Ausgabe 
30.9.1914
 
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Liebesgaben für die Trappe», welche auch die ersorder- n Fahrtausweise auszustelkn hat. Das Generalkom- m do verfehlt aber nicht, darauf aufmerksam zu machen, pt diese Art der Beförderung von vielen Zufälligkeiten ab-

? , ft und daß keinerlei Gewähr dafür übernommen werden l> i, das; diese Automobile iwer das Etapyengcbiet hinaus jo en dürsen. Als sicherstes Beförderungsinittcl für Liebes- g ; n sind nach wie vor die vorn 28. September an frei« 8 'denen Sendungen durch Vermittelung der Jmmobilen- W apen-Kominandanturen Skr. 2 in Frankfurt a. M.-Süd, ft! :lerer Hasenpfad 5, und Nr. 3 in Darmstadt, Postamt Ih enntzen.

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IM FELDE

erwarten unsere Angehörigen aus der Heimat Nachrichten über die Vorgänge daselbst und über die Ereignisse und Fortschritte auf den Kriegsschauplätzen. Durch die regelmäßige Uebersendung des

Gießener Anzeigers

kann mancher lebhafte Wunsch erfüllt werden. Die Nachsendung des Gießener Anzeigers ins Feld erfolgt am zweck­mäßigsten durch die Post. Man bestelle ihn deshalb bei den zuständigen Post­ämtern vom I. Oktober an unter genauer Angabe des Namens, des Armeekorps, der Division, des Regiments un d der Kom­pagnie. Außer dem üblichen Bezugspreis

E erhebt die Post nur eine monatliche Umschlaggebühr von 40 Pfennig. Be­stellungen nimmt außerdem entgegen die

Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers.

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** Trauerfeier für Rechtsanwalt Kaufmann, dem sinnig geschmückten Konfirmondmrsaal der Markusgememd« cde am Dienstag abend die von dem Verein ehemaliger 6 c r zum Gedächtnis seines ersten Vorrtzenden, Rechtsanwalt ct Kaufmann, veranstaltete Trauerseier abgehalten. Rach ingung des LutherliedesEine sestc Burg ist unser Gott" hielt zweite Vorsitzende, Obertelegraphenassistenl R e i tz eine An- ache, in der er in trefflichen Worten die Verdienste des Ge- enen um den Verein, wie seine stete Hilfsbereitschaft für die neraden hervorhob. Der Verein werde seinem ersten Vor- 'nden ein dauerndes Angedenken bewahren, ebenso dem gefalle» c anderen Kameraden Klein, Happel und Hütten» r g e r. Die Gedächtnisrede hielt Psarrer Schwabe unter grnndelegung des Textes: ..geben nnr des Herrn" usw. Pfarrer iwabe zeichnete ein treffliches Bild der Dabingcschiedenen und rer Verdienste um den Verein und seine Mitbürger, seine Be- >ung in Rede und Schrift, seine liebevolle Hingabe als Gotte ) Vater, und seine unbegrenzte Vaterlandsliebe Trauern soll- wir um die für das Vaterland Gesallenen, aber nicht lammern

> verzogen, die um das Höchste auS dieser Welt Gegangenes rden fortleben in imserem Gedächtnis. Der Herr Pfarrer gab

Hoffnung Ausdruck, daß die Opfer, die zur Verteidigung des lterland gebracht wurden, die nicht umsonst gebracht worden, daß Früchte tragen zum dauernden Frieden und zum Heile des irschen Volkes. Mit Gebet und Segen wurde die Gedächtnis» er geschlossen.

** Gichener freiwillige Feuerwehr. Am Mon- i fand die letzte diesjährige Uebung statt, die nicht gut be­bt war, da nach der leiden Einberufung 45 Mitglieder zum ilitärdienst cinrückten und der größte Test von dieser bereits t Anfang des Krieges im Feld steht. Durch die stete Bereitschaft : Feuerwache am OßwaldSgortcn und dadurch, datz die noch an- scndcn Feuerwehrleute nunmehr mit der Handhabung sämtlicher räte vertraut sind, wird auch noch die kleine Schar von Feuer» brlcuten in Gemeinschaft mft der sreiwüligrn Gailschen Feuer- hr, bei Ausbruch eines größeren Brandes ihren Ausgaben noch li und ganz gewachsen sein. Immerhin würde es gern gesehen nn aus den Kreisen der Bürgerschaft sich Leute zur Ausbildung Fcuerlöjchdienst und als aktive Mitglieder meldeten. Es kann- l auch in diesem Jahre eine Anzahl Kameraden Dienstauszeich- ngen verliehen werden: es erhielten das vom Großherzog ver- henc Ehrenzeichen für 25 jährig« Dienstzeit die Kameraden Wenzel und Schloffermeister K. Schmidt. Das von der Stadt rliehene Diplom für 1b jährige Dienstzeit erhielten die Kame- dcn K. Herbert und K. Heck, das Abzeichen für 2V jährige Dienst» ct die Kameraden H. Barth, K. Schmidt und C. Vaubel, für

> jäbrige Dienstzeit die Kameraden H. Blum, C. Löivcr und . Schreiber.

Landkreis Gießen.

-ch Langsdorf, 29. Sept. Bon Langsdorf wurden an is Kreiskomitee fürs Rote Kreuz und Kriegshilfe in ictzen abgeliescrt: 2210 Stck. Eier, 6 1 /* Ztr. Gemüsekohl, 3 Ztr. nrken, IV, Ztr. rote Rüben, 0,34 Ztr. oberird. Koblraben, 20 Psd. eviel «zur Verfügung stehen noch 4 Fässer Salzbobnen), 123 Psd. räucherte Wurst, 145 Pid. Schinken und Speck, 85 Stck. leinene ettüchcr, 38 Teckbettbezüge, 77 Liiienbczüge, 207 leinene Hem- :n, 14 Haitdlücher, l leinenes Tischtuch, 3 bezogene Federkissen, inenc Fußlappen. 163 wollene Hemden, 183 Paar Strümpfe, 7 Leibbinden, 13 Paar Stauchen und 607,50 Mark in barem >elde. Vorder wurden nach Dormstadt abgcführt 407,05 Mark nd 56,31 Mark.

Kreis Büdingen.

Büdingen, 29. Sept. Aut Vorschlag des Kreisausschusscs bew'lligte der K r e i s t a g für bedürittge Angehörige von Fcldzugs- leilnehmern eine besondere Kreis Unterstützung bis zu 50 Prozent der Reichsiätze. Bisher imirdeu 1050 Personen mit rund 22 700 Mark unterstützt. Zur Deckung der Ausgaben für die Kricgsimter- stützungen wird zunächst ein den Jahren 187071 entstammender Fonds von 10 360 Mark Verwendung finden, später sollen Anleihen ausgenommen werden. Ter Voranschlag für die Unterhaltung der Kreisstrahen im Jahre 1915 wurde mit 182 502 Mk. (gegen 184 493 Mk. im Vorjahr) genehmigt. Für die Landarmenpslege bewilligte man 4107 Mk.

Kreis Schotten, n. Schotten, 29. Sept. Ten Ehrentot für- Vaterland starb Lehrer Karl Pvrtwich von hier als Unteroifizier der Reserve im Jnf.-Rgt Nr. 116. Unsere Schule verliert in dem Gefallenen einer ihrer tüchtigsten Lehrer. Der hiesige Gemischte Chor beklagt durch seinen allzuftühen Tod den Verlust seines hochgeschätzten musikverständigen Dirigenten, und der Volksbildungsvercin einen seiner treuesten Mitarbeiter, der gleichzeittg das Amt eines Büchcrwarts versah. Portwich, aus Bad-Nauheim gebürtig, war hier eine Reihe von Jahren als Lehrer läng.

Kreis Fricdbcrg.

L. Friedberg, 29. Sept. Heute nachmittag trafen eine größere Anzahl s r a n z ö s i s ch e, russische und englische Verwundete, Lssiziere und Mannschaften, hier ein. Sie kamen in eines der hiesigen Lazarette.

h. Vilbel. 29. Sept. Ter nach Belgien zum Bahndienst be­orderte Dilsswärter Kilian Z i r k e l b a ch von hier wurde dort von einem Posten erschossen. Vermutlich hat Zirkelbach den Anrui über­hört, woraus der Posten Feuer gab.

Starkenburg und Meinhrssen.

Darmstadt, 30. Scpt. Der älteste hessische flammet» Beamte, Kanzleirat i. P. Peter Schäfer, ist am Sonn­tag hier im fast vollendeten 84.Lebensjahre gestorben. Er war über ein halbes Jahrhundert hindurch Sekretär der Ersten Ständekammer und konnte schon vor mehreren Jahren in beneidenswerter Frische und Gesundheit sein 50jähriges Dienstjubiläum begehen.

m. Lfsenbach, 30. Sept. Ein größeres Scha­denfeuer brach gestern abend gegen 8 Uhr in dem am Schncckenberg gelegenen Kalkwerk von Alexander G v i x aus, wobei der große hölzerne Luftsck)>acht der Kalkbrennerei ein Raub der Flammen wurde.

F. C. Mainz, 29. Sept. Ti: Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, eine Eingabe an die zuständige Behörde zu richten, worin die alsbaldige Festsetzung von Höchstpreisen für Getreide und Mehl für das ganze deutsche Reich beantragt nnrd, da die mit der diesjährigen guten Ernte in Widerspruch stehende übertriebene Preissteigerimg besonders für Getreide und Mehl in hohem Maße die VolkScrnährung gefährde.

Hessen-Nassau, rr F r a II k s u r t a. M., 29. Sept, Heute mittag hat der 67jährige Hätner Ebristoph Hensel in Bockeuheim, Leipziger Straße 42. in einem Anfall von Eöcrsnchl seine 50jährige Ebesrau durch einen Schuß in de» Kops getötet »nd ist daun aus seiner Wohnung geflohen, nachdem er sich, wie Anwohner behaupten, auch einen Schutz in die Brust begebracht hotte.

Schwurgericht.

th. Giene», 30. September.

Gestern veibnndelte das Schwurgericht wieder unter Aus- schlnü der Oesseullichkeil gegen den vcrheiraielen 3 «jährigen Kutscher Johannes Ai a r s ch e w s k a , geboren in Zlenlcheivo, Kreis Posen, der wiedcrbolt ivegen Tiebsiabls, darunter auch mit Zuchlbaus. vorbestraft ist. Ter Angeklagte, der zuletzt aus dem Ludwigshos bei Leihgestern in Tiewl staub, ist beschuldigt, in zwei Fällen, am 96. Mai und am 6. Juli, gegen polnische Arbeiterinnen den Ver­such und ei» volleiidctes Silllichkeitsverbicchen begnügen zu haben. Tie An'lage vertrnt Gerichtsassessor st n a n b : Verteidiger war

Rechtsanwall Geb. Iustizrat 91! e tz. Außer einem Tolmctscher der Angeklagte sprach stiebend deutsch waren süns Zeugen ge» tadeu, doch war eine der Hanvlbelastuiiqszeiiginiien, eine Polin, dem Termin ierngeblieben. Nachdem die Geschworenen eine der Echnldiragen verneint, das Porliegen eines Silllichkcitsverbrechens aber bejaht, dem Angeklagten auch mildernde Umstände bewilligt hatten, verurteilte ihn der Gerichtsbos z» 1 Jahr 8 Monaten Geiängnis, lehnte auch die Anrechnung der UnteisuchmigShait ab. Der Vertreter der Anklage hatte I Jahr 3 Monate als ausreichende Kühne lür die Tat des Aiiaeklaaten bcanlrnal._

QattdeL

w Frankinrl a. 911., 29. Ceot. (Nichtamtlich.! Nach einer Mitteilima des Verbandes zum Schutze der Deutschen Tabak- industrie ist ebenso wie die Zignrelteiilabrik I a s m a tz i, A.-6).- Tresden, auch dieFirnmA. Balschari in Baden-Baden unter Etaatsanisicht gestellt worden. Die Beteiligung englischen Kapital« wurde also bei beiden Firmen nunmehr auch behördlich kestaestellt. _

vermischte».

* Das erste öffentliche Denkmal Hindenburgs ist bereits in Berlin errichtet worden. Es ist eine in Marmor ausgesührte Büste von Professor E b e 1 1 e i n , di: an der Straßen­front des zum Eberlcin-'Musc um eingerichteten HauieS am Lützow- Uscr Ausstellung gefunden ha! An der Ttiriiseitr ist folgende Jnsckirist eingemeihelt:Dindenburg, der siegreiche Führer der Ostarmee 1914".

WcttcrauSsichten in .Hessen am Donnerttag, de i 1. Cft. l 'tl: Meist trocken, wechselnde Bewölkung, nördliche Winde, nachts kalt

Letzte Nachrichten.

Reue von französischen Geistlichen bestätigte Grcueltaten der Franzosen.

(WTB.) G r o ß e s H a n p t g u a r t i e r , 30. September. (Amtlich.) Ter Generalstabsarzt der Armee und Chef des Sanitätswesens von Schjerning hat dem Kaiser folgende Meldung erstattet: Bor einigen Tagen wurde in Orchies ein Lazarett von Franktireurs überfallen. Bei der am 24. September gegen Orchies unternommenen Strasexpedi- tion durch das Landwehr-Bataillon Nr. 35 stieß dieses aus überlegene seiichliche Truppen aller Gattungen und mußte unter Verlusten von 8 Toten und 35 Berwundaten zurück.

Ein am nächsten Tage entsandtes bayerisches Pionier-Batail­lon stiieß aus keinen Feind mehr. Es fand Orchies von den

Einwohnern verlassen. Im Orte wurden 20 beim Gefechte am vorhergehenden Tage verwundete Deutsche grauenl-ast verstümmelt aufgefunden. Ohren und Nasen waren ilpien abgeschnitteii und man hatte sie durch Einfuhren von Säae- mchl in Mund und Nase erstickt. Die Richtigkeit des darüber aufgenommenen Befundes ist von z-wei französischen Geist­lichen unterschriftlich bestätigt. Orchies ist dem Erdboden gleich gemacht.

Die Beschießung der Forts von Antwerpen.

Amsterdam, 29. Sept. (WTB. Nichtamtlich.)Tele- graaf" meldet aus Antwerpen: Am 28. September nachm, haben die Deutschen mit der Beschießung der Forts Waelhem, «t. Katherina und Wavre begonnen, tztach einer offiziellen belgischen Mitteilung sind die Deutschen nachts in Mecheln eingezogen.

i. Köln, 30. Sept. TieKöln. Zeitung" meldet aus Antwerpen: Gestern nachmittag um 4>/o Uhr flog eine deutsche Taube über die Stadt. Es waren beson­dere Geschütze ausgestellt, die Luftschisse empfangen sollten und so bald dir Taube in dem Kiwis hervorkam, wurde das Feuer eröffnet. Das Flugzeug wurde jedoch nicht getroffen. Es stand in großer Höhe und kehrte zurück, ohne Bombeil in die Stadt geworfen zu haben. Aus einigen anderen Stel­le» hat das Flugzeug Bomben geworfen, jedoch ohne großen Schaden anzurichlen.

(WTB.) Brüssel, '29. Sept. (Nichtamtlich.) Das Kom- maudo der Antwerpen belagernden deutschen Truppen hat behufs Verständigung der belgischen Re­gierung dem amerikaiiischen und dem spanischen Gesandten in Brüssel folgendes ,nitgeteilt: Soweit die belgischen Mili­tärbehörden sich verpflichten, Kunstdenkmäler, insbesondere Kircheiitürme, nicht für militärische Zwecke nutzbar zu machen, sind die deutschen Belagerungstrnppen bereit, diese Bauten bei einer Beschießung tunlichst, das heißt inso­fern es bei der ungeheuren Sprengwirkung der modernen Geschosse möglich ist, zu schonen.

Brüssel, 29. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Bei dem Kainpfe um M e ch e l n hatte die schwere Artillerie des deut­schen Heeres den ausdrücklichen Beseht erhalten, nicht auf die Stadl zu schießen, damit die Mthedrale geschont werde. Die Belgier selbst aber warfen aus dem Fort Waelhem nörd­lich von Mecheln schwere Granaten in die von den deutschen Truppen besetzte Stadt.

Die Türkei und die Triple-Entente.

Berlin, 30. Sept. Zu der Nachricht über die voll­ständige Schließung der Dardanellen wird im Berliner Tageblatt" gesagt:

Während nach Ausbruch des Krieges andere neutrale Staaten

sich mindestens schwankend verhielten öden: die llmstände im stillen zu nutzen versuchten, ist in der Türkei sehr bald eine entschiedene Spinpathiebewegung für Deutschland und Oesterreich-Ungarn be­merkbar geworden. Am 22. September hat die Agenca Havas aus

peschen ergibt sich, sagt dasBerliner Tageblatt", daß eine Situa­tion, über die man bisher nur andeutungsweise spreche» konnte, und die man auch jetzt nur mit Vorsicht erörtern kann, gewisser­maßen reis zu werden beginnt. ^ . .

(WTB.) London, 29. Sept. (Nichtamtlich.) DieDarlp Mail" veröffentlicht einen Brief aus Jerusalem vom 8. Sep­tember, in dem es heißt: Wenige gebildete Mohammedaner sympa­thisieren mit den Verbündeten. D i e M a s s e i st s ü r d i e T e u t - s ch e n. Türkische Beamte äußerten Sympathie für Deutschland. In Damaskus, Beirut, Aleppo. Haifa und Jerusalem sind groß« Militärlager. DieSoldatentrageiidiedeulscheKops- bedeckung statt des Fez. Bezeichnend ist, daß dieser Bruch mit der alten Sitte ivenig beachtet ivird. Engl a n d wird all­gemein für den Urheber allen Unheils gehalten. Die Mohamme­daner zeigen den hiesigen Engländern gegenüber Hohn, daß der Handel stillsteht infolge der Schließung der Banken.

Wien, 29. Sept. (NichtainUich.) Die Blätter melden aus Konstantinopel: Tie h i e s i g e n B e r t r e t e r r u s s i s ch e rB l ä t- ter haben gemäß der ihnen von der russischen Regierung erteilten. Weisung die Türkei verlassen. Von russischer Seite wird die Maßregel damit erklärt, daß man von der Wsicht der türkischen - Regierung.' alle russischen Zeitungskorrespondenten aus dem otta manischen Gebiet auszuweisen. Kenntnis erlangt und es für zweck­mäßig erachtet habe, der Ausführung des Planes zuvorzukommen Die Haltung der Italiener.

Berlin. 30. Sept. lieber das Bestnden des italienischen Ministers di San Aiuliano werden von radikaler Seite Ge­rüchte verbreitet, deren Zweck leicht erkennbar ist. Nach demBer­liner Tageblatt" ist eS nicht ivahr, daß der Minister durch feine Krankheit an der Arbeit verhindert ist.

Aus Bulgarien.

(WTB.) Sofia, 30. Sept. (Nichtamtlich.) Die offiziöse .Narodm Drava" ist der Meinung, Bulgarien brauche nicht zu sürchten, bei der zu erwartenden Auseinandersetzung in seinem Gebiet geschädigt zu werden. Seine Neuttalitöt habe kein weiteres Ziel als im Besitz der Grenzen zu bleiben, die es bei Beginn des Krieges gehabt hak. Tie Wahrung seiner unversehrten Krä'te er­scheine unter diesen Bedingungen als ein sehr werwolles Ergeb­nis und eine Bürgschaft für eine bessere Zukunft.

Aus Altianien.

(WTB.) Wien, 30. Sept. <9tichtamtlich.) DieAlbanische Korrespondenz" metdel aus D u r a , ; o: Die Ausständigen haben zwei holländische Offiziere, die seinerzeit in den Kämpfen um Elbassan geiangen genommen ivorden waren, in Freiheit ge­setzt. Die beiden Offiziere sind in ihre Heimat abgereist.

Französische Einberlifungsordres vom 1. August.

Berlin, 30. Sept. DerTägl. Rundschau" wird ge­schrieben: Unter den durchkoininenden Gesangcncn von

M a u b e n g e sind vielfach Exemplare der französischen Gin» berusungsordre gesunden worden, die vom 1. August datier» sind. Bei uns war bekanntlich erst der 2. August der crsto Mobilmochungstag, trotzdem aber wollen die Franzosen erst durch unsere Drohungen zur Mobilmachung veranlaßt wor­den sein.

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