io minien je$t tdjoii 0 IRiirf im Da-, Moltei ge jalili ipcrtxn. Dobel ist hie Nachfrage io rege geworden, daß mau wohl ,!, den iiächften Woeben noeb teurere Preise zu er«oart«m baven wirb. Die Kartosseln, die infolge der grossen lernte mosscn- ltan >n> freien in'Idc in Mieten aufbewahrt waren, liaben unter dem «charsen Frost sehr gelitten und iind teilweise zu Sversezivecken untauglich geworden Auch dieser llmstand wird auf dre Früh- jahrsprerie noch einen empfindlichen Drink ausüben,
** II eber di e Be d eu tn ng des schicdsrichtcr l r ch e n r s a h r c ii s für G e w c r b c und I n d u st r i e iprach am Freirog abend Pros, Tr, »tollmann Darmseadt im L a n d e^Sg ew e r bc v e r ei n z» Dormltadt, Zu dem Portrage waren Interessenten und (Gewerbetreibende, auch ans Gießen, zahlreich erschienen, lleler das schiedsrichterliche Persabren suhlte der Redner etwa folgendes OUS' Tie Schiedsgerichte können nach dein Willen der Lar,eien aus sachverständige» Perrrauenspersone» »usanrmengcscft werden, dre mit den ibebräuchen in Industrie, Handel und Verkehr vollständii vertraut sind und auf dieser Grundlage den Oftpirdiatz der Billigkeir. der die wiänigne Nicht linse sür das schiedsrichterliche Persabren iildet, zur Geltung bringen und den Rechtsstreit in verbältnismähig kurzer Zeit und mit möglichst geringen Kosten beendigen Froh «einer grobe» Vorzüge inird das schiedsrichterliche: Verjähren im gewerblichen Leben bei weiiem »ich« in dem Maße angcwendet, wie es im Interesse von Industrie und Gewerbe zu wünschen wäre, ifin technisch getildeler Schiedsrichter, der das nötige Man von Rechtskenntnis und wirtschaftlicher Erfahrung bricht, ist dem nur in. ristiich gebildeten Schiedsrichter. auch iocnn dieser sich in indn stricllc Fragen eingearbeitet l)abc» sollte, vorznzieben. Bei einem aus fachvcrstän igcn Perirauenskerioiien znsammengeictztcn Schiede Iklichie bielet tich den Parteien noch iittoiern ei» besonderer Vorteil, als sie sich nach Erledigung des Rechtsstreits der Dienste des Schiedsgerickns bedienen tonnen, damit aus bestehenden »der aus neu abzuichlietzenden Verträgen jede Unklarbeii über die gegenseitigen Pilichten niid Rechte der Partesen^au- den Verträgen lwieitigt wird. Das ift ein Vorzug des Schiedsgerichts gegenübec dem ordeniliche» Rechtswege, bei dem das staatliche Gericht nur die Ausgabe hat, den jeweils vorliegenden Rechtsstreit ohne Rücksicht am etwa serncihin aus demselben Vertrage entstehende Rechisstreitigkeften zu entscheiden. Die Enkscheidin«! über die etwaige Ablehnung von Schiedsrichtern wird, um nicht den umständlichen We, der Anruinng des staatliche» lsterichts machen zu müssen, der 8 e n t r a l st e l l e des Verbandes übertragen. Eine solche Einrichtnn I innerhalb ihres Bcrusskreises haben schon mehrere Verbände iesi einiien Jahre» getrossen und damit sehr günstige Erbebniise erziel«. In neuester Zeit bcabiichtigcn die maßgebenden technische» Vereine im Deutschen Reiche eine Organisation sür die verstärkte Anwendung des schiedsrichterlichen Dersahrens innerhalb ihrer Fachkreise zustande zu bringen. So «rüide werten streiten in Industrie und Gewerbe rine «nögliärst sachkuntige, rasche und «venig kostsvictige Erledigung ihre« Rechts streiiiglciie» ermöglicht. Bei den« starken Anwichse» des deutschen Außens antcls geivsnnl das «chiedsrichterliche Periahren ei«ie i«nn«er größere Bedeutung sür das qesanire gcichästliche Lcden,^ Ganz anters aber verhält cs sich mit der Vollstreckung deutscher Setneds spräche im Auslände und umgekehrt, «veil es sich hier nickst um unter der Staatshoheit gejällte richterliche Urteile handelt, sondern »ur »n« von Prioairichter» au« Grund des Parteimillens gejällte Enlichcidungcn, Hier läßt sich ahne Ivescntliche Schwierigkeit eine inieinarionale Einigung herbeisühre«!,
** (5- i it falscher Ta »send mark schein wurde am Don nerslag den« Aintsgericht in Groß-Ge ran vorgeiegt, der von rinein Steiniabritantcn in Nauheim bei Grog-Gerau zn einer Zahlung vrrivenbet «ocrde» sollte. Die Nachahinnng ist sehr ge- «chickt Es ist airznnchmcn, daß der Schein schon einige Zeit a» standslos »mläust, Tic Untersuchung ist im Gange,
** Ter D i ste lr ai c nNi n n el, der, «oic «vir berichteten, jetzt fertiggestellt worden ist, Ivird am I, Mai seiner Bestimmung übergebe«« Er «vird a«n erste«! Tage von Mitgliedern der Eiscn- babndlrektton Frankfurt gründlich besichtigt i«nd durch eine R e visionsiahrt ««ntcrsucht «verden,
** E > i r n b a bn - K o II « »NI -Verein G l c ß k », In da» Genpssenschaftsr c g i st e r «vurdc bezüglich des „Eisenbahn- Konsum Vereiies «stießen, eingetragenen Genoiieiischait mit beschränkter ldasipflicht" zu Gießen eingetragen: An Stelle des aus dem Vorstand ausgeichiedenen Kontrolleurs Dickel in der Ersen babnobrrselretär Peter Dagncr in Gießen i» den Vorstand gewählt worden,
** G n t e r r e ch I s r e g i st er, Errungcnschastsge- N! einschast haben vereinbart: bans. Karl Franz der zweite, Landwirt in Gau Vischossbeim, und Susanne Katharine geborene Knab, Gütertrennung haben verei»l>art: Maurer Johannes Aovel von Ober Seemen und dessen Ehefrau Marie Katbarine geb, Krapp, Alavs Joses Bohin, Kellner, und Elisa betda Karolme geb Me»,, in Mainz: Soll» Levi, Metzger zu Gießen, und dessen Ehesran Emma geb, Oppenheimer: Sattler nieister Grorg Wilhelm Geiger l, und dessen Ehesran Marie geb, Heinz zn Darmstadt: Karl Friedrich Degen und Eva geb, Blißer von Froichhausen,
** Grundstücksverkchr Grundstücke zu Lauben- bcrm, die ans den Namen des Heinrich Sv, es zweiier, Küfermeister in Laubcnbein«, eingetragen »«areii, falle» Dienstag, den 7, April l0>4, nachmittags 3', Uhr, in« Wege der Zwangsvoll- strcckung «n dem Gemeindebanic »» Lanbenhein« versteigert «»erde», Grundstücke zu Ober-Märlcn, die g»f den Namen der Eheleute Kasva» Ludwig K ö na g I. und Anna geb, König in Ober-Mörlen eingetragen »>aren, «olle«, Mittwock«, den st, Avril 1914, nackinittags 3 Uhr, in Ober-Mörlen im Saale der Wirt sckast »ur Waldbust im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert werde». Ein Grundstück zu Biblis, das aus den Name» des Valentin Gans mann des Fünsten und denen Ehefrau Edristine geb Andel i» Biblis eingetragen «var, «oll Mittivock«, den 30, März 101 t, vormittags 9» . Uhr, auf dem Rathauic zu Biblis >,» Wege der Zwangsvollstreckung derfteigert »«erden, - Ärnirdstücke zu He vorn beim, die ank den Name» des Hermann Lud «via I i» Hcppenbeiin eingetragen «oaren, «olle» Montag, de» »f, April 1014, ngckimittags st«. Ubr, ans dem Ratbauie z» Hevvenbeim i«n Wege der Zwangsvollstreckung venteigerl werden. — Grundstücke >u Reichelsheim, die aus den Rainen der Esther M euer geb. Lob, Edefrau des Mordckic Mcver de» dritten in Reichelsheim im Odenwald, eingetragen waren, «ollen Freitag, den 3, Avril 1014, vormittags 0 Ubr, im Amtsgericht zu Reickielshein« i«» Wege der Zwangsvollstreckuna venteigerl «verden Grundstücke zu
Erbach, die auf den Namen der Georg Friedrich Eich II. Eheleute r» Erback« eingetragen waren, «ollen Freitag, den 3, April 1014, iiachnirttags 3 Uhr, im Ralhausioale i» Erbach im Wege der Zwangsvollstreckung versteigerl «verde»
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** Konkurse in Hesse»,' In dem KonkurSveriabren Uber den Nachlaß des Moritz Anton Philipp August Kittel ,«, stiaun- k, ei in ift Rechtsanwalt Schallmauer in Groß-Gerau zun« Konkursverwalter eniannt, - In dem Konkui-Svenahre«« über das Vermögen der Wiün Decke rt Eheleute in AI siel d ist Termin au« Dienstag, 2t, Februar 1914, vormittags IO'/, »lir. vor dem Amtsqerichi Alsield anberanint. — lieber das Vermöge» des Johann Ehrhardt v„ Stückdalzlabritant «» V i e r «> h e«>««, ist das Konkursveriahren erölsnel Ottsgericktsvonieher Sch«, ch- n, a » I« iii Viernheim ist zum Konknrsvenvalter ernannt. Konkurs- iordernngen sind bis znm 4. März 1914 bei dem Amtsgerichte in Lainvertbeim aiizinneldeiu — Uebcr den Nachlaß der Eheleute Johann W e lz e I k. «mb Katharina geb. ,Breider von Nacken- h c t «n ist das Konkursverkabren eröffnet. Rechtsanwalt Tr. Julius Falk in Opvcnheim ist zun« KonkurSoerivaller ernannt. Konkurs- sarderunge» sind bis zuin 27. Februar 1914 bei dem stlmtSgeiichte «m Ov enbein« anzunielde», — Ju de», Koukursverlahreu über das Vermögen des Maurer- und Weißbindermcisters Heinrich Litt i« O b b o r n h a s e n ist die Einst llunq deS Konkursverfahrens wegen mangels einer den Koste«, des Verfahrens enlsprechenben Konkursmasse beschlossen.
Landkreis Gießen,
Watzcnhorn-Stcinberg, Ist, Febr, Be« der beu- ligrn Kreistagswahl wurde der bisherige Abg Müblcn- bcsitzer Jvbx, Äht» IX. ivicdcrgcwähll.
tt. Langsdors, 15. Febr. Gestern «nittag Ivnrdc die hiesige, 180V Morgen Wald und 2800 Marge» Feld umiaßende G-.
«neindesagd in 4 Abteiliuigen aus weitere 6 Jahre verdachtet, Abteilung I «vurde zum Preise von 1010 Mk, iinö 51rtfi!«rn, ■- zu 830 Mk. von« hickige» Iagdverein gepachtet. Die 3. Ubteilnng erhielt GulSvächter Hoffman» von Hoi-Gill »nd Herr Povpelbaum aon FrauEiirt zum Preiie von 1085 Alk. und die Alüeiluna 4 vor! tele der Fürst von SoI«ns-Lich »«"«> Preiie von HG, Alk. ^ e> Gesamterlör der Jagd beträgt also 4030 Mk. gegen 29ov «» «,c«> legte» 8 Jahren, „ ,
<m. Hungen, 15. Fcbr In Skeinher m hat sich heute der in den 60er Jahren stehenÄe Pseiffer aus Hungen in einem AnsaNe von Schwermut mit c i n c nt RasiermesserdreKehledurchgeschnit k ein Schon vor etwa 5 Wochen hatte er einen SelhsrmordOersuch durch Erhängen gcmaiht, tonnre aber damals von seinen Angehörigen «nieder abgeschnitken und ins Leben zurnck- gerufen werden,
Kreis Büdingen.
H, Büdingen. 13, Febr, Ge m - i nd e r a t s s >« u n g, Heinrich E b c r l i n g «nuß zur Verbreiterung der Babnhorstraße stä Luadratmercr Geläirde gn die r>kad: abtreten. Eberling hatte rm -Jahre 1912 erklärt, daß er bercir sei, das Gelände gegen g,auich au die Stadl adzutrete» in de^Weise. daß er für einen Quadratmeter Gelände, den er an die Stadt ^ibtritt. 2 Qm von der 2 tadt erhält. Heute beansprucht er von drr Stadr 3Mt. sür den Quadratmeter. «oäörend er der Stadt nur eine Mark für den Quadratmeter bezahlen iotl!. Ter Gemeinderat aeht hieraus nicht ein, beschließt die Enteignung mit dem weiteren Zusatz, wenn Eberling ans seinem Standvuiikt beharrt, ihm non der Stadt überhaupt kein Gelände vertäust Ivird. Bevor der Gemeinderat die Einführung von Gas und Wasserleitung in den Wildenstetnweg beschließt, soll durch Voranschläge, die durch den Techniker anzuscrtigen sind, sestgesrellt «verden, >v,c die Straße an« günstigsten angelegt wird. Auch soll bei der fnrstl, Rentkommer angesragt werden, Ivelcher Preis sür etiva nötig werdendes Gelände geiordert wird. Der Bürgermeister emv- iichlt Ausfüllung des zurzeit dort befindlichen .hohlivegs, Verschie denc Gcmcinderäte halten dies sür bcdentlich, da durch die steil ab- iallendc Lage des Wegs der ausgcsülltk Grnnd durch starke Niederschlage leicht abgcschwemmt loürdc. — Nachdem durch das Kreisamt mitgeteilt wurde, daß bei Verlegung der K o » f i r m a l i o n aus den ziv.-iten Qstcrtag Genehmigungen zu össenlliche» Vergnügungen nicht verwehrt Ivürdcn, selbst wenn an diesem Tage Abcndmahls- ieicr slattsändc, stimmt der Gemeindcrat der Verlegung zu, — Ehr, Göckel «vird erlaubt, die Steine, die er zur Hcrlicllimg des Seewegs zu liefern hat, aus dem städtischen Bruch in der Stern- rödc zu entnchincn. Ihm war vor einiger Zeit gestaltet «vordcn, vcr- suchswesie in dem Brnchc Steine zu brechen. Er teilt jetzt mit, daß sich der Bruck zum Abbau eigne, da sich genügend Steine vorsänden und das Vorgefundene Material «ich sehr gut zu Pslastersteinen eigne. In eine«» Gutachten der O b e r s ö r st e r ei wird dies be- zweisclt, Gemeindcrat S ch «i d führt aus, daß ihm von Facharbei- rcrn erklärt loordcn sei, daß die dort vorgesundenen Steine vorzüglich seileii »nd auch die ausqedeckten Lager ergeben hätten, daß der ganze Bezirk aus einem großen Baialtlager bestände. Der Gcmeindc- rat ist einstimmig der Ansicht, daß «nan drn Bruch erössnen solle, dainit die Einnahme, die die Stadl bei der schlechten Finanzlage sei,« gut gebrauchen könne, der Gemcindekassc zugcsührt würde. Es wird beschlossen, Göckcl das Brechen untcr den bisherigen Bedingungen auch weiter zu gestatten, — Die bisherigen Steinbruchsinbaber dcc Sandstciiidniche oenocigern die Abgabe der Pacht sitz die letzten zwei Jahre, die vor Abschluß des Prozeßvergleichs liegen. Der Bür- germeistcr soll Klage gegen die Säumigen erheben, — Die Stadt hat von der Hess, L a n d c s h n p o t h c k c » b a n k noch nicht dos gesamte Darlehen abgehoben. Die Bank teilt mit. daß sic den Rest bei der Nationalbank sür Deutschland deponiert habe, und verlangt, daß die Stadt die Bürgschaft hsiwsilr übernehme. Dem Verlangen wird entsprochen, — Bei dem Brande der Flemmingschen Feldscheune ivarcn durch Wachekostcn über 80 Mk, entstanden. Der Gc- meiuderat ist erstaunt über die Höhe der Kosten, NM so mehr, als die Feldscheune last im sreken Felde gelegen ist. Die ?luszahlnng wird zwar genehmigt, aus ArUrag R u l l m a n n aber beschlossen, daß in Zutuns! bei vorkommcndcn Fällen das Kommando der srelw, Feuerwehr nnr über einen Betrag von höchstens 20 Mt. veriügen könne, Für^etwa notwendige Mehrausgaben muß zuvor die Genehmigung der .Stadt cingcholt werden,
Kreis Lauterbach,
G r c de ii h a > n , 15, Fekir, Eni Kind wurde v on Schneemassen, dir von «siucm Hause infolge des Tou- wcttcrs hcralrsirlen, verschüttet, konnte aber von einigen Leuten, die den Vorsall bemerkt hatten, vom Tod« des Erstickens gerettet werden,
Kreis Schotte», ae II l ri ch st c i n, 14. Febr, Die heutige Ja g dverpachtung brachte sür eie lvenieiude ei» Mehr von 371 Mt, Die bisherigen Pachter erhielten de» Zuschlag, Gegner «vor ein Lehrer i. P, Noch erteilter Genehmigung vom anwesende» Kenieinderat veroiistallete ein Kölner Herr «««Iter den anwesenden Gästen und Iagdsreunden eine Saurnilnng !ür die Stadlarme, die das Ergebnis von rund 100 Mk, balle, Bürgermeister R I, h l dankte sür das ibm überwiesene Geschenk. ,
Kreis Friedberg, r, B a d - N a u l> er m . 13, Febr, Irr dkl heutigen Stadtverordnetenversammlung «vurden die Rechnungen der städtischen Betriebe, Wasser-, Gas- und Elektrizitätswerke für 1012, einstimmig genehmigi. Ebenso die Voranschläge sür 1014. Ter Voranschlag der Stadt schließt «n Einnalmie und Ausgabe mit 1 080 602,72 Mark ab A» l^emeindefteuern sollen eingrhen 400 000 Marl lind zwar durch Steuern ans der Hauptveran- lagung 364 000 Mark, durch Stenern aus Rachttägen 32 000 Mark, durch Fisialfteuer 4000 Mark, Wäbreird die Erträgnisse des Gaswerkes seit Einsübrnng des Einheitspreises von 16 Pfennig !«ir den Kubikmeter Gas abgeiwinnien haben, kann das Elektrizitätswerk ZINN erstenmal seit seine«» Di'stebkil IOOOO Mark Ileber- schuß a» die Stadtkaiic absührcn. Die Ernst-Ludwig-Schulc bc- dan eines Znichnises von 28 000 Mark, das «städtische Krankenbaus einen solcktcn von 15 200 Mark, Fm Interesse der Rerchs- beamtcn Post und Bahn — soll die Bür-iermeistrrci Scheitle nnlernehine», daß Bad-Naubei«n aus der Servisklasse 6 in die Kl, B kommt. Die Lehre-r und Lehrerinnen der Volkssckutfe, die sich mit Ebrinie und Phnsik-Unterricht beichäfligen, sollen seitens der Stadt gegen Unfall und «laiivilicht veisickn-rt «verden. — 'Noch ständiger Aussprache wurden sännliche Voranschläge genehmigi, r, Reichelsheim, 15, Febr, Am Samstag, den 14, d, Mts, sprach Reallehrer Kahl von Davmstadt im hiesigen Qrtsgriverbeverein über „Hundert I a b r e deutscher Volkswirtschart". Der interessante, durch vielen Hu- inor gewürzte Vorkrag fand bei den zahlreich Enchienenen beifällige Ausnahine
Starkenburg und Rhernhessen. rm D a r m st a d t, 1,5, Fcbr, In einem hicsigen Variete wurde gestern abend während der Vorstellung der seit einige,, Doge» hier auttrelcnden ualieniichen reitenden Tanz- knnstlerin Lucia KR a , o r a n aus dem Reisckorb der Betrag non .500 Mark gestohlen, Sic hatte ihr ganzes Vermögen, etwa ,5000 Mk,. meist in Pavtergeld. sowie ihren Brillant- schmuck im Werte von etwa 12 000 Mk, in einer Tasche im Reisekorb ausbeivahrt. Dies hatte der Ehemann der Kollegin, der etwa 40 Jahre alle Artist Richard Bischof (Beadlehs beobachtet und er cittwendele den sraglichen Betrag, Rach seiner Abführung aus das Polrzeiamt legte er ein volles Geständnis ab und behauvlcl, aus großer Not und Verzweiflung gehandelt zu haben, da sein acht Jahre altes Kind krmrk und die Frau herzleidcnd sei,
Hessen-Nassau.
11 M atbuifl, 14. Febr. Unter dem Vorsitze der Land- rais v, Locwcnstein lagle heule ,m Ledererfchen Saale
die Hauptversammlung der H c r d b u ch g e s e l l l » a s t für das Bogclsberger Rind, Aus dem Geschästsberiitn ist zu erwähnen, daß im Kreise Marburg 72 Mitglieder 186 Kühe und 14 Bullen und im Kreise Kirchhain 76 Mitglieder 188 Kühe und 8 Bullen ins Herdbuch cingetraqcu haben, Es wurde beschlossen, sich mit einer --ammclkoliektion Bogels- bcrger Rinder bei der diesjährigen Ausstellung in Hersseld zu keteiligen, Tie Aussteller, welche dort sür ihr Biel, keine Prämien bekoinnien, sollen aus der Percinskasfe eine Vergütung erhallen. Wie aus den zur Verlesung gebrachten Beschlüssen des Verbandes der deutschen Rotviehzüchtcr ber- vorging, soll die nächste Ausstellung der deutschen Landwrrl- schosksgciellschasi in Hannover mit rund 150 Stück Rotvieh beschickt werden,
ii Frankfurt a,M,, 15, Febr, Infolge der tnildcn Witterung hat sich die Zahl der Arbeitslosen erheblich verringert. Im Baugewerbe und den verwandten Berufen wurde die Arbeit größtenteils wieder ausgenommen. Nur in der Metallbranche ist die Lage nach wie vor recht gedrückt, rbenso im Weißbindcrgcschäst,
Franksurt, 14, Febr, Wie der Frk>, lsseneralanz, wissen will, ist es nick«, ausgeschlossen, daß das Schum an,«, tfceatcr in anderen Besitz übergebt. Eine Pariser Gesellsckast, die sich schon um das alle Senckenber «i«'ck»e ttzeländc nin Eschcn- bkimer Tor l-eworben batte, sei wegen Ankauis d.-s Schnmann- tteaters in Ilnterbandlungen mit der Direktion einqetreten, doch sei es noch niihl sicher, daß die Verhandlungen zu einem Abschluß kommen,
b Frankfurt a. M, 13. Febr tzfm letzten Herbst wurde der Fachlekrer und Stadlverordncte W a l l b e r zun« Rektor d e r^F o r r bi l d » n gs schu l c vom Magistrat gewählt, vluvolst -der <sckulvorstand der Schule einen andern Herrn bestimmt hatte. Gegen die Wahl Walthers «vurde unter dem s^upeis Einspnich erhoben, daß Walther gar mcht die eriorderliche!, Prüflingen abgelegt habe und nur eine gute VolksschulbilbMia besitze, die er in seinem Beruf als Litbogravh allerdings beträchtlich crwritette. Eine gegen Walihers Wahl beim Regierungspräsidenlen und dein Minister eingelegte Beschwerde hatte nun den Erfolg, batz die Bestätigung zinn Rcklvr versagt wurde,
— H a n a u ,14, Febr, Ter Magistrat der Stadt Hana» beschloß, die Einführung der Zahnpflege in den Schulen in die Wege zu leiten, ivobei die Leistung eines jährlichen Beitrags der Eltern von l Mk, für das erste Kind und von 50 Pfg, für das zweite und jedes folgende Kind vorgesehen wird. Mit den Zahnärzten will die Stadt ein Abkommen treffen, ivonach diese verpflichtet lvcrde» sollen, die Behandlung der Schulkinder zu übernehmen. Für unbemittelte Eltern wird die Stadt die Koste» tragen.
- Höchst, 14, Fcbr, In einem Picrck, bei Höchst im Kreise
Gelnhanfei! brach in der Rächt auf Samstag ein Hund ein und biß eine große Anzahl Schafe tot. Die übrigen entwichen znm Teil aus dem Pferch, zwei ettranken in der K-rnziq, Im gonzen «vurde» 30 Sckraie getötet. Ten Hund, der de» Schaden nernrfackn batte, «and man, von einem Zn«r überfahre», tot auf dem nahen Bahngleis, ,
^ D^l lenburg , 14. Febr, Gestern abend wurde dem Direktor Schulz von der kstcwcrkfchaft „Constanze" bei Langenaubach durch einen feiner Arbeiter, einen Kroaten, in seinem Zimmer mit einer Axt die Sckiädeldeckc zertrümmert, Das Motiv der Tat ist Roche wegen Entlassung, Der Zustand des Direktors ist hoffnungslos.
vereiosnachiichten.
— Kaufmännif cher Verein Gießen, Einen guten Verlauf nahm der ?RaSkenboll des Kanfniännischen Vereins, Die Turnhalle war schön geschmückt, Grnooeir-Aussülnnngcn, von Tanzlehrer Will cingeübk, «virkten ganz vorlrcsslich und die Vorträge des gewonnenen Büttenredners trugen zum Gelingen der Ber- anstalttrng bei. Der Besuch war so stark, daß die Turnhalle alle Tciknehmer kmim fassen konnte,
.— Stcinbcrg, 15. Febr. Gestern abend seicrteZier Gesangverein „E i n t r a ch t" sem 45, Sttstlingssest, Ter Saal der Wirtichasi „Zun, grünen Baum" «oar bis zum letzten Platz besetzt, Gur vorgetraqenc Ehörc «occhscltcn mit Musikstücken, Eonplcts und Theaterstücke» ab. Im Miltctmintt »er Veranstaltung stand das Trauerspiel „In der Fremdenlegion",
It Lauterbach, 15, Febr, Tic sreimillige EaniUitS- kolonne vonr Roten Kreuz «eierte aesler» abend in der Tur«>- hnkle bei vollbeietzlem Hause «hr Stiftungsfest. Tic Zalil der aktive» Mrtqlieder in Lauterbach ist, «nie der Kolonneniührer, Fabrikant Wenzel, in seiner Begrüßnngsaniorachc bemerkte, ans 45 ausgebildete Mannschatte«« aiigeivachse««. Das rcichhallsge Pro- gramin der Abendunierhaltnng, niiter 'Mitwirkung uo» Psarrer M ö b » s - Udenhausen »nd Frau Emma '!>! ö l l e r hier als uor- züglicke Sänaer, soivie die Dheaierslncke unterbiellen das zahlreiche Pübliknin a»l« angenehmste. Ein Tanz bildete den Schluü der Feier.
Unkvcrsitäts-NackrkchteW.
— Der Geheime Regierungsrat Pros Dr, Carl Lieber- nrann, Vorsteber des organiichcn Labaratoriums an der Berliner-Technischen Hochsche.itc, tritt mit Ende dieses Semesters vom Lebramie zurück; zu seinem Nachfolger wurde der außerordentliche Proscssor und Abteilungsvorstehcr am chemischen Institut Dr, Robert P scharr berufen. Gcheim- rat Lieberinann, der zugleich als anßerordentlickrcr Professor dem Lehrkörper der Berliner philosophischen Faknl- tat angehört, steht im 72. Lebensjahre,
— Wie in Berliner tlzeologifchc«, Kreisen verlautet, ist für die neubagründete Professur sür 'Missionswisiensckzast an der Universität Berlin der dortige Prioatdozent D>-, theol, Julius Richter in Aussicht genommen.
Zum Rachsolgcr von Pros, Carl Kalbsleisch «vurde aus den Lehrstuhl der klassischen Philologie in Marburg der a, o, Professor Tr, Johannes OKewaldt von der Universltat Gre,,swald lrerusen, Gr ist 1880 zu. Posen geboren.
— Wie uns aus F r e i b n r g i Br gedrahtet wird, hat der o Prosefsor der neueren Geschichte an der dortige«« Universität Geh, Hosrat Tr Friedrich M c i n e ck c einem Slni an die Berliner Universität als sttachfolgcr von Gch.^Rat Prof Maz ^!enz erhalten, Prof, Meinrcke ist am >0 r-ktobet 1862 zu -^alzwedel lProv, Sachsen) geboren.
«erichtrsaal.
«in zweiter Prozeß Tr, Winkler,
Mainz, 14. Fcbr Tie hiesige Ttroitamme« verurteilte hculi: den Rechtsanlvalt Tr. Winkler aus ^vpcnheinl wegen vcrauswrderung zum Zweitainos zu 14 Tagen Festungshaft und den Kosten des Verfahrens.
£-L.° ?. e fr ocgen die Firma Thurm n B e s ch k c vor der zweiten Ttronmnmer des LondgerntNs Magdeimrg, ivTirdcu heute abend die Bruder Walter 'und Kiedrich B e s ch k e zn je enrem Monat Ge- Geldstrafe, Fräulein Altmann zn 200 Mark Geldstrafe und Kaufmann Ladcke zu 300 Mark Gkldttrine öfnirlfilt. Ferner wurde auf Tragung sämtlicher Kosten !! aus Publikotionsbefugms in verschiedenen Blättern,
^as Gericht uafym in allen Fallen nur einfache Bestechung an. Wahrend der cttjwifl verlas der Vertreter der Anklage ein Kieler


