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nmn| £o? Stanbarridit crfannte ieborfi liuv aus 7 Tage Wittel- arrfil, inbem cS bnf Urteil begründend auSsührte: Der Angettagte habe sorgen des Passes den Vorgesetzten viermgl belogen und nur »us Sedeu, um nicht uneber die Unwahrheit Vorbringen su müssen, baba er bem Gestellungsbefehl nutzt Folge geleistet, Ter Gerichtshol tzat die Verfehlungen als eine, im Zusammenhang stehende,Struttal angesehen unb deshalb wie geschehen erkannt, fr, nahm bic Straic sofort an

verelnrnachrlchte«.

^ Beuern, 15. April. Bei sehr großer Beteiligung wurde gestern abend im Saale des Gastwirts Chr. Wagner dahier eine Beriammtung zur Gründung eines B ü r g c r v e r c i n s abgc halten 47 Bürger erklärten bereits ihren Beitritt. Nächsten ^ams- taa soll in einer weiteren Versammlung zur Wahl des Vorstandes nnd zur Beratung der Satzunge n geschritten werden. _

Sport

Fußball. Tie Osterspiele des Vereins lur Rasen- spiele Gienen brachten dem Verein einen vollen Erfolg. Am Ostersonntage Pennte die erste Mannschatl ans ihrem Sportvlatze n'i der Haardt ge en di«' bekannte Eli des Vereins für Ralensprele Vt a rr über m , e. V.. den Sieg von 4: 0 Toren erringen. - as sehr faire Spiel machte onf die zahlreich erschienenen Zuschauer einen einten Eindruck. Am Ostermontage trat die I V -' ann- irhait gegeri die gleiche de? Kölner B a l l s p i c l k l u b s e. T. an und konnte trotz zahlreichen Ersatzes nach überlegenem Spiel mit 5:2 To°eu gewinnen, Köln hatte nnt Tage vorher gegen P f B. Marburg mit 4:2 Toren gewinnen können. Tie er ne A'annicha't des V. f. R. sviclte darauf gegen die Liga-Erlaiz- '"annschafk deS Offen bacher F. C. Kickers und konnte, trotz­dem drei ihrer besten Spieler fehlten, nach überlegenem Spie! mit 4:0 Toren siegreich sein. _

wandern nnd Reisen. Bäder.

N o x b 1 11 b a b $ ii t u m (tiolfltin). Man schreibt miS : Tr,- hiefioe ÜAiihannftnbe. bie Cttfqemeinbe u»d die Bado- reriunStima ii»b in lUitcvfwuiMnmieii netreteii, um nui bem Snitev- ®il(Klm«-l>ln(i er» ßSemeiiibc&mis zu baue», um bann alle Der- tuiilUmnbinuiue imletnibnimeit. Es würbe dies auch kur die Kutaäfle einen »toben Tforlfcbvitt bedeuleu, beim bet Verkehr mit bei, ieftt einzeln untergedrachlen Behörden würde sebr er- leichtert werbe». Ta« frans wirb in seinem ?le>,Heren der Laub lchast augeunbt werben.

#v r t ebr i rfi«b a f eu.. Avril. Das neue Militar-Luitschiss a- ist heute früh zur Ueberlatzrt'nach Baben.Tos aui- aeuteqen. Es ha!!e die aeroöbnliche Belatzung a» Korb. Tie Fahr! aiaa über den Schwarnvald, rvo Schrnaiberg r in 7 Ilhr - o Mi», übeiflofltn wurde. Tos SMiirf-.ift wirb vorerst in Baden-Oos l leiden »ab bori leine Pol>e>ahr!e» eilebiae», weil die L-erkt in Friedrichshaie» iiir bie Reuvantrn Irenötigi wirb

Os endest. 16. Avril, Aus dem Ra loser Flugfeld ist brr ungarische Flieger Z s e l!, i aus beträchtlicher fröbc gbgeftllrzt unb schwer verlebt worbe», Zein Zustand ist bedenlisch.

LandrvirUctinjit.

h Frankfurt a. M., 15. Avril. Tie mit großen Hoff­nungen aui eine Umwälzung aus dem Milchmarkte gegründeten ^Deutschen 6 oijamilrfirocrfe" im Stadtteil Bockenheim haben sich in der bisherigen Form als Gesellschaft m. b. v>. auf- gelöst. In langmonatlichen Versuchen hat die Gesellschaft ver­sucht, ans der japanischen Sonabohne ein der Milch ähnliches Pro­dukt herznstellew das vier Prozent Fett enthalten sollte Auch Nahm, Butter und Käse wollte die Fibrik Herstellen. Tie tägliche Produktion der Soyamilch sollte rund 50 000 Liter betragen. Wie e? heißt, sollen t otz derAuflösung der Gesellschaft die Versuche noch fortgesetzt werden.

NtNverlifeits-Nachrkcbten.

** Die deutschen Burschenschaften beschlossen, die Tirier ihres hundertjährige» Bestehens Pfingsten 191', in Jena \u begehe» Tie Feier snll teilweise im GailhofZur Tanne", wo seinerzeit die Gründung der deutsche» Burschenschaften stau fand, adaebalien werben, Aui der vorgesehenen Fahrt zur Wartburg soll die Weihe des deutschen Burschenschastshauses in Eisenach erfolgen,

Pros. Ehrenreich +. J»l Alter von 59 Fahren

starb am 14. bs, MiS, Professor Tr, meb. et vbil, Paul Ehren reich. Privaldorent für Bälkerlunde an der Berliner Universi :. Tr, Chrenreich war Mitglied der Sack verständige!,kommission am Kgl Museum für Völkerkunde in Berlin, ferner frerauSgeber des Baeßler-Archivs im Aufträge der Generalverwaliuug der Kgl, Museen, ,

Tie philosophische Fakultät der Universität Brüssel hat dem Privatbozenten Tr, Carl E n d e r i in Bonn bie Heber nähme des Lehrstuhls für deutsche Philologie als Vertreter unb Nachfolger von Pros, Stadler angehoten.

vermischte».

* Erdrutsche, AuS Karlsruhe wirb gemeldet: Bei Todtnau bat ein grober Erdrutsch zahlreiche Berg-, IN alten verwüstet nnd die Bahnlinie t e i 1 In e i i c z e r- ftört. Aus Ramfei lKanion Bern) wirb gemeldet: Im E m m e n t a l ist durch einen F e l s st u r z ein fr a u s zerstört worden, wobei zwei ältere Frauen gerötet wurden,

* A II s Rache, Aus Weinboehle wirb gemeldet: Offen bar um sich für seine Entlassung zu rächen, ichoß der, Arbeiter Schneider aui die Frau und die Tochter seines Borgesetzieu Kutsckara, Tie Fra» erhielt einen Schutz i» die Schläie: an ihrem Auilommen wird gezweiseli, Tie Tochter wurde nicht ver- verleht Der Töter schost sich hieraus selbst eine Kugel in den Hrtleileib.

* F r a u P a ir k h u r st i n O s en ve st. In Oienpest hielt Frau P a n! h u r st im grotzen Redoulknsaal eine» Vortrag über die Frauenbewegung, Die uimariichen Frauenrechtlerinnen hatten sich jedoch dem Vortrag ierinsehalten.

Kirchenräuber, Aus Rom, 16, April, ivird gemeldet: Fn die aus dem 4, Jahrhundert stammende Basilika San Elemente zu Rom drangen durch einen unterirdischen Gong Diktze ein und raubten die berühmte alte Statue des freiligen Petrus, Eine andere freiligrnftatue, die sie nicht mit sich schleppen konnten, zertrümmerten sie. Die Diebe konnten gestern abend bereits seftgenommen werben. Es sind z w e i M a u r e e , die in der Kirsie gearbeitet haben, Tie geraubte Statue wiutdc in der Woh­nung des einen Berhasteien qesnnden,

* Be, einem frotelbrand in Boston sind angeblich acht Personen umgekommen. Etwa 156 frolelgäste sagen he, Aus- tzrucli des Feirers in den Betten, Sie waren teils von den Rammen abgeschniiten und i'vrangen vieliach aus den Fenstern, 5 i, b, s 6 0 lind schwer verletzt. In einem Zimmer des sünsten Slorkwerks würben die verkohlten Leichen einer au? Manu, Frau und einen, Kind bestehenden Familie, in einem anderen Zimmer die Leichen ziveier Frauen gefunden.

* Liebe undF a rb en li ni t". Ein Prozetz wegen Bruchs des Eheversprechens, der aui einer nrerkwürdigcn Bor aejchichte beruht, erregt gegenwariig in Baltimore die allgemeine Autmerksamkeit, Die Klägerin ist Mist Anna B, Clark, ein junges

Mädchen ans guter ßfcnulie, das Krankenpflegern geworden

ist nnd zur Ausübung ihres Berufes eines Tages in das frans des Mr, James L. fritcken«. eines stattlichen Wittvers, der an einen! Herzleiden erkrankt mar, berufen wurde, sie pflegte den Kranken mit hingehendem Eifer, und während seiner Esenelung machte dieser ^hr einen freiratsantrag, der angenommen wurde, Kurz vor dein Tage, au dem die frmteeii trat kn »den sollte,"- erzählt nun da? junge Mädchen,nurchte nnr einer meiner Freunde die Mitteilung, datz mein künsttger Gatte ein Neger wäre, Diefe Nachricht war tue mich io niederschmelleriw, datz ich vhumäckiiig zusammensank," Mitz Clark behauptet zur Be­gründung ihrer merkwürdigen Klage, datz Mr, fritchens, besten frautsarbe Ivettz ist, dessen Fingernägel jedoch das charakiertsttiche Kennzeichen der Negerrasse tragest, sich ihr gegenüber dadurch dev Bruches des Ehebersprechens schuldig gemacht _b(ibe, datz er ihr seine Abstannnnng von Negern verheimlichte, eme lvrdert für die Enttäuschung, die sie erlitten, 120000 Mart Scha­denersatz, .

Kr »tei, gif t, Tas Krötengist, das im Boiksaberglaubrn eine bedeutende Rolle spielt, ist jüngst Gegenstand wissenschalt- licher Untersuchungen gewesen: das Krötengist, das die Keinen aus den frantdrüsen absondern, ist ein starke? frerzgilt: Faust hat daraus zwei Stoffe rein darstellen können, von bene» der eine, das Buiotalin, ein recht starkes Gift ist. Wie derPrometheus" mitteilt, genügt ein halbes Milligramm dieses täistes aut ein Kilogramm Körpergewicht, um Säugetiere zu töten: Frösche ver- trageu nicht einmal ein viertel Mittigramm, und im Auge ruft das Krötengist heftige Entzündungen hervor. Die chemische Zu- sanilllensetzuug dieses Giftes haven soeben fr. Wieland und F, I, Weil näher unteriuckt. Es handelt lick danach um eine stick- stossreie Verbindung von der Formel 6l<»li24lt4, die neutral rea­giert, prächtige, sarblose Kristalle bilde! und optisch aktivsschwach rechlsdreliend' ist. Durch Behandlung mit starker svalzsäure fn der Kälte entsteht unter Abscheidung von zwei Molekülen Malier ein hellgelbes, gut kristallisierendes Anhndrid,

Kleine Tagerchrsnik.

B e i einem Znsammenftost zwischen einem Slratzen- bahnwagen nnd ein>Mi Pierdeomnihus in Berlin sind sechs Per­sonen leicht verletzt worden, __ , _

I m Schramm st ei »gebiet in der Tächsiicheu Schweiz sind dreiDresdenerTouristenabgestürzt, Zwei wur­den schwer, der dritte leichter oerletzl.

Aus dem Etrundsrücke eines Gärtnereibesitzers in Vehlow lOstpriegnitz ist ein Wohnhaus mit Srall und Umzäunung ausgegraben worden, das anscheinend zu einem ltzermanendorie aus der Zeit um Christi Geburt geliört.

In dem Torte T a n n e n l> a u > e n bei Aurich sind beim An­zünden eines LsterfeuerS zwei Kinder im Alter von drei und fünf Jahren verbrannt.

Aus dem dunkelsten Afrika.

Einen fesselnden Einblick in die noch heule bei den Einliebore- nen von Nigeria sortlebenden abergläubischen Vorstellungen nnd barbarischen Bräuehe gibt der britische Kommissar P, Amaurh T a l b o ! in einem Berichte über seine Beobachttmgen und Er­fahrungen mit den schwarzen Bewohnern dieses dunkelsten Afrikas,

Nock, vor kurzem war es am Niger für die Eingeborenen seldst- verständlich, vor jedem großen Fijchzug ein M e s ch e n o v j e r darzubringen, in der frossnung, daiür durch recht reietze Beute be- lol.ut zu werden, TaS auserwählte Opfer wurde an einen starken Pfahl geschnürt, zur Ebbezeit rammte man den Pfosten tief in den Schlamm des Uiers und überiiest es dann der steigenden Flut, das Opser allmählich zu ersäufen. Einmal wollte e? der Zufall, bau der Regerstamm einen ungewöhnlich starken und kräftigen Menschen znm Ovser bestimmte, Ter Pfahl mit dem angebundenen Manne wurde sestgepslockt, mib als die Flut heranzog, leierte man im Torfe das Totenfest des klngiücklichen, der da drau­ßen am Pfahle hing und fein Ende nahen fühlte. In dem Maße aber, als die Wellen stiege», steigerte sich die Berzweisiung des Opfers, die Todesangst mochte - ihm erhöhte Statt leihen, kurz, es gelang dem Manne, seine Fesieln zu sprengen und schwim­mend das Ufer zu erreichen. Was sollte er nun beginnen? Alle Dörfer waren ihm verschlossen, ein Leben in der Wildnis wäre ein langsames Sterben gewesen. Da versiel der Schioarze aui ein kühnes Wagnis, Er eilte in das Don, wo man noch emsig mit der Totenfeier beschäftigr war. Zufällig war er aut einem Auge blind. Das machte er sich zunutze und erklärte:Im Name» Jnjus," des gestrenge» Geistes, daß die Negergottheit aufs höchste über den Stamm ausgebracht sei, »er ihm, dem grotzen Juju, einenbeschädigten, halbblinden Menschen" zum Opfer anzubieten geivagt l>abe. Der Geist bade ihn zurückgesandt, als unwürdig, Juju fordere ein besseres Ovier, Und der Stamm gelivrchte, einvollkonrmenes" Ovler wurde ausgewählt und dargebracht, während der listige Mann mit dem blinden Auge unbehelligt weiterleben durfte.

Ein ° grimmer und grausamer Humor liegt in den Bolks- bräuchen, die sich aui die alten Weiber beziehen, String ist es denen verboten, aus tiefen Töpfen zu essen, denn man jürchtet, die alten Frauen könnten daraus zu viel Nahrung empfangen, was zur Folge hätte, daß sie länger leben als eS ihnen zue kommt," Aus demselben Grunde darr die'Mahlzeit für alte Frauen auch nie aut einem Feuer bereitet werden, bei dem Jungholz als Brennmaterial verwendet wird: man fürchtet, datz der Sajt des frolzes die Speisen tränken" könne, und daß damit wiederum neue und versüngende LebenSkrast aus hie alten Weiber übergehe, ^2ehr lustig ist es, daß eine Gefängnisstrafe dem schwarzen Sünder vor den Augen seiner Brüder Würde und Anseh n verleiht: dis Gefängnis ist gleichiam die Pflanzstätte der Kultur, die Schulehöherer" Bildung, Als der Gouverneur Vau Süd Nigeria einen fräuptling lobte, weil er so viel Eng­lisch verstehe und spreche, erklärte der schwarze Landesvater stolz: Selbstverständlich ich iein besähigt englische ZiUige! Alles ge­lernt, bin ott unb lange Gefängnis gewesen," Hieb ein anderes Bild: Ein paar^ schwarze Sträflinge arbeiten in ihrer Sträf- lingsiracht als Straßenkehrer, Ein schwarzer Dandh kommt vor­über, trägt_ ein Rvhrstöeklein in der frand und klopft damit einem der Sträflinge im Vorbeigehen nachlässig aut die Schulter, Da sprang der Gefangene aui und mit der Würde des fröher-> stehenden verwies er dem Landsmann sein Verhalten,Was?" riet er empört,Tu gewöhnlicher Rigger wagst es, mich zu be­rühren? Tu armseliger geioöhnlicher Farmarbetter! Ich bin RegicrungSmauu, frier schau her!" Und mit dem Stolz eines Pfaues wies er auf das Zuchfhäuslerabzeichen an seiner Gef'angeneu- trachf. Der andere aber schlich sich beschämt nnd respekwoli davon, , , ,

QandcL

Vom Postscheckverkehr. Wie wir hören, hat das Reichspostamt bestimmt, daß mit dem Zeitpunkte des Inkraft­tretens des kürzlich vom Reichstage verabschiedeten Postschcckgesetzes, ülw voraussichtlich) zum 1. Juli d. Js., neue Scheck- und Ueber- weisungsformulare eingeführt werden sollen. Zwar sollen die dem Publikum bis dahin gelieferten Formulare aufgebraucbt werden dürfen^ doch ist es zu empfehlen, von jetzt an allgemein nur so viele Scheck und Uebcrweisungshefte beim Postscheckamt zu be- tellen, das; der Vorrat bis höchstens zum loerbst reicht.

Märkte.

$ Bleichenbach, 14. April. Zun: heutigen0 ft er mar ft* ruarei; über 300 Ferkel und Einleger aus der näheren und weirereu

Umgebung angelahren. Per den niederen Preiset, kur rette Schweine konnte ein stottcr bandel anfangs nicht Platz greifen, zn- >nal die Verkäufer bei ihren hohen Fordern ti a c ii stehen blieben. Starte Länder wurden in größerer Zahl vaS Paar zu 60, 90 nnd 100 Dkk. abgesetzi. Starke Ferkel im Aller von 6 bis 8 Wochen »rnd noch stärkere. 10 bis 12 Wochen alt, fanden zuletzt znm Preise von 40 biS 65 Mt. Absatz. Der große Kartosfelvorrat beeinflußte znm Teil den Verlauf. BiS gegen Mittag war der Markt ziemlich geräumt.

X Groß-Fclda, 14. Febr. Unser heutiger O st e r m a r k t wie? eine ziemlich gute Auffahrt von Inngsch'vemen ans. Ta die Nachfrage stark war, entwickelte sich ein flotter vandcl bei hoben Preiien. Plan bezahlte inr das Paar Ferkel geringster Sone Ais. 45-50, mittlerer Dsk. 5060, bester Mk. 7080. Diese Preise zeigen gegenüber denjenigen anderer Frühjahrsmärkte eine steigende Tendenz.

k'C. Wiesbaden. D iehh o i-Ma rkt b eri ch t vom 15. April. Austrieb: Rinder 166 (Ochsen 51, Bullen 16, Kübe und Färsen 90»,

Kälber J -4?, Schate 46, Sckweme 246. Preise für 100 Md.

Geschäft mittel Lebend« Schlacht-

Ochse'7. aewicht

Voklsiesichsge, audgemästete. höchsten Schlacht« Mk. Mk.

werte? im Alter von 47 Fahren .... 495^1 83-93

Jrmge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere

ansgemästete............ 4852 8592

Mäßig genährte junge und mit ne*

genährte ältere.....'......4347 7684

Bullen.

Voll fleischige, ousqem., höchsten Schlachtw. . . 4346 7378

Vollfleischige, jüngere .......... 3942 6272

Färsen. K ü h e.

VoNsleischige auZ gemästete Färsen höchsten

Schlachtwertes........... 49-52 8593

Voll fleischige ansgemästete Kühe höchsten Cchlachtwerkes br4 zu 7 Jahren ..... 3943 7480

y fitere ansgemästete Kühe und wenig gut ent­wickelte jüngere Kühe ......... 4347 7683

Mäßig genährte Kühe nnd Färsen ..... 3438 6570

Gerrr»g genährte Kühe und Färsen.....3033 CO64

Kälber.

Feinste Mastknlber........... 6870 113118

Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . . 6166 107110 Geringere Mast- nnd gute Saugkälber . . » 5863* 97103

Geringe Saugkälber.......... 5256 8895

Schake.

Weidemcrstschafe:

Mastlämmer nnd Masthammel .... 45,5047.00 94 96

Schwein e. kollfleifchrgr Schweine von 80-100 k* Lebend»

gewicht........... . . . 497,-50 63-64

Vollfleischige Schweins unter 60'^Lebendgewicht 49',^-00 63-00

VoUfleischig-Schweine von 100-120 Lebend-

gewicht . . ^ .......... 50 51 63-64

Votlfleischige Schweine von 120150 kg Lebend­gewicht .......... . . 48-49 60 61

Limbnrg a. d. Lahn, 15. ?lprik. Fruchtmcrrkk. Durch­schnittspreis pro Dialter. Roter Weizen tNassaustcher) 16,40 Mk., weißer Weizen iangebaute Fremdsorten) 15,90 "tk^ Korn 11,85 Mk., Gerste (Futter) 9,00 Braugerste 00,00 Mk^ löaier 8.000,00, Akk., Erbsen 0,00 Mk^ Kartoffeln 50 Kilo 2,300,00 m , Butter das Pfund 1.20-0.00 Mk., Eier das Stück 7 Pfg.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) lc. Fraukfnrt a. M. Schwei nemarktberr -h- vour 15. 2lpril. ^lusgetrieben waren 856 Schweine. Boststeifchige Schweiire von 80 bis 100 kst Lebendgewicht 48.0050.00 Mk.. Schlachtgewicht 62.0064.00 Mk., votlfleischige Schweine unter 80 k^ Lebendgewicht 4".0050.00 Mk^ Schlachtgewicht 61.00 -63.00 ML voNsteischige Schweine von 100120 k^ Lel'endgewicht 48.5050.00 Mk., Schlachtgewicht 62.0064 Mk.' vollfleischige Schweine von 120 bis 150 Lebendgewicht 00.0000.00 Mk^ Schlachtgewicht 0000.00 Mk. Geschäft lebhaft, bleibt geringer tteberftand.

le. Frankfurt a. M., 15. April. (Oriq.-Telegr. desGieß. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen (hiesiger) Mk. 00.0000.00, Knrhessischer Mk. 00.0>00.00, Wekkerauer Mk. 00.00-00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 00.00 00.00, Gerste (Wetterauer) Mk. 16.50-17.00, Gerste. Franken, Pfälzer, Ried Mk. 17.5018 Oj, Haier Mk. 16.5017.00, Mais Mk. 15.00-15.25, Weizenmehl 0 Mk. 00,0000.00. Weizenmehl I Mk. 00.0000.00, Weizenmehl III Mk. 00 00 - 00 00. Roggen,nehl 0 Mt. 00.0000.00- Roggeinnehl 0/1 A!k. 00.0000.00, Rogqenmehl I Mk. 00.0000.00, Weizenkleie Mk. 0.000.00. Weizenschalen Mk. 0.000.00, Roagen kleie Mk. 00.00 - 00.00. Malzte,me Mk. 00:03-00.00, Biertrebe,- 00.00 - 00.00, Futtergerfte Mk. 00 00 - 00.00. Alles per 100 ab hier.

fc. Frankfurt a. M., 15. Avril. (Oriq.-Telegr. desGießencc dlnzeiaers".) Kartosselmarkl. Dian notierte: Kartoffeln in Wag­gons Mk. 4.25-4.75, im Kleinhandel Mk. 5.256.00 für je 100 kq

kirchliche Nachrichten.

Jzraelitische Keügisnsgrmeindc. Gotter-ienft in der Zynagoge (Süd-Anlage).

Freitag, ve» 17., ,,n» Lamsiag, Sc» 1!». April 1814: Passahfeft-Eade.

7. Tag. Vorabend: 7.00 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. S. Tag. Vorabend: 7 Uhr.

Morgens: 8.30 Uhr. Predigt.

Nachmittags: 4 Uhr.

Fcftesansgaug: 8.15 Uhr.

Israelitische Neligionrgesellschaft..

S otterdienst.

Freitag, den 17.,xd Samstag, de» 18. April 1014: P a s s a h f c ft - E » d e.

1. Tag. Vorabend: 7.15. Morgens: 8.00.

2. Tag. Vorabend: 7.00.

Morgens: 8.00. Nachmittags: 4.00. Fcstcsansgang: 8.15.

Wocheiigottesdienst: Morgens: 6.30. Abends: 8.15.

Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen

April

1914

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t>ochste Teniperatur am 14. bis 15. April 1914 4- 11,4*0.

Niedrigste . . . 14. , 15. , 1914 = -f 23° ,

Niederschlag: 0,0 mm.

i """ blntarmc Kinder nnd bleichfücktige iunae Mädchen

(Ult bte Ernährung mit Milch als sehr ztveckmäßig) für viele aber iL^osne Much schwer verdaulich, anderen widersteht sic. Beide ^chwwrlgkerten überwindet man erfolgreich durch Zusatz von Unsere". Dieses bewährte diährnnttel wirkt zugleich appelitan» regend, rrattrgend und verdauungssördernd. 7K?dv

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Gegen Verstopfung, gestörte Verdauung, Fettleibig­keit! Blutandrang! etc. Gewöhn/. Dosis: 1 Wasserglas uolL