KT. 18Z
Der Sietzener Anzeiger
erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchenliich SiebenerFaniilikndläNkr; zii-inmal wiichenli.isrtir- dwkt hüben «reir Siehen (Tieirstag und ssreiiag); zweimal moMOtl. Land- wirtschahlicheöeitftaaea Feniivrcch - Anichtüsle: für die Nedaklio» 112, J'crlafl u. Erpeiwvo» 51 Adresse i«r DepOchen: «nzeigrr «irßcn. Annehme von Anzeige» für die Tagesnummer bis vornütiags S Uhr.
Erster Blatt
m. Jahrgang
Zreitag. Z. August 19J4
General-Anzeiger für Oberhessen
Rotations&rnd nnö Verlag der Srühl'schen Univ.-Vuch- und Steinöruckerei 8. Lange. Redaktion. Lxpeüitlon und vruckerei: Schulstratze 7.
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monatlich75V^ vierteljährlich Wik. 2.20; durch Ülbtiole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost Alk. 2.— viert el- jährl. ausschl. Bestellq. Zeilenpreis: lokallbPü auswärts 20 Psenniq. Chesredakteur: 2l. Goetz. Verantwortlich für de» polit. Teil: Aug. Goetz; für .Feuilleion', »Ver- nüschtcs' und.Berichts- saal" : Karl Neurath; lür .Stadt und Land": Kurl Bendt; für den Anzeigenteil: H. Beck.
Der Kaffer an sein Doli!
Im deutschen „Rcichsan.zeiger"" wurde gestern, Donnerstag abend, folgender Ausruf des Kaisers veröffrnllicht;
An das deutsche Volk!
Leit der Reichsqrnndulig ist c# diirä, 43 Ialirc Mein uni Meiner Vorfahren heißes Bemühen gewesen, der Welt den Frieden z» erhallen und in Frieden unsere kraftvolle Enlwirklung zu fördern. Ader die Gegner neide» uns den (rrfolg unserer Arbeit, Eine ofscukuiidige und beimlitlic Feindschusl von Cft und West, von jenseits der Lee haben wir zu ertragen im Bewußtsein unserer Pcrant- warlnng und Kraft. Nim aber will man u nö drin ii t ig cn. Man verlangt, daß wir mit verschrankleii Armen zusebrn, wie unjere Feinde sich zu tückischem llcbcrsall rüsten. Man will nicht dulden, daß wir in entschlossener Treue zu unserem Bundes genossen slcbiLN, der nm sein Ansehc» als Grotzmacktt kämpst und mit dcsicn Erniedrigung auch iinscrc Macht und Ehre verloren iß. Eo muß denn das Schwert entscheiden. Mitten im Frieden überfällt »ns der Feind. Darum ans z» den Nassen! Jede« Schwanke», jedes Zöger» wäre Verrat am Valcrlaiide. Um «ein oder Nichiiein unseres Reiches bandelt cS sich, das unsere Väter sich ne» gründeten. Um Lein oder Nichtsein dcntschcr Macht und deutschen Wesens. Mir werden uns wehren bis zun, letzten Hauch von Manu und Roß, und wir werden diesen Kamps bestehen auch gegen eine Welt von Feinden. Noch nie ward Deutschland öbcrwnndcii, wenn es einig war. Vorwärts mit Gott, der mit uns sein wird, wie er mit den Vätern war.
Bertiu, den 6. August 1914.
Wilhelm I. K.
Das SM? hat ben urteniKreglen Mut der Abwehr und die Zuversicht, .zu siegen, wie sein Kaiser. Die meisten unserer Wehrsälrigen sind nun schon hinausgezogen auf das Feld der Gefahr, und in der Heimat regen tausende fleißiger Hände sich z»rr Vermeidung und Linderung der sttot. Es gibt auch für die Zurückgebliebenen eine Menge patriotisckier Pflichten und Ausgaben. Die Begeisterung für den .Krieg hat ' aber auch hier den schnellen Willen zur Tat geschaffen. So wollen wir und so werden wir siegen!
Ein Erfolg von der West grenze! Tie französische Grenzstadt Brie», nordwestlich von Metz gelegen. ,st von deutschen Truppen besetzt. Auch Mts dem belgisckgu Kriegsschauplatz soll', nach einer Meldung der Franks. Ztg" aus Aachen, alles nackt Wunsch geizen. Es heißt, ernsthafte Kämpft hätten noch, nicht stattgefunden, und die Belgier hätten sich hinter die Maas zurückgezogen. Diese amtlich unbestätigte MeLruug, die vom 6. August 11.45 Uhr vorm, datiert ist. besagt zwar nicht viel. Jeder Tag bringt Neues, und inzwischen sind wieder über 24 Stunden vergangen!
Im Cftcn wurde die bei Soldau geschlagene russische Kirvalleriedioision weiter zurückgedrängk, und die russischen Verluste betragen schon mehr als eine Brigade!' Tie Kämpfe dauern fort. Hinter einer Meldung des „Berl. Tagebl", in Gumbinnen sei ein russischer Großfürst verhaftet worden, muß man ein großes Fragezeichen mackien. Mackzeu ivir uns immer mehr los von Schwatzerei und Leichtgläubigkeit! Oh es wahr ist, was die,,,Frki Ztg."
> in einem Privattelegramm aus Rom ininei.lt. da.ß zwischen Kaiser Wilhelm und dem König von Italien Depeschen gewechselt worden seien, muß sich auch erst noch Herausstellen.
Lord Kidchener ist anstelle Afquith' zum englisckzeu Kriegstuinistcr gemacht worden Ter englische FeldmarschaU hat seinen Ruhm in Aegypten begründet, in dessen Tieuslc er im Jahre 1882 als Ingenieur-Offizier trat Der 1850 geborene Biseount, trifd)cr Al'kunst, hat sich dort in die Höhe gearbeitet und wurde 1892 zum Oberbefehlshaber der ägyptischen Armee ernannt. Er leitete die 1896 beginnende Expedition gegen die Mühdisten, brachte ihnen am 2. September 1898 die entscheidende Niederlage bei Omdurman bei. eroberte Chartum und vernichtete den Rest der Truppen des Kalifen am 24. Nov. 1899 bei Cm Debrikai. Zum Hohn wurde er ins engliickie Oberhaus berufen und zum General. gouverneur des Sudan er um, nt 1899 wurde Kiickzener Generalstabsebef der cnglisck-en Armee in Südafrika und, als Lord Roberts abberufen wurde, erhielt er den Ober befehl über dre Truppen 1902 übertrug man ihm den . Oberbefehl über die indischen Truppen.
Der Fekdmarschalv übernimmt nun das Amt des Kriegs Ministers, nckrd also an einem Feldzuge gegen uns nicht teilnehmen. Als englischer Kriegsmrnisver wird er keine erheblichen Lorbeeren zu plinsten vermögen. Versucht er es nach dem Plane Eduards VII., mit einem Expeditiouskorps von 100000 Manu elw>r in Schleswig-Holstein zu landen, j so iverden nur heute noch besser als vormals das Wort Bismarcks wahr machen können: unsere Regierung wird die Landenden verhafte» lassen Wir denken indessen, daß die Engländer an unserer jo stark befestigten Küste eine gewisse Vorsicht werden walten lassen.
Briey von deutschen Truppen besetzt.
Lerlrv, 6. Au«,. Brie», nvrdwkstlich vou Metz, aui sruuzos tfchem Gebiete gelegen, ist von deutschen Druppeu besetzt »vrdcn.
Nene erfolgreiche Kämpfe an der russischen Grenze.
Berlin, 6. Ang. Bei Sch Widdern (östlich von Johannesburg) und bei Grodle» (zwischen Lauteudueg u»d Soldau) ucrsuchlcn russische Kavalleriedivisionen den Lcutschc» Grenzschutz zu durchbrecheu. Sie wurden ab ge wies c» und gingen uns russisches Gebiet zurück. Die bei Solda» unter Verlust einer Brigade znriickgeworscnc rnssischc Kavalleriediviston erlitt beim Znriickgchcn nach Rußland weitere Verluste.
Das Gerecht bei Soldau
das zur Vernichtung eurer Brigade der angrrisendeu Ka- valleriedivision und zu weiteren Verlusten der zurückgehcn deit Teile bei Ncideuburz führte, kostete aus deutscher Seite 3 Tote und 18 Verwundete. — Die Grenz- sehutzgcscchlc, deren für die deutschen Truppen erfolgreicher AuSgang bereits gemeldet wurde, sind in Petersburg durch folgende, den Tatsachen widersprechende Telegramme verössenllicht worden: Die Avantgarde unserer Truppen überschritt vom Gouvernement Su w a l k i aus die Grenze, ohne Widerstand zu fi'.tden.
Tie „Norddeutsckg Allgemeine Zeitung" schreibt: Ter Schutz der Russen. Franzosen und Belgier ist ron dem hiesigen spanischen Boismaster und den spanischen Konsuln im Reicks übernommen ivorden. Der Schutz der britischen Staatsangehörigen ist von dem hiesigen Botsckxmer der Bereinigten Staaten von Amerika und den amerikanischen Konsuln übernommen worden.
Ter Zar und seine Tuma.
Petersburg >über Kopenhagens, 6. Aug. Der Zar empfing gestern den Präsidenten der Duma Rod- zianko in Audienz.
Vom Schwarzen Meer.
Oi>e s s a (über Kopenhagens, 6. Aug. Es wird gemeldet, daß alle Lichter gm Schwarzen Meer gelöscht nrorde» sind und die Ausfuhr von Getreide verboten worden ist.
TaS russische Guthaben beim Vanthanse Mendelssohn.
Berlin, 6. Aug. Es zirkulieren Gerüchte, daß das Bankhaus Mendelssohn u. Eo. unberechtigterweise die (Guthaben der russische» Regierung zugunsten derselben beiseite gebracht habe. Diese Gerüchte sind vollständig aus der Lust gegrisfen. Die russische Regierung zog bereits vor dem Kriegsausbruch infolge der schlechten Handelsbilanz die schon stark reduzierten Guthaben zurück, wenigstens zum allergrößten Teile. Der geringe noch verbliebene Rest nmrdc von der deutschen Regierung beschlagnahmt.
Oesterreichs Kriegserklärung an Rußland.
Berlin, 6. Aug. Die österreichisch-ungarische Regierung hat der deutschen Regierung mitgeteilt, Botschailer Szapary in Peiersburg sei beauftragt, der russischen Recherung zu notifizieren, daß Oesterreich-Ungarn angesichts tier drohenden Haltung Rußlands im Konflikt mit Serbien, sowie im Hinblick aus den Kriegszustand mit Deutschland, sich seinerseits als im Kriegszustand mit Rußland befindlich betrachte.
Wien, 6. Aug. Dem hiesigen russischen Botschaster Schebeko sind die Pässe zu gestellt worden. Der österreichis-nngarisckie Botschaster in Petersburg Szapary nmrde angewiesen, seine Pässe zu fordern und womöglich noch heute Rußland zu verlassen.
Kaiser Franz Josef ernannte Erzherzog Jo se f Fe r di- naudSalvator zum Kommandanten des 14. Innsbrucker Korps.
Kriegsbegeistcrung in Bosnien.
Serajewo, 6. August. Erzbischof Stadler erließ einen von glühendem Patrioti sm us erfüllten Hirtenbrief, worin er den Krieg als gerechte Zelbsrverteidigung, als eine Notwendigkeit bezeichnet, um wieder Frieden und geordnete nackcharliche Verhältnisse zu schassen. — Ter serbische orlhvdore Metropolit Ledico fordert in einem Hirtenbrief die Gläubigen zur Tankbarckpit iür die Wohltaten auf, die der Kaiser und dessen Verwaltung dem Lande 36 Jahre hindurch zuteil werden ließ, «ie sollen diese Dankbarkeit durch Taten und durch loyale, treue Ge- iiunung bekunden, wobei er auf die Lage der bosnischen Serben vor der Ckkupalion und den kulturellen Fortschritt unter dem Schutze der Mrnrarchie hinweist.
Wie für Oesterreich Ungarn, so ifc auch für Bosnien und die Herzegowina ein 14lägiqes Moratorium augeordnet ivo öden.
Agram, 6. Aug. Aus allen Laudesteilen werden fortgesetzt patriotische Kundgebungen gemeldet.In Gospic kmn es zu besonders imvoiauten dynastischen Kundgebungen. Die rumänische Bevölkerung des Komitals Hu- nyadr überreichte dem Vizegespan eine Erklärung, worin die Rumänen feierlich ihre patriotische Gesinnung ausdrücken und erklären, zu den äußersten Opfern bereit zu sein, um mü vereinten Kräften den Sieg zu fördern und zu sichern.
Finanzielle Maßnahmen in Oefterreich.
Wien, 6. Aug. Der Generalral der Oesterreichisch»- uiigarischen Bank nahm in seiner gestrigen Sftunrg ein Referat über die Lage des G e l d in a r k t es und der Banken entgegen. Er genehmigte im Zusniinnenl>aug nckt der gestrigen kaiserlichen iKrordming, betreffend ausxrordent- lirtre Maßnahmen hinsichtlich der OKschiftsfiUirung der Oesterreichisch-nngarisck>eii Bank die von der 'liaiiNeitung gestellteii Anträge, darunter jene über die Vorbereitung einer Emission von Banknote» zu zwei Kronen. Die Bank widmete für das :Kote .üreuz in Oesterreich und Uiuzarn je 100000 sironen, für Unterstützungsbedürftige unter den Einberufenen in OesterreichUngarn, Bosnien und der Herzegowina 220000 Kronen.
I4-tägiges Moratorium i» Oesterreich-Nngarn.
Serajewo, 6. Aug. Wie für Oesterreich Ungarn, so ist mich für Bosnien und hie Herzegowina ein l4tägiges Moratorium augeordnet worden.
Ein vergeblicher Appell serbischer Panslavisten.
Belgrad, 6. Aug. Der Zeitung „Eambano" zufolge beschworen der als Panslawist bekannte ttzeneral Tsck>e- rep Spiridowitsch sowie pauslawjstische Vereine Rußlands, den König der Bulgaren in Telegrammen, das brüderliche, slawische Serbien nicht im Stiche zu lassen. Bulgarien köunle Serbien und den Balkan retten. Das Blatt bemerkt dazu, cs scheine, daß Bulgarien sich diesen Luxus nicht erlauben werde.
Tie Treue der Ukrainer.
Wie», 6. Aug, Der ukrainische Verband der R u t h e n i s ch e n Abgeordneten der Bukowina hat einen Ausruf an sämtsick»: rull)enisck>eii ivemeiiiden der Bu- koivina gerichtet, in dem zur Bezeugung der Solidarität des ukrainisck)cn Volkes mit Kaiser und Rei<l> aufgesordert wird. Der Auftuf besagt:
Der itzaiser mtb das Vaterland rufen uns <t c j tu 'S? e rbi e » Unsere erprobte und mierschiitterliche Treue wird keinen Augenb dadurch ins Wanken gebracht werden, daß sich Serbien an Ukrainer als slawische Brüder anbiedert. Jedes slawische V das serbische oder ein anderes zerreißt >ede Dilturgemeinschast uns, in solange Mord und Verbreäien der Leitstern seines Ha delns sind. Nack- einer wechselvollen Geschichte, in der die Unterdrückung gerade durch die Slawen ihre Blutspuren bei uns zurück- liefe, brachte uns Ukrainer in Oesterreich das Schicksal uMer dos Szepter eines gütigen Monarchen einer edlen Dnnasne Unter dem Schutze der Lersassnng Oesterreichs gehen wir einer ruhigen Entwicklung entgegen zur Wohljahrt und zum Glück unierer Nation, Wir wollen deslwlb freudig und gemelniam mit anderen Völkern dieses schönen Reiches jedes Opler bringen lür den Kaiser und die glorreiche habsbnrgische Monarchie.
* * *
Aufruf der deutschen 5tudeuten.
Berlin, 6. August. Der Aufruf der deutschen Studenten lautet:
Deutsche Brüder, das Vaterland ist in Geiahr! Der Feind bedroht unsere deutschen Lande. Der Krieg ward uns von Russlands Machthabern ausgezwungen. Wir wollten den Frieden, aber unsere Gegner wollten den Krieg, und Schmach wurde unserem Kaiser und unserem Lande angetan. Deutsche Männer, dal Heiligste der deutschen Nation, die Ehre ward beschmutzt. Tea Väter Erbe, Deutschlands Freiheit und Deutschlands Einigkeit ist bedroht von unseren haßersülltcn Feinden. Brüder, 100 Jahre sind verflossen, daß deutsche Männer nach Zeilen sürchtcrlicher Not durch Brechen der Fremdherrschaft sich wieder aus das deutsche eigene Ich beiannen, des deuy'ckrcu Landes Urkrait aus den Fesseln sprengte, und es gelang der deutlichen Kraft und Einigkeit, ein befreites Deutschland zu hinterlassen. Tie Enkel aber jener großen Zeit, die gaben uns ein einiges deutsches Vaterland. Darum, deutsche Brüder, ivollen auch wir in ernster Stunde der Gefahr uns solch deutscher Väter und unserer deutschen Mütter uns würdig erweisen. Wir ivollen uns zu Gott erheben und für deutsche Freiheit und Deutschlands Ehre freudig unser Blm hcrgeben. Frei oder tot, doch Knechte nimmermehr. So walte unser Herr Gott!
Straferlaß des Kaisers.
Berlin, 4. Aug. Der Reicksmizeiger veröfsrntsicht den angesichts der opferwilligen Vaterlandsliebe, die das gesamte Volk in dem uns aufgädrängren Kriege beiveist, vom Kaiser erlassenen Gnadenerlaß für Preußen und diejenigen Bundessiaaten. in denen dem Kaiser das Begnadigungsrecht zusteht. Die Amnestie bezieht sich u a. auf Majestätsbelei- digungen, auf Bejlraftingeu wegen feindlicher Handlungen gegen befreundete Staaten, Widerstand gegen die Ttaats- geivalt. Vergehen gegen die ttzeiverbeordnung, das Pressegesetz, das Vereinsgesetz bei Bestrafung bis zu zivei Jahren Gefängnis, ferner auf Diebstahl oder UnterjchlaWuq, Fvrst- diebstahl usw. bis zu drei Monaten.
Tie Botschafter PourtalüS und Schön beim Kaiser.
Berlin. 5. Ang. Der Kaiser empfing heute abenv die Botschafter Poürtalös und Schön.
Vom Kronprinzenpaar.
Berlin, 5. Aug. Ihre .Kaiserl. und Königl. Hoheit die Frau Kronprinzessin hat soeben das Protektorat über d-ie von dem Verein für das Deutschrum im Auslande durch Aufruf eiugeleitere Volksjmnmlmrg der Demi scheu im Auslande für die kämpfenden Brüder übernommen.


