Ausgabe 
29.9.1914
 
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kr. 228

Zweiter Blatt

m. Zahrgavg

Erscheint täglich mit Ausnahme d«Z Sonntag?.

DieKietzen« ZamiUendlätter" werden dem Anzeiger' mermai wöchentlich beigelcgt, da? rleeirblatt für den lkreir Sietzen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Zeit­fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

Dienstag, 29. September \9\%

Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Universitäts - Buch- und Steindrrlckerei.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: es® 51. Redaktion:^-® 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGicßen.

DieWaffenbrüder" vor Uiautschau.

Uur ihre Kulturschcrnde zu besiegeln, vereinigen die Eny- inder ihre vstosiattsche Armee mit den Japanern vor Kiau- schou. Die englischen Truppen sind unter Besehl des si'»m= randanten der englischen Streitkräfte von Notdchina in der kähe des Loschan-Golfs angekonrmen, um an dem Feldzug egen die Deutschen in Tsingtau teilzunehmen. Im Tokio rohlockt man natürlich darüber, mtb als gelehrige Schüler er adgrunüriefen englischen Heuchelei verkünden die Ja­uner, es käme ihnen vor Kiomtschau nur darauf an, den ,latz durch Aus hunge r n und vielleicht durch einen leich- en Schkußangriff möglichst unblutig in ihre Hand zu ringen. Diese angeblich humanen Absichten der Kriegsfüh- ung haben natürlich nur den einen Sinn und Zweck, die Ztadt und ihre Anlagen unversehrt tit die Gewalt zu be- ommen. Der Vorstoß der edlenWaffenbrüder" vor Küru- schan wird sich jetzt voraussichtlich zunächst gegen die 5 chan tung-Dah n richten. Dieses unser deutsches Werk st 540 Kilometer lang und läuft von Tsingtau über Weihsien :>ach Tsingfu, der ProvinKialhouptstadt von Schantung. Npch m März dieses Jahres erläuterte Staatssekretär v. Tir- ,itz im Deutschen Reichstag die Fortschritte dieses Eisen- »cchnbcrues, insbesondere die endliche Realisierung der beiden reuen Schantung-.Zweigbahnen und ihren Einfluß auf die Entwicklung des Schutzgebiets: er wies darauf hin, daß durch >ie verschiedenen Bahnanschlüsse Tsingtau so intensiv mit >em Innern Chinas verbunden werde, daß es ein nützliches Med des chinesischen Wirtschaftslebens zu werden vcr- preche. Diese wirtschaftliche Lebensader soll also jetzt durch -nglischc Hehlerei und Mittäterschaft in den Besitz des japa- nschen Diebes übergehen. Aus diesem Verkehrswege hofft Zapan die Provinz Schantung und dann das weitere China nit seinen billigen Jmdustrieschundwareil überschwemmen zu linnen. Rafft man sich in Peking angesichts dieses immer larer hervortretenden Planes immer noch nicht zu entschie­denem Handeln auf?

Die chinesische Regierung hat zu einer bewaff­neten Neutralität und zum Widerstand gegen die Eindring­inge zurzeit nur etwa 12000 Mann zur Verfügung. Die ruderen Trupenteile liegen in den verschiedenen Provinzen fest und sind auch nicht alle sicher. Eine Beförderung an den zeutsch-englisch-iapanischen Kriegsschauplatz bei Tsingtau ist mit Schwierigkeiten verbunden, denen die unerfahrene Heeresverwaltung Juantschikais nicht gewachsen sein dürfte. Wir können also wohl kaum lcrn das chinesische Heer, wir müssen an die chinesische Bevölkerung appellieren. Aber auch hier türmen sich fcht unübersteiglich erscheinende Schwierig­keiten auf. Das gebildete Chinesentum liest fast durchweg englische Zeitungen, die gespeist werden vom Reuterschen Tclegraphendrcnst und englisch gefärbten Artikeln. Die große Masse der chinesischen Journalisten, die vielfach auf recht niedriger Bildungsstufe, auch im chinesischen Sinne, stehen, beherrscht als einzige Fremdsprache das Englische. Die meisten von ihnen haben ihr bißchen Ausbildung in England oder Japan erhalten und beziehen ihre Belehrungen fast immer nur aus -der Presse dieser Länder und ihren in Ost- crsien erscheinenden Organe?:. Die Folge im jetzigen Kriege ist, das: die deutschen Waffentaten in den chinesischen Mal­iern in der unglaublichsten Weise entstellt und verkleinert, werden, daß die Hetzarlikel gegen uns genau so blühen, wie in manchem neutralen Lande Europas, daß die deutschen Leistungen systemaftsch totgeschwiegen oder böswillig in das (Gegenteil verkehrt werden. Die einzige Quelle fiir deutsche Wahrheiten ist die in Schanghai in chinesischer Sprache er­scheinende Zeitung,Zsieh-ho-Pou", deren Artikel, wie uns ein vorzüglicher Kenner der Verhältnisse mitteilt, bisher in erfreulicher Häufigkeit in die chinesische Presse übergehen konnten. Es ist -aber sehr fraglich, ob dieses Mittel nicht jetzt angesichts des englischen Lügenfeldzuges vollständig ver­sagt. England kann seine Absichten jetzt wahrscheinlich ohne rede Kontrolle und Krisik der chinesischen Oeffentlichkeit durch-, führen. Man hat ja leider von -diesen Plärren auch in Deutsch­land Jahre hindurch viel zu wenig erfahren. Es blieb merk­würdigerweise in Deutschland beinahe unbemerkt, daß Eng- land während des Boxerkrieges schon den Versuch machte, eine Garnison an die Mündung des Pangtse zu logen und Schanghai die Rolle des zweiten Alexandrien spielen zu lassen. Jener Trick wurde den Engländern dadurch verdor­ben, daß. auch deutsche uüd andere europäische Truppen sofort nach Schanghaj. dirigiert wurden. Hätte die englische Macht damals nicht noch im Burenkriege festgelagen, so ivären die englischen Truppen von Schanghai nrcht zurück­genommen und die Gleichberechtigung der europäischen Interessen am Pangtse nicht anerkannt worden. Heute liegt das englische Militär im europäischen Kriege fest, zum Teil ia schon sehr fest in deutscher Gefangenschaft, aber man hat ja die japanischen Waffenbrüder. Mrt deren Hilfe sollen die verschiedenen Pläne gelingen. Hoffentlich wird einst im europäischen Friedensschluß durch -dieses ostasiatische Konzept Englands ein recht dicker Strich gezogen!

vaterländische Kundgebung in der Reichshauptffadt.

Berlin, 28. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Bei der heute vormittag im großen Konzertsaal der P h i l h a r monie veranstalteten Ärndgebmng des Deutschen tzan-» delstages, des Deutschen Landwirt schafts- rats, des Kri e gsaus schuf s es, der Deutschen Industrie und des Deutschen Handwerks- und Ge­werbekammertages waren alle 7000 Betreter des Deutschen Erwerbslebens aus allen Teilen oes Reiches zugegen.

Bald nach 10 Uhr erössnete Reichstagspräsident Dr. K ä m p f die Versammlung, in der man neben den Vertretern des Deutschen Wirtschaftslebens viele Reichstags- und Landtags» abgeordnete sah. Die Eröffnungsrede hielt Präsident Kämpf. Er erinnerte an das Wort des Kaisers, daß er keine Partei mehr kenne, sondern nur noch Deutsche, das iu der denkwürdigen Sitzung des Reichstages eine glanzvolle und einmütige Antwort durch das deutsche Voll gefunden habe. Schocke Lasten seien

der Gesanrtheü auserlegt und schwere oorgen habe jeder Einzelne zu tragen, wer aber glaube, durch Drohungen den tkrüg in die Länge ziehen und das deutsche Volk, wie das deutsche Wirtschafts­leben mürbe machen zu können, der habe sich verrechnet. (Leb­haftes Bravo.) Wir halten aus, schloß der Redner, bis das Ziel dieses Riesenkampses erreicht ist, eine wirtschaftliche Entwicklung für alle Zeit. Ein dreifaches Hoch auf Kaiser und Reich schloß sich diesen Worten an.

Als nächster Redner betrat Geheimer Kommerzienrat Neven Du Mont-Köln die Tribüne. Er schilderte dre Lage des Wirt« schastslebrns in Deutschland, ging aut die Tätigkeü der Industrie ein und schilderte unter brausendem Beifall der Versammlung die Taten eines Zeppelin und eines ibrupp. Er legte ferner dar, daß die Hoffnung Englands, uns aushungern zu können, elend scheitern würde, ioas auch der Ausfall der Kriegsanleihe beweise. Während alle anderen Länder, selbst neutrale, nur durch die Ausstellung von Moratorien ihre wirffchaftlichcn Verhältnisse zu regeln ver­mochten, seien in Deutschland ohne solche Hilfsmittel die Geld- vcrhältnissc in Ordnung geblieben. Wenn auch dieser Krieg alle unsere Kräfte bis zum Aeußerstrn anspannc und nicht von.kurzer Dauer sein werde, so müsse und werde doch ein Frieden folgen, der alle wirtschaftlichen Schädigungen ausgleichen und diese Wun­den schließen werde.

Mit Icmtcm Jubel begrüßt, gab sodann der Präsident des Ab­geordnetenhauses, Gras Schwerin-Löwitz im Namen der gesamten Ämdwirtschastlichen Körperschaften Deutschlands in seiner Eigenschaft als Präsident des DeMschcn Landwirtschastsrates eine Erllärung ab, in der es heißt: wenn auch die Deutsche Landwirt­schaft nicht minder hart als die übrigen Erwerbsstände von dem uns ausgezwungenen Krieg betroffen sei, so sei sich doch ihrev großen vaterländischen Pflicht bewußt. Heer und Voll auch während der ganzen Dauer des Krieges ausreichend zu versorgen, und das Volk vor jeder ungebührlichen Verteuerung des Lebensmittel zu bewahren.

Der Vorsitzende des Zentralverbandes Deutscher Industrieller, Landrat a. D. R o e t g e r, führte aus: die Ueberzeugung, daß wir siegen müssen und werden, koste es, was es wolle, werde auch von der Industrie geteilt, und zivar in zahlreichen Geschäftszweigen, denen der Krieg schwere Sorgen gebracht habe. Eine Verständigung gebe es nicht, die Deutsche Industrie werde nur in einem sieg­reichen Deutschen Reiche fortbestehen,

Kommerzienrat Friedrich, der Vorsitzende des Bundes der Industriellen, hielt den Worten des englischen Schatzkanzlers, Lloyd George, daß der Krieg mit der letzten Milliarde gewonnen werde, entgegen, daß bei dieser charakteristischen Berechnungsart nicht der Faktor der hingckung der ganzen Nation zur Verteidigung ihrer höchsten Güter berücksichtigt sei. Auch die Exportindustrie, die viel­leicht am meisten gelitten habe, sei bereit, alle Opfer auf sich zu nehmen, um dem deutschen Volke einen dauernden Frieden zu erkämpfen.

Obermeister Plate- Hannover, Mitglied des Herrenhauses, führte im Namen des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammer­tages aus, das .Handwerk ivisse ebenso, daß so wichtig, wie die Ab­wehr unserer Feind« die Aufrechterhaltung des deutschen Wirtschafts­lebens sei. Die Früchte der Siege unserer Heere könnten nur in einem ehrenvollen Frieden geerntet werden, der die dauernde Ge­währ für eine ruhige und stete Weiterführung der deutschen Wirt­schaft biete. In dem Gefühl der wirtschaftlichen Zusammengehörig­keit aller Erwerbsständc werde auch das deutsche Handwerk seinen Platz ausiüllen und allen Opfern zum Trotz im Kampfe um den Sieg der deutschen Wirtschaft anshalten.

Reichsrat v. Miller-München schilderte in einer begeistert aufgenommenen Rede die Kriegsstimmung in Bayern, das dem Kaiser immer neue, frische Heere zur Verfügung stelle, die mit dcyu beitragen, einen auch noch so schwer zu erkämpfenden Sieg her­beizuführen, zu dem die Deutschen es nicht nötig hätten, wilde Völkerschaften heranzuholen. Das bayerische Volk, bei dem der Standesunterschied nie besonders groß gewesen sei, zeige sich jetzt als eine einzige große Familie.

Geheimer Oberfinanzrat Müller, der Direktor der Dresd­ner Bank, hob die großen Verdienste des Reichsbankpräschenteu havenstein hervor, dessen Organisationstalent der Riesenerfolg der Reichsauleihe zu verdanken sei. Endlich werde jetzt wie die Landwirtschast so auch die für das Vaterland mobil gemachte Kraft der Kapitale gewürdigt.

Als letzter Redner schilderte Generallandivirtschoftsdirektor Dr. Kapp-Königsberg die schweren Leiden Ostpreußens, das aber allen schweren Prüfungen zum Trotz unverzagt und voller 'Zu­versicht bleibe.

Es wurde einmütig folgende Erklärung an­genommen :

Ein frevelhafter Krieg ist gegen uns entbrannt. Eine Welt von Feinden hat sich verbündet, um das Deutsche Reich politisch und wirtschaftlich zu vernichten. Voll Zorn und voll Begeisterung erhob sich, um seinen Kaiser geschart, das deutsche Volk einmütig. Jeder unserer Krieger in Heer und Flotte weiß, daß es sich um Sein oder Nichffein des Vaterlandes handelt, 'Daher haben unsere Waffen ibre glänzenden Erfolge errungen, daher wird ihnen der Sieg beschicken sein, hierfür bürgt auch die starke Gesundheit unserer Volkswirtschaft und der beispiellose Erfolg der mit fast Ist» Milliarden Mark gezeichnete Kriegsanleihen. Wohl bat uns der Krieg scilwere w-irt- sckgrstliche Lasten auserlix,!, freudig sind sie für das Vaterland über- nommm worden. Zu jedem Hinteren Opser bereit, sind alle Teile des deutsckxm Wirtschaftslebens, der Landwirtschaft, der Industrie, des Handels und des haudtoerks einmütig entschlossen, bis zu dem Ergebnis diirchzuhalten, das den ungeheuren Opfern dieses Krieges entspricht und dessen Wiederkehr ausschließt. Dann wird eine gesicherte Grundlage gegeben sein für neue Blüte, neue Macht und neue Wohlfahrt des Deut­schen Reiches.

Es wurde dann beschlossen, folgendes Telegramm abzusendcn:

Sr. Majestät dem Deuffchen Katser, Großes haupt- guartter: Eurer Majestät bringt die von dem Deutschen han­delstag, dem Deutschen Landnurffchastsrat, dem Kriegsaussäwß der Deutschen Industrie und dem Deutschen Handwerks- und Ge- werbckanrmcrtag veranstaltete große Versammlung die ehrfurcksts- vollste Huldigung dar. Einmütig im Zorn über den frevelhaft egen^uns eMstammten Krieg, einmütig in der Zuversicht auf en Sieg unserer Waffen und cftrnrütig in dem Gefühl .unserer wirtschaftlichen Kraft, bekunden die Vertreter aller Teile des deut­schen Wirtschaftslebens, der Landwirffchast, der Industrie, des Handels und des Handwerks, ihre feste En tschlo s se n h ett, dnrchznhalten bis zu dem Ergebnis, das den ungeheuren Opfern dieses Krieges entspricht und dessen Wiederkebr ausschließt. Dann tvird unter seinem glorreichen Kaiser das Deutsche Reich auf sicherer Grundlage zu neuer Macht und Wohlfahrt gelangen.

Dr. Kämpf, Graf von Schwerin-Löwitz, Roetger, Friedrichs, Plate."

Um llt/e Uhr schloß Präsident Dr. Kaempf nnt einem brausenden dreifachen Hoch aus den Kaiser die Versaumm

lung, die nach dem Gesang des Liedes:DeutschlanA, Deutschland Mer alles" auseinanderging.

Att» Stadt und Land»

Gießen, 29. September 1914.

** Dekanatssynode, Die diesjährige Dekanats­ynode des Dekanats Gießen sindet morgen, den 30, Sept., in dem Konfirmandensaal der Johanniskirche dahier statt. Der Hauptgegenstand der Verhandlungen wird neben den Wahlen zur Landessynode ein von Dekan Gußmann zu hallender Vortrag sein über die Frage:Welche Ausgaben erwachsen dem cvang. Geistlichen und den kirchlichen Gemcindeorganen gerade in jetziger schwerer Zeit?" Die Verhandlungen sind öffentlich und werden mit einer Ansprache des Psarrers Aus­feld, hier, eröffnet. B.

** Die Getreidepreise. Dem Generalkommando des 18. Armeekorps zu Frankfurt a. M. hat, wie uns mit­geteilt wird, der Oberbürgermei st er unterm 26. d. M. unter näherer Begründung den Antrag unterbreitet, das Ge­neralkommando wolle an den zuständigen Stellen die ein­heitliche Festsetzung eines Hoch st Preis es für die verschiedenen .Getreidearten im Gebiete des Deutschen Reiches veranlassen.

** Liebes gabentransport. Am 21. August haben sich cruf Veranlassung ^des Oberbürgermeisters voir Gießen die Herren Direktor Stolte, Kaufmann Wallenfels und Dentist G r ä f mit drei Automobilen cruf den Weg ge­macht, um Liebesgaben nach dem Kriegsschau­platz zu bringen. Die Sendung bestand aus Zigarren, Tckbak, Streichhölzern, Wurstwaren und sonstigen Lebens­mitteln. Der Transport schloß sich einer Kolonne von ?luto- mobilen an, welche zu gleichem Zweck ab Darmstadt nach Frankreich fuhr. Die Reise ging durch Belgien Mer Sedan bis zu dem Punkt, wo unsere 116er im Felde lagen. Die Liebesgaben, die in der Hauptsache fiir die Verwundeten der hessischen Division besttmmt wirren und teilweise direkt an solche von den Ueberbringern verteilt wurden, lösten große Freude bei unseren Kriegern aus.

** Der Post austragsverkehr mit Oe st er­reich (nicht auch mit Ungarn und Bosnien-Herzegowina) wurde am 28. September wieder ausgenommen.

Auf dem Felde der Ehre gefallen.

(Aus Heften und den Nachbargebieten.)

Lt. d. Res. Dchl.-Jng. Hcinr. Glantz, Gren.-Rgt. 89. Lt. d. Res. Aug. Schneider, Felö-Art.-Rgt. 27, aus Mainz.* Osfizier-Stellv. Hans Barth, Res.--Jnf.-Rgt. 118 aus Mainz.

Gesr. Michael Zoch, Landw.-Jnf.-Rgt. 118 aus Mainz-Kost» heim. Res. Phil. Lahm II., Jnf.-Rgt. 118 aus Monsheim.

Unterosf. d. Res. Lehrer Phil. Röder, Jnf.-Rgt. 118 aus Monsheim..Musk. Ferdinand Gernandt, Jnf.-Rgt. 116 ans heuchelhcim. Landwchrmann Ludwig hauß,Jnf.-Rgt. 116 aus Gießm. Gesr. Karl Baiser, Jns.-Rgt. 118 aus Gießen.

Res. Ludwig Bamberg« r, Jnf.-Rgt. 116 aus Mnschen- heim. Lt. d. Res. Oberlehrer in Mülheim (Ruhr) Karl Doep» f e r, Jnf.-Rgt. 159 aus Gießen. Vizefeldw. d. Res. Gustav D c h l i n g c r aus Weilrrhof hei Wvlfskehlen. Res. Kack Fülberth aus Neustadt i. Odenwald. Res. Otto Preis, Jnf.-Rgt. 81 aus Niederscheld. Ilnteroff. d. Res. und Lehrer in Schotten Karl P o r t w i ch, aus Bad-Nauheim. Gesr. d. Res. Friedrich Brück, Jnf.-Rgt. 116 aus Blasbach. Musk. Karl

eiih, Jnf.-Rgt. 45 aus Wetzlar. Gesr. und Lehrer Wilh chütz, Jnf.-Rgt. 174 aus Garbenherm. Res. Aug. Stamm, Jnf.-Rgt. 167 aus Waldgirmes. Res. Firedrich M osbach Jnf.-Rgt. 116 aus Friedbcrg. Musk. Joseph Wrngcnfeld Jns.-Rgt. 118 aus Heidesheim.

Auszug aus der Verlustliste.

(Angehörige des Leidgarde-Jnf.-Rgts. 115 aus Oberhessen.)

Res. Franz Strubel, Aftenhcim, Kr. Friedberg, verw. Gard. Heinrich Dein, Langsdorf, Kr. Gießen, »erw. Gard. Heinrich Klicbe, Londorf, 'Kr. Gießen, verw. Gard. Johannes Reh­berger, Gunzenau, Kr, Lauterbach, l, verw. Gard. Albert Dörr, Grvßen-Buseck, l. verw. Gard. Ludwig Juni, Weiters Hain, tot. Gefr. Heinrich Nagel, Leusel, Kr, Alsfeld, l. verw. Gard. Wilhelm Petto, Hattenrod, l, verw. Gard. Rudolf Schmidt II., Weickartshain, l. verw. Gard. Karl Schneider, Leihgestern, l, verw. Unterofs. Karl Modebach, Frau-Rombach, Kr. Lantcrbach, l. verw. Gard. Gottfried Kötter, Groß-Karben, l. verw. Gard. Karl Wagner, Muschenheim, l. verw. Gard. Friedrich Gebhardt, Einardshausen, Kr. Schotten, verw. Gard. Heinrich Meyer, Rabertshausen, verm, Scrg, Heinrich Sckrlosser, Elpeniod, Kr. Alsfeld, schw, verw, Gard. Johannes Köbel, Ober-Wöllstadt, schw, verw, Gard. Heinrich Pfeffer, Alsfeld, l. verw, Gard. Karl Schreiber, Eichelsdvrf, Kr. Schotten, verw. Gard. Philipp Weil, Nieder-Wöllftadt, verw. Unterost. Wilhelm Rullmann, Gedern, tot. Unterost. itzonrad Stein, Bobenhansen, schw. verw. Gest d. Res. Ernst Kleinen, Alten- schlrrf, schw. verw. Gard. Heinrich Risfer, Eifa, Kr. Alsfeld, l. verw. Gard. Wolf Schompert, Queckborn, l. verw. Gard. Heinrich Becker, Ober-Seibettenrvd, l, verw. Gard. Friedrich Schmitt I., Mrttel-Gründau, l. verw. Gard. Valentin Steinmann, Dannenrod, Str. Ms selb, l. verw. Gard. Friedrich Klinkel, Rmtershausen, l. verw. Gard. Ludwig Nahrgang, Romrod, l. verw. Gard. Jakob Wallbott, Garbenteich, l. verw.

Gard. Georg Dichl, Billingen, l. »erw. Gard. Friedrich König, Ober-Lais, Kr. Schotten, l. verw. Bizeseldw. Heinrich Gaul, Breungeshain, Kr. Schotten, l. verw. Gard. Martin Jak. Joh. Geiß. Groß-Karben, l, verw, Gard. Karl Ruckels- hausen, Michelbach, Kr. Schotten, l. vw. Gard Gustav Serth, Solms-hohdori, Kr. Schotten, vm. Gard. Will). Gebhardt, Burg Gräfenrode, Kr, Friedberg, verw. Res. Johann Schmidt, Mittel-Gründau, verw. Res. Friedrich Engelleitner, Klenr» Mittclgründan, verw. Gard. Gottfried Wießner, Ober-Ofstek- den, verw. Gard. Hermann Möller, Mtenschlirs, verw. Gard. Rudolf Rack, Oberlars, Kr. Schotten, verm. Res Wilh. Baiser, Rödgen, verm. Gard. Heinrich Enders, Rodhcim, Kr, Friedberg, verm, Gard. Wilh. Kaiser, Mittel-Seemen, Kreil Schotten, l. verw. Gefr Otto Kämmer, Ruppettenrod, tot Gefr. Karl Selanz, Arnsheim, Kr. Alsfeld, ichw. verw Gefr. Karl Jochun, Ulfa, Kr, Schotten, l. verw. Gefr. Fried» >sti,nipf, Garbenkeich, schw. verw. Gard. Fricdrick) Herd, Langcnbergheim, Kr, Büdingen, schw. verw. Res. Konrav Michel, Rixfcll), verw. Unterost, Karl Westerweller, Melbach, Kr, Friedbcrg, l. verw.

Unterosf. d. Res. Adolf Engel, stttedberg, ,l. verw., Eg. Heinrich Schäfer, Rainrod, l. vettv. Unterosf. d. Re,. Wilhelm Hofmann, heuchclheim, sckw. verw. Vizefeldw. Heinrich Rau, Liederbach, Kr Msseld. tot. ctzardefüs. Auguit Geyer, Bind­sachsen, l verw. viordesüs. Otto Koch, Rodheim, Kr. Gießen, schw verw Gardesüs. .'wnrad Wächter, Holzheini, verm. Gardesüs. Karl Jung, Kl.-Linden, l. verw. Feldw. hrch. Mom»