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der SSiutterfttaße und an dein Ernsl-Dulttvlgftnng zu Bad Nauheim errichteten Reudouleu mit Straßenkostenbeiträgen

herangi-^xgeai Er erhob hiergegen Klage und bestritt so- >sc>bk seim Beitragsstislichi, als auch die Hohe der Aus- stchläge und behauptete, daß Verjährung eingetreten sei, n^rl !die Beiträge mit der Errichtung der (behände fällig gewor­den, aber erst nach 10 Jahren angefordert worden seien, Die Stadt Bad-Nauheim stützte sich demgegenüber daraus, daß der Ausschlag der Beiträge offengelegei, habe, ohne sdaß ein Einspruch erfolgt sei. Mithin sei die Fordernnq rechtskräftig Eine Verjährung könne also erst nach 00 Jah­ren eintreten Der ProvinzialauSschuß wies die Nage Tostensätlig ab,

2. Kl a.g e der Gemeinde Großen »Bus eck ge­igen Großh »reisamt Gießen wegen Acnde» t uit fl der Zuchtr icht ung Die Gemeinde Großru- Puseck, die seither einen Eder der deutsck>en (ÄnPschweiiirasse besaß, will in der Fotge einen solchen der veredelten Land­schweinrasse halten. Es entspricht dies einem Wunsch der Mehrzahl der Schweinezüchter und Landwirte von Großen Buscck, Ter Kreisansschuß des Kreises Gießen wies den Antrag der Gemeinde ab mit der Begründung, daß das deutsche Edellchweiu sich für den Verkauf besser eigne Nach Anhörung des »rersveierinärarztcs als Sachverständiger gab der ProvinzialauSschuß heute der Berufung der Ge­meinde gegen das Urteil des Kreisausschusses statt,

3 Gesuch des Julius Kretschmer zu Bad-> Nauheim um Erlaubnis zum Betrieb einer G a st w i r t s ch a s t. In dem Gebäude wurde seither Schank loirischast betrieben Tie Stadtverordnetenversammlung von Bad-Mauheim bejahte die Bedürfnisfrage, das Polizei­amt sprach sich aber gegen Erteilung der Erlaubnis aus, da die seitherigen Inhaber der Wirtschaft nicht hätten be­stehen können Dos Kreisanit Friedberg trug deshalb Be­denken, die Erlaubnis zu erteilen und legte die Akten dem ProvinzialauSschuß vor, Aach Vernehmung verschiedeucr »Zeugen entschied dieser, daß dem (besuche stattzugcbcn sei.

wandern und Reisen, väder und Sommersrischen.

Bad S a l z h a u s e n , l, Mai, Nur wenige Bäder Deutsch­lands haben wie das Solbad Bad Talzhaulen bereits um das Jalw 800__ bestanden Dos uriprünglich zum Bistum Fulda gehörige Salzhusin war lange wechselnd im Besitze der Grasen von Ziegenkain und Nidda, sowie des Johanntterordens. Gewerbs­mäßig werden die Tolgucllcn erst voni 15, Jahrhundert ab durch Ortsanqeiesienc iowodl, wie auch von Ausländern, die der Ruf des hohen Salzgehaltes lockte, zur Salzgewinnung, jedoch nur mit un­beständigem Erjolg bentcht, Selbst ein Lizentiat von Dorncck war, ob schon vom Landgrafen von besten unterstützt, nur mit geringem Eriolg tätig, Erft aai Ende des 16, Jahrhunderts war es dem Amtmann der Graffüiaft Nidda, Roland Krug, nach dem noch heute ein lauschiger RuheplatzRolandsruhe" und ein neu er­bautes modernesCafe Roland" benannt sind, Vorbehalten, drei Quellen fassen und neue Talzwerle anlegen zu lassen. Mit Aniang des 19, Jahrhunderts wurde die 1729 aus dem Besitz der Familie Krug von dtibda an den hessischen Staat käuflich Übergegangcne Sa­line nach Erbauung eines Kurhauses und Anlegung wettausge- dchntm Parkanlagen und Promenadcnwege in ein Solbad umge- wandelt. Dieses Bad Salzhausen, das bereits im 18, Jahrhundert größere Bedeutung als das benachbarte Bad-Nauhcim gehabt, und nach dem danials der Zug der Gesellschaft aus dem südlichen Teil der Provinz Obrrhcsscn ging, konnte sich im 19. Jahrhundert, wäh­rend die nahen Taunusbäder unter dem Einfluß der modernen «Verkehrsmittel einen ungeahnten Auischwung und.Weltrus crlang- jten, lischt zeitgemäß sorteMwickeln, bis auch es endlich durch die iBahnverbindung NiddaFriedbcrg dem internationalen Verkehrs­netz ongegliederi wurde. So ist NUN auch für Bad Salzhausen nach etwa elibundertjährigem Dornröschen -schlaf die Zeit gekommen, die es cinei- neuen Zukunft entgegcnsührt. Seine hervorragenden Salz , Stahl-, Lithium- und Schweicl-Quellen gewähren gutebeil- ersolgc bei den verichiedenarligsien Krankheiten und sein großer, alter schöner Park im Anschluß an ausgedehnte Waldungen bietet Ruhebedürftigen angenehme Erholung.

wissenschaftliche Gesellschaft für Lufttechnik.

Dresden, 28. April, i linier zahlreicher Beteiligung ihrer Mitglieder hielt hier die Wissenschaftliche Gciellschaii für Lusttechnik ihre erste Tagung ab. Als Vertreter des Reichskanzlers war Geh. Oberregierungsrat Albert erschienen. Außerdem hatten das Reichsmarineamt, der Admiralüab der Marine, vreußiiche »nd sächsische Ministerien intb die Flieger- und Ploniertrnpven Vcrtrclcr entsandt

Ter Vorsitzende. Geheimer Regierungsrat Tr, v, B ö t t i n - g e r, cröffnetr die Versammlung mit einer Begrüßung der Er- schicncncii. Geheimer Oberregierungsrat Albert bezeichnete cs in seiner Ansprache als charakteristisch, wie wir in Peutschland an -die Spitze des Flugwesens gelangt seien Es sei genau so'gekommen wie beim Bau von Lokomotiven und Automobilen, wie beim Schinsba», Der Deutsche warte erst ob, bis eine sichere Grund­lage geschaffen iei, dann gehe er aber auch mit Feuereifer ans Werk, Jetzt sei es so weit gekommen, dqß sogar der französische KriegSministcr sich veranlaßt gesehen habe, eine llittersmlntng darüdei anzultellcn, mit weichen Mitteln man in Deutschland den Fortschritt im Flugwesen erreicht habe. Der Redner wünschte der Tagung namens der Reichsregicrunq einen »ollen Erfolg. Nack, weiteren Begrüßungsansprachen wurde in die Tagesordnung ein- aetreten. Der Vorsitzende gab betannt, daß der Protektor der Ge­sellschaft,- Prinz veiurich von Preußen, zu seinem Bedauern nicht in der Lage sei, der Versammlung beiwobuen zu können An ihn sowie an den Kaiser und den König von Sachsen wurden Hulds. gtmgslelegromme abget'andl. Die Zahl der Mitglieder der Gefcll- ichait beläuft lick ans 422. Als Ort für die nächste Tagung wurde .Hamburg bestimmt.

Die Versammlung stimmt.- dann deni Vorschläge zu, daß die Gesellschaft in ZukunftWissenschaftliche Gesellschaft für Luft­fahrt" heute, da t'ie nicht nur Fragen der Flugtechnik, sondern dar­über hinaus alle Fragen der Luiiiährt erörtere Den ersten wissen­schaftlichen Portraa hielt hieraus der Rektor der Technischen Hoch­schule Hannover, Proscsior Otzcu, der über das ThemaTie Technische» Hochschulen im Dienste der Flugicchnik" sprach. Er bezeichnete die Technischen Hochschulen als den natürlichen Boden, aus dem Luftsahrt und Flugtechnik bei ihrem Wciierstreben nach neuen Leistungen und klarerer Erkenntnis ihrer Gesetze süßen müssen. Tie Luftfahrt hat zwei Aufgaben: sie muß erstens der Landesverteidigung »ub zweitens dem Verkehr dienen. Der Reduei kam daun auf die Verhältnisse in Hannover zu sprechen, wo jüngst ein Flugvlatz angelegt worden sei. Er habe sich sosorl mit der

Militärbehörde lns Einvernehmen gesetzt, um ein Jnianunen- arbeiten dieser Behörde und der Hochschule herbeizu rühren Tie Hochschule werde dabei zweierlei zu leisten haben» die Wissenschaft liche Vertiefung der aut deni Flugplatz gemachten Eriahrungen und die Heranbildung von aiädemisch gebildeten Flugzeugführern und -Konstrukteuren. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Bildung einer Ttudiengeselltchait geplant, die an die Wissenschaftliche Ge­sellschaft angcgliederl werden soll.

Die wetteren Borträge ivaren mehr technischer Natur. Prot, Knollcr sprackt über die Festlegung aeromechanischer Begriisr, Professor Tr, Reißner iBertin» über den wissenschaftlichen und technischen Stmid der Prvpellerfragc, Freiherr v, Soden Fried richshasen machte Mitteilung von llntrrtucknrngen an Luilschrauben am Stand und in der Fahrt beim Lllttschutbou Zeppelin Pros, Dr. v. »armann Aackwn behandelte Lüngsitabilitäi und Längs ichioingungcn von Flugzeugen Am Abend folgten die Teilnehmer der Versammlung einer Einladung der Stadt Dresden in die Frsiräume des Rathauses,

Lnftschiffahrt.

Leipzig, 29. Aval Das LustschiftS, L, II" Hai nach y«12 Uhr in bodeutender höhe die Stadt in nordwesttichcr Rich­tung überstogen,

Leipzig, 29, April. Das L u f tsch i s i ,,T L II" (Schütte- Lanz wurde um 1>4 Uhr über Taalwld geiichrcl. Um 3/e llhr erschien cs wieder über Leipzig und warf die Meldung ab, daß es um 5 Uhr landen ivollc. Um 5 llhr 15 Min, ist KSt glatt im hiesigen Luftschisshaien gelandet,

Hamburg, 29, April, (Priv.-Tel.) Das LustschisfHansa" ist hcutr nachmittag 4,05 Uln aus dem Flugvlatz Fuhlsbüttel wieder gelandet, Es soll zsu einer Manöveriahri soiort wieder aufsteigen,

Kiel, 29, April, (Privai-Telegramin.) Das Luitschiit h an sa", da« beule morgen zu einer längeren llebuitgssahrt aus- gcsticgcn war, ist um vr'10 Uhr, von südlickzer Richtung kom mend, über der Stadt eingetrossen und hat die Fahrt über die Eckernsürder Buckst fortgesetzt,

Paris, 29, Aprii, In R o u c n c r s ch o ß sich der bekaimte Flieger Lese b re aus Berzweiilung darüber, daß er nicht im­stande war, die Geldmittel zur Ausführung eines von ihm er­fundenen Flugzeuges auszubringen.

Vermischte».

" Grubenunglück, Aus^Beckley (Westvirginiai, 28, April, wird gemeldet,- Als eine volle Schicht von Bergleuten 600 Futz unter Tage arbeitete, ereignete sich in der Kohlengrube von Ecclen eine Explosion, Einer Rettungsmannschaft, die so­fort zusammengrsiellt wurde, gelang es, das Ende eines Schachies zu erreichen, Sic brachte zwei Bergleute, die starke Brandwunden erlitten hatten, au die Oberfläche, Man glaubt aber, datz die Verletzten nicht am Leben bleiben iverden.

* Meuterei in einem russischen Gesängnis. Aus Petersburg, 29, Aprtt tvird gemeldet: Im Gefängnis von Shttomir erschlugen die Zwangssträslinge eine» Aufseher und verletztcn einen a»de>-n schwer. Tann steckten sie die Matratzen in Brand, um die dadurch entstehende Verwirrung zu benutzen und mit den Waisen der Aufseher zu stüchlcn, Militär und Polizei nah­men das Gefängnis unter Feuer, Sechs Sträflinge wurden er­schossen und einer verwundet, Tie Ordnung ist wieder hergcstellt,

* Tollwui u nt e r hechte». Der heckst genießt leit lan gern den Rui, einer der rabiatesten Fische zu sein, aber datz er sogar einer Krankheit zugänglich ist, die alle Merkmale einer Toll­wut auslveist, ist bisher nicht bekannt gewesen, Otto Berbig gibt darüber tti derDeutschen Fischcreikorrespondenz" Auskunft, In der Agger, einem Nebenfluß der Sieg, werden hechte gefangen, die wegen ihrer Schnuukhaitiglctt besonders geschätzt sind, Diele Fische haben nun aber ein Benehmen gezeigt, das ausfallend und bedenklich genug war, um die Ausmerkiamkeit der Sachverständigen ans sich zu lenken. Freilich standen auch dinc zunächst vor einem Rätsel. Die hechte kommen an die Oberfläche und schwimmen in größter Aufregung umher, wobei sic das Maul icher Wasser halten, als ob !ü von der größten Augst vor ihrem Lebensetcmeni beiessen wären. Zuerst ist viese Erscheinung in den Wasserflächen auigeireien, die von den hochwasserii der letzten Jahre zurück­blieben. Alle hechte schienen sich dort zusamntengeinnden zu haben. Sie bereiteten den Anglern schon dadurch eine unliedsame Ucber- raschung, daß sie beim Fang in rücksichtslosester Weift um sich bissen. Das ist aber auch schon sonst vorgekonrmen und es ericheint als ihr gutes Reckst. Das geschilderte Benehmen der Fische konnte aber nicht lange verborgen bleiben, zumal die Angler immer wieder du- Brmrrkung machten, daß die erbeuteten Fische alle mit aus-, gesperrtem Rachen au die Oberfläche kamen. Dabei scheint aber die Krankheit nicht schnell zum Tode zu führen, und namentlich einige besonders starke hechle haben sich bisher nicht sangen lassen und sorgen ohne Zweifel für eine wettere Verbreitung der Seuche. Mit dem Namen der Tollwut, den man dieser Kraukheii beigelegl Hai, ist vorläufig wenig gesagt, da eine Verwandtichast dieser Krankheit mit der gleichnamigen des Hundes wohl nickst behauptet werden kann. Man Hai sich fürs erste damit begnügen müssen, auch Sportangler zum hechiiang in diesen Geioässcru besonders rinzuladen, üannt alle kranleu Fische möglichst bald weggesangcn werden. Allerdings werden sich die Liebhaber dieses Ftschsangs mit besonders starlen Angelgeräten versehen müssen, da es ficti. hier um seltene Exemplare handelt, was auch die Anziehungskraft der Aufforderung erhöhen dürfte, hoffentlich wird durch dies son­derbare Ereignis wenigstens die Kunde der Fischlrankheitcn um eine neue Auiklärung bereichen wcrdni.

^ * Eigennützig, Verleger:Tic müssen sich hei Ihren

Schilderungen etwas mäßigen, Herr Blutfleck! Es sind junge Leute durch die Lektüre Ihres letzten Romans nämlich zu Vcc- brccktcrn geworden und ins Zuchthaus gewandert , , , dadurch haben wir mehrere von unfern treuesten Abonnenten verloren!"

* Kein Grund zur Besorgnis,Kellner, sehen Sic denn nicht, daß Tie zwei Fing'r in der Suppe haben?"Danke, Herr, aber die Suppe ist schon kalt, und ich habe mir nicht die Finger verbrannt,"

Büchertisch.

Di e Schaubühne, herausargeben von Siegfried Jarobiohn enthält in der Nununer 18 ihres zchnien Jahr­gangs: Vahrs Katholizismus, Von Egon Friede!l. £t.i* iion der Liebe, Von Paul Man er, - Rheinländer «Schneider Wibbel: Alles um Licbc>, Von T, I, Stuttgart, Von Fritz Reck - Mallecze wen, Das Variete von der andern Seite, Bon Peter Panter, Buchmackicr, Von Binder Das Mädchen rm.grünen K'lech, Onkel Emmerich, Von Peter Alten jorg. Antworten, darunter eine, die sich mit Gießen be- -.chäitigt und deshalb deionders interessieren dürste, Mos­kaus Äünstlertheater, Von Aljrcd Malier, Marl. Von Hans

Harbeck, Throlts Schalantcr Von Alfred Polgar, «US der Praxis. Tie Schaubühne kostet: 40 Pj. die Einzelnummer. 3,50 Mark vierieljährtich, 42 Mark jährlich. Probenunrmeri, um- sonst und postsrci durch alle Buckiltandlungen und Postanstatten sowie durch den Verlag der Scktaubühne, Eharlvitendurg, Tern- burgstraße 25. Der Pterlag ist auch bereit, neuen Interessenten aus Wunsch die Sckiaubühne einen Monat lang zur Probe um­sonst zu liefern, _

LingcsanSt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Gießen, 30, Apirl,

Sehr geehrte Redakiion!

Mit Bezugnahme aus Ihre ErNürung, die Opernvorstellungeu des Theatervereins nicht mehr deivreckten wollen, möchle ich Mir die Frage erla>tl>en, wie Sic sich in Beziehung aus die andere» Gicßener KunsNeistuiigen zu oerlxaltct, gedenken. Es ist nickst zu vergessen, daß auch die übrige» KunstleisNtngen in den Händen von Vereinen liegen. Was dem Thealerverein recht ist, erscheittt eventuell dem Kunst-Verein und dem Kvnzi-rl-Verein billig, liiid sie könnte» ebenialls verlangen, als Vereine nicht durch zhrilik behelligt zu werden. Das wurde nicht zur Hebung »iw Kunst in Gießen bintrage» und außerdem den Vereinen schädlich sei». Wenn ein Verein einmal einen kleinen Unfall erlebt, sollt es keinem Menichen ein, ans dem Verein ausziitrelen, da jeder überzengi ist, daß gerade aut Anregung der Kritik ein solcher Fall Ausnahme bleil», Unierbleivt dagegen jede Kritik, so erfährt der Verein gar nichts über seine Leistungen, und da ihm bald der Alatzstab fehlt, werden sich die llniälft- wiederholen. Die Atttwori bi-r Mitglieder kann dann nur der Austritt sein, denn sie haben keine Möglickt kett der Beschwerde, es müßte denn statt des Zeitungsberichter statters jedes Mitglied seine Kritik drucken lassen könne». Das wird tvohl niemand tvünschen,

Wetter ist zu bedenken, toenn ein .hotilwatcr nickst einmal eine Kritik ausbalten kann, auch unsere Tbeatcrdirektion sich Ihre Kritik verbitten könnte, da das ihrem ^Institut schade, Tann wäre das Gicßener Publikum bloßem glücklichen Zufall eines Ensembles hreisgegeben. Man kann doch nicht leugnen, daß eine Kritik einem Institut um so weniger schadet, als das Publikum sie am nächste» Tage vergessen hat. Deshalb muß die Kritik eben eine dauernde Einrichtung sein. Völliges Schweigen über öffentliche Ausstihrtingen erscheint mir abiiorm, mau müßte denn össentlichc Auijührungen unter Ausschluß der Ocfsentlichkcit" veranstalten können.

Ein Kunstsreutid,

Märkte.

fr.. Franksiiit a, M. Vi e h h o s m a r k t b e r i eb t vom 30, April- Aitlirieb: 'Kinder 77, Ochsen 49, Bullen 2, Kühe und Färsett- Kälber 4, Schale 93, Cchtoctnc 876.

Tendenz: Kälber gcdrückl, Schasc ruhig, geräumt, Schweine mäßig rege, bleibt lleöerstand, Preis für 10 i PId.

ttebend- Schlacht­gewicht

Kälber.

Mk/

Mk.

fvemTfe Maflkälber ... ......

64-6^

107-i13

Mittlere Mast- rmd beste Saugkälber....

58-60

95 -102

Geringere Mast- und gute Saagkalbee . . .

5055

8593

S ch a ' e.

Stallmast'cha>e:

Mastlämmer >mo iünger; Masthamme! , , .

41-42

90-92

Aeltere Mastbammel, aut genährte junge Schase

und geringere Mastlämmer......

36-00

85-00

Schweine.

DvllfleHchig» Schweine von 80- log Tea*

Lebendgewicht........45.9948.00 59.0062.01

Dovstellchiq« Schweine unter 80 k»

Lebendgewicht........ 44.0047.00 58.0060.00

Pollfleischige Schweine von 190120 k?

Lebendgewicht ........ 45.0048.00 59.0062.00

Vollfleischlgs Schweine von 120I50k;

Lebendgewicht ....... 45.0048.01 59.0062.00

Limburg «. b. Last», 29. April. Frncht markt. Dnrch-

schiiittsvreis vro Plakter. Roter Weizen (Nassauilcher) 16,40 Ms., weißer Weizen sangcbaule Fremdsortenl 15,90 »Ik, Korn 11,85 Mk Gerste (Futter) 0,00 Mk Brnugcrsle 00,«0 Mk Haler 8,100,00, Alt., Erbsen 0,00 Mt. Kartoffel,> 50 Kilo 2,30-0,00 All , Butter das Psund 1,20-0.00 Mk,, Eier das Stück 7 Pfg,

Airchiichc Nachrichten«

Israelitische Religionsgemcindc. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).

Samstag, d e it 2. Mai 1914:

2'o ra b en d: 7.30 llftr.

Morgens: H.30 Uhr.

Nachmittags: 4.00 Uhr.

Sabbatausgan g: 8.40 Uhr.

Israelitische Religionrgesellschast.

Gottesdienst.

Sabbatseier am 2. Mai 1914: Freitag abend 7.23 Uhr.

Samstag vorinittag 8.00 Uhr.

Sankstag nachinittag 4.00 Uhr.

Sabbat-^lttsgalkg r4.40 Uhr.

Wochengottesdienst: Morgen? 6.00, abend? N.40 Uhr.

Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.

April

1914

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Klarer Äimmel

30.

716,5

11,6

7,3

71

NW

2

5

Sorinenscheln

Höchste Temverettur am 28, bis 29. April 1914 + 22,3' r. Niedrigste , . 28. . 29, . 19U = 4 - 55" .

Niederschlag: 0,0 mm.

Die junge Mutter ist oll im Zweilel, welche lstabrunn üe dem Kinde nach der Entwöhnung geben soll, Mitch mit.Knicke" er­möglicht das beste Gedeihe» des kindlichen Körpers, denn der Zu>au vonKufeke" zur Milch erhöht deren 'Nährwert, und dieKu'ieke"- Tuvoe wird von Kindern gern gettotmiteit und gut verirngeu, I762bv

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