Einzelbild herunterladen

Franc,».R«nös«hari.

Kav>»ali»ni»s un» Ar«ticitbct»(ttMMC.

Bon (Wettvub unter.

Dir boftidk Arbritgebe» Zeftung bejdiäitiflt f«h in einem 'Ihrftofi ,,'Rov lehrt die ;-?crt" mit brr Frauenirage und thren Sfwlutnijcn ,vum Sar>itali*nfuä, miwrn jic fidt iuuletd) mil einer im ,,Türmet" ncrireteneit 'Anschauung über diele Zusammen hänm' anseinandersetzt

Es zeigt sich dabei, w,e Ivenrg fclbft in mirtMfwttewHtitd) erjobceneit Kecsisen hie ftrauenbonetjunn gekannt roirb und^lvie ltoMccnbiii selbst hier noch die Verbreitung der richtigen Tat­sachen ist.

Der Aussatz lwhamptet eimKiiiqs,daß der vor etwa zwan- .zig Jahren emacloitcte Persuch, die Frauen nnb die jungen Mädchen der geiffKirten Kreise zu sozialer Arbeit beransutirfien, keine besonderen Frückne getragen habe." Dar Interesse der Fratien träftr sich »,s andere Dinge, als aus lreiwillige oder gar un­entgeltliche Te d näh m e air sozialen Hilfswerk. sie wollten Rang, Sleflwug und Weib oerdieiieu, vom bösen Geist ihrer Zeit ersaßt!

Wie sst es tatsächlich? Vor lügt' batten erst drei wtödte i» Deutffhlnnd Frauen in ihrer öffentlichen Armenpflege he. schastigt. 'Murre arbeiten ca. 18000 Frauen in her fommuitalen ®obItrtbTc3W(eae mit. In den kehlen zwei Jahren ist ihre Za bl nm ea. 0000 qenieuen. Bon diesen 18 000 sind nur ca. 1000 in besoldeten, alle anderen in ehrenamtlichen stellen, lind wettert tedes Fahr vermehrt die Zahl der sozialen Ausbildungsaiftlalten Übt Mädckien. und mit lebe nt Jahr steigen ihre Lchülerinneti- ziffern. Und jedes Jahr geben von diesen sachmäßig ausgebildeten Frauen viele in ebrenaintlidie Wohliahrtsarbeit.

Diele« rasch amvachsenbe Aufgebot bedeutet eine um so gröbere Energieleistnng. als es dodi gegen den härtesten Widerstand aut - gebracht iverdett muhte. Fast um alle diese Posten hat qekätnvit werden müssen und muh nodt gekamptt werben. Wenn bte Zahl Frauen in dieser Arbeit nickt schon letzt viel größer ist, so liegt 'das Dar allem an biefett Widerständen,

Ferner: die Erwerbstätigkeit der Frau. In dem Artikel wird der ,'iqeninm siche Versuck, gemacht, zu zeigen, daß die wech- lick? Erwerbstätigkeit kerne Folge des .Kapitalismus, sondern ein Produkt des herrichinchiigeu Willens nnd der Gleichmacherei der >Frauenrechtlerinnen sei. In der Tat eine merlwürdige Behauotung gerade an dieser Stelle. Man nehme ans den Entwicklungsten- ldenzen der wriblichen Indulwiearbeit ein einziges Beispiel: die Vermehrung der sArbeiterinnenschast in der Maschinen- nird Metall- iinbntzrie. Ihre Zahl ist in ungemein rascher Steigerung heute aus etwa lOOIlOtl grkammen. Glaubt irgend ein Mensch ernst­lich. dah and' nur mrt drm Entschluß einer einzigen dieser Ar­beiterinnen, sich an eine Fräsmaschine z stellen, die Frauen- bewegung eilvas zu tun bat? Es wirb immer behauptet, daß bie Frauenbenrequng bie Zissern ber werblichen Erwerbstätigentri­umphierend nenne, tsie hat das tatiäeltlich nie getan und hat in keinem Sinne dazu Veranlassung. Aber sie nennt diese Zissern als Taiiachen, vor deneti man die Augen nicht zumachen kann. Nnd sie knüpft daran die Folgerung: Wenn diese Lunderttauieude heute in der Volkswirtschaft gebraucht und zu Hause nicht mehr ernährt werden können, io sollen sie möglichst ihren .«rüsten und Fähigkeiten entsprechend verwertet Iverden können, nicht au> eine Art und Weise, die ihren Körper jchöbigt. ihre Seele abstumvit, ihre Mittterschgsi beeinträchtigt. Diese Forderung ist der Srnn der Frauenbewegung. Wen» dasMaterialismus" genaimt wird, so heißt das die Begriiie aus den Kap» stelleti. Materialistisch ist, wer genießen will, ohne zu arbeiten. Hütten die Frauen beim Herauftommeii der netten Zeit die Hände in den Schoß gelegt und ruhig den Atispruch erhoben, auch ohne eigene Arbeit versorgt m werden, so hätte man sie maierialistisch nennen dürfen. Was sie getan haben, als sie bereitwillig die bescheidensten Arbeiten aus sich nahmen, um ihre Kräfte nicht brachliegen zu lassen, mar genau das Gegenteil.

Und schließlich: Das Frauenstimmrecht. Der Aussaß der Ar- beitgebcrzeitimg will bie Unabhängigkeit ber Ttimmredftsbewegung von den wirtsdtaftlichen Zuständen damit beweisen, daß in Eng­land dieintellektuelle)! und Mehr oder minder dem Sozialismus zugeschworenen Kreise" den Bodeli für die Frauenbewegung ab­geben, die eigentliche Arbeiterschaft diesen Dingen aber glesch- giltig gegenüberstände. Genau das Gegenteil ist richtig. Die

englische Labviir Parin tritt als Par tei geschlossen iiir bas Frauen- (ftmmredjt ein Ebenso falsch ist die andere Behauvt)>ug, bah nur in den Bereinigten Staaten bon Nordamerika, trotzdem sie noch

weit mehr als England unter drm Zeichen des Kapitalismus ständen.die Frauenbewegung keinen besonders heftigen Grad erreidrt habe". Was soll damit gemeint sein? Aon den Ver­einigten Staaten haben zehn das^ Frauenstimmrecht eingeiührt allerdings ohne daß sie sich burd) Suftragettenaii stritte dazu zwingen ließen, aber doch durch die 'Arbeit der Frauenbewegung In vielen anderen steht die Einführung bevor Man war bisher ge­wohnt. 'Amerika als das klassische Land der Frauenbewegung zitiert zu feben, auch bei den Gegnern.

Es ist keinen Augenblick zu leugnen und die Frauen­bewegung leugnet es am wenigsten bag die moderne wirtschaft­liche Entwicklung für das Frauenleben manche Gefahren birgt. Sollen wir die Frauen durch diese ohne ihre Schuld gekommenen Krisen gesund Hindurchstenern, so ist außerdem sorlan bei Gegnern und Freunden der Frauenbewegung eines vor allem notwendig: der ehrliche Wille, die Tatsachen so zu sehen, wie sie sind. Dieser Wille sst leider nid>t bei allen vorhanden, die hkute das Wort zur Frauensrage nehmen.

Die Lehrzeit ber Verkäuferinnen Hai bis heute noch leine gesetzliche Regelung gesunden. Tie Folge davon ist ein unersreulichev Zustand, der iür beide Teile, iiir die Ge­schäftsinhaber wie für die Verkäuferinnen selbst, viele Schädi­gungen mit sich gebracht hat. Ilm hierin Wandet zu schaffen, ist es dringend notweudig. daß Heide Beteiligte zur Selbsthilfe greifen nnd aut Grund eines Lehrvertrages eine mindestens zweijährige Lehrzeit seftlegen, die der Berlättferin nebst dem Besuch der Kaufm. Fortbildungsschule die nötige Grundlage gewährleisten muß. um im Beruf vorwärts zti kommen. Andererseits werden dadurch dem .Kaufmannsstand tüchtige weibliche Kräfte für den Verkant herangebildet, am denen heute großer Mangel herrscht. Außerdem ist es den Geschäftsinhabern dringend zu raten, nur solche Mädchen als weibliche Lehrlinge einzustellen, die eine ab- gesdilosseiie Schulbildung besitzen und in den kausmännischen Fä­chern, wie Deutsch. Rechnen und Schreiben, mindestens die Rote gut" im Abgangszeugnis haben. Dadurch wird am ersten dem Eindringen solcher Elemente gesteuert, die nicht in den kauf­männischen Berns passen. Andererseits ist den Lehrstellen suchenden Mädchen zu raten, sich an die Bernssberatungsstellen oder an den Kausmännischen Verein für weibliche 'Angestellte ihrer Stadt zu wende,r, da sie hier die iür die Ausbildung von Lehrlingen in Betracht kommenden Geschäfte erfahren können. Die Ver­bündeten Kaufm. Vereine für weibliche Angestellte, Sitz Kassel, Vikioriastraße 1, haben außerdem das Schema eines Lehrver­trags ausgearbeitet, in welchem die gesetzlichen Bestimmungen das Lehrverhältnis beiressend genau ausgenommen sind. Durch die Benutzung dieser Lehrverträge wirb beiden Teilen die Mög­lichkeit geboten, sich schnell mit den Pflichten und Rechten be­kannt zu machen, die »das Gesetz ihnen auserlegt, bezw. ihnen gibt. In Gießen sind diese Lehrverträge zu beziehen durch den Kausmänuisdicn Verein weibl. Angestellter Borl. Frau Marie Schmidt, Schissenbergerweg 8 , der auch Lehrstellen vermittelt.

Die freiwillige soziale Tätigkeit der Frauen in Offenbach steht in engen Beziehungen zur kommunalen Wohliahrtspilege. Teil dem 1. Oktober 191b ar­beitet der Hauspflegeverein, der vor etwa ü Jahren vom evan­gelischen Frauenverein gegründet wurde, mit der Stadt gemein­sam. Diese wollte offiziell eine Hausvslege iür Wöchnerinnen einrichten. Da ober der Verein bis jetzt mit steigendem Erfolge gearbeitet hat, da auch, wie die Stadtverwaltung erklärte, die ehrenamtliche Aussicht der Helferinnen nicht zu entbehren sei, hat die Stadt mit dem Verein einen Vertrag ausgearbeitet, irach dem 2 offizielle Vertreter der Stadt (Armenamtsvorsteher und die besoldete Ärmenpflegerinl an den Sitzungen des Vereins teilnehmen, der Verein die Bezahlung der Pflegen nach Ueber- einkunst mit der Stadt einrickftet und die Stadt alle Kosten der Wöcktnerinnenhauspslege trägt. Selbstverständlich ist durch diese Bereinigung mit der Stadt das .Wirkungsfeld des Hauspflege- vereins sehr erweitert.

E i n R e f o r in r e a l g h m n a s i u m für Mädchen wird im Herbst 1914 in Stuttgart eröffnet. Tie Anstalt soll in

StanScsKnrtsttcrchridktc«.

Gietzen.

Aufgebote: April 3. Adolf Bogelhöier, Bahnarbeiter in Wieseck, mit Lina Becker in Gießeti. Johann Robert Schmidt. Drogist, mit Franziska Tderese Laschelvski, beide in Zoppot. - 4. Karl Inqliard. Feuerwerke^ IN Mainz, mit Christine Anna Ger- maün in Wiegen. * Heinrich Christian August Bol- pert. Sergeant in Friedberg, mit Maria Johanna Weber in Gießen. 0. Adam Beck. Schneider in Gießen, mit Martha Elisabethe Fischer in Frankfurt a. M. Julius Frensdorf, Pferdehändler in Gießen, mit Johanna Kälm in Gt'dern. Leo Weitzenkorn. Kaufmann in Girßen, mit Anna Leib in Aachen.

7. Joseph (Brünn, Bergmann, mit Katharina Wahl, beide in Gießen. 8. Tr. Franz Rudolf Gros, Oberarzt im Fuß- artillerie Regiment Rx. 3 tu Mainz, mit Zusanna Helene Amalie Biermer in Gießen. 9- Friedrich Wilhelm Jung, Scktreiner in Klein-Linden, mit Lina Hahn in Gießen. - Iakab Sieinniüller II, Maurer »I .Heuchelheim, mit Theresia Fronapsel in Gießen.

E h es ch l i e ß il n ge n: April 4. Gustav Burkhard. Kontorist, mit Anna Töpfer, beide in Gießen. Michael Blum, Ran­gierer in Frankfurt a. M., mit Margarete Großhaus i» Gießen.

8. Daniel Goldschmidt. Theaterarbeiter, mit! Katharina Schwing, beide in Gießen.

Geborene: Mürz 29. Dem Reisenden Otto Reinhold Uhlen­haut ein Sohn, Willi. 31. Dem Inhaber des Wach- und Schließinsfttuts Heinrickl Konrad Ehristia» Schmidt eine Tochter, Anna Katharina. April 1. Dem Taglöhner Christian Pitz ein Sohn, Christian. - 2. Dem Buchhaltcr Kan Lnncker ein Sohn, Hermann Wilhelm Lanis, - Dem Bierbrauer Johann Kirzinger eine Tockner, Katharine. 4. Dem Glasreiniger Franz Se­bastian Pauli ein Sohn. Dem Spengler- und Jnstallations- meister Ernst Adols Adam ein Sohn. 5. Dem Lagerarbeiter Wilhelm Schneider eine Tochter. Dem Friseur Karl Muhl ein Sohn. Dem Briefträger Johannes Horst ein Sohn.

August. - 8. Dem Lokomotivheizer Karl Ran ein Sohn, Karl Christian Jakob Friedricki.

St erbet alle: Avril 3. Emma Rothschild, geb. Vogel. 62 Jahre alt, Nordanlage 21. Lina Nicolai, geh. Weber, 37 Jahre alt, Ebelstr. l4. 4. Marie Spierer, 59 Jahre alt, Liche» straße 7». Wilhelm Konrad, 1 Jahr alt, Teltersmeg 11. -

5. August Oppenheimer, Fabrikant, 65 Jahre alt, Wlllltorstr. 48.

7. Frieda Baiser, 10 Monate alt, Ludwigsplatz 8. Berta

Marz, geh Strauch, 41 Jahre alt, Licherstr 19. Marie

Sievers. geb. Ermilch, 79 Jahre alt. Stevlianstr. 34. 8. Dr. Hans Eber, Assistent an der medizinischen Beterinärklinik, 26 Jahre alt, Franffurterstraße 94. Sara Stern, geh Simon, 69 Jahre alt, Diezstr. 13. Johanna Möller, geb Fsnl. 27 Jahre alt, Kaiser-Allee 48.

Albach.

Geborene: Mar; 28. Dem Maurergesellen Ludwig Weber ein Sobn. Wilhelm.

Bad-Nciilhkim.

Aufgebote: Mörz I I. Paul Scheid, Gr Geometer2. Kl. in Bad-Nauhetm, mit Snbilla Anna Babette Rein in Mainz.

20. Fried». Paul Schulze, Shitjdicr, mit Christine El,mb. Alctter, beide in Bad-Nauheint. 24. Hermann Koehlcr, Post- Assistent iit Osthosen, mit Elise Ottilie Marie Pierkow in Bao- Nauheim. 25. Friede. Wilhelm Berndl, Kausman», mit 'Marie Winkler, beidc' in Bad-Nauheim 26. Heinrich Schmidt, Bäcker, mit Anna Math. Ernestine Maithenns. beide in Bad-Nanheitn.

31. Philipp Maul, Friseur in Göllheim, mit'Kath. Luise Marie Geßner iit Bad-Nauheim.

Eheschließungen: Nlärz 21. Paul Oskar Otto Tesdttier, Kaufmann, mit Jda Gretchett Purver, beide in Bad-Nauheim.

28. Wftlh. Paul Fritz Kasch, Friseur, mil Maria Sprengel, beite in ÖoMCantenn.

Geborene: März 1. Dem Schreiner Julius Friedrich Gries eine Tochter,^Llnna Susanne. 16. Dem Buchhändler Hermann Burk ein Sohn, Haus Heinrick). 19. Dem Kaufmann Karl Wilhelm Alfred Eugen König eine Tochter, Louise Elisabeth. i 28. Dem Handarbeiter Wilhelm Theiß eine Tochter. Lina.

S i e r b e f ä l l e: März 2. Philipp Jatob Ihrig, Mechaniker, 55 Jahre alt. 18. Friedricki Sprengel, Masseur, 59 Jahre alt.

Beuern.

Sterbe f alle: April 2. Margaretha Elisabetha Otto, sieben Jahre alt. 5. Elisabetha Krämer, geb. Lindenstruth, 76 I. alt.

Büdingen.

Geborene: März 29. Dem Heizer Hermann Mahlk ein Sohn, Otto Christian.

Butzbach.

Aufgebote: April 1. Georg Fülling, Kaufmann in Butz­bach. mit Amalie Auguste Heß in Gambgch. 3. Georg Andreas Wilhelm Freitag, Bäckermeister in Butzbach, mit Lina Margarete Tröster in Griedel. 8. Georg Heinrich Kratz. Kaufmann, mit Emma Charlotte Luise Keßel, beide in Butzbach. 9. Tr. tneb. Ferdinand August Richard Wendort, praltisckier Arzt in Frank­furt a. M., mit Lina Tröster in Butzbach.

Geborene: April 4. Dem Buckihalter Heinrich Michel eine Tochter, Herta Marie. 8. Dem Fabrikarbeiter Emil Jakob Kel­lenberg eine Tochter, Marie.

Fricdberg.

Aut geböte: Avril 4. Heinrich Christian August Vol

Port. Sergeant ilt Friedberg, mit Maria Johanna Weber in Gießen. 6. Georg Ulrich, Taglöhner, mit Maria Braun, beid.' in Ostheim.' 3. Jakob Steinmüller II, Maurergeselle in Henchelhenn, mit Theresia Fronapsel in Gießen.

E h e 1 41 i c B u It 3 c n: Avril 2. Ter Oberlehrer Dr. d. Phila- sophie, August Wilhelm Hans Hoffmann in Frankfurt a. M., mit Johanna Pauline Phftippine Gatzert in Friedberg. 4. Der Lo lomotivheizer Altenburg in Bad-Homburg p. d. H., mit Susanne Margarethe Thorn in Friedberg. 8. Ter Schneider Karl Hir- zinger mit Saplne Wehrum, beide in Friedberg.

Geborene: März 27. Dem Dachdecker Karl Konrad Hein­rich Wilhelm Mosbach eine Tochter, Anna Elisabeth. 31. Dem Partner Philipp Philipps, wohnhaft in Stkinlurth, eine Tochter. Maria. Avril 2. Dem Hilfsseuermann Georg Adam Gries eine ^Tochter, Maria. 3. Tem Streckenarbeiter Georg Kraft ein ^ohn, Georg. - 2. Dem Kaufmann Johann Georg Engel ein Lohn. Georg Adols Hugo. 3. Dem Briefträger Heinrich Lvuimer eine Tochter, Katharina.

_ «tctbcfäUc. April 2 Bertha Siebenbarn, Tochter des Ltraßenwarts Wilhelm Siebenborn zu Dauernheim. 1 Jahr alt.

3. Karl Liebenbor,i. Sohn'des SiraßenwartS Wilhelm Sieben bar» zu Dauernhcim, 6 Jahre all. - 6 Louise Sulzmann, jeb. Kolb. Wittve, 73 Jahre eilt 7. Der Taglöhner Heinrich Lchoinberl, ,0 .cahre alt. 8. Tie Rentnerin Regine Haas geb. Lternberg, Witwe, 70 Jahre alt. Katharina Sommer, Tochter des Becelträgers Heinrich Sommer, 5 Tage all.

Grofzen-Linden.

^ Geborene: April 2. Dem Schlosser Philipp Luh XIII ein Lvhir. Waller.

Lterbesälle: April 4 Eivotd Eichhorn, 7 Monate alt.

- i. oohs. Weigand IT., 74 Jahre alt.

Grimberg.

Geborene: März 21. Deut Packer Heinrich Otto Dörr eme iechter', Lina zcrene Anna. April 4 Dem Streckenarbeiter Georg Heß nnc Tochter

A-ter befalle: 'April 8. Auguste Elfte Schäfer, 1 Jahr alt.

6 .Klassen zum Abfturium führen, und eme Parallalantzall tunt humanftttschen Müddzengymirasium bilden,. von deffen Berwal- tungsral der llledanke ausgeht, und in deffen neuem Sehulgelniute

ffe errichtet wird.

Ans der Arbeit einer Auskunft stelle )iic Frauenberufe. In Straßburg bot_ber Verein iür Frauen- bikdung im Zusammenwirken mit der Strahburgi-r Stadtverwal­tung eine Ansklinftftelle erösfnet, die an der Rechtsauskunft und an der städtiid'en Lehrstellenvennittlung, die sich a«t die schul- entlaiiene» Polksichüleriunen bezieht, beratend tetlgenommen hat. Tie Auskunststelle mack» jich durch Besserung der Äusbilduugs- möglichkeiten in Frauenkreisen sehr verdient. So regte die Aus kunststelle den (Kedgnken der Buchbinderlehre für Mädchen bei der Buchbinderinnung und der Behörde für die Knnftgewerbeichule an. Sie beteiligte sich an der Organisation der leibitändigen Schneiderinnen, und zwar insbesondere für das Lehrlings- und Geiellemvefen Die Leiterinnen der Auskunitstelle erließen eine periönliche Umfrage bei den Straßburger Buck,Händlern wegen Einstellung von Lehrmädchen in den Buchhandel unter gleichen Bedingungen .wie die männlichen Lehrliirge. Tie Straßburger Buchhändler zeigten iickt dem Gedankeir nicht abgeneigt. Durch die Einrichtung von Elternabenden zur Belehrung der Eltern über die Berufsaussichten in einigen Frauenberuien für die schul- entlaiienen Mädchen, durck, die Verteilung von Merkblättern für die Berufswahl sowohl in den Volks- als ftr den höheren Schulen, durch Vreilenotizen und Inserate bemühte sich die Anskunftste.lle einem großen Kreise von Frauen und Mädckten beratend und hel­fend zur Seite zu stehen. Die Kasten für die 21nsknnftstelle für Frauenberufe bestreitet zum großen Teil der Verein für Frauen- bildnng in Elsaß-Lothringen,' sitz Straßburg. Die Stadtverwal­tung überläßt ihr ein Bureau mit Heizung und Beleuchtung. Außerdem gewährte die Handelskammer für Elsatz-Lothrrngen einen kleinen Zuschuß.

Xie Frail in derGemeindearbeit. In» Deutschen Reiche sind setzt etwa 2850 Frauen ehrenamtlich in der Armen < pflege tätig, 1775 in der Armen- und Waftenvilege und 10 739 in der Waisen und Ziehkinderilberwachung. Den 'Ausschüssen für 'Armen und Waisenvslege gehören 329 Frauen gn: davon in Preußen 231. IN Baoern 13. >n Jacknen 4, in Baden 39, iit Hessen 5, in Mecklenburg-Schwerin 1, iit Braunschweig 1, in Anhalt 2, in Sachsen-Meiningen 15, in Kaburg-Gotha 1, in Schwarzburg-Rudolstadt 2, in Lchworzburg-Sondershaiften 3, in Bremen 2, in Lübeck 2, ft, Eitäß-Lothringen 8. Von diesen waren stimmberechtigt in Preußen 165, in den übrigen Bundesstaaten 70, zusammti, also 235 von 329. In der Schulverwaltung find 581 Frauen tätig, im Polizeiwesen 20, in verschiedenen sozialen Aus­gaben und 'Ausschüssen 845. Akademftck) gebildete Wohnungsinsvek toren gibt es nur 3: in Halle, in Charlottenburg und im Land­kreise Worms. Daneben gibt es einige besoldete Dohnungspslege- rinnen und eine größere 'Anzahl von ehrenamtlich tätigen Woh- nungsinspektorinnen.

Fortschritte der Stimmrechtsbetpegung »n England. Der Jahresbericht des nationalen Stfinimtechtsoer- bandes. des Gegners der Aamolbereinignng Iveist eine Zunahme der ihm angeschloffenen Vereine und Mitglieder aul. Die Vereine sind von 411 aut 478 gewachsen, die Zahl echter Miiglieder von 42 438 am 51 000. Höher noch als dieser zissern mäßige Erfolg ist die veränderte Haltung der Presse zu betverten. So haben dieTimes", die bisher scheinbar unüberwindliche Gegnerschaft gegen die Stimmrechtsforderung an den Tag legten. - kürzlich einen Brief des Bischofs von Wineester veröffentlicht, in dem Regierungsmaßnahmen zu Gnnftien des Stttinnrecchs ver­langt werden. In einem anderen Artikel haben ffe über Fort­schritte berichtet, die in den Weststaaten Amerikas durch die par­lamentarische Mitarbeit der Frauen erreicht worden sind.

Ein weiblicher GeneralinsVektor im fran­zösischen Ministerium des Innern. Mademoiselle Marie Gastier, eine der beliebtesten Ädvakatmnen von Paris, die zusammen mit dem jetzigen Präsidenten Rahmond Poineare, so lange er Rectztsamvalt mar, ihre Tätigkeit aus übte, hat ihren Beruf aufgegeheu, weil sie zur Geueralinipekiorftr im Verwal­tungsdienst des Ministeriums des Innern ernannt worden fft.

Hausen.

Geborene: Tent Taglöchier Karl Fink eine Tochter. Maria. Dem Roftenftihrer Heinrich Fink II. ein Sohn, Karl. Tem 'Bahnarbeiter Ludwig Jchienlein eine Tochter, Maria Ka­tharina Elise. Der Witioe Katharina Vonderheid, geb. Gerlach, ein Sohn, Heinrich. Tem Taglöhner Jakob Koob ein Sohn, Karl.

Langsdorf.

Geborene: Tem Landwirt Adolf Kleftrkurt eine Tochter, Luise. Dem Landwirt Peter Bück eine Tochter, Anna.

Leihgeftern.

Aufgebote: Avril 4. Albert Wedemann, Schlojier in Eberstadt, mit Marie Diehl in Leihgestern.

Eheschließungen: März 28. Philipp Albert Arnol», Speditionsarbeiter, mit Sophie Väth, beide in Leihgestern.

Sterbesälle: April 6. Peter Damm, Landwirt, 64 Jahre

alt.

Lollar.

A n f g eb o t c: Jäprit 7. Ludwig Klinkcl, Hüttenarbeiter in Lollar, mit Marie Stroh, geb. Fre», iit Wißmar 8. Ludwig Karl Heinrich Schnsidt, Former, mit Johanne Wilhelmine Weger, beide in Lollar.

Eheschließungen: März 28. Karl Wilhelm Gabriel. Former, mit Louise Rohrbach, geb. Zargcs, beide in Lollar. Avril 9. Emil Wilhelm Plank. Lederhändler in Gießen, mit Anna Marie Streubcr in Lollar.

Geborene: März 28. Tem Hüttenarbeiter Jakob Inddr- idal ein Sohn, Robert August. Avril 2. Dem Landwirt Ludwig Hosmann VII. eine Tochter, Erika Lina. 3. Tem Schmied IostJstauch eine Tochter, Margarethe.

Sterbefälle: April 5. Margarethe Rauch, 1 Tag alt.

Nidda.

Sterbefälle: April 3. Riddel, toigeboren.

Oppenrod.

Aufgebote: Wilhelm Baiser VII., Wagner in Obvenrod, mit Lina Elisabethe Döll in Trohe.

Schotten.

Geborene: März 31. Tem Schreincrgehftsen Karl Fritz Povvlom eine Tochter. Frieda. April 4. Zigarrenmachcr Jatob Launing ein Sohn, Georg.

Ttcinboch.

Geborene: 'April l. Tem Maurer Johann Paulus Schnei­der eine Tochter, Marie Lina.

Watzcnborn-Stcinberg.

Geborene: Marz 27. Dem Ziegeleiarbeiter Heinrich Klingelhöscr eine Tochter, Maria Sophia.. 29. Tem Schmied Martin Schäfer ein Sohn. Karl.

Slerbrsälle: März 30. Maria Elisabethe Hauser, geb. Happel, 86 Jahre alt. - 31. Georg Siraßhcim, 69 Jahre alt.

Besfbewährfe

gesunde

und

magan-

darmkranke

Nahrung für:

sowie

schwächliche,

in der Entwicklung

zurückgebliebene

Kinder.

VISITKARTEN :!l l r '^r beliebigen SciirißaiiundKar/onsorte, f=~-- sowie mit Zirkeln aller studentischen Ver* einigungen liefert zu mäßigen Freisen die Brühl'sehe Unw -Drucken**