Ausgabe 
17.6.1914
 
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^rSfttg emsctzte und Wer tz Stunden forid-ruerte. Reichlich ent- schädrgt für den etwas mühseligen Weg durch den großen Scheldcr Wald wurden aber die Teilnehmer durch die entzückenden Ausblicke auf die nahen Wcsicrwälder Berge, Täler. Schluchten und freund­lichen Dörfchen, die sich sehr oft dem Auge boten. Nachdem man unterwegs aus einer blumigen Heide und nachher m Frechenhausen gerastet hatte, führte der Weg teilweise wieder durch prächtigen Hochwald nach Nicder^Eisenhausen, wo der Kaffee eingenommen wurde, der von schmucken Mädchen in der kleidsamen Hinterländer Tracht kredenzt wurde. Ein plötzlich eintretendes Gewitter, dos sich ziemlich lange in de» Beigen des Hinterlandes, in dessen Bereich man nimmehr gekommen war, aufhielt, veranlagte die Mehrzahl der Wanderer, von hier die Balm zu benutzen, während ein kleiner ^Te,l noch den zweistündigen Marsch, der ebenfalls land- schastlichc Schönheiten bot, zum Endziel Biedenkopf anlrar. Nach einer fröhlichen Tagung von einigen Stunden im Restaurant Balbach, wo man vorttefflich aufgehoben war, erfolgte die Heim­fahrt.

Sport.

Gießen,. Juni. Am Sonntag spielten i» Marburg zwei Mannschaften des hieiigen Sportvereins ,M e r k u r* gegen die l. tmb 2. Mannscbait des dortigen FnßbaltvereinS ,Ger- in ani a'. Zuerst traten sich die 2. Mannschaiten eiitgeqe». Dieses iirptes, weiches im Bortampf von Marburg mit <: 1 Toren ge­wonnen wurde, koiniie dort aut ungeivohniem Platze l t l nnent- Ichieden ansgeiochten werden .Merkurs* Mamischiit hatte sich in der Zwischenzeit schön cinqcsviett Nach diejein Spiele traten sich die I. Mannschalten aegenüber. Gießen, obwohl von Marburg ols die bessere Mannschaft anerkaniit. hotte mit viel Pech zu nrbeüen durch das Rcgeuivetter und da? aul dein Platze viel zu hoch stehend« Gras, ivodnrch eine regelrechte Baltbchaiidluiig uiiniöglich war. Nach ziemlich vkrieilten, Tvieie endete das Treffen 2:0 iür Mar­burg (Halbzeit 0:0). Vorsviet 4:4 zinent'chieden.)

Am vergangen«» Sonntag svietle die 2. Maniischait de? Gießener Ballspiel-llitibs von 1914 gegen den Ver­ein I n r R n I e » s p i« l e. Da der Verriu inr Rasensviele >»it einer sebr verslärkieil Mannschait und de, Ballsviel-Klub mit ziem­lich Ersatz anirai, nmßte sich der Ballsviel-Klub nach überlegenem Spiele seiiien, l^egner mit L:2 beugen Halb,eit 4: !.

Der Gießener Radsahrer-Vcrcin 1d85 er­rang bei dem Radsahrerscst Nt Kirchhain in der Dauer­fahrt über 90 Kilometer unter starker Konkurrenz den zweiten Preis. Ferner erhielt der Verein im Preiskorso den ersten Preis.

Bad-Nauheim, 15. Juni. Das Hockey-Wettspiel des Sportklubs München" gegen denDeutschen Hockey, klub Hannover" gelangte am letzten Sonntag auf dein Golf­platz zum Austrag. Wenn der Besuch des Platzes auch durch Ge- mittcrregen beeinflußt war, so hatten sich trotzdem zahlreiche Lieb­haber und Freunde dieses interessanten Rasensports eingciunden, darunter Fürst und Fürstin zu Sol ms-Lick» mit Fa­milie. Wohl die beiden besten Mannschasten Deutschlands matzen sich hier. In den beiden vorigen Jahren hatte der D. H. C. keine edenbürligeu Gegner, er zeigte diesen gegenüber eine so viel bessere Schulung und Disziplin, daß feine Ueberlegenhcit von Anfang an zu sehr hervortrat, als daß die Spannung, >ver als Sieger hervorgehen könne, andauern konnte. Diesmal Ivar cs anders und es entwickelte sich rin höchst interessantes, alle in Spannung haltendes Weitsvicl. DerMünchener Sportklub" war demD. H. G." immer dicht ans den Fersen und cs hing ost an einem Faden, wenn die Münchener nicht das Tor schossen. KVmt es trotzdem dem D. H. C. gelang, 6 Tore gegen 1 zu schienen, so schreiben wir dies den vorzüglichen Stürmern dieser Partei uud dem mit großer Geschicklichkeit und bemerkenswerter Ruhe sein Tor verteidigenden Torwächter zu. Sehr gut gesieten uns denn D. H. C. die Verteidiger, von denen besonders der Mittelmann aufficl. Von den drei bisher in Bad-Nauheim abgc- lialtenen Hockey-Wettspielen war dieses das weitaus spannendste. 5!3ie wir hören, will der Münchener Sportklub sich im nächsten lJ.ahr hier wieder mit dem D. H. C. messen und hofft, bis dahin ^ne Mannschaft zu bringen, die die diesjährigen Selzarten aus- tvctzen kann.

--- Moskau, 16. Juni. Bei dem vom ersten Maskaucr Automobilklub gestern auf der bekannten Rennstrecke bei Moskau ycranstalteten Werstrcnnen siegte Kavzow auf Opel-Pupp- chen 5 /u PS- in der ersten Tourcnwagenklasie. In der Rcnnwagcn- klasse siegte Scherupeukow in einem Opcl-Vierliterwagen mit 140 Kilometer Geschtvindigkeit.

ft'Mflidiijfflfert.

Berlin, 16. Juni. Das MarineflugzeugD. 20" ist gestern nachmittag bei Helgoland abgestürzt. Verletzt wurde nieniand. Die Nachrichten über einen weiteren Unfall eines Marineslugzeuges sind unzutreffend.

Gictzcncr Strafkammer.

Gießen, 16. Juni.

Verglichen

wurde im Einverständnis mit der StaatSanwaitt'chast eine Belci- digungsfachc gcg,m den Architeften M. aus Gießen. Der Ange­klagte hat die beleidigenden Aeußernngen mit dem Bedauern als auf falschen Informationen beruhend zurnrkgenommcn.

Freigesprochen wurde ein l7iähriger junger Mann 2. aus Lich von der Anklage des SittlichkeiiSvcrbrcchcns. Die Verhandlung fand wegen Gefähr­dung der Siltitchkeit unter Ausschluß der Oeffentttchknt statt.

Freigesprochen wurde auch ein früherer Fuhrmann, jetziger Taglöhner M. aus Weisenau von der Anklage der Psandveräusernnz. Ec sollte eine,! durch den Gerichtsvollzieher gepsänbetcn Wagen verlaust haben, jedoch komitc ilyn die Keanmis Volt der Psändicng Nicht nachge- wicsen werden. _

<Ser5ct»t»Ja(»5*

Gießen. 16. Juni. (Schöffengericht.) WegenBel cs. digiing" erhielt der Kellner Wilhelm N. von hier eine Geld­strafe von 40 Mk. Er lxttte am 14. April ds. Js. Unteroffizieren die ft, das Automatenrestaurant eintratcn, ohne irgendweicky: Bcr- Mflassung beleidige^rde MtsdrÄtke zugerustm. - ,,£) a f t b e f e fy 1 erlassen" wurde gegen den Kellner Adol, Getzner von hier, der trotz ordnungsmäßiger Ladung im heutigen Termin nicht er­schienen wer. Er sollte sich heute wegen des bekannten Ucber - sallcs auf eine Dame vor dem hiezigen JusttKrebäude ver­antworten, hatte cs aber anscheinend vorgczogcn, das Werte zu suchen, denn nach Angabe einer Auskunft des Polizeiamts hat er sich ohne Angabe seines neuen Wolyisitzes von hier entsernt WegenKörperverletzung" erhielt der Privattcr Phftwp S. von Alten-Buseck eine Gcldsttaic von 6 Ml. Er hatte bei einer Auseinandersetzung, die er mit seinem Neffen hüte, dicicm Mit einem Stock über den Kopf geschlagrn. EineL a d c II d l c b > n

stand in der Person der Ehefrau Marie d. geh. Schn, von Krof­dorf vor Gericht. Sie hatte in einem hiesigen Rcstegcichäft, wäh­rend andere Kauflustige bedient Ivurben, Stoffreste im Werte von 19 Mk. enttvendet. Der Diebstahl wurdc^abcr rechtzeitig entdeckt und ihr die Stoffe ,nieder abgenominen. Sie war heute reumütig geständig und wurde in eine Gefängnisstrafe von zlvci Tagen verurteitt.

Unwetter.

B. Alsfeld, 18. Juni. Alltäglich wird unsere dlegcnd von Gewittern heimgrsucht. Heute nachmittag entlud sich gegen 4 Uhr wieder ein solches, begleitet von einem wvllenbrucktzirtigen Regelt. Die Wasfcrmengen verwandelten unsere Stadt an den ttesgctcgcncn Stellen zu Seen und füllten die angrenzenden Hosrciten. In der Hosreite des Landwirts Gustav Stcuernagel schlug der Blitz in den Stall und tötete eine Kühe, zündete aber glücklicherivcise nicht. In dem benachbarten E i (a wurde eine Hosreite durch Blitzschlag in Flammen geletzt, wie dies auch in Storndors am Donnerstag geschehen ist, wobei drei Hosreite» cingeäschert wurden.

Lautcrbach, 16. Juni. Ein schtveres Unwetter mit starkem Hagel und wolkenbruchartigem Regen ging heule nachininag »wi­schen 3 und 4>? Uhr über die hiesige Gegend, das im Felde und besonders ft> den Gärtrn großen Schaden anrichtetc. Tie Straßen der Stadt waren streckenweise vollständig überstutct und das Walser drang in den lies gelegenen Testen in die Keller. Von drn Höhen strömte das Wasser in Bächen über Accker lind Wiesen nach der Lauter, die alsbald aus ihren Usern trat und den Wicsengrund nach Angersbach in einen See vcrloandelte. An dem Bahnüber­gang der Schützer Straße war der Bahnlörper am etwa 100 Meter überflutet und die Schienen mit Schlamm bedeckt, so daß der gerade von Fulda kommende Güterzug Hallen mutzte, bis die Schienen ausgerauml ivaren. Ter Blitz schlug mehrmals in die elektrische Lestung der Stadt ein: viele HauSleitungen sind beschädigt. Am schlimmsten scheint das Unwetter in nördlicher Richtung gehaust zu haben, wo noch nach 2 Stunde» geschlossener Hagclschlag an- zutrefsen wir. Sb das Unwetter durch die häufigen Blitzschläge im kreise sonstigen Schaden an Gebäuden verursachte, ist noch nicht bekannt. Rach alter Sitte spielte auch diesmal die Stadtkapellc nach dem glücklichen Verlaus des Gewitters vom Kirchturm den EhoralNun danket alle Gott".

Hnioer{ität<!>Kacbrid>(m.

Heidelberg, 16. Juni Heule tritt) 7 Uhr ist Gel eiinerat Proieffor Tr. Ferdinand Kehrer, der trübere Leiter der Frauen- klinik der Heidelberger Universität, im Atter von 77 Jahren gestorben.

Die Privatdozenten in der Leipziger medizinischen Fakultät, Stabsarzt Tr. med. Richard Secfelder, Assistent an der Augenklinik, Dr. Florus Lichtcnftcin, Assistenzarzt an der Frauenkttnik und Dr. Ernst Heller, Lberarzt an der chirur­gischen Klinik, wurden zu außcrctatsmäßigcn a. o. Proscssoren ernannt.

Tic Universität Königsberg i. Pr. zählt in diesem Semester 1543 immatrikulierte Sttidierende. Dazu kommen 94 Hörer. Tie Gesamtzahl der Berechtigten ist msthin 1637.

vermischte».

* B e r g r u t s ch In der Nähe von S t. Goar wir insolge der vielen Niederschläge ein Bergsturz erfolgt. Nachdem die Aufräu- mungsarbcitcn schon säst beendet loaren, seyte sich das Gestein noch­mals in Bewegung und es erfolgte ein abermaliger Ber g - st u r z. Ter kurz darauf durchfahrende Eilzug KölnKreuznach konnte glücklicherweise noch zur rechten Zrft znm Sichen gebracht werden. Ter Zug fuhr zurück und wurde auf das Talgeleis um- gcleitet. Mit einer größeren Verspätung konnte er sein Ziel er­reichen.

* Jugendliche Erfinder. Die moderne Jugend übt sich nicht nur im Ersinden, sondern zugleich auch im Gründen. Nickst olme Stolz berichten amerikanische Blätter, das, ein sünszehn- sährigcr Junge aus Pittsburg. A. M. O'Ncill gemeinsam mit seinem Schulkameraden Cornelius Vanderbilt tun., der 16 Jalzrc zählt, ein neues Wasserflugzeug crsunden hat. Die jungen Erfinder sind überzeugt, daß ihr Fahrzeug bestimmt ist, im Flugzeugbau eine große Rolle zu spielen: sie behaupten, durch den Einbau eines besonderen Stabilisators am Deck des Flugzeuges eine Vorrichtung gefunden zu haben, die bei plötzlichen Böen als Lnftbremse wirkt. Als tüchlige ilingc Amerikaner begnügten sich OMest und der junge Vanderbilt jedoch nicht mit dem Erfinden, sondern sie grün­deten gleist) eine Gesellschaft zuni Zwecke des Baues von ihren Lustbooten". Präsident der Gesellschaft ist der junge A. M. O'Neill. Vizepräsident Cornelius Vanderbilt jun., als Kassierer aber und als Finanzmann engagierte man den alten Vanderbilt, was zumindest praktischen Sinn und Menschenkenntnis verrät. Das Flicgkboot bat auf der Wasserlinie eine Länge von 20 Fuß, im Ganzen 34 Fuß, und der Boden ist so gebaut, daß nach dem Empvrsteigen des Bootes während der Fahrt das Wasser nicht als Widerstand wirkt und das Fliegeboot vollkommen sreigibt. Das Fahrzeug erhält einen 100 II? Motor und verfügt über eine Kabine sür zwei Personen. Die Fabrik der jungen Ersjnder ersteht in der Nähe von Beauniaris am ckstuskoka-See in Kanada, wodin das von L'Ncill kostrnuiertc Modellboot bereits abgejaudt ist.

Märkte.

# d&ifftcti, 17. Juni. Die Feltviebpretse in unserer Stadt stellen sich: Ochsen Mk. 8890, Rinder Mk. 8486, Kühe (mittlere Qualität) Mk. 7072, geringere Kühe Mk. 6264, Kälber Mk. 8284: Schweine: Fleijchivare unter 2 Zentner Mk. 5b57. über 2 Zentner schwere Tiere Mk. 5052, Sauen 'litt. 4648. Die Schmeinepreise haben nach Lage der Verhältnisse vorerst keine Rus-- sicht, wieder in die Höhe zu gehen. Die Megger, nicht nur allein in Giesten, klagen ungemein über einen starken Rückgang im Be­darf an Schweinefleisch und Wnrstwaren. Tatsache aber ist auch, dag bei den billigen Preisen für Schlachtschweine auf dem Lande stark für Giehener Familien geschlachtet wird.

B. Laubach, 16. Juni. Der heutige Schweine» und K r ä m e r m a v f t hatte einen guten Besuch von hier und der Um­gegend zu verzeichnen. Es waren 847 Stück Jungvieh aufgekahren worden. Im Kaufpreis stellte sich das Paar Läufer auf 4070 Pik. Tie Ware gina gut ad, so daß der Vorrat nahezu verkauft wurde.

fo, Frankfurt a. 12. Juni. Heu- und Strohmarkr. Ungefähren waren 7 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für veu 3.00:'.,60 Mk^'Stroh (Kornlangstroh) 0.000.00 Mk., Wirr­stroh 0,000,00 Mark. 2llleS je 50 Kilo. Geschäft flott. Die Zufuhren waren aus den Kreisen Friedberg, Hanau und Dieburg.

le. Frankfurt a. M. Schwei nenrarktderi ch: vom 17. Juni. Äufgetrieben waren 1017 Schweine. Bollfleischige Schwei'ke von 80 bis 100 Lebendgewicht 44.0047.00 Mk.. Schlachtgewicht 54.0060.00 Mk^ vollfleischige Schweine unter 80: Lebendgewicht

44.00-46.00 Mk^ Schlachtgewicht 56.00-59.60 Mk.: vollfleischige Schweine von 100120 kg Lebendgewicht 44,0045.00 Mk^ Schlachtgewicht 50.0056 ML.: vollfleischige Schweine von 120 bis 150 k? Lebendgewicht 14.0o45.00 Mt, Schlachtgewicht

5056.00 Mk. Bleidt Uebenland.

1c. Kraukfnrt a. M., 17. Juni. (Orig.-Tslegr. desGie^. Anz.-, dtlntliche Notierungen der heiltigen Frnchtmarktvreise. Weizen (hiesiger) Mk. 22.2000.00, Kurhesüscher Mk. 22.2500.00, Wetterauer Mk. 00.00 00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 18 5000.00, Gerste (Wetterauer) Mk. 17.00-18.00, Gerste. Franken, Pfälzer, Rier Mk. 17.5>»18.00, Qaier Mk. 18.5019.00, Mais Mk. 15.50-15.75, Weizenmehl 0 Mk. Oo.OO -00.00, Weizenmehl I Ptk. 00.00-00.00, Weizenmehl III Mk. 00 09-00.00, Rogqenmehl 0 Mk. 00.0000.00, Roggen.nehl 0/1 Mk. 00.0000.00, Roggenmehl I Mk. 00.0000.00, Weizenkleie Mk. 0.000.00, Weizenschalen Mk. 0.000.00, Roggen« fleic Btk. 00 . 00 - 00 . 00 , Malzkenne Mk. 00.0)00.00, Biertreber 00.00-00.00, Futtergerste Mk. 00.00 - 00.00. BlleS per 100 k«r ab hier.

fc. Frankfurt a. M., 17. Juni. tOrig.-Telegr. des .Gieüener Anzeiaers".) Kartoffelmarkt. Man notierte: Kartoffeln in Wag­gons Btt. 6.50-7.00, im Kleinhandel Mk. 7.508.00 für je 100 k£.

Tic Marktpreise für Biest und Frucht und die ^iesrencr Fleisch- «nd Brotpreife

am 15. Juni 1914.

Schlcrchtviehpreife in F r a n t f u r t a. Dl.

Fieischprkise in Bi «6 eit

Ccljfcu

50 Kg. Schlachtgewicht

ff, Kg. 38-90 3s>

6490 Ult.

Kälber

V, Kg. Schlachtgw. 75-93 Pf.

ff. . 9094 .

Schweine

I 1 /. . . 60-60 .

ff. . 7090 .

6 etreidepreise ßr Mannheim Drotpreife in Gießer

Weizeir 1o0 Kg. 2l.50- 22.00 ü)ck. ! Weißbrot 2.Kg. 62 6s

3ioggeu 100 Kg. 18.2518.50 Mk. sSchwarzbrot 2 Kg. 54 Psg.

Wöcyentl. Uedersicht der Todesfälle i. d. Stadt Kietzen.

23. Woche. Vom 31. Piai dis 6. Juni 19U. Einwohnerzahl: anqenonnne» zu 3S S10 linkl. ISÜi) Mann Militär). CtcrdttchkeitSziffer: 17,38°/,. nach Abzuq von L öttsirr-nd«»: 7,90

Kinder

Es starben an: Zusau»»«»: Erwachsene: inl vom

1. Lebensjahr: 2.. Jahr :

Divlstberie

1

i

Tuderkulofe

2(2)

10)

i (i)

Lungenentzündung

3

2

1

Stblaaairfall

2'2)

2 ( 2 )

Vervnglückuirg

2(2)

2(2)

Hgi.Ikiantheii

1

1

Eunima: II (6) 6(3) 3 3(1)

.A n m : Die in Klammer» gesetzten Ziffern geben an, wie viel 1er Todessälle in der betrcsscndei: Krankheft auf von auswärts nach Gießen gebracht« Kranke kommen.

Müllersche Badeanstalt.

Wasierwärme der Lahn am 17. Juni 16 R.

Letzte nndtricbttn,

Ein Wolkenbruch in Stuttgart, w. Stuttgart, 17. Juni. Sin Wolkcnbruch. der gestern über der Stadt und der Umgebung niedergcgangen ist. hat überall großen Schaden angerichtet. Das Wasser stand nicht nur in den Kellern, sondern vieljach auch in den Wohnungen des Erdgeschosses. Eine Eisenbahnbrücke wurde weggerissen und Straßenbahngelcisc sehr stark beschädigt. Die Felder waren teillveise einen halben Meter hoch überschwemmt. Viel Vieh ist nmgekommen. Menschen­leben sind glücklicherweise nicht zu verzeichnen.

Verantwortlich fürAlls Stadt und Land" i. B.: K. N e u r a t b.

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