Ausgabe 
5.8.1914
 
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olle Stiften, die sie nicht besetzen können, dem Mittel- dentschin Arbeitsnochweisverbanü in Frankfurt a. 'Dt. mit­zuteilen. Es qerobgt die AnnieL>un-g bei dem zunächst ge­legenen Arbeitsnachweis. DoPpelmeLungen sind zwecklos. Zur Erleichterung ersöügt die Vermittlung nHhrenö des Kriegsfalles voftkömmen kostenlos. Mir die Transportkosten find von dem Arbeitgeber zu trügen. Es empfiehl: sich, die Arbeitsbedingungen dem Arbeitsirachneis zur Erleichterung der Vermittlung mitzutrilen. Mzey, Aschaffenburg, Bebra, Bensbeim a. B., Biebrich a. Rh., Bingen a. Rh., Butzbach. Cchset. Lorbach, Darmsvobr, Dieburg, Elto,Ile, Ems, Jechen- deim a M , Frankfurt a. SOI., Friedberg i. £>., Fulda, iberns- bem i. H, «ießrn, Groß-Karbc», Grünberg i. H.. Ha- nau a M., Hcrdorn, Hvckfft a. M., .innigen, Kreuznach, Latten, Limburg a. L., Main;, dlstarburg a, L. Nafjan, diasrätten, Bad 9öauheim, Lberstchnstein, Lberntsel. Qffen- darb a. M.. Oppenheim, Rüdesheim a. Rh., Weikburg a. L., Asttzlar, Wesbaden. Wilbungen-Bdd, Witzenhaufen, SormS am Rhein.

"Die Firma Bänningcr, GmbH., hier, hat folgende Bekanntmachung erlassen: Unsere Gesellschaft hat heule besctstossen, die Hinterbliebenen Familien der ins Feld gezogenen Beamten uitd Arbeiter bis aus wri- terrs wie folgt zu unterstützen: 1. Die Beamten erhalten einen Teil ihres Monatsgehaltes, der von Fall zu Fall von der Griellschast festgelegt wird. 2. Tie Frau eines jeden einberusenen Arbeiters erhält pro Woche 5 Mark und überdies jedes Kind bis und mit 15 Jahren 2 Mark die Woche. Bon dieser Summe kann besser situierten Hinter­bliebenen bis '/, abgezogen werden, der dann minder- bemittelten Familien zugute kommt. Die Beträge können «..en Mittwoch im Bureau abgeholt werden.

Hessen-Nassau.

Frankfurt a. M, 4. Aug. Die am Sonntag erfolgte Zer­störung de« Phantasie-Lichtspieltheaters weit dieses in derausfordernder Weise einen französischen Film voriührtc, ist von heilsamer Wirkung aus alle die hunderte von Geschäftsinhabern gkiveien, die sich nicht genug im Liebäugeln mit französischem Leien durch französische Schilderausschristen, sranzösisltie Preis­

tafeln. französische Speisekarten usw. ufw. tun konnten. Frank­furt ist seit gestern eine kerndeutsche Stadt, in der man nur noch deutsch spricht und liest. Alte die prunkenden iranzösischen Schilder- anffchriiten in den Straßen und was nur irgendwie französisch klingt, hat das gewaltig erwachte Deutschbewußtsein der hiesigen Bevölkerung hinw-ggeiegt. Hoffentlich bleibi's so. Nebrigens dielen unsere großen Geschäftsstraßen mit ihren abgerissenen, verbanaien, ausgemeißelten und übeivinielten Geschäitsscknldcrn sranzösiicher Sprache eine Sehenswürdigkeit besonderer Art.

Meteorologische Beobachtungen der Station Siebe».

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köchffe Temperatur am 3.1. August ISIt = -f- 21,3 ' Siiedrigile , . 3,-4. , 1914 --- + 16,1".

Niederschlag 5,0 mm.

Lingcsanvt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Die Mobilmachung bringt schon jetzt für manche Volkskrcise einen umniitelbaren Notstand mit sich. Namentlich iind es auch die an den Theatern m'w. tätigen Künstler und Künstlerinnen, die plötzlich in die bitterste Notlage versetzt sind und meistens völlig mtltellos dasteden. Es tvürc deshalb wobt iwtioendig, dieic Leute zu unterslützc», vor allem dadurch, daß man sie aut den jetzt stark emblüßten Aemtern und Bureaus im Tagelobn oder sonstwie beschäftigte. Hoisentlich iindet sich wmand, der die Organisation dieses Hilfsdienstes in die Hand nimmt, daunt namenloses Un­glück rechtzeitig verhütet wird.

In der Ausstellung für Gesundheitspilcge in Stuttgart sind

unter den Ausstellungsobjektcii für Körvcrpilegc und Ernähnmg die Fabrikate der Firma Dcutsäie Matte-Industrie, G. m. b. v., Köstritz, Thüringen, von der größten Wichtigkeit für die Bolks- xesundl)cit. iilchtzchn Jahre eifrigen Forschens und unermüdlicher Versuche dedurstc es, bis endlich das Ideal eines naturrcmcir vegeiabüisätcu Getränkes gefunden wurde. Dieses entstammt dem an unermeßlichen Naturschätzen überreickien Brasilien, zu dessen Produkten der Mattebauiil oder -Strauch gehör!; seine Glatter lifinrn ein anregendes, aber dabei nicht ansregendes (tzctrünk, welches nninderbar erfrischend wirkt. Das Getränk kommt unter dem NamenRio-Matte" in den Handel und eignet sich gleicherweise für Gesunde und Kranke sowie für alle, die an nervöjen Ma^en- und Herzbeschwerden leidat. i-V«-

Läuglingc »nd magenkranke Ninder schlitzt ma» am betten argen die im Sommer !o Icichi auilreienden Brechdurchfälle und Darmkaiarrbe, ivenn ma» dte gefahrbringende Milch eine Zeitlang forilnin und daiür das allbemäbrte Rcftlcffche Kindermchl anwendet, welches als eine iieis gleichbleibeiide, vollendete Nahrung nur mit Waffcr gekochl werden brauchl. niemals Verdauungsstörungen ver- uriacht. beliebende aber beleiiiai. Probe araiiv und franko durch Rente S ztiiiderinebt G. in. b. H.. Berlin V. 57.

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Direkt vom Lajrerfafi in die Flasc

Das Bclrelc» des Waldes zwischen der Straße Gieficn Reiskirchen, dem alten Annaröder Weg und der 6. Schneise (SchießstandSgelände) ist Verboten.

Die Wachen sind angewiesen, nach ersolgloscr An­drohung des Wassengedrauchs schars zu schießen.

Gießen, den 2. August 1914.

Großherzogliches Pvlizeiamt Gießen.

Gebhardt.

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CARL VON GROLMAN

Leutnant Im Inf. Refrt. Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess. I Nr. 116

HILDEGARD VON GROLMAN

treborone König

geben ihre am 4. August vollzogene

Vermahlung bekannt ,

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» Die glückliche Geburt eines SOHNES g

zeigen hocherfreut an

Dr. jur. Armin Buderus und Frau Maria §

geb. Gentil §

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o Giessen (Seltersweg 38), 4. Aug. 1914 §

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ßroffcttjojliit flrüfnitjistominifiion fär das l|öl|trt Lkhrmt.

Für diejenigen Kandidaten, die im Winter- Halbjahr 1914/15 zu prüfen sein würden und die beide Hausarbeiten erledigt haben, findet eine Rot- Prüfung statt.

Zugklaffen find alle, die inS Feld ziehen oder sonst zur Landesverteidigung verwendet werden. Meldungen wolle man (mündlich, schrisllich, tele­graphisch) an den Vorsitzenden (Bergstraße 15) ge­langen laffen.

Dir Klausurprüfungcn finden am Freitag, den 7., und Montag, den 10., von 8 Uhr früh ab, die mündlichen Prüsilngen an denselben Tagen vor- und nachmittags statt. Vorausbezahlung der Ge­bühren ist nicht erforderlich. Nichibestandene Prü­fungen gelten als nicht unternoiiimen. Noten werden nicht erteilt. !W 64 D

_Schlesinger.

Hassm-Militärvereine

Gießens.

Unsere Pflicht gebietet, soweit wir abkömmlich sind, uns dem lieben teueren Vaterlandc in diesen ernsten Stunden zur Verfügung zu stellen. Das Großherzoglichc Bczirkskommando stellt noch Mann­schaften für den Bewachungsdicnst rin. für welche Leistungen Verpflegung und die gesetzliche Vergütung gewährt werden.

Die Vorstände der Hassia - Militärvcreine Gießens berufen zur Besprechung eine allgcnieinc Mitgliedcr-Versammlnng auf

Donnerstag, ti. Aug,, abends 8 V, Uhr im Laalc des Felfcnkellers ein, und rechnen be­stimmt ans vollzähliges Erscheinen der Mitglieder. Die TagcS-Ordnung wird bei Eröffnling der Ver­sammlung bekannt gegeben.

Männer heraus!

Alle diejenigen männlichen Einwohner Gießens, die bereit sind, ihre Dienste in dieser Ehrensache dem Vaterlandc ebenfalls zur Verfügung zu stellen, find zur Versammlung herzlich cingcladen.

Redner: Herr Geheimerat Proseffor Dr. Eck.

Tie Vorstände.

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Bekanntmachung.

Dir von de», hvairniiibe» UmvrriitäiS-Jnstitul oor- arnommrnc chrmifche und datlrrioiogilche Nmerfuchuna rroad, dah

das (^icszener Lcitnngswasscr

in jeder Be.ziebuna ahKoInt elnwnndfr.-l ist. Bon trnrndwrlLer Brruiirrininuna mit Krankheilskrimen kan» nach dem dnklcrtotooüiden Bemnd keine Rede icin.

Aiilh die vom ihemiiche» Untcriuchuiiasami für die Provinz Lberdrsfen voracnommene Wniieriinieriuchuna ergab da» gleiche Rrlulkai.

Der Lberbüracrrneister.

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Btzirkssparkasie Gießen

Die am I. Juli L I. fällig gewesenen Zinsen

von Darlehn aus unserer Kasse können nur noch in den nächsten 8 Tagen ohne Kosten bezahlt werden.

Bemerkt wird, daß eine weitere Zahlungs­aufforderung nicht mehr erfolgt.

Gießen, den 1. August 1914. SE7r>

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Während meiner Zugehörigkeit zin» aklive» Heere und der dadurch bedingien Abivcieuheii von Giesten besteht der aciamtc llnierrtchtsbetrieb des (Sicstciicr Pardaao aiumo völlig unverändert lort. Die Klaffen der frftnl* vffichiigeii Lchlllcr baden .Zcrien bis zum. Beot. Alle andere» Abieilungen haben l>ericn von etwa 3 Wochen von Ende September ab. Svrechstundcn meines Bcr- trelcr»: liigiich von 28 Uhr. Nruaninabmen von Kna­ben >md Mädchen finden ftändia statt. >9082

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