Ausgabe 
19.3.1914
 
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Kreisamt Gießen batte von dieser Bestimmung Gebrauch ge­macht. Auch der Provinzialausjchutz stellte sich auf den glei­chen Standpunkt, indem er die Klage abwics.

8. Gesuch des Steinmedmeistcrs §>.Damm zu Fricdbcrg um Erlaubnis zum Betrieb einer Schau kwirt schalt. Die Stadtverordnetenver- sammlung von Friedberg hatte sich für das Gesuch, der Bür­germeister aber dagegen ausgesprochen, weil ein Bedürsnis nach seiner Ansicht nicht besteht. Das Kreisamt Fricdbcrg trug deshalb Bedenken, die nachgesuchte Erlaubnis zu er­teilen und legte die Akten dem ProvinzialauSschuß zur Ent­scheidung vor. Dieser lehnte das Gesuch mangels Nachweises eines Bedürfnisses ab.

Au» StaSt und Land.

Gießen. 1». März 1914.

"Die neuen Doktoren d er La ndeSuniverfität. 3»! Regierungsblatt werde» die Pro,Nationen an der LandeS- univeristät im Jahre 1913 veröffentlicht. Doktoren der Rechts­wissenschaft: Se. Exz. Wirkt. Gcheimrot Freiherr Hegt

zu Herrnsheim ans WorniS, honoris cau<a; Wilhelm Runkel anS Partenheim: Doktoren der Medizin: Friß Lcichtwciß anS Worms; Walter Wirth aus Wörrnadt; Eduard Wolf auS Gernsheim; Doktoren der Plnlosophie: Heinrich Hahn auS Worn,S; Jakob Bläh aus Gimbsheim; Karl Storck aus Alzey; Gustav Baader ouS Alzey. Zum 50jährigen Doktorjubiläum wurde das Diplom erneuert: de». Geh. Iustizrat Or. zur. Karl Wilhelm Schüler in Tariu- stadt, dein Geh. SanitätSrat Or med. Georg Vierling in Mainz, dem Professor Oberlehrer i. P. Or. phil. Heinrich Ludwig Schösser in Darnistadt, den, Direktor der Laud- wirtfchastSschule Or. phil. Ferdinand Wilbrand in Hildes­hein,, den, Professor Oberlehrer a. D. Or. phil. Theodor Wim men au er m Giene».

** Panorama. Man schreibt uns: Das neu verbesserte Original-Welt-Panorama, Astcrweg 16, ladet zu einer Reise durch Süditalien (das Erdbeben in Messina sein. Die Reichhaltigkeit der Bilderserien ist vorzüglich. Es ist kein Wunder, das; sich diese Pa­noramen immer mehr ausbrciten und das Interesse besonders der packecideu vtaslischcn Naturausnahmen, Tarsletlung aller Länder und Städte der Welt, die dem Reiseverkehr Ziel und Anregung geben

** Eine Frau al s deutscher Kultnrvionier in Afrika. In der B a d - N a u h c i m e r Abteilung der Deut­schen Kolonialgesell schalt sprach Frau Margarethe von Elkcnbrcchcr vor mehr als 500 Zuhörern, darunter besonders viele Frauen, über S ü d w e st. Tie Frau, eine schlanke und zier­liche Erscheinung mit seinen und klugen Zügen, berichtete schlicht und ohne jede Prätention, wieviel Schwftres sic drüben erduldete und dock wird sie schon in nächster Zeit wieder zurückkchren nach dem seltsamen Lande, das sie liebgcwonnen hat. Die Schlichtheit, das Ungekünstelte und dabei die Gewandtheit der Darstellung waren es. die neben der Fülle des inhaltschweren Stosscs so unwiderstehlich die Auimerksamtcit scssclten und einen starken nachhaltigen Ein­druck des Bortrags bewirkten. Neuvermäklr solgte Frau v. Eckcn- brcchcr ihrem Gatten im Jahre 1902 nach Tcutsch-Südwestasrika. Das junge Paar ließ sich 70 Kilometer von der Station Omaruru entsernl in Lkombohc nieder, einem Olt. den die Regierung den Bergdamaras als Reservat cingeränmt hatte. Hier erbauten sich die mutigen Küllurvioiiicre ein Haus aus Luftziegeln und legten eine Farn, an. Viehzucht und Garte,rbau brachten überraschend günstige Ergebnisse Tie Jagd lieserte bei dem grasten Wildbestand reiche Beute, und so fehlte der Familie, die sich bei den Einge­borenen bald in Reivekr zu setzen wustle, nichts zur Zufriedenheit. Der Aus st and der Hereros machte aber dem Idyll bald ein Ende. Es gelang den Hereros, auch die Tamara zum Auffland zu bewegen, und so schwebten die Meisten wochenlang iu LebcuS- «esabr. bis sic nach dem Entsatz von Omarurn durch Hruvtman» Franke glücklich gerettet wurde. Es criüllt mit Staunen und Be­wunderung, was Frau v. Eckenbrecher, die im Augenblick der gröstten Gcsabr mit ibrem steinen Kinde zeitweise allein aus der Farm war »nd sich dann an der Verteidigung van Okombohe als Heldin tapfer beteiligt hat, durch ihre Willensstärke leisten konnte, dabei fest ent­schlossen, lieber mit ihrem Kinde den freiwilligen Tod zu suchen, als lebend in die Hände der menschlichen Bestien zu satten. In­teressant waren die Mitteilungen, die die Rcdncrin über Land und Leute in die Schilderung ihrer Erlebnisse eingestrcut batte. So spielt sich z. B. aut sehr vrinrinvc Weise der Viehhandcl mit den Hereros ab, denen jedes Zablenveiständnts abaeht, die sich aber durch Äujzähten von Stcinchen, die die Anzahl der zu zahlenden Mark darstellen, zu Helsen wissen Beschwerlich sind auch die Reisen zu den Nachbarn, die oft zwei bis vierzehn Tagereisen auseinander wohnen. Die Reise wird mit Oclffenwagen geniacht, die bei den schlechten Wegen aber nur vier Kilomeicr stündlich schäften. Kühe und Ziegen zur Milcküpendnng. auch Hühner zum Schlachten müssen aut diesen Reisen mitgcführt werden. ßlut besonderen Wunsch der hiesigen Kolonialabtcilung sprach die Rednerin zu», Schlust ihrer durch Lichtbilder erläuterten Aussübrungen noch eingeh-nd über die ErwerbSmöglrchkcitcn der deut­schen Frauen in Sübw st. wonach Lehrerinnen und Erzirhe- rinnen, Putzmacherinnen, Näherinnen, Schreiberinnen und Di nst- pcrsoual jeder Art drüben gute Aussichten haben und auch ver­hältnismäßig gute Bezahlung finden. Ein gut Teil der Zukunft Südwests lieg, in den Händen der deutschen Frau, die deshalb immer wehr sür die koloniale Sache gewonnen werden must.

»»Aus dcmVogclsberg. Tie rückkehrensen Kraniche sind diesmal nicht unmittelbare Boten des Frühlings gewesen. Im Gegenteil, ihrem Rückstrich ist ein Rückfall des Winters auf dem Füste Gefolgt. Schnecsckxiuer. weift bereiste Dächer. Sturm »nd ivolkenbruchartigcr Regen sind diesmal die meteorologischen Attribute des Frühltugewetters. Wenige Tage trennen UNS noch von dem kalendarischen Anfang des Frühlings. Dazu paßt ein solches ..Lenzwetter" schlecht. Märzveilchen gibt es diesmal bei uns nicht. Schneeglöckchen und Haselnuslämmchcn haben trotz des Wetters bald ausgeblüht und die Wiesen begftmen zu grünen. Korn, Klee und Winterravs sind vortrefflich durch den Winter gekommen. Nur hat an einzelnen Stellen der Mäuscsrast Scha­den angcrichtet.

** Grundftücksverkehr. Grundstücke zu A l s s c l d , die aus den Namen des Lorenz Weitzel. Anna Barbara Weitzel geb. Schröder, Marie Weitzel. Johannes Karl Weitzel in Alsseld einge­tragen waren, sollen Dienstag, den 5. Mai 1914, vormittags 10 Uhr, im Anrtsgericht Alsseld versteigert werden.

»' Konkurse iu Hessen. In dem Konkursvertahren über das Vermögen des Valent » Fuchs I. in Psunqfladt ist Teriul» bestlmuit aus Samstag, 4. April 1914, vormittags 9Uhr, Zftmner 114, in, Amtsgericht TariNstadt II In den, Konkurs- rerlgi reu über das Vermögen der Trödlers» Maria Jäger i» Ö s i t ii b o di a. M. ist die dem Verwalter zu gewährende Ver­güt,»,g aut 500 Mk., seine Auslagen aus >7 Mk. 20 P!g. testgeietft. - In de», Konknrsverkahre,'. über dag Vermögen des Landwirts und Svarkastenrerbneis Phclivv Maul V. vo» Ernstlichen ist Schlußtermin ans 'Mittwoch, 15. Avril 1914,ochmittags 30, Uhr. vor dem Graph. Amtsgericht Reinheim bestimmt. Das Konkurs- versabren über das Vermögen des August Wagner zu Grast- Karben ist eingestellt.

Hessen-Nassau.

X Altenkirchen (Westerwald), 18. März. Ter Direktor der Bergbau- und Hütten-A.-G. F r i e d r i ch s h ü k t c, Kom­merzienrat Ferdinand Schneider zu Herdorf. hat aus An­last seiner silbernen Hochzeit 15 000 Mark g e st i > t c t, deren Zinsen zu Zwecken des Zwcigvereins voni Roten Kreuz sür den Kreis Attenkirchen Berwendungzchindcn sollen. Austerdem bedacht: er die llntcrstntzunzskafte des Mt i c g c c v e r c i n s Herdorf mit 5000 Mark und stiftete den gleichen Betrag zum Ausbau des evangelischen Gemeindehauses.

_ = Frankfurt. 19. Mär: Di- Palmcngarten-

Gesellichast Ickw.tct uns: Lpäter als sonst emmltct sih in diesem Jahre dkl Nor der Areilandpslanzen, nur die Crocus erichlicsten ihre Kelche dem Sonnenlichte und einige Sträucher. wie die Kornelkirsche, dre Zaubern»« und der Seidelbast erfreuen durch ihre Blumen. Umsomehr ergötzt man sich mi den Darbietungen in den Gciväck-Shäuscrn, und die Blütcngaleric des Palmen garlens ist letzt ein Blumengarten, wie man ihn sich nicht schöner wünschen kann. Alle die lieblichen Gehölzblüten lann man dort sehen, hübsche gefüllte Kirschen, Forsythien in dem gesättigten Gelb, Prunus Mit den zierlichen rosafaroenen Röschen, Lchnrebälle, Mandeln und dann herrlich duftenden F ieder. Auch die Blumenzwiebeln nehmen einen breiten Raum ein, Hortensien. Primeln ctc. vervollständigen die reiche Ansstatiung der Blüten- gänge. in denen die Azalien mit ihrem Flor beginnen. Tic Dlü- tenfüllc, die sich hier, in yvangtoier »nd doch künsfterischrr Weise vereinigt, dem Auge bietet, ist wohl da;n angetan, einen Be­arist von all der Mühe und Sorgfalt zu geben, die diesen Pflanzen zu teil werden must, wen» sie sich in dieser vollkommenen Weise zeigen sollen. Und dieser Umstand wird eigentlich nur zu wenig gewürdigt, nmu hält es sür selbstverständlich, dast es io ist. obne sich über die dazu nötige Arbeit klar zu sein. Wie in der Blütengalerie ist es auch in den schouhmlscrn. Reichhaltig ist jetzt der Flor der Camellien iw Haus 7. Wohl selten dürste man dieser Blume in so großem Sortimente begegnen, wie cs der Palmcngartcn briif.t. Und cs ist gerade ciu Bwdicnst des Gartens, dast er auch solche Pstanzen, die nicht mehr so genau in der Mode sind, erhält, denn es gibt viele Blumensreunde. die sich dafür inieicsftrcn. Recht un erhaltend ist ein Beuch des Kak- teenhauies. man freut sich immer »weder der merkwürdigen Ge­stalten be, dieser so ganz aus dem Rahmen des geivohntcn Pftanzcnbildes hcraustretenden Familie Das Sortiment des Pal- mcngartcns ist reichhaltig und enthält viele Seltenheiten. In Haus 1 sieht man die leuchtenden grasten Blumen der Amaryllis, in den Häusern 12 und l3 sind goldgelbe Prinrula kcwensis, eine neuere Abart, und Alpenveilchen ausgestellt, während »i den OrchideenHäusern außer den wciizen Evclogvne cristata ver­schiedene Arten von Lveastc blühe» »nd das reizende Dendrobiuin Kingianum seine rosasarbenen Blüten enttaltet.

«fci rtScfrfffnhrt.

Strastburq. 17. März Aut dem Polygon ist heute nach­mittag ein Militärdovvcldccker abgc stürzt. Der Avvarat wurde zerlrüinmcrt. Tic beiden Insassen erlitten nur unbedeutende Ver­letzungen.

Sa» Sebastian, ll. März. Der Flieger Hanouditlc ist töd­lich abgestürzt, als er in 100 Meter Höhe über der Bai mit großer Geschwiiidigleit einen Sturzslug aussührtc. Die Schuld g» dem Un­glück ist in einem Bruch des Steuers zu suchen. Ter Motor ist nicht explodiert. Hanouville versuchte vergeblich, im Gleitsluge niedcrzu- gchcn. da der Wind sehr stark war Der Avvarat siel herab, mit den Rädern nach oben. Ein Spanier warf sich ins Meer und schwamm bis an den Avvarat, unter dem sich der Leib des Fliegers befand Als er diesen fassen wollte, wurde er von der Strömung abgetrieben. Der Bruder des Fliegers war! sich ebensalls ins Meer und ertrank beinahe. Man glaubt, dast der Flieger sofort getötet wurde.

Chartres, 17. März. Der Flieger E a r a i x hat den Höbenrekord mit sieben Passagieren geschlagen. Er erreichte trotz heiligen Windes eine Höhe von 650 Meter».

vermischt««.

* Jämmerlich verbrannt Aus Bo brek (Schle­sien), 18. März wird gemeldet: Ais gestern mittag ein Giestnxigen, der mit etwa vier- bis fünshunderr Zentnern flüssigen Eisens voflgefilllt war, von dem Hochofentverk nach» dem Stahlwerk bcsördcrt wurde, kippte der Wagen aus bisher nnausgeklärte Weise um. Sein Inhalt ergoß sich auf eine in der Nähe befindliche Ausenthallsbude, in der sich vier Arbeiter befanden. Tic Bude fing sofort Feuer. Die Arbeiter waren gezwungen, durch die flüssigen Massen

waten. Einer blieb sofort tot, die drei anderen sind im Lause der Nacht ebenfalls g e st o r b en . Me vier waren verheiratet.

* Der Vertreter der Deutschen Levante- lrnie in Kawala, Jean Schleif, wurde bei Casa- witi auf Thasos in der Kajüte eines an den Strand getriebenen Motorbootes tot, wie es heißt, erstickt, aufge­funden und ebenso der das Boot führende Mechaniker. Das Motorboot war von dem Dampfer der Deutschen Levante­linieParnasfos" aus der Fahrt nach Konstantinopel, wie es gewünscht worden war, ausgcscßt worden. Eine Unter­suchung ist von der griechischen Behörde eingeleitet worden.

* Von einem Zuge zermalmt. Aus Dortmund wird gemeldet: Das 9>äbrige Töchterchcn des Agenten Sander blieb beim Ueberschreiten des Gleises der Hafenbahn mit einem Schuh in den Schienen stecken und wurde von einem Güterzuge zermalmt.

* Lübecker Muscunisdiebstahl Aus P r e n zl a u wird unterm 18. gemeldet: Gestern vormitiaa durchzogen die Stadt vierZigeuner.die überall wertvolle Münzen zu billiaen Prei­sen anboten. Das erweckte den Verdacht, daß man eine Spur der Einbrecher habe, die vor einigen Tagen im Lübecker Museum eine Münzensammlung entwendeten. Einer der Zigeuner wurde nerbas- tet. Man »and bei ihm 12 wertvolle Münzen, von denen eine den Namen Lübeck trug. Die drei Kumpane des Derhastcten konnten entfliehen.

»EincHöllenmaschinc. Aus London wird gemeldet: Einer Meldung aus Melbourne zufolge erhielten die Beam­ten des dortigen AnsiedlungSbureaus aus Sidney ein Postvakct. Als sie das Paket öifneten, platzte eine Höllenmaschine, die das Bureau zerstörte. Drei Beamte wurden zum Teil schwer ver­tu undet.

* Bon Räubern überfallen. Aus T s ch e n st o ch a u , 17. März, wird gemeldet: Ein Fabrikkassierer, der 20000 Rubel Lohngeldcr mit sich führte und von 10 Polizeibeamten begleitet war, »ourde gestern nachmittag bei der Station P a r a i von sechs Räubern überfallen, die aus Mausergewehren feuerten und Bom­ben warfen. Ein Polizeibeamier ivnrde getötet, mehrere verwundet. Die Beraubung mißlang den Räubern, die entkommen sind. Am Tatorte wurden drei Bomben gesunde».

* Chinesische Seeräuber. Aus Hongkong, 16. März, wird gemeldet: Das norwegische SchiffS h i l d g r" ist von ch i n e s > s ch e n P i r a t e n . die sich als Paft'aaiere eingeschifft hatten, ausgevlündert Ivordcn. Tie Piraien überwältigten und fes- selten die curoväischen Offiziere, nahmen den Chronometer und an­dere Ausrüslungsgegenstäude mir. raubten 6000 Dollar ,n bar und brachten ihre Beute auf einige» Dschunken fort. Schließlich gelang es den Offiz,crcn, sich srcizumachc», und sie kehrten mit dem Schifte nach Hongkong zurück.

Kleine Tagerchronik.

Vom 1. Mai ab wird auf der 8000 Werst langen Strecke Mos­kauWladiwostock ein durchgehender Schnellzug ver­kehren.

Märkte.

I,. Friedberg. 1» Mär,. Veranlaßt durch das ante Wetter war der henlig» Mark« sehr lebbalt. Der Viehmnrkt war mit Schweine,, stark befahren: es ivaren 1200 Stück aickgetrieben. lauter aesunbe Tiere Da die Maul- und Ülaiienfeuche in Oberbe-e» er- lolchen in, Ivaren auch Tiere aus de» großen pichen und Schweine- zürbtereien zu 'Markte aebrnckit worden. Obateich der Preis der Scblacbllckiwcine hernnteraeaauaeu ist, war dies mit den Ferkeln ans den, kentiae» Maikte nicht der Fall. Kleine Feckel kamen ani 30 Mk. das Paar zu stehen, gröbere kosteten- 40 Mark., das Paar Soriuger 40-50 Mk., Läufer 51,0 Mk. und noch mehr Um 12 Uhr ivurde «»'geräumt. nachdem kaft aste Tiere verknust > waren. Der Krämermarkt hatte keine Bedeutung. Leb-

Haft war der Demüfemarkt, welcher vomSamStag an wieder an seinem allen Plage, den, Martlptag», abgebalien wird. Bniier ivar in Maste ielsgeboteii, das Psnnd kostete 1,30 Mk^ auch 1.20 Pik.: Eier das Stück 8 nno 9 Pfg. Namentlich war viel Gemüse und Salat gebracht worden, aanz befonders von Ockfiadt und den TannuSdöriern um Fanerbach v. d. Höhe herum, aber auch vo» de» 'lueft -en Händlern.

80. Wiesbaden. V i e h h o'-M a rk t b e r! ch t vom 18. März. Auftrieb: Riuder U3 iOllsen 15, Bullen 13, flfihe und Färsen 75»,

Prelle für 100 Md. Lebend» Schlacht - gewicht

Kälber '92, Schale 21, Schweine 474.

Gejchäst mittet

Schien.

Vollsteifchige, miSgemästetc. höchsten Schlacht­wertes im Älter von 47 Jabren .... ftnnae. steilchiqe, nicht ausgemästete und älter« onsgemäslele . . ..........

Müßig genährte junge »nd gut ge­genährte ältere ...........

Bullen.

Vollsteifchige, ausgew., höchsten Schlacht»». . .

Vollstrischige, lungere ..........

Furten. K ü h e.

Aollsteischtge ausgemästete Färsen höchsten

Scblachlivertes...........

Pollflellcbige auSgemästete Kühe höchsten Schlallitinerteg bis ,n 7 Jahren .....

? eltere ausaenigßete Kühe »nd ivenig gut e.ll-

wtckelle jüngere Kühe.........

Mäßig genährte Kühe »nd Färsen.....

Gering genährte Kühe und ,-ärfen.....

Kälber.

------

M

Geringere Mast, und gute Saugkälber Lern,ge Saugkälber . . .

C ch ake.

Deidemastscha-e:

Mastlänimer und 'Maßyammel Schwein», k ollfleilchige Schweine von 80100 In? Lebend-

gewi lit..............48',-50 63-64

Pollfieilchige Schweine unter 80 icx Lebendgewicht 48'/,-49'/, 62 83 Vollste,schige Schweine von 100-120 kr tebenb-

gewicht............. 60 51 636;

Vollfleftchige Schweine von 120150 kg Lebend»

^ gewicht.............. 49-49*', fli_6>

gettlcbweine über 150 k* Lebendgewicht . . 4648 5860

Limbnrg n. ». Lah», 18. stygrz. Fr» ch! markt. Durch- fchnittsvreis oro Dialtcr. Roter D/eczen lRastauifcher» 16,40 P!k., weißer Weizen taugeboule Fremdsorlent 15,90 bk, Korn 12,00 Mk, Gerste (Füller» 9,00 Ml, Braugerste 10,70 Mk, Haler .9,000,90 Alk.. Erbse,, 0,00 Mk. Kartoffeln 50 Kilo 2,2 i-0,00 Alk, Butler das Psicnd Mk. l,I50,00, E ier das Stück 7 Psg.

feinste Mastkälber. iitllere Plast- und beste Saugkälber.

Mk. 50-ö3

Alt.

86-94

8693

1448

78-85

4245

38-42

7278

63-70

48-62

8493

4014

7278

4317

85-39

30-34

7683

6671

6065

6668

5863

5357

46-51

100113

97105

8395

78-86

1-00,00

9600

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) kc. Frankfurt a. M. S cbivei nemarkt b-ei h: voac 18 Diärz. Auloctriebe» Ivaren 1518 Schweine, Vollsteifchige Schweine non 80 bis 100 k< Lebendgewicht 49.00-62.00 Mk, Schlgchtgeii'icht 6 .0064.00 Mk, vollsteifchige Schweine unter 80 tu- Lcbendgecoicht 48.00 0.00 R!k, Schluchtgewicht 02 . 00 -N4/.0 Mk.: vollsteischcg- Schiveine von 100120 k» Lei "idgecoicht 49.0052.00 i'lf, Schlachtgewicht 62.0064 Mk.: vollfleischige Schweine von 120

bis 160 kg Lebeiidgecvicht 49.00 5 .'0 Mk. Schlgchlgeivccht

62»4.00 Atk. Getchati ziemlich rege, bleibt Uebersland.

ke. Frantsurt a. M., 18. März. iOriq.-Telegr. desGceß. Anz."» Amtliche RoUerungen der heutigen Fruchtingrktpreise. Weizen thiesiger» Mk. 20.2520.50, Kurheistfcher Mk. 20.2520.50, Welierguer Mk. 00.00 - 00.00, Roggen (hiesiger) Mk. 16 2 >16.60, Gerste (Welteiaueri Mk. 16.2517.50, Gerste, Franken, Pfälzer, Ried Mk. 16.5017.50, ©afev Mk. 16.25-17.25, Mais Mk. 15.00-00.0o, Weizenmehl 0 Mk. Oi'.Oo-OO.OO, Weizenmehl I Mk. 00.00 - 00 . 00 , Weizenmehl III Mk. 00 00 00 00, Roggenmehl 0 Mk. 20.0000.00, Roggenmehl 0/1 Mk. 00.0000.00, Roggenmehl I Mk. 00.0000.00, Wetzenkleie Mk. 0.00 - 0.00, Weizenfchglen Pik. 0,00 -0.00, Roggen- Meie Mk. 00.00 - 00.00. Malzkennc P!k. 00.04-00.00, Bierlreber 00.00 00.00, Fultergerste Mk.0n 0000.00. Alles per'IOll llg: ab hier.

le. Arauksurt a. Bi., 18. März. (Oria.-Telegr. des .Gießcner Anzeigers".) Kartoffeln,arkt. Atau notierte: Kartoffeln i» Wag­gons Alk. 4.00-4.52, im Kleinhandel Alk. 5.50000 für je 100 kg.

kirchlich« Nachrichten.

I;raelilijche Religionrge»iein-e. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).

Samstag, den 21 'März 1 911: Vorabend: 6.15 tihr,

M «ra ens: 9.00 tlhr Predigt.

R a chm it tags: 3.30 Uhr.

SabbatauSgang: 7.25 Uhr,

Israelitische rrcliaiansgesellschaft.

Sotter-ieast.

fbnfeicr om 21 März 1914: TVreifrta abend ß.10 Ubr.

San'stl^a vortnittai 8.'!^ Ufa. Predigt.

Eanr^taa nachmiltaa Ufa. kabbal-AuSqanq 7*25 iUic,

Wochenqotiesdiem't: 6.45, abeiw-4 7.36 Uhr.

Meteo rologische veobcichtungen der St a tion G ießen.

März

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