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den Öfscnbachcr Kr-rs-usschuß. Nach dem Ergebne des Wahllommisnonsprotokolls «allen die Herren Johann Keim Ga !S ^-wählt Tic erste Beruiung vor, Kreisausschulj endete mit dem Ergebnes, daß anstelle des Wols d« Gegenkandidat Berz als gewählt gelte. Le «ngeleg^heü be- 11 * r ? m, wa!au-3f4uft, der das Urteil des Kreis- anslchuiles anchob, da nn gekennzeichneter Stimmzettel zu Gunsten des einen Kandidaten gezahlt werde. Der Kreisausschuß entschied nunmehr dahin, da« der Stimmzettel 411 dem Berz halt 'cbt »Unzahlen ttt wonach Berz nne Stimme mehr als Wal hat und demgemäß mit 245 Stimmen als gewählt zu bettachtcn ist . . ln9en 4- Juni. Von verschiedenen Leiten wird

die Erbauung einer Eisenbahn aus dem rheinhessischen Dlnterland von ^Zorrltadt nach Bingen angestrcbt. Bürger- meister e f s (Bingen) und Landtagsabgeordneter S o h e r r iBiNgen) haben nunmehr für die nächsten Tage eine Ver- sanimlung nach Dingen einberusen, in der diese Frage ein­gehend besprochen werden soll.

Hessen-Nassau,

kl M a r b uy , 2. ouni. Nach dem soeben erschienenen Verzeichnis der studierenden stellt sich die Gesamtzahl der Besucher der Universität in diesem Sommcrsemester aus 2574 gegen 227 < tm letzten Winter und 2418 im letzten Zommcr Besonders bemerkenswert ist die Zunahme der studierenden grauen. <zm sommer 1913 waren es 176, im letzten Winter 178 und diesmal stieg die Zahl aus 228t Von den dicstt maligen studierenden, die Hörer abgerechnet, widmen sich .104 der Theologie. 358 der Jurisprudenz, 620 Männer und 33 tzeraucn der Medrzril und 1023 Männer und 184 Frauen den philosophischen Wissenschaften. Was die Heimat der Stu­dierenden anbclangt, so stammen 1952 aus dem Königreich Prcntzen darunter 678 aus Hessen-Nassau, aus den übrigen Neichslandern 475, darunter aus dem Grotzherzoglum Hessen <2, aus anderen europäischen Ländern 73, an der Spitze steht Rußland mit 30 Studierenden, aus außereuropäischen Landern stammen 15. nämlich 14 aus Amerika und 1 aus Alien

d. Biedenkopf, 4, Juni. Der Lokalgewcrbevcrein Biedentovf beabsichtigt, einen Kursus über Beton- und Eisen- chetonbauien durch den Dipl,-Ing. G a u d i g . Oberlehrer an Der Rönigl. Baugewerkschule in Idstein, abhaltcn zu lassen ^ kc. Aus dem Kreise Biedenkopf. 4, Juni. Da Dos Rotwild ln der Gemarkung Holzhausen in starken Rudeln austrrtt, hat die Verwaltungsbehörde ,ür diese Gemarkung! die Schonzeit bis einschließlich 30. Juni 1914 ausgehoben.

^ i c bc r ,^4. Juni. Heute vormittag wurde den Bcrg- «leuten goh. PH. stein Müller und Friedrich Schäfer aus 'Felluigshamen und Konrad Groß aus Bieber, welche sämtlich 50 Jahre ununterbrochen aus Grube Eleonore zu Bieber beschäftigt find, durch Herrn Bergrat Hoechst in Wetzlar das vom Kaiser ver­lieheneAllgemeine Ehrenzeichen für getreue Dienste" überreicht.

_ }> föerborn, 4. Juni. Den, Stadtrechner a, D, .W uIIer ist das goldene Verdienstkreuz verliehen worden

X H a n a u, 4. Juni, Ter seit 8 Togen flüchtige Mogi- stratsassistent Konrad stahl ist gestern abend freiwillig -urückgekchrt und verhaftet worden Er hatte eine Vereinigung clsenraligcr 81er gegründet und Anregung für die Ansammlung einer dem Truppenteil zu übermittelnden Jubilauinsspende gegeben. Von dieser jetzt 7000 Mt. bc- lragcndcn Spende hat er nach und nach 4000 Mk. unter­schlagen.

X Gelnhausen, 4. Juni^ Von dem in Hamburg lebende» Karl Emincl, einem Sohne unserer Stadt, ist eine große Stiftung für alle Zweige der Jugendpflege ge­macht worden. Er läßt ein mit Lesezimmer, Vortragssaal, Turnhalle u. a. nt*, versehenes Jugendheim in Geln­hausen errichten, das jedenfalls noch im Herbst d. I. ein- gewciht wird.

m L c in b a ch bei Wabern, 4. Juni. Rittnieister Deich- mann hat sein hiesiges Rittergut als Fideikommiß eintragen lassen. Das Gut ist eines der schönsten und größten unseres Regierungsbezirks und umfaßt 380 Hektar Boden, fläche; es hat eine große Branntweinbrennerei und eine »inster- gültige Viehzucht. Dazu kommt noch eine Fabrik mit Ring­ofen, ivo nebst Backsteinen Ziegel und andere Tonwarcn hergestellt werden. Das Rittergut kam 1796 an die Familie Deichmann.

X Fulda, 3. Juni. In dem Dampffägewerk der Firma Apel zu Gerstungen ist der 21 Jahre alte Arbeiter Ernst Freitag in das Triebwerk geraten und vollständig zer­stückelt ivorden.

h. Sindlingen a. 2)J., 4. Juni. Im Vorschuß- und Kreditverein tvurde nicht wie ursprünglich ein ^Fehlbetrag von 25000 Mark festgestellt, sondern ein solcher von 4 2 000 Mark. Tem Verein war vor kurzem durch den Rcvisionsverband nahcgelegt ivorden, entweder den Konkurs anzumelden oder die Anteile zu erhöhen. Ter Verein entschloß sich zu der Anteilserhöhung, und zwar von 300 auf 700 Mk. für jeden Anteil. Tie früheren Vor­standsmitglieder wurden verpflichtet, weitere 17 000 Mk znr Deckung des Fehlbetrags aufzubringcn.

vereinsnachrichten.

Der 2. Bezirk des Gaues Helfen hält am Sonn­tag, den 7. Juni, in der Turnhalle des Turnvereins 1846 die

4. Bejirksoorturnerstundc ab, wöbet die allgemeinen Freiübungen, ivwie die Pflichtübungen stlr das diesjährige Gmtturnsest in Kirch- bain geturnt werben, spach dem Turnen findet die Wahl der

B e z irks tu r n w a rt e sowie eines Bczirksspielw arts Natt.

Arbcitcrdcrvcanng.

-Eint interessante Strcikstatistik veröffentlicht das Reichsarbcttsblatt für 1913 In diesem Jahre landen in Deutschland 2127 Ansstände mit 254 206 Streikenden statt. Unter bitten Ausständcn hatten 9007 Betriebe, die 572842 Arbeiter beichäitigen, zu leiden. 2074 Betriebe mußten ihren Betrieb voll- Nändlg einftcllen, infolgedessen mußten 11369 arbeitswillige Ar­beiter zeitweilig entlassen werden. Von den 2127 Ausständcn hatleu 356 einen vollen, 899 einen teil weisen, 872 keinen Erfolg. Die Zahl der Aussverrungen belief sich aus 337. Es wurden hierdurch 6579 Betriebe mit 82 556 Beschäftigten erfaßt, 56 842 Arbeiter wurden ausgcwcrrt. 39 Ülusivcrrungen halten einen vollen Erfolg, 283 einen leilweisen, 15 keinen Erfolg auizuweiien.

Berlin, 4. Juni, Im Meineidvrozeß gegen den stuckiig gewordene» Leutnant a. D. v, B r u m m S c I b e n e cf, roflrtitc vor mehreren Wochen das Berliner Schwurgericht l be- ickulltigl hat. wurde beule nachmiltog dos Urteil eeiällt. Brumm wurde in Abwesenheit ivcge» wisteultichen Meineides und Abgabe einer salichcn ciSeSstattiickien Versicherung zu einem Jahr und neun Monaten Gefängnis »nd drei Jabren Ehrverlust verurteilt, Weide ivege» kahrläsligen Falscheides und wisieui- ljchen Aieineides z» neun MonatenGeiängnis, K I e ni k c wurde i r e i g e s v r o ch e n.

Der Untergang der Smpretz of Zreland.

Schadenersatzklage.

Montreal, 3. Juni. (Reuter.s Auf die Klage um Schadenersatz in Höhe von 2 Millionen Dol­lar, die die Canadian Paciflc-Eisenbahn gegen dieStor- stad" angestrengt hat, haben die Besitzer desStör­st a d" mit einer Gegen klage in Höhe von 50 000Do1- lar für die Beschädigung ihres Schiffes ge­antwortet. Sie bringen als Grundlage Nachlässigkeit in der Navigation derEmprcß of Jreland" vor.

M 0 nt r c a 1, 4. Juni. Wie die Untersuchung sestgestellt hat. HotlineStö r stad" bei dem Zusammenstoß mit derEmvreß of Jreland" eine halbkreisförmige Verbiegung des V 0 r d e r st e w c » s davongetragcn. Damit gewinnt die Angabe des Kapitäns Anderson, daß der Bug des Kohlenschisfes ursprüng­lich im. Leck desEmvreß of Jreland" icstgehaltc», durch die Vorwärtsbewegung der letzteren aber aus dem Leck herausgedrängt worden ist, an Wahrscheinlichkeit.

Kleine llagerchronik.

In Landau (Pfalz) fand man am Mittwoch in einer Wohnung der Sedanstraßc das Clärtnerchepaar M e e s mit schweren B c r g i s t u n g S c r s ch c i n u n g c n im Bette lie­gend vor. Ter sechsfährige Sohn war bereits tot. Das Ehe­paar wurde ins Kranlenhaus gebracht. Näheres über die Ursache wird die Untersuchung ergeben.

Der Rat der Stadt Leipzig beschloß, als besondere Aus­zeichnung für Verdienste um das sttdtischc Gemeinwesen eine goldene Bürger Medaille zu stiiten.

Das Bankgeschäft von Blum und Schmitz in Köln ist in Konkurs geraten. Die Kundichait ist um 200 000 Marl ge­schädigt. Eine Berliner Firma büßte 90000 Mark ein. Der In­haber Blum ist geflüchtet.

vanvel.

Bon der Tabakindustrie,

Frankfurt a. M., 4, Jum. In der gestern veranstalteten plollvcrsammlung der Mitglieder des Verbandes zum Schutz der deutschen Tabakrnd 11 strie ,n Frankfurt a. M. ersolgtc die Beratung eines Entwurfes eines A n t 1 t r u st v e r - träges durch die Zigarrenfabrikantcn. Die Händler organi­sierte» sich zu einer besonderen Gruppe und nahmen alsbald folgende Entschließung an:

Tie am 3, Juni 1914 im Frankfurter Hos in Frankfurt a. M. im Verbände zum Schutz der deutschen Tabakindnstrie tagenden trustsreicn und namhaiten Händler Deutschlands er­klären, in Zukunil nur diejenigen Zigarettttimarken zu sor- eiercn, die in Berlin dem Herde Preisschleuderei, den Firmen, die Unter Preis vcrkausen, nur noch gegen Revers littern Sic iorderil von den truftfreien Fabrikanten, da« sic sich soiort dem Vorgehen derjenigen Fabrikanten anschlicßcn, welche in Berlin den Revers eingesührt l>aben. Nur aus diese Weise kann den schweren Schädigungen der Preisschieuderc, wirksam ent- gcgcngetteten werden."

Tie Firma Waldors-Astoria in Stuttgart-Hamburg, Ed. Lau rensLe Kböinvc" Wiesbaden und Burrus in St. Kreuz geben die Erklärung ab, da« sie dem Vorgehen von Neswr Gianaelis in Frankfurt a. M. folgend den verlangten Revers eingeführt Ijabnt bezw. sofort einführen. Teni Verband gliedern sich zwei neue Gruppen a», die der Zigarrensabrikanten und die der Zi garren-Tetailhändler. Es wurde von allen Rednern betont, daß in dieser Neugliederung keine Frontmachung gegen die bestehenden Organisationen liegen soll, vielniehr soll die breitere Basis, anr die der Frankfurter Echutzverband sich damit stellt, m erster Linie dazu dienen, die oft nur scheinbar widersprechenden Inter­essen der verschiedenen Zweige der Tabakbranchc zu vermitteln und zu versölmen. Folgende Vorträge wurden aus der gestrigen, insbesondere von Ländlern aus ganz Deutschland, Zigarren und Zigarettcnjabrikanten, sowie Handelsagenten stark besuchten Ver

smirmltmg gehalten: dom Vorsitzenden Richard Haupt- ',tzruuk-

furt a. M.Ter gegenwärtige Stand der Trirftbewegung", Gene­ralkonsul Georg Krebs - Frankfurt a. M.Stellung zur Reichsenguctc", Rechtsanwalt Dr. Elsas-Stuttgart:Der Anti- ttustvettrag, Prnsschleudcrei und Gesetzgebung*'. Hcinrich W a che n d 0 r s t-Münche:Die.Detailorganlsatwn des Trustes". Julius Götz-Frankfurt a. M.:Die Gefahr nencr Belasttmg des Tabakgewcrbes".

Märkte.

,h Sichen, 4. Jum Der diesmalige, wegen der Psnigst- ieiertage gut den Mittwoch anl»*raumte Rindvlehmarkt hatte einen Vorrat von rund 900 Stück Großvieh sonne 400 Stück Jungvieh und Kälber. Ter Handel hatte iür die Verkäuser durch­schnittlich cm wenig befriedigendes ^Ergebnis, weil intolgc der inedrigcn Fettvichpicisc, zu deren Steigerung vorerst gar keine "Aussichten vorliegen, wieder ein weiteres Adichlagen der Preise sisiick, iür alle Sorten Zuchtvickh die Tendenz des Marktes blldett. Hierzu kam, daß mich die großen Eiukäuser, die ganze Trans­porte zusammen lausen, dem Alirrkt sein geblieben waren, wo­durch das Geschäft aut den Stand eines Prvvinzmarktes herab- gedrückl wurde, aus dem die kleinen Handelslcvte den Markt machen und die Preise herabdrückcn. In Milchware war das Angebot in guten stücken gegenüber der Nach!rage recht knapp, foda« schwere sriichmelkende Kühe nock» einigermaßen den Preis lialten konnten. Lluck» tragende Rinder und Fahrkühe, eine sonst stets stark begchttc kurante Viehgattung, waren diesinal schwer uiitcriiibringcn. Rinder und stiere, die in schöner Mastwarc um Markt waren, bildeten ebcnsatls einen schwer zu verkausenden Artikel: ebenso war cs mit fetten Kühen der Falt, während die am Markt besindtichcn selten Rinder, für die Gicßener und Wetzlarcr Metzger sowie Etiikäuier für die Rhelnstädte Käufer nniren, einen guten Preis ausbrachten. Das Gtt'chäit in Kochern sah am Vormarkt reckp trübe aus, und sckucil auch zu Allsang des Marktes sich flau zu gestalten. Durch das Eingreifen der Einkäuier für Frankfurt a. M. und Wiesbaden geftvliete sich der 'Kälderhandcl nicht nur gegen Mitte des Marktes recht schtt, son­dern cs wnrdeii^ iür die Tiere noch gme Prersc erhielt. Bezahlt wsurdi für das Stück: Frischmelkende und kragimdc Kühe I. Qual; Alk. 8507*0, 2. Cunl. Mk. 500576, 3. Qual. Mk 350430; tragende Rinder I. Qual. Alk. 430430, 2. Qual. Mk. 350-400; Fohrkäbc I. Qualität Mk. 400500. 2. Qual. 'Mk. 350-450, l'/,Lsähriae Rinder und stiere znr Mast l. Qual. Mk. 850300 2. Q»»s. Mk. 200240. Gehandelt wurde vro Zentner Schlacht- gewickn: Fette blinder Mk. 38-88: Kühe l. Qual, ssunge leite Tieres Alk. 7882, 2. Qual. Mk. 8874. 3. Qual. <W»rs,kühe> Mk. 80-64 : Kälber I. Qual. Mk. 8285, 2. Qual. Mk. 7578. Tie sonstigen Prelle von Schlachtvieh i» der Gegend stellen stch: Ochsen 88 bis 80 Mk., Schweine Mk. 58 - 58, Sauen Mk. 50- 52. Nächst« Marktlage am 23. und 24. Juni ds. IS.

k«. Frankkurt a. M.. 5. Juni. Heu- und Gtrobmarkl. Angelahren wareilt I" Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Bezahlt wurde kür Den *.203,60 TOf, Stroh (Kornlangstrohf 0.000.00 Mk., Wlrr- stroh 0,000,00 Mark. Alles ,e 50 Kilo. Geschält ruhig. Tie Zuknl reu ivarc» aus dem OherlaunuS und aus den Kreisen Hanau und Dieburg,

WttlerausliLten in Lessen an, Sanitag, den S, Juni I9lt: ll»de*iaudig, meist tlocke», voriviegeud trüb, kühl: nordöstliche Winde.

Letzte Nnehrichten.

Ter wankende albanische Fürstenthron.

Köln, 5. Juni. Nach einem an ein westdeutsches Großkaus- haus gerichteten Brief aus Albanien sehen die dvrttgcn Handels- krcisc mit Bangen den nächsten Tagen entgegen. Man versteht die optimisnicke Sprache der oisiziösen deutsche» Presse nickt und glaub, btt'timmt, daß trotz des internationalen Geschwaders die Auiständi- schen ihren Willen durchsetzen und den Fürsten Wilhelm zur ?Ib- dankung zwingen werden. Unterdessen werden auch österreichische Stimmen laut, die sich mit einem Wechsel in der Regierung Alba­niens abnnden.Tie Zeit" erklärt am Schlüsse eines mitKönig­liche Hohlheit" übeeschriebenen Attikels, der österreichischen Tivlo- matie wäre weniger Eiser für den Fürsten Wilhelm zu empfehlen. Wenn die anderen Mächte sich zurückzöge», daun tun wir das gleiche Tic Adria und die Türkei sind uns wichtiger als Dynastie zu Wied.

Stiftung einer Frau.

Berlin, 5. Juni. Eine Frau hat testamentarisch der Stadt eine Summe von 50 000 Mark vermacht, deren Zinsen bedürstigen, von ihren M ä n n c r n *v c r I a s s e n c n Frauen, oder iolchen. die sich in Ehescheidung beiinden, und bei» Stadtkreis Berlin angehürcn, ohne Berücksichtigung der Konsession, zugute kommen sollen

Ein Bankier als Wucherer verurteilt.

L a l l e, 5. Juni. Wege» Wuchers bei Güterbcleihuugrn wurde der Bankier Richard Friedman» zu 6 Monaten Gefängnis und 4000 Mark Geldsiraic verurteilt. Ter Prozeß erregt hier, wo der Verurteilte sehr bekannt ist, vieles Aussehen.

Reichstagsersatzwahl.

Äottbus, 5. Juni. Ter Termin für die Reichstagseriatzc wähl iür den bisherigen Abgeordneten Q u a r ck ist aut den 10. Juli scstgesetzt worden.

Gegen die Untaten der englischen Stin, mrechtssrauen.

London, 5. Juni. Tie Polizei wird, wie gemeldet wird, von letzt ad in jedem Falle, bei dem von den Stimmrechtlerinnen öflentliches Eigentum zerstört wurde, beim Zivilgericht aus Schadenersatz Nagen. Das Ministerium des Innern hat sich jetzt dazu entschlossen, die reichen Fonds der Stimmrechtlerinncn, die nicht wenig zur Weitcrlührung ihrer Agitation mithclscn, onzu- greiscn.

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