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wir dirÄjittagr an bai 9tei<fefan;Ic£, ob er eine derartige

onterBtWnüon des Gesetzes iür die richtige ball?

EiuEntwurk über Zuständigkeiten in Schul- > achenist dem preußischen Herrenhaus zugegangen. Ter Entwurs oildet einen Teil der Mgßnahmlen, die nun der Ttaotsregierung ans allen Gebieten der Berwalinng zur Vereinfachung und BeschOu- uigung des Geschäftsganges getroiien werden. Er bezweckt hauptiach- l>ch aus dem^ ltzebsete der Rechtsfontrollen gegenüber den Maü- nahmen der Schulverwaltung Erleichterungen und Vereinfachungen derbeizusübren. svweit das Bersabren nicht bereits durch andere neue Gesetze wie dar Voltsschvlunterhalt ungsgnetz und das Lehrerbeiol- dungSgeletz reiormiert oder zweckmäßig geordnet ist. Taneben ioer den gemäß einem Wunsche der Abgeordnetenhauses aus dem Gebiete des Privatunterrichts und Privatschulwesens neue Rechtskontrollen eingeiührt.

SutlaitS.

TerösterrerchischeMinisterdesAeußerii.Grai Bercht o ld, wird mit seiner Gemabliit Ansang März zu einem -weitägsqen Atisenthakt in München cintreisen. um dem König imd der Königin seine Auswartung zu machen und dem Ministeipräsi- deuten Grasen Hertlinq den Gegeichesnch abjustatten. der schon im vorigen Jahre beabsichtigt war, aber wegen der damaligen akuten Balkankrise »nterblechen mußte.

Sozialdemokratischer TemonstralionSzug i» Wien. Aus Wien, 12. irebr. wiro gemeldeti Aus Verautassuug der sozialdematrotiichen Partei veranitalteten 2000 Arbeitslose bettle vormittag einen st illen TemonstrationSziig vom Schivar- zenberavlatz bis zum Rathaus. Am Zuge beteiligten iich auch zahl­reiche Mitglieder des ReiäfsrateS, des Landtages un!d der Gemeinde- Vertretung. Tie Zugänge zum Parlament und zum Rathauie waren abgesperrt. Die Kundgebung verlies vollkommen ruhig. Um ll Uhr löste sich der Zug storunoslos auf.

Staat und Kirche in Italien. Zum Ausschuß sür de» Gesetzentwurf, »ach dem die bürgerliche Eheschließung der kirchlichen Trauung v o r a II g e ti e n soll, wählte» die neun Ab­teilungen der Kammer sieben Ministerielle, einen Oppositionellen und einen Sozialisten.

D ie Steuerreform in Frankreich. Aus Paris wird gemeldet: Der Vorstand des revublikanischen Ausschusses für Handel, Industrie und Landwirtschaft. au dessen Svitze der radi falc Senator Moeei>rond steht, hat eine» Beschlußantrag gefaßt, in dem verlangt wird, baß die Steuerträger durch die geplante Steuer­reform nicht gezwungen werden dürien. eine Erklärung über ihre Gewinne oder ihr Einkommen abgebeu zn müssen und daß ieder Anlaß zu einem inguisitorischeil Vorgehen vermieden toerde, welches dem Nationalcharakter der Franzosen zuwiberlauie. Tie Gegner der Gesamteiulommensleuer messen diesem Beschlußantrag große Bedeutung bei.

Beniselos in Belgrad. Aus Belgrad. 12. Febr., wird gemeldete Tcr serbische Ministerpräsident Paschitsch und der griechische Ministerpräsident Beniselos sind heute hier ein- aetrosse». Beniselos wurde um II Uhr von dem Könige in feierlicher Audienz e woran gen. Mittags gab ihm zu Ehren Paschitsch ein Frühstück, dem sämtliche Minister sowie die Gesandten Rußlands, Griechenlands, Rumäniens und Montenegros heiwohn- ten. Abends iinder ein großes Galadiner im Königsschlosse statt. Beniselos reist abends nach Athen weiter.

Das Militärabkommen zwilchen Duloarie» und der Türkei.Weiiätecnaia Aremfa" veräiientlicht das am 12. Januar Unterzeichnete Militarabkommeu zwischen Bul­garien und der Türkei Beide Mächte verpilichten sich danach zur Wahrung ihrer geqruieitigen Fntere'se» und nerhürgen sich dir Unverletzlichkeit ihrer Grenzen. Tie (M-iefe westlich von der Struma werden als Einiiußbereich Bulgariens anerkannt. Ter Ueberialt auf eine der beiden Mächte durch mindestens zwei Balkanitaateu gelte als Easus belli. Bei einem envaigen Krieg haben die türkischen Truppeit freie.» Durchzug durch das bulgarische Thrazien. Gebietserwerbungen sollen zwisclnu der Türkei und Bulgarien gemäß ihren wirklichen militärischen Erfolgen verteilt werden. Bulgarien verzickstetJxmach aus die Geltendmachung iriner Ansprüche, mit die AegäiS Streitigkeiten zwischen beiden Mächten ivllen durch eil, aus der gleichen Zahl Vertreter der beiden Mächte behebendes Schiedsgericht geichlichlet werden.

Tie Thronrede d e S Königs N i f i t a von Monte­negro König Ktifim eröünete die Skuvichlina mit einer Thron­rede. in welcher es heißt:Das'heilige Feuer der serbi­sche» Eintrag,! errang uns den Sieg. Unsere Erwerbungen iiird bedeutend, obwohl sie durch die Entreißung Skutari» verstümmelt sind. Tiese Wunde brennt nnbeilbar in den serbiickwn Herzen. Es war nicht bloß eine Hand, die uns Sknlar, nahm, es waren viele, vor denen U'ir zurückweichen mußten Gunsten der Erhaltung des europäische» Friedens und zur Sicherung befielt, was die serbischen Waste,i errungen haben/' Tie Thronrede dankt iür die Hilieleistnng der Missionen des Roten Kreuzes alter Kulturländer und iährt fort:Unsere Hauptsorge ist, die Armee soll in gutem, kriegsmäßigem Zustande erhalten werden und zu die,em Zweck über ständige Cadres verfugen. Tie Erhaltung unserer Erwerbungen und die weiteren nationalen Erfolge wer- ten mir von dem dauernden Zusammenarb.vte» mit unsere» sei bischen Brüdern und »an unserer traditionellen Treue gegenüber Rußland, unserem mächtige» Beschützer, al-hängeu. TsMBezie- l ungeii mit allen anderen Sbaateir sind korrekt und sreundichast- lich. Tie Regiernng ist niiabläisia bemüht, an der Erlwltmig des Friedens Mit»,larbeiten " Die Thrvnr-de gedenkt nüt Be dauern der- Einiatle? von l ewofinefen Albanesen und drückt die Hoffnung ans, daß sich Albanien der inneren K v n f o I r d a t ron widmen ^wird, wenn es rin anirichtigr» Element des Friedens und der Ordnung am dem Balkan zu werden wünscht. Tie Thronrede wurde aui melweren Stellen durch lebhaiten Bei- iall unterbrochen. ,

Reer und gierte.

Berlin, 12. Febr DasMilitärwochenblatt" itieldet: Dem Prinzen Wilhelm zu Wied. Rittmeister im 3. Gardeulanen Regiment. wurde der Abschied bewilligt. Gleichzeitig wurde der Prinz unter Verleihung des Eharal- terS eines Majors st I» suite des genannten RegimeniS .gestellt.

A«r Stavt nnd fand»

Dießen. 13. Februar I!>14.

Der neugetvählte Oberbürgermeister vom Großherzog bestätigt.

Wie »n? aus Tarmstadt »litgeteilr wird, hat der Groß Herzog die Wahl des Heigeordiiebeii Bürgermeister Keller zum Oberbürgermeister der Stadt Gieße» be­stätigt.

Das Amtsblatt des Großherzogtuins Hessen bringt da­zu folgende amtliche Betoiiiitmachiing:

Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Aklergnödigst geruht' am II. Februar d. I die am 14. Januar 1914 durch die Stadtverordnetenoersammtung vorgenrimniene Wahl des Beigeordneten Bürgermeisters Karl Keller zum Oberbürgermeister der Provinzial Hauptstadt Gießen zu bestätigen.

"Tageskalender kür Freitag, 13. Febr. Stadt- lheater: .Die Echmetterlingsschlacht". Aniang 8 Uhr.

** Ter neue Leiter de» hygienisch«» I u st i - t uts. Tem oußeretatsmäßsgen außerordentlichen Professor ntid Assistenten am lstfgienischcn Institut der llniversität Leipzig Tr. med. Paul S ch« t d t wurde die erbetene

Entlassung aus dem Kgl. sächsischen Staatsdrenftc zum l. April d. I. erteilt. Prof. Schmidt übernimmt das Ordi­nariat der Hygiene und die Leitung des hygienischen Insti­tuts in Gießen alz Nachfolger von Professor R. O. Neu-

m onn.

** Bon der Landesuniversität. Ter LandeS- universität ist durch die Bemühungen des Geheimrates Pros Tr Sommer eine wertvolle Bereicherung der Samm lungs und Lehrmittel zuteil geworden durch die Ueber- weisung einer ausgezeichneten Sammlung prähisto­rischer W e r z e u g e des Menschen, welche verschie­denen Ilnterrichtszweigen, die heute in der prähistorischen Wstsenschaft ziyommengesaßt sind, zu gute kommen wird Tie Sammlung rührt im wesentlichen her ans^ den Aus­grabungen von Hauser in der Tordog n e. Sie enthält zahlreiche Steinwerkzeuge aus fast allen älteren Epochen Ücr Steinzeit, wertvolle Knocheninstrumente mit Zeichen und Verzierungen, viele Zeichnungen, Karten und Pläne. Zu dieser Sammlung haben die Herren Geh. Kommerzien­rat H e i che l h e i nt und Landgerichtsdirektor Bücking in Gießen, der verstorbene Geheimrat Tr. Merck in Tarm- stadt und auch Geheimrat Prof. Tr. Sommer selbst er­hebliche Beträge zur Persügung gestellt. Tie Sammlung ist dem »liiieralogischen Institute der Landesuniversität überwiesen worden, wo sie als Ergänzung der Lehrsamm­lung für de» geologischen Unterricht über die jüngsten Erd­schichten eine empsindliche Lücke ausfüllt. Es ist leider bis auf weiteres, wegen der fetzigen nnzureichenden Ranin- vcrhältnisse dos mineralogischen Institutes, nicht möglich, die Sammlung, die sicher auch weitere Kreise interessieren würde, der Allgemeinheit ständig zugänglich zu machen. Jedoch wird über die Bedeutung dieser prähistorischen Sammlung, im besonderen sür den geologischen Unterricht, Privardozcnt Tr. Men er am 18. Februar einen Eon der Oberbessischen Gesellschaft sür Natur und Heilkunde ver­anstalteten Vortrag hätten, bei welcher Gelegenheit die Sammlung auch besichtigt werden kann.

Iahrh » » der t-A usstelI» » g der >1» i v e r s il ä t S- Bibliothek. Tie Sunncningen an Königin Luise von Preußen lind nn> einen reizvollen tbegenuand vermehr! worden. AIS Prin­zessin Luise va» Atecklenburg-Slrelitz hat die Königin si!r die Frau des Obersten v. Gräte, des militärischen Erzieheis ihrer Brüder, einen benickle» Geldbeutel gearbeitet, der eine Widmungrinschrüt trägt imd in der Lerivandtschalt der Beschenkten vererbt wurde. Tie Ausstellung bleibt bis zm» Schluß des Winlersemeklers jeden Montag vo» ll1 und jede» Tonnerstag vo» 3Ä geössnet.

** Ernennungen und Versetzungen. Der evan­gelische Pfarrer Otto S chön er zn Nieder-Ramstadt ist aus sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste, mit Wirkung vom l. April 1914, in den Ruhestand versetzt ivordeii. Ueberlragen wurde dem Schulamtsaspiranten Franz Appelmann aus Jügesheim, Kreis Osfenbach, die Lehrerstelle a» der Volksschule zu Fahrenbach, Kreis Heppenheim. Ter ständige technische Hilfsarbeiter bei der Abteilung für Bauwesen de» Mr»i- steriums der Finanzen Baurat Heinrich Schöberl wurde mit Wirkung vom l.'>. Februar 1914 an auf sein Nächtlichen aus dein Staatsdienste entlassen und ihm in Anerkennung seiner ersprießlichen Dienste das "Ritterkreuz l. Klasse des Verdienstordens Philipps des Grostinütigen verliehen. Knlturingciiieur Heinrich Häusel in Mainz wurde zum Wasserbanassessor mit Wirkung vom 1. April d. Js. er- naniil.

** E i n j ä h r i g e n r e ch t und Schule. Seit l 838 besteht die Verordnung, daß Schüler, die die Versetzung nach Obersekunda erreicht haben, zugleich den Berechtigungsschein für die Ableistung des einjährig-freiwilltgen Dienstes erhal­te». Da nun sowohl von der Sitnile wie von der Militärver­waltung über die dadurch verursachten Zustände geklagt wird, so weist Oberlehrer Knapp-Tortmund im heut erscheinenden Deutschen Philologenblatt" darauf hin, daß nur vollstän­dige Trennung dieser Berechtigung von der Schule helfen länn, wie sie übrigens der Kultusinliiister v. Goßlrr bereits 1890 in Aussicht gestellt hat. Nur so wird die Schule sich in ihren Anforderungen nach ihren eigensten Bedürfnissen richten können, und ei» wesentlicher Grund zur Uebersüllung der höheren Schulen fortfallen. Die entstehende Lücke müßte durch eine nach militärischen Gesichtspunkten orientierte, ohne Zusammenhang mit der Schule stehende Prüfung ansge- süllk werden.

** Neue Schulamts-Aspirante n. In diesem Jahr tverden in den hessischen Lehrerseminaren !43 Abiturienten zur Entlassung konimen. Ferner vom Darmstädter pädagogischen Kursus noch 32 Studierende, jo daß ein Zuwachs von 175 neuen Lehrern zu erwarten ist. Besonders die katholischen Lehrer haben gute Aussichten, auf baldige 'Aiistellnng rechnen zu dürfen.'

^^Zentralstelle für b i e Landesstatistik Heft Nr. 953 der Mitteilungen der Großh. Zentralstelle für die Landesstatistik, hat folgenden Inhalt: Viehzählung 1913: der Verknufswert des hessischen Viehstandes 1912: der Vieh­stand nach der Große der Picbhaltniigcn: Weinbau und Wein ernte 1913; Anbausläche und Eniteerträgc 1913; Ergebnisse des Landgestüts 1912: die Bienenstöcke nach Zahl und 5aonig- crlrag 1912: Preise wichtigerer Lebensmittel und Ber- brauchsgegenstande im November und Dezember 1813.

" Zentralkasse der Hessischen landioirtschast- lichen Genossenschaften, e. G. in. b. H. Ans Grund des Artikels 3 des Gesetzes über die Hingabe eines Darlehens und die Eröstming eines Kredits an die Zentralkasie der Hessischen landwirischaftl. Genoffenschaiieii vom ll). Jan. d. I. (Reg. Bl. Nr. 2) und de? nachstehenden Abkommens mit der Zentralkasse wurde d:r ständige HiliSarbeiter im Großheezogl. Ministerium der Finanzen, Abteilung sür Finanzivitlichast und Eisenbahnwesen, Finanzrat Dr. Michel, »ach eingeholter Ennächtigiing des GroßherzogS beauftragt, das ?lmt des Cta a tS ko min i sja rs bei der Zentralkasse der Hessischen landwirtichoitlicheii Genossenschaftni zu veriehen. Für die Tauer dieses Amte? wird Finanzrat Tr. Michel dem mit- uilterzeichncteii Ministerinni des Innern unterstellt.

' A tl i h e b » » c> von Sonntags karten. Im Be­reiche. des Etseiibahndirektionsbezirks Frankinrt werden zum l Mai 1914 die Sonntagskarten stir einige Smiionsver- bindungeit und mehrere Toppelkarten 2. .Klasse mit zwischen- I,egenden Fiißwandernirgeii eingezogen. Es handelt sich um solche Karlen, die seil Jahren nur ganz geringen .Absatz fanden.

Schwerer Unfall. Landwirt Longin Hillen- brand in Bleichenbach beilieg einen Birnbaum, um einige dürre Aeite auSzuichiieiden. Plötzlich brach ein mürber Äst und der Mann stürzte vom Baum auf die am Baunistani»i stehende 5 Meter bohe Leiter. Mit voller Wucht schlug der linke Unterschenkel ans die Svange vom unteren Leiterende, daß die Sproß'e zerschellte. Hillenbrand erlitt einen schweren Beinbruch. Tic Unglück-steUe ivar cm einem einsamen Ort, so daß der Mann längere Zeit rufen mußte, bis Hilfe kam.

Am Donnerstag wurde der Verunglückte in die Klinik nach Gießen gebracht.

" Gemeindesteuer-Rückstände. Unter den heu­tigen amtlichen Bekamitinachuugeii der Stadt Gieße» besindei sich auch die Mabnung des 5. Zieles Gemeindesteuer »nd Kanalgebühren. Die Zahlung kann noch bis 27. Februai einschließlich bei der Stadtkasie erfolgen. Rach Ablauf diesei Frist erfolgt die Beitreibung, wobei die PsändungSkosten er­hoben werden. Am 26. und 28. Februar ist die Kasse geschlossen.

" St a d t i l, e at, r. Schon heute lei darauf hingewiese», daß dm TienStag. 21, Februar, jnm Beuesiz und zugleich 2äfäb- rigen Bühnenjubiläum von Herrn Regisseur Rudolf Goll die Ersianfführniig der neuen Gejangspasie .Wie einst im Mai" itattfindet. Herr Kall gehört ininmehr bereits im nennten Fahre dem Derbande des hiesigen Stadltheater? an: er hat viele Jabrc die liebenswürdigen Schwerenöter mit ja wnrniein, echtem Humor gegeben, daß er einer der Lieblinge de? PnblikuinS wurde, imd leine ielteue Begabung lür das charakterkoimiche Fach, in dar er iii letzter Zeit übergegangen ist, wird am besten durch die heitere Ltiininimg beivieie», die fein Erfcheiiieu an! der Szene ledegma. Hervorruit. Sicherlich wird das Publikum den Ehreiüaq de» ver- dieuien Kiiusllers durch recht zahlreiches Erscheinen znm eigenen Ehrentag steiiipeln.

" Die silberne Hochzeit feiern am Sonntag Schreiner Marli» L ä IN Ut e r und seine Frau Susaiuie Emilie, geborene LangSdori. Tie Ebeleute Philipv Wagner und Frau, Ltcher Straße, jeieru heute das Fest der silberne» Hochzeit,

** Billige Briese nach den Verein i gt eit Staa- t c ii (10 Pfg für ie 20 Gramm'. Tie Portoermäßigung erstreckt siäi nur aui die Briese, nicht auch aui Postkarten, Drucksachen usw. und gilt nur sür Briese nach den Vereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Canada.König Albert" ab Bremen 14. Februar, ...Kaiser Wilhelm II." ab Bremen 24. Febr.,Kaiserin Anguste Vieloria" ab Hamburg 26. Febr., Bremen" ab Bremen 28. Febr.,Amerika" ab Hamburg 5. Darf. Prinz Friedrich Wilhelm" ab Bremen 7. März,Kronvrinäessin Eeeilie" ab Bremen 10 März,Imperator" ab Hamburg ll. März (Ponschlnß nach Ankiinit der Frlihzüge.) Alle diele Schisse sind Schnelldampfer oder solche, die für eine bestimmte Zeit vor dem Abgänge die schnellste PesördernngSgelegenheit bieten. Es emvstehli sich, die Briefe mit einem Leitvermerke wiedirekter Weg" oderüber Bremen oder .Hamburg" zu versehen.

** Güterrechtsregister. Gütertrennung haben vereinbart: LoniS R o s e n t h a l, Käuimann, und Iennh geb. Rapp in Mainz.

** Kleine Mitteilungen Im Alter von 98 Jahren starb als eine der ältesten Personen Frankfurts die Mutter des russischen StaatsratS Dr. I. Girgensoh». In Darm ft ab! und Vilbel wurden zahlreiche Einbrüche verübt, bei denen den Tiebrn Kleidungsstücke und Eßwaren in die Händr sielen. Als Täter ermittelte die Frankfurter Polizei jetzt den stellenloien 2t!jährigen Bäcker Georg K i e b e aus Hamburg. Der Arbeiter Georg Hille aus Frankfurt a. M. geriet in der Mühlensabrik von W o l sin daS Räderwerk. Er erlitt l e b e nS- q e s ä b r l i ch e Verletzungen. In brr elterlichen Wohnung übet goß sich eine .zehnjätirige Schülerin mit kochende in Kassee. Ais der Händler Johann 2t 1t bei Bretzenheim die Rahe überschreiten wollte, brach er durw das bereits inorsck» Eis ein. Nur mit Hilse seines großen >mo starken Hundes konnte er sich über Wasser haitcu und retten.

M»»lu»se in Heften, lieber das Perniöaen der Firma Pietallivareniabrik Georg Jäger & Ga., Geletlschast mit be­schränkter Hatzi»,g in Worms, ist das Koiikursoersabreu erögnet. Rechtsanwalt Tr. vein in Worms ist zum Kaiikursverwatter er­nannt, 5kouk»rsiordec»ngeii sind bis zum I. April 1911 bei dem Amtsgerichte i» LLormS niizunieldeii.

Landkreis Gießen.

y Groß« »-Linde», 12. Febr. Unter Leitung de- (Stoib, llreisamts Gießen fand heute hier die Wahl eines Kr e iS ln g- 2l b g e v r d u e t e >> sür de» Wahlkreis Großen-Liudeu, La»g-Gön-:, Klein-Liiide» statt In der »orausgegangeuen Porhesprechiiug erklärten die Bevoilntächligleu aus Großen- und .ckleiii-Ltiide.i sieb bereit, einen Bewohner von Lang-Güns zu ivähle», und mau möchie einen Vorschlag machen. Ei» Bevollmächtigter aus Lang- Gans schliig Wilhelm Weil I. »»d ein anderer von da den 2lrchi- lektei, Lndivig Belten vor. ES lolgte NU» die Abstimmuna der erichieneiieii 21 Bevollmächtigten. Es erhielten Weil 2 und Bellen 10 gültige Stimmen. Zwei Stimmen mene» ungültig. Da iomit eine absolute Mehrheit nicht vorlaa. »,»ßle ein zweiter Wahlaaug stattnnde». Nmnnehr erhielten Weil imd Belten je o gültige Sli,»»ien: 3 Stimme» wäre» »»gültig. TaS Los mußte jetzt gesetz­licher Bestinnnmig gemäß entscheiden und entschied für Ludwig Belten» La»g-Gvns.

Kreis Büdiitßen.

!s Bio seid, 12. Febr. Tie Verpachtung der hiesigen Feld- und Wald j a gd ergab den Erlös von 96.', Mark. Letzt bietender blieb Gutspächter Reif-Beienheim. Ter bis herige Pachtpreis betrug 450 Mark.

Kreis Schotten.

z. Hartm an nshain, 11. Febr. Bei der gestrigeir Gemeinderatssitzmig wurden die drei neugeivählten Mit­glieder verpflichtet und nahmen an den Geschäften der Gemeindeverwaltung teil.

z. Ober-Seemen, ll. Febr. Gestern inorgen spran­gen vor den kurz vor 8 llhr nach Gedern ab fahrende» Zug zwei Rehe, um noch über das Bahngeleise überznsetzcn. Eins davon ivurde von der Maschine erfaßt und überfahren.

Kreis Friedberg.

l. Butzbach, 12. Febr. sGemeindccatssstzung.) Das zwischen dem Armenausichuise und Wilbelm Sauerbier II. da bier getrojiene Uebereiiikomme», betreiscird Abtretung eines (6e ländestreiiens von einem Grundflück an der Gießener Straße mitden darauiüehenden Obstbäumen an Sauerbier, die bei der Feldbereini' gung dem ArmensondS »ngewilt waren, wurde genehmigt. T^-s gleichen die vo» der Finanzkonriniiston vorgeselstagenen Abände rungev der Orrssatzung Nir die Gemeindebeamte». Bürgermeister F l a ch und die Gemeinderäte O h n a ck e r und Tr. Bogt wurden bevollmächtigt, die Stadt Biitzbach in der 'Angelegenheit, die Ver teiluiig der Getäiiderrwerbskosten iür die Wetterialbahi, betreffend, bei den bessüchen Verwaltnngsgerichien zn vertreten. Oppen­heimer erstattet im Aufträge des BauausichusieS Bericht über wlgende Anträge, die der Ausschuß dem Gemeinderat zur Annahme empiieblt: l. Aniertigung eines ÄostenanschlggS für Herstellung eines KanalgnichlufteS des Kellers im Wohnhaiiie des Emil Ristvw n, der Neugaste. 2. Tem Schmiedemeisier Jakob F-ronk den Kanal amchlutz des ehemaligen .nnahenichuhschen Hauses in der Neugassr zu qeualten. :-!. T,e Abiallwasser des Realschulgebäudes, die in den Kiichengartenweg stießen, in den Kanal abzuleiten. 4. Tem Wunsche der Anwohner IN den Großen St. Wandelgaiie. Herstellung einer Trottoiranlage vor den neuen Häusern in dieser Straße nächst der Grredlerstratze, zu entsprechen, wenn alle Hosreiten bezw. Geundbe Ntzer damit einverstanden imd. Sämtlichen 'Anträgen wurde zuge nimmt. aas Großh. Kreisaml Friedberg Kat angeregi. Mit der Periicherungsgesellschait ..Wilhelma" einen sür den Kreis gultiaen »Oattpflichtveriickerungsvertrag abzuschließen, an dem sich auck» Me Stadt Butzbach beteiligen soll, da sie bereits bei derWil- Ofjma' »eruchert ist Dieser Gegenstand wurde aui Antrag Ovveu hermer brS zur nächsten rsitzung vertagt. Nachdem der Ver - t r e g Kvrichen der Stadt Butzbach und Großh. Z e l l e n st r a f a tt 1 t a 11 Butztxich genehmigt war, wurde Bürgermeister F l a ch er maastigt. den Vertrag rechtsgültig zu unlerzeichneii Hieraus geheimer sitzicng beichiosien. den Scfivtdnern, die mit licht, und Wanergeld im Rückstaiche sind, die elektrische Lichtleitung abzuictiNkiden^oder die WaiierlZlung zu schließen, wenn sie bis zum 1. :.Aarz d. IS. rhre rückständige schistd nicht bezahlt haben.