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31m* Staftt «N- Co «6.

Gießen, l. April 1914.

Dir 'S.'fltil i«r Ortskvankenkasse.

Die ®üU( juc DttäfniBlentajfe, »eldic «eihui nflc Kreise »n- :'(« Vcvötkerung, Männer lind 7vvn«eit. in Bewegung lebte. IN ohne jede 3«nmfl m-rtmiirn, Da» Ergebnis wird lu-iitr nbenft in bott Geirhäiioräumen brr Mmir, uric ec- Boracidiritbfn Ul. unn dem Vorüano rrmittrit nnb sestgcstellt inribni. Der Wahlakt irlbH icnb in 3 iMhllofniru statt nnb zwar für dir Arbeitgesier^ N» Hotel SdAs, für die männlichen Atdeitaehmer im Len,', che« <irl,e».kell«r nnb für die meiWidKit Ardeitnehmn in brr alten Geiveebeiduile am -Asterweg. Die Wool begann vormittags UM 1l Ufir nub nahm ihre» »nunterbrvchenen Verlaus bis abends 8 »dr irö wurde» dann die avgegebene» Stimmen ber Zahl »ach icftge»ettt. »»o deren Richtigkeit mit der Avitinimimqsliste verglidien, bann bin. Wahl Protokoll voll tagen nnb bas Stimnienmaterial mit den rvaHIotten unter Siegel gelegt. .

Im Hotel Sams war hei Erössnung des Wahlakte.- eilt der­artiger Andrang, bah die Herren des Wablvoenaildes ihin kaum gerecht werben konnten. Mart hatte nur eine Woblline und bie Abfertigung de, Wähler dauerte daber ansänglich ,ehr lange. Häuiig ivar ber Wahlberieclnigte nicht in der Liste zu sinden .nannte er sich als Arbeitgeber durch ihn bei der Lrtskeankciikaüe ange- meldete Arbeiter auaweisen, so wurde er nadnraglidi in die ^lNe auigenomnicii und konnte wählen, Es kam aber audi mehrere Male der Fall vor. dost große Firmen Inhaber ihre Prokuristen i»r Ausübung des Wahlrechts statt des Chefs an die Urne entsandt hakten, die»verrichteter Dinge wieder sortacheu mußten, weil »ach s 11 Abs. I der Wahlordnung das Wahlrecht nur III Perlon ausgeübt werden kenn.

Bei der A r b e i t g e l> e r w a h l herechiiglcu jede auq,iangenen

10 oc> der Ortskaiie veriidierten ArbritneHmer^zur Abgabe einer Stimme, jedoch »»r bis zur HöchstzaHl von 30 Stimmen aui einen Arbeiiacber. Die Stadt Gießen war als Arbeitgeber der einzige, welcher XI Stimmen hätte abgrbcn können, dod, macht- die Stadt von ihrem Stiminrecld keinen Gebrauch. sie hat damit gezeigt, dag iic in der Palleten Streit sich nicht ein,tuschen wollte. Die höchste von einem Wahlberechtigten abgegebene Stimmenzabl, ii-nnlich 22, haben Bänningee abgegeben, dann iolgtc die Firma SchaMtaed! Mtt 21 Stimmen, der linke rne Um ei Weimar und de Brüblsdic Trrnkere, mit ie 14 Stimmen, die llnionbrauerei mit

11 Stimmen, üiewäblt haben 741 Art-itgeber, die zusammen 040 Sttmmrn abaegebe» haben. Bemerki-nswert ifi die Wahr nehmnng, dag die ttkitten Handwerker nicht zur Wahl kamen, wahrend die sogenannten Herrichaften. nn-tdic »nr ein Dienstmädchen bähe», die Mehrheit der Wähkeridrait der Ai heil gebet. die dos Stimmrecht ausgeühi habe», hildklen. Aber audi zahlreiche Frauen, die sich ein Mäddien haltrn, machien »on ihrem Wahlrecht als Arbeitgeber Gebraudi Aiederhott mußte der Wahl dorstand Tomen von der Urne zurückweü'en, die unar eine Piitzirrn zur Kaste anaemcldet. aber noch keinen Beitrag daiiir Ixzablt hatten. Manche der Zuriiekgelmelenen zog beleihig! ah, aber mit Humor setzte sich eine ältere Wählerin »her die ihr veinlichc An Weisung hinweg, indem iic dem Wahlvorsteher mit einem zier­lichen Knrrchen ciBärte: ,.Na dann das irächsieinai, wenn wir es beide noch erleben sotten". Die Zalkl der Wahlbercchttgten bctrua etwa rnnd 2500 Arbeitgeber

Sehr lebhaft gestattete sich das Bild der Wahl der Arbeit nehmer !m Fel enk ller. Hier waren 4500 Wihlbercchiigte w 1 -trat nach dem Anfangsbuchstabe» der Wob. getrennt l Urnen zur Bersiigniig standen. Eiegcn «litiag war der Zudtang zur Klabl sehr stark, aber die Adserilgnna konnte dod, besriebigend be werkstelligt Werve». Gegen >/,!'- Uhr abends eudteil die Wähler aber, n«m möane satt sagen, kolouneuwäßig an. Das Wahllokal erwies sich »fei zu Nein für die Mail,' der Klrbeüm hmer. die zur Abstnnv.uiig sräi eiliges ariden hgtleu und sAlte teilweise den Bürgersteig Var dem Lok-tt. Die Wähler zeigten 'ich hier in dem WeAlgesdiäft geübt. Gezählt wurde» heim Walst-chlntz 2255 ah gegebene Stimmen

An, intereisonieilen war bae Wahthilb am Astcrlvcg, wo die Damen das Wort -ährten. 8s Inind-lte >id> um 2f>00 wahlbered! liare blrveitncbnicrimirn, von benea bis zum Sdstnß t257 Mit glicber der Kaste ihre Stimme ahgabru. Hier vor bem Wabttokai lobte der heftigste Kamvi um den Sieg der blauen Liste, wie mau den Vorschlag Ar. I bezeichnetk. ober bie roie Liste Ar 2 Sfnrj nach 12 Uhr trat eine Hodii'tnt ber Wählerinnen am Walnlola! ein: es waren bie -Arbeiterinnen aus den Zigarreuiahrikeii, welche aber mit Geduld abivartete», bis mau sie au de» beide» zur Verfügung stchcuSe» Urnen abgeiertigt harke, daun ebbte das Wablgkfdiäit bis gegen 1 Uhr ab. um von neuem zu beginnen, als die Ber fäuferinnen und Hausbedienstrten zur Wahl kamen. Bor dem Lokal und im Hoi der Gewerbeschule war ein richtige, Frauen kongreß. Im Wahllokal selbst laste» Männlein und Wciblkin a!S Wahläeamie cinträduia beicintrnber. Die Wählerinnen stellten sich dnrchsdnlittiidi Nod> red l tavviidl an Jede matzte beiondei.. in struicrt werden. Hatz 7er Vahlnmschla» nidrt zugeklebt werden dürie Die Anhänger ber rpte» Liste kieste» ror dem Wahllokal ein buntes Acklamevlalat au» und ab tragen, aut dem ein .stammer

und schön iindeii. was seinen Anlorberungen beimAkademischen Gesannvercin" viellcidit nicht genügen würbe.

Idi mochte wobt, dasi bas Publikum dazu erzogen wäre, seine 2>,aststähe 'elbst zu wählen. Der stritikcr aber kann nidit vor jede seiner Auslaifunaen ein Bferkzcidien fetzen, an dem man erkcimen würde, welchen Maststab ,'r feinen Ansifihrnngen zngrnnde gelegt hat. Cr nmi: damit rechne», hast, wenn überhanvt icman» ein Pnblikum zu erziehe» vermag, nur er felbst dieser Erzieher lei» kann Fühlt er sich als solcher, io must und wird er sich audi der Verantwortung bewnstt sein, die er zu tragen hat, und er must und wird jedes Wort iich breiiyal überlegen, ehe cr's deui Pavier nnb dann der Preise auverrrau:. Das Publikum aber, wenn anders es riduig belehrt ist, wird ihm Gerechtigkeit widerfahren lasten! Nit weder keine oder frkimntige stritik.

Der vorstebenbe Anfiatz. de» uns Herr Geheimrai strüger ai eigener Initiative einqefandt bat. en-nebt uns der Aufgabe, di Dbenza iclbn anzuschneideiz, Aach oer Meinung einzelner Ivll uämli nui'er Musikkritiker die Ostistipiele der Darmstödker Sver in id>.i kritif'.erl haben, woiaist wir vielleid'i nodi einmal zurnrkkomini werben. Wir ireuen uns, dast Herr Geheimra! st rüget. der als Ariiiker wie audi als früherer 1. Borfitzender des Son zonverei, ei» gutes Urteil über diese Dinge habe» mutz, aanz den Sianbvun vertreten hat, an bem audi wir iestbaltc» müfsen. Wir glaub, »ich,, hast im? jemand mit Reck,! den Bgnvur, machen lönzn wir hatten eine billige, unböflichc oder nniachliche ttritik bic-her nnserrm Blatte gedulden offene, ehrlidw Meinungsäusteruiig, i> aber die sollte nun gelten lassen, solange sie vo-i Sachknndc g kragen ist, and, wenn sie, wie in dem vorilehenbeu Anfsan an geführt worden ist, nicmats eine mit motiicmalischer llnumstöstlii k-it gilkige Feststellung sein koim Nur giguhon wir aus de» Au führungk» des Herrn GeHeimraks ikrüger den Beweis enttichm tt> können, dast der Wog, den er in Bezug auf die Darmstädt Gamvieie unter gewissen Borausfetzuiige» vorsdilägt, nidit gan har fit. Wollten wir in diesen Folien wirklich davon absebrn, d, Red,! ber üririk z,l üben, io wurden ja di" Darmstädier Gäste liNgünitigein Lichte heim Publiklim dästchen,ämlidi als Len die eine ireimüiige xriiik iurchien und sidz mit ihr nicht mit b zu emvielstenbeu Getasteuheii ahiiubeu walten. Austcrbem biiri einer Zeuung. die im Dienste des Publikums steht und dessen B duriniiien zu wlaeu Hai,iw ohne w.-itcres ihre Rcdste vcrtüi werbe» Wir haben bas Recht und die Pflicht, öfientlidie Bera Naltiingen önenttich zu beivrechen Aur in einem Falle könnt wir ge t.gt werben, non ioldren Beivredningen abzuselie wenn nämlich b,e ttzaitiviclc unter AnSichlI, st ber De i c * Vdi f c i t veranstaliet würben, so bast sie nicht iedcrmai zuganglitt» warrn. Wir glanhen taum, da« bas Darmstäbter Over verional bas Dbium oui sich nehmen wirb, eine freimütige ztri »ich. chcmowoh! vertragen zu könne», wie bie Gäste, die der Ko zertverein nach Giesten bringt. Die Tarmfoäbter wurden ,a n Herr ^riigri mit vollem Rechte auSstihrse.den List abiaqen. a dem »e litten: denn mit dem freien, sachlich lwarsiiibeiei, iteht und lall, die Sache selbst."

kätzdieu und ei» Diener in Livree abgebildei waren. Gegen 6 Uhr abends war der Fraiieiitrnbel tut Äfterweg io gewaltig, datz die umliegenden Wirke mit Neid gut den i» dieser Siraste jelleii'-ii Biesenverkehr bliclien, der leider für sie nidits einbradite. Wir hörte» mit Seufzer eine zesche ?terkä»feriii au - der Wilmvouirarv erklären:Ach sdrade, dast nicht alle Tage Wahl ist, cs ist dodi >n schön, wenn man mal spazieren gehen kann."

** TageskaleuLcr für Mittwoch, de» 1 . ÜUtil: S t ab ! thfnler: .Die Frau beS RominnnbeuvS." Anfang > Ubr ^

T r i n k c r - F ii r j o r ge sl c l l e liir Stadt »nd Landkreis Giesten Kietzen Astcriveg 9, Sprechstunde jede» Tonncrslag abend e> bis Vi, Uhr.

L. U. L a ii d c s uu ivc r i i k ii t. Prof. Tr. 2 rii w « 11 st, bec Orientalist linse rer Landcsunivcrsitlit, hak einen rnnf an die Universität Königsberg erhalten und angcnoiiime». Er wird dem Rus nach zu diesem Sommersemeitcr ,)olge leisten.

" Sin iifuei Leiter der T ewcrl>e bank. Heute morgen um !> llhr wurde in den Räninen der Gewcrbebank der neue leitende Dieeltor, Herr Rechtsanwalt Arnold, jiir den verstorbenen Direktor Loos feierlich in sein Ami cin- geftihri. Der Vorsitzende des A>issicht8rateS, Herr Louis Petri II., begrüßte den »ene» Direktor in längerer Rede. Nachdem auch der Direktor Willi Möescr und der l. Buch­halter Otto Keßler aesorochen hatten, ergnss Herr AsechtS- anwalt Arnold das Wort z» ichlichten. ergreifenden Ans- siidruiigen, in denen er ans seinen alten Berns hinivieS und mit frohe» Hoffiinnge» seine neue Tätigkeit begrüßte.

** N nie bc rg in ii n n i s che N n te r n >' hin » » ge n in, Vogels borg. Als jüngst in einer Beriammliing des Burgervcreins Gießen Architekt Kockerbect in interessanter Wcisc ans eine zuiiehmende industrielle Entnucklung im Bogelsberg hinwies, gcbachle er auch der noch unerschlosse- nen gewnliigen Snl.zlaqcr, die i» unserer Provinz ervssiiet »nd nutzbar geniachr iverde» könnten. Der Bogelsoerg ist nicht nur rrietz- an Basalt, sondern and» an Steinsalz. Wie inan uns beule n-itteilt, sind neuerdings, etwa zwei .Kilv Meter westlich von e i st 2! i dda , erfolgreiche Bohrungen vargcnomme» lvorden, die zwar nicht, wie man zuerst ge­dacht hatte, eine neue Quelle ans Tageslicht gebracht, aber dennoch die kühnsten Hossnuiigen Übertrossen haben, indem inan nämlich auf ein J t c i n s a l zl a g e r v v it u n g e a b n - t e r A n S d e l, » ii g gestoßen ist. Tas gelblich gefärbte Salz ist, obgleich es, in den Mranmjchichten Beiniengnugen von Mergel und Gips hat, in siristallsorm ieitgestellt worden, und i-ei weiterem Abbau stieß man ans große zusammen hängende Masse» völlig reinen Salzes. Unter Beteilig»»^ der Grnndl esiper, denen das Gelände gehört, ist ein b e r g in ä n n i s ch e s A l> b an -Unternehmen großen Stiles geplant, an dessen Spitze ein bekannter Großindu- stricller stebt. .»leine Förderungen haben lwnte schon mehrere Daggonladniigen hervvrgebracht, nnb ein Vorzug des Unter nelimcns ist es, das, da-.- Salz in geringer Tiese sicii vorsand. Gestern bat sich nun eine Ileberrnichung ergeben, die eine weitere Perspektive glniklichster Industrialisierung und Spiittijierung eröffnet und bereits heute die f»e-

tvähr i-ietel, daß ei» neuer Reichtum und ma-

tericlics tsedeihen in unsere Provinz ihren Ci»--

zng halten werden. Man liat nämlich in einem besöudereie Stollen bedeutende mineralogische Lagerungen von Pses rer entdeckt, so daß Hier nur durch einen ivniiderbaren Z» sali die beiden populärsten Gewürze in sriedvollcr Eintracht vielleicht Jahrtausende laug nebeneinander gelagert waren. Es war bisher von der Wissenschaft wohl vermutet, aber nie recht nachgcwiesen worden, daß der Psesser nicht nur als botanische Substanz, als tropische Stranchsriicht, sondern auch als mineralogisches Faktum in gepulverten, zusanimeii- ltängeiiden Mengen sich vorsiude. Die vberheisischc Fund­stätte zeigt nun die bergniäuiiisch glücklichste Gliederung, und iveiiu eS auch bei dem Reiz, den der Psesjeritauo niiu einmal aus die Riechvrgane ausübt, sür die Bergarbeiter nicht leicht sein wird, unter T>rge zu arbeiten, so wird de! sieter Lust- zusuhr and den nötigen Vorsichtsmaßregeln der Ausbentung dieser natürlichen Schätze unseres Landes kaum ein ueiinens» wcrtks Hindernis sich eutgegeustelleii. Tie Landesbehörde hat bereits osiizielle Besichtzigunge» vorgeiiommen, und hcnte nachmittag lvcrden zwei Waggonladungen von Proben >im .">.07Iich- auf Bahnhof Gießen eintressen. Hier findet l ine Umladung statt, wonach die Sendung in die nahe liegen­den Räunie der Gewerbeansstellung laste Klinik> gebracht wird. Es soll nämlich dort int Kreise der Aii'sstelluiigsleitimg und zahlreicher Fnteressente» von nab und fern eine 2lb iiahmevrüsung erjolgen, eine linterinchung ans die Kon­sistenz des Steinsalzes. Uni die Propaganda für die am Ili.Mai zu erössneiide A.iisstelinng wirksam zu fördern, lver- dcn kleinere Mengen der beiden l-iewürze, soweit die vor­gesehene Menge reickil, an Interessenten, haussraiien und Koloiiiallvarenhäiidler gratis abgegeben. In einem der Irren Räume der allen Klinik wird ftir die ganze Dauer der Ausstellung ein Bestand der neuen Funde i» der Form einer zierlichen Salzgrolte zur allgeineinen Besichlignng vor gezeigt. Es sind weitere Forschungen im Ganges um nach zuweisen, wie weil und tief diese Salz und Psefter Forma lioncn im oberbessischen Erdreich begründet ist.

" Eine ich wimiiiende Insel. Die belannte Vogel- insel ans der Baden bürg bei Gießen, ein Ruheplatz der norbische» zftigvögel, hat sich infolge der gewaltigen Regen­güsse in diesen, Frühjahre i» Bewegung gesetzt. Die starken Iasserinassen der Lahn treiben die ganze Insel langsam üromabiväilr. ES inuß deshalb damit gerechnet werde», daß iie hclite »nt dem Lahmvehr bei der Binlschcn Mühle z. sammenslößt, »nd, », einen Wehrbrnch zu verhüten, ist ein Zng Pioniere beordert worden, der um 12 Uhr eintressen n»d den schwinnnenbc» Inselkoloß mit Dnnamit sprengen soll. Von der Lahnbrücke an? kann man da? interessante Tchansoicl gnt beobachten.

" B-eaen Schlntz bec Smetzelt tan» bn8

"'«« -->,alp.el von Karl Ado« Al , .W ^ am uachilen itndmiittna acaeben mprhni qr.,..

onntna uniiimiitoii qeqeben iverden. Diese Dl s'eUt.na ndel lei kleinen Ereilen 'tannd Gutscheine (vultigkeit.

haben

Landkreis ('»iicsjcn.

-- G r v tz e . P l e ck. 1 . 2,peil Bah»sl«i,!d>atzner Bolk van lner keierl heul« lem 2 b jährig es T ie It j v > l ä . 1 ».- me-cm Unlau wurden ihm von jeme» itarveitern viele "In erkeimmige» zitteil.

Kreis Alssel».

W- i ii d l> a ii s e n , >l. März. Ter Konsum- und K > e d > l v e r e i n erzielte einen Reingewinn von 1710 Mt' de, ernenr G.eschästsnmsatz von 107 000 Mk und einer Mit­gliederzahl von 280.

Kreis Schotten.

Kreistag des Kreises Schotte».

, Schotten, 2ft. März

Rattmusmal »and gestern unter dem Vorsitz hee- Groß,, Kretvrat« rr. Mcrck^die d,cS,äH,--.ge ordentlidie Sitzuna de«

Krcrötags des Krcnes odiotfcn statt.

Der Vorsitzende wie» ciiileilenb barauk hi», bar. mi

erstenmal Gelegenheit bade, mit de» Llbgeorbnete. -r'

in gemeinianier Täliakeit zuianimenzvarbetten. Er nt

mühen, »nt allen Kräfte» die Intereiien des Krci .!, mrde-n! und hoike, daß die gemeinsame Arbeit zum Wol .r-

Schotte» gereichen werde. Er gedachte Hiernach ,.it -i -iiven. Werten des verstorbenen Krei aiisidmnmitgliedS, \ . tont richterS Ritzpel. Hiernach ivnrdc in die Ta-uAvebm eingetretcni ,

l P r ti s i, g und Bes di ( n ß s a ssu nq ü 1 er o \ -

tigkcit der ErgänzungS mahlen zu »l Sttiei o g ; den int Herbst ». IS. vorgcnvmmencn Ergänzung wähl - > i. den wieder hezw. neu gewählt. Durch d Le voll uiächtigteii der Ge m e i »de» o r st ä ud e: ötfrgi-rmr>nc,

Rispel, Gelder»! Johannes Konrad Lenz. Ober-Schmn l«a. "hi, gcimeiKer Rühl, KöddingenI Bürgermeister Sdn d> . mauiishain, Bürgermeister Ritter, Laubach und Karl >. eie enscru. D u r d> Die '*0 H ü dl st i> e si e u k r t e, ammertz rrktor Pirnbauiu, Laubach: Sauitätsrat Tr. B La-L.-I,!- und Forstmeister Klingel böser, ktzeder». Tie Wahlen w- dm <vi, Antrag des Krcisausschuise« sür gütig erklärt.

2. Neuwahl der Mitglieder der S t e u e ! v e - a n l a g u n g v ko mm i s s i o n s ü r die E i n k o in v .-g.lt- > e, p i l i ch t i g e n der ersten Abteilung für - > 'auf 10 15 17. (i* wurden auf Vorichlag gewähl- F- den

F iNaN z a »I t s b'e i i r k Schotten: als Mitt wann Georg Rockenier, SdioNeu: i'ievrg Konrad ernmnii 1 Schotten: BÜrgetmeistcr Viehs, Raiurvd: Mb . Srftl Vsannsticl, Ulrichstein: als Eriatzmitgliever: Km an»

Böhl. Sdwttcii und Metzgermeister und Gastwirt >. Behrman». Ulrichstein. Für de» F i n a n z a m t » b c z i r k H :: gen: .- 1 - Mitglikder: Hermann Kratz, Lanbach und als Ersatz!-- - :

gcrinesster Ritter. Lanbach. Für'den Finanzo -..ctii

Nidda: als Mitglieder: Beigeordneter Vonalt, gen ind

Lehrer Keller, Ober Seemen. Als Eri'ahmitglieb abiikaM I Moniaiia, Dher-Sdmntteii.

}. Rechnung der Kr c i s kaiie und V c r w a t t u n -i bericht des K r c l s a u i j d> u i j e e für das tz- ilnum j a hr 1012. Rach einigen erläuternde» Benierkuvaci, o . Vor 'sipcnben lmirbe die Rechmmg vorbebälllich ber Prü . . dl ! . Dhrrrechniiilgskammcr genehmigt. Die Rcchming ' ieß, ab: Einnahme mit 2:11.819,42 Mt., und in Ausgabe v 2l0! 1-1,10 Mark, io daß ein Kästenvorrai von 24 705,32 Mk -cthlicb

f Voranschlag der Kreiskasse sür ,gS R c ä- - n u ii g « , g Ii r 10 14. Nach einem aligemciiien I .--erblick -er hie Filiaiizloae des Kreises Irng der Vorsitzende de-! Borvnsnüvg im einzelnen vor. Pei Rubrik 21) , Fonds für H, -------- --ig

KreistagSabgcordiicter T> Vogel Laubadi. oh an de Ra,t> ridii im Sdiolieiier Kreishtatt, der Stadtvorstand vo» -öio-itt- hahe besdiloifeii. die Errichtung eines Kreis-Kranke-ibaines brr Kreisverwaltimg in Anregung zu bringen, r-was Wahree- kei. Der Vorsitzende erwiderte hieraus, daß dir ff - . i-nli >

mit dieser Frage bis letzt nid» eingehender beiaizt -»-- n die Möglichkeit, das: in dieser Frage Stellung qkNvmineii wr: müsse, liege aber vor. Sie könne nidn allein von ia »tarnt G-- sichtspunkien aus behandelt werde», sondern cs ihm , n auch bv iiuanziellcn Wirkungen eines wichen llntornehmc nt eiKgeheitt- gcvrüfk werden. Der Frage werde daher erst näher gctr.i-i werden, wenn alle Uitterlagcn sür eine Stellungnahme der Kr 's Verwaltung gcschgsscn seien. Der Peidiluü des Sch ttene-, Si -e: Vorstands habe den Charakter einer Enti«bliestu»g. - > sidneca mau in Bezug aui die Krankenvilege nicht uiitäli tc-vrien sei ii. a. bei der Provinz die Besdiassniig eines Ktiinkeno - mobile- angeregt worben. Es scheine bei dieser hier- ch ave. f-;. Neigung zu hestchc». Abgcordiietri K r o m m - Sa-ottc» bemerl, dazu, der Stadivorstandsbesdilus; hätte nur den Zn uk geliavt. - Frage der Errichtung eines Krciskrankeiihaust-5 !-I '.fuv. :.- bringen, zu mal audi die Stadt Schotte» zu CrifiT ü-'-tir he - sei. Bei Rubrik i>:Feld- und P o i i »e i ft \ n j giiteile" brachte Abgeordneter Fischer, Hof- Im-rnl,.'.- n Polizeiverordnung betreffend den Sanitz der .'ic>t'n utz Svrache Er wi'iiifchi, dar auch nodi der Monat-'r.iii - Beschneide» der Hecken srciqeacben werde, Sa vor M trz beiter ;» haben seien. Dem Bogelslvutz werde dies -m V I l> nicht sdiaden. Abgeordneter Bauer, F reicnscen schloß: de,- Wunsch de-- Abgeordneten Fischer am Der Borsrende h". hierzu, oaß der Erlas; oder die Abänderung von Pv>! ' niüigeii nickt zur Fnftändigkeit des Kreistags gehören. " -

Rubrik 7:Tagegelder. Reisekosten u i- e 7 I,

reu" frag! Abgeordneter Ritter. Lanbach an. ob e- reifen sei, daß die Gebühren sür die Revision von Rechnnugin nur,' die ivrosch. Lbcrrcchitiiiigskamuier wegiatten würden. De, Bor sitzende erwidert darauf, daß darüber bis setzt nur in dr- .ln--.,, Kammer Verhandlungen stgltgesnuden hätten, ein '.feiet »her di Aufhebung der Gebühr aber nodi nicht zustande g-kom-.-'i.

V e i Rubrik 10K r e i s st r a ß c u u n t r b »11 u n g- wiinscht der Aba. Dr. Vogel-Lanbach dringend du der Dristvird-iabrt Lanbach und der Abg. Pfannsiie, ,' -

die Walzung der Lhmstraße. Der Vorsitzende erwider: . d- -Er süttiing beider Wünsche sei erst möglich, wenn die dei zefti m via» mäßigen Walzarbeitcn aiisgestihrt seien. 2lbg. B i r >- !> a u --- ragt und) dem Stand der Peibandlniigen wcacn .Herstrll-Iiig der Kre- straße int Gebiet der Fl iedrichshüttc. Der Porsitz- - Ser es seien mich weitere Verbandlungeil mit der Gemeind, l,-...,eer' bürg ersorderlidi. Der Kreisansidniß hätte inzwischen e: a Buiift dahin sestgelegt, daß den »orgebrachtcn Mün> den «ng.-.-z-.i gekommen Iverde» solle. Abg. Dr Vogel-Laube,! oruai.- durdi die Schärfe der Kurve der Abzweigung der Kre--.-fn-.f- »ack Groß-Eichen gcsdiatfeuc Erschwerung des Fuhrwerks,-er!-!:- -vi Langholz zur Sprache. Vaur-n Plitt bemerkt b,ni\ dc-; e-m- Beseitigung des mitgeieiiteu Mangels sich wohl ÜI> e

Straßenunterhaltuiigsvoraiischlags eruiöglichru Igss-n , - ' Vorsitzende tagte weitere Prüfung der Angelegenheit -

Rubrik 11:Straßen» e u baute n'5 Di, > oi!ie. Projekte: Vau eine r Krci s st r a ß c von 0-: » - l> - ! t e n ii a ch H i r z e u b a i u ii u d v o n U 1 i n n a ch II n t -. - 5 ch mit­

ten. wurden genehmigt.

Z >i R It b r i k 12. ,,K r e > s u n t e r st ü tz u » ü e » ' iv - 7-,. ine 2l b ge o rdn t t e n D r. B o g c t - L a u b a di ii: ii u-i ;-i

Schotten. Ersterer wünscht Material zur Prüfung ' %a,r des Veiiragsve, hättnines der einzelnrii Kreise zui ,' - ProvinriolHedieiiaiislall Die Gebühren für Ailssührnng i-,- De- inseklioneil bittet er möglichst niedrig zu halten. dr-»n »«.<! c» Tcbeil vor den DeSinsellioiiskosteit onstrikeiidc Krank!' - eil drückt würden. Der Vorsitzende erwiderte, d.,-. di:»,:- Verwaltung mir die Gestaltung des Beitragsvcrh-'ilt.'ili : Pro-

vinziatiiechenanitatt k-äuru Einsluß habe und daß de -.> ich ' - 01 !->ihre» für DeSiiiteljtnieii ein Tarif besiehe. Bei -ÜM-. am Erlaß von Desinse-Anslostrn werde weitgehendst - - -; i. e: i g- i'ibt. 3 ii r Frage bei- Vertilg ii ii g s chädl - - - - - - g -1

n»e Tiere sprach A h g e o r d n e t e i F o r si m e i st . r -' , i n a , 1

böser -Krderü. Das Abschieste» der Kräbe» ha-- -u-nig Werl, er einpiehle das Legen von ttziil lind bitte die 2lm- !, !, r >: Pertilgiiiigsweistizn niväge» Die Vertilgung der F o-- > : -

audi nidn richtig gebandbabi, iie müsse gemarkung-. . ioGe- B e i R lt b r i k 2 7:P e i t r ä g e zu gerne - -- ii : I - e n

Anstalten »nd Vereinen" wurde nodi ein - ei :u-

Aliee-Frauenvereiil von 30 Mk. eingestellt. Ab -

Birnbaum Lanbach bat um die Bewilligung -o» ' - ie - iiim Konzert und Vortrags Verein Laubadi und Stistnng Iugend-Sport-Spielvlatz Lanbach" Ter Vorsitzen -mit tu ,-b diese Wünsche für das nädistsolaende Redinnngsja - " -a. -:

gezogen werde».

F n Rn b r i k 7 de SV o ra n sd>l a gs:T -t r e- Reiiekoüeu und Gebühr e n batte der K re - e-i.e

Erböbuna der Gebühren sür die Tätiakcil des G> -.'oa-,

inivekiors und zu diesem Iweck eine -Abänderung d -

betrestend die Erhebung der Gebühren im Bauweie. ovmrü den, Kirchen und öneulljcheu Sliltunge» und der !--g--

bühreu beantragt. Der Abgeordnete Birnbaiim 2 - n .'a-5 brachte einige Bedenke» hiergegen ror und beanire... -ü, Weisung a» Heu Kreisausschuß zur Einbringung ei- - i>>ebührrntarifs. Der Antrgg des Kreisausschnssts n , d- -wom