um Verdienst und zur Beschäftigung zu geben! Es hat keinen ffveck, die zurückgebliebenen Beamten zu überanstrengen und abei doch nicht fertig zu werden, öoncntlicf) wird die Mü>- rrbchörde im Interesse der Kameraden im Felde einmal in kräftiges Wörtlein reden.
Auch in anderer Beziehung wird über die Post geklagt, an Pater will seinem Loh» im Felde ein Hemd schicken. :ic Post verweigert die Annahme, weil cs 25 Gramm ebcrgewicht hat. Ta trennt der Mann Kragen und Bündle» ab und versuchts aufs Neue. Abermals wird er abgc- nesen, — weil es noch um 8 Gramm zu schwer ist. Man ollte wirklich meinen, wenn unsere Söhne zu Millionen m Felde stehen, um ihr Blut fürs Vaterland zu vergießen, a sollte sich die Postbeljörde nickK an 8 Gramm Ueber- :ewül»t stoßen!
— Titelverleihung. Tie Großherzogin hat dem »ievisionSkontrolleur Finanzafjessor Bernhard Zang zu Mainz cii Titel .Finanzaiutinann' verliehen.
•• Beleihung von Hypotheken. Uni das infolge 'er Rückwirkung der kriegerischen Ereignisse auf die ganzen virtschastlichen Verhältnisse in hohem Matze gesteigerte Be- mrsnis nach leicht realisierbaren Werten nach Möglichkeit zu lesriedigen, bat sich die Hessische Landes-Hypotheken- >ank entschlossen, erstitellige Hypotheken zu bc-
ei den. Vorerst solle» jedoch nur Brieihyvotheken belieben verden. TaS Grotzh. Ministerium der Justiz hat angeordnet. >atz sür die zu dein gedachten Zweck ersolgenden llmwand- ungen bricstosec Hypotheken in Brieshypotheken, sowie sür ne Berpsändiingen dieser Hypotheken keine Stcmpelabgabe» >nd keine Cchreibgebühren zu erheben sind.
** Eine falsche Sieges Nachricht und ihre Folgen Unser Frankfurter Mitarbeiter schreibt »ns: „Wie rußerordentlich vorsichtig man in der Argcnwärtigen Zeit nil der Verbreitung von Meldungen fern muß. beivcisl die Bekanntgabe von der angeblichen Einnahme Bel- sorts durch Beamte des Hauptpostamtes. Tiefe teilten gestern mittag kurz nach 11 Uhr vom Balkon des Hauptpostamtes auf der Zeil den „Fall Belsorts" mit. Wie ein Sturmwind ging die Kunde durch die Stadt. Zcifmausrnde von Menschen durchzogen im Nu singend und jtchclnd die Straßen: ein Fahnrnmeer grüßte nach knapp zcbn Minuten von alle» Häusern, die Schulen wurden geschlossen, von den Türmen läuteten die Glocken, mit Flaggen geschmückte Autos durchfuhren die Straßen, alle Soldaten, deren man liabhaft wurde, wären Gegenstand begeisterter NUndgebun gen . . . Und dann kam die Ernüchterung. Ei» höherer Offizier. der sich direkt nach Berlin gewandt hatte, teilte mit. daß die Nachricht von Bclforts Fall absolut unwahr sei und daß eine grobe Täuschung vvrliegc. Aber erst ncub Stunden, als die Abendblätter keine Zeile brachte». verlies sich die Menge. Auch aus den Nachbarorten wird berichtet, daß dort „Belsorts Einnahme" durch Glockenläuten und andere Kundgebungen gefeiert worden sei." — Auch bis inuh Gießen mar das Gerücht gedrungen: als wir davon .Kenntnis erhielten, fragten wir telephonisch an amtlicher Stelle nach, und da stellte sich, wie wir vermutet hatten, die Nachricht als ein.Schwindel heraus.
** Metzer Familien. Heute früh traf auf dem Bahnhof eine große Anzahl Personen, meistens Frauen und Kinder ein, die auf militärisch«- Anordnung Metz t>et> lassen mußten. Die fuhren in der Richtung nach) Mar bürg weiter. In Wetzlar trafen 1500 Personen ein, die in den benachbarten Gemeinden nntergebracht werden.
"Die„DarmstädterZeitung"undderrus- i i s ch e F e i n d. In der gestrigen Nummer des „D a r m st. Tagt. Anz." veröffentlicht der Hauptschristleiter des Blattes ejne Erklärung, nach welcher er sich überzeugt lnit, daß. die „Tarmst. Zeitung" nur einen gekürzten Auszug des Weißbuchs durch das Wolfssche Tepeschenbureau ohne den Tcpcschenwechsel zwischen dem Zaren und dem Kaiser erhalten »nd diesen ungekürzt zum Albdruck gekracht hat. Seine Bchauptunfl, daß die Regierung die Redaktion zur Unterschlagung wuchtiger Teile des Weißbuches veranlaßt habe, sec völlig unbegründet. Er bedauert, den Artikel in der Fassung gebracht zu hoben, zudem er sich überzeugt hat, daß. in der gleichen Nummer der „Darinst. Zeitung" scharfe Auslassungen gegen den Zaren enthalten waren.
" Welches ist die richtige Familicnsürsorge in Kriegszeitcn? Der Ansbruch des Krieges hat auch in dem im Lande blcibeikden Teil der Bevölkerung eine großartige Opierwilligkeit gezeitigt. Sehr wichtig ist es, daß diese Ovserwiliig- keit sich in der richtigen Weise betätigt, .Zahlreiche Frauen und Mädchen find damit brschästcgl, iür unsere Truppen und für Zwecke des Roten »reu,es unentqelllich Wäsche und dergleichen anzu- serligen. So dankenswert dcele Arbeit an sich ist, so u-ird durch sie vicliach ein Eeiolg erzielt, der keineswegs beabsichtigt ivar: es wird bedürftigen Frauen die Möglichkeit genoinmcm, sich ihren Ledensunlerkall zu verdienerr. Ungeheuer viele Arbeiterinnen sind durch den Stillstand von Industrie und Gewerbe brotlos geworden, zahllose Frauen, deren Männer zum Kriegsdienst eingrzogen sind, sind gezwungen. Arbeit zu suchen, um ihren und ihrer Kinder Unterhalt zu verdienen. Zur Fürsorge sür diese Familien loeroe» bedeutende Summen gesammelt. Die beste Fürsorge leister mau aber dadurch, daß man ihnen Arbeit verschasst. Ten Frauen ermöglicht man dadurch, ihren Nnicrhalt zu verdienen, ohne Unterstützungen annehmen zu müssen. TaS Reich, die Gemeinden, das Rote Kreuz sparen viel Geld: die Soldatenfrauen aber setzt die Arbeit über die Nahrunasiorgen und über die trüben Gedanken hinweg, denen sic sonst leicht anheimsallen. Darum schränke man die gutgemeinte freiwillige Arbeit ein und schaffe de» Arbeitslosen Verdienst
Kriegs st iitungausMittclndcrSä » glingS kür sorge. Tie Grotzherzogin hat bestimmt. Nik entbehr lichc Gelder auS dem Patronat der Gr. Zentrale für Mutter- und Säiigliiigsiürf'orgc den» großen vaterländischen Zweck zugeiührt und verwiindcien Kriegern »nd ibrcn Pilegerinnen in hessischen Laza retten iugute kommen sollen. Vorerst sind 5000 Mk. zum Ankauf von Kranke n fesseln und K r a n k e n t i s ch e n . die in den neu eingerichteten Lazaretten nicht vollzählig vorhanden sein können, vorgesehen: Sic bringen Verwundeten und Tckuvestern eine große Erleichterung. Anträge »ur Ueberweimng von Krankensesseln und Tischen sind von den hessischen Lazaretten zu richten an Freiin Gcorgina von Rotsmann. Tarmstadl, die Schriitsührerii: des Pa tronats.
** O e st e r r e i ch i s ch e oder ungarische 01 e s: e l l u n g s v s l i ch t i g e. welche, fei es im Jiilande oder bei einem K. u. K. Konsulate in diesem Jahr militärärztlich uiucrsuchl und »ür diensttauglich befunden worden sind, baden, so bittet uns das österr. iingar. Generalkonsulat in Frankfurt mikzureilen, unverzüglich in die Monarchie zr reisen und lick bei einem K. u. K. Ergänzungs-Bezirkskom mando zur Assentierung zu melden. Diese Llellungspf'lich tigen erhalten beim K. u. K. General-Konsulat in Frankfur am Main einen Beglaubigungsschein zur freien Heimfahrt Wehrvk'lichtige, die ihrer Sicllungspssichl noch nichi ent sprachen haben, haben das Versäumnis ehestens nachzuholen uni der Amnestie teilhaftig zu werden — Ehemalig« Offiziere (Lffizieraspiranten) der österr.-ungar. Armee
die nach Vollendung ihrer gesetzlichen Dienstpflicht aus dem Heere < Landwehr) ausgetreten oder im Superarbitrierungswege entlassen worden sind, oder zu Landsturmossizieren de- signiert oder bereits ernannt sind, desgleichen ehemalige Ossi- ziere, die ihre Charge nicht freiwillig abgelegt haben, können, enn sic die Wiedererlangung ihrer früheren Charge in der Reserve des Heeres oder der Landwehr anstrcben, die erforderlichen Auskünfte bei dem K. u. K. General-Konsulat in Frankfurt a. M. einzichen. Tie österr. ungar. Kriegsvcrwal- tung beabsichtigt, dem Wunsche ehemaliger Offiziere, als ffiziere an den kriegerischen Ereignissen tcilzunchmcn, möglichst cittgegenzukommcn.
** Eine zeitgemäße Warnung und Lehre aus 18 7 0. Das Ewig» W c i bl i che Ix» auch 1870 aiisnalmisweisc Früchtchen gezeitigt von c'el erregendem Entgegenkommen grgcm Kriegsgefangene. Ein Augenzeuge erzähli uns folgendes Erlebnis im hiejigen Bahnhöfe. Ein Zug mit iranzöiiichcn Gejaiigeneii häll an. Er hat auch einen mit Offizieren beichten durchgehenden! Lagen, aus dessen Plculjorm ein deutscher Unteroffizier mil aui tzepilanzcrm Bajonell die Wache hüll. Ein „Dämchen" steigt die Treppe hinauf mit einem Brett voll Taffen niil Fleischbrühe. Ter labungsbedüriiige Untrrossizier frag! böilich an. ob er auch eine aiic baden könne. Er erhalt aber die schnippische Amworl: „Rein, die sind für die französischen Herren Crnjifre!" Sofort erwidert ein kräiliger Triu von unten gegen das Tvagbrett. Die Fleischbrühe ergießt sich großenteils aus die Trägerin Tic Tasse» zer- schelle» klirrend au» der AL-rgen treppe und dem Bahnsteig. Unter dem schallenden .Hohngelächter der als Sonilätler anweiende» Gvm- naiiasten und Studenten verschwindel das begossene Dämchen burlig vom Bahnhof auf Nimmerwiederseheu.
TaS Grvßherzoglich Hessische Regier»ngS- blakt, Beilage Rr. 15, vom 20. August enthält: 1. Ueberiichi über die in den Landgemeinden des Kreises Mainz zu erbebenden Gemeindeinnlagcn iur das Rechuungsiahr 1914. — 2. Uebersicht der von Großherzoglichcn Ministerium des Innern iür das Ka lendcr- beziehungswelsc Rechnungsiahr 1911 zur Erhebung ge nehmiglen Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israeji ischen Rcligionsgemeinden der Kreises Heppenheim. — 3. lieber ich: über die in den Gemeinden des Kreises Alsield zu erdebendc» Gcmeindcumlagcn iür das Rechnungsialu 1911. — 1. Nachweis der Befähigung zur Uebernadme einer Kirchenamts. — 5. Namens Veränderungen. — 6. Ordensverleihungen. — 7. Verleihung der SlaalsmedaiUc für Ausstellungen. — 8. Zulassungen zur Rechts anwaltschait. — S. Ticnstnachrichtcn. — 10. Sterbefällc.
Starkenburq und Rhrinhesirn.
Mainz, 20 . Anglist. T-as Goliveriieinent hat nunmehr, um den Obstprvdiizenten die Möglichkeit der Verwertung der reichen Obsternte auch außerhalb des Festungs bereuifs zu geben, das Ausfuhrverbot für Obst, frisch, trocken oder verarbeitet also auch Marmelade, eingemachtes Obst usw.' aufgehoben. Auch für Rauchtabak, Zigarren und Zigarette» ist das gleiche geschehen.
Hessen-Nassau.
* Marburg, 21. August. Für deutsche Rcichsaiigc hörige, welcbc einen ruhigen, vom Kriegssckfauviatz cnt- ernten Aufenthalt wünschen und die deshalb i» unserem Kreise vorübergehend Unterkunft finde» nwllen, n>erde» laut Mitteilung des Laudratsainles in den umliegenden Dörfern Quartiere gesucht.
h. Frankfurt a M, 20. Aug. Der sozialdemokratische Rcickstagsabgeordnete Hermann Wendel hat sich dem hiesigen Landstnrmbataillon als Kriegssreiwilliger zur Verfügung gestellt und wurde bereits eingereiht.
vermischte».
* Verdiente Bloßstellung. Die B o r k u m e r Bade- zeitimg und amt lick:- Fremdentisl« veröffentlicht folgende B e kannimachung: Während sich in ganz DeutseGand opferwillige Begeisterung zeigt, während koch und iriedrig, alt und >ung, reich und arm Misammenstel», um Nol und Elend aucl> bei den Talxim- gebliebeiien zu lindern, hat Tr. med. Schmidt, hier, es fertig gebracht, an sich- arme Familien, davon zwei mit sieben und eine mit iüni Kindern, deren Bäte- sämtlich bei der Truppe cingezsg-en find vbw- bei den Armierimg arb i.en besixifligt werden, folgendes Schreiben zu schicken: ,,.,ch kündige Ihnen hiermit die Wolmimg. Wenn Sie nicht innerhalb ziori Tagen die Miere berichtigt haben, folgt die Räumungsklage, gez. Dr. Schmidt." Ich bringe dies patriotische und wahrhaft menschenfreundliche Verhalten des Tr. med. -chmidt hiermit zur Kenntnis. Ter Konnnandant Maecker. — Tas Vorgehen des Kommandanten wird in weiten Kreisen lcbhasten Beifall finden.
* Tic ersten d r c t MobilmachungStage. Wenn
einer den andern traf', fragte er am ersten Tage: Mutzt du mit? am zynesten Tage: Ge Hit du mit? am drillen Tage: Darfst du mit? t (Kladderadatsch.)
LingesnnSt.
(Für Form und Fuhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Vcraniworlung.)
Fhr gescbähteS Blatt brachte gestern folgende Notiz aus D a r nc st a d I:
Um den Preistreibereien der Großhändler aut dem Wochen inarft entgegeniuarbciten, hat das Polizciamt angeordnet, daß von jetzt ab das A u s k a u s e n von Gegenständen des Wochen markt Verkehrs zwecks Wiederverkaufs erst von 9 Uhr ab zugelasien wird. Tie Marktzeil bleibt im übrigen auf rormillags 6 bis abends 5 Uhr bestehen. Die aiisgcstelllcn Gegenstände dürfen nicht zum Schein dastchcn, sondern jedem Käufer muß au, Verlangen der Preis angegeben und die Ware gegen Zalfliing des Kauiprei'e; überlaffen iverden.
Eine derartige Maßnahme dürste sich auch für &ier_ empfehlen. Hier beginnt der Wockunmarkt i» der Rege! eine Stunde spater. Tie Diedcrvrrküuicr beginnen gleich bei der Eröffnung an sich zu zicben. was ihnen paßt und entziehen dem markt besuchenden Publikum aui diese Art das Angebot der Landleutr HauSstkiie». die regelmäßig sebr früh den Markt besuchen, haben dies des Ocfteren beobackrtet. Vielleicht niacht man es jetzt >vie in Tarmstadt. W K
LftinSch unö Vcrkebr. vc-lksivirtscHtift.
Vom Geldmarkt.
Wien, 20. Aug. Die Oesterreichisck-Unqarischc Bank er mäßigt von morgen ab den Diskont ans sechs Prozent.
Kristiania, 20. Aug. Tic Bank twn Norwegen setzt von heute ab den Wechseldiskont auf 5>/, Prozent herab.
ch Kreuznach, 20. Aug. Nachdem durch eine» MiniOerial erlast dar Verbot der Ablialtuug »o» Pjehuiärkte» aulgeboben worden ist, ivirü auch in regelcuästiger Neihenlolge der hiesige M >rkt abgebalteu iverden Ter Zutrieb auf den Markt von Hessen aus bjei I jedo.h mit Rücksicht aui das starke tllultreteu der Maul- und Klaueuicuche dir auf iveilereS verboten.
Märkte.
te. Frankiiir» a.M. viel, hol», arklbericht vom 20 Aug. Austrieb: Rinder 53. Ochsen 16, Bullen 1, Kühe und Färsen 36,
Kälber -II, EckAe 37, Schiveiue 1722.
Tendenz: Kälber rege, Ochioeme gedrückt, mäßiger Ueber- staiib. Preis sür 100 Pfd.
Lebend- Schiachl- gewicht
Kälber. Mk. M.
Feinste Mastkälber ......54-53 90 - 96
Mittlere Mast- und best« oaugtSücc. . . 44-48 7» —81
Geringer« Mast- und gut« Saugkälber - - 40-41 68—75
Geringere Saugkälber......... 34—40 61—68
«ch ai <-. klallmastichai«:
Mastlämmer uns jüngere Masthammet - - !3—11 91 -95
Schwei nu Oollfleischig« Schweine von80-110 ir
Lebendgewicht........ 53.03—56.0) 65.13—70 >3
Povfleischige Schweine unter 31 cg Lebendgewicht ..... . . - 53 . 0 )—56.30 65,30—70.»
Pollfietschige Schweine von !>»—124 irr
Lebendgewicht........ 52.00-56.0 ) 64.00 - 68))
koUfleischtge Schweine von l 24—150 c -
Ledendgecvicht . ....... 52 03—58.00 61.00—68.00
Briefkasten der Acdaktion.
tAuouymc slnjrage» bleiben iiubcrückß.chttgt.1
poftabonnent darmftadt. Die Gießener Familieublntter, deren
regelmäßiges Erscheinen tc. Mitteilung in Nr 179 vom 3. August besonderer durch den Krieg ccugetrctcuer Hindernisse ivcgeu nccht niöqlich mar, werde» demilächst ivcedcr regelmäßig ctscheineu. — Ihre slnirage, belr. Landsturm, hat sich inzivtschen iv.-ht leibst erledigt.
, i ... i ,
Meteorologische vcodachtiinge n der S ta tion Sieben.
Aug.
Uli
Ui
!ll
L-r
L"
ev
I®
•s-e s 5 »
i|
I
s
IIP
A
Wen«»
20 1 r"
719.7
23 3
95
45
NNE
2
6
Coiuiciischciii
20. 9“
-49,1
17, S
II 5
78
N
2
9
Bciv. Himmel
21. iN
-49.6
12 8
9 0
87
W
2
7
Couueiischciu, leichler Nebel
l öchste Temocrali
c a;n
19.-
20. Slugust 1914
- I- 23.3 7
Niedrigste ,
Niederschlag t',0
mm.
19.-
20.
1911 --- > 10 .0' .
Letzte Nachrichten.
Kaiser und Reichskanzler.
Berlin. 21. Aug Tie ^Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: 2e. Majestät der Kaiser wird auch vom Hauvtguarticr au-s die Regierungsgeichäste weiteriüdrcn Rur für eine Anzahl minder wichtige Angelegenheiten hat 2e. Majestät bis aus iveitercs die Entsckieidung dem Reichskanzler und dem Staatsministerium überlaffeu. Ter Reichskanzler, der den Kaiser und König begleitet, behält auch während seiner Abwesenheit von Berlin die Oberleitung der Rcichsverwaltung in Händen, doch iverden. um unnötige Zeitverluste zu vermeiden, Angelegenlwiteii, die kffnen Aujschub dulden, durch den Stellvertreter des Reichskanzlers, SlaalSfekretär des Znuern, Staatsminister Dr. Delbrück, der auch zum Vizepräsidenten des Staotümiiiistcriums ernannt worden ist, erledigt werden.
Aus stein kaiserlichen Hall-tauartier.
Berlin, 2l. Auy. Ter Oberst»,lineister Freiherr von Esebeck ist gestern vormitiog im Hauptguarlicr des Kaisers infolge eines Schlcigansallcs g e ft o r b e ».
Dir Mobilisierung in Hollanv.
Haag, 21. Aua. Tie Regierung svrdert weitere fünf Millionen Gulden für die Kosten der Mobilisiening der Miliz.
Aus Rußland
Petersburg, 21. August. Tic dciitschcii und österreichischen Staatsangehörigen, welckw älter als 45 Fahre und jünger als 17 Jahre sind, haben die Erlaubnis erhalten, Rußland zu verlassen.
Pom Kaiser Franz Joseph.
Wien, 21. Aug. Der Kaiser l>at dein Erzherzog Friedrich die Antwort eines Telegramms zugehen lassen.
Der Beginn des 85. Jahres meines derWohliahrtmeiueS Staates und dem Gedeihe» der Wehrmach, geioidmclen Lebens erhält durch die mich tief ergreifende Beglückwünschung, welche Ew. Holuckt im Namen aller Ihnen unlerstellteu Strcitkrälte zu Land und zur See auSdrückten, eine besondere Weihe in den, Stnrni, der die Monarchie umbraust und dankbar und lodesmulig die gesamte Wehrmacht niächlig begeistert und die Völter, deren lrirgsr,ltch,ige ,u- gendliche Blüte nicht bloß, sondern auch den männlid, gereisten älteren Teil umfaßt: Ihnen und allen Führern, diemein Vc-rtraium und der Segen des Vaterlandes geleitet, soivic alle» Braven, die kämpicn sür Oesterreich- Ungarns Ehre und Bestand, ollen sage ich meinen wärmsten Dank, alle» sende ich den Herzensgrutz ihres Kriegsherrn Franz Joseph.
Rach dem Tode des Papstes.
Rom, 21. Aug. Der Minister des Aeußeren richtete an Die Vertreter des Auslandes ein königliches Rund schoben, worin er versickzerl, daß Italien die Freiheit des Konklave gewährleisten werde.
ZislNl-svcrsttilfttuiill.
Frcitaa,dcn2K.'2jna.>'.i> >.
vorininags 9 Uln, toll aui hiesigem AmlSacricht. Bim. 1K das den Phtlivv -Hoimann Eheleuten »iigelchricbeiie <yrund>mck:
Flur 1 Nr. 1276—tI2gm Hoi- rcite in der Wevitcingaste lWevsteingaüe 8» »wangSw. ocriceigert werd.
Die amiSgerichiliche Bcr- sügung ist im LrlSgerichts- ,i,inner Sstenilich ausaebängl. «üießcn. den X Juli füll. Großh. LrlSgerichl.
_ Simon. 78H7H
K. 58,14 78408
^iDflnflsucrnciflcruna.
Freitag,den2»>.Slug. Ii»I t
vormmags 9'/. Uhr, soll aui hiesigem Amtsgericht. Zimmer 3ir. 18, die den philivv Doiinann Eheleuten »ugc- Ichrlcbene Parzelle Flur l dir. 1275*— 250 qm Holrctie. Wctziteingastc 10, zwangSweifc verstcig. werd.
Die amiSgerichltiche SKr- sügung ist im OrlVaerichiS- zimmer öiientl. auSgebänat. Gießen, den L Juli 1914. Großh. OrtSgericht. _ Simon. _
♦♦♦♦*♦♦♦*
iBnnen^rtnnljolj g
pro Karre 2.75 Mk. 2 Harren 500 Mk-, cmpriclill Hüfcrci
8ommerkor». Bieichlir. 12 .
Marke Hartwig 4 Vogel, sowie Stollwerck
tu to »oielirleb»-«? Fe'4- 1 selb Itf-Packiag
zu luidou bei
Geschw. Altenpohl,
IMockNtr. 4. f u.
Achtung!
Heute Frriiaa u. Samstag von 8 Uhr ni«
Verkauf von billigen
tziiimch- n. Söfntniirffn
im Garien dev Hotel Felicn- keller. -06 48! Fra« g tojA ' - Morgen 2 amsl 1.1 von H llbr ab am Feli'cukcUcr.
bii>ml!>- 8 ilrkkll
das 100 1 Mk. «. billiger,
Salat-Burken
r> Stück 10 «fs., bei Ab- nähme v. 100 St. 1.80 Mk.
Original-Fabrikat
Cal. «« und 7 65
wieder eingctrostr«.
062391 A« 7ictor^.


