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Am 19. September verstarb im 72. Lebensjahr

Herr Ernst Challier sen.

Fast 25 Jahre hat der Entschlafene seine unermüdliche Arbeitskraft, sein Wissen und seine reichen Erfahrungen als Vorstandsmitglied dem Besten unseres Vereins gewidmet und mit Ernst und Liebe an dem Ausbau un­seres musikalischen Lebens mitgewirkt. Seine Klugheit, seine Tatkraft und seine vornehme Gesinnung sind uns in den vielen Jahren seiner Mit­arbeit von grossem Nutzen gewesen. Der Vorstand ruft dem Heimgegangenen warmen Dank für seine förderliche Tätigkeit nach und wird sein Andenken dauernd in Ehren halten.

Der Vorstand des Konzertvereins

Statt besonderer Anzeige. I

Am 8. September starb für sein Vater- D land mein geliebter Mann

Oberlehrer Ernst Keller

Leutnant der Reserve im Inf.-Regt. Nr. 116;

Im Namen der Familie:

Mathilde Keller, geb. Schwabe.

Giessen, 21. September 1914.

9970D

Gießen, im September 1014.

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Statt besonderer Anzeige.

Am i8. September entschlief sanft in Bonn ohne vorherige Krankheit meine geliebte Schwester, unsere gute Schwägerin, Tante und Grosstante

Fräulein Bertha Dickore

im 74. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Sanitätsrat Dr. Dickore.

Lollar.

Die Beerdigung fand in aller Stille in Bony statt.

9972

Den Heldentod fürs Vaterland fand am 8. September

unser lieber Philister

Leutnant d. Res. und Kompagnieführer im Inf.-Regt. Nr. 116

Ernst Keller

Oberlehrer am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen.

Wir werden ihn nie vergessen. 9962D

Die studentische Reformverbindung Adelphia.

_/

Am 22. August starb in treuer Erfwünng seiner Pflicht den Heldentod fürs Vaterland mein innigst geliebter Sohn, unser unvergesslicher Bruder, Schwager und Onkel

Oberlehrer

Wilhelm Wild

Vizefeldwebel der Reserve im 168. Inf.-Regt.

In tiefer Trauer:

Henriette Wild Ww. geb. Braun Anna Pütt geb. Wild Emmy Texter geb. Wild Adolf Wild, Leutnant der Res. Otto Pütt, Bankbeamter Fritz Textor, Oberlehrer Emmy und Martha Pütt.

Biedenkopf, Frankfurt a. Main, Darmstadt, im September 1914.

Nachruf.

Am 8. September starb unser liebes Mitglied

Fritz Schomber

Musketier in der Leibkomvaguie Inf.-Regt.

^Kaiier Wilhelm" Nr. HG den Heldentod fürs Vaterland.

Wir werden seiner stets in Ehren gedenken. Bäckervrrri«Frithaus". Der Vorstand.

06745

Mir die Pstege der Verwundeten «njerer Marine spendeten weiter folgende Beträge:

Fron Proj. KrauSmlUler 10 Mk., Frau Berta Strand 10 Mk, Burkhard Weber 2 Mk., Ernst Challier jr. 5 Mk, Bsaudmeister Johann 6.60 Mk, W». 6,50 Mk, die Masse Untertertia 1 der Oberrealschule 9,06 Mk- Regierungsrat Welcher 10 Mk, zusammen 59:16 Mk, mit den früheren Spenden non 1516 Mk. gingen im ganzen ein: 1575,16 Mk. Den gütigen Gebern herzlichen Dankl Auch seiner bittet um Gaben Vros. Völzing, Goethestrahe 18.

Volksküche

| Cafe Ebel Giessen Burggraben 9

Telephon 993

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tüelicii von 8 bi» 3 Uhr geöffnet

Mk! weitere Geld- und Natnraliefl-Spesen.

Znschneide-Lehranstalt

Kaiser Allee 14».

Die verschiedenen Kurse im Mastnrhmen. Zeichnen, Znstdneidt» und Aniettigcn Mmtlicher Dame»-Garderobe beginnen am 28. September 1014.

Aameldaace* nehme .Vederaelt eirteegen.

»as Lina Petri.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Sohnes und Bruders

Heinrich Müller

sagen wir unseren innigsten Dank.

Die tmuerniitit Hinterbliebenen.

Gießen, den 21. September 1914. 997 g

Bekanntmachung.

Den nachstehenden Aufrus des Oberbürgermeisters der Stadt Königsberg in Ostpreusten bringe ich unter dem Ansügen zur allgemeinen Kenntnis, datz Gaben für die Propinz Oswreuben im Stadthaus, Zimmer 15, ent­gegen genommen werden.

Gtetzen, 19. September 1914.

Der Oberbürgermeister Keller.

Mitbürger!

Weste Strecken unserer gesegneten ostpreuhischen Fluren sind porübergehend pom Feinde besetzt und säst überall barbarisch verwüstet worden. Biele unserer Lands­leute sind grausam hingemordet, wer das nackte Leben gerettet hat, ist zumeist an den Bettelstab gebracht.

Namenloses Leid ist so über tausende von Familien gebracht worden!

Wodlan denn liebe Mitbürger! Labt «ns ihr Leid als eigenes mitemvstnden!

Unsere Vrovinzialbauptstadt zeige sich ihrer lieber lieiernng würdig. Sie ist von den wirklichen Leiden des Krieges noch unberührt, «nier herrliches Heer schützt fie, wie die »och unbesetzten Teile Ostvreuftens mit unvergleichlicher Tapserkeit.

Von unserer alten Krönungsstadt soll der Ruf in das ganze Vaterland htnausgehen:

Helst unseren armen von Hans und Hoi ver­triebenen pftvreuhischen Landsleute»!

Können wir ihnen auch zur Zeit selbst leider nur vorübergehend ein Obdach gewähren, so labt uns doch alsbald den Grundstock zu einer Sammlung legen, die den Flüchtigen Hilse, den Heimkebrende» dem­nächst einige Unterstützung zur Wiedererlangung ihrer wirtichaktliche« Existenz gewähren toll!

Spende ein jeder ireudig nach irineu Kräiten, jede, auch die kleinste Gabe ist willkommen. Ganz Dentichland wird stcherlich freudig zu uuierem Werke mitbelien.

Gebt doch durch dieie sür »m'er teures Vaterland stbwere, aber auch io grobe, gewaltige Zeit nur der eine Gedanke:

Einer kür Alle und Alle sür Einen!

Königsberg, den 25. August 1914.

Der Oberbürgermeister.

Or. Körte. 99568

Den Heldentod fürs Vaterland starben auf dem Felde der Ehre

unsere lieben Philister

Dr. jur. Otto Zentgraf

Mch. I. 00, Be. 01, GL 02, Direktor der J. Pohlig A.-G., Köln

als Kriegsfreiwilliger am 24. Angnst und

Otto Steiner

Gi. 02, Be. 04, Gi. 05, Bürgermeister in Kim a. d. Nahe als Reserve-Leutnant im Landw.-Regt. 80. am 2. September.

Ehre ihrem Andenken!

9954D]

Der Giessener Wingolf.

LN.: D a a b

Infolge der weiter gestiegenen Mehlpreise sehen wir uns veranlaßt, eine Brotpreis-Erhöhung eintreten zu lassen Es kosten vom 21. September an:

4 Pfund Weißbrot 68 Pfennig 4 Pfund gemischtes Brot 64 Pfennig 4 Pfund Schwarzbrot 60 Pfennig **

Die Bäcker-Innung Gießen

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