Ausgabe 
7.5.1914
 
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Bau brr hiesigen SBcfWcitiinq füljrtc zu dem Ergebnis, daß die Ansprüche abgefehnt werdeir, Ein unmittelbar am Ge­meindewald,Distritt Katteich", liegendes Grundstück, das nach Angabe seines Beichers durch die Waldbäume in der Bewirt­schaftung und Tragfähigkeit beeinträchtigt wird, will die Vertre tung zum Preise von 10 Pig, pro Quadratmeter mid Tragung der Kosten an lausen. Den Hebammen werden Rcaekostcn und Tagegelder nach den ihnen zustehenden Gebühren sür Reisen nach Wetzlar zur Teilnahme an Vereins-Versammlungen bewilligt, sosern tti diesen ein wissenschastlicher Vortrag gehalten wird. Zum Schluß gab der Vorsitzende der Versammlung Kenntnis von dem Ministerial-Erlaß über die Genehmigung der elektrischen Straßenbahn: GießenKrosdors' soweit preußisches Gebiet in Frage kommt,

Wiesbaden, 8. Mai. Aus dem Dotzhcimcr Exerzierplatz üb erschlug sich heute niittag dein, Geschütz- exerzicrcn ein Geschütz der 6, Batterie dcS hier garnilonierendcn 27, Artillerieregiments und begrub mehrere Kanoniere unter sich. Zwei Kanoniere wurden schwer und jiuci andere leicht verletzt.

serngebliebcn war, nicht. Die Verhandlungen werden noch mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Univerkitäts«Nact,ricbten.

Der frühere langsährige Vorstand des evangelisch-thev- logi chen Seminars in Tübingen, Professor der Theologie B u « der, ist im Alter von 78 Jahren g c st o r b c n,

Ter bisherige Privatdozent für Physiologie an der Uni­versität Hallea, S,, Tr, mcd, Ernst L a g u c u r , ist zum Lektor für allgemeine Biologie und vergleichende Physiologie an der Universität Groningen berufen.

Sitzort.

D i e Teilnahme der deutschen Marine ange- hörigen an den Olympischen Spielen 1916 ist durch einen Kaiserlichen Erlaß, der im Marinevrrordnungsblatt erschienen ist, vor kurzem genehmigt worden. Tie näheren Anordnungen für die Vorbereitungen und den Umsang her Beteiligung trifft das Reichsmarineamt

CtiftKbirfaltrt.

Eine internationale Lustjchisfahrtskoiifcren, in Paris.

Paris, 6, Mai. Der Internationale Luft- schisüahrtsverband hielt unter dem Vorsitz des Prin­zen Roland Bonaparte hier eine Ko n f e r e n z ab, in welcher unter Hinweis diiraux, daß es einesteils ein leichtes wäre, die Mitnahme photographischer Apparate an Bord aller Flugzeuge, Luftschiffe und Freiballons zu verbieten, und daß andererseits die verbotenen Zonen eine schwere Bchindc rung für die Luftschiffe und die Flugzeuge und ein wahres Todesurteil für die Freiballons bilden, solgendc Wünsche qusgesprochen wurden:

1. Die Regierungen mögen untereinander die Frage brü­ten, ob cs möglich wäre, die verbotenen Luitzonen abzuschnsien oder dieselben ausschließlich aut den Umkreis dtr Bciesti- gungstverke zu beschränken. 2, Jeder mit einem cntiprcchenden Himveis versehene Zivilsührer eines Freiballons möge ermäch­tigt werden, die verbotenen Zonen, in tvelcher Hälp auch immer, zu überfliegen und daselbst im Falle bölvrer Gewalt zu landen. Zu diesem Behuf solle ein tür ein Jahr gültiger internatw- nalcr Berechtigungsschein geschaffen werden, schließlich möchten betr, der Flugzeuge Und Luftschitse die Besttmmuirgcn des deut- französischen Abkommens aus alle dem internattonalen Lnst- schisierverbandc angehörenden Länder ausgedehnt und hierbei die Bcrwaltungsmaßnahmen iniglichst vereinfacht werden.

Der Deutsche Luftschiffcrverband war bei der Konferenz durch v. Hergesell, Berson uud Rasch vertreten,

Frankfurt a, M,, 6, Mai, Die Lustschiffe der Delag Viktoria Luise" undSachsen" tverden gegen den 10, Mai eine größere Fernfahrt von Frankfurt a, M, nach Baden-Baden und von Potsdam nach Leipzig unternehmen. Die Luftschiffe bleiben dann eine Zaftlang in den genannten Häsen, von wo aus sie täglich bei günstiger Witterung Passagicrfahrtcn in die Umkreise unternehmen werden. Auch sind der 'genügender Be­teiligung größere Passagiericrn,'ahnen geplant,

Potsdam, 6, Mai, (Brivallelegramm,) Die Verlängerung des LuitichiffkreuzersSachsen", der bisher in Hamburg statio­niert war, ist aus der Luitschisswerft Potsdam vollendet toorden, Ter Kreuzer führte heute seine erste Probefahrt aus.

Rabat. 6 Mai Ter Fliegerleutnant Saint Lagne ist aus einem Erkimdnngsslng von Meines abgestürzt. Er erlitt einen Tchädclbrnch und war sofort tot. Der ihn begleitende Pionier tvurdc leicht verletzt.

Arbeiterbewegung.

L a n g c n ö l s bei Laubau, 8, Mai. Seit gestern morgen sind säst sämtliche 700 in dem Betriebe der hiesigen Schlesischen Holz- industlic-Gcwcrkschast beschäftigten Arbeiter in den Ausstand ge­treten. Tie Ursackzc des Streiks soll in Meinungsverschiedenheiten mit der Direktion zu suchen sein. Verhandlungen zwischen den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern sind cingcleitct.

Die Gräfin Tiepolo vor Gericht.

Sl San Relüo, 5. Mai, Die Verhandlung gegen die Hanytmaimsfran Maria O g - gioni geh, Gräsi» Tiepolo hat bisher die erwarteten Ueber- raschungen nicht gebracht, und heute noch stehen sich die Ansichten darüber, ob die schöne Venezianerin zur Wahrung ihrer gefährdeten Frauenchrc zum Revolver gegriffen oder ob sic einen gefährlichen Mitwisser ihrer Geheimnisse beseitigt habe, ebenso schroff gegen­über, wie nirmittelbar nach der blutige» Tat, Tic bisherigen Zeugenaussagen haben sich für die Angeklagte nicht als ungünstig erwsesc».

Auf Grnnd der bisherigen Vcrhandlungsergcbnissc, die sür den Gericküshos nicht ausreickücn, um sich ein Bild von der Schuld oder der Schuldlosigkeit der Angeklagten zu machen, wurde die Ablaltung einer Ortsbesichtignng in der Villa des Ehepaars angeoidnct. Wir die Besichtigung ergab, ist der Raum' zwischeni dem Bett und dem Nachtkästchen in dem Zimmer so sag, daß von einem ernstlichen und lange dauernden Kamps nicht gut gesprochen werden kann. Das Arbeitszimmer, das der Gerschtshof ebenso eingehend besichtigte, entpuppte sich als ein fast ärnilichcr^Raum, der mehr als 'Aufbewahrungsort bcimtzt wurde, Sonstige wesentliche Aufschlüsse ergab die Besichtigung, der die Angeklagte

«erichtssaal.

th, Gießen, 6, Mai, Standgericht in der Zc » g - h a n^s k a s c r n e. Die beiden MuSkcttcrc W, B, und H, B, von der

Leibkompagnie des Jns-Regts, Nr, 116 standen gestern vor dem Slandgcncht, um sich wegen unerlaubter Entscrnung, ivegen Ungehorsams und wegen Beharrung im Unge­horsam zu verantworten. Am 2, Ostcrseicrtage sind die beiden Leute erst nachtS um 3 Uhr in die Kaserne zurückgekehrt, obgleich ihr Urlaub schon um 12 Uhr abgclausen war, Sic sind dann über die Umfriedigung des Baues kingestikgen, haben den Anrui des Postens unbeachtet gelassen und lind davongclauien. Beide Leute sind bereits wiederholt mit Tiszivlinarstrasen belegt, Sic gebe» die Vergehen, deren sie beschuldigt sind, glatt zu, bestreiten aber mit aller Entschiedenheit, den Anruf des Postens gehört zu haben, Tas Standgericht erkannte gegen jeden der Angeklagten aus je 18 Tage strengen Arrest, sprach aber nur ein Schuldig wegen llr- laubsübcrschreilung mrd wegen Einsteigcns IN die Kaserne ans, Degen Nichtstehenblcibens beim Antritt des Postens wurde ans Freisprechung erkannt. Beide Angeklagten erkannten die Rechts­kraft dcS Urteils sosort an,

W, F r a n k I, r t, 6, Mai, Vor der Strafkammer stan­den heute fünf internationale Taschendiebe, die im Ottober vorigen Jahres in Frankfurt sestgciwnimen wurden, nachdem sic lahrclang in bcn Hauptstädten Europas ihr Gewerbe aus- geübt hatten, Ihre Sp.zialiiät bestand in der Bcstehlung von Personen, die aus einer Bans größere Beträge empiangen ltatten, Tie AngcUagten iszeniertcn dann aus der Straße ein Gedränge, wobei sie die betreffende Person, ans die sie es abgesehen hatten, bcstah'cn. So nitwendeten sie am 29, Oktober 1913 einem Bank­beamten beim Umsteigen aus der Straßenbahn die Brieftasche mit 1200 Mark. Die Angeklagten sind der 45 Jahre alte angeb­liche Kaufmann Matteo Noscnzo ans Borde»t , der in Ita­lien der Polizei als Anarchist bekannt ist, der IZjähriae Ba u- donnct ans Brüssel, der in Frankreich bereits 12 Jahre Ge- sängnis verbüß! hat und dann bei seiner Deportation nach Ca- yciinc entsprungen war, der Pferdehändler Casson ans Reims, der Mechaniker Berta aus Nizza und der Kaufmann Etchc- koba aus Paris. Alle fünf Angeklagten wurden zu drei Jah­ren Zuchthaus verurteilt,

M a n n h c i IN , 6 , Mai. Bor der ersten Zivilkammer des Land­gerichts iand heute die Verhandlung in der Zivilklage Ab re sch gegen v. Harder statt, nach der Rechtsanwalt v. Harder zur Zahlung einer Summe von 18 000 Mk. nebst Zinsen an das Bank­kontoPuerto Blanauez" bei der Dresdener Ban! gezwungen wer­den soll. Ter Angeklagte v. Harder ließ zunächst geltend machen, daß er keine Begründung sür die Bestreitung der Forderungsbe­rechtigung angeben wolle, weil dadurch Abrcsch wichtige Fingerzeige, sür sein Verhalten in dem gegen ihn schwebenden Ttrasversahren erhalten würde. Von dem Beklagten wurde deshalb Aussetzung der Verhandlung bis zur Erledigung des Ttrasversahrcns beantragt, dem jedoch die Vertreter des Klägers widersprachen. Tas Gericht lehnte die Aussetzung des Verfahrens ab. Ter Beschluß über das Ergebnis der hciitigcii Verhandlung wird am 12. Mai vcrlündet werden.

Gin schwere; vampsernnglück,

Ter CunarddampserFranconia" meldet drahtlos nachMewnork, er habe in einem Boot treibend 13 Mann und einen Toten von dem Sonntag nacht südlich von Kap Race verbrannten englischen Frachtdampfer gefunden, der Eoluinbian heiße, und bringe sic ein, Tie Geretteten durchlebten 40 Stunden hindurch die furchtbarsten Stra­pazen, Ein zweites Boot mit 2 Offizieren und 17 Mann wird noch vermißt- DieFranconia" sucht danach, Ter DampferManhatta" meldet drahtlos, daß er den Ka­pitän M c, Donald und 13 Mann von derEoluinbian' in einem Boote auffand und rettete. Er setzte die Nachfor schnngcn nach dem Verbleib des dritten Bootes derCo lnnrbian" fort, in dem sich noch 19 Personen befinden. Die Gesamtzahl der Geretteten beträgt bis jetzt 27, Beamte der Lighland-Linie in Newyork erklären, daß dieCo­lumbia n" keine Fahrgäste an Bord hatte, und daß die Mannschast aus 60 bis 70 Personen bestand. Die Cunard- Linie hat folgende Meldung von derFranconia" erhalten: Wir suchen nach dem vermißten Boot, Die Geretteten leiden an den Folgen der Erschöpfung, Sie erklären, daß sic 40 Stunden im Boot waren. Das Feuer brach am Sonntag aus und fast Utimittelbar darauf erfolgte eilte Reihe von heftigen Explosionen, und der fuulentelcgraphische Apparat wurde zerstört.

In einem Telegramm aus Sablc Island wird der Be­richt des Kapitäns derC o l u in b i a n" über die Katastrophe des Schisses mitgcteilt. Der Kapitän meldet: Das Feuer ist am Sonntag niitternacht bei der Lucke 1 ausgcbrochcn. Es wurde sosort Alarm gegeben und ein Schlauch gegen die brennende Lucke gerichlcl. Einige Minuten darauf ereignele sich eine schreckliche Explosion und z c r st ö r t e den M a s ch i n e n r a u m und den Marconiapparat. Die Mannschaft verließ dieEoluinbian" um 12' - Uhr in drei kleinen Booten, Das Schiss war in Flammen gehüllt. Der fünfte Maschinist starb im Boot, der zweite wurde bei der ersten Explosion getötet. Ein Hilismaschinist ertrank bei dem Versuche, ein Boot zu erreichen.

vermischter.

* Dieer st eGläubigcr versa mmlungbertn Kon kurs geratenen Firma W, Wcrtbeim G, m, b, H, Hot vor dem Amtsgericht Berlin-Mitte stattgefundcn, Der Konkurs­verwalter berichtete, daß den Pasiiven in Höhe von etwa 2b Millionen Mark nur wenig mehr als 1 >/- Millionen Mark an Aktiven gegenüberständsn,

* Z u in Fall I a st r o w. In dem Konilikt an der Han­delshochschule sind die Aeltestc» der Kaufmannschaft nicht gewillt, auch nur einen Schritt von ihrem Standpunkt abzuweichcn und den Dozenten wird nichts übrig bleiben, wie verschiedene Morgen­blätter meinen, als die Vermittlung der staatlichen .Aussichtsin­stanz anzurusen.

* D i e Zigarre nasche. Es wird uns geschrieben: Gut gemeint, aber »an Fachkcnntnis nicht getrübt, spricht sich ein Artikel im gestrigen Gieß, An»,, der aus denMußestunden" entnommen ist, über die Farbe und Beschaffenheit der Zigarre,i-

asche aus, Weiße und haltbare Asche soll demnach einen Schluß aut die Güte des zu der betr, Zigarre verwandten Tabaks zulüssen, O sancta srmplicitas! Als ob cS nicht fachbckannt wäre, daß Pfälzer Tabake vielfach am iveißcsten brennen, während Havannas, St, Felix u, o, Qualitätsmarkcn oft nichts weniger alsschöne" Asche im Qaiensinne zurücklassen. Es spielen eben beim Rauchgcnuß nicht etwa nur der indifferenteweiße Kalk", sondern viclmelj-r die aromalisckten ätherischen Oclc und die bei der Verbrennung entstehenden Produkte der trockenen Dcstillatton eine Rolle,

* Kundgebung tschechischer Handclsakademi- k c r. In P r a a verübte der Isck-echischc Handclsakademiker H a j c k vor den Augen iciner Kameraden im Schulgebäude S c l b st NI o r d.

eine Mitschüler bezeichnen den Lehrer Professor Liebe schein als den Schnldtragendcn, Heute nach Schulschluß veranstalteten/ 300 Schüler und Schülerinnen vor der 'Anstalt große Kund­gebungen, bedrohten und beschimpften den Professor, Die Polizei verhaftete zwei Schüler und vertrieb die Leute, 'Abends wiederholten sich die Kundgebungen.

* Ten Bruder erschossen. DieNeue Freie Presse" meldet ans Leoben: Ter dem hiesigen Landwehr-Regiment zu- gcteilte R c g i nr c n t S a r z t Felix v, M c n z wurde nach Mit­ternacht von seinem Bruder, dem Artillcric-Lbcrleutnant Friedrich v, ffltnj, durch mehrere Schüsse aus einem Arincc- rcvolvcr lebensgefährlich verletzt. Der Verwundete schoß sich dann aus dem eigenen Revolver, wahrscheinlich in vollem Äc- wußtsem der tödlichen Verletzung, eine Kugel ins Herz und starb in wenigen Minuten, Der Oberleutnant stellte sich sosort der Polizei, verweigerte aber jede Angabe über die Ursache des Attentats, Man glaubt, daß er das Attentat in momentaner Sinnesvcrwirrung begangen hat,

"Ein englischcrFischdamvferausgebracht. A»S Wilhelmshaven, 6, Mai, wird gemeldet: Der Fischerci- krcuzerZiele n", der zum Schutze der Fischerei kreuzte, hat heute nachmittag nördlich von Norderney den e n g l i s ch e n F i s ch- da m ps erG. J). 1120" aus Grtmsby aufgebracht, der in einem verbotenen Gebiete tischte,

^ IIehe rschw ein mutigen in Rußland, Ans Usa, 6, Mai, meldet uns ein Privattclegramm: Vom Ural werden starke Ucberschwemmungen gemeldet, Tie Vorstadt am Bjclasluß steht unter Wasser, Ter Verkehr mit der Stadt wird durch Boote auf- rechterhalten. In der Stadt gab es zahlreiche Erdrutsche, wodurch auch die schönste Kirche bedroht wird Ter Tschussowasluß über­schwemmte bei Perm mehrere Fabrikgebäude: auch Menschen sind dabei umgekommen.

Meine Tageschronik.

I n d c r M a st v i e h - A u s st c l l u n g z u B c r l i n ist unter den Rindern die Maul- und Klauenseuche ausgebrochcn, Jnsolgedcsscn hat nian die Ausstellungs-Abteilung sür Rinder geschlossen. Die Abteilungen der übrigen Tierarten werden davon

nicht betroffen.

Im Alter von 71 Jahren starb in Berlin der Charakter- komilcr Jacaues M orway, der zu den beliebtesten. Tchousvi.'lcrn Berlins gehörte und zuletzt dem Hcrrnffldtheater verpflichtet war.

Bei Baggerarbeiten der Lcivziger Ballgesellschaft des Westens wurde am Ende des geplanten Elster-Saalc-Kanals ein k>- Meter langer S t o ß z a h n eines Mammuts gesunden.

Als der Autosührcr Nisch in Luxemburg mit seinem Wagen heimkebrte, rannte das Auto gegen ein Drahtseil, das zwischen zwei Bäumen über die Straße gesvaunt war. Der vordere Teil des Autos wurde zertrümmert, der Führer leicht verletzt,

I» Paris starb die Gräfin Edmond de Pourtalös im Alter von 78 Jahren, Tie Verstorbene hat am Hose des zweiten Kaiserreiches eine sehr hervorragende Rolle gespielt.

vüchertisch.

Da s Bismarck-Nationaldenkmal wird nach den Plänen der Proseisoren Kreis und Lederer aut der Elisenhöh« bei Bingerbrück errichtet werden, Tie Kosten für dieses Denkmal be­laufen sich bekanntlich aus ungefähr den Millionen Mark, Ein großer Teil dieser Bausummc ist bereits durch Stiftungen und Beiträge ausgebracht, aber cs bedarf noch einer nmsaiicndcn- tigfeft des Vereins zur Errichtung des Bismarck-National-Denk- mals, um die noch fehlende Summe auszubringen. Zu diesem Zwecke hat der Vorstand des Vereins die Firma Carl Rudolf Bremer u, Co, in Köln mit der Herausgabe der ersten offizielle» Ansichtspostkarten des geplanten Denkmals nach den Entwürfen der Proseisoren Kreis und Lederer beaustragt. Die Firma hat eine Serie von sechs Karten sertiggestellt, die einzeln in säst allen Papier-, Buch- und Postkartenbandlungcn zu haben sind.

Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen.

Mai

1914

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S

2

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Höchste Temperatur am 5.S, Mai ISlt -- IS.s'iA Niedrigste , , b.S. , 1314 = 86,

Niederschlag: 0,7 mm.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichtcn in Hessen am 'Freitag, den h. Mai 1911:

Fortdauer der bestehenden Witterung, meist wolkig, Ncgeniälle, Tcniperatur wenig geändert.

Letzte Nachrichten.

Der Krieg in Albanien,

Durazzo, 7, Mai, Nach Telegrammen, die der Ne­gierung zugcgangen sind, drängen griechische Banden mit Geschützen und Maschinengewehren nnanf- hal'tsam über Ciafsa und Kicok vor und besinden sich nun- mehr fünf Stunden vor Berat. Von Süden dringt eine Kolonne gegen Berat vor. Die albanische Stellung ist nach Süden gedrängt worden. Die Bevölkerung ist von einer Panik ergriffen worden.

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