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ftn Wunsch Bon Sehren eite für da« neue Sd)uCj«6r 36r gttern fttmmctt eitdi um curt Sinbtr, um ihre Attnai. ihr fecirt, ihre (Snelllihcft. lleberlnm bet Schult nicht alle*, mutet ihr mdttfl

Unmögliches zu. Erkundigt euch von Zeit zu Zeit der dem Lehret "brr tuet Hiub. Gegenseitige Aussprache wird für beide Teile Dell Rüden fein; die erziehliche Arbeit des .Hauses und der Schute " B eiulKitltd) und damit erst ersolgteich werde», Man­

che» Mißperstä,^^ könnte dadntd, beseitigt wetbai, manche UuMarung über Anlagen und Verholten des Kindes gegeben und dadurch eine angemessene Behandlung gewährleistet werden Tann »och eine Bitten Wenn man irgendwelche Maßnahmen der Td>ule nicht verstehen kann oder sie gar mißbilligen zu müssen glaubt, dann nicht gleich mit großem Auswand an Empörung und Ent- rünung vor die Oeßcntlichkeit treten und die Autorität der Schule bei der Jugend zerstören. Ruhige sachliche Prüfung und Rück­sprache mit dem Lehrer wird meistens schneller zur Verständigung und nötigensalls zur Abhilfe sühren als jener Weg, Sicher ist damit der Jugend besser gedient, an deren Erziehung Eltern »nd Lehrer arbeiten. Und nun mit frischem Mut hiuein in die Arbeit des neuen Jabres, Treue Pslichtersüllnng aus allen Seite» und ein reiches Maß von Liebe werden diese Arbeit freudig und er­folgreich gestalten,

** Entscheidungen des Groß h, Verwaltnngs- g ertchls Hofs, Soeben erschien das vierte SStft der Entschei­dungen des Großh, Verwaltnngsgericht-lwis. In dem .Heft werden wichtige Fragen des Beamlenrechts und einige Erkenntniße aus dem Sicuerredn behandelt, worunter die Frage der Abzugsfähig­keit der Lebensveritcherungsviämien in grundlegender Weife er­örtert wird. Auch eine nächtige Entscheidung aus dem (stebie. des neuen Petwaliungsrechtsvslegegesehes über die Einlegung der Rechtsmittel vor Zustellung des anzufedrtendev Urteils ist in dem Lest erönert worden

** Güterrechtsregister Heinrich Tchwenz I., Landwirt in Münzenberg, und dessen Ehefrau Marie Ka­tharine Schwenz geb, Mefferichmidt haben Errungenfdioftsgemein- fchaft vereinbart.

" Kleine M i t t eil n g e », I» dem Hausflur des Hauses Louisenstraße 82 zu Ofsenbadi wurde ein von einer bisher unbekannten Person niedergelegtes Paket gesunden, das die Leiche eines neugeborenen Kindes enthielt. Das Sommer- iemtfrer an der Marburger Universität nimmt am Mittwoch seinen Ansang,I In den Farbwerken zu H ö ch st wurde der Schlosser Mehner durch einen absliirzenden Rührer leben« gefährlich am Kopse verlebt, An Stelle des verhasteten Kriminal kommsssars S d) m i b t wurde Kriminalkommissar Engelbrecht mit der Leitung der F r a » k i u r I e r Sittenpolizei beanstragt, Ern Wildschwein, das sidi in den Waldungen bei Sellnrod aushält, verursacht aus den mit Wintersaat bestelllen Aeekern großen Schade». Ern 20jäf)r. Handlungsgehilse, der in einer Oise» bacher Kohlenbandlung angestellt war. hat sidi selbst der Polizei gestellt. Er hatte nnndengelocr in Höhe von 100!) Mar! unter­schlagen und war dann nach Franlreich zeiltchte», Ans der Fahrt nadi Wiesbaden er»lädierte am Mittwoch nachmittag bei D i e- d^en bergen ein Automobil und verbrannte vollständig. Die Insassen konnten >m lebten Augenblick gerettet werden Durch das brennende Auto ging auch eine Telegraphen st ange in Fla ni men ans, loodurch die Leitungen vernichtet wurden.

Ein zweites Automobil sanfte in der Rälie von H ö di st. da die Steuerung versagte, gegen einen Baum und über s d> 1 u n s i ch Bon den Insassen erlitt ein Mädehe» eine schwere Geßchtsver- letzung, der Führer brach beide Beine, Ein Schulsnnge in Geinsheim hantierte mit dem Flobert seines älteren Bruders, tier die Waste getadelt zur Seite gestellt hatte. Dabei ging der Sdiuß los und iras ein Mädchen aus der Nachbarschaft so nnglücklidi, daß die singet in der Nase stecken blieb Das Mädchen tnuß operiert werden.

-^Konkurse i» Hesse». Ueber das Vermögen des Friedrich

Ne e b II. in Stanken h erg ist am 8. illpril das Konknrs- verlabren erößuet. Der Rechtsanwalt Dr. Llaron in Gienen ist znm Konkursverwalter ernannt. Konkursiordermiqen sind bis zum 27. Allst 1914 bei dein Gerichte anznnielde». Zur Prüsung der nngemeldeten Forderungen ist nul Montag. 4 Mai 1914, vormit- lngs 10 Uhr, vor dem Amisaericht Gießen, Ziminer 18. Termin an- i'eramnt. I» d«n Konkursversahren über den Nachlaß des «n 29, Juli 1918 verstorbenen Bchiihinachers Johann Peter Trant mann zu T ärmst ad t ist der Termin zur ersten Glättbtgerveriannnlnng lind Prsisimg der angemelbeten Forde­rungen ani Miltwoeh, 29. April 1914. vormittags 9 Uhr. Zimmer 291, im Amtsgericht Darmstadt verlegt worden. - Das Konknrs- verlaliren über das Vermögen der Firma Th. Fnhrinan» N a ch l o l g e r in Bingen und der alleinigen Inhaberin Hemricli Berger Elieiran. Jiiliane aeb. Muster dafelbik, soivie über das Ver­mögen de- Kanimamis Heinrieh Berger in Bingen ist nach ei­telster Abhallnng des Schlußtermins aulgeboben. Im Konkurs Über das Vermögen der Wettern »er Bakaltiverke Scherer sc Eo. m Bellmuth ist zur Abnahine der Schluß- rechmmg, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schluß- Verzeichnis und zur Festleb,Mia der Vergütung des KonkuiS- verwalierS md Dienstag, 5. i'lni 1914, nnchmstiags 3 Uhr, vor Großh, Amlsgeiichl Ortenberg, Zimmer Nr. 2, Teriiii» aiiberamnt ivorden.

Landkreis Gießen.

O D e u ch e l l> e i m , 15, April. Pfarrer Glück, welcher 15 Jahre in Heudielhcim gewirkt hat, ist auf seinen Wunsch nach Obereschbach bei Bad-Homburg im Taunus ver­setzt worden. Der Weggang des Herrn Glück wird allgemein bedauert.

A Klein-Linden, 15. April Eine 'Auszeichnung für Rettung aus Lebensgefahr wurde dem Uhr­macher Wilhelm Lenz durch das Kreisamt Gießen irder- reicht. W. Lenz hatte bei dem Hochwasser iin Spätherbst den Weichensteller i. P. Philipp Weigel von hier aus dem Klecbach gerettet. Weigel war bei großer Dunkelheit mit seinem Fuhrwerk von der Straße DntenhosenKlein Lin­den abgekommen und in den Klcebach gefahren. Seine Hilfe­rufe hörte der vorübergehende W. Lenz, ohne dessen Hilfe Weigel mit seinen Zugtieren nmqekominen wäre

--- Gro ß en uLtn den, 16. April. Man schreibt und: Am 3. Lstertage fand in einem Saale der neu erdanlen Klein-Kinderschule eine Ausstellung der Handar­beiten der Schülerinnen der hiesigen B o I t s s a> u l e statt die viele Besucher aus dem Orte »nd aus der Umgebung herbeigezogen hatte. Die Arbeiten, die unter der Aussicht der Handarbeitslehrerin Frau Kalth. Dern augefertigt wa- reu, fanden nicht minder Anerkennung als die geschmack­volle Art, mit der die Ausstellung eingerichtet worden war, E» ist bcabsiditigt, auch in den kommenden Jahren am Ende des Schuljahres die Ausstellung zu wiederhole».

A Große,>-Buseck, 15. Llpril. Der erste Lehrer Valentin Wagner begeht am l. Biai sein 50jghrigcs Dicnstjubilüum. Er ist 1845 in Ketteicheim bei Alzeh geboren und besudite von 1862 bis 1864 das Lehrerseminar zu Alzey. Am 1 Mai 1864 trat er in die Schule in Großcn- Buseck ein. Mit Ausnahme von 2 Jahren, die er in Oppen­rod wirkte, ist er hier ununterbrochen als Lehrer tätig ge-

wesen. Dollar, 16. April. In der G e in c i n d c r a t s <s j^ un g am Montag, den 20. April, nachmittags 8 Uhr,

kommen u a folgende Punkte zur Besprechung: Gesuch der Bilde r u s s drei, Eisen wer kc um Ausstellung »on Lei- tung-smasten zur Ltromfithrnirg für den Kreis ^Marburg, die Verlegung eines Feldweg durch Erweiterung des Bahn« törpcrs in Flur IV. Anfrage der >»rotzh Bahnmeisterei IV Gießen detr. Reinigung der »reissrraßr. Genehnngnng der Rechnung der Gr m c i n d c kr a n kc n vor s i ch e r u n q für 1813.

Kreis Friröberg.

Fr tedberg, 14. April. Heute fand eine Zusammen­kunft der Abiturienten des Jahres 188g statt, um die 25jäh rige Wiederkehr des Tages brr Reisebrüning zu feiern Es waren nngeiöbr 20 ebenmlige Abiturienten aus vielen Gegenden Deutschlands dein Rufe gefolgt. Von Friedberg waren erschienen Postastistent Wilhelm Laubach und Bädermeister Hermann Reuß. Nachmittags erfolgte ein Ansilug »ach Bad-Nauheim.

-- Bad-Nauheim, 16. April. Wie uns geschrieben wird, hat das seit dem Jahre 1901 bestellende guellenn technische Laboratorium seit dem l. April eine er­hebliche und lwdeutungsvoNe Erweiterung erfahren. Das Großh. Ministerium der Finanzen hat genehmigt, daß dem obengenannte» Laboratorium eine medizinisch- wissen schastliche Lldleilung augegiiedert ivird Ti- beide» -Abteilungen zusammen bilde» das neugegründete Großh. H a l n e o l og i j ch e Institut". Dessen Bor-t stand und zugleich Leiter der guellenteehnischen Abteilung ist der Großh' Badedirrktor: als Leiter für die medizinische Abteilung wurde der langjährige Assistent und Privatdozent an der Gießen er medizinische» Klinik Tr. in d Arthur We ber berufen. Dieser hat sich bisher ganz besonders mit Herzkrankheiten und Hcrzdiagnostik beschäftigt. Ta er auch Röietgenologe und balieriologisdi ausgebildet ist. wird er hier ein weites Feld fiir seine Forschung und diagnostisdie Täligkeit finden. Praxis als Arzt darf Tr. Wider nidst ausüden: cs ist ihm jedoch itestatiet. ani Ersudien von Bad- Nauheimec Aerzten hin sich an Konsilien zu beteiligen. Außerdem gehört zu seinem Wirkungskreis auch die ärzt­liche Ueberwachnnq des Großh. Inhalatoriums und des Emanatoriums.

s. B u tz l> a d>. 15. April Ter frühere Kominandenr des hiesigen Bataillons, Major Mat hie S, welcher in türkische Dienste übergetreten war. und dort gegen die Balkanstaaten mitlainpstc, 'ist kürzlich wieder zurückgekehrt. Er ist zum Oberstleutnant l>efördert und mit der Führung des Jusan terie-Regiments Nr. 136 in Straßburg betraut worden.

Starkenburg lind Rheiullcsscn.

rn> Fr o i ch h alt s e n, 15. Avril. Die z we i l e rger- »i eist erwähl in Froschhansen bei Seligenstadt ist bekannt lieh ebenso ivic die erste Wahl ivege» vorgekonnnener Wahl b c ei »s l nssn n a et, durch den Kreisansschnst a»sg «hoben ivorden. da die Slinnnzcttel teiliveise gezeichnet waren. Tie Wahl des Beigeordneten Holler in nllo ungültig und dem- nächst »,nß eine dritte Wahl slatlsinden. Inzwischen bat die unterlegene Partei wegen einer ganzen Anzahl von Fälschungen und sonstiger Wahlbeeinslnssungen An zeige bei der S ta atsa niv a l ts cha st Dartnslndt erhoben. Be! den Aernehmnngen, die Kriminalkommissar Daniel geile Froschhausen anstcllte, wnrden etwa 50 Zeugen verhört, aus deren Anssagen mit großer Wahrscheinlichkeit hervorgeht, daß die erhobene Anzeige begründet ist »nd in der Tat slrasbare Handlungen bei der Wahl vorgekomnien sind, sa daß geeicht liche Beesolgnng eintreten muß. Der Termin zur dritten Wahl ist bisher nicht sestgelegt worden.

Kreis Wetzlar.

X Ä iiizenbadl, 15. April. Mit dem heutigen Tage blickt Lehrer August Eberhard ans eine 25jährigc Tätig teil in der hiesigen Gemeinde zuriiek. aus wold>c'm 2l»laß ihm der Gesangverein am Alend ein Ständchen brachte Turch Herr» Eberhard sind das Landwirtschaftlidxe Kasino »nd die Spar- »nd Tarlehnskasse gegründet worden.

Hessen-Nassau.

h. Franksurt a. M., 15. Avril. Zwisch-n dem Hist» rische» M »s e u in und der siädtisdien Bildergalerie ist gegenwärtig ein eigenartiger Bilderstreit ausgebrodien. Die Galerie sardert vom Museum die Auslicsernirg der den Fronlsnrter Kirdien und Klöstern entstammenden Bilder, eine Forderung, die von dem Museum und dex Oesienllichleit als unbillig und unzulässig an­gesehen wiro. Auch die Kunstkrcise der Stadt haben sidi bcrcitS gegen das Ansinne» ausgesprochen. Jetzt ist der Magistrat als Sdtiedsrichler angeruien worden. Jedensalls wird die Ängelegen- heit noch weitere Instanzen beschäftigen.

--- Franksurt a. M.. 16. April. Im Zulammenhang mit dem Prinz-H einrich-Jl i, g 1914 werden in Frankfurt Fliirveranstaltungkn geptent. Tie Veranstattnngen verteilen sich ani bie Tage vom 10. bis 21. Mai: sie ünisassen u. a. eineM o- d e l l - Fl n g z e u g - Ans ste l l n n g. die Anknnst der etwa 40 Teilnehmer deS Prinz-Heinrich FlngS nach Eilediaung der erslen Flugstrecke (TarmsladtZiidw Ildeu schlondJronkürt cm 16. Mai, den Start dieser Flieger am 19. Mai »ach Hamburg, S ch a u s l ü g e und ein Wellsliegen der Modelle am 2l. Mai lHimmelsahrttag).

ü«rntifd)(ef.

* Automobiluirsall. Aus Fischeln bei Krefeld meldet ein Peivattelegramm: Heute vormittag suhr ein boliändischeS ?!,ttomobil aus der Landstraße DüsseldorfKrefeld gegen einen Sperrstein und stürzte UM. Ter Besitzer des Autos. Albert La an aus Amsierdani. erlitt hierbei Rippenbrückie, seine Frau starke Ver­letzungen am Knie und der Ehansseur einen Schädelbruch. Sie wur­den das Krankenhaus »ach Fischeln gebracht.

* Schnee It ii c m e > Ruhla n d. Aus Petersburg wird gemeldet: Bon de» Pernische», sibirischen und Nilchnij- Rowgcroolchen Estenbahnen werden inrebtbare Echneeltürme ae- neldct A»i der Permschen Strecke blieb die Post eines Pasjagier- piges 3H Stunden laug 19 Kilometer vor der Etnlion Sarga II» Schnee stecken.

lek Die 2lmerika!ahrt der Königin von Bul­garien. Dt« Königin Eleonore von Bulgarien wird eine P r o- paa an da reise nach den Vereinigten Staaten nnternehmen. Es ist mahl das erste Mal. daß eine Herrscherin stch einer der­artigen Aistgabe nnlerziebt. Sieftncht >u den Vereinigten Staaten Shmvathien und Iluterstützung. Sie wird, ivie derDaily Exvretz' »iilteilt, in ösientlickeu Versammlungen sprecheu, wird erzählen von dem hohen Grade der Zivilisation, dehcn Bulgarien sich er­teil» und vor ollen Dingen das Mißtrauen zu zerstrenen suchen, das die ewigen grlechilchen Vteldnnaen von bulgarischen Grau­samkeiten in der ganzen geluldeten Welt gegen dielen Baikanstagt gesät haben; sie wird schildern, wie Bulgariens Entwicklung von den Wrohmäctzten anl Echrstt und Tritt gehindert wird, denen vor allem daran liegt, keinen krälligen Staat am Balkan aistkommen >n lassen. Diese Atouarchentehrl, der endlich einmal nicht da« ge­wohnte Mäntelchen einer itnvoli sichen Reise »mgehängt wird.

Schlachtviehpreise in ßrnnf s n v t a. Dk.

Fleischpresi« in Elieüeu

Ochsen

50 Ka. Schlachtgewifht 7090 'I'r'k.

Kg. 90-93 Alp

Kälber

'/, 5^q. Schlachtgw. 95-112 VV

, 86-90 .

Schweine

. . «1-04 .

. 7-.-!, 6 .

Kelreidepreise in Al a n » h e im

Brotpreise in G i e b e x

Weizen 100 Kg. 20.25 - 20.W) Alt.

Wechbrol 'i Mg. 62 i.. Schwarzbrot 2 54 Lsg.

Roggen 199 Kg. 16.25 18.59 Ml.

dürite sicherlich senleilS des Ozeans die Achtung ,or den Erfolgen

»nd Bestrebungen Bulgariens heben.

W i e eine moderne Türkin Europa sieht. Sechs Jahre lang hat eine der geistig regsten Türkronen das Abendland bereist und namentlich der modernen Frauenemgn- zipation ihre Ausmerksamkeit gewidinet. »nd daS Ergebnis rin Geiühl der Freude darüber, wieder im Bereiche der heimischen Titten und dersüßen Wasser" zu sein. In einem kürzt ist: er­schienene» Bande liat die durch Lobs Roman berühmt gewordene Entzartbertr" Zevneb Hanum ihre Reiseerrnnernngen vor öiienilieln und dieie aisirichiigen Eindrücke einer twn keineni Vorurteil brsangenen Beobachterin laßen interessante Streislidner ant die europäische,i viitien falle» Eine Zkitlong wotmie sie in einem stattliche» Hotelpalast am Genfer See, ohne den, dortigen.Leben Geschmack abgewinnen »n kömien , Ich oerabscheiic". id reibt sie,diese großen reichen Herbergen, in denen die Falsch- heil zulmuie ist. diese ireinnlligen Sesänginsse, in denen ,ed.-r Gast nicht mehl ist als eine Nummer, die Nummer seine« Zimmers. All die Damen, die ltzee Hanse», vergeuden ihre Tai kraft int Sport. Sie miäleii sich bi« znm Stumpfsinn in Berg besteigungen ob und geben sich vollkomnten ihrem kleinliche» lind banalen Tennisststel hi» Ich Ntödüe dod> recht an ihrem inneren Frieden ztoeisel» Sind sie es wen, von meinen Scknve steril in dem Harem beneidet zu werden?" Tao Leben in Parte, mißfällt ihr gründlidi. Tie Klatikhsncht der Boistevardpreise rm vört ste. das ruhelose Brausen des Lebens mackit sie sdmnndelig. Wenn dietDamen sich Über Mode, über Theater, über Zerifteiulng-n und Eheskandale unterhalten, langweilt sie sich tödtldi und nimmt ein Geil,kt des Ekels mit »ad) Hanse. Doch kann sie sich manche» starle» Wirkungen des Lebens in der Lichlstadt mcU entziehe»Was für Eindrücke", schreibt sie,in 24 Sluitevu 1 Heute habe id) in dieser schrecklichen Stabt eines der größten Kunstwerk- gesehen. Tristan und Isolde von Wagner und zugleid: in einer Spielhölle in Abgründe der Seele dlneinaeiedaui." In England hol ihr am meisten das vatriard,allsd>c Famsiienleben in den stattlichen, srenndlidien Herrcirsipen de« pandes geiallen Tie Bewegung der Stisiragetten dagegen ist ihr ein völliges Rätsel 9iad) einem kurzen Aitienilmlt in der Schwei» wählte ste de» Heimweg über Italien, und )var gerade in, Begriff, die Schön heit Italiens zu genießen, als dp- Ansbrudi des Tripoliskrieges sie in ihre Heimat trieb.

Kleine Tagcschronik.

In einem ?lbteil I. Klasse wurden im l>-Zng NizzaRom einem Juwelier, während er schlics, Bristanlen nnd Perlen im Werte von 350 990 Franc« gestohlen>

Tic Marktpucisc fiir Bich nnd Frnch« und Sie Gicsiencr Fleisch- nnd Brotpreisc

am 15. tzlvril 1914.

wöcyentl. Uebersicht derTodtLMe i. i». Stadt Hiehen.

13. Woche. Vom 22. bi« 29. März 1914. Einwohnerzahl: angenoinnien zu 32 999 linkt. 1699 Alaun Militär). Eterbliehkeitszisser: 17,38/»», nnch Abzug von 8 Ortssremben: 9,59 "...

Kinder

Es starben an: Zusaimnen: Eewadisene: im vom

I. Lebensjahr: 2.15. Jahr.

angeborener Lebens-

schiväche

1

1

Llniqentnbc'rklilose

I

1

Ltmqencntzündnng

un

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Äehirnschlag

F

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Krankheiten der Der- danunasorganc

2 (1)

I (1)

1

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Blinddarmekit^ünduna 1 (1)

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Krankheiteil der Ge­schlechtsorgane

I (1)

1 (1)

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5irebs

1 (11

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anderen bösartigen 6;eschlvulsten

1

1

Zuckerhariirohr

1 (1)

I (1)

Summa : N (6)

9 (8)

2

A n m.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel her Todcssälle in der belresienden Kranklieit aus von auöwärt« nach Gießen aebraehle Kranke kommen.

Amllicher Wetlcrbericht.

Oessentlichcr Wetterdienst. Gießen. Wetteroussiihten in Hessen am Freitag, den 17. Avril 1914: Heiter und Hocken, geringe Temveratnrerhöhmig, nachts kühl, IN

höheren Lagen Rachtirost: nordösillche Winde

Lptztc llcrclkrtcitten.

I u b i l ä » m d e r T ch >i tz t r u p p e f ü r S ü d w e ft a s r i k a.

Berlin, >6. April. Tie kaiserlidie Schutztrnpve i ü r S ü d w e st a i r i k a lann heute die Feier ihre« 25jäl, rigen Bestehens begehen. TieBossische Zeitung" schreibt: Mit de, Geschichte der Schutztruppe für Sndwestasrika wird die Nieder wersimg de« schwersten Ansnandes dauernd verbunden sein, linier den schwierigsten Verhältnissen degonnen und sortgesührt, ist der üämps an seinem ganien Verlani ein beredtes Zeugnis sür die Energie und Ausdauer de« deutsche» Soldaten gewesen.

Sd,lägerei zwischen einem französischen Osfizier und einem Landwirt.

Paris, 16. Avril. In Elermont in 9tisonne bei Verdun kam es insolge einer Einanartierung zu einem A u s tritt zwischen einem Leutnant des 61. Jnsanterie- Regimen,« nnd dem Landwirt Jaeob, als dieser mit der Begründung den Soldaten den Eintritt verwehrte, daß bei ihm sd>on eine Llnzahl Artilleristen uns Pferde eingmirrieN je,. Ter Ossizicr. der Landwirt gerieten in Iiestigen Streit, in deßen Verlaus der Landlvirt Jaeob mißhandelt wurde. Tie Vevölkr - rung ergris) sür den Landwirt Partei. Das Ratsmitglied E l a II s e und der zweite Bürgermeister, die Ordnung schaßen wollten, kamen ebeusalls mit dem Leutnant in Streit. Tie Lage wurde immer drohender, bis Gendarmerie die Ruhe iviederhri stellte. Tie Militärbehörde stellte fest, daß der Ossi »ierim Unrecht war. Er wurde sosort mit ft r e n g e m A r r e st bestrast.

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