Einzelbild herunterladen

daß das fdjfimmftc zu befürchten war, Lon einem Selbst­mordversuch konnte also damal? noch keine Rede sein. Tie Hstmndk, die ihn setzt zu dem Bersiuche. ftrti dos Leben zu neh­men, brachten, sind in Geschästsverbindurigen mit einem Hungener Handelsmann zu suchen, Tw noch zu leistenden Zahlungen an diesen, die der Ungtütkliche nicht erfüllen konnte, trieben den jetzt geistig Umnachlcten zu der Tat,

-- Allertshausen, 17, Febr. Tie hiesige Feld- » n d Aaldjagd würde NM Montag aus neun Jahre an Oberst von Röder für 400Mk, vergeben. Die Gemeinde erzielte für das Zahl einen Mindercrtös von 455 Mk, Ter bisherige Pachtpreis be­trug 855 Mk,

Kreis Frirdberg

L. Friedberg, 17, Febr. Heut- saud in der Aula de? e» >>m»asl>,»is die 91 e i i c p r ü s» ng statt. 23 blbiiurieuleu be­stauben die Drusung; 18 waren von der mündlichen Prüfung befreit.

h. Friedberg, 18, Febr. Rach Unterschlagung von 1500 Mart Äundcngctdern ging kürzlich der Kaufmann Wilhelm La» - teil schlag er aus Fricdbcrg flüchtig und trieb sich mit seiner um 20 Jahre jüngeren ..Braut" in Frankfurter Gasthösen her­um. Gestern imirde das Paar verhaftet.

Starkenburg und Rhein Hessen.

m Ofsenbach a. M., 19. Febr. Ter Hausbursche Karl Bernhard, der in einer hiesigen Großwäscherei beschäftigt und nach Abhebung eines Scheckbetrags in Höhe von 300 Mk. flüchtig gegangen tvar, wurde am Mittwoch festqcnvmnwn und dem Gericht zugeführt Bernhard hatte das Geld in Franksnrier Animierkneipen bis auf den letzten Pfennig verjubelt, jo dag er iroch schlief,lich seinen Mantel für 2 Ndk. versetzte, um wieder nach Ofsenbach zu kommen, wo ihn jedoch bald das Gejchiet erreichte

rm. Dieburg, 18. Febr. In Dieburg ist gestern in einer Wirtschaft ein bei einem dortigen Bäckermeister be- jchäftigwr Geselle erhängt toorden, ihm wurde gleich- ,zeitig ein Schuß mit einem Revolver in den unpf be>gebracht, so daß nach kurzer Zeit sein Tod erfolgte, lieber die Beweg- grüirde zu der Tat ist man im untlaren. Tags zuvor tvar er noch auf einem Maskenball.

4 23 a i t\ j. 18.Febr, I» der heutigen Stadtverordneten- litznng wurde» kür die Erbauung e!es B«rwatt»»gS,ebä»de» für das Elektrizitälsamt in der Rdeinallec 187 000 Mk und lür die Errichtung eines WohliahrtSgebäudeS für die Arbeiter de? Gas­werkes 55 000 Mk. bewilligt.

Hcsicn-Nassau.

= Hanau, 18.Febr. Zu den Massencrkranknngen im Eijenbahnregiment Nr. 3 in Hanau erfahren wir von zu. sländiger SteNe: Beim 1. und 2. Bataillon de? Eisenbahn-

rcgiments Nr. 3 in Hanau find ErkälinngSkrankhcilen in größerer Zahl ausgetreten. Der Verlaus der Erkrankungen war bisher durchaus zufriedenstellend. Die meisten der Er­krankten sind bereits wieder dienstfähig. Die bakteriologischrn Untersuchungen ans TijphuSbazillen sind negativ ausgefallen ---Hanau, 13. Febr. In einem Weinrestaurant hat sich der dort beschästigie 22 Jahre alte Kellner Gebhardt ans Hettenhausen in der Rhön erschossen. Der Grund zur Tat ist Eifersucht.

tftaricfetofaol.

Benthe». 18. Febr. (Privat-Telegramm.) In einem Prozeß wegen M ü d ch c n h a n del s wurde der Hauvta,»ge­klagte Samuel Lnbelsk, wegen Vergehens gegen den jj 45 de«, Reichsauswanderungsqcsctzes und wegen Mädchenhandels zu nenn Jahren Zuchthaus, 12 000 M a r k Geldstrafe oder für je 15 Mark einen weiteren Tag Zuchthaus bis zu dein Höchstmaß von einem Jahr und vier Monaten, zu 10 Jahren Ehrver­lust und Tragung der Kosten verurteilt. Das Urteil geht weit über den Antrag des Staatsanwaltes hinaus, der 6>/z Jahre Ge- iängnis, 12000 Mark Geldstrafe, 5 Jahre Ehrverlust und Stel­lung unter Polizeiaufsicht beantragte.

kuskickiffabrt.

Johannisthal, 18 Febr. Heute vormittag 10.17 Uhr stieg der Rumvlerpilot Lmnekogel mit einen, Paisagier auf einem Rumpler-Eindecker zu einem Höhenflüge aus. Er erreichte eine Höhe von 4300 Metern, womit er den bisherigen deutschen Höhenrckorü übcrbot. Er landete kurz vor 12 Uhr mittags. Um 12 Uhr Dt den Offizieren der Start aut dem Flugplätze wieder jrcigcgebcii tvordeu.

Paris, 19. Febr. Am Eiselturiu lvurden gestern Vcrfulbe mit brennenden Pfeilen vorgeuomuren, die den Flugzeugen als ZerstöruugSwassc gegen feindliche Lenkballons diene» tollen Die Pfeile sind 40 Zentimeter lang und 8 Zentimeter breit, bestehen aus Stahl und sind mit einer Art von Schraubeuslügeln aus­gerüstet. Im Innern befindet sich ein Bchöslcr mit 20 Zenti­liter Benzin. Tic Versuche gelangen. Ter Ersindcr heißt Guerrc.

Vermischte».

* Um bic Siebe. Aus Döbeln in Sachjen wirb gemeldet, Ter 19jährige Hausdiener Roethig gab aus die 20jährige Fabritarbcitcrin Uno er, die die Beziehungen zu ihn, lösen wollte, i» deren Wohnung mehrere' Schüße ab. Er ver­letzte das Mädchen schwer und erschoß sich dann selbst. In den. Orte Schasshansen, Kreis Saarlonjs, durchschnitt der etwa 35 Jahre alle Hüttenarbeiter Huppert ans Schassdausrn seiner Frau den Hals und versuchte daraus, sich selbst de» Hals ebenialls zu durchschncidcn. ivobe, er sich schwer verletzte. Ohnmächtig wurde er j» das Schasshausencr Krankenhaus cin- geliescrt. Tic Frau war sofort tot. Wie cs hcjßt, batten die beiden Eheleute Streit mit einander gehabt.

* Ei» G r o ß fe u 1 r i it Danzig, das in der letzten Rächt auf der Speicherinsel wütete, hat die zwei größten und massivsten Speicher, die seit über 100 Jahren bestehen und der Firma Speiser u. Eo. gehören, in Asche gelegt. Das Feuer brach um 2 klhr aus und fand in den vletreldc- und Futtervorräten reiche Nahrung. Die gesamte Berussscuer wehr-von Danzig und Langfuhr arbeitete bis heute vormit tag an der Belämpsung des Feuers. Der Sturm gefährdete die den Speichern gegenüberliegende,, Straßcnzüge durch FUlgfencr. Ein Eckhaus der Braudgasse geriet iu Flammen; die Feilerwehr griff jedoch schnell ein, so daß nur mehrere Vordcrwohniingcn und Kontore ausbraunten. Die Arbeit der Feuerwehr'wurde durch herbeicilende Dampfer unter­stützt. Tie besonders gefährdeten Rebeuspeichcr konnten ge­rettet werden, litten allerdings erheblich. Einige Feuerivehr- leutc tvnrden verletzt. Der Schaden ist bedeutend, fcdoch durch Versicherungen gedeckt.

, * Eist c Liebestragödie. In Elberfeld hat sich

eine Liebestragödie abgespielt. Ter in der Mirkestraßc wohneiwe 31 Jahre alte Gerichtsaifeffor Oskar Reltelbedntrrhielt Be­zieh,igcn zu einer Dame der Düiseldocser Gefellschast namrns Brunbilde Wilden, die im 23. Lebensjahre steht und einer rciäwn Tüifeldorfer Faniilie angebört. Wie vertanlel, hat der Asiefsor die Bcziehnnge» löse» tvoitcn uno die junge Dame darüber nicht in, unklaren gelaisen. Sie schrieb ihm einen Brief, daß sie ohne ihn nicht leben könne, und erschien gestern nachmittag in der Wohnung des Assessors. Rach ein,» kurzen »ntmrednng gab sic plötzlich einen Schuß au! ihren Geliebten ab. Der Assessor wurde in den Unterleib getroffen und konnte sich noch in ein Nebenzimmer lchlepve»; dort brach er zusammen und starb »ach wenigen Minu­ten. Tie Täterin i|t geflüchtet und seither nicht bei ihren An­gehörigen in Tnfsetdors eingetrostcn. Man nimnit an, daß sic Selbst,nvrd verübt hat.

* Bei einer Film» usnahine in Wien ivurdc der Regisseur von einer T i g e r s ch l a n g e in die Hände

ebissen. ES gelang, die Schlange von ihrem Opfer abzn-

ringcn.

* Neue Untat der v e r h e tz i c n Wahlwciber. Aus London, 18. Febr., tvird gemeldet: Während 200 Hochzeitsgäste auf dein Bahnhöfe in Burlo» versammelt waren, um sich zur Hochzeit der Lady Adelide Spencer mit Sidncp Peel zu begeben, näherte sich eine Frau, anscheinend eine Stimmrechtlerin, Lord W e a r d a l e , dem hervorragen­den. 67 Jahre ollen Führer der Friedensbewegungen, und

schlug ihn mit einer Hundepeitsche, so daß Weardale zu Bo­den siel. Eisenbahnbcamte halsen ihm wieder aus, während die Frau von Polizeibeainten sestgenommen wurde. Man glaubt, die Frau hielt Weardale irrtümlich für ein Mit glicd der Regierung. Dazu wird toeitcr gemeldet: Tie wegen des Angriüs auf Weardale verhaftete Suffragette ließ heute durch ihren Rechlsamvatl erklären, sie habe den Lord irrtümlicherweise für den Premierminister Asanith gehalten. Der Rechtsanwalt beantragte die Freilassung, die sedoch der Präsident des Polizeigerichts ablehnte mit der Erklärung, der Angriff sei die Tal einer Wahnsuinigen. Er habe daher die Untersuchung ihres Geisteszustandes angeordnet.

Aniocr-itätseNachrichle,^

Dem Lberlonsistorialrat a. D., ordentliche» Professor der praktischen Theologie an der Berliner Universität Tr. theot. et phil. Paul Kleinert ist der Charakter als Wirklicher Ge heimer Obcrkoniistorialrat mit dem Range der Räte erster Klasse verliehen worden.

Markt«.

Limburg «. ». Lahn, 1*. Febr. Fr» cht ma rkt. Durch­schnittspreis pro Malter. Roter Weizen sRasiauischcrl 18,00 Mk« weißer Weizen sangebante Freivdsortens 15,50 »it, Korn 11,80 Mk., Gerste ,S,,l!er) 8,00 Mk.. Braugerste 10,70 Mk» Daser 8,000,09 Stk. Erbse» 0,00 Mk, Kartoffel» 50 Kilo 3,100,00 Mk, Butter das Pfimd Mk. 1,00-0,80, vier das Stück 8 Mg.

Amtli«lj«r Wetterbericht.

OeiienlIscher Wetterdienst, Gießen. Weileraussichten in Hesse» »>» Freitag, den 20. Febr. 1914! Veränderlich, wechlelnde Bervölkimg, zeitweise Regelfälle, Tempe ratnr wenig geändert, westliche Winde.

Schneebericht »er Lchsktnbr Kietzen.

Ho herodSkops: Neuschnee , 3 Grad Kälte. Schi- bahn gut.

Letzte Nachrichten.

Ter Kaiser in Karlsruhe.

Karlsruhe, 19. Febr. Der Kaiser ist heute vorniittog 9,4l Uhr aut dem Zentratbabuhvi cingctroise». Z» seiner Br grüßnng war Groß Herzog Friedrich von Bade» er schienen. Vom Bahiilio, ans brqab sich der Kaiser in geschlossenem Wagen nach den> Rendcnzschlosse. Das Wetter tvar unfreundlich

Strasantrag gegen einen Roman­schriftsteller.

Hamburg, 19. Febr. In der Redaktion desHambur­ger E ch o" fand heute eine Honst,Ichung statt, um den sich Nikolaus Weiter nennenden Veriaiser des jüngst imEcho" erschienenen und bereits in Buchform vorliegenden RomansFranz Brrgg, Eil, Prolctarierlcben" ZN ermitteln. Anhaltspunltc über die Abreise des Veriaifere wurden nicht eihniktell. Ter preußisäie Kriegsminister hat Anklage gegen den Verfasser nnd verantwortlichen Redak­teur desEcho" erhoben wegen Beleidig ungdeSOffizie, k o r p s und V e r ä ch I l i ch m a ch u n g von Staatsernrich- lungen aus Grnnd von Schilderungen über 25 Jahre znrücklie gendcr Vorgänge in einer preußischen Kaserne.

Ein n e»c8 russisches H ee re S pr r> g r a in Petersburg, k9. Febr. Die russische Regierung bringt in den nächsten Tagen in der Duma ein großes H e e r c s v r » gramin ein, indem der Kriegsminifter außerordentliche Kredite verlangen wird. G c r e n, k» >t bemüht sich, hierfür die Dnmamehr heit zr, geivinnc», Ivos Kokowzotv Nläzt gelang. Goreiiikyn konic rierte bereits mit angesehenen Oktohristc». In amtlichen Kreisen tauchen Stimmen ans, die dem neuen Ministerium nur eine kurze Dauer prophezeien.

Ein Deutscher in Frankreich vergiftet. Paris, 19. Febr. In einem Hanse wurde die Leiche eines 31 Jahre alten Deutschen namens Otto Grob aus Mülhausen ansgksundeu. Es scheint, daß Grob einer Vergiftung erlegen ist, doch steht noch nicht fest, ob er Selbstmord begangen hat, oder ob die Tot von einem okt hei ihm gesehenen Mädchen verübt worden ist.

Danksagung

lür die. »ns so zahlreich bewiesene Teilnahme bei (lern Hin scheiden meines lieben Gatten, unseres nuten Vaters. Bruders, Sch wienern, ters, Grossvaters, Schwagers »nd Onkels sagen wir allen, besonders Herrn Pfarrer Groll» für die trostreich,» Worte, dem Kirchen- und Ortsvorstand. dem Mannergesangverein, sowie für die dargcbrachten Kranzspenden unseren aufrichtiirsten Dank.

Iisnhciliu Schnall, -6b. Schüfe, Familie Schwalb Familie Balßcr.

Rödgen, den 17. Februar 1914.

1318

11 !

tili

Vortrag

il V R

des Herrn Tr. Hugo Eckcner, AriedrichHhasen

über

BIsLeislunyga ilerZeipeÜB-liWiiio in JaiirelS13 milbe- sonderep BßriicksiGSiüqüng der llniälie der Marine-Loltsctiiiie

(mit Lichlbildernl am Donnerstag, de» 10, Februar 1814, nm 8'/, Uhr, in der groben Aula der Univrrntät.

Karlen in. Boroerkau! zu Mk, 0.50 in den GeschoftSIoknlen vo» Ernst Baiser, Mäusburgll,

Eberb. Metzger Nächst, SelterSweg 70 Buchhandlung Schnitzter. Wetzlar.

Karten an der Abendkasse Mk. 0.75. 2034 D

MWW 9 W 9 9 W M«»

Sonntag, den *22. Februar, abend«

7 50 Uhr, In* C a f 6 Übel grosser

Maskenball

Herrenkarten Älk. 1.00. Im "Vorverkauf Mk. 0.80 bei den Herren Petersen, Markt­platz, und Friseur Pfeil, Wnlltorstrassc.

Damenkarte Mk. 0.25. 1060D Damenkarte Mk. 0.25.

iStrohhüte

zum Fassonieren \rer- | den schon jetzt ancre- J noinmen. Die neuesten i 51a*i ; crforaen sind i ciiifretroffen. (2447

i Mathilde Nachmann

Grosse Giessener Karnevalgesellschaii 1911

Sonntag, 22. Februar 1914, nachmittags 8 Uhr 57 Tlinnten:

Grober Karneoal

in sämtlichen Räumen der Liebigshähe

Eintritt einschl. Kappe 45 Pfg., Mitglieder nebst 1 Dame freien Eintritt

Die Herren-Mode

-1914

Der gute Ruf

ci» HasMijiins

die in weitesten Kreisen bekannt ist, bringe ich hier­mit in empfehlen­de Erinnerung . .

Große Auswahl bester

MsctauglJaMale

J. Pfeffer

1794 a

stets zu deu billigsten Preisen auf Lager. Selbst das kleinste Quantum w. abgegeben.

Buchdrnckerei Nitschkowski

Lildnlralt 4

SIESSEff 2453 Telephon 724

,Tf i« i 11 tm Hm. » - S-. .»t vWi^ jJ i Im

Färberei Gebr. Rover chimTihTwa^hanSen

Chemiaebes Reinigea n. Färben» Hamen., Herren« ». Klnder^arderobr,Vorhänge», Decken, Teppichen, Portieren, Felleo, ftpUzeo, Feiern, Reihero, kindermtri/eiu Handschuhen etc.

_ 1000 AwgfteHte. Elnrichtunfr und Oraronisation unserer Werke sind in «er gresamfen Fachwelt als mustorirülUfc:

iiusterßrültiti: anerkannt.

Danksagung.

&ür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigttng unserer lieben Enrschla»enen

Johanna Ley

sowie für die zahlreiche» Blumenspende» jage ich herzlichen Dank.

In, Rainen der Hinterbliebenen, LSilli. Leu, Werkmeister.

Giehe» sLeihgestorner Weg 13t,

«.«I den 19. Februar 1814.