Ausgabe 
4.4.1914
 
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frrirbaiten mäbltm d sum ''fbftfigcquartier Auch unicrc citbcäiürftf n naljmrn während ivres Liier,Uns im Einborn Dobnung und wurden hier von der ^tadtvertreumq und Bürger kcka't begrüßt, s» Groß Herz a L u d n» i g IV. kurz nun, seinem Nkgierungsanrritt und unser jetziger Gr ofth ers o E v « ,, p 10i n Das Einhorn stand mii demRappen" damals im >>a»vl- verkcbrsgrbiet der Stobt; der Verkehr »trfrtwb 'ich späterach deui Bahnbossviertel zu. Tie Besitzer des Einhorn waren ag scheue alteingesessene Bürger, gewissermatzen Respektspersonen, wenn sich dies auch in manchen Köpfe,, eigenartig ansmalte, ttüe folgendes Vorkommnis beweist. Wie beute noch in kleinen Städten, muhten die Straften von den Hausbesitzer», denAnliegern" ge reinigt werden. Jeder batte aus die tätige seines Hause» die halbe Strafte zu kebrrn. Da dent Enihor» gegenüber 'ein äisentlicher Platz, der Lindenvlotz, lag, siel die Reinigung der davor licaenden -straftendalite der Stadt zu. Der Besitzer des Einhorn beorderte UINI Straftenkebren seinen Hausknecht, die Stadt einen städtischen Taglöhner. Eines Tages gerieten die beidenBevollinaäuiqien" in Streit. Ter Einhorn-Hau-sknecht behauptete, der Stadtkehrer kehre nicht bis zur Straftenmittc. und der Stadtkehrer wandte ein, derBoriemaaster" habe ihn selbst bennilraql, nurso weit" tu kehren.Was U'iljt mir an Teim Boriemaaster, der bvtl gar naut zu saa, derEchörnrr" is inieh wäi der Boriemaaster,» aick, kichr'n nor bis bäiber." Da der ..Grenzstreit" ans diplontattschein Wege nicht zu schlichten war, griisen die Parteien zu den Waiien lies; Besen Der Stadtkehrer überschritt nicht nur die Grenze, son der» auch die durch den ungektbeten Straftenstreiien gekennzeichnete Demarkationslinie", tun durch Messungen mit dem Besenstiel die richtige Straftcnmitte heransznknvbeln. Er batte aber kann, mit seiner Erdnicftlutist begonnen, als der Besen des Einborn Da n so urschen am teilte .Kappe niedersaiiste. Ter Stadtkehrer machte IINII ebemalls von seinem Beten ausgiebigen Gebranch, nvilde aber von seinem Gegner über die Grenze gedrängt; bevor es jedoch zum Haupt trctten ant dem Liubenvlatz kam, tauchte am Eingang der B.'tzttcin gaste die Gestalt eines jener dicken Polizeidiener ans, die für den Sicherheitsdienst in der Stadt tbvisch ivaren. Der Polizeidiener schrieb die Ruhestörer nicht ans, sonderit riet ihnen mit weil Über den Platz schallender Stimme zu;Wollt Fbe nsslteern, Flir Miszgebicrier, wenn FhrEick, baage wollt, denn geht nts de Tribb." Angesichts dieser schwerwiegenden Intervention einer dritten Macht wurden die Feindseligkeiten eingestellt. Der .Hausknecht desEe ltörncr" überschritt schitupiend die Grenze, der Beanitragte des Borjcntaafters setzte seine Mehrarbeit fort, und stärkte sich nach deren lBeendignng durch esu .üannchen Lrdinäreu in einem in der Aalte brsindlicheu, mit Schankgerechtigkeit ausgerüsteten Bääerbaute.

Bis in die soc-r Jahre hinein ltzttten die Giesetier Märkte eilt' weit höhere Bedeutung aiS beute. Der Haupwerkebr spielte sich in der Marltstrafte, namentlich aber in der Reustadt und ans Oswalds Garten ab. Die Geichaitsleute in dieser Gegend batten alle Hände voll zn tun, um die Kauilnft der Marttbcincher zu >>e iriedigen, und in den Wirtschaitcn war attch nicht der berühmte letzte Platz mcltr. Der besser situierte Bauer, besonders ans dem ünrbeittschen, bevorzugte dagegen das Einborn. All! Leitermage» mid sonstigen ländlichen Gciährten traten die Dortschönen in ihrer bunten Trab t mit den reichen Burschen ihrer Heimat hier ein und licftcn einen ordentlichen Batzen Geld sitzen, denn int Ein Horn wurde nur Wein ansgetchänkt. Am Spätnachntittaq zogen die Gäste sröbltch und guter Dinge wieder gb. - - ilnd noest ein Wort über die Art der trüberen Borjemaaftcr. Sie übten ihr Amt meist int Redender!,se, tränen Lindwirk, Metzger >!. dergl. Sie konnten mit P'lng und Egge, Pierben undLlsen" besser NI» geh nt, tuic mit derFerrer", dos Geichreiwes übertieftrn sie dein Stadt sekretär, die BclaniMnochungen wurden rom Raesdiener aus geschellt -der letzte Ausscheller Moll weilt noch unter UNS, und die GemcinderatsstSungen batten sich mit besonders großzügigen Angelegenheiten nicht zn besaiten Ilm dieRepräsentation" kam aber der Boriemaaster nick» herum, und das war

nicht leicht, besonders wenn der Landessürst die Stadt mit seinent Besuche beehrte. Bei einer solchen Gelegenheit lud einst der Groii- Herzog die Spitzen der Behörden zu einem gemütlichen Abend im Einhorn ein. Als es 1l Uhr wurde, machte der Bürgermeister An halt. Nb, zn verabschieden. Ter Grostherzog aber suchte den Bürger­meister zu überreden, ihm noch csnc Stunde Gesellschaft zu leisten, aber das Stadtobet Haupt wehrte sich ganz entschieden,Herr Gros! Herzog." sagte der Bürgermeister,atch mutz haam; wenn Sie io e abl Brommcldippe debaam hätte, ginge Se aach haam." Dan mit demablc Brommeldtppe" die gestrenge, jeder llcberkneip.net gb- holdc Bürgermeisterin gemeint war. ist lcichl zu erraten. -e Landkreis Giesten.

Wiesctk, 3. April. Ter weit über die Grenzen seiner Hcitnatgemeinde hinaus bekannte und geachtete Gastwirt und lang­jährige Rechner der Borichuftkasse, Georg Welker, wurde ge­stern zur letzten Ruhe bestattet. Weller hat den Feldzug pan 187071 mitgemach, und sich wahrscheinlich dabei das Leiden zn- gezogen, dem er erlege» ist. Tee Kriegerticreiit, unter Borantritt einer Musikabteilung des Gicftcncc Regiments, der Gastwirteverein nd der Verband der OberheffifcheN Erwerbs und Wirtfchafts geiiolt'cnschaiten, dessen Mitbegründer der Entschlatcne war, legten unter ehrenden Worten an dem Grabe ihres Mitgliedes Kränze nieder. Dcr Turnvrrciit ehrte' ihn durch einen Grabgesang.

Kreis Alsfeld.

A Homberg ,Ohm), 3. April. Tie städtische Spar 1 , d Krcditkasse blicht auf ein günstiges Geschäftsjahr zurück; dcr Reingewinn beträgt 3-H<> Mark bei einer Ge samtcinnahmc von 930000 Mark.

Kreis Laukerüach.

R. Rixfeld, 3. April. Bei Erbauung der B o g c l s her g - bahn dachte wohl keine acelc daran, datz sich an, den, hiesige» Babnhoi ein io l c b b a i i e r G ü tcrverkehr entwickeln würde, wie er in den letzten Fahren uns gerade in diesen! Frübsahr zu beobachten ist. Das zeigen dir unzulänglichrn Ver­lade Rampen und Plätze Ilm die Frülnalirszeit konimt eine Unmenge Bau und Brennholz zur Verladung, das ans beit herrt'chaitltchen .Waldungen in einem graften Umkreis herang- iffhrcn und längs dem Vcrladeglcts antgcstapclt tvird: aber auch

damit den übrigen Verkehr oatpcirr. Ria» legen kuntml es vor, datz Landwirte beim Ansnd Einladen laichwirtschaitlicher Produkte nd der jetzt einlanienden Waggons mit tünstlichen, Dünger über Holz st ätze binwcgsteigen mütien. Dabei ist ai der Zufuhr strafte ein Schmutz, der jeder Beschreibung spottet. Tie Valn, Verwaltung würde hier den Fubrleutennd sonstigen Fnteressen ten t irl Zeit und Mühe ersparen, wen» sic eine Berlängerung des Verladrglessesnd eine bessere Ansitbrstrapc schassen niürfte. Auch die Beamten dieses Bahnhofs wären damit von einer Sorge beirrit.

Kreis FrieSderg.

L. F r i e d b e r g, 3. April. Die gemeinsame M n st c r- f rltit le stielt heute nachmittag im Turnsaale des Lcstrer- feminars eine öfsentlickie ^chlustieier ab. Vertreter der «ladt, die Geistlichen Friedbeegs, Gnmnaiial- und Seminar lestrcr u. a waren nun,eiend. Zur Ausfuhr.mg gelangte ein FestspielTheodor Körner" .Hauptlehrer Philipps hielt an die abgestcndci, Schüler nur Ansprache Das hiesige Be rs or g n t, g sh a u's hat mit dein 1. April eine Per- äitdcritng erfahren. Der 33 Fahre au dcr Anstalt wirkende Verwalter trat in den Ruhestand, Diaiouissiniien leiten die Anstalt. Gestern fand in der Gewerbeschule die Ueberrcichung der Geiellenbrieje an 33 Gesellen statt Ein Vertreter des Kreisantts und der Bürgermeister der Stadt ,raren dabei anwesend.

Bad Rauhet m, i. April. Gestern vormittag fand unter Führung des Herrn Siaatsrais Wilbraud eine Besprechung mehrerer Herren vom Ministerium tu Tarnt stadl über die Anlage des neuen Golfplatzes zwischen B a d R a u h e t m und F r i c d b c r g an O n nnd Stelle statt. Ter Goltteckmiker, der den mtistergstltigett Tarmstädter Golfplatz angelegt hat. tvar zn dieser Verhandlung hinzngezogeu lvvt den. Lage und Ansdehnnng des in Anssicht getidmmeneti Tertains tvnrden für die Anlage des Golfplatzes für durch­aus günstig befunden. Es wird mit perhältnisitiäftig ge ringen Mitteln gelingen, dort einen erstklassigen Golfplatz ,;tt schaffen. Ter neue Golfplatz übertrifst den alten in der Gemarlniig R rede r - M o r t e n gelegenen an Ausdehnung um niehr als das doppelte. Mit der Anlage des neuen Gvli Platzes wird nun alsbald begonnen iverden, um ihn mit nächster Saison seiner Bestimmung übergeben zn können. -Das nette Golfklnbhaus toll etwa in der Mitte des Platzes in der Rahe dcr neuen Usabrücke errichtet werden. Es tvird sowohl von der alter, wie neue» »re isst raste, nachdem dcr über die Usabrücke führende Feldweg chauffiert ist, leicht zu erreichen sein. Von der Terrasse des Golfklubhauses tvird matt einen herrlichen Blick auf Friedberg, den Uinterstein und den Fohannisberg geniesten können So tvird der neue Golf platz, zweifellos einen ncueti Anzichnttgspunlt für unsere Kurgäste bilden tiud durch seine Loge zwischen Bad-Rau heim und Frtedbcrg das Band, das beide Sliidte verbindet, noch enger knüpfen. Ter alte Golfplatz wird mit Eröffnung des neuen geschlossen werde». Die Berhandlitugeu üver etueit zuerst vorgesehenen Anlauf des allen Platzes haben zu keinem Ergebnis geführt. .Hervorzuheben ist noch, daß der neue Spielplatz auch für andere fporttichcn Veraitstaltungen, wie Pferdeschau und Pferderennen, Flugveeanstattiingen tistv. als besonders geeignet erachtet tvurde.

Hessen-Nassau.

H M a rburg, 3. April. Dem ordentlichen Professor der indische» Philologie und vergleichenden indo-germaiii -schen Sprachwissenschaften, Tr. Karl Geld» er, tvurde der Eharalter Geheimer Regieruiigsrat verliehen.

d. Dillenburg, 3. April. Tie beiden wegen Ein» äruckts in die Bahnhofswirtschaft kürzlich jcstgenommeiien Ausländer sind aus der Untersitchnngshast im ltiesigen Ge­fängnis cckllvickien, indem sie in einem unbewachlett Augen­blicke vom Regenwasserfast ans die Matter des Gefängnisses überstiegen.

Lttstfebiffnkvk.

Obcrwescl, 3. April. Ein mit dem Lberleutitant Schä­ker als Führer und dem Hauvtmann Blum vom Fnsaüteric rcgnncnt Rr. 114 besetzter Doppeldecker, dcr tick; ant einem Fluge Taemstadt Köln befand, tnnftte heute morgen wegen Molo, tck'adens im Walde bei Lberweiel eine Rotlandnng vornelnnen. Während der Führer unverletzt blieb, erlitt Hauptmami Blum leick'tcre Verletzungen und wurde ins Garnisonlazarett Koblenz gcbrackn.

Hamburg, 3^April. Tie Polizei verbot die für die Osler- ieiertage geplanten Schauflügc Pegonds, weil ein bedenlender Flurscktaden zn erwarten sei.

Vrrinkscvts»-

" II e b e r f a l l. Aus Koblenz, ck. April, tvird ge meldet; Gestern nachmittag dräng dcr ans Sachsen ge bürtige Ackerer Helm, der von dem Förster Bauer tm Forsthaus R c m st ecken tvcgen Forstfrevel augezeigt wor­den war, in dessen Wohnung und gab mehrere Schüsse aus ihn ab, von denen einer dem Förster in den üops drang und ihn schwer verletzte. Helm, der von der Koblenzer Straf- tammer ivegen Holzdiebstahls zu einem Monat Gefängnis verurteilt tvordett war, begab itch nackt dem Anschlag gegen den Förster zttttächst in dte Wvhnnttg des Staatsanwalts Dr. G r o ft m an tt. wo er jedoch teilten Zutritt fand. Dann drang er in die Wohnung des Landgerichtsdireltors M a n ger ein und griff diesen sofort an. Manger setzte jtch znr

Wehr und gab aus einem Revolver einen Scknst ab, der Bauer am Bett, traf und dadurch kampfunfähig inachte, Helm am Bein traf und dadurch kampfititfähig nrachle. Ter Förster befindet sich nicht in Lebensgefahr, obgleich die Verletzung eine schwere ist, weil die Kugel neben dem Auge eindraug.

* A tt t o m o b i l tt n j a 11. Am Freitag vormittag fuhr ein Kratttvagen in der Scktnrnhorststrnste zu Berlin in folge Versagens der Fntzbremfe in eine Abteil n » gSol - baten des ck, Garee-Regiments zu Fust. Drei Mann wurden verletzt, sie konnten fichl aber zu Fust in die Kaserne bo- gcbcn. Ter Chausseur hatte keinen Führerschein.

* Gin sonderbarer s p a st. Aus Berlin >vi rd nnterin 3. April gemeldet: Heute nacht nackt l Uhr musttc vor dem Bahnhof E har tot tr »bürg der Zug auf freier Strecke hatten. Ft, diesem Augenblick sprang ein Mann in ein Abteil und überfiel eine allein sitzende Tame. Er versuch!,' sofort zn flüchten, als die Uebersallene laut mit Hilfe schrie. Er wurde festgenommeit und versttchkc den Vor­fall als Tuinmeninugenstreich hittznstellen. Es handelt sich um einen Glaser namens P r e h m.

* Ter letzte Postillion, der in dem Dienste des Fürsten von Thnrn und Taxis gestanden hat, Borge tt- hold in C f) r b r u s s, hat sich n n s S cknv e r mut er­häng t. Er war 7,'» Fahre alt.

- II tt t e r s cki l a g u n g o tt. Aus Pcrleberg tvird ge­meldet; Ter itzerichtssckretür Engler, der geflüchtet war, dann zurückkehrle und sich selbst stellte, hat sich in der Zette er hängt. Tie »itterschlagungeti sollen sich auf viele Tau sende belaufen.

* T i c ge ritt gste Gefahr.Fck, lutbe für bas Duell Pistolen gewählt. Wollen Sieicjn Zeuge fein?"Wenn es fo etn urick.len ginge, wäre ickt lieber Fhr Gegner."

Märkte.

Wie fl fit, I April. Wir tilgen unserem Bericht über den F r ü h t a lt r s - P f cr d ei ar k t noch hinzu; Tie Gespanne und Eguipagcit bcs Herrn Hu litt Ivaren bis ant die geringste Kleinig­keit gut und hätten ant jeoetti Eoneours hippiquc den Wettbcwcrl bestehen können und Aufsehen erregt. Herr Huhn bat gezeigt, daft er eS versteht, trotz der .Konlurrenz der Aiitoinobilc seinen Fuhrpark ant tnoderncr, vornchmer Höhe zu halten nnd den groftcn A- tvrückten der Gieftcner Bevölkerung, die man MIN einmal an unser Ftihrtvcscn stellt, gerecht zu werden

Amtlicher Wetterbericht.

Q e s f c,t t (i dt c r Wetterdienst, © i c ft e WettcrauLsichtcn in Heüen am Camitag, den ö. Avril 1914; Vorwiegend heiter und trocken, Winde atw westlichen Richtungen.

Lstztc rract«richte».

U e b e r s a l l aut eine M issionsstation.

P i e >-1 l, Australien , 3 April. Eingeborene haben die M i s - ! i o n a», Dntsdale-Finite zerstört. Zwei Väter, sechs Laicn- brüder nnd eine Anzahl Mitglieder der Mission wurdcti g ei öt et.

Eitt Tabakmvltopol in Rtts;land.

Petersburg, 1. Avril. Aus An last des Gerüchts über die Einführung eines S t a ätS - Tab akm o tto po l s in Rustlaiid gibt das Finattzittitristerittm bekannt, dast die gegenwärtige Lage der gesamten Tabakindnstrie einer ge- Natten Prüfung unterzogen werde, welche voraussichtlickt Mitte 1017 abgeschlossen fein werde Erst dann, wenn die Ergebnisse dieser Prüfung vorliegen, werde über die Frage nnd damit über die Täbakabgaben endgültig beschlösset, werden. Sollte sich das Ministerintn tür das Tabaktnoitopol entscheiden, so würde dieses niehl vor dem 14. Januar 101. s eingeführt werden.

Amtlicher Teil. Bekanntmachung.

Bcir.; ztriegsmästige Ballonverfolgung.

Bei günstiger Witterung wird am Sonntag, den April o. Fs., eine »mit Atitotnobiltlnb Franksiirt a. M. und Franktnrter Verein tür Luitiabrt unter Mitwirkung des General- konintattdos des 18. Armeekorps veranstaltete triegsmäftigc Ballot, terfolg,,»g statlsinden. Etwa gegen 1 l llltr vormittag» werden die Automobil,' Frankturt verkatien. Die Kranwatzen werden durch Kliibwinipet gekennzeichnet, die ein spitzwinkelig ivciftcs Dreieck uiit - Zentimeter breiter roter Iluträiidernng darftellcn. Auf jeder Seite beiindet iich ein graues Wappen mit farbigen Buchstaben K. A.C. schwarz weist rvt.

Grofth. Ministerium des Fnnerit bat dnrck. Verfügt,»g vv,,i 2. April 1911 zu Rr <> 17S gemäft s 94 der Bitiidesraksverord »»»q von, 3. Februar 1910 i dcr Faituug vom' 91. Funi 1913 die Veranstaltung genehmigt.

Wir warnen hiermit das Publik,,,» vor etwaigen Äefahr.n und ersuchen die Srtsben»>l»'r, die KraiNvagen beim Pnstiercn nicht zu behindern.

Ten Graft b. Bürger »t eiftcrete n wird empwhlcn. auch ai ortsübliche Weife vor den etwaigen Gefahren durch die Auto­mobile zn warnen.

Gieften, den 3. April 1914.

GroftherzoglicheS Kreisamt Gieften.

I, B.: Welcher.

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Sonntag, 5. April, nachmittags nnd abends

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Amtlicher Teil.

Bekanntmachung.

Au die Grotzheridglichcn Bürgermeistereien der Landgemeinde» des Kreises.

Im Auftrag des Grotzhcrzogltchc» Mtntsterimii? des Innern werden Ihnen durch den Mtlleldetitichen Arbetisnachwetsverbant» 2 Plakate, die die Benutzung der ländliche» Arbeitsnachweise empfehlen, zum Aus­hang zugehen. Wir beauftragen Sie, dafür Sorge zu t>.,g>!,. dug die Plalakc ant 4. April an her­vorragender Stelle lAufteuieite eines öffentliche» Gebäudes, Plakatsäule oder Lasel) aiisgehängt mid erst nach Ostern entfernt werden.

Der Befolg ist nnS bis zuni 15. d. AUS. zu berichte».

Gieften, Len 2. April 1914.

GroühcrzoqiicheS KreiSaml Gieften. i)r. Ufinger.