Ausgabe 
4.7.1914
 
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vie Kultar der hülsensrüchte.

Aus Dr. Octlcc» 'änlfitunq *um Gemüsebau fürbcn Hausgebra uch

Mit nur lnenige» Ausnahmen gedeihen alle bisher genannten Gcmüiearten um so ttcudiger und bringen um so größeren Ertrag, je reutu»ber du- Düngung I>cmrsscll würde. Das (öegemeil mürbe mmi aber mrulM-n, wem, Hülsenfrüchtc auf stark oder |riW»° gedüngtem 4?oben qepilanzl mürben Man baut dabei' Erbsen und Bobnen ,n uveuer ode> dritter Tracht denn sic zählen tu den wenig zehrenden wemüscn. Alle Hülsenfrüchte liebe» einen tvarmeu, durMaisigen Boden und einen windgcschützten, sonnigen Stand.

Die Erbse l?isum sativuml.

Bereits im Februar und Märt, wenn der Frost aus der Erde gezogen ist. rönnen die erste» Erbsen gelegt ioerdcn. Es ist zu einpsehlen, die Beete von -Nord liach Süd tu richten, da die Sonne dann beide Seiten gleichmäßig bescheinen kan», auch sollte man nie mebr als zwei Reibe» aus ei» Beet säen, da die mittlere Reihe - bald übeigvuchert wird und dailn wenig Früchte bringt. Bei den Frühsoateu fhedt man die Rillen etwas tiefer als fonft und bedeckt außerdem die eingeebnclen Beete noch mit crner Schicht Torf­mull. Sobald die Erbsen handboch sind, häufelt man die Reihen und steckt die Reiser bei Bon 3m »u Zeit durchschreitet man mm die Beete und drückt die losen Rouken gegen die Reiser. Bo» Mai ab.werden die ersten Früchte gcernet. Me 3 Wochen miifii man eine Folgesaat vornehme», wenn ständig lunge Erbten aus die Tafel kommen tollen. Vorzügliche Ftüherbsen sindMai­königin",Kcntisch innieta" undBorbote". Gute Spälsorlen sind:Verb. Schnobclcrbic" uubg> ünblcibendc Folger". Auch zum Einmachen sind diese beiden letzteren Sorten lehr zu emp­fehlen.

Die Pufsbohnc oder dicke Bohne (Vicia Faba).

In Westfalen sowie Erfurt und Uingebung erwartet die .Haus­frau ebenso sehnlichst die Reise der dicken Bohnen, wie anderivärts die ersten iungen Erbsen mit Freuden begrübt tncrhcii. In beiden Gegenden ist die dicke Bohne ein sehr begehrtes Gericht. Tic Puff- bohne liebt einen altgedüugten, nahrhasten, etwas feuchten Boden und stellt sonst keine besonderen Anforderungen. Gleichzeitig mit den ersten Erbsen im Februar und März können auch die Puft- bohncn gelegt werden. Aus einem Gartenbeet von üblicher Breite zieht man drei Furchei,nd legt mit 8 bis 10 Ztm Entfernung die Bohnen. Auch hier schützt man nie ersten Beete durch leichte kBedeckung Zeiaen die Reihen ipäter gleichmäh,gen «tand, so bebäusrlt man die Beete. Während der Sommers entferne man das Unkraut und bewässere die Beete bei Trockenheit. Eine alt- bewährte Sorte ist:Erfurter Telikateß",

Die Kultur der Gartenbohnen (stbasevlus ^ulgarist.

Es gibt Busch- und Stangenbohnen, Letztere lind ertrag­reicher als Buschbohnen: ihr Anbau verursacht tedoch auch höhere Kosten. Tic Buschbohne tiesert die erste Ernte: es wäre jedoch verfehlt, wollte man, um frühe Bohnen zu ernten, die Saat recht­zeitig in die Erde bringen. Tie Bohnen sind sehr srostempsindlich. Außerdem entstehen oaatverluste, wcml der Boden nicht den erforderliche» Därincgrad ausweist, der zum Keimungsprozeh der Bohne unbcdiirgt nonoendig ist. Ta in der Regel voni 10. bis 13. Mai Nachtsröste zu erwarten sind, legt man die ersten Bohnen nicht vor dem l!. oder 8. dieses Monats. Man vflanzt die Busckt- bnbne reihenweise und legt bk' Samen in Trupps non 6 bis 8 Stück bei 10 Ztm. Abstand. Fit alles gut ausgegangcn. so hänselt man die Reihen an und iorgl für -oauberteil in den Beeten. Die FrühsortcKaiser Wilhelm" erfordert von der Saat bis zur Ernte kaum 8 bis 10 Woche». Tie Haupiaussaat erfolgt nicht vor Mitte Mai, wäbrend für den Hcrbstbedart erst Anfang Juni gelegt wird. Die beste Mrtschastssorte für aste Zwecke ist die be­kanntehinrichs Riesen". Gute Wachsbuschbohnen sind:Fla- geofet Wachs" undWachs Dattel".

Die Stangenbobnen sind Rankbohnen, die der Stützen oder Stangen bedürfen. Auf einem Gartenbeete von 1,20 Mtr. Breite zieht man etwa 20 Ztm. vom'Wege entfernt 2 Reiben und'steckt mit einem Abstand von .10 bis 70 Ztm. die Bohnenstangen ein, tieuzi oefbe Stangenreiben bei'1,80 Mtr. Hohe und verbindet nun vermittels einer längsliegenden Stange die gegenüberliegenden Paare lim die Stangen Kerum legt man ic 6 bis 8 Bobnen und drückt sic etwa 3 Zentimeter lies ein. Bald nach dem Auf­geben weichen die Reihen behäufelt noch die Ranken an den Stangen emporgeleitet. TicRheinische-Riesen-Speck" undSchlacht­schwert" find zwei vorzügliche grünsckzotige Salat- und Einmach- svrkenWochs-Flageolct" undKorbfüller Wachs" find gelb- schntig und von gleicher Güte. Bei Trockenheit und starkem Be­hang wässere man die Stangenhohneu reichlich. Dauerndes Blühen und guter Ansatz ist der Lahn sür die Mühe.

vermischter.

'-Eine neue Form für Kühlrohre. Wenn man einen hestimmten Flächeninhalt durch einr Figur darstellen will, die einen möglichst kleinen Umsang hat, so muh dazu der Kreis gewählt werden. Tenn ganz allgemein gilt folgender Satz: Um» grenzt man einen gewissen Inhalt mit den Linien eines regel­mäßigen Dielecks, so wird der Umsang um so kleiner aussallen, je gröfwr die Seitenzabl ist. Taraus erklärt sich auch, wie treffend die Natur bei der Bienenzelle die Zahl der Wände gewählt bat! Das Sechseck gehört nämlich erstens zu den Figuren, mit welchen man einen Raum völlig ausbaucn kann was mit dem Kreis z. B. nicht möglich ist und zweitens ist das Sechseck dos viel­

seitigste Polhgon, mit noelchem dies noch angängig ist. Flieht also Walter in eüicni Rohr mtt kreiSsörnrigcm Querschnitt, so wird der Umgebung offenbar eine möglichst geringe Fläche zu Tempc- raturausgleichungen geboten, Handelt es sich aber dvruni, dah eine brcfic Flüssigkeit nicht aus kühlen soll, so ist diese For», als die günstigste zu bezeichnen, Ivährend das Urteil natürlich um­gekehrt lauten muh, wenn gerade eine Abkühlung erwünscht ist. An letzterem Fall würde vielmehr' ein dreieckiger Querschnitt zu einpschlcu seit,. Ist dock» das gleichseitige Dreieck unter den regelmäßigen Figuren diejenige, welche die geringste Seitenzabl ausweist Jüngst Hot sich denn auch ein Engländer eine solch« Form patentieren lassen. Es handelt sich dabei beiläufig um Rohre, in denen sich das zur Isolation bei Transformatorrn gebrauchte Oel abkühlen soll.

Börsen-Wochenbcricht.

= Frankfurt, 3. Juli.

Wie recht die Börse batte, lvcnu sie sich seither wegen der unsicheren politischen Verhältnisse Zurückhaltung auscrlegte, hat man letzt neuerdings erfahren. Das grauenvolle Attentat in Sera, cwo Hai es erioiesen, dah man am Balkan trotz der Friedensschlüsic nocki keineswegs zur Rtzhe^ kommen kann. Hat die Ermordung des österreichischen Thronfolgers und seiner Gemahlin an der Börse auch grohe Bersttmmung liervorgerusen, so vermochte die Katastrophe den Markt doch nicht zu erschüttern, weil man die Möglichkeit politisther Komplikationen seither nie völlig aus dem Auge verloren hatc und infolgedessen Spekülatioii und Pu- blikimi im Eingehen von Engagements sich gröhte Zurücklwltung auserlegten. Nachdem die Börse de» ersten Anprall der Schreckens­kunde verhältnismäßig gut überstandcn hatte, legte sich die Er­regung mehr und mehr und die menschlichen Empfindungen traten hinter Nüchternen Erivägungen zurück. Man tagte sich, dah Oester­reich-Ungarn, das schon schwerere Prolnui überstandcn hat, auch durch das Ausscheioen einer jo starken und inarkanien Persönlich­leit wie des ermordeten Thronfolgers nicht erschüttert werden könnte und man war geneigt, von dem erschütternden Eindruck der Katastrophe von Serajeivo zum mitldcsten einen »täßigendeu Einstuh aus die polilischen Hetzereien zu erlwisen. Wenn sich diese Hoffnungen aul eine die politischen Leidenschaften dämpscndc Wirkung erfüllen sollten, so würde das für die Geschäststvelt, die eine notwendige Grundlage sür eine Neubclebung des Börsen­geschäfts bieten, nämlich die Wiederkehr politischer Ruhe, eine Hoffnung, die neuerdings noch genährt worden ist durch die sort- geschrittenc Besserung der englisch-deutschen Beziehungen. Wenn nun eine politische und börscntechnischr Voraussetzung für eine neue Auiwärlsbelvegung an der Börse gegeben wären, so würde cs sich nur noch darum Itandcl», daß die ersorderlichen wirtschaft­lichen Anregungen dafür nicht ausbleibc». mit denen die Börse ja gewiß rcchnel, deren Eintreten in naher Zeit sic sich aber doch nicht ,n Aussicht zu nehmen traut, und denen Rechnung zu ttagen sie außerdem auch allein nicht in der Lage ist, solange die maß­gebenden Auslandsmärkte in der gleichen Lustlosigkeit ver­harren. An dieser Beziehung weist New Bork fortgesetzt eine große Achcklichkcit mit den deutschen Börsen aus. Auch dort wird an den Hoffnungen auf eine Besserung der Wittschastslage sestgehalten: im wesentlichen unterstützt durch gute Eruteaussichten, aber das Börsengeschäft vermag daraus keine Bejruchtung zu ziehen: da über die Entscheidung in ivirtschaftiichen Fragen immer noch Unsicherheit besteht, die ihre Spuren deutlich in den wirt- s ch a f t l i ch e u D e r h ä l t n i sfr n hiitterläht. Das gilt nament­lich vom amerilanischen Eisenmarkt, aus dem die vor einiger Zeit eingetrctene Belebung, die schon größere Hoffnungen erweckt hatte, ebenso bald nieder zuni Stillstand gekommen ist wie die aul dem heimischen Eisenmarkl, die sich beim Beginn der Verhandlungen über die Eisenverbände eingestellt hatte. Wenn auch die hiesige Börse diese Frage weiterhin boffnungsvoll beurteilt, so ist sie doch allmählich schon etwas ungeduldig geworden, da ein ausschlag­gebendes Ergebnis in den bisherigen Verhandliingen noch nicht erzielt worden ist. M o n t a n p a p i e r e schwächten sich in "dieser Woche auch etwas ab. Einigermaßen bebauptet blieben nur Schisiahrts werte, da mau aut gute Ernten rechnet, aus denen die Schiffahrtsunternehmungcn den ersten Vorteil ziehen werden. Bon Bahne» lagen nur österreichische Werte gedrückt. Banken gaben zum Teil ebenfalls wieder nach. Am Rentcn- markt stellten sich österreichisch-ungarische Werte und Mexikaner niedriger. . Privatdiskanto 2 7 /ie Prozent.

Märkte.

Greffen, 4. Juli Marktbericht. Air' den» beutiqen Wochcnmarkte kostete: Butter das Mund 1,051,15 Mk.: Hühner- eier 1 Stück 78 Pia., 2 Stück 60 Bia.: Enteneier 1 St. 9 Pia., 2 St. 00 Psq.; Gänseeier 1 St. 0-0 Psq 2 St. 00 Pfq.; Käse das Stück 1012 Plq., Käsematte 2 Stück 66 Dsg.: Tauben das Paar 1,00-1.40 Mk., Hühner das Stück 1,503,00 Mk., Bahnen das Stück 1,50 - 3,00 Mk.. Enten daS Stück 3.004,00 Mt., Gänse.das P>d. 0060 Pia-: Welsche 45Mt.: Ochsenfleiich dasVfd. 8696 Pia,, Rindfleisch das Pfund 9094 Psa., Kuhfleisch 80 Pfg., Schweine­fleisch das Piund 608090 Pfg, Kalbfleisch das Psd. 9094 Pfg., Hammelfleisch das Psd. 7096 Psg.: Kartoffeln 100 Kq. 8,00 bis 8,50 Mk.; Wechkraut das Stück 0000 Pfg.: K'viebeln der Ztr. 20,0025,00 ck>!k.: Milch das Liter 22 Psg.: Aepsel der Zentner 00-00 Mk.: Birneir das Biund 00-00 Pfg^ Nüsse 100 Stück 50 P»g., Kirschen das Psd. 2530 Psg. Erdbeeren das Psd. 45 bis 60 Psg., Walderdbeeren 1 Liter 80 Pfg., Heidelbeeren 1 Liter 36 bis 40 Psg,, Himbeeren 1 Liter 60 Psg., Stachelbeeren 1 Pid. 18 bis 20 Psg., Johannisbeeren rote 1 Pid. 26 Psg., schwarze 1 Psd. 20 Pfa.,

Erbsen I Psd. 2025 Pfg., Bohneir 1 Psd. 35 Pfg. Marktzeit von 7 bis 1 Uhr.

ch. Niedcr-Jnqelheim, 3. Juli. Obst markt. Kirschen

10 27 Mk., Erdbeeren 1520 Mk., Stachelbeeren S14 Mk., Johannisbeeren 10 12 Pik., Jrühbirnen 2030 Pik. der Zentner.

Nie iwusl». Aam jIa "i»«I am Sonntag, 5. .Inli 11»14,

stehenden ÜU ÄIC von 12 Uhr mittags big 12 Uhr nachts, nur für dringende Fälle sicher anziitrciren: D i t 1

Ilr. E&lein, Ost-Anlage 37. Tel. 654.

_ Saiiitiitsrat i»r. r, Goci licstrasse 10.

Für dringende Fälle ist ; ni ^onnla^, den 5. Jöli sicher anzutrefTen: D 4 /r

7 < ahnor*?f ür * Reinewald, Süd-Anlajre 18. UaUllaliil Fernsprecher 763.

kirchliche Nachrichten»

Lvangeliiche Semeinüe.

Sonntag, den 5. Juli. 4. nach Trinitatis.

Gotterdienft.

In der 5tadtkirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D Schlosser.

Zugleich Ehrislenlehre für die Nelltonfirinierten auS der Matthälisaemeinde.

Vornnttags 9'/, Uhr: Pfarrer Schwabe.

Vormittags 1l Uhr: Kinderkirche für die Dlarkusaemeinde.

Psarrassislent H o s f in a n n.

Mittwoch, beit 8. Juli, nachmittags 3 Uhr, im oberen Geinemde« saal, Kirchstraße 9 : Jahresversammlung des Oberhesslschen Vereins sür die Bailer Mission, wozu alle Niisüonsirennde, besonders auch die Vlitglieder unserer Vtissionsvereine ei'igeladen werden. Herr Niissionar Ni ü l l e r wird von der chinesischen Inspektionsreise berichten.

In der Johannerkirche.

vornnttags 8 Uhr: Pfarrer B e ch t o 1 s h e i m e r.

Zugleich Ehrislenlehre für die ^leukonfirmierten aus der Lukas- gemeinde.

Vormittags 9^/^. Uhr: Professor 1). Sch ian.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche siir die Johannesgeineinde.

Pfarrer Adolph.

Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im

Johannessaal.

Wartburg", evanaelischer Zünglinas und Männer-Verein.

(Diezstraffe 15, Kirchstraffe 9.)

Tienstaa, abends 8'/, Uhr, Bibelslnnde,

Mittwoch, abends 8 Uhr, Turnstunde,

Donnerstag, abends 8/ 2 Uhr, Lese- und Spielabend,

Samstag, abends 8 1 /, Uhr: Versaminlung der älteren Abteilung. Sonntag, abends 8 Uhr: Vortragsabend, Tiezstraße 15.

Gaste oets willkommen.

vibelkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten.

Jüngere Abteilung jeden Miltivoch von 67 Uhr. Aeltere Abteilung jeden Samstag von 67 Uhr im Johanliessaal. vibeitränzchen für Mädchen aus der Zohannergemeinde.

Jeden Dienstag von 6-7 Uhr im Johannessaal.

Evangelischer Gottesdienst.

Mainzlar: Sonntag, den 5. Juli, nachmittags 1*/, Uhr.

3ievetent Koppler- Gie߫n.

katholische Gemeinde.

Gottesdienst.

Samstag, den 4. Juli:

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenl>eit

zur beil. Beichte.

Sonntag, den 5. Juli, 5. Sonntag nach Pfingsten' Vormittags von 6V, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.

um 7 Uhr: Die erste hl. Messe.

um 8 Uhr: Anstellung der hl. Kommmtion.

um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.

um 11- Uhr: Hl. Alesse mit Predigt.

Nachmittags nin L Uhr: Christenlehre: daraus Andacht mit Segen. Nachmittags um 4 l A Uhr: Jnngsranen-Kongregation.

viasoora-Gottesdienst.

In Lanbach um 10 Uhr.

In Lich um 9'/, Uhr.

Fahrrad-Vertreter: Ada«? Kircher. [5582ss

KtanSesninksnachrichten.

Eichen.

Ankgebotc: Juni 26. Karl Wilbelm Wagner, Sckreiner- ineiiter, mit Marie Blnlipoine Wihner, beide in Gießen, Johann Schmitz. Handlungsgehilfe, mit Sophie Brück, beide in Gießen,

- Hemrich Karl seybickc, Buchhalter in Gießen, mit Anna Elia Schäfer in Weißensels, 29. Gustav KeblowSky, Sergeant in Gießen, mit Anna Blei in Nieder-Beffingen. 30. Karl Adolk Moeller, Oberleutnant, mit Eliiabeth Auguste Emmü Karoline Schwan, beide in Gießen. Friedlich Karl Althaus, Bizeseldwebcl und Zahlmeister -Afpirant in Gießen, mit Luise Katharine Marx in Dorlar. Juli 1. Friedrich Martin Heinrich Gäbe, Etcktro- mantenr. mit Anna Maria Kuchler, beide in Gießen. 2. Josef Lammet, Monteur, mit Therese Welz, beide in Mngenheim.

- 2. Heinrich Wilhelm Louis Dorn, Bergmann, mit Msabethc Margarete Form hals, beide in Gießen.

Eheschließungen: Juni 27. Georg Sinrmermachcr, Gickerbodenarheiter, mtt Karoline Eliiabeth Ochse, beide in Gießen.

Geburten: Juni 22. Dem Fabrikardeiter Heinrich Hönig ein Sohn, Wilhelm. 23. Tem Geometer zweiter Kfasse Johamr ffüenbtin Friedrich eine Tochter, Ottilie Mathilde Cäcilic. 24. Tem Lokomotivführer August Haas eine Tochter. Margarete.

Tem Betriebsleiter Ebristtan Otterbein eine Tochter. Dem Chauffeur Konrad Jakob Baum eine Tochter, Anna. 25. Dem Spezialarzt sür Chirurgie, Professor Dr. August Brüning ein Sohn, Helmut Werner. 27. Tem Fabrikarbeiter Johann Mi­chael Hußcndörfer' eine Tochter, Margarete Dem Kaufmann Karl Ludwig WUhelm Waag ein Sohn, Erwin Karl. Tein Postschaffner Heinrich Christian Richtberg eine Tochter Ellv. 29. Tem Lackierer Otto Römer eine Tochter, Johanna Luise.

Sterbefälle: Juni 27. Adolf Michel, Rentner, 76 Jahre alt, Schottstr. 3. 29. Margarete Deibel, geh Pfeiffer, 49 Jahre alt, Buddestr. 1 29. Ludwig Emil Dtauß, Schreinermeister,

69 Jahre alt, Bleichstr. 8 Juli 1. Philivv Otto, Taglölmer. 61 Jahre alt, Moltkestt. 28. 2. Franziska Henrich, geh. Betz, 26 Jahre all, Mittelweg 14.

Alsfeld.

Aufgebote: Juni 13. Johannes Helbig, Kaunnann, mit Maria Sophie Schild, beide in Alsiekb. 22. Adam Güldner, »Lrdirrbeftei in Grebenau, Kreis Alsield, mit Katharina Kirchner tu Eisa, Krech MSssid. -< 24. Heinrich Johannes Jmbcscheid,

Lokomotivheizer in Großauheim, Kreis Hanau, mit Johanna Magdalena Jda Knauer, Schneiderin in Alsseld.

- Eheschließungen: Juni 13 Heinrich Andreas Ham­buch, Fabrikarbeiter in Alsfeld, mft Elise Birkenstock in Zell, Kreis AlSseld.

Geborene: Juni 2. Dem HilsSschrankenwärter Karl Otto Bauer eine Tochter, Johanna Lina. Tem Tienstknechi Heinrich Hahn eine Tochter, Anna. 24. Den, Handlungsgehllien Her­mann Schaas eine Tochter, Anna Marie Emilie. 27. Tem Brauereigehilfen Heinrich Geißel ein Sohn, Georg Heinrich.

Stcrbesälle: Juni 1. Leonhard Karl Riedel, 5 Mvnale alt 2. Bernhard Tuchardt I., Rentner, 60 Jahre alt. 7. Wilhelm Merle, 2 Jahre alt. 27. Anna Gela Lippert, geh. Diebel aus Lingelbach, Kreis Ziegemharn, 2B Jahre alt. 29. Wil- hclmine Koch, geh. Decher, Rentnerin, 73 Jahre alt.

Büdingen.

Aufgebote: Juni 26. Hermann Weil, Kaufmann in Büdingen, mit Jda Kngelmann in Witzenbausen

Geborene: Juni 21. Dem Metzqermeister Reinhardt Henzel ein Sohn, Ludwig Heinrich Jean. 24 Dem Bankbeamten Friedrich Konrad Gräs ein Sohn, Werner Peter Heinrich Paul. 28. Dem Fischer Johann Heinrich Urbach eine Tochter, Lina.

Stcrbesälle: Juni 28. Tem Bäckermeister Wilhelm

Schmück II. ein totgeborener .Knabe.

Fricdberg.

Aufgebote: Jum 26. Emil Weber, Fahrbursche, mit Katharina Maria Nebkling, beide in Fricdberg.

Eheschließungen: Juni 27. Hermann Rübsamen, In­genieur in Frankfurt a. M., mit Margaretha Katharina .Kilb in Fricdberg.

Geborene: Juni 21. Dem Tapezier Johann Karl Henkel, eine Tochter, Erna. 26. Dem Schreiner Wilhelm Steitz ein Sohn, WUhelm.

Äterbcsälle: Jun> 25. Karoline Frank, geh. Stork, 64 Jahre alt. 28. Johann Georg hettrich, Landwirt, 72 Jahre all. 29. Peter Wilhelm Stötzer, 2-agtöhner, 38 Jahre all. Juli 1. Anna Kathattna Wols, geh. Schonb, von Echzell, 68 Jahre alt,

Grotzen-Linden.

Aufgebote: Juni 25. WUhelm Stanmi, Schrcinei, mit Katharrna Ätciß, beide in Groheu-Luiüen,

Eheschließungen: Juni 20. Karl Belten, Bahnarbeitci in Leihgestern, mit Anna Seth in Großen-Linden.

Geburten: Juni 15. Dem Taglöhner Karl Luh ein« Tochter, Ottilie.

Seuchelbeim.

Eheschließungen: Juni 21. Ernst Rum, Polsterer, mit Elisabeth Löber, Fabrikarbeiterin, beide in He»chelh"im

Geborene: Juni 16. Tem Zimmermann Karl Bebling II. ein Sohn, Walter. 26. Tem Landwirt Heinrich Neide! II. ein Sohn, Otto.

Londorf.

Geborene: Juni 20. Te>n Landbriefträger Johann Fehl ein Sohn, Andreas Johannes Willi.

Nidda.

Geborene: Juni 22. Dem Tienstknechi Heinrich Ludwig Dickel ein Sohn, ,Heinmch.

Ruttershausen.

Eheschließungen: Juni 28. Georg Heinrich Lang, Metzger in Großen-Linden.'mit Lina Ettling in Ruttershausen.

Stcrbesälle: Juni 28. Karl Schön, Landwirt, 21 I, alt. Wahenborn-Steindern.

Geborene: Juni 29. Dem Mincralwasscrhändler Heinttch Gilbert II. ein Sohn, Ernst.

Sterbefälle: Juni 23. Katharina Burk, geh. Karber, Watzenborn, 84 Jahre.

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