Vtufeffagte sich and) darnach erftmftiqt hatte, itto der Deainn wohne, wo er iveiie nnd wann sein Dienst zu Endo sei. das Anerbieten von Vorteilen, um den Beamten zu einer Verletzung seiner Amts und Dienstpflicht zu bestimmen, nnd verurteilte ihn deshalb auch wegen Bestechung
Gericvtssaal.
Büdingen, ti. Avril schiffen, reicht, • Ter Sattlet Äg. 9t aus Torgnn rottrhe wegett Pettktns •» 10 Taqen Halt vrr urteilt unter Anrechnung der erlittenen Untersuckmiigslmit.
Ter Tienstknecht A, B, ans Beienheim, der sich wegen Unterschlagung von Kleidungsstücken seines früheren Mitknechts aut Hot Rinderbügen verantworten sollte, war nicht ersrhreurn, Ta die Ladunqstrist nicht gewahrt ist, wurde die Hauvtverbano lung ausgesetzt und ein neuer Termin bestimmt Ter Te.g- löhner B. Tck). von Büdingen wurde wetten llebertrelung des ii 361" st, G. B. tu sechs Woche» Haft verurteilt irr hat sich in den letzten Monaten, obschott er in der Lage tvar, seine Fgmilie zu unterhalten, der llnterhaltungspslicht trotz Aufforderung der Behörde derart entzogen, daß durch Bermittelung der Behörde fremde Hille in Anspruch g.momnien werden mußte Ter Angeklagte, der wohl arbeitet unb einen guten Verdienst Kat, verbraucht diesen gast ausjchtteßUch für sich, tvabrettd er feine Frau mit t! Kindern hungern läßt Ter Fabrikarbeiter A £ aus Hettersroth wurde wegen öffentlicher Ausspielung -,u tüni Togen Gesa ngnis »erurleilt, Sr batte ani 25 Fanuar l, I. in den Wiriichoiten zu Wolf ohne obrigkeitliche Erlaubnis Vor zeltonwore» heronsknobeln lassen, trotzdem er wegen des Tetiktc- Ickvn zwei Mat bestrast worden ist, — Tic Fabrikarbeiterinnen M T-. und B W ans'Posen, z Zt, hier in llnteriuchiingsbaft, wurden wegen Tiebstabls tu 14 und 10 Tagen Getängnis verurteilt sie batten ihrem Arbeitgeber, Fabrikant schaler irr Büdingen, Eiarn und Bindfaden im Werte von lO nnd 3 Mark entwendet Tie Untersuchungshaft wurde ans die erkannte Strafe angerechnel,
X H a » n u , 7. April, Bor einigen Wochen wurde, vor dem hiesigen Schöffengericht eine Beleidigungsklage verhandelt, die von dem Tirekivr der Hanauer Kleinbahn, Ctto Büßer, argen den Zugführer a. T Adam Fuhr von Hanau und den Redakteur Jakob Weißbecker von der ,.Kleinen Presse" in Franksurt am Main angestrengt war, Peranlassung zu der Klage gab ein im verflossenen Sommer hier umgehendes, von Fuhr verbreitetes Gerücht und eine zur gleichen Zeit in dar „Kleinen Presse" erschienene Nach richt, wonach Bußen aut der Landstraße noch Langensetbald und auch noch Hüttenqeiaß Schubnäqel qestriuit haben sollte, tim so die Fahr> rüder der nach Hanau fahrenden Arbeiter zu bejchährgen, und Ire dadurch zum Benutzen der Kleinbahn zu nöliaen, Ta die Beweis- aninahme nichts datür ergab, daß Direktor Büßer mir dem Nägel- ftrene« etwas zu tun hatte, bedauerte der angeklagte Redakteur das Erscheinen der Notiz, erklärte sich zur Abgabe einer Erklärung in seinem Blatte bereit, ferner 30 Ml zu den Gesamtkosten zu tragen und außerdem diejenigen Kosten, die dnrrt» die Einstellung des Verfahrens gegen ihn entstehen würden TaS Gericht stellte darauihin das Verfahren gegen ihn ein. Fuhr hingegen, der am ff Dezember v, I wegen dieser Affäre »ach 17jährtger Täliakeit ans dem Tienste der Hanauer Kleinbahn entlassen worden ist, hielt seine Behauptung ausrecht, er wurde aber von Ser Beweisaufnahme int stich gelassen und zu ffO Mk, Geldstrafe oder 20 Tagen Ge- sängnis verurteilt. Gegen dieses Urteil legten !tznhr und Büßer Berufung ein, mit der sich heute die Strafkammer in mehrstündiger Sitzung beicktäsiigte. Tas Urteil der Strafkammer gegen den Zngtührer n T_ Fahr lautete aus 300 Mk, Geldstrafe,
Berlin, 7, April. In dem großen Wuchcrvrozeß, in dem es sich um Geldgeschäfte mit Offizieren aus allen Gegenden Deutschlands handelt, wurde heute nachmittag naht 14 tägiger Tauer vor der Ersten Strafkammer des Landgerichts I Berlin das Urteil verkündet, Ter Privatier Holzapfel nnd der Rentier Adolph.wurden wegen Wuchers zu je vier Monaten, der Agent Hinr i ch wegen Wuchers zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. Wegen Beihilfe zum Wucher erhielt der Agent K r u s ch Iv i n zwei Monate und drei Wochen, der Ähpothekenmaklcr Schn- ttt a ii n drei Wochen, der Agent G r ä ) e r zwei Monate und der Kaufmann Bein ans Hannover acht Monate Gefängnis. Außer dem wurde mit die Übtickzen Zusatzstraten erkannt, Ter Agent R o s e n b l a 11 wurde freigesmoäten
CuitjcitiSfalirt.
Prinz S « i n r i ch - F l ng.
l! Marburg, 7. Avril. Für den Prinz Heinrich-Flug ist Blarbneg als Konlrollslatio» auserleben. Aus diesem Grunde be» tvilliaten die Stadtverordneten ans Antrag des Kiirhessischen Vereins für Lustschiffahrt 500 Mt,
Hamburg, 7, Avril. Oberleutnant z, See Plü schon) molite kurz vor 9,6 Uhr mit einer Rumplertaube auf dem ülug- i'fnl e Fuhlsbüttel atiffttiqen, NM nach Döberrtz ziiriirkznflieaen. L-eim Start stürzte die Maschine ou? 50 bis 80 Meter Höbe hinter dem B o r st e I e v Gehölz ab und ging tu Trümmer, Ter Flieger und sein Begleiter, Oberleutnant Strahle von der Kriegsakademie, blieben unverletzt,
tv So ftp et, 7. April. Der hier zu einem Fluoe »ach Kiel Unti einem Wasserflugzeug auigeltiegene Ingenieur Dahme geriet n einen S «du« e ft n rm , durch den er schließlich- gezwimgen wurde, aut dem Pieere bei Heiliaenhaleu Iiiederzugeheu. Ein Alotor- book ichlepvte den Apparat tu den nahe» ötven. Dahme will, sobald sich das Weiler gebeffeit hat, nach Kiel weilerfliegen.
Uuiver«itcits«Nacl»rickten.
— Tau wissrnichaktlich-technischen Hilfsarbeiter an der Ad- ieilung für Pstanzensranlkeitcn des Kaiser-Wilhelm-Jnstituts für Landwirtschail in Bromberg Tr, Map Wollt ist dir »eu- gcaründctr Professur für Zoologie an der Kgl, Forstalademic zu Eber sw aide übcrtragcn worden.
verinischte».
* T i e >1 eb er gri ffc de s Haupt maunS von T i t t m a n ii, Hauptmann von T i 1 1 m n » tt ans B r u n cck, der an Delir in nt leiden soll, ist auf Veranlassung des Korpskommandos in das Garnisonhospilal Innsbruck über nefiifirt tvordcu, Ein Auditeur ist nach Bruueck abgcrrist, um die Uulcrsuchunil einziiseiten Tie Versetzung einiger Personen, die durch Leu Hauptntauii von Tittniaiiit verhaftet worden sind, stellt sich als nicht u n b e d e u l e u d heraus. Einer ist von 10 bis 15 Soldaten gröblich mißhandelt worden, andere tvurdcn zu Boden geschlagen und erlitten mehrere Verletzungen Als ein Zivilist einen Stoß des Haupt-, inanns erwiderte und diesen zu Boden streckte, stürzten sich die Soldaten ans den Zivilisten, traten ihn zu Boden und verprügelten ihn,
Gasvergiftung. .Aus Berlin loird gemeldet i Fn- (plfle der Ausströmung des Gases aus einer schadhaften Rohr-
leirung wurde der KOiährrge Hausverwalter N o a d vergiftet. Seilte 88 jäbri<te Frau ist schwer erkrankt. Auch die Msäbrige Tochter deS Ehepaares, welche in einem anderen Zimmer tchliet, ist er krankt, irdnch nicht schtrun.
» Uebcriatl Aus Berlin, 8 . April, meide, ei» Pr, rat Telegramm: Gestern abend >78 llkrr ist aut dem Wege Biesdorf-Frtedrrchsietde ei» Kutscher von einem Unbekannten. Ivelchcn er aus seine Bitte mittahren ließ, übersatten und durch einen Revotvcrsckmß in den Kovt und durch eine um den Hals gknwrseue Dralntcklinge, tue,che die rechte Halsseite bis zur Gurgel autgcrissen har, schwer vertetzr worden, Trr Täter lmtte das Pferd ausgesvauiit. ist aber durch ein hinzukon, inende« Automobil verscheucht worben nnd flüchtete. Aut die Erqretnmg des Täters, der Btutspnren an sich Imben muß, tti eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt
* Diebstahl eines Bildes, Wie das „Anuoervencr Blatt „La Metrovote" erfährt, füll ein für das Ptantiumuseuin in Aniwerven bestrmnrtcs ökinäthe „Maria mit dem Jesus kinde aut den Knieen", im nngnähren Werte von 250 000 Sfr. verschwunden sein, Ter Tiebstrcht sei out dem Polizetbureau der Antiverpener Vorstadt Berchein gemeldet ivorden, wo der Herr, der diese Anzeige erstattete, erklärte, dir Kiste, die das ffsemätde nttbiflt, und die er von Brüssel nach Antwerpen bringen sollte, lei ihm, tpäkiread er eine» Pneumatiltebler ausbesserte, gestohlen worden. Tie Nachricht ist bis fetzt »ichr be ftätigt. Auch der Maler des Bstdes wurde »irlu angegeben
* Siebe# trag öd > e am Gardasee, Ein Liebesaben lener eines Unteroffiziers der italienischen Zollwaäte in Malce- sine am Gardasee mit einer in einem dorligen .Hotel wolmendkn Illiige» Teulichcn, Etisobeth K,, nabni einen tragischen Ausgang, Vermutlich hatten es die Verwandten der jungen Tamc durch, gejetzt, daß der Unteroffizier seine Versetzung erhielt. Aus SVr> zweislung über die hevorchchende Trennung erschoß er sich, Erne feindselige Volksmenge demonstrierte daraut vor dem Hotel der inngen Tome, Ivährenb diese ebenfalls versuchte, sich das Leben zu nehmen Es gelang jedoäi. sie an ibrem Vorhaben zu hindern,
* Tie Franenstimmrechtlerin Richardso » , welche zu 0 Monaten Geiängnis verurteilt worden war, west sie die „Venus mit dem Spiegel" zerstört batte, ist auf serlts Wochen be- urtaubt worden, um sich einer Blrnddarinoperation zu unterziehen,
° Ein Schiit in Flammen Ans S c i f (n wird telegraphiert, daß ein dretmaftiges sranzösisches Segel sch iss achtzehn Meilen von B r n h e r hurren unh in der Mitte IN Flammen steht, Ter Mittelmaft stet über Bord, Zwei Schleppdamvier nnd das Kriegsschiff „Cumberland" befanden sich in der Nähe,
' Ich B o m b a ti entstand wiederum ein F e »e r in den B a n ar iv v ll a g e r n. Es wurde gelüsstst, nachdem ein Schaden von 80000 Mark angerichtet worden war. Ein anderes Feuer ist noch nicht gelöscht. Der gesamte Betrag dieser Brandschäden wird auf mindestcns l,t> Millionen Mark geschätzt,
* CS i ii chinesischer Kassierer, der mit l l 000 Tollar aui der Reise nach Batavia ivar, wurde nnterivegs überfallen, ermordet nnd seine Leiche aut dir Schienen geworfen, Ter Mörder ist verl>aitet worden.
Kleine Cagerchroilik.
ott der Station Aichaffcnburg stieß gestern vvrmtttag um 7>b Uch eine preußische Lokomotive der der Fahrt in das ® i- jchtnrnhaiis aut einen besetzten (Kepärtioagcn, Von dem IN dem Wagen besrirdlichten Personal wurde er» Zugführer anscheinend jchiver, vier andere Beamten wurden leicht vertetzt,
ott Freins h c i in in der Pfalz st n r,z t c ein Neubau an. Tret Arbeiter wurden schwer verletzt.
Aus dem Hanorkrater des Aetna steige» gewaltige Rauch- wotken aus. die größere Ausbrüehe erwarten lassen,
Ter Ratsreaistrator Engel mann in Wilsdrnf wurde verhaslel. Er soll ll n l e r s ch l a g u n g e n in Höhe von 23 000 Mark begangen haben.
Am Dienstag vormittag erschoß der Polizeiinspektor d c Lacrotx in der Polizeipräsektur aus Eifersucht seinen Kollegen , T npiit, Er meldete unverzüglich seinem Vorgesetzten seine Tai und ließ sich in Hast nehmen.
In Pont Favargcr bet Reims ertränkte sich infolge häuslicher Zwistigleiten eine junge Frau namens Guillot mit ihren beiden Kindern in einem tieten Brunnen.
Fn ihrer Billa bei Vedano in her Lombardei ist im Alter von t >8 Fahren die Herzogin Litta gestorben, die als schbnste Frau Italiens seinerzeit eine bedeuttame Rotte spielte. Fm „Berliner Tageotatt" wird daran erinnert, daß die Königin Mae guerita zeitweilig ans die Herzogin eifersüchtig war. daß sie aber, als die Leiche limbertos nach Monza gebracht wurde, die .«er zogt» herbeirute» lieft, damit sie den Erschossenen noch einmal sehen könne.
In Portsmouth sind etwa ein Dutzend mit Platzpatronen gefüllte Zwölipsündergranaten auf der Strandbattcrie verschwunden.
QanficL
;!»c Lage der Lederindustrie bringt hie Hände tslammer Ossenbach a, M,, in der bekanntlich ein Zcntralvunkt der deutichen Lederindustrie liegt, solgendkn Bericht: „Die starke Fnanipruchnabme der Gerbereien aller Länder tür den Mililärbedari an Leder kaw auch der bezirkseingesetie nen Fabrikation von Sohlleder zugute. Es war der- ielben möglich, wenn auch in beicheidenem Nmsange, Preisei Höhungen durchzusetzen und sogar verhälrnisinäßig gute Preise für Hälse nnd Seiten zu erzielen. Das lebhafte Geschäft ließ von Ende Oktober des Berichtsjahres an bei einem ateichzeitigen Rückgang der bis dahin anhaltend gestiegenen Roblzautevrerie wesentlich nach: das Herbstgeschäst für schwer-e Leder wurde durch ine trockene Wittenmg heeinträchtjgt. Für die Herstellung von ledernen Militärausrüstungsgegcnständrn verlicl das Fahr sehr günstig, Tie neue deutsche Heeresvermehruitg brachte reichliche Beschäitiguug und im letzten Quartal deS Berichtsjahres Iieien auch AuStand-austrägc, nanienttich aus den Balkonländerii, die vorher infolge der kriegerischen Wirren ausqcblichcn loaren, in solch Hohem Maße ein, daß wesentliche Prodnklions- erWeiterungen dorgcnomoien werden konnten. Infolge her sehr verteuerten Rohmaterialien konnten früher getätigte Kontrakte teilweise nur mit sehr geringem Berhicnst ansgesührt werden, Tie gesteigerte Produktion führte zu einer Bermehrnng der Arbeitskräfte,"
Märkte.
le. Frankfurt a. M, Schwei nemarktberi ch: vom 8, ?lpril, Anloetrieben waren 4->00 Schweine. Bollffeiichtge Schweine von 80 bis 100 Irg Lebendgewicht 48,g0—50.00 Plk„ Schlachtgewicht 82.00— «4.80 Mk„ vallsteischige Schweine unter 80 Hz: Lebendgewicht 4-.00—48.00 Mk„ Schlachtgewicht SS.OO—81.00 Alk.: vollttefftiiige Schtveine van 100—120 tzr- Lebendgewicht 47.00—50.00 Atk„ Schlachtgewicht 81,00—83 Mk.: vollstetschige Schweine von 120
bis 150 tza Lebendgewicht 47.00—50.00 Mk„ Schlachtgewicht 84—83.00 Dir. Geschalt miltclniäßig, bleibt lleberstanb.
kc. Frankfurt a, SR., 8. April, (Orig.-Teleqr, des „Gier, Anz.'l Llmlltchc Noticruilgcn der Heuligeii Fruchlmar ktpreffe, Weizen tbtengee) Ml, 20,50—00,00, Knrvesstscher Mk, 20.50—00.04, Wetterauer Mk, 00 . 00 - 00 . 00 . Roggen (hiesiger) Mk, 16,25—18,50, Gerste lWeirerancri Alk, 18.25—17,50, Gerste, Franken, Pfälzer, Ried Ml, 18.50—17.25, Haler Al:. >8.50-17,50, Mais Ml. 15.00—15.25. Weizenmehl 0 Mk. 40.00—00,00. Weizenmehl , Mk. 00.00 -00,04, Weizenmehl III Ml, 00,00 - 0000, Roggeumehi 0 Alk. 00.00—00.00 Roqgenmehl 04 fflt. OOJX)—oaOO, Roggenmehl 1 ?JIf. 00.00—00.00, Weizciikleie Mk. 0 . 00 — 0 . 00 , Wcizenjchälcir Mk. 0,00 —0.00, Roagen- f(etc Mk, OO.OO-OOJJO, Alalzkctme Alk. 00.00-00,00, «ierlreber 00.00 - 00.00, Futtergerste Mk, 00 00 - 00,00, Lllles per 100 kg ab hier.
fe. Frautsurt a, SR., 8. April, (Orig -Teleizr, des .Gteßener Anzeiaers".) Kartosteltuarkt. Mm, notierte: Kartoffetii tu Waggons Mk, 4,00-4-50, im Kleinhandel Mk, 5.00—5.50 für je 100 kn.
Briefkasten -er Bedaktio»«.
t«»o»hmc Aiisragcu dleibeu nnberückjichttgt.»
Miete. Frag : In 8 >> Absatz 2 des „Mietvertrages" itcr- ausgegebeu vom Verein der Hansbeiitzer Gießen) heißt es:„Für allgemeine Abnutzung der Wohnung sind beim Auszug im Lanie des I, Fabres 15«,,, und des 2 Jahres 10»u der vereinbarten Fabresmiete besonders zu vergüten " - Hat dies auch Gültig
keit, wenn der Lermieter innerhalb der zwei ersten Fahre noch Abschluß des Vertrags Sen Mietpreis erhöbt .also dsnnt den Vertrag verletzt" und dadurch den Mieter veranlaßt, vor ?lbta>ij von 2 Fahren auszuziehcn? Vorausgesetzt ist natürlich, daß der Vertrag überhaupt unterschrieben ist!) - Antwort: Wenn der Vermieter dadurch Ihren Auszug veraittaßt, daß er den Mietpreis steigert, kann er eine Eiitschädignng bezw, eine für siühes Ausziehen vertraglich vorgesehene Erhöhung der Miete nicht verlangen, weil er selbst den Vertrag vertetzt bezw, von ibm durch Abänderung der wesentlichsten Bcstiinmung zurücktritt bezw, de» Auszug selbst verschulde: hat. Beim Mietvertrag ist inaßgebend die mündliche Verabredung, Schriiiliche Form oder llnterzeichnung des Vertrages ist nicht ertordertich,
ll, >01. Wenn ein Gartenaniett zu der von Ihne» gemieteten Wohnung gehört, io brauche» Sie iiirbi zu dulden, daß die Hühner eines anderen Mieters ani Fyrem Grundstück weiden. Sie können diesen Mieter, d, h, den Besitzer der Hühner, zur Anzeige bringen: es ist dabet die Zahl der Hühner an.znget>en, die ans dem Grundstück geweidet haben, Anzeige kann für iede» Fall der llebertretung erstattet werden Auch können Tie ztvitrechttich aus Unterlassung und Schadensersatz klagen. Was die zweite Anträge wegen des Heue; anlangt, io verständigen Tie am besten die Polizei, damit diese den Feuervtsitator veranlaßt, zu prüfen, ob Fenersgesahr vorliegt! Siebt Ihnen die Mitbenutzung de» betreffenden Raumes zu. io brauckwir Sie die Lagerung des Heues ebenfalls nicht zu dulden, da der tragliche Raum hierfür normalerweise nicht da ist.
Meteorologische Beobachtungen ber Station S ieben.
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Niederschlag: 6,0 mm.
Aintttcher Wclterbcrickil.
Ocsseiitlicher Wetterdienst, Gießen. Wcttcraussichten j» Hesse» am Donnerstag, den 0, April 1914: Deräntorlich, noch einzelne Regenschausr, zeitweise nusheiternd, etwas kubier, ivesttiche bis nordwesttiche Winde.
Letzlo 2Incifvielsten.
T i e i >i i i m e » B r i e f e d e S j r ü h c r en Frn a n z m i n > st e r S Egillaur
P g eis, 7. 'April. Ter Untcriuchuugsrichter Boucard vernahm am Dienstag gbcrmalS den ebemaligen Finaiizminister Egiltaur, welcher insbesondere über die intime» Briete Mitteilung machte, deren Veröffentlichung er und lerne Frau vetürchtet hätten. Eattlaux erzählte, daß ihm im Sevtrniber >912, als er mit seiner ersten Frau tu tNamers, dcn> Hanptort seines Wahlbezirks, weilte, nachts aus einem Schreibtische ein Bündel Briete gestohlen worden sei. darunter besanden ich noer
Briese, die er an die dainalrge Frau Leon liin-
retio gerichtet hatte, welche später seine zweite
Gattin geworden ist. Ter eine dieser Briese Ivar ganz lurz, der andere enthielt eine lt! Seiten lange Schi l der» nck seines intimen Lebens. Er habe darin insbesondere die baiivtiächlich mit seiner politische» Stellung zusammenliöngenden Gründe aiisetnandergesetzl. warum er sich IM Jahre lttuö ent- schlosseii habe, in das politische Leben näher hineinzulommen, Eail- laux sagte werter au-s. daß er, als er die Entivendung des zwetkrn Brieses iestgestettt hatte, seiner Gattin die Ehescheidung oder eine Wiederversöhnung angeboten habe, unter der Bedingung, daß ihm hie enummheten Briete zurückerstattct würden Seine Gattin habe i» die Wiederversöhnung ciiigcwittigr. Kurze Zril daraui seien auch tatsächlich in Gegenwar! des Generaliekrctärs des Fiuauz- miiristrrinnis Tcschanel die zurückerstattetcn Briete gleichzeitig mit anderen Brieten und Schriftstücken verdranur worden, welche die von Eaittaup gegen leine Gattin eriiobenen Be ickwerden enthielten. Vorher iordgrtc Eoillanr feine Gattin in Gegenwart Teschanets aui, feierlich zu erklären, dal: ne
weder eine Llhl'chritt noch eine Photographie der Briete behalten habe. Seine Gattin gab auch die Erklärung ab. Im wetteren Verlause des Verhörs setzte Eatllaur auseinander, warum seine Fra» dir Berössentlichuug dieser Briese so fürchtete. Eaittau, erklärte, er bade den Tod Eatmettes tief bedauert Dieser hätte keine persönliche Animosität gegen ihn haben können.
Zu dem B il de r d i e b st ahl in Antwerpen,
Brüssel, 8, April, Wie ein Abendblatt metdet, ist der V i t der d re b st a h l tu dem Antiverpener Muieum crsunden worden, um den Preis des Geinätdcs in die Höhe zu treiben.
Svehcr, 26. März 1914, Bei der soeben in Spcper zu Ende gegangenen Frühiahrsprüsung ;»n> einjährig-sreswittigcii Mi litärbienst haben sich sechzehn Kandidaten mir Erfolg der wissen- sckmtllichen Prüfung nnlerzogen, Bon diesen Kandidaten waren vierzehn SchülcrderHöhcren 5o a n d c l s > ch n l c L a n - bau (Pfalz), D* ,
Zum Feste
ist jede Hausfrau darauf bedacht, einen wohlgelungcnen, sclbstgebackenen Festkuchen auf den Kaffccsisch zu bringen. Sie wird stets Ehre mit ihrem Kuchen eitilcgen, wenn sie dazu das echte Dr. Oelker's Backpulver „Backin" verwendet. (Der Nantc „Backtn" ist gesetzlich für Dr. Oetker s, Fabrikate geschützt und darf nicht nachgcmacht werden.) 40481»
eitilcgen,
I (Der Rar nicht nach
-—— \
I»I Oetker> Fet«tkucheii.
'Zutaten: 250 g Butter, 200 » Zucker, 7 Eier, das Weiße zu Schnee geschlaaen, 500 g Weizenmehl, I Päckchen von Dr. Oetker » ,.Backin", 100 g Korinthen, 100 r; Rosinen, 50 g Sukkade, das abgsrtebene Gelbe einer halben 1 Zitrone, ’/, bis V. Liter Milch.
Zuberettunq: Die Butter rühre schaumig,gib Zucker, Eigelb, Milch, '.Mehl, dieses mit dein Backin gemischt, hinzu und zuletzt die Korintben und Rosinen, die Sukkade, das Zuronengelb und den Eierschnee. Fülle die Alaffe m die gefettete und mit Mandeln ausgestrente Form und backe den Kuchen in rund 17, Stunden.
Bnmerkung. Man gibt zu dem Leig io viel Mi.'ck, 6ah er dick vom liöikel Nicht.
ErricDeuische^omflbü'i^dischuJQ |
Chauffeur Schule
qeqr X)04 MellllZ 7-!ekk)40
Staat), beaufsicht Lehranstalt mit com. Stdlenvermittl. dwep gratis 'x—------^


