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39. Ernser Saif err egtrtfa.

, Iungmunn-Einer. Preis des Regatta-Komitees. 1. Gi-eße- Nudergesellschaft (K. Jödt). 7 Min. 441/5 Set., ^ R". Rhenama Koblen- (E. Meyer) 7:49. 3. Frankfurter Rg. Germama (A. K-raft). Mit 2 Längen gesiegt. Zweiter Vierer. ¥£*£.*>« S^rdt Gms. 1. Kafteler Rudergesellschaft * '~j hf -"9 wachsen Hausen. <mt 1006-Meter Zeichen ab gestoppt.

Junior-Acht er. Staatspreis. Preis vom Rhein, l. Frank furter R u d e r g c s e l l scha f t Germania 6:43«/-, 2. Of- fenbachcr Rv. 6:52^/^. 3. Rv. Fechenheim, ausgegebcn. Mit zwei Zangen gewonnen.- Kaiser-Vierer. Wanderpreis. Gestiftet von «rlbclm I. Sieger: Mainzer Rudergcsell schüft /:^0. Rg. L>achsenhaui'en bei 500 Meter und Kafteler Rg. kurz vor dem Ziel aufgegeben. Junior-Einer. Damenpreis. 1. M a i n- rer Rudergesellschaft (PH. Schmidt) 8:002/,. 2. Kafteler Rg. iL. Kern.) 8:05. Sicher gewonnen. Lahn-Vierer. Emser Quellenpreis. 1. Gießener R u d e r g e s e l l s ch a f t 7:16. 2. Rv. Ems 7:20. Nach Kampf gewonnen. Jungmann-Achter. Preis von Nassau. 1. Ruderverein Fechenheim 6:32Vv 2. Frank­furter Rg. Germania 6: 42. Senior-Einer. Preis von der Bäder- lay. .1. Frankfurter Ruderverein (&. Düring) 7:44. 2. Mainzer Rudergelellschaft (PH. Schmidt) aufgegeben. voch- schul-Vierer. Hochschulpreis. 1. Münchener Ruderklub 7:7-/,. 2. Gießener Rg. 7:8-/,. schönes Rennen. Gießen führte in präch­tiger ?zahrt bis etwa 100 Meter vorm Ziel und wird um kaum Bootskastenlänge überholt. Junior-Vierer. Preis der Kurver- waltung l. Frankfurter Rudergesellschaft Germa­nia 7:10, 2. Gießener Rg. 7:11, 3. Limburger Rv 7-25 ^ungmann-Vierer. Preis von der Lahn. 1. F r a n k f u r t e r R u - d e r g e scllschaft Sachsenhausen 7: 08*/,, 2. Rkl. Rhcna- nia Kvb.enz <: 26 4 / 5 . Leichter Sieg. Enter Achter. Preis des deutschen Ruderverbandes. 1. Kafteler Rudergesellschast. 2. Rg. ^achienhaujcn, 3 tfranfrurtcr Rg. GScrmanui. Nach fd)<ufcm Nen­nen mit ly» Vongen gewonnen.

Dorlaus das erste Telegravheubatillon in der Zeit von 1.58.7 Minuten, im vierten Vorlaut die Gardesüsiliere in l:58,b, >m süifftcu Vorlaut das Füsilicrrrgrmcnt Nr, 35 in 2:01,1. Im 1500 Meterlausen für Offiziere wurde im ersten Vorlaut erster Leutnant Gisse in der Zeit von 4 Minuten 35,8 Sekunden, zwci- ter Leutnant Weiß, driuer Fähnrich Tietmann, vieiler Hanoi mann Roßlcr, sünsrer Leutnant Wenzck, sechster Fähnrich Klars, iiebenter Leutnant v. Losper, achker Leutnam Freiherr v. 2thele, neunter Leutnant Kratz, zehnter Leutnant Schorn. Im zweiten Vorlaus war erster Leutnant Hosjmanu, Zeit 4 Minuten 35,7 Sekunden, zweiter Leutnant Ruvprecht, dritter Leutnant Schultz, vierter Leutnant Baller, fünfter LeutnauL v. Haugg, sechsier Leut nant Kaiser, siebenter Leutnant Stricker, achter Leutnant Spuck Hofs, neunter Leutnant Schultz, zehnter Leutnant Wachomuth. Im Manuschasts-binüernislauieu übetr 800 Meter siegten die vier besten Mannschasten des Gardetrain mit 3:3,2 Minuten, des In santerieregiments Nr. 20 mit 3:13,7 Minute», des Inianterie- regiments Nr. 26 mit 3:16,4 Minuten und der Gardevioniere mit 3:17,2 Minuten. Besonders interessant wai das 300 Meter schwimmen der Offiziere im Fünfqang. Erster wurde Oberleutnant Prinz Friedrich Karl von Preußen mät 5,43 Minuten, zweiter Leutnant Patheigcr mit 6,4, dritter Leutnant Thelen mit 6,14. vierter Leutnant Jahn mit 6:26,8, fünfter Leutnant Wenden- burg mit 6:27,4, sechster Leutnant bolz mit 6:28,2, siebenter Leutnant von Buschmann mit 6:30, ackuer Leutnant Montetou mit 6:37, neunter Leutnant v. Stenglin mit 6:37, zehnter Leut nant Messer mit 6:44,4.

Universitäts-Nachrichten«

- Die sechzigjährige Doktorjubelfeier begeht am 10. Juni der Senior der balleschen medizinischen Fakultät Geh. Me­dizinalrat Prof. Dr. Theodor Weber. Ter ausgezeichnete In­ternist, ein geborener Leipziger, steht im 85. Lebensjahre.

Die Armeewettkämtzfe.

Berlin, 6. Juni. Zu dem heutigen ersten Tage der Ar- rneewettkamvte waren einige tausend Osttziere und Mann- täte.iten der Armee und etwa 200 von der Marine crschicrom. Anwesend waren n. a. Prinzessin Friedrich Leopold, General- jeldmarschall von der Goltz, Generaloberst von Kluck und der wnrt- tembergische und sächsisckzc Militärbevollmächttgte. Von den Vor- tithrungen seien genannt: Freiübungen, das Turnen von Unter- otHiiersscknllern aus ^Potsdam, das Turnen der Kadetten aus Großlichlerselde und das Schaugewehrsechten des Lehrinsanterie- bataillons. Die etiqentlichen Wettkämpse bildeten: Wcttjpruna für Omziere, wobei im Vorlaut in Gruppe 1 erster wurde Ober­leutnant Perl-Mückenberqer mit 6,03 Meter, zweiter Leutnl v SarSdorf Mit 5,93 Meter, dritter Leutn. Roth mit 5,61 Meter g.er Vorkamps der Gruppe 2 ergab: erster Leutn. Schulz mit 6,12, zweiter Leutn. Schultz mit 5,79, dritter Leutn. Büttner mit o,72 Meter. Es folgte die 10mal 100 Meter-Stasetle für Mannichaslen. Im ersten Vorlaus siegte das Jmanierieregiment Nr. 26 im der Zeit von 1:59,6 Minuten, im zweiten Vorlaut das El-tsobethenregiment in der Zeit von 1:58,4 Minuten, lm drttten

Der Botaniker Geheimrat Pros. Dr. Paul S o r a u e r, Privaldvzeut an der Berliner Universität, vollendet am 9. d. Mts. das 75. Lebensjahr.

Luftschissahrt«

Ein Flugzeug für 60 Passagiere! Ten Russen ist es anscheinend Vorbehalten geblieben, den ersten Versuch der Konstruktion eines Riesenflugzeuges zu unternehmen. Aus Moskau kommt die Nachricht, daß der bekannte russische Flieger und Flugzeugkonstrukteur Sikorski gegenwärtig an dem Bau eines gewaltigen Flugzeuges arbeitet, das bestimmt ist, auf jeder Fahrt nichts weniger als 60 Passagiere in die Lüste empor­zuführen. Sikorski hat seit einiger Zeit den Bau von Riesen slugzeugen zu einer Art Spezialität gemacht: >» Fliegerkreisen ist er durch die Konstruktion seines Aerovlans bekannt geworden, das als das größte und stärkste Flugzeug gilt, das bisher nebant wurde. Im vergangenen März unternahm Sikorski in Peters­burg mit diesem Aeroplan einen Ausstieg, bei dem er 16 Passa­giere und einen Hund mituahm und 1>; Stunden in den Lüsten blieb.

LingesanSt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Gießen, 6. Juni.

Der größte T>nl unserer hiesigen Herren Hausbesitzer zeigt beim Vermieten seiner Wohnungen einem kinderreichen Fa­milienvater eigentümliches Entgegenkommen. Wenn ein der­artiger Mieter eine Wohnung mieten will, so fragt man ihn zuerst: wieviel Rinder Iiaben Sir? und wen» dann der Mieter eine ziemlich große Anzahl angibt, dann schreckt der Hausherr mit einem Achselzucken zurück. Trotzdem der Äolmungsuchende bisher seine Miete regelrecht bezahlt hat, zieht er gesenkten Hauptes von dannen und denkt darüber »ach, was er mit seiner Kinder­schar aiisangeir soll, um sie glücklich unterzubrmgen. An der einen Stelle schreit man über den enormen Geburtenrückgang und an der andere» Stelle will man der kinderreichen Familie noch nicht einmal ein Obdach gebe», scher zeigt sich's wieder, wie dringend notwendig es ist, daß die Stadtverwaltung eingreiit, »m durch billige» Land orwerb gesunde Wohnungen sür die Minderbemtttelten zu schaffen. tZum Schluß möchte ich doch an die Herren Hausbesitzer die drin gende Bitte richten, daß sie auch den kinderreichen Familien ihre Wohnungen zur Veriügung stellen und bedenken, daß ihnen in einer großen Anzahl Fälle keinerlei Nachteile dadurch erwachsen.

H.B.

Amtlicher Wetterbericht.

Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, d«u g. Juni 1811:

Abnahme der Niederschläge und der Bewölkung, etwas wärmer, nördliche bis nordöstliche Winde.

Letzte Nachrichten.

Vorbesprechungen zur Klein ha ndels-Enguete.

Bert in,.8. Juni. Am Dienstag sinket im Reichsaml deS Innern eine Vorbesprechung über die zu veranstaltende Kleinhandels-Enauete statt, zu der fünf Reichs- und fünf Laiidtagsabgeordnete, Vertreter des Deutschen Handelstages und füns Erwählte anderer wirtschaftlicher Körperschaften eingeladen sind. Bei der Besprechung werden zunächst lerntBerliner Lokal- anzeiger" die mannigsachen Schwierigkeiten zu erörtern sein, die sich der Beranstallung einer Kleinliandels-Eiiguete im Hinblick aus den Umsaug des Arbeitsgebiets entgegenstelleii, und es toird ferner zu prüfen sein, ob von der Enauete de» Erwartungen entsprechende Ergebnisse zu erreichen sein dürsten.

Das Herzogspaar von Brau »schweig.

M ü N ch e ii , 7. Juni. Das Herzogspaar von Braunschweig und der Erbprinz sind gestern abend 1-11 Uhr nach Gmunden

abgercist.

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