fttantfief (27) tan 4 Ufa 28 Min 39 Sek. Pasckren (28) um 4 Ufa 31 Min 30 Srf., Stiefvater (31) um 4 Uhr 40 Min., Wald (19 um 4 Uhr 52 Min. 5 Lek,. Schröder (36) um 4 Uhr 52 Mm,
Braunschweig, 19. Mai. Prinz Leinrich von Preußen ist heute abend nach 7 Uhr im Automobil eingetroffen und hat im Schloß Wohnung genommen.
Frankfurt, 19. Mai. Apvarat 36, Führer Schröder, ist um 5,04 Uhr gestartet. Er fliegt von hier über Mannheim, Psorzlreim, Straßburg und Spener außer Konkurrenz nach Frank furt surürf. Um 5,49 llhr wurde der Apvarat über Mannheim gesichtet. — Avvaral 28, Führer Paschen, ist um 5,49 Uhr hier gestartet. Er stiegt von hier über Wiesbaden, Kohlen» und Köln nach Frankfurt zurück. Um 6,38 Uhr wurde der Apvarat über Koblenz gesichtet. — Um 6,40 Uhr hat Leutnant Tcrno einen Probcslug von zehn Minuten unternommen, der glatt verlies: ferner unternahm Apparat 18 um 6,50 Uhr einenProbc- flug von zehn Almuten.
Frankfurt a. M., 19. Mai. Paschen (28h der um 5,49 Uhr hier nach .Köln startete, ist um 9,24 Uhr von Köln kommend, hier glatt gelandet. Schröder (36) hat eine Zwischenlandung in Baden Baden vorgenommcn.
Franksur t a. M., 19. Mar. Prinz tzeinrich - Flug Schrö- der (36) startete 5,04 Uhr zum Fluge außer Konkurrenz von hier über Mannheim, Pforzheim, Straßburg, Svcvcr nach Froiik suri. Er wurde 5,49 Uhr über Mannheim gesichte«. Paschen (28l startete 5,49 zum Fluge Frankfurt—Koblenz—Eöln—Frankfurt. Er wurde 6.38 Uhr über Koblenz gesichtet. Leutnant Serno unternahm 6,40 Uhr einen Probeslug von zehn Minuten, der glatt verlier, v. Thüna (18) unternahm 6,50 einen Probcslug von zechr Minuten Tauer.
Lnsticbiffahrt.
K a r r b i b , 19. Mai. Die Flugervcdition, die mit dem Flug in Swakormrund begann, seht ihre Tätigkeit in anderen Teilen der .Kolonie fort. Büchner startete am 18. Mm früh um 6>h Uhr in Swokopmnnd und landete um 8 Uhr bei Kilometer 136 der Otavibabu. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug 120 Stunden-Kilo» meter. biestern stieg er mit einem Passagier zur Ablieferung der ersten Luftpost aus und erreichte Karibib.
Sport.
— Der Berein für Rasenspielc empfängt am lhinrinelsahrtstagc nachm. 3' . Uhr den 1. F. E. „BIetorI a"» Lrcidclbcrg, in der Vorrunde uni die A k a d e m. M e i st c r - schaft von Deutschland. Das Wettspiel verspricht um so interessanter »u werden, da dir Gäste den internationalen Spieler Wcgele mitbringen, der iDcutschlands Farben in Stockholm lund allen letzteren Spielen gegen das Ausland vertrat. Auch der V. f. R. wird eine sehr spielstarke Mannschaft ins Feld stellen, so daß der Ausgang des Spiels noch sehr ungrwißi ist.
vermischte».
* Ein Kind gestohlen? Ans M a n n h t i m, den 19. Mai, meldet ein Privaltclegramnl: Seit Freitag mittag 12 Uhr ist aus dem hessischen Nachbarstädtchen Viernheim ein dreieinhalb Jahre altes Mädchen, Katharina Martin, Tochter eines Fabrikarbeiters, verschwunden. Seit Freitag nachmittag hat die Einwohnerschaft von Viernheim
dir ganze Umgebung mit £>ilrc eines starken Polizeitatsgebots eingehend abgcfuchl, ohne eine Spur von dem verschwundenen Kinde finden zu können. Ein unter dem Verdachte eines Verbrechens verhafteter Schneider aus Viernheim mußte wieder freigelasscn werden. Tic Polizei glaubt nun, daß das Kmd einem überaus frech ausgciührien Raube zum Opfer gcialtcn ist. und bittet überall nach dem Kinde zu sahndcn, von dem folgende Beschreibung gegeben wird: Das Kind ist für sein Aller sehr stark entwickelt, hat hellblondes L>aar, in das beim Verschwinden ein blaues Bändchen cingcslochtcn war, hat ein volles, rundes Gesicht, rote Wangen und blaue Augen. Es trug frisch gesohlte Schuhe mit neuen Lcdcrtappcn, ein rot- weiß karriertes Hcmdchcn, ein braunes Spitzcnröckchcn und Jäckchen mit Acrmcln.
* Eine Räuberbande in einem Lichtspieltheater. Nachrichten ans New Park zufolge erbeuteten Diebe in einem Lichtspieltheater am Broadway gegen 4 0 00 0 M k. Der Schließbeamlc und drei niedere im Lokal befindliche Beamte wurden überwältigt und elfterer mU vorgchaltcncm Revolver gezwungen, die Runden abzuschici- ten und die Steckuhren zn bedienen, die stündlich einer benachbarten Detektiv-Agentur das Signal „Alles in Ordnung" übermitteln. Tann versetzte man den Beamten einen Schlag auf den Kops, so daß sie das Bewußtsein verloren. Von den Dieben fehlt jede Spur,
Kleine Cagczchronik.
Bei Rennes kentcrte aus dem Rancefluß ein mit sieben Ar- lillerifteu besetztes Boot, Zwei Insassen ertranken.
Amtlicher Wetterbericht.
Ocfseutlichcr Wetterdienst. Gieße«. Wetleraussichten in Hessen am Tonnerstag, de» 21, Mai 1914:
Vlelsacki lieitcr, trocken, warn,, nördliche bis uordöstliche Winde,
Letzte 21 >rcl 4 vichtcn.
Die Hilfsfignalc des Fürsten von Albanien,
R o m , 20, Mai, Die Agence Stefani meldet aus D u r a z z o: Sofort nach der Ankunft empiing Admiral Trifari den Besuch des Kommandanten des italienischen und österreichifch-ungarifchen Siationsfchiffes, die ihn über die Lage aufklärtcn und ihm mit- teilten, sie hätten ein Detachement italienischer und österreichischer Matrosen, das der Für st seiner Sicherheit wegen erbat, bereit. Während des Besuches hörte mau Kanonenschüsse und sah, daß vom P a l a st des Fürsten J> ft f 's « signale gegeben wurden. Um die Familie des Fürsten in Sicherheit zu bringen, wurden sofort Matrosen gelandet. Nach einer unter dem Vorsitz des Fürsten abgehalteneu ° Beratung gab der Fürst persönlich Trisari Instruktionen, Schließlich wurde Essad, den man als Organisator der ausstäudischen Bewegung betrachtete, durch ein von einem italienischen Offizier befehligtes Detachement italienischer und österreichischer Matrosen zur Lan- dungsbrückc und aus das österreichische Schiff gebracht.
Das doppelte Spiel Essad Paschas.
D u r a z z o , 20. Mai. Die Ausstandsbewegung, die in den letzten Tagen trotz verschiedener AbschwächnngSvcrsnchc eine immer
bedrohlichere Gewalt annobm und gestern mit dem Abmarsch der Rebellen g^ien Duruzzo ihren gefährlicher^ Höhepunkt erreichte, bestimmte Essad, dessen doppeltes Spiel immer klarer zutage trat, Vorbereitungen zu tresten, um allen Eoenmaliiätcil gegenüber gerüstet dazustchm. Aus diesem Grunde, verstärkte er gestern abend seine sonst nur aus wenigen Leuten bestehende Leibwache ans 80 Mann. Dieser Umstand sowie das gegen Essad vorliegende Beiveismaterial, welck>cs an seiner Mitschuld an den letzten Ereignissen keinen weiteren Zweifel mehr ließ, bewogen den Fürsten, einen energischen Enp'chlnß zn sasscn und Eiiad ab- -n setzen Mit der Uebermittelnng dieser Botschaft, die nach langer Beratung heute früh um 3 Ubr von dem Fürsten bestätigt wurde, wurde sofort ein bolländischer Osstzicr und ein anderer Abgesandter de. Fürsten beauftragt, Essad wurde ausgcsvrdcrt. seine verstärkte Wache zu cutierueii und deren Waisen anszulicrern, E s sa d fügte sich anfänglich dem .Befehle des Fürsten und gab seinen Leuten den Befehl, die Waisen zu strecken. Als jedoch die abgelegten Waisen wegqcschasst werben sollten, b e sa h l E > s ad plötzlich den Leuten, sich der Waffen wieder zu bemächtigen und sich ans die Verteidigung vor- - „bereiten Essads Leute folgten diesem Beieihl, grisscn sofort zu den Gewehren und begannen bald daraus, aus bewaffnete Leute des Fürsten, die aus den Skeaften standen, zn feuern, — Tic Leute, die eine Art Nationalgardc darstrllten, waren bereits den Abend vorher beivassnct worden und bewachten alle Straßcn- krcnznngen und erwioerten sofort das Feuer, iöierbei wurde ein Monn getütet und mehrere verwundet. Gleichzeitig wurde aus den während brr Nacht nnansfällig ansgefahrenen Geschützen das Feuer gegen dasDausEssadscrösfnct, wodurch dieses erheblich beschädigt wurde. Daraufhin nahm Essad die Um, ge- stellien Bedingungen an und befahl seinen Leuten, die Waffen nicdcrznlegen und ergab sich. Er wurde daraus von einer östcr- reichisäz-italienisä'en Aiariucpakrouille noch seinem Palast geführt, wabin er sich in Generalsunisorm, von seiner Frau begleitet, begab. Bei der Ankuuit in Essads Palast erschollen aus der Menge Ruse: „Nieder Essad!" Später durchzogen die bewaffneten Nationalisten singend die Straßen, Allmählich trat Bernhignng ein.
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Preisaussfftrabm von 10,000 Mark.
Aus nachfolgenden Gründen sehen wir uns genötigt, nochmals bezüglich unseres Preisausschreibens von Mk. 10 000 das Wort zu ergreifen, da uns von verschiedener Seite der Einwand gemacht worden ist, daß die Bedingungen desselben nicht ganz klar verständlich seien.
Wir wollen hiermit darauf hinweisen, daß schon ein einfacher kurzer Satz oder ein Knüttelvers, worin in kürzester und schlagendster Form auf die enormen Vorteile der Providol Seife als billiges und wirklich reelles Schönheitsmittel und auf ihre wissenschaftlich anerkannten schützenden Eigenschaften hingewiesen wird, genügt, wie z. B. „Providol, die Schönheitsseife“, oder „Providol nützt, denn Providol schützt“.
Gleichzeitig stiften wir, um möglichst viele für ihre Mühe 'zu entschädigen, 400 weitere Preise ä Mk. 5 -, zusammen Mk. 2000, sodaß sich das Preisausschreiben auf insgesamt ]?1Ä 12 000 erhöht. 6361hv
Die ausgesetzten Preise betragen nunmehr:
1. Preis Mk. 3000, 2. Preis Mk. 2000, 3. Preis Mk. 1000, vier Preise von Mk. 500, gleich Mk. 2000, zehn Preise von Mk. 100, gleich Mk. 1000, zwanzig Preise von Mk. 50, gleich Mk 1000 und 400 Preise ä Mk. 5 —. gleich ML 2000,
zusammen 137 Preise im Gesamtbetrag von Mk. u.ooo
in barem Oelde.
Hier sei nur noch kurz bemerkt, daß jedermann Gelegenheit hat, ohne unnötige Kosten sich an diesem Preisausschreiben zu beteiligen; denn jeder, der uns zur Legitimation den leeren Karton eines neuen großen 50-Pfg.-Stückes einschickt, ist berechtigt, an dem Preisausschreiben teilzunehmen.
Die Lösungen sind bis spätestens zum 15. Juni 1914 einzusenden und müssen imit der Aufschrift: Betrifft „Preisausschreiben“ an die Providol Gesellschaft m. b. H., Berlin NW. 256 gerichtet sein. Die Prämiierung findet am 15. Juli statt. Das Resultat und die Namen der Preisträger werden nach erfolgter Prämiierung in den Zeitungen veröffentlicht.
Providol Gesellschaft m. b. H., Berlin NW.
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