Einzelbild herunterladen

«u* bi- 'Afleiiebtuug im 'Aiut'iirniuit »' üretioi- uuü bie Deep ttaibflmdiini«* ;>hv m*»«r!'i*ft ist, lind daß die Betroleniufompea iür dak Muken«, eine imef- Feuergefahr bilden. Der .ch^enau- schlag kür Addftfe belauft stä> «ns 24 5 Mark, dessen ^fttuwte der Nnanzai-Stivti» hm«n«flr Ter Sitirag wurde angenommen. Mit einer Verbreiterung der L o n >1 st I a ß e aus A,r>0 Meter u«dfi der Wieselt hin, die mit geringen Kosten verknüpft ist, erklärt lick tue v-ri»«in>ling einverstanden.

Ter A u S s A a n k altoholischer Getränke aus der Eisba h » , die besonder» inr die Schuljugend unangebracht sind, wird unier lebhafter Zuftim.nimg allgemein untersagt, Vnaufchlag'.

Der Voranschlag der Armenkasse für 1914 schließt mit Einnahme und Ausgabe von 115 000 Mark und erfordert einen Zuschuß von 62 090 Mark »lls der städckchcit kkllste. der im 14tK> Mark höher ist. «I? vorgesehen war. Die 2!rinendetm- tanon beantragt cheiredniignng des Voranschlags. Die Perianrm- lung gibt ihre .st n st i m m u n g,

Ter Vornnichlag der Pl oetischeu Stiftung für 1914 Wiest! mit einer Einnahme und biusgabe von ,'>239,60 Mark lind wird ebenfalls genehmigt.

Die K r a n ke n v e i s ich e r u n g der n n ständig Be­schäftigten macht eine Umletnmg morbrni*. ivonftt ebenfalls die Beriammlung ohne Ausfprache einverstanden ist,

Sine Anzahl von Fraurnvereinen haben Eingaben gcuiuchl, welche

Zuziehung «etlicher Beifeaen zu ftsttlische» Tesi!lt»Ii«ue«

betresseni danach sollet, also Frauen in Zukunft iswoist IN di: städtischen Deviltalioneii wie Ansfchüssc aufzuneymen sein,

Oberbürgermeister Mcv,n beantragte, die Eingaben dem Bor- schlagtzautzschust zu üdcrwriscn. Stadt». Tr, Ebel stellt den Antrag, bevor inan dm Ueberireiiimg an den Borichlagcansschüß vornehme, soll man seine grundsätzlich« Zustimmung -eben, damit der AnSschuh d>« gegebene sn stimm ung in Betrag,t zsetzen Gnne; denn die Wirksamkeit der Frau in einer ganzen Reihe von Te- vulalioneii könne iehr segensreich seilt,

Oberbürgermelftcr M e r u m nimmt einzelne Tebutatiolien aus, in denen die Fron keine Verwendung nnden könne. Sv die Schnldetniiativn und da? skurarornrm der höhe-en Mäixben- schule, dos so. der Hauvliachc nur Finanzierungssragen im Ge­gensatz nt den Ausgaben der gleichen Deputationen in Prclisten zu erledigen habe. Der Redner stndrt Unterstützung durch Ober- büraermeistei geller lind Städte, Jann, während ihm Stadtv, ll r itad t widerstzrichk, de, der Meinung ist, daß der Ausnahme der Frau gesetzlich nick-s inr Wege steh, und der hernorhebt, daß es lick hier zunächst um vrinzitnelse Anerkenmurg handele, Stodtv, E b c l zieht daraushtii seinen 'Antrag zurück.

Die Eingaben werben den, Porschlagsausschuß überwiesen. Tarans konmtt man zuni wichtigsten Punkt der Tagesordnung, die die

Aninahme einer neuen Anleihe m 4Miti»l»n Meck behändest.

Ter Finanzausschuß beaiUragt Ausnahme einer Anleihe von 4 1 * Millionen Mark, deren Tilgung »ach einer Schonzeit von 10 Jahren mit 1>? Prozent zuzüglich der ersparten Zinsen er folgen soll, Tie innere Tilguna lots bereits von 1910 an er-

solgen. Das Ministerium soll, ersucht werden, zu aenelunigen, daß die Aulesbe in zwei Teile gnsgeuvmmcn werden kann, Für die Begebung sollen diciclbrn Bedsngnngen wie bei der letzten Anleihe maßgebend sein,

Stodtv, Winn stellt einen Antrag, bei dem Ansschreiben der Anleihe zwei Liierten einzuholen. Eine Osiertk, welche der Stadt das Recht gib!, die Aitleihe zu dem seioeiltgen Kurswert zurückzu- kauteii und eine, die nur voriieht. daß die Paviere auSgelost lverdcn.

Staülv, Vetters fragt an. ob cs nicht möglich sei, einige Posten von der Anleihe zurückzustcllen

Lberbüraermcifter SK «um bemerkt, daß mit de, Anleihe der ganze Pedars bis 10l9 g> deckt sei, so daß die näci-ür Anleihe va.ar sichtlich erst 1917 nötig sei» werde. Bis 1900 habe, man in iedam Jahre eine Anleihe nötig gehabt, dann alle ztoei Jahre, letzt sei sie nur in jedem dritten Jahre nötig, <Si» Teil der neneii Anleihe entstanlme auch noch den >, osten s,li knc u eberl a n d a u lo g ez in der Anleihe 1912 sei ein Teil der- Bedarfes abgestrichen, ein Teil aber der nächsten 1914, Anleihe überlassen. Ta man auch schon den Bedarf für 191.5 einberewnct habe, betrage, dir Anleihe 4>/.. Millionen, lvährend sie sonst Millionen Mark bel.agen hätte,

Stodlv, Sommer loirsl die Frage aut, wie die .zinsen zu decken sind und welche werbenden Aavitatien daran stehen. Die zur Herstellung von Amte räumen aufgeworfene Summe von 260000 Mark erscheine ihni ungeheuer hoch.

Oberbürgermeister M ec unk erklärt, von den 4-,'- Millionen beständen 3,2 Millionen au-,- loerörndcn uni' 1,3 Millionen ans nicht werbenden Anlage». Ter gesamte Sckntldendienst der S.ad, könne aus den Werken gedeckt werdett. so baß Steuerwirte, nicht ausgewendet zu werden brauchen. Er M'"t, daß auch hier die Zinsen aniaobrocht werben sonnen durch die Ncverschüsse der Werke. Tenn die Verzinsung setze nick! vlötzltch ein, da ein großer Teil der Anleihe zinsbar angelegt werde.

Stadtv, II r st adl bczweiselt die, vorzügliche Ren­tabilität der städtischen Werke, Die Kosten sür W»rse -eugc von 2000 Mark, die Lichlmüaae auf der Pnmvftaiion für 700 Marl, das mstfie ooch aus den lautenden Mitteln bezahlt wer­den und brauche nicht in der Anleihe besonders hervoigehoben zu werden, wenn sich das Werk rentiere, Tie R t u t r. 6 ii i t sei nur scheinbar,Wir müssen der Lenentlichseit gegenüber z,t- gestchen, daß die Werte so furchtbar rentabel nicht sind,"

Der Lberbürger.neister bemerkt, daß die Bewilligung der Aus­gaben Sache der Voranschläge sei, Wae und wofür etwa« verutis» gabt loerden solle, das unterliege jedesmal beiondet-r töenebmigmig. Zur Äuinabine der Anleihe sei setzt die Zeit günstig, da das Otab augenblicklich gut siche. Die erwähnten 700 Malt sür die Licht­anlage aus der Pumpstation üabe er aut dem Borauschkag rergrsten und müsse sie nun in der Anleihe nachhoien

tetadlv, Winn bemängelt die ungeheueren Unkosten, dir zur Beichaiinng des Geldes nötig sind, wobei Tcilckkosten, Kiir-sverlnst »nd Srenwel säst den deizehnten Deik von der ganzert Anleihe betrogen

lieber die Freiheit des Ausschusses, der schasten und walten kann, wie es ihm gestillt, beklagt sich Stadtv, Löber, er kann sich mit einigen Punkten der Anleihe nicht bescemidön und emp- siehlt sür die Zukunft größere Borficht,

Stadtv, >1 r stabt tragt an, ob die, Tcnksckrift über die ganze Entwicklung des städtischen Lnveitttunqssonds. dir der Ober­bürgermeister habe anierftgen ,vollen, serttggestellt sei. Der Obe,- bürgermcister antwortet, er sei vor den anderen Gk'chäften nicht mebr dazu gekomincn.

Daraus ioLri> b» Abfti ni mit n g über die Anleihe voige- noninlen.

Die Aikeitze wird ctltswutig ge»«tz».gt.

Der Antrag des Stadtv, Winn wurde durch die slnnahme der Anleihe erledigt,

8s folgen dailn einige Gesuch' um Erteilung der Erlaubnis zu Schankwirtschastsbei rieben des Otto Wenzel im vaim Brandgasse 4, der Heinrich Bönsel Ehefrau stir Hamm- straße 15 und des Max Jas ko ms kV für .stirmentzla» '0, die sämliich von dem Ausschuß besürworte! lverden, Tie Versammlung gibt zu allen Gesuchen ihr: Zustimmureg, ^

Außerhalb der Togesordnntzo regte der Staokd, F-rieo- b e r g e r an. daß das an der Badeubn: a geplante ÜeöerholuwgHgieis näher an die Stadt gerückt werde, wodurch die Ansage des fest Jahren geplanten Nordbabnhoi-.; beioertstelligt würde

Im Änschlnß daran sührtc Stadtv, Winn aus, daß die Eisenbabnbehörbe bei Wetzlcr -noßere Äeländeteile angekanst hat. Man werde mit der Anaabt wohl nicht seb! oehen. daß der Ge- sänoelant für den Bahnhof Wetzlar für eine wei:-re Pergräß-rnng des dortiaen Bahnhofes bestinanl ist. ,,, 1 -ai inöchte deshalb liefere Stadtverwaltung wie unsere Laiivlagoabaeoronelen ersuche», an maßgebender -stelle die eriorderiichen Schritte einziileiten, dsricit Gießen nicht erheblich geschädigt wird,"

Stadtv, Sommer stetste den Antrag, daß ciu AalSschnß znr Prüfling der Fragen gebildet werde, Oberbürgermeister M e c n nt versprach, da man außerhalb der Tagesordnung nicht dirrüber de- schsießkit könne, die Beratung darüber ans die Doge-ordnirng der nächsten Sitzung zu stellen.

Daraus kani man aut die gevlattie Straßenbahn nach Wieseck zu sprechen, Tie Meinung der Stadtver- ordneten»ersamml>!»g ging in llebereinstinrmuwa mit der Meinung des Oberbüraermkisters dahin, daß es »Ithillig sei, wenn Gießen mehr als ,90 003 M»rk für di' Legung der Bag»! aus der Kr-i>ftr<rße bezahlen soll-, von der doch Wieseck den größten Vor­teil Hot, Wenn Wieseck sich veepslicht-t, die Kosten des Baues zu tragen, löürde man mit der Bahn sofort beginnen. Man sollte der Stadt feine Schwierigkeiten racttocn: wenn der Kreis nicht nach- gebe, lei e? unmögii«, aus der Kreirstraß' die Bahn zu führen, Schluß der Sitzung 7 1 /-. Ubr,

Gießen, S. März 1914 .

' Avschiedsscier für Prof, Dr Körte, A,v Sonniäg, dem 28. Februar, swiid sfl! 7sesneit Sa»l von Sterns Garten der vom klaMch-chhilchiogifchen Seminar veraatftrl- tele Abfchiedskonimers für den nach Freiinrg scheidenden Professor Dr Wrte statt. An der Feier nastmetl die Pr« fefssren -ralbstcisch, -Hirt, Wstzinger, die Bripatdsstenten Dr, tzepdinq und Dr. Gundel und der Assistent des Semi­nars, Dr, Knoei'iinger, teil, Bon Professor Körtes früheren Schülern war eine große Zahl herbeigeeilt, um z»im letzten Male in gemütlichem Kreise mit ihrem verehrten Lehrer zu w-rilen. Der Leiter des Kommers, cand, pbil Im« Müller, bcgriitzte in einer kurzen Anipracpe die Gaste und scherte dann den Scheidenden mit beredten Worten, Er hob das ldeale Verhältnis zwischen Prof, Tr, Körte nnd feiner; Schü ­lern hervor, wie er ihnen als väterlicher Freund in Aal und Tat bchstand, und wie er durch seinen lebendigen Bor­trag schrie Hörer für ihre Wissenschaft zu begeistern wußte, In bewegten Worten dankte der f5efeiertr und schilderte die Freude, mit der er seiner Schüler Wissenschaft in Gießen förderte, wie er lange geschwankt habe, sein ihm liebgeioor- drnes Gießen zu verlasicn nnd den Ans nach den« größeren Frchbnrg anzunehmen. Sodann widmete Pros, Dr, Kalb­fleisch der «aHta des Scheidenden herzliche Worte, Im lstamen der früheren Schüler sprach Lenrvmtsafsessor ®m- mel. Im übrigen nahnt der Komniers trotz des Gedankens an den Abschied einen recht fröhlichen Be, aus, und erst zu später Stunde gingen die letztenach Hanse,

Dr, Walter Bloem, der zurzeit ivodt einer der vom lausten und meistgelesenen Schriftsteller ist, wi,d am 11, März in der Universftäk-.--Aiisa Bo,sefmiget eigener Tickstimgen kältete. Wob! selten haben Bücher in kurzer .teil eft'e so große Verbreitung erlangt laie Bloem- Krieg-lomane De- E- J«vr, Boi? nrder Voll, Schmiede der 'knfnnit, i haben diese deck bm!» schon eine Ans- lagenböhe von über 900000 Exemplar» erreicht. Dr. Walter Biarm, der Dramatorg ein Smttggt>er Doiloecter i , gilt «ick a> guter Aezirrtpr, eine tz'ia-iifchait. die man sonst bei Tickteru, di- eigene W»--'k vor.'ese». se!t-u sinket Da- Prtho.- des Ans drucke-, und die -rauoii-i , - eil des Gest,hl- r-ijeil die Zuhörer mit fort, und in Bei! *. T.,i- über«!-, wo Wärter Bloem der EtNiadung Folge t, ist ms- feine* Darbietungen mit Braeifteräug ge'o'gt Des Literarische tnv-iid wird von der Pseiiier-- scken Buckhaiidlnitr »er-.,« - Aaber'- im Aazeiae«r»it.

- n Aerztkicher Fortl> ikdn»-s kursu§. Sfut Mittwoch, den 4, März, abend:- v-3 , Nbr findet der letzte

Toriraa-abend in diesem Semester kün!. Dabei spricht f/n', erst in Ser OhrenKinik tg.ro i. v. Z iifieii Aber die 2 ia»n«se und Therapie von Empyemen der lhasennebenvöhlett, sodann hält in der Kinderklimk Pros, Korppc einen Vortrag über Aw«s minnrien inr Kinde-salter,

Dürgervereiil K : e st e». Di« sür nächsten Tan: ».tzkag Liigels iidPle Bürgerversav ,-n-g ivegen des an demielben Tage ftallüiidettdeti Bo. on»« &- Ka,rf.».:::«nftSen iindLriKge-verbevereinS ri Man:»«, den 9. !*?. SS: vet-kboktii worden. (S. Sk»z«!z«»teil

»er be.ilize-: stimm, :e 3

Landkreis Gieße»,

- i Ile st ,- keck. :: r !ftr;. Sie Feier ihrer silbernen

-sochz-i! begehen denke : e ?ao.-wirte Ludwig iSetTev IV. und Frau, OO.ie, g-b. Becker, Kasrar Wagenbach VIII, n»d Frau, K»-.«H::e. geb. Togel, und derSteatnachermeister tzeftteich Ringel i-itd Frau, Misaoetlte. geb. Schreiner

i Lollar, 2. März. Am Samstag uechuiiriag durchzog eine.eniüär:, iaraioane, bcfte.hcud aus drei Familien, unseren Lrt, &! lagerten sich aus einen ft-eien Platz neben der Kirche im nahen Kirchbcrg, u« dort über Sonntag zei bleiben. Die Bibcser- metsterei Ruttershausen «rteilir ihnen hierzu aber nickt die er- forderlich: Erlmibnis. Der Poll-.eidiener von Kuttersbansen wollte s'e d-sbalb znm Weftecmarsch veranlalsen. Semen Anordnungen trnrde- sddoch keine Folge geleistet, so daß die bietige Gendarmerie rranirierl werden ntußte stiach langen Beuftibnvzzen der beiden Wgehtmeißer »vackl zwei Fgmitten ob. wahrend die dritte sich weiter weigerte. Einige von der Arbeit hemikedrenbe Leute legten im» dem Pferde dws Geschirr ans Mid svannken es in den Wagen, Als so der Wegen flott gemactl ivar, :oy auch diefe Familie iork.

»-, kl, n s d> r it *« c i ui, 1 März. Tie Derhandlungen der > hiesizen töemeind,' mit der Fürstlichen Rentkainmer zu Braunfel-s übe, den Antauf des SöimBrannselsschen ißc- länckeö, das in der hiesigei! tsteniorkniig liegt, sind soweit ge» dielten, batz die «tenehiuignng de - Kreisamts in den nächsten Tagen erfolgen wird. Es sind inr ganzen 500 Morgen Acker« und Diefcnlano: dasftr loird die runde Zumine von 400000 Mai k örzahlt. Für Otzst, Mnrfwalvonteile nnd die Fischerei» aercchtimne werden 5000 M-k, gegeben, Dic Waidanteile lnit eie hiesige Markgenvssenfchas! mm sür 7,200 Mk. gelaust, di« Fiicheeeigrrechtiame gebt in den Beiist der.Gemeilw« über für 400 ksttl, Po» -dem "ieitinde hat der Besitzer der Neust mühlr. F, Schttdi, 120 Morgen in Pacht, diese nberuimnid de: Gemeind« als üiRfiiiimi. Der stielt, ungefähr 880Morgen, war an hiesige Landmirte vervnchtrt und geht jetzt in Eigeii-!« tilnr über, soweit orr Besitze für den ßanfwert aufkommeus kamt. Sollte dieses bei «iirzeinen Pücktern wicht müglich sein, so übernitnurf dir Gemeinde auch uom dieses GeÜuche. Bei der letzte» Verteilung unter die Pachter ist schon ans den Ankauf Rücksicht genommen worden, indem man das Ges lande nach dein Bt'niiierriiigswrrle verteilt bat, zu diesem Werte kommen als Antaussloert 17>i>°'i Zuschlag, Wenn auch die jetzige Generation durch diesen Anlauf schwer zn kämpfen hat, so ist aber dieser Schrill mit iFeeudeil zu begrsißen,

t>, G r o ß e it - L> nd e ii , 2. Mär:, Freitag den 6. März abends 8 Ubr chldet ösientliche 0 , emei itde v ertre tcrsltzung im Rattzause mit iolgcnder Tag:-orduung statt: 1, Gosienviläster- img au der Alleheerstraße, 2, Wahl der Tteucr-Einschaß.ings- koninftssson. 3. Ciniriedig.-ng des FestplatzeS. 4. .Kanal daselbst,

3, Benutzung des Festplatze, mm Mitteldeutschen Sänarrseste mir 19. Juli 1914. t>. Elektrische? Licht in das sycmeitckehans Junkergaise Dr 0, 7. ktzcländetansch »nt Philipv Schupp III,

und Alfred Jung,

b. Langd, 2. März, Das Georg Gallsche Ehepaar feierte gestern die diaman ie,ic tzochzcit. Dar Jubelpaar steh! im 88 b>. 84, Lebenssalfr Mid ist dem hohen Aster cnt- sprechenö noch recht rüstig,

-an Hungen, -2. März. Nach amtlicher Feststellung ist nmrmehr der F- e h l b e t r o g bei dem B orsch n ß - und Krebitvereiu auf '0 000 Mark angeloachsen. Tcke Mitglieder erhielten henke eine Zuschrift, wonach sic in vier Retten je 224,50 Mark,» zahlen haben. -Sie weigerten sich jedocki, den gesorderten Betrag zu leisten und es soll, lvie man hört, g e g e n d e n Au f s i ch t -s r a t Kl a g e eingcreicht worden sein Der Rechner tvnrdc heute in Haft ge» nommen.

Hessen Rltssau.

fi. Frankfurt a. M. s- Marz. Gestern nachniittag sollte ein Zviscurgrhitfs oms Mainz, der hier in Stellung war, wegen eiues in Mainz begungenen Brillanten« diebstahl-s verhaftet werden Ais die Kriminalpolizei sein« Wobnmig betrat, zog er einen Revolver und schuft >ich ein« Kugel in die Schläfe. Der junge Mann war anfber Stellc tot. Der Hausmeister »chroth ans Ugrlsbach, der sich seit Sonurag im hiesigen UntersuchumB« gefängniS wegen des Verdachts der Blutschnnde befand, Hirt sich gestern aijeiin erhän g t

Märkte.

Gieße», 3. März. Warklderkchk. Auf bentigem Woeben-

ii.aifie kostete i Bnlter das 4-ftmd 0,961.00 Alch f-iHmereiet

1 Skück 78 *»().. 2 £t. 0 Psg., 0' nfeneier ->9 Pig., kl äse das Cl. 0s

, Kasematte 2 Stück b(1 Pßi., Tauben das Paar <-,94-1,69 AD., büß,irr per Stück 1,00 1,60 Mk., Halmen jir, 1.6»-2,50 l?if Enten IN-, St. 2,Ä1-3,S0 Mk.,

ttzöns» das 7.1857rc« Ochsensteisck rv. 'sttd. 92100 Big..

NindswisÄ rr. P'nnd 90 04 big,, KnhslelsL 80 Pfg, Schiveine» fleifch rr. Btinck 7b9096 kkalbfleisch rr. Pld. 9498 Ptq.,

Vainnteksleisch uv. Wo, 7090 P?g kiartoffeln pr, 199 Kg, 8.00 bi» 6.1,0 Mk., Weistkrant da- Stück 10 bis Ä) Pkg» Zwiebel» i-ee Ztzr. oyio ülit. s-ileli das Liter rr Pi«. Nüsse KM

Stück SO n 9 Pig vee Ztr. 000 Alk, Birnen das Psnnd 28 bis 28 Dkg, Aepstl de-.- Zentner 25 bis 80 Mb Marktjei» von 8 bi«

2 tNn-.

A, gwntffttvt a. v!., März, .fett» ,md St ro bin a r kt. ilngkütiven waren 18 Wagen He», Wo«»« Stroh, Bezahlt wurde

tür Hen 1,80 2.20 Aich Sttvh tüoriilangswolst V.00 0.00 Mk», Mrr- ftrah 0,08-O/Kl Sit. Alles ;c 60 Ru», chesckvbt ruhig. Die Anfuhren waren ans den Kreisen Friedberg, Hanau »nd Dieburg.

Li« Marktpreise kür Bich nnd Frucht »nd di« Girtzeucr Fleisch- «nd Brotprcise

am 2. März 1914.

Schlachwiehvreise ni Frankfurt a. M.

Fleischpreife iu Gieße»

Ochse»

00 Kg. Schlachtgewicht

% Kg. 92-100 Pfg.

7791 mt.

AäLöre

" Ko. Schlachtgw.-l07 T's.

. 94-98 .

Schweine

0 62.

'/. . 78-96 .

tzlelreidepreise in M an» he im Brotpreise in Eiefteit

iuseize» 1 Oo Kg..2420.75 VJf. Weibvroi 2 Kg. 62 Big.

Noggeit 10V Kg, 18.2518,80 Dir. Schwarzbrot 2kkg. 84 Mg,

kirchliche Nachrichten.

Lpangelijche Gemeinde.

3n 5<r Ishanncrkirche.

Mittwoch, beit 4. Mriv--, abcub§ 0 Uhr: 2. Passronsairdacht.

Biarrer s il nsseld.

Äisi gebrauchen viel tausende Fa­

milien zur -^,nrt- und Teintosreae, in der Kinderstube, für Bader

und Garizwalchung nur

weil fte iiü) ülirck, ihren diebalt an edlem Mnrrbolln injl seiaen antnevliiche». deckenden und neubildende» Eincnschatten feit tan 20 Fahren al - ei.uinoriine rollen: GelundbeilSicife vor.chellcki 6-> reäurte. Stück öo Big, liberall erbällbch. 287,.

%w er6e~Qj$usfteUung gießen 1914

für 06 erf)ejjen und angrenzende ^eßiete - OYlai-dduguß

Eröffnung: Samgtag, 16. /Mm