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nit l itten Won D» foClft3<h stehe am bm Sliittbpunfl: man htm iKltr noch leinen Negcrstamm jirti selbst überlnsien Sttbjffn Beziehung bekenne idi, baß ich bas Prinzip bcr kalhalsickien Missionen in Afrika für bao richtigere batte. Es wirb uns nichts nberes übrig bleiben, ats »nS ihrer Methode zuzumenbcn. sonst >irb die Zukunft Afrikas kntbolifch sein, katbolisch im difzivlina, eligiösen Zinn, Alle grnnbsätzliche Berschiebenbeil bcr Aniichtcn ritt zurück hinter bcr diente,nsainkeit ber Praris, was z nächst gut tsrikanischem Boden geschehen kan», um bie Schwarzen in die Höbe >n bringen, lieber Fragen, in denen wir nicht einig sind, können vir diskutieren, Fest steht, ball wir an ber Hebung der schwarzen siasse arbeiten müssen : wietverr bas geht, daübcr nnrb die Ne chichte urteilen. Aber am richtigen Enbe aniangcn! (Stürm. Be>- oll An ben Bortrag schloß sich eine längere Aussprache, in der I, a, davor geivarnt wurde, etwa ben Untcrossizicrston in den Kolonien groß loerben zu lassen. Die Beratungen des Kongresses Verben morgen zu Ende geiührt, _

fjccr und Flotte.

Potsdam, 16, 'April, Zu seinem 80jährigen Geburts- age wurden dem rten trat der Infanterie z, D, o, Secbcck zahlreiche EHrurdpen zuteil Der K a i s c r sanbte 'olgendes TelegrammIch sende Ihnen zur Bollendung Ihres 80, Lebensjahres meine herzlichsten Glückwünsche, Ä» Lehen, reich an Arbeit und Erfolgen liegt Hinter Ihnen, Dankbar gedenke ich Ihrer hervorragenden Dienste, die Sie der Armee, insonderheit als langjähriger kommandicrender General meines 10, Armeekorps geleistet haben, Ihr tapferes Berhalten bei Bionville und Bcaunesta Rolande bleibt un­vergessen, Dröge Ihnen auch weiter ein gesegneter Lebens- abend befchieden sein" Die St aiser > n telegraphierte: Zur Vollendung Ihres 80, Lebensjahres sende ich Ihnen herzlichste Glück- nnd Segenswünsche, Als Zeichen inerner Dankbarkeit für die langjährigen treuen Dienste als Kurator ineines Augusta-Stisttes, dem Sie wärmstes Interesse und stete Fürsorge in reichsten! Maste angedcihcn ließen, ivollen Sic die Büste des Kaisers, welche Ihnen heute zngeht, cntgegennchmen. Biogen Sie sich noch lange der gewohnten Rüstigkeit und Arbeitskraft crsreucn zum Wohle der Stif­tung uud zur Freude Ihrer Familie, Herzliche Grüße Ihrer lieben Frau" Ferner sandten die Grosiherzogiu Luise von Baden und der Großherzog von Oldenburg herzliche Telegramme, Eine Abordnung des Infanterie-Regiments Nr, 31 in Mona, dessen Chef Seebeck ist, übrrbrachte die Glückwünsche des Regimeitts,

Ans Stadt und Land.

Gieße,:. 17. April 191 t.

** Gu te Ob st aus sichten. Wie uns von Landwirten versichert wird, sollen die Aussichten für daS Obst dieses Jahres im Kreise Gießen sehr günstig sein. Be­sonders Aepfel, Ztvetschen und Pflaumen haben starten Fruchtansatz, die Birnen weniger. Wenn die Maisröste gnädig vorübergehen, dürsten wir eine ganz vorzügliche Obsternte zu erwarten haben,

** I n der Herberge zur Heimat kehrten im März im ganzen 1502 (Käste ein (gegen 1180 im gleichen Monat des Vorjahres), Von diesen waren 885 (830) Selbst zahlen, während 617 (350) Herberge gegen Arbeitsleistung annahmen. Die Zahl der Gäste im abgelauscncn Viertel­jahr betrug 1451 (3720), darunter befanden sich 2465 Wan­derer (2451), welche für die Aufnahme und Verpflegung Zahlung leisteten, wahrend 1066 (1260) für ihre Aufnahme nicht bare Zahlung leisteten. Diese Gäste haben sich im abgelausenen Vierteljahr uni rund ein Drittel gegen das Vorjahr vermehrt. Als Grund dafiir wird die allge­meine Arbeitslosigkeit, besonders im Baugeiverbe, und der späte Eintritt der besseren Jahreszeit und- die damit zusammenhängende mangelnde Arbeitsgelegenheit in der Landwirtschaft bezeichnet, Im Arbeitsnachweis der Herberge konnten von 02' angemeldeten offenen Stellen im März 91 besetzt werdeii. Es entfallen darauf 42 Hand- werker und 40 Arbeiter, Nach außerhalb wurden 10 Leute untergebrack,t, in Gießen fanden 72 Arbeit, Gesucht werden Schuhmacher und Schneider, dagegen fehlte es an Arbeit für Schreiner, Schlosser, Maurer, Anstreicher und Erd- arbeiter.

** Konkurse in Hessen. Ueber das Vermögen der Firma

R. Schmäht, Schcolelobrik in L s s e » b a ch a, M., und deren Allei,iinbaberin Nicola,is Schmahl Wwe, Marie geb, Wenzel ist am II, April das Konkursverfahren eröffnet, Ter Rechtsanwalt Keßler in Ossenbach ist znm Konkursverwalter ernannt, Kon- tnrsiorbernnqen sind dis zum 25. Mai 1914 bei bcm Amtsgerichte Ctfeiibnd) onzmueldcn. Es wirk, zur Belchlnßsashing über bie Bei- brhaltnng bes ernannten oder bie Wcchl eines anderen Verivalters usiv. ans Donnerstag, 7, Mai 1914, vormittags 10 Uhr, n»d zur Prüfung ber angcnieldeten Forbernuqen an! Tonnerotng, 8. Juli 1° 14, vormittags 10 Uhr, vor bem Amtsgericht Ossenbach Termin anbcraumi. In bem KonkniSoerfahren über bas Verniöac» des Kaufmanns Ruboll Heini, Inhaber der FirmaRudolf Heim" in W orms a. Rh-, soll eine z,veile Abschlagsverteil,mg enolgen, Tozu sind Mk. 37 000 versügdar. Z» berücküchtigen sind Mk. 255 943,1»ich, bevorrechtigte Forderungen. In dem Kon­kurs über da? Vermöge» des Lchloffermeisier« Josef Klein zu Tie bürg soll die Schtnßverteilnng criolgen, Taz» sind 5001,25 Mk, verlügbar. Zu berücksichiiac» sind Forderungen zun, Betrage von 60 318.37 Mk,, darunter 107,60 31t. bevorrechtigte, In den, Konkursverkabren über den Nachlaß bgs Knusmaims Karl Siusiav Hermai,» Heinrich Die hm zu T ärmst adt wird zur Abnahme der Schlußrechnung, zur Erhebung von Einwendungen gegen das

S. blußverzeichnis und zur Prüfung derachiräglich angemeldcte» .rorderungen Termin aus Samstag, 25, April 1914, vormittaos 8'/, Uhr. anberaumt.

Landkreis Gießen.

^ = Li ch, 16, April, Aus den Geschästsgang der hiejigeu

Lpar-und Darlchuskassc, die vor Jahresfrist von einer Genossenschaft mit unbeschränkter in eine solche mit beschränkter Hastpflicht nmgewandelt worden ist, hat die Umbildung keinen ungünstigen Einsluß ausgeübl, wie man erwarten konnte, Ter Gesamtumsatz ist mit etwa einer Million aus der alten Höhe geblieben, während die Summe der Einlagen und der Rcingcivinn gegen die Vorjahre so­gar noch gestiegen sind. Der Reingcivinn beträgt in diesem Jahre 5255 Mark, Zur Verteilung an die Mitglieder wer­den jedenfalls 7 Proz, Dividende kommen, worüber jedoch die Hauptversammlung, die am 4, Mai stattsindct, noch zu beschließen hot, Tic Tasse hat auch in den umlicgcndcu Orten einen großen Mitgliederbestand

li) Trais-,Horloff, 15, April, In der Nacht aus Montag kam es im benachbarten Inheiden zwischen Vater und Sohn der Familie R, zu heftigen Strei­tigkeiten, die zuletzt in eine Schlägerei mit Messer und Axt ausarteten. Alle Bemühungen ber Nachbarschaft, die Kainpfhähne zur Ruhe und zur Versöhnung zu bringen, waren vergeblich. Einer der Nachbarn tvurdc in den Arm gestochen, Ter Bürgermeister sah sich schließlich gezwungen, die Gendarmerie telephonisch aus Hungen herdeizurusen, welche die beiden Unholde in Polizeigewahrsam nahm, Kreis Alsfeld, id, Groß-Felda. 16, April, Der rege Postverkelir in unterem entlegenen Ort hat es nötig gemacht, dem hie­

sigen Postamt eine Gehiksi», Irl, Klifs Müller von Gießen, beizugebe»,

Kreis Laulcrbach, id, Sickendorf, 16, April, I» Sickendorf lvcrdcn gegenwärtig zwei Oie uba Ilten ausgerührt, Tic Frei- herrlich Riedcselsche Gutsvrnvaltung baut an dcu Weiher an der Bahnstrecke Gießen-Fulda eine zweite Arbeiter- n. o h n u u g und am Eingang des Ortes an der Lautcrbacher Straße baut Landwirt Eifert, dessen Haus im Oberdorf letzten Sommer dem Brand zum Opfer gefallen ist, ein neues Anwesen,

Kreis Schotten,

id, Ulrichstcin, 16, April, Die F r ü hl i n gsiiü r m e haben in ben Aälbern einen großen Schaben angerichlet, so baß viele Waldwege burch die Mengeder darüberlicgcnbcn gekürzten Tamieiihäume für die Touristen fast ungangbar iinb. Besonders schlimm sicht es im heiligen Walb nach Meiches zu aus,

Starkcnbiirn und Nheinhesscn,

Mainz,. April. In der städtischen Zahlstelle für Steuern in M a in z - Ko st he i in erschien gestern ein Unbekannter, stestte sich als Revisor vor und verlongte die Auszählimg der Gelder, Der Kasjenbeomle, der sofort erkannte, daß er aus ein Schwindelmanöver abgesehen sei, frug den Pinn», ob ec glaube, daß man in Köpenick sei. Trotzdem blieb der Fremde bei seiner Forderung und verbat sich eine solche Parallele, Der Beamte ließ den Fremden schließlich fest ne hinen. Es stestte sich heraus, daß es ein Kosihcimer war, der in Mainz arbeitet. Er soll aus seinen Geisteszustand untersucht werden.

Hessen-Rassau,

W, Marburg, 16. April Unter dem Namen Beh­ring-Werke G. ni, b, H. in Bremen und M a r b u r g wurde heute in Bremen eine Gesellschaft mit 675 000 Mk, Stammkapital gegründet. Der Zweck der töesellschafl ist die Herstellung therapeutischer Präparate, Insbesondere sollen unter persönlicher Leitung und Kontrolle Sr, Existenz Pro­fessor Dr, Behring die von ihm entdeckten Heilsera her­gestellt werden, v, Behring bringt zu diesem Zwecke die in Marburg bereits errichteten Laboratorien uud Ticr- haltungseinrichtungen in die GeseUsrliaft ein, Olußerdem wird die Gesellschaft Behrings ncueukdeckten Diphtherie- Schutz i m p s st o s fT,A,", der die Immunisierung gegen die genannte Krankheit verleiht, ausschließlich vertreiben. In Marburg wird, von dem langjährigen Leiter der Beh- ringschen Laboratorien, Dr, Sichert in Marburg, ge­führt, eine Zweigniederlassung errichtet, Als Geschäfts­führer in Bremen zeichnet Konsul Tr, William Söder, Ter Vertrieb der Diphthcrieheil- und Schutzmittel wird am 1, Juni ausgenommen, während die anderen Sera und Präparate sofort abgegeben werden.

Untversitcits-Nachrkchten.

t -Der Privatdozent iür Geographie und Abteil,,nasvorßeher dcsJnsliruts iürMecrcslunbc derB er l i n c r Universität Tr, Alircb Merz ist zum außerordentlichen Professor ernannt worben,

- Der ordentliche Professor für allgemeine Erverimentalchemic an ber Deutschen Technischen Hochschule in P r a g Dr, Paul Rabe ist zum Direktor des Chemischen Staatslaboratoriums in Ham­burg berufen worden, Pros, Robe, gebaren 1869 zu Hoorn in Anhalt, war früher an der Universität Jena tätig,

Dr, August L, Mäher, Privatdozent für neuere Kunst­geschichte an der Universität und Kustos der staatlichen Galerien in M ü n ch c n ist zum Karresponbierenden Mitglied ber K, Aka­demie in Madrid (Real Acabcmia de Bellas Artcsbe S, Fer­nando) ernannt warben.

Lnftschiffahrt.

Johannisthal, 16, April, Das MilitärluftschiffZ 5", bas heute morgen zu einer Ucbungsiahrt ausgestiegen war, hatte aus dem Flugplatz eine ziemlich schwierige Landung, Infolge des un­günstigen Wetters stieß das Lustschisf mit der Spitze aus den Erd­beben auf, so baß ber vordere Lausgang eingedrückt wurde. Das Lustschisf ist jetzt wieder in bcr Halle,

Hamburg, 16, April, Das LuitschissHansa" ist um 7,15 Uhr über Hamburg einaetroffen und um 7.25 Uhr glatt vor ber Lustschisihallc in Fuhlsbüttel gelandet,

Flugplatz Johannisthal, 16, April, Heute morgen 4,40 Uhr startete der Sportslicgerpüat Franz Reiterei mit Passagier Hauptmann 0! niitgnn aus einer Etrichtaubc zum Fernituge nach Wien zur Teilnahme an der dortigen Konkurrcvz, die vom 10, bis 29, April stattsindet.

Ha ni bürg, 16, März, Das LuftschiffHansa" ist heute morgen 71), Uliv vor der Lustschisf halle in Fuhlsbüttel gelandet. Es konnte wegen des starke» Qucrwindes nicht in die Halle gebracht werden und stieg um 0 Uhr zu einer Rundiahrt über der Stadt auf, Auch nach der zweiten Landung um 10 Uhr verhinderte der Querwind die Einfahrt in die Holle lind das Luftschiff begann eine neue Rundsahrt,

H a m b u r g , 16, April, Das LustschissHansa" landete, nach­dem es dieSachsen" noch eine Strecke weit begleitet hatte, glatt und wurde in die Halle gebracht. Nachdem die Mannschaft gewechselt hatte und der Benziuvorrat ergänzt war, stieg dieHansa" um 2,30 Uhr wieder zu einer Uebungsiahrt aus,

.Hamburg, 16, April, Das LustschinSachsen" ist heute mittag nach Potsdam abgesahren. DieHania" setzt ihre Fuhrt über der Stadt noev fort.

vermischte».

* Der Patentschwindler Kloster mann aus Paris, ein Deutscher, der unter verschiedenen Firmen (Glück ausi' und anderen) deuksche Erfinder schröpfte, ist in England verhaftet worden, Tic Schlvindeleien dieses Mannes lmirden durch die amtliche Pateutstclle der königlichen Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart aus,gedeckt, Äloftermann dürste vorerst in England abgeurteilt werden che er an Frankreich, Deutschland und andere Länder, in denen er sei! einiger Zeit steckbrieflich verfolgt wird, aus^ geliefert wird, Ter Schwindel geht in die Acillionen,

* Erscho s s e n wurde in der Nackit zum Osterdienstag in B a d c n w c i l e r die alleinstehende 77sährige Frau Bar­bara er utt er, Ter IRörder entkam unerkannt. Wahr scheinlich raubte er zwei Hundertmarkscheine und eine gol­dene Hhr. Die Staatsauwaltichaft hat 5110 Mark Belohnung aus die Ergreifung des Täters auSgesetzt.

Kleine Tageschronik.

Der frühere Präsident des Kaiserlichen Patentamtes, Otto van H u bc r, nt g c ft o r b c n.

In einer Pension zu Erfurt erichaß iich aus unbe­kannten Gründen die Operniönbrette dlabrielc Klerwin aus Holle, nachdem he am Olbenb erfolgreich gaftiert halle,

. Bei einem Reitausflug in M,»G l a b b a ch stürzte der Student ber .1.11,31,,,tJH o m m et von seinem burchgehenben Pscrbc, Er erlitt^einen Lchäbelbruch und starb kurze Zeit daraus,

. 5 » Bizcau ertränkte sich die 39jährigc Bäuerin Rotzer, die rhr i. Kind erwartete, mit zwei Kindern im Dorsteichc,

in den letzten 24 Stunden haben sich in Bombay vier B au NI w o l l b r ä n b c ereignet Der Schaben ist unerheblich. Im antiken Theater von Stzrokus findet die Auf­führungAgamcmnan" von Oleschylus als erste Vorstellung einer Reihe rlahischcr Theaterstücke statt, die schon vor über Zweiiahr- tausenden über diese Bühne gegangen sind.

Lingefanot.

(Für Farm und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehen Artikel übrrninimt die Redaktion dem Publit'nm gegenüber teinerlei Verantwortung.)

Gießen, 15. Avril. 'Am Stach,nittag de? erste» Osler- eie,tn.ieS wurde ans bcm Gleiberg »iiinziett und ,eder Belncher ber Burg mußte gleich bet den, Eintritt in den pol 10 Vieitnig entrichte». Viele, welche leine L»n hatten, sich zur Teilnahme an einem »insikalliche» Genuß zwingen zu lassen, kehrten um, andere aber, die das BebürlnlS versvurlen, sich etwas zu restauriere,I, »nisten wohl oder übel ihren Obolus entrichten. Wenn bas Ein­trittsgeld auch recht niedrig war, so börie man doch vielfach Aeußerungen des Alißiallens, daß die Burg emlach bcm freien Verkehr entzoaen um, de, 'Ans diesem Anlaß tft ivahl bie Lilie an bei, Vorßanb des Aleibergveretns geslattel, dafür Sorge z» iragcn, baß in Zukunft für derartige Vcraniiallunqen nur ein Teil der Burg in Anfvruch gcnammen wird, damtl auch für biejenkge» Besucher, welche keine Lust haben, sich einen »innkalllchen Genuß, nnd dazuoch gegen Entgeli, anfoktroieren z» lasse», ei» Plätzchen frei bleibt, X,

Märkte.

lj Marburg» 16. Llpril. Ter lieritiqe S cb w e i n e in a r k t

brachte eine Zu^ubr von 1162 Ferkeln, Läutern imö Einleq- schiveiueu. 93et flottem önndel wurden für La;l^serkel 35 bis 60 s 3J2f., kür Läufer uud Eiuleqschweme 80130 Mk. für das Panr, )t nach Oirööe uud Qualität, be^ablt. Besonders viele Käufer hatten si-ch aus der Nabenauer Geqend eiuacfuudeu.

ke. Wiesbaden, 16. yiprU. Heu- und S 1 ro h ma r k t. An­gefahren waren 5 Wagen mit Heu und 1 Wagen Stroh. Man notierte: Heu höchster Preis 3,80 IVf., niedrigster Preis 3,70 Mk.. Durchschnittspreis 3,73 Mark. Stroh (Nichtstroh) höchster Preis 2,00 "Mk., niedrigster Preis 2,00 wtk.; Durchschnittspreis 0,00 Mk. Krunnnstroh höchster Preis 0,00 Mk., niedrigüer Preis 0,00 Mk.; Turchfctnlittsln eis 0.00 Mk. F r u ch t nr a r k l. Hafer höchster Preis 9,00 Atk., niedrigster Preis 3,50 Mk-: Durchschnittspreis 8,29 Mk. Alles per 50 Kilo.

(In eineiu Teil der Auflage wiederholt.) le, Frankfurt a. M. P i e h h o i ma rk t b e ri chc vom 16. Avril, Austrieb) Rinder 111, Ochsen -19, Bullen 6, Kühe und Färsen56. Kälber > 13"\ Schaie 48, Schweine 1268 , Ziegen 0, Ziegenlämmer 0.

Tendenz: Rinder. Kälber und Schale gedrückt, bei Schweinen Ueberstand. Breis für 100 Pfd.

Lebend- Schlacht-

gewicht

Kälber,

Alk.

Mk,

Feim'ie Mntikälber........

64-83

107-II3

Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . .

60-64

102 -108

Oderingere Mas!» uud gute Saugkäloe: . .

55-59

83-100

Gcriugere Saugkälber........

Sch a i e.

Stallmastscha'e:

5053

85-80

Mastläminer uns jüngere Mastaainmel . .

40-42

88-82

iL ch w e i n?.

Pollfleischige Schweine von 80 -100'r»

Lebendgeivicht........48.0350.00 62,0064.0)

Dollsteischigr Schweins unter 83 k*

Lebendgewicht . . . . . ... 47.0349.00 61.0063.33

Dollfleifchiqe Schweine von 100120 lc;

Lebendgewicht........ 48,0050.00 62,0064 30

Dollsteifchlge Schweine von 120150 k; febendgewicht ....... 48.00-50.0) 62.0364.3)

kirchliche Nnchrichte»»«

Evangelische Gemeind«.

Samstag, den 18, April,

3n der Ltadtkirche,

Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Bfarrer Schwabe.

Zn der Zahanneskirche.

Nachmittags 2 Uhr: Velchtc. Pfarrer B e ch t a I s h e i in e r,

Meteorolog ische Be obachtunge n der St ation Gietzen.

April

1914

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Sonnenschein

Höchste Temperatur am 15, bis 16. April 1814 + 10,8C. Niedrigste , , 15, , 16, , 1811 = -f- 36,

Niederschlag: 0,0 ,nra.

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