Die Schlackit, die in der Nähe von Krakau erwartet wird, werde viel' weiter östlich geschlagen tverdeu. Die Russen, die zu Beginn des Krieges die Initia­tive ergriffen haben, seien inzwischen genötigt worden, diesen Borteil aufzngeben und dem Gegner den Angriff zu über­lassen. Die vorrückenden deutschen Truppen waren deshalb imstande, die Weichsel ohne besonderen Widerstand zu über­schreiten. Der Mitarbeiter särt fort, daß die Bedeutung Przemysls jetzt hervortret«, und es sei bedauerlich, daß es mißlungen sei, die Festung zu nehmen,

AirS Kamerun.

Berlin, IS. Okt, 12,56 nachm. (Priv.-Telegr. Ctr. Mn.) Der Ausbruch des Krieges hat nach einer Meldung der ,M>loirftrlkorrespondeuz" zu hochverräterischen Umtrie- ben unter den Eingeborenen in Kamerun geführt, namenv- lrch unter den Duala, und nach derselben Korrespondenz ist ans Anordnung des Gouverneurs (Abermaier der Haupt- >ebsführer Manga Bell, der schon während der Ent- cignnngsverhaudlungen sich anffässisch zeigte Einge­richtet worcken

(WTD.) Berlin, 19. Okt. (Nichtamtlich.) Zn der Hinrichtung Manga Beils erfahren wir, daß feine hoch­verräterischen Machenschaften, die er mit dem Tode gebüßt hat, nicht mit dem gegenwärtigen Kriege, sondern mrt dem EnteignuugSstreit zusamnrenhaugen.

Unruhen in Indien und Aegypten.

Konstantinopel, 19. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter geben eine dem halbamtlichen afghanisckftn Organ ,,Sar a d j nlaHbar" entnommene Meldung wie­der, nach der infolge der Verhaftung des nruselmanischen Offiziers Mehmed Hafiz, des Bruders der Fürstin von Bhvpal, einer der bedeutendsten muselmanischen Für­stinnen Indiens, sich die Stämme, deren Chef Mehmed Hafiz ist, erhoben haben. Der englische Generalgouverneur habe versprochen, dem Gefangenen die Freiheft wiederzu- aeben. Der aufständische Stamm Djibbour drängt die In­der zur Erhebung gegen die Engländer.

Konstantinopel, 19. Okt. (WTB. Nichtamtlich^ Wie das BlattTasvir i Efklar" erfährt, haben die Eng­länder in den letzten Tagen 120ägyptische Beamten abgesetzt und 300 ägypsische Offiziere aus dem Heeres- verband entfernt. Man ist der Meinung, daß diese Maß­nahmen getroffen wurden, um die Situation der Eng- fiiitber in Aegypten zu retten.

Monstantinopel, 18. OS. (8MB. Dichtamüich.) Die Blätter haben von glaubwürdiger Seite erfahren, daß die Mn selmanendes Somalilandes sich erhob« n haben und die Stadt Derbera, den Hauptort der Kolo­nie, unter dem Oberbefehl von ztoei Scheichs angegriffen haben. Sämtliche englischen Offiziere der Garnison sind gefangen genommen und die Stadt van den Muselmanen besetzt worden. Berbern ist fett 1884 englischer Besitz. 1871 wurde der Hafen von der ägypttschen Regierung besetzt und als Freihafen erklärt.

Konstantinopel, 19. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Me Blätter berichten, daß ein deutscher Kreuzer die im Bau befindliche Eisenbahnlinie von Dschibuti nach Adis Abeba, welche von den Franzosen gebaut wird, bombar­diert habe. Me Strecke sei ze r st ö r t worden, wobei auch die Niederlassungen der französischen Kolonie Schaden ge­litten haben.

Araberaufstände.

Kvnstantinopel, 19.Okt. Nach anthenttschenMit­teilungen des BlattesTasvir-i-Efkiar" wurde die afri- kanisch-englischeKolonie Berberse von dem dor­tigen Araberchef Mola Mehmed Abdula erstürmt. Sämt­liche Engländer wurden gefangen genommen; man erwartet weitere arabische Angriff«. Die englische Regierung in Aegyp­ten hat eine Anzahl Beamter und 200 Offiziere dorthin ent­lassen.

Anegrdrieft aus dem Osten.

Bon nuferem zum Osthccre entsandten I

(Unberechtigter Nachdruck, auch irnSzugSroetft,

Bei schanzender Kavallerie.

Armee-Oberkommando Ost, 14. Ott.

Zweitausend Meter etwa vor dem Schützengraben, in dem ich IM,c, siLht nmn Gestalten sich eilig bewegen, über erb er flachen Erdsalte verschwinden in Deckung des russischen Schützengrabens. Ter Jäger, der neben mir an der Gewehraustage lehnt, erzählt dabei, die kurze Pfeife im Mundwinkel, daß er gestern nacht die Feldwache in dem kleinen Gehöft rechts vor uns hatte. Gegen MorEst kanren zwölf Russen in voller Ausrüstung, sich zu ergeben.

Tie russischen Fcldtvachen scheinet, bi« Gftrgenhöit, sich' davon machen zu können, au,'diesem Teil der Front reichlich zu benutzen Sic klagen über äußersten Mangel. Aeußerungen, die aber kaum zu verallgemeinern such, da der Verpslegungsdftnst der Russen sonst allzu gut zu arbeiten scheint. Ueberhaupt habe, den Eindruck, daß der gerad- an dieser besonderen Stelle der Front eingesetzte russische Armeeteck besonders minderwertig ist und daß die russische Absicht auf andere Ziele gehen muß, als unsere Linie hier emzudrücken.

Freilich haben die deutschen Truppen selbst einem Gegner nie diesen russischen Divisionen teilweise unglwMichc Gefech­ten vor gemacht.

Als wir die Laufgräben der Jäger verliehen diesmal hatten die Russen keinen sowarnten Empfang"' für uns übrig wie bei Ostankrno, ließen wir unsere Wagen über die sumpsigen Wiesen im Schutz« von ein paar Hügeln weiter fahren, um Kavallerieabteilungen tzu besuchen, die sich erngc- araben hatten. Da es darauf airkam, den Russen ausge­dehnte Schützenlinien zu zeigen, hatten unsere braven Reiter, die uni« besonders schweren Verhältnissen hier im Osten schon ge­nug gearbeitet hatten, Spaten, Brett« und Stroh rrqnirieri und geschanzt. Bor Morgengrauen ritten sie dann zu ihren Stel­lungen. die Pferde wurden weit« rückwärts versorgt, und mach­ten JnsaMeriedienst. Jedenfalls taten dieSchühenlmien" durch­aus ihren Menst.

D« hrgei» war ab« mm einmal in die Kavallerie gefahren, und da st« Infanterie «fetzte, bchchtzoy sie «och gleich mft Unter­

stützung von ein paar Piomeren. dir nötige Artillerie, ichwerr und leichte, zu liefern. Plan baute mit Hilft von alten Protzen, Wagendeich'cln und äholiiMi schönen Dingen kimstvoll« Artckleri.'- stellungen Ein ,oen,g vorwärts ivurdc eine nette Wuronuchle zur Positionsetteichftrung für die Russen aus allen Tonnen ailsgebaut. Ein sehr schön eingesetzt« Bsikenbairm wollte mcht recht wachsen, wie Mir der Kürassl«lcutnant, d« Kommandeur dies« schwer«! Batterie, klagte Gestern hatten ihm die Russen eines sein« besten Geschütze entzw« geschossen, heute nachmit­tag lvar es ab« schon toicd« in Position. Namentlich d« Muni­tionsnachschub zu dies« Batterie wäre glänzend geregelt.

Ich sah die Scheinstellung von rückwärts und dann <nrcf> mit der nötigen Vorsicht von der vorderen Sefte. Ae wftkie verblüffend echt. Namentlich die russischen Flieg« können unmöglich andere Meldungen als von bedeutenden deutschen Geschützstellungen ge­bracht haben.

Dft Pserde haben sich bei dies« JnstmterictStigkeft pnd dieseni Geschützdienst ziemlich «holt. Sie hatten es auch recht nötig. Neulich, als die Kavallerftbrigade Wied« einmal aus zwei Tage verschwunden war, ist mancher Gaul achtundvftrzig Stunden nicht abqesottelt worden. Es wnrde eben wirklich geritten nach dem Rezept! was Mann und Roß l>«grben. Es war .trotzdem eine schnöe Zeit für die Reiter. Ae hatten große Teile d« russischen Kolonnen gepackt, und es gab tausend Sachen im llebersbrß dft sft jetzt, wie sft behaupteten, kaum dem Namen nach kannten. Damals schaffte sich auch jede Schwadron eine russische Feldküche an, einen russischen Weinkell« üb«dfts. Me Feldküche ist meistens geblieben. Mr Weinkell«? Eine Flafche Rotspohn wurde setzt verteilt". ES wurden mindestens ein Dutzend Vorschläge gemacht, wie man das edle Naß verwenden könnte. Schließlich wurde es zur Feier eines neuen Rittmeisters bestimmt. Me Fei« sollte in einem ziemlich schmutzigen Bauernhaus ftvttfindcn, das als das beste Quarfter galt. .Das schlechteste habe ich nicht gesehen...

Früh« hatten dft Russen wenigstens für die deutschen Reit« gesargt Ihre Granaten sielen in einen d« zahlreick^n Sec» auf einer Seite d« russisch-deutschen Grenze. Abgesehen von dem prächtigen Bild d« meterhoch aussteigenden Wassersäule», sprang bei dies« Beschießung das köstlichste Fischgericht heraus. Der einsetzmde Wind iPulte Hunderte von pfimdschveren Hechten und Karauschen ans Land, die d« Druck d« krepi«end«n Granaten betäubt hatte.

Ms wir die Stellungen 'äbgiugen, scksienen dft Russen ab« zu Granatkunststück«! keine Neigung zu haben. Den ganzen Nach­mittag wurde eine Granate verfeuert Es sollen übrigens, wft ernsthaft versichett wurde, an zwei Stellen russische Vorder­lader in Position gestanden haben. Man soll sogar zw« von ihnen erob«t haben. Es ivird allerdings sehr viel recht bestimmt erllätt, und ovrkäusiq möchte ich dft Geschichte keineswegs in dies« uiikommentftrte» Form als sich« hinstrllen, ab« daß an Stelle der aufänglichen russischen Geschützstärkr ein gewisi« Mangel eingetreten ist, scheint in d« Tat der Fall zu sein. Man kann ja auch leicht zusammcnrcchnen, daß dft bish« von uns «»betten Geschütze einen recht «heblichen Brirchftck de? ursprünglichen russischen Geschützparkes ansmachen. Dft in Sftlkung gebrachten japanischen Geschütze, von denen ich neulich schrftb, könnwr diesem Ausfall, d« sich in letzftr Zeft ja beinahe täglich mehrt, sicherlich nicht ausgleichen.

Me Sauberkeft des russischen Schießens ist dabei überall gkeich- mästig. Me Arttll«ft scheint die beste Waffe d« Rusien zu sein. Auch hier in diesen vorgeschoben«! Schützengräben sah ich die russi­schen Granatlöcher regelmäßig vor d« Linft. Arbald sich jemand gezeigt halft, fielen die Treffer. Dft lleine Gruppe von uns Be- ttchterstackern war ja neulich auch inn«halb von fünf Minntesi tadellos eingetteist worden Wenn daS Material von gleich« Güte wie die Arbeft öer Beobachtung und d« Kanoniere war, müsste das Resultat ein ganz anderes sein. Ab« die Füllung d« russischest Gvanaten muß ftljlerhaft und ungenügend sein, freilich sind dft BodenvcrhSLnisse aufgewerchftr, lehmiger Boden auch mt- günstig.

Wft gehen in d« Senkung hinter dem niedrigen Wall und dem tiesen Graben, d« dft deutsche Schützenkette bezeichnet. En schmal« Strich, d« die Rnsien vor dem Emsall iu deutsches Land Purück- hält. Er folgt den Bicgungün und Erhebungen des Geländes, schmiegt sich üb«all kunstvoll an de» Rücken d« Hügel. Er ist wft ein Stahlband, das unsere Grenze umzieht, Jenseits beginnt dft russische Gewalt, Das Band läßt sich dehnen und bewegen, es schiebt sich hinein i» das fremde Land, und WM» ftxacnt Rücken ist deutsche Herrschaft.

Eben verlassen dft Kürassiere ihre La u f g r W eu, Sft Veiten rechts und links von unser» Wagst« Und frcaen sich, etwas zst hören. Den Mannschaften konnte ich schon vorh« von den schönen Dingen geben, die man nur zur Berftünng überfaiwt hatte.

Es muH für einen Kavalleristen ein ziemlich unangenehmes Stück sei», statt aus gutem Gaul Patrouille zu machen oder gar Attacke zu reiftn, den lftben langen Tag im dreckig» Graben zu stehen. Laune scheint trotzdem noch vorhanden za sein. Ein baum­lang« Kürassier besah sich andächttg die hohen, mächtigen Kürassierftftsel, die wft dft Sftbe n meftenstiefel im Märchen aus­sahen. Der anhaftende Lehm hatte sie zu förmlichen Ungeheuern vergrößert Er fang ein bekanntes Soldaftnlftd iu einer Um­formung, dftja nicht gerade heraorragend schön, ab« in bex Art, wft sft der Mann zu seinem Stftsetvamigen saug, oufftro r dmit l ich komisch war:

Ich kann nicht traben, äh steh im Grobe».

Maß Schildwach sttttz und Patrouille geh» und..."

Er legft den Ton dabei durchaus taä doSgehn". Nebenbei war er sonst im Zivilberuf durchaus nicht voettsch, sondern Dwgist, Der Zivilberus ist mttürlich im Felde nnftr keinen Umständen vorhanden, höchstens seine boauchbaren Seite» dürft» sich »eigen. In einem Dorf Vor Suwaltt hatte um» oll«lei nette Sachen gefunden und immer wieder jelbstverstälchlrch und trotzdem nnnti mied« gesagt bezahlt. Man war dabei, das Mittagttftn zusamnunzuftelle». Ein brav« Lmfar. Krftgssreinsillig«, meldete dabei, daß er außerdem glücksich ein Hluhn requiriett habe.

Man kommt nach dem selten opulenten Mahl mit nachfolgen­dem Kompott, Käse und Kaffte (!) ein wenig M sich selbst und ein neu ins Regiment überwftft»« Osfizftr verbiftstett sich in eine juristische Frage. . ,

Darf ich Ihnen vielleicht da nufer»ftknegsfreiwllligen, Herrn Amtsrichter N vorstellen, d« wied dft Sache glänzend expli­zieren!" sagt d« Rittmeist«.

Und Husar N. simpclt den» auchdienstlich" Fach, daß dft Herren grausend leben juristisch«! Gesprächsstoff a u fgebe», und lieb« dos beliebte Thema erörtern: Suwalki ist doch ein verdammt dreckiges Nest . . .

Wir fuhren zurück durch dft Rominteu« HeLe. Vor den mäch­tig«! Tannen, wie ich sft so schSn selten gesehen habe, flammte»

Birken irnd junge Ahörn«.

Me Dämmerung legft bald Schlei« üb« das Leuchten. Me Tannensvitzen standen dunkel und zackig gegen den Abendhimmcl. Das Lickt wurde dnnn, wie plötzlich, von den schweren Tanncn« mau«n völlig »«schluckt. Ans einmal Hub es an, laug und mäch- ttg Unit Er stark« Hirsch röhrft. Man hötte das Orgeln kurze Znt, dann war es Ml, nur das Klatschen der Pferdehuse vor nn- sern Wagen war auf d« nassen Sttaße zu hören.

Zuweilen jagte ein Reft« an uns oorüb«, »uweileu üb«holftn wir eine Kolonne. Sft saßen in ihft Mäntel gehüllt in die Wagen­ecken gekauert. Biele schlftjen, die Zügel fest um die Hand gewickelt. Dft abgetriebenen Pserde zuckftkten im Kolonuenschritt vorwärts.

Dann und wann begegnet uns ein Mann in voll« AusrüMng. Er geht im langsamen Marschschtttt vorwärts.Wo ist das 39. Re- flimntt?" So tragt der Bersvrengte vielleicht schon seit acht Tagen aus allen Sttaßen. Eben wenn « den Ort mühsam gesunden hat, ist das Regiment ipeiter and « zieht wieder im Marschschritt mit dem Assen aus dem Rücke», dem Gewehr üb« Schult«, weit«. ,Wo ist mein Regiment?"

An den Brücken schreck uns regelmäßig ein Landwehrmann seinWer da?" entgegen. Ein« fragte einnral statt dessenWer ist denn da?" Ab« « hat dafür das Gewehr schon im Anschlag.

Auf frei«em Stück Feld lodern Biwakseu«. Man hat dft Er­satzschwellen einer Kleinbahn zum Feuern benutzt. Me Glut ist so stark, daß d« warme Hauch bis zu uns h«üb«schlägt Man riecht gebratene Kartoffeln.

Wft tahrmi danach schnell«. Tenn wir nierken die Kälte, mrd

eine herrliche Strohschütte haben wft uns auf dem Hinweg in einem le«en Pfarrhaus reserviett.

Mein Wag«lgenosse und ich müssen plötzlich ohne jeden Anlaß lachen. Wir d«iken gleichzeckig an daS Bild, als zwei Kürussftre. Karabin« in d« Horch, in gebückter Stellung zu einem Beob- achtungsposten vor ihr« Schütz«ilinft schlichen. Dft 2 <thvaettr» hatten sich gar zu komisch abgehoben.Zu spaßig "

Dolle Kette dabei. Donncrwetftr!"

Es witt, mied« still. Me Pferd« trabe».

D« Himmel ist voll« Sterne.

Ich denke, daß sie über Millionen d«ckfche Soldaftn glänze», ine zu rhncn aujguck«! mck tausend Fragen und fttsenstarkem Ber- ftauen. Rudol f Brandt, KriegsberichftrKotftr.

Verlustliste.

Jnstmterie-Regilmmt Nr. 116. Airtzeu.

1. und 3. Batailkon.

AMancekles am 6., Pargny und Düaurupt vom 7. RS 1V.»

Hettet und La A«roille vom 17. bis 19. 9. 1914. Leib-Kompagnie: Res. Heinrich Simon II., Mtrna, vm. Musk. Heinrich Schött, Steiniurth, Kr. Lautmbach. vm.

Hmmist Friedricki Seiß .vohen-Limkmrg, Kr. Jserlolm, schvw.

Res. Matüäus Kvrngftbel, Altena, schvw. Res. Wilhelm Wundettich, Altena, lvw. Res. Konrad Nikolaus Hahn, Bebra, Kr. Rothenburg, lvw. Res. Otto Lust. Jlbeshausc», Kr. Laut«, bach, low. Musk. Joseph Ndickowiack, Wonne, Kr. Gelsen­kirchen, low. Untern ff. d R. Adam Lehr, Äullan, Kr. Erbach, tot. Res. Katt Kicbel«, Altena, tot

2. Kompagnie: Res. Heinrich Lachman», Pfordt, Kr. Lamftrback,, lvw. Res. Katt Dören. Altena, lvw. Res. Bern- bard Markus, Sllftna. lvw. Res. B-ttthasar WLh. Will, Ob«, scheid, Mllkr., lvw. Res. Wilhelm Bender II., VollertShausen, Kr. Wetzlar, lvw. Res. Wilhelm Lingaiberg, Wplingwcede, Kr. Preus, lvw.

4. Kompag.,ie: Gesi. (Snnrrb HazeMau». Dotzwald, Kr. Schlettstadt, lvw. Res. Katt Caspar, He,m«!shänsen, Kr. Als» fech, lvw. Gesi. d. Res. Heckrrich Ruth, Gießen, tm. llossz. d. Res. Wilhelm Eglh, Gießen, schvw.

9. Kompagnie. Uffz. d. Res. Ludwftk Hosiwrirn. Lollar^. Kr. Gießen, lvw. llffz. d. Res. Adolf OthlrnghauS. Winkhauft»^, Kr. Mtrna, lvw. Mnsk. Wilh, Heinr. Hsischhäusir, Seelbach, Kr. Ob«lahn, lvw. Musk. Fricdr. Heim. Regenbogen, Holzftr- hausen. Kr. Gels«ikirchen. lvw. Musk. Kml Bingtt, Gombach, Kr. Fttedb«g, lvw. Musk. Hermann Franz, Saßmannshause». Kr. Wittgenstein, lvw. Musk. Heim. Motzbach, Mainz, lvw. Musk. Wilh. Heppner, Sftwunheim, Kr. Friedberg. tot Musk. Jacob Scbömel, Badenheim, Kr. Alzev, schvw. MuH. Erich Thitt. Sftaschurg, tot Musk. Carl Phil Fraub. Mmbs- hcim. Kr. Worms, lvw. Musk. Lickw. Käis«, Stockuim kr. Arnstwrg, lvw. Musk. Heinr sturm, Berg-Neustadt, Kr. K«^ tot Res. Christian Bloch. Schlockckenri«!«», Kr Laifterbach, kdtrr,

Res. Heim. Lust I Eichelhain, Kr. Lautcrbach, lvw. Gesr. d. Res. Herm. Paul Atthm Hosse, Gießen, schvw. Res. Moejtz Mchwr, Feg«sheim, Elsaß, schvw. Res. Karl Butze», Frifchbvr», Kr. Lauterbach, lvw. Gesi. d Res. Johannes Thöt, Bönstadt, Kr. Fttedb«g, lvw. Res. Theodor Hosmann, Schotten, lvw.> Res. Johannes Krug, Schwarz, Kr. Alsfeld, lvw. WcHem. Georg Kätt, Engelrvd, Kr. Lauter bach, lvw Wehem. Frredr, Deppler, Hörgcnau Kr. Lanterbach, lvw. Res. J>hanueS Stchc. Storndott, Kr. iMZsild, lvw. Wehrm. Johannes Spöhrer, Hörgenau, Kr. Lanterbach lvw. Wehrm. Thovd. SJnT Freedr. Zeiße. Marlmrg, lvw. Musk. Balthasar Metz, Kejlelback». Kr. Gießen, lvw. Musk. Johann Schmull, Weckenckorf, Kr. Gelscn- kftchen, lvw. Wes. Wilh. Fricdr. Schmidt Werdcns, Kr. Wetz­lar, tot WnSk. Adolf Prftnms, Gefftullrchen, bot Wehrm. Tambour Phil. Opp«, Ettinghausen, Kr. Gießen, lvw. Bczc- ftldw. d. R. Heinr. Blaß, Jugenheim, Kr, Bilden, lvw llffz. Heinr. Jung, Grünmgen, Kr. GftHen, lvw. Gttr. Otto Groß, Obbornhofen, Kr. Gftßem lvw. MuSk. Max Map«, Groß- Gerau, lvw. Gesi. Hermann Sack, llttche. Kn Gießen, lvw.

Musk. Sftphan Smaed», Dukowrua, Kr. Schildbag, lvw

Gesi. Katt Pfciftr, Gießen, lvw. Musk. Georg Engel, Gmrftohcim. Kr. Piaing, lvw. Musk. Fricdr. Katt Fisch«, Derrdingr», Kr. Maulbronn, lvw. MuSk. Gottfr. Otto Fischer, Franftnherm, Kr. Dernbach lvw. Musk. Martin G«jer, isirthen. Kr. Mainz, lvw Musk. Josef 8en*, Kostheim. Kr. Mainz, kvw. Musk. Heinrich Mohn, Sftfttbach, Kr. Büdingen, lvw. MuSk, David Pollak, Egttsbach, Kr. Offenbach, tot Musk. Georg Schaub, Boden heim. Kr. Oppenheim, lvw. Musk. Friede. Echiedhttm, Worms, lvw. Musk Johann Schlnnp, Gunftrsblum, Kr. Ovvenheck». lvw. Res Heinrich Männche, Ehrckigshause». Kreis Alsftld, lvw R« Lud­wig Schombert, Kirtdorf, Kreis Ällsfttd, lvw. Gesiecker Hcmrich Weinberg«, Langenhain, Kreis Lauftrbach tot Gesi. Konrad Kögl«, Klein-Felda, Kr. Msseid, lvw. Gesi. Karl Klar, Wißmar. Kr. Wetzlar, lvw. Res Karl Rfthch Lollar, Kr. Gießen, lvw. Res. Adolf Leim, Ehringshausen, Kr. Msfeld, lvw. Res. Wilhelm Sames, Grüningen, Kr. Gießen, lvw. Res. Hermann Groftnsohn, Älftna, kvw. Res. Paul Münz«, Mt-N«cheidau, Kr. Wohlan, lvw. Gef. d Res.

a Heinr. Falk, Bmgsolms, Kr. Wetzlar, lvw. Res Heinrich Mfchhauftn, Kr. Wcßlar, lvw. Gesi K Re, Wilhekm Krecking, Heuchelheim, Kr. Gießen, lvw. lloff». d. ilfts. 8p. Ludwig Necb, Angersbach, Kr. Lanterbach lvw. Res. Fritz Schäfer, Mandeln, Dillkr., schvw. Wehrm. Katt Boß. Hör>

S , Kr. Laut« bach, lvw. Res. Heinrich Holler, Hörhich ., lvw Res. Georg Krug. Schwarz, Kr. Wftch schvw. Wehrm. Johann Ochs, Hörgenau, Kr. Lcwftrbach lvw. Gesi d. Res. Wilhelm Sbütz, Oberndosi, Kr. Wetzlar, lvw Wust. Ernst Pefttz, Wiesbaden, lvw. MuSk. Heim. Dell«, Hillesheim. Kr. Hannov«, lvw. Musketier Stanislaus Kacz marek, Kadzewo, Kr. Schrimm, verw Musk. Georg Pftifftr II., Groß-'Bftbem». Kr. Dieburg, verw Musk. Wilh. Gregor Röd«, Raununget^ Kr. Kissingen, verw Musk. Johann Dfttz l., RüddingShalga^ Kr. Gießen, verw Musk. Ehristia» Gräff, Härdt, Kr. Stvaß» bürg, verw MuSk. Heinr. Phil. Mackh. Bürget Kr. Offeir- bach verm. MuSk. Jakob Reibold, Eberstadt, Kr. Darmstadt verw Rsi. Heim. Otto Scharf, Heiinertshausc», Kr. Alsftld, verw Res. Katt Fischer III., Ober-Glaen, Kr. Alsftld, verw Res. Heinrich Bocher, Lehrbach Kr. Alsftld, verw Res. Heinrich Hciberisdaujen, Rntftrshausen. Kr. Gießen, verw Res Lob. List, Frischborn, Kr. Lanterbach verw Res. Peter Gustav Loos, Aaldenb«g, Kr. Gelnhausen, verw Res. Stet Johann Hosmann II., Metzlos-Gchag, Kr. Lautcrbach, verw Res. Konrad August Schiff« V., Mandeln, Dillkr., verw Res. Karl Heim. Hahn, Burgsolms, Skr. Wetzlar, vermißt Res. Ettch Konr. Wckd. Rain, Burgsolms, Kr. Wetzlar, vm. Res. Heinr. Lust II., Engelrod, Kr. Lauftrbach vm. Gesr. d. R Ang. Herbst, Burgsolms, Skr. Wetzlar, vw Gesi. d. L Johs. Habich, Engelrod, Kr. Lauftrbach, vm. Gesi. d. L. Wett Krecking, Hwichttheim, Kr. Gießen, vm. Res. Wilh. Röth Msfeld, vm. Wehrm, Heinr. Schnitt, Alten-Buseck, Skr. Gießen, vm. Res. Konr. Wilh. Heim. Skein«, W«dori, Kr. Wetzlar, vm. Res. Alb. Blag ge, Wallstett, Skr. Braunschveig, vm. Res. Wilh. Jürgens, Haspe, vw Res. Peter Kilian, H«nsl»im, Kr. Worms, vm. Res. Wllh. Baumeister, Wattenscheid, Kreis Ättsenktrchcu, vw Wehrm. Heim. Greb, Engttrod, Skr. Lautcr­bach vm. Rsi. Mb«l Httde, Brühl, Kr. Siegen, vm. Wehrm. Wilhelm Krecking, Heuchesheckn, Skr. Gießen, vm. UMervff. d. R. Ehristian Kftnzlc, Osrngen, Kr. Donaucschngen, vm. Musk. Skarl Em«, Billingen, Skr. Gießen, vm. Ptusk. Katt Klein, Mousep, Kr. Samburg, vm. Musk. Otto Johs. Adam Mühl, Fttedb««, Kr. Fttedb«g, vm. Musk. Karl Schäfer, Mciß«iheim, Skr. Lohr, vm. Musk. Ernst Wett«, Versevörde, Skr. Aftna, vm. Gesi. d. R Heim. Habicht, Engel­rod, Kr. Laut«bach, vm. Lies. Ludwig Heinr. Krmrs, Burg­solms, Kr. Wetzlm, vm. Res. Friedttch Martin Schäsir, Man­deln, Dillkreis, vm. Gesi. d. R Christ. Heinr. Daum«. Garbenheim, Kr. Wetzlar, vm. Airs. Theodor Heinr. Louis Grote, Kleinsttda, Kr. Cttle, vm., Res. Karl Rah», Eichttham. Oberhcsft». tot