mirtschasten (SMcrtMujcv, WfletanjdK und alkoholfreie Restaurants s oer Kvn^essionspsucht unterworfen, ihre Inhaber müssen zur Führuivg des Betriebe» besonders qeerqner erscheinen. zu lvestchem Zwecke die Bedinguiirtzen .zur Führung des Reflanrationsaewerbes enger und präziser gefotzt siud. «ft der Äntragstekier nnznvertüssig, jo wird die Konzr-stian verweigert. Die Konzession wird nur' erteilt, wenn der Sadi« >oeiS des Bedürfnisses für die Eröffnung eines neuen Betriebes erbracht ist Igi diesem Punkte loird eine Frage, die bisher den Einzelstaaten üdertassen nxrr, rerchsgcsetz- lich geregelt.
Die Be r,v e niwi „g weiblichen Personals ist nicht verboten ES fiai sich heransgestellk, baß die Negetung dieser Frage sebr schivierig war. Ilm Härten zu verrneidcu und um den süddeutschen Gewohnheiten entgegenzukommen, überläßt man di: Regelung der Frage den Einzelstaaten, da die Verhältnisse in den einzelnen Staaten zu verschiedenartig sind, um eiuheiilich reichsgesetzlich geregelt lverden zri können Die Einzelstaaten sind befugt, Bestiminiingen über Zulassung, Beschästtgung und Lohn der Kellnerinnen zu erlassen.
Ter zweite Zweck des Entwurfes ist die Regelung der Berhältnisse in den Varielös und Kinos. Beide Kategorien werden der ltzewerbeordnung unterstellt, während sie bisher als theatralische Unternedme» galten. Mit der Ilnterstellung unter die Gewerbeordnung werden diese Unieruebmen ebensaNS der KönzcssionSpflichr und der Bedürfnissrage unterworfen. Der Entwurf regelt ferner noch da-:- Recht der Mustkaufführungen. Größere Musik- Veranstaltungen aus privaten Grundstücken bedürfen der poltzeilicheu Genehmigung. damit wird den sogenannte» Rummelplätzen hoffentlich der Garaus gemacht. Kleine Musik in Lokalen ist ohne iveiteres gestattet, sofern die Umgebung dadurch nicht gestört wird. _
ver ttabi«ttt;weHsel in prtrrsburg.
Petersburg, 13. Fcbr. Zu dem Abgang des Ministerpräsidenten schreib! die „Nowose W rem ja": „Für Rußland ist der Wechsel der leitenden Personen ohne Bedeutung. Wichtig ist der Wechsel des Kurse s, der jetzt anbricht in dem Z e i t a l t e i g r u n d l c g e u d e r ll in bildungeu. — „Rjetich" fd)reibt: „Wenn .iiokowzow auch einen guten Rachrns Hai, seinen Abgang beklagt niemand. Tie Veränderung wird begrüßt, iveil sic e i n e n Schritt bedeutet, statt des T r e t e i, s auf einer Stelle. Unter G o r e i» p k i n wird die Auflösung der staatlichen Gewalt noch schneller vorwärts schreiten.
Petersburg, 12. Febr. Der srühere Ministervräsi- de»t G o r e m p k i », Mitglied des Reichsrats, ist zum Ministerpräsidenten ernannt ivorden. Ein kaiserlicher Erlaß an Kokotvzoiv erwähnt seine Verdienste in seiner Eigenschaft als Finanzminifter während der letzten lO Fahre, welche die beschwerlichen Zeilen des Krieges »nd der inneren Wirren umtaßie» und während deren dank der Lparsamekil Ko- kowzows die Budgets immer mit einem Ueberschuß der Einnahmen über die Ausgaben abichloften, ivas ein enormes Anwachsen der Mittel des Staatsschatzes hervorries. Ans seine Tätigkeit als Ministerpräsident übergehend, weist der Kaiser daraus hi», daß Kokowzow seine Befähigung in der höchsten politischen Berwaltungssteile des^ Landes durch seine reiche Erfahrung und weise Umsicht bewiesen habe. Der Kaiser erteile Kokowzow aus Gesundheitsrücksichten mit Bedauern den Abschied und verleibe ihm aus Dankbarkeit ftir die bedenkenden Dienste den Grascntitel. Der Kaiser hofft, daß er von den Ratschlägen Kokowzows >» allen schwierigen Fragen Nutzen ziehen werde, deren Aufklärung durch die Kenntnisse und die Erfahrung sowie die erprobte Ergebenheit Kokowzows erreicht werden könnte. Der Erlaß lrhq! folgende kaiserliche Unterschrift: Sie aufrichtig schätzend in voller Dankbarkeit: Nikolaus.
DerneueMinifterpräsidentGoiempkinhai schon einmal, freilich auf ganz kurze Zeit, an der Spitze des Staates gestanden Als Graf Witte am 22. Avril 1206, kurz vor dem Zusammentritt der I. Duma, zurücktrat, wurde Gorempkin sein Nachfolger Er hat damals d,rsen Posten nur bis zum 3. Juni inne gebabt, obnc im geringsten sich als besonders geeignet für dicies schwere Amt zu erwecken. War er doch wrder ein guter Redner, rwch ein schlagfertiger Debatter, so daß die Leitung der Geschaiie bald gänzlich seinen Händen entglitt. Damals grill die Zügel der Regierung Stolvvin ans. der nach dem Staatsstreich am 3. Juni Mich nominell sein Nachfolger wurde. Inzwischen ist Gorempftn 75 Iabre alt geworden, so daß er Nicht mehr viel anderes als ein Platzhalter sein dürfte, ivährenddeck'en sein In- linrus, der Landwietichaitsminifler Kriwoschoim. die Seele der Regierung bilden wird. I» seiner ftühcren Lansbabn. in der rr Gehilfe des Justiz- und ivo^r des Innenministers, und von 1895 bis 1822 Minister des Innern qeweset ° bat cr stets vanslawistifchc Bahnen geioandelt, wenn er auch niemals besonders aggressiv dabei aiisgklreten ist.
v?r Ka^infttswcefTfcl In Stroröcn.
Stockholm, 13. Febr. Das „Svcnska Tclegram- bpran" ist ermächtigt, folgendes mitsuteilcn: Der Gouverneur Freiherr de Geer erklärte dem König, cr habe, nachdem cr die Lage geprüft habe, qeftlnden, daß die Voraus setzungen, die er für die Bildung eines neuen liberalen Mini- steriums für nolmeiidig erachtet, nicht vdrhandcii seien. Der König ließ unmittelbar darauf den Gouverneur Hämin a r s k i o e ld rufen und bot ihin an. das neue Ministerium zu bilden. Hammarskioeld riet mir Rücksicht aus die Lage, die durch die Weigerung der Linken deS Reichstages, a» der Bildung des Ministeriums mitzuwirkcii, entstanden sei, deni König, sich an die Rechte des Reichstages wegen der Bildung des Ministeriums zu wenden. Der König ersuchte jedoch den Gouverneur HammarskjorÄ», di« Frage neuerlich zu erwägen.
Au» Stadt und Land.
Gießen. 14. Februar 1214 .
** Tageskakender liic Sonntag, den lö. Febr.: S ra d >. I h e n 1e v : Nachmittags 31s Uhr: .Jilmzauber' ; abends V 1 /, Uhr: „Alt-öeidelberg.'
K o n, e , t v e r e i» : Kammermusik Neue Aula, ö>z Ut>r.
Karnevalgesellschastt Jremdensitznng in Steins Garten, 3 Ubr.
G e s a II a v e r e i II .B u t e » b i r g' : Maskenball mit Grupven-Aufführungen im Eal4 Leib. Anlang 8 Uhr.
L i ch l i p i ( I b n u 3: Täglich Vorstellung.
Union -Theater: Täglich Vorstellung. lDienStags und Samstags nenes Programm.)
Oberde »Nickies M u I e u >» und Kail'lch« Sanim- lunaen. Geöffnet Sonntag vormittags II— I Uhr unentgeltlich
Museum für Völkerkunde. Gcösftiet an Sonntagen vormittags von 11 — t Uhr unentgeltlich.
Oberbellischerüun st verein. Tie Gemälde-Ausstellima ist täglich von I> —1 Uhr, Mittwochs von 3 bis b Uhr, und a» Sonntaaen von >1-3 : geöffnet.
Ti« A n I a g e m u . findet bei ontem Wetter Eonntao vormittag II Ubr statt »• OlnRriolae: I. Björneboraanies-Marlch doit Tb. Grus: 2. Ow.liite zur Oper .Marlha' l.Ter Markt zu Rjchmond') vo» Fr.,.. Flolow: 3. Fantaste .Meyerberiana' von A. Seidel, 4. Frei .gl Marsch von E. Latan.
" Ueberlandanlage der Prsvinz. Die Nachricht, daß bei dem Ban der elektrischen Ueberlandanlage der Provinz Oberhessen der Kostenanschlag mit 1,25 Mill. Mark überschritten warden sei, ist imzutreffend. Eg handelt sich vielmehr um eme Rachforderung für den inneren Ausbau de? versorgten Gebietes und für Erweckerungen, die mit grundsätzlicher Zustimmung eines früheren ProoinzialtagS erfolgten.
** Ter Ausschuß des Verbandes der Dcraikli- ste»-Vereine im Großherzogtum Hessen hielt am Mittwoch unter der Leitung seines ersten Vorsitzenden. W Kalb i u ß- Tarmstadt, eine Sitzung ab Die von den beliiichen Handelskammern angeregte Neuregelung der Ausverkaufsbeftim- m u ngen ries eme lebhafte Beiprechung hervor. Einstimnnq war man der Ansicht, daß es ivünschenswert sei, wenn die Beftrm mungen über die Art der anzumeldenden Ausverkänse durch ganz Hessen gleichmäßig getrosten und ebenso einheitlich ernc achttägige AnmeldeiriN sestgeietzt würde. Jedoch war der Ausschuß gegen eine gleichmäßige Festsetzung der Zeit »er Inventur und Saison -Ausverkäufe Es soll den einzelnen Vereinen überlasten bleiben, zweckentivrcchende Bestinemeingen nach Anhören ihrer Mitglieder zu trcftev Der Aorsitzendc gab k'ohann Auskunft über den bei der Handelskammer Darmstadt neu eingerichtete« „Ans schuß in Sachen des unlauteren Wettbewerbes" und legte die Satzungen, nach denen gearbeitet werden sch!, vor. Mit tedhnfter Genugtuung wurde die Erruhtnng eines Submiskionsamtes der desiischen Handelskammern, das der Handelskammer Mainz angegliedert wird, begrüß». Der von der Handelskammer Mainz unlcrbrertcte Antra« zum geheimen Warcnhandel wurde einstimmig, nach lebhafter Besprechung, stibgelehnr. Der Verband besteh! nach wie vor aui einem Verbot des Warcnhgndels durch Beamte, und, wo das Verbot nicht zu erreichen ist, an» einer Heranziehung der Handeltreibenden z» allen Lasten und Pflichten, wie sie dem Tetailliften auscrlkgt sind.
** Der Vorstand d cs L ande s oerba n d e s der Hausbesitzer-Vereine im G rv ß h e r z o g I u m Hcs- s e n hielt am 10. Februar eine Versammlung in Gießen ab, welche zahlreich besucht war. Es waren vertreten: Mainz durch die Herren törünewald^ Hahn und Volk. Darmstadt durch die Herren v. Hessert und Schembs, Lstenbach durch die Herren Lip- »ert und Nagel, Gießen durch Herrn Inderthal, Worms durch Herrn Schwan und Neu-Iieubuig durch tzrrrn Haudri Außerdem war der Vorstand des Vereins Gießen fast »oll- täbliz erschienen Den iliorsitz sühric Herr Grünewald, die Schriiileitting Direktor Volk-Mainz. Mau verhandelte u. a. über den Beitritt des Landesverbandes Hessen zuni Zentralver- bande der Tciitschcu Haus und ckfruudbecktzer Vereine in Berlin: über die Abzahlungsgeschäfte mit ihrer Wirkung im allgemeinen, wie auch im besonderen aus den städirschen Hausbesitz, ferner über den Enttmrrs eines einheitlichen Mietvertrags- sormulars für ganz Hessen. Nach Prüfung der einge- lausenen einzelnen Eremplare wurde das m Mai», üickichc Formular aui Rnlrag Lsienbachz als das sür »Ne Verhältnisft am meiste» entimechendc erklärt, so daß dessen allgemeine Einiüh- rung beschlossen imirdc, inober es den einzelnen Orlsvereinen auheimgestellt ipurde, ettoa nötige kleine Zusatz.' unter Berück- sichtigung der örtlichen Besonderheit zu mache». Auch die schwierige Frage der Beschassuug II. Hupoiheken war wieder Eegenftand einer eingehenden Aussprache: man war sich darüber einig, daß eine Lösung nur unter Mitwirkung der Gemeinden in deren eigenem Intcreffe stattsirchcn könne. Daß diese Frage auch sür ine gesamte Oeftentlichkeit von größter Wich- tigkcit ist, geht daraus hervor, dnß nicht nur die Einzelstaat.'n, sondern auch das Reich ihr in der letzten Zeit ihre Anftncrftam keit geichenkr haben, so daß, Aussicht bestehr, daß sie a»t dem Wege der ihesktzgebung endlich erledigt ivird. Eine weitere verhaut lung mi! entsprechenden Beschlüssen betral den Ausbau d e r O r g a »i sa t i o n der Hausbesitzer im Großheezoglum Hessen und damil eine neue Bertragssestsetznng sür die dem Landesverband angeschlostenei, Vereine. Weiter eriolgte die Bewilligung der Kosten ftir die Entsendung eines Delegierten, dessen Zuziehung zu den vom Reich lieschlossenen, nächstens in Berlin startiindenden „Erhebungen über den städtischen Immobiliar- krcdii" vom Ministerium als Ivünschenswert bezeichnet war. Als Delegierlec wurde Herr G r Üne >o a ld- Mainz, der Ver- bandsooriitzende, boslimml. Am Schluß iprach Fabrikaul I n - derrhal, als Vorsitzender des Vereins Gießen, de» Herren Grünewald und Direktor Bvlk, Mainz, besondere Anerkennung über ihre Tätigkeit bei Leitung der Geschäfte des Landcs- verstandcs im Namen der Versammlung aus.
** Konzcrlvcrcin Man schreibt uns: Aui das nächste, vorletzte Konzert am Sonntag, den I 5. Februar, (5'/« klhr in der Aula! sei noch einmal hingewiesen, weil die zum Vortrag lammenden Perlen der KanrmermvtiNiteraiiir beionderc Benchtunq verdienen. Dos Programm nmiaßi Mozarts B-Dnr Streichquartett iSannnlg. Küchel Nr. 458), dann Schuberts Wundervoltes und ieltei, ausqcsühites 2 t r e i ch a u i n t k t l sür zwei Violine», Viola und zwei Eelli. Als drittes Schumanns herrliches Klavierquintctt, das in Mnsiklrciscn so bekannt iß, daß cs überflüssig erscheinen dürste, aus die unvergängliche Schönheit dieses Werkes binzuwcisen. Es stamm! aus der besten Zeit des Meisters, etwa 1842, in der auch das bekannte Klavierouartett, seine »leider z» wenig gcsvieltenl Streickanartetie und die Shm- vbonien entstanden sind. Es ist bedauerlich, daß diese Art von Kammermusik so wenig im Könzcrisaal gepilegt wird, um so dankbarer ist es zu begrüßen, daß der Konzerrverein dieses Mal die Gelegenheit dazu bietet. So verspricht auch dieser Slbend einen Kunstgenuß, den die Freunde guter Musik sich nicht entgehen lassen sollten.
*' WohltätigkeitS-Konzert des Kronbauer» lchin Quartetts. Es lei iiochinals daranl hingewiesen, daß die Interiniskarte» vo» Montaa, de» 18. d. MiS . ab bei Herr» Ernst Challier umgetauschl lverden können. Ebenda sindei auch der Barverkauf statt.
•• Oberheisischcr 8 unstvercin. Tie Ausstellung ,E t ä d «e ö a »■ kann nur, ,»ie man „nS ichreibt, bis zu, II Freilag, de» 2d. d. MtS. ansaesteiii bleiben. Es kann daher den mehr- iachen Wünschen, diese Ausstellung am eiickge Tage zu verlängern, leider Nicht entiprochen werden.
** Gicßcner St adtt h c a i e r. Bei der gestrigen Wiederholung der ..Schinetterlingoschlacht" spielte Frau Sonntag Blume, die in der ersten Austübrung krankdeilsbalder durch Frl. S t c t t n e r vertreten war, die bedeutungsvolle Rolle der Elfe. Ihr glückliches Temperament »nd ihre elegante, zierliche Erscheinung unterstützten sie dadei ganz vorireistich. Leichtlebig, lieb, lockend, voll ünbändiaer Lebenslust, »nd selbst bei ihrem gewagten Abenteuer mit Keßler von einem verklärenden Schimmer holdester Anmut umgeben, stand sie inmitten der jammernden Armut und brachte Loben und Ftnß in die Handlung, so daß die gairzc Ausführung wie von eine»» neuen Geist beseelt schien. Tie übrigen Darsteller übertrasen ihre Leistungen bei der ersten Aiissührung z. T. recht crbcbtich und verhalten insgesamt der Scknnettcrlingslchlacht wiederum zu einem schönen Ersolg.
** Stadttheatcr. Tie morgen »achinittag staiisindendc 12 Aussührung von „Fi l NI j a u b e r" dürfte die i-nie der beliebten Gesangsposse sein. Das Werk bat die größte Aussührungs- zabl in einer Spielzeit erreicht, die bisher einem Stucke hier beschlichen war und darin iogar den „Fidelen Bauer" überiroften — Meper-FönterS bekanntes Sckwickviel „A l t h c i d c l b e r q", das morgen abend gegeben wird, scher»! wieder große AnziehungS- fraft auszuüben. I« den beiden Hauptrollen der Käthr und des Karl-Hern; lind Fck. Lrndeck und Herr Sternbofer, in Episodenrollen das gesamte Hcrrenpersona! beschäftigt.
" Wieder ein Gießencr Erst n der. Kaufmann Rntzols P o s ch m a n n , hier. Wehlarer Weg 43, hat einen Schlips- Halter mit verstellbarer Anknülckevarrrchtung erftmden, der am 10. b. Mts. vom Patentamt in Berlin unter Gebrauchsmusterschutz gestellt wurde. Es handelt sich hierbei um eine sehr sinnreiche Vorrichtung. mit deren Hilfe eS möglich ist. den Schlips mittelst eines Handgriiies zu bcikstigen. Ern Verrutschen k,nn nicht mehr »or- lommcn.
** I n einer ge jährlichen Lage befand sich gestern abend gegen 6 Uhr ein Bäckerburi che in der Mar kt st ruße. Er ivollte iwrichen 2 Wagen hindurch »ähren und geriet dabe, unicr den einen Wagen. Glücklicherweise konnte sich der junge Mann noch retten. Das Rad wurde völlig zertrümmert und die Brote lagen zerstreut aui her Straße
** Unfall. Eine alte Frau in der Kaiser-Allee siel gestern die Treppe hinunter und zog sich schwere Verletzungen zu. Der Zustand der 'Frau ist um so bedenklicher, da die Frau vor noch nickzr aNzulanqer Zeit einen Schlagansall erlitten hat
** G r I, nd st ü ckT- v e r k e h r. Eine Reihe von Grundstücken in Eh r in g s d aii se n, die aus den Namen oes Konrad Böl- i i n g, Landwirt zu Ehringshauicn und feiner Ehefrau Meline geb. Pfril. eingetragen waren, sollen Miilwvck,, da» 8. April 1214, vormittags 7i' ä Uhr, auf dem Geschäftszimmer des Orlsgerichts Ebringshmiien im Wege der ZioangSvollstreckung vcrsteigert werde». — Grundstücke in Gießen, an der Rodheimer Straße, die aui den Namen von a) Troß, Louis, b) Troß, Helene, geb. Schomder, decken Ehefrau, eingeiragen waren, tollen Freitag, den 3. Avril l2I4, vormitiaqs 2 Uhr, im Amtsgericht Gießen, Saal Nr. 18, lai Wege der Zwangsvollstreckung verfteigeri werden. — Ein Grundstück zu Mainz, das auf den Namen von Hart- m a ii n, Peter Anton Zwecker und H a r t m a „ n. Margareta geb. Führer, besten Eheftau, eingetragen wae. soll Freitag, den 3. April 1914, nachmittags .! Uhr, im Wege der Zwangsvollstreckung im Iickttzgebäude zu Mainz, Saal 314, versteigert werden. — Grundstücke zu Garbentcich. die aus den Namen des Karl D liege l I. und Ehefrau Aise geb Mohr in Garbeuleich ei», getragen waren, sollen Freiing, drm 27. März 1214. vormittags 8V 4 Uhr, aui dem Ortsgerichlsburenil in Garbenkeick im Wege der Zwangsvollstreckung persteiger: werden — Grundstücke yi Klein.Steinheim, die auf den Namen der Kaihartna Sei mar geb. Äollmann, Eheftau von Moritz Weimar, und Anna Maria .Hufnagel, setzt Ehefrau non Jakob Fuß, eingetragen waren, sollen Mittwoch, den I. fflpril 1214, nachnliliags 2>., Uhr, aui dem Ortsgericht in Klerir-Steinheim im Wege der ZwangS- voststreckung versteigert werden
*® GüterrechtSregister Errungen sch aitöge- » einichaft haben vereinbart: Landivirt Friedrich M a j o r erstrr UN» dessen Eheirau Lina geh. Schönwolf tu Beienheim: Johannes Bergen, Landwirt zu Treis au der Lumd«, und deiien Eheftaii Kaikarina geb. Stiehl: Landwirt Heinrich Fink und dessen Ehelrau Therese geb. Ulrich in Beienheim: Straßcnwärter Georg B i 11 der fünfte von Nieder Weisel und dessen Ehefrau Anna Elise geh. Marx. — Gütertrennung haben vereinbart: Johannes Krau s, Lehrer, »nd Paula geb. Bernard. in Unden- heim: Konrad Zimmer, Taglühner. und Anna Maria geb. Muth, in Gimbsheim: Karl Heinrich Linker, Landmesser, und Wilhelmine Klara Elsa geb. Pohle in Mainz-Kostherni: Louis Weißbecker, Kaufmann, und Marie Friederike geb. Schnell, in Mainz
** Kleine Mitteilungen. Ein fünjähriges Kind aus A l l e ii d o r i'stürzte im Hose seiner Eltern mit dem Kopse ans eine Kanie und blieb tot liegen Für den Erweiieeungs- bau des Lehrerheims am Aliebuigkovr in Schotten lind jetzt nahezu 2000 Mart gesammelt worden. — Fn einer Bäckerei ln Frankfurt vergiftete sich beute die 22iährige Verkäuferin M a II g i II aus Karl-'uhe mit Salzsäure. Das junge Mädchen hatte mit einem Manne ein Verhältnis. Gestern erfuhr es, daß er bereiis veriuuralet ivar. — llnvoriichtiges ?lbsPrinzen hat einem sungen Menschen ans der Badnstreckc Ä ochst A s ch g f f e n b u r g d-n Tot gebracht. Ter !st Jahre alte Friedrich Vogel mis Memmlingen sprang vor der Ztaiion Sandbach vor dem Halten des Zuges herab und kam unter die Räder, die ihn töteten. — Die Gemeinde Naunheim Kr. Biedenkopfi ha! eine größere Obstbaumpflanzunq beschlossen.
Lsptzkresc! Giesten.
— G r >"> »> Iigen . 14. Fetze. Ans Veranlaffung de? Pfarrers Weber lau» bei oollbeiegtem Saale im GekihauS »zuin Taimus^ etn F a IN «I i e » a b e n d stalt. Piarrer Weber svrach über die D era a » g en be i t Grünt»ae»S nutz legte die historischen Wahrheiten nn Hand der üd«rliefrrl«ii Urkunden, loweik sie durch viele Jahrhunderte ertzaiten geblieben sind, in knnststnniaen LlitS- sührnngen aus. Aus (Lirmd dieier Netzerzeuattiige» bezeichuele er die Geaenioart als eine der nlänzendckeii Evoche,, der Welaeschichle innerbaltz imseres Deutsche» Reiches als nncki un'eres Slädtcheus-, dem, io schön »n'er Grünfvgea mit den nngercihlen OZemarkiinaea Backbein, n»d Bernh-im Ui eine»! gelegneien freien Geländegürtel liegt, so viel hat cs auch >» »eine» Festungsmauern an Not und Enlbehrimgen durchmachen müssen Der Lorirag land ungeteilten Beilall.
Londorf, 13. Febr. Bei der beute vorqenommenen Wahl eines Kreistagnabgeordneten ivurdc an Stelle des Apothekers Welker vo» Allendor! a. Lda. der Küfer und Landwirt Jakob Becker aus Kesselbach gewählt. Von 22 Bevollmächtigten stimmten 11 für Becker, 8 sür Welker und 3 Stimmen erhielt der Rechner B e r - I i » von hier. Bei dem erforderlichen zweiten Wahlgang erhielt Becker 14 und Welker 8 Stimmen.
Kreis Friedberst.
r. Reichelsheim. 13 .Febr Tie^hiesigc W"ldjagd wurde am Donnerstag auf 2 Jahre an Tr. Jauner auck Frankfurr am Main verpachtet. Die Gemeinde erzielte für das Jahr einen Mehrerlös von 370 Mt. Der bisderig- PackivreiS betrug 300 Ml.
Starken bürg untz Rhrinhefsen.
rb. Tarmstadt, 13. Febr. Ein schwerer Junge ivurde gestern durch die Kriminalpolizei festgenommen. Man hatte ans verichiedenen Gründen Verdach: aui ihn. daß er die Diebstähle in den verichiedenen Wiriichailen „sw. hier ausgesührt habe. Als man ihn aber sestgenommen hatte^euideckle man. daß mail einen iehr geschicklen Einbrecher, den Schlosser Emil Menzel aus Teatel» vor sich batte, der nach 4' jähriger Zuchthausstraie kann, enllaifen irneder eine Partie Dietzswerkzeug, Dietriche ufw. bei sich trug. Man vermutet nicht mit Unrecht, daß er die Diebstähle iu Gemcinschait mit dem ietzt in Frankst,rl iestaenommenen Kiewe aur»reiühri bat. — In hohen „nd liöchste» Kreisen machte sich seit einiger Zeit eine Persönlichkeit bemerkbar, durch Vorlage lolscher Papiere und andere Empfehlungen ickcldbeträqe zu erschwindeln. Ter Kriminalpolizei ist es nun gelungen, den Betrüger in der Person des 52 Jahre alten Malers Jak. Mcusert, der sich die Papiere ivahrscheinlich ielbn aniertigte, festzunehmen. — Festgenommen wurde auch der .Kanalarbeiter Fr. Bauer, dessen Fron wegen Kuppelei verurteilt ivurde. Bauer hat große Erpressungen verübt
Hessen-Nassau.
fc. Hochsi a. M., 13. Fcbr. Der ?lrbeiter Loniniert, der sich lürzlich beschuldigt hatte, einen fflrbeiter bei Höchst c>. M. vor einem Iabre beraubt m.d in den Main geivdrseii zu haben »nd deshalb verhastet ivurde, ist seht iv.cder aus freien Fuß gesetzt worden, da seine Angaben aus Selbsttäuschung berichten. Loniniert hat sich schon srnher mehrfach, so in Köln und in CfUr, in ähnlicher Weise selbst belchiildigt.
— Franks u r t, 14. Febr. Ter Uebersali in der Herberge zur Heimat istz trotz aller eitrigen Nachiorschungeu noch nicht auiaekläri. Ter schwerverletzte herbergsgehilsc Rohm liegt noch heule im Heiliggeisthospiial au den Folgen des Kampfes mit jenem Unbekannten ans der Haustreppe darnieder
LanSwiktschaft.
- T a m p j Molkerei W e 11 c r f c l b. z.Aus Wetter- f rlb cr&ffltCTT mit folgenbe Zuschrift : Um qcnn'sen ^eriichten ent- S^ÄknzutreteN' sebe ich mich als PJNlandsmitglied der Tampnnol- r.'j Wettertc'ld e l^. m. b. H ,\i wlqenden 'Misfiihrun^en veran- lastt. Im' 'v'eraanlxenen Jahre nmrde im „(>>ießener Anzeiger" in enlem Ärlikel unter Nubnk „Au« Stadl und ^'and" ausiciüdrt, dcch dre Molkereigknofsenschaft „Tamyfmollerci Wetterfeld" im I^^re 1i)12 ^rohere V^luste gehabt hätte, und es wurde weiter 4ue Vefunhtun^ ausgeiprochen, es werde mit der Molkereiftenossen- Aratt rückwärts gehen. Zu solchen Befürchtungen liegt absolut keine PierarrlaNtUNg vor. Zurzert liegt die mit grüj^ter Sorgfalt aufge' stellte Bilanz den Genossen zur .Einsicht osten und kann nachgcprüit


