M4crn_ des Vereins erhielte „Der £>aubcl" beit ftärfften Absatz 1500 Stück dieses Buches wurden unlergebracht Ebenso wurden auch die übrigen Bücher des Bereins, wie die „Ansprache", „Tie Schule" und „Die Hcillunde" viel begehrt. Die Sprachccke, die vom Verein l^rausgcgeben mi;d, nnrd von 2097 Zeitungen' in Anspruch genommen.
Der GesanitVorstand des Bereins Ipurde von der Homburgischen Unterrichlsverwaltung im Uhlenhorster Fahr Hause festlich empfangen, Einige hundert Teilnehmer an der Tagung liegen es sich nicht nehmen, nach Frtcdrichsruh zu fahren und am Grabe Bis marcks im Mausoleum einen Kranz niederzulegen Geh Regiert,,Igsrat Professor Tronke (Berlin' lnclt bei dieser Gelegenheit eine Anspraclie, Eine künstlerisch hochstehende Festvvrstclliiiig im Deutschen Schauspielhaus von „Ghges und sein Ring" vereinigte mehrere hundert Teilnehmer an der Tagung.
In der ersten Sitzung gedachte der Borsitzende Wirk! Geh Oberbaurat Dr Tara z in lBerlin der in der letzten zweijährigen Geschäftsperio e verstorbenen Mitglieder, des Professors Tr. H, Dünger iDresden' und Dr, Wülfnig (Bonn). Rach Erledigung des Geschäftsberichtes berichtete Professor Tr, T c s ch lLöln» über die Sprachcckcn,
Der vallon „Giehen"
Bor drei Jahren fand sich eine kleine GrUlppe für die Lust- schiffahrt begeisterter Herren zusammen, um durch Gründung eines Bereins das Interesse für alle mit der Lustfahrt zusammenhängenden Fragen in weitere Kreise zu tragen, Heute hat der Verein, dank des glücklichen Verlaufs einer Flugvcranstaltung im Jahre 1912 und des Prinz-Heinrich-Fluges 1913 und dank der Zeichnung einer Anzahl von Anteilscheinen durch Mitglieder und Freunde, das langersehnte Ziel erreicht — er besitzt einen eigenen Ballon,
Biele werden fragen, welchen Zweck heute im Zeitalter der Lenklustschiffe und Flugzeuge ein Freiballon überhaupt noch hat. Es mag zugegeben werden, daß die Hofsnungen, die man früher a» die Entwicklung des Freiballons knüpfte — das; er sich lenkbar machen lasse und ein Verkehrsmittel abgeben werde — sich nicht erfüllt haben. Alle Versuche, und an diesen hat es wahrlich nicht gefehlt, sind fehlgeschlagen; die Verkehrsfragen sind auf anderem Wege gelöst worden, durch Eisenbahnen, Automobile, Lenklnstschisse und Flugzeuge; der Freiballon ist noch heute, wie früher, ein Spiel des Windes, Man hat früher seine Entwicklungsmoglichkeiten überschätzt, Dass er aber heute neben all den modernen Errungenschaften noch besteht und so oft verwendet wird, spricht doch dafür, datz er Vorzüge besitzen muss, die den anderen Lustsahrzeugen fehlen. Und diese Vorzüge liegen in seiner Bedeutung als sportliches und wissenschaftliches Fahrzeug,
Ein „Lustsport" als Betätigungsseid eines Einzelnen oder eines Bereins ist nur mit Hilfe des Freiballons möglich. Daß die großen Lenklustschisse keine Sporlsahrzeuge sind, ist ohne weiteres klar. Dass aber auch unsere Flugzeuge vorläufig nicht geeignet sind, einer sportlichen Betätigung in weiteren Kreisen zu dienen, zeigt die geringe Zahl der Flugsportvereine und die Schwierigkeiten, mil denen sie zu kämpsen haben. Dagegen bestehen in Deutschland wehr als 70 Vereine, die dem Freiballonsport huldigen; etwa 2000 Ausstiege finden sährlich in Deutschland statt und etwa 6000 Personen nehmen an diesen Aufstiegen teil, darunter rund 300 Damen, Im Vergleich zu diesen Zahlen ist die Zahl d»r Unsälle, die sich bei diesem Sport, wie bei ,edem Sport gelegentlich ereignen, außerordentlich klein, dank der hohen Technik, die sich in der Behandlung des Ballons entivickelt hat, und der sorgfältigen Vorschriften über die Prüfung unserer Frciballonsührer, Eine Fahrt im Freiballon gehört zu den herrlichsten Genüssen, die man sich denken kann, fie vereinigt alle Vorzüge anderer Sportarten in sich. Die Schönheit und Erhabenheit der Natur wird durch eine Fahrt im Ballon restlos erschlossen, Geistesgegenwart und Entschlußfähigkeit, die jeder Sport erfordert, bei keinem Sport mehr geübt als beim Freiballonsport und kein Sport weitet den Blick und schärft das Auge für meteorologische Vorgänge, sördert die Kenntnis von Land und Leuten und das Interesse für Geographie, Geologie und Sicdlungsgefthichle so sehr, wie gerade er. Welche Fülle von Anregung dem Photographen eine Lustsahrt bietet, soll nur anaedeutet werden. Auch die Kostspieligkeit wird vielfach überschätzt. Jedenfalls ist eine Fahrt tm Freiballon billiger als im Zeppelin, der Preis schwankt zwischen 75 tund 100 Mk, sür die Fahrt, je nachdem sie zeitlich ausgedehnt ipivd. Für Mitglieder d«s hiesigen Vereins stellt sich die Fahrt noch etwas billiger und zwar dank des Entgegenkommens der Stadtverwaltung, die den Gaspreis ermäßigt hat.
Was die wisjenschaitliche Bedeutung des Freiballons anbelangt, so ist diese sür die Ersorschung der freien Atmosphäre schon längst erkannt, Tie Ausgaben haben sich aber durch die Eulwicklung der gesamten Lustsahrl immer mehr erweitert und cs besteht die Hofs- nung, daß gerade der Ballon des Gieszener Vereins bcruscn sein wird, durch die Fortsetzung der im vergangenen Jahre begonnenen Hochjahrten der Herren Privatdozenten Tr, P e p p l e r (Gießen) und Dr, Stuchtch ^Marburg) ein gut Teil zur Lösung der Probleme beizulragen. Der hiesige Verein sür Lustsahrt hat außer einer Reihe von wissenschaitlichen Instrumenten auch einen Beitrag t500 Mk, für die wissenschaftlichen Hochfahrten gestiftet. In einer Universitätsstadt aber wie rs Gießen ist, kann diese höheren wissenschaftlichen Zielen zugewandte Seftc des Ballonfports zu besonderer Entwicklung kommen durch die Teilnahme und Mft> wirkung der wisfcnsckialllickicn Institute und der an ihnen wirkenden Persönlichkeiten, und cs steht zu haften, daß cs an solcher Mitwirkung nicht fehlen wird.
Die militärische Bedeutung des Freiballons tritt allerdings hinter diejenige der Luftschifte und Flugzeuge zurück. Immerhin dar, auch diese nicht verkannt werden. Es fei nur daran erinnert, wie nützlich sich die Freiballone im Jahre 1870/71 bei der Be lagerung von Paris sür die Franzosen erwiesen haben, trotzdem die Ballontcchnik damals nur mangelhaft entwickelt war. Auch die kriegsmäßigen Ballonversolguiigcn, die alftährlich von einer Reihe von Vereinen mit Unterstützung der Heeresverwaltung veranstaltet werden, zeigen das Interesse, das auch lnmte noch IN nnlftäriichen Kreisen dem Freiballon entgegcngebracht wird. Die Freiballons stehen im KriegSsalle der .Heeresverwaltung zur Versügung, und durch die Ausbildung tüchtiger Fülirer, die im Krieg in den Dienst der Heeresverwaltung irclen, leisten die Vereine' für Äiftsahtt vaterländische Arbeit, Hoftcntlich gelingt es auch dem hiesigen
Vereine, mit dem eigenen BaUon nunmehr auch tückftige Führer heranzuziehcn.
Der neue Ballon hat einen Inhalt von 1680 Kubikmetern und ist. was Hülle, Korb, Netz, Ventil usw, anbelangt, mit allen Errungenschaften der Neuzeit versehen. Der Ruf der Lieferanten, der Firma A, Riedingcr in Augsburg und der Continental Caonlchouc und Guttapercha Eo,, Hannover, bürgt sür tadelloses Material und sachgemäße Herstellung, Der Ballon wird seinen ersten Aufflieg am nächsten Sonntag den 7, Juni, früh morgens zwischen 8'/, und 9 Uhr, von der hiesigen Gasanstalt ans unternehmen, Ter Verein bat dem Ballon den' Namen unserer Stadl gegeben in herzlicher Dankbarkeit sür die vielfältige Unterstützung, die der Verein scftcns der Stadtverwaltung erfahren hat, und er hat den Herrn Olntr- bürgermeistcr von Gießen eingeladen, an dem ersten Ausstiege teil zu nehmen oder ei» Mitglied der Stadtvertrrtung zu delegieren. Auch ist die gesamte Stadtverwaltung cingeladcn worden, der Ausfahrt beizuwohncn, Ter ersten Auffahrt eines Ballons pflegt eine kleine Taufscicr voranszugehcn, die in ihrem Charakter allerdings weniger von feierlichem Ernst als von fröhlich sportlichem Geiste erfüllt ist, Ter Tausakt besteht nämlich nach Luftsahrcrbrauch darin, daß nach den Anspracktzii eine Dame des Vereins eine mit flüssiger Lust gefüllte Tcwarschc Flasche am Ballonkorb zerschellt und damit die Taufe vollzieht.
K eisrinderzlichwereili Giehen für Simmentaler.
Lich, 2, Juni, Der Kreiszucht verein sür Simmentaler Rindvieh im Kreise Gieße» hielt im Gasthaus zum „Löwen" seine ordentliche Hauptversammlung ab. Der Di- rektoi des Vereins Regierungsrat W c l ck e r iGleisten; begrüßte die zahlreich erschienenen Züchter und Gcmcindevertrcter, sowie den Vertreter der Landwirlschaitskammer, Sekretär Schwarz iGießcn), uno Landtagsabg, Fenchel (Oberhörgerni, Neue Mitglieder wurden ausgenommen aus Langsdorf, Bettenhausen, Bellersheim, Hungen, Lich, Eberstadt, Lang-Göns, Holzlzcim, Grüningen, Leihgestern, Steinheim, Nonnenrolh, Ettingshausen, battenrod, Grünberg, Lmeckborn und Göbelnrod, Die Jahresrechnung für 1915 ergab eine Einnahme von 1005 Mark und ein Vermögen von rund 1800 Mark, Dem Rechner Schupo wurde Entlastung erteilt.
Der Voranschlag sür 1914 wird genehmigt; es lind für Ausstellungen, Schauen usw, 300Mk,, sür Weidcgang u, dergl, 200 Mk,, sür Prämiierung von Bullenwärtern 140 Mk,^ sür Kälbergärtcn 100 Mark vorgesehen. Nach Mitteilung des Sekretärs Schwarz steht die Gründung eines Kreisvercins sür -Schotten zu erwarten, sodatz die dem hiesigen Verein angegliederten Züchter ausjcheiden werden. Dagegen ioerdrn die Orte Stockhausen und Weitersham, die bisher zum Kreis Alsseld gehörten, dem hiesigen Verein zu- geteilt,
Uebcr den Entwurs der Landwirlschastskammer zu einer Neuen Geschäftsordnung sür die Herdbiichkörnngen, Revisionen und Jungpiehausnahmen sprach Sekretär Schwarz, Bisher ichlte cs an einer bestimmten Geschäftsordnung, im Interesse der Förderung der Zucht sind aber sichere Unterlagen nötig, damit der Abstammungsnachweis klar ist. Die Körungen finden t» den Früh» jahrsmonatrn statt. Mit Gemeinden mit doppelter Zuchtrichtung werden besondere Bestimmungen getrosten; reine Zuchtrichtungen werden angcstrebt, Bullen ohne amtlichen Abstammungsnachweis kommen nicht mehr ins Herdbuch. Tiere, die nicht mehr den An- sprüchen genügen, werden später im Herdbuch gestrichen. Es soll also eine fortgesetzte cingcl-ende Kontrolle stattfinden. Die neue Geschäftsordnung wurde von der Versammlung gutgeheißcn, Tic Gewährung eines Freiaboniiements aus die „Süddeutsche landwirtschaftliche Tierzucht" für die Vertrauensmänner als ein Entgelt für ihre Mitarbeit bei Tierschauen usw, wird gutgeheißen, sobald der Ausbau des Blattes sich vollzogen hat.
Es stand dann die Beratung von Bestimmungen sür die Verleihung von Auszuchtprämien aus der Tagesordnung, Zum Gelingen der Zucht sind nach den Aus. sührungcn des Sekretärs Schwarz drei Bedingungen nötig; l. gute Vatertiere, 2. rationelle Aufzucht der Jungtiere, 3, Darbietung einer natürlichen Lebensweise durch Werdegang der Jung- ftere. Es sollen für gute Auizucht an die Züchter Prämien znm Ansporn verteilt werden. Gute Zuchttiere sollen dem eigenen Zuchtgebiet erhalten bleiben. Die Kälber sollen nicht angebunden, sondern in einem Verschlag gehalten werden, bei Varhandenlein von Kälbergärtcn wird die Prämie erhöht. Der Züchter mutz leine Tiere von Zeit zu Zeit wiegen und ans das Jdealgewickit in den verschiedenen Altersstuscn hlnarbcitcn, Tic stärkste Fütterung hat im ersten Jahre zu erfolgen. Bei den Stallbesichtigungen werden folgende Verhältnisse beivertet; l. Einrichtung von Kälbergärten, Abteil im Stall, Weide, Tummelplatz, 2 . Gesamteindrua der Zuchthaltung, Staltbcschaftcnheit, Pflege des Jungviehs, 3, Zahl der in gleicher Weise aufgezogenen Tiere, 4, Entwicklung der Tiere, 5, Gesundheitszustand, Der Verein beschließt, die Jungvich- vrämiierung zu übernehmen, sie kommt von 1915 an zur Aus- sübrung, Landwirtschastslehrcr Tamm- Lich wird hierbei zugezogen, Für die Prämiierung wird als erster Bezirk Gründers vorgesehen, Ilm die Züchter mit der Sache bekannt zu machen, soll in Grünberg in Kürze eine Versammlung stattiindcn,
Ueber die Wanderausstellung Hannover teilt Sekretär Schwarz mit, daß Oberhcssen mit 24 Simmentaler Tieren vertreten sein ivtrd; dem Kreise Gießen ist keine Sammlung möglich, cs werden nur ein Bulle und zwei Kühe hingcsandt, Fricdbcrg sckstckt 7, Llls- feld 9, Lautcrbach 6 Tiere nach Hannover, Konkurrent sür Obcr- hessen ist die Provinz Sachsen,
Darnach wird über Heidbuchkörungen, Revisionen, Jungvieh- ansnahmcn, Auktionen, Fasclmärktc und Tierschauen verhandelt. Die Jungvichausnahmen finden im Sommer statt, aus der Auktion i» Alsseld wird noch eine in Butzbach am 16. Juli abgchalten. Hier sollten die Gemeinden ihren Bedarf decken. Nidda strebt die Umwandlung seines Fasclmarktes in eine Auktton an, Falel- märkte stndcn statt in Lauterbach, .Hungen, Friedberg und Nlbva,
Die Stallschauen im Bezirk Hungen sollen etwa vom 10, bis 12, Juli statftinden. Als Preisrichter wird Bürgkrmeftter Holler lObcrdörgcrn) bestimmt, Sekretär Schwarz teilt mit, dal! die Kammer die Einfuhr von Simmentaler Bullen aus der Schweiz beabsichtigt, ein Tier kommt aus 900—1100 Mark, kausendc Gemeinden werden von der Landwirischaftskammer unterstützt.
P r o b e m c l k c n der mit ersten Preisen bewerteten Tiere soll cingesiihrt werden, Tic besten Milch- und Buttertiere sollen ermittelt und sür die Nachzucht benutzt werden Es soll mehr
Leistungszucht getrieben werde», Tic Einrichtung der Kälbcr- vcnnittlungsstrlle hat sich sehr gut bewährt, cs wurden bis letzt schon hundert gute Zuchtkälber vorin Schlachte» bewahrt, — Tic Verkaufsvermfttliintzsstcllc ist auch aus Gebrauchs und Milchvieh ausgedehnt worden. Die Kämmer beabsichtigt die Einrichtung eines Gebrauchs» ich Marktes in Läuterbach sür Fahrstterc und Milchkühe,
Die Jungvichwcidcn Obcrhessens sind stark beschickt, der Gesundheitszustand der Tiere ist not, etwa 30 Privattveiden sind außerdem vorhanden. Der Vereiir beschließt, den Züchtern bei Wcidcbcschicknng folgende Vergütung 5» gewähren; sür ein Tier 10 Mk„ für zwei Tiere 14 Mk,, sür drei Tiere 18 MI,
Der Direktor Regierungsrat Welcker dankte am Schlüsse der Verhandlungen dem Vertreter der Landwirt schastskammer Sekretär Schwarz lftKeßeni sür seine lehrreichen lAnssührungen und hofft auch sür die Zukunft auf seine Mitwirkung._
Preise kür 199 Psd. Lebend» Schlachtgewicht Mk. Mi.
48 -51 85 -91
49—52
86—92
44—48
78-85
42—45
39—41
72—78
67-71
46-60
82-89
39—43
70—77
35—38
30-34
63—68
59—62
64—66
54—59
60—53
47—50
107—110
90-98
83-88
80—85
Märkte.
FC. Wiesbaden. D ie hh a i -M a rk t b er i ch t com 3. Juni, Austrieb Rinder I3i (Orfiiert 33, Bullen 19, Lühe und Färsen 86», Kälber 28 i, Schale Ich Schweine 313.
Geschält mittel.
O chl sn.
Voklfleilchlge, ausgemästete. höchsten Schlachtwertes im Alter von 4—7 Jahren . . . .
Junge, fleischige, nicht auSgemästete und ältere
........................
Mäßig genährte junge und gut ge-
genährte ältere..........-
Bullen.
Volllleilcblge, auSqew. höchsten Schlachtw.
Vollflelschtge, jüngere .........39—41
Färsen, st ü h «.
Vollfleftchlge ausgemästete Färsen höchsten
Echlachtwettes......... •
Voll fleischige ausgemästete stühi höchsten Schtachtwertes bi« zu 7 Jahren . . - . . filtere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe.........„ «7
Mäßig genährte Kühe und Färsen.....30—34
Kälber.
Feinste Maslkälber...... . ... ?4—88
Mittlere Plast- und beste Saugkälber.
Geringere Plast- und gute Saugkälber
Geringe Saugkälber...............
Echale.
Weidemastschale:
Mastlämmer und Plastyammel .... 44,50—45,50 Schweine- Vollfleischige Schweine von. 80—100 kg Lebendgewicht ..............45-47
Bollflcischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 44-46 Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht ... 4648
Bollsleischige Schweins von 120—150 kg Lebendgewicht .............. 45-45*/. 56-57
Fellschweine über 160 kg Lebendgewicht . . 40K-43 51—54
fc. Frankfurt a. M. Liehholniarktbericht vorn 4. Juni. Aultrieb: Rinder 103, Ochsen 32, Bullen 2, Kühe und Färsen 68, Kälber 1281, Schafe 48, Schweine 108«.
Tendenz: Kälber gedrückt, Schiveine langsam Preis für 100 Psd.
Lebend- Schlachtgewicht
Kälber. Mk. Mk.
Feinste Mastkälber 60-64 100-107
Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . . 54 - 58 92 —88
Geringere Mast- und gut« Saugkälber . . . 50—52
Schal».
Etallmastschale:
Mastlämmer lind jüngere Mastbaminel , , . 42-43
Aeltere Masthammel, aut genährte junge Schass
und geringere Mastläminer......35-00
Schwein», kollslelschigs Schweins von80—100
Lebendgewicht......
Dollfleischige Schwein; tmter 8» kg
Lebendgewicht........
Lollsteischtge Schweine von 100—120 kg
Lebendgewicht......
Vollfletschige Schweine oott 120—150 c- Lebendgewicht ....... 45,00—48.00
92—94
58-60
57-59
58-60
85-90
92-94
82-00
45.00— 48.00 60.00—62.00
45.00— 47.00 58.00—60.0)
45.00— 48,00 58.00—6100
58.00—60.00
Airchliche Nachrichten«
Israelitische ReligionrgcmeinSe. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).
Samstag, den 6, Juni 1911: Vorabend: 7.45 Uhr,
Morgens: 8.30 Uhr,
Nachmittags: 4.00 Uhr. Schriftcrkläruug. SabbatauSgmng: 9.30 Uhr.
Zrraeliüsche Neligionsgesellschaft.
Sotterdlenst.
Sabbatleier am 6. Juni 1914: Freitag abend 8.00 Uhr.
Samstag vormittag 8.90 Uhr.
Samstag nachmittag 4.00 Uhr.
Sabbat-AuSganq 9.30 Uhr.
Wochengottesdienst: Morgens 6.00, abends 7.30 Uhr.
Verantwortlich sür „Aus Stadt und Land" i, V,: K, Neurath,
eins bewährte
Krankenkost r Erwachsene
bei Storungen der Verdauung, bei Schwäche u. Appetitlosigkeit.
Kranke Nerven
sind die Quelle zahlreicher Leiden und Schmerzen, von denen der Kulturmensch nur zu häufig heimgesucht wird. Nervöse Kopfschmerzen, nervöse Magenbeschwerden, nervöse Muskelschmerzen, nervöse Sehschwache und zahlreiche andere Leiden haben ihren Grund darin, daß die Nerven, die die betreffenden Organe durchziehen, überanstrengt, überreizt und in ihrer Leistungsfähigkeit herabgesetzt sind. Dazu die große Zahl der auf a 11- g e m e i n e r Nervosität beruhenden Beschwerden, wie Reizbarkeit, Unlust zur Arbeit, leichte Ermüdbarkeit, Gedächtnisschwäche, Schlaflosigkeit, Unruhe u. dergl. mehr. Sie alle können nur dann erfolgreich bekämpft und beseitigt werden, wenn es gelingt die Nerven zu regenerieren, aufzufrischen und ihre frühere Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.
Gesunde Nerven
sind die Quelle eines wonnigen Kraftgefühls und ungetrübter Lebensfreude, Gesunder Schlaf, Arbeitslust, Ausdauer, Energie sind die Kennzeichen eines gesunden, in gutem Ernährungszustände befindlichen Nervensystems. Denn auch der Nerv bedarf, ebenso wie alle anderen Organe des menschlichen Körpers, einer ausreichenden und zweckmäßigen Ernährung, um auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit zu bleiben. Unter normalen Verhältnissen reicht die tägliche Nahrung auch für diesen Zweck aus. Ist aber durch übermäßige Inanspruchnahme der Nerven für Arbeitsleistung oder Genuß, durch Aufregungen irgendwelcher Art, die Nerven- substanz, insbesondere ihr wertvollster Bestandteil, das Lecithin, in hohem Maße verbraucht, dann muß dieser lebenswichtige Stoff dem Organismus wieder zugeführt werden.
Hioeitin ist die Nerven-Nahrung
die dem erschöpften Nerv »seine Leistungsfähigkeit wiedergibt. Bioefttin führt den Nerven das ph.ysiolosisch reine Lecithin zn, jene SnhKtanz, die za den nnentbehrlichen Bestandteilen des (»ehirns, Rückenmark* and Nervs gehört, deren Verlast eine Zerrüttung des Nervensystems bedeutet, und deren Zufuhr aas gesamte Nervensystem regeneriert nnd seine normale Leistungsfähigkeit wiederherstellt. Hioeitin ist das einzige Präparat, welches 10 °'„ physiologisch reines Lecithin nach dem patentierten Verfahren von Professor Dr. Ilahermnnn enthült. Hioeitin ist nur in Originalpackungen in Apotheken and Drogerien käuflich. Wir bitten daher, unbedingt minderwertige Nachahmungen nnd lose abgewogenes Prftparat zurückznwelscn. Ein Geschmacksmuster nebst einer populär wissenschaftlichen Abhandlung über rationelle Xervenpflcge sendet auf
Wunsch kostenlos die Btioeitin-Fabrik, Berlin S. 61/185. 6794gg


