Vcaticfr«» Reich.
T r m 9i c i d, «' n tj ist ritte hon bem siioffit Po so *!ou>#ln Bi ebner oin^rbrachtc Entschließung -»gegangen, bi: ">tc Ritglieber foft aller bürgerlichen Parteien unterzeichn 't habe». Ter Reichstag >v»ll« beschließe»: Tie Verbündeten Vegaernitqen zu ersuchen, aus der nächste» international'» Konferenz in Bern basür etuzutreten, baß, vorbehaltlich von Maßnahmen im technischen Interesse einzelner Industrien, die Nachtarbeit s ii r Iug endliche unter achtzehn Jahren verboben wird
Tie J a hr ka rt c n ft e u e r. Im letzten Berichtsjahre hat die Fahrkarteusteucr aus den Linien der l> e s i i s ch- preußische» E i s e u b a h n g e ,n c i i, i cti a i t 1«> Ni iltia- tien Mark, b. s. rund 700000 Mark nicht: als im Iahr.^vor her, erbracht, Dabei ist der Prozentsatz, der aus die Fahrkarten der .«'lafjc entfällt, gestiegen, während der aus die Fahrkarten der 2. und 1. Hlaffc komliiendc grsrllen ist. Fast die Hälfte der Einnahmen murdc ans der '>. Klaisc erzielt.
W i c d c r b e r st e l l u ii g der O st m a r k e n z u l a g e. Tie Rationallibe'raleu tmd die »aniervanben haben im Rrichstagc zur zweiten Lesung des PoftvoranichtagS de» ülitt'ag gestellt, dtc boin Budgetausschuß abgelchnte ust- tnarkenzulatzc im Plcnuui wlederherzustetlen. Ans Ännahine dieses Antrags kann jedach kaum gerechnet werden. Auch die fortschrittliche Bolkspeirtei wird diese Anträge unterstützen rcsp. einen eigenen Antrag stellen.
Tie sozialdemokratische Fraktion des Reichstag S hat zur zweiten Lesung des Voranschlags für ba-.> Reichsamt des Innern einen Antr:ag ans gesetzliche Regelung des H e b a m m c n we s c n s eingebracht.
In der SonnabendsitzungdespreußAb g e v r d » e l e „ h a u seS, itt der der I u st izI> trau schlag writerbcraten imirbc, kam eS zu großenStur nt - und Lä r mszcn cit, als Abg. Liebknecht ssoz.) beim Titel Landgerichte den stall der Frau Hamm in stlati- d c r s b a ch , die unschuldig zum Tode verurteilt worden sei, zur Sprache brachte. Er tvurde daran von dem V'zepräsiden- len o. Krause mit der Bemerkung verhindert, daß er dies bei der allg-emeinen Besprechung hätte tun müssen. Aber Liebknecht protestierte lebhaft dagegen und seine Freunde un terstützten diesen Protest durch lärmende, verletzende ;itm- ichcnrusc gegen den Präsidenten und seine Amtsführung Liebknecht verlangte schließlich eine Abstiminung des Hauses: die Mehrheit gab detn Präsidenten Recht. Abg. Liebknecht verließ schließlich die Tribüne mit einer beleidigenden Aeußcrung gegen die Mehrheit des Hauses und wurde zur Ordnung gerusen, was wieder die anderen sozialdeni) kratisibcn Abgeordueteii zu stürmischen Psuirufen veranlagte. Ter Vizepräsident rief die sozialdemokratischen gwischen- ruser einen nach dem anderen zur Ordnung. Ter Antrag Liebknecht, den er schließlich in die allgemeine Fassung um- geändert hatte, daß der Mitiister nur beaustragt wird, den Ztaalsantoalt zu criuchcu, in eine erneute Prilsuitg des stal les Hamm etnznirete», wurde aus dem angeführten sorma- len Grunde gegen die Stimmen der Sozialdemokratie av- gelehut. Der Iustizvorairschlag wurde erledigt. Am Montag beginnt die Beratung des Boranichlags des Mililsterinms des Inner».
« o r d , u a l d o p,p u n d B i s ch o s D r. 2 chu lte. Tie Meldung deS römischen Berichterstatters der „Kölnischen BilkSzeitiing", laut der dir „Uuita Eattolica" schreibt, Kardinal Kapp suche mit seiner Erklärung nur die Ebre des Bischofs Tr. Schulte zu retten, hat laut der „Kölnischen Volks Zeitung" den Bischof von Paderborn veranlaßt, sich unter Botaschetzung der Richtigkeit dieser llebcrmittelutig an den Heiligen Stuhl zu tveuden, um gegen diese neue Entstellung der Tatsachen Bertvahrting etnzulegett. Auch hat der Bisckos »an Paderborn von diesem Schritt den Kardinal stopp so- sort in Kenntnis gesetzt.
Tic Z a b e r n e r Ga r it i) o n. Die Straßburger Post meldet aus Zubern: Am l. Oktober 1914 sollte die Zabcr- ner Garnison Berstärlung durch eine Abteilnitg A r t i l terie erhalten. Rach hierher gelangten Meldungen der Militärbehörde wird die geplante Verhärtung endgültig unterbleiben. Sämtliche Kosten, die durch die Abschlie- ßung von Kaufverträgen bis jetzt entstanden sind, werde» durch den Mikitärsiskus getragen. — Wie das Wolss- jche Trikgrapheuvtireau dazu von zuständiger Siclle erfährt, trifft cs zu. daß aus zwingenden militärischen .Rücksichten, darunter aitch aus solchett aus die Ausbildung, die Wahl eines anderen Standortes für die zweite Abteilung des steldartillcrie Regiments Nr. 84 erwogen worden ist.
Tie S t i ch io a h l im 7. b a d i s ch c u Reichstags- oahlkreis findet am Samstag, den 14. Februar statt.
tu machen begonnen batte. Es Ixtttbcltc sich damals um die Errich tim fl des Bavrcutber Theaters, die an Geldmangel zu scheitern drohte. Tie Frage. die Rictzsckie sich itt diesem Augenblicke vorlegte, mar die. ob, wenn diese Ilmernehmung wirklich scheiterte, damit auch die Geiahr gegehrt! war, daß die gante künstlerische Wiedergebttrt. Ttt> die man hoffte, zunichte würde Aut diese Frage gab Rietzich,' 'ich selbst »ic napnlroniickte Antwort: „Was liegt an Bahreutb?" st» seinen Attgcn ist da« Theater nur eine rohe Kunftsvrm, die die Teutichen nicht cvuft nehnten töimen. Tie wahre Musik ist timt bereit« damals dir Beethoven« und Bach« Wagner erscheint ihm nicht iowodl als Musiker, toie als ein geborener Scktauivteler; er iittdct ihn in einer ähnlickett Situation, wie Goethe, der Maler war. ohne die Hand cincs Malers tu besitzen. Wagner, io bemerkt er ivciter. dräng! noch einer Vereinigung alter Künste, der Tichtung, der Musik, de» Ircnme, um zur Wirkung tu gelangen: er strebt in sehr »ach dem Eiickte, er mißbraucht die Kontraste und seine Ekstasen sind erzwungen „Ich babe oft die Iimsikalischc Gabe bei Wagner bc- »oeiiclt. Wagner ist vor atlem cine .tzerrichernatnr, aber cr ist iür eilten Teutschcn zu ttubeickteiden: matt bellte an Luther, nnscren Flügelmann!" Tie Babteulher Sache uabm dann eine nette Wendung, indem die Teiltiahme König Ludwigs II. den Plan rettete. Nietzsche wurde dootats damit beouilragt, da« Programm zu entwerten, das tut Jahre 1S76 die Einweihung des Theaters begleiten fällte. Die Bau Henri Albert mitgetciltcn Auizrichtiungen kamen itt diesem Schtiüstücke nalvrltm nicht zur Berweichitng : sic verbliebtii in ieitien Entwürien; aber sie bezeugen unwiderleglich, daß die Ent- itemdung zwischen dem Philolaiovhen ttnd dem Musiker bereits zu jener Feit toei! vot geschritten war.
— Kurze Nachrichten aus Kunst und Wisse u- ichast. Tie nächstiahrige Hauptoersammlung des Allgemein tt e n Deutschen S o r o ch v e r c i it« wirb in der Psingstwvcktc >>om 1.—:;. Juni in Hamburg stattünden. — In München ist der Tiolctidichier Anzing er im Atter von 78 Jahren gelt 0 r b e n. — Am 26. Avril werden die Mitglieder der Wiste II- ichaitltchen Gesellschaft für Flugtechnik zu einetn dreitägigen Kongreß in Dresden zniantmentreten. — In Pose It ist am b. d. M. der Kgl. Musikdireltor, Prasessor an der dortige» Akademie, Karl He nnig, im Alter von 09 Jahren gestorben. — Die medizinische Fakultät der Univeriität Leipzig hat in Uebereinsttinmung mit der Dresdener Tierärzl- , lichten Hochschule den Bildhauer Gebetmeti Rat Professor Robert Diez von der Kgl Akademie der bildenden Künste zu Dresden ist Anerkennung seiner l>eroortagenden Leistuttgett auf dem Gebiete der bikdenden Kunkk ehrenhalber zum vr. merl. vet. ernannt.
- Ter Ist. Allgemeine Deutsche Ncuvhilologentag fmöet in der Psingst,evche iZ./4 Juni) d. I. in Bremen statt. —.
AurlanS.
Ein Befehl des Zaren ordnet an. daß im ganzen Reich e, mit Ausnahme des Gouvernements des Weichsclge- bickS, die Landwehr m ä n >i e r ersten Ausgebot-,-, die bei der Einberufung 1*.»11 und 191:4 dirckr zur Landwehr gezählt wurden, im lausenden Jahre zu einer vierwöchigen Wassrilübmlg einztibcrusetl sind.
Ein Spion i» Ranch verhaftet. Die „Agcme havas" meldet aus Rane»: In der Gegend des Forts Luc eh wurde ein Mann unter dem Verdacht der Spionage vcrhaitet. Bei dein VerHastcten tvurde eilt ptzotographticher Apparat gesunden. Der Mann gad au, Burgard zu tzei- ßeu und esu Landwirt aus der llmgebung pou Ranch zu sei». Er sei als cinsacher Tourist gekommen. Eine Hans- dnrchiuchuug auf dem Besitze Buigards in Hcilleconrt führte zur Entdestung votl zahlreichen Geucralstabskarle n, von dcnetl mehrere bezeichnet waren. Auch andere Totumente, die sich aus die Verteidigung französischer Festmigen bezogen, seien gesunden worden. UebciSies sollen verschieden:- B r ie fe beschlagnabntt worden tritt, die den Mann verdäch-- !ig »lachten.
Tie Touler Behörden haben seilgestellt, daß der angebliche Spwn tatsächlich, ivic er angegeben Hai, ein tstrundbe- sitzer Burgard aus dctn Torie Hcillecourt bei Ranch ist. Er sott in dem Torfe durch Terratnantinsc, die er stets in Bar beglich, de» Verdacht der Bcvvlkcrung erregt haben. Wie die Ageucc Havas meldet, tvurde eine umsaiiende St o i> respondcnz itt deutscher Sprache entdeckt. Es soll daraus hervorgchen, daß Burgard seit 15 Jahren ständig mit Deutschland verkehrt hat. Seine Frau erklärte, ihr Mau» sei deutscher Rationalität und ein früh e- rer deutscher Lehrer, lieber die fgcrktinst der Mittel, mit denen er seine GrundstückSkäuse bezahlt habe, erklärte sie, nichts zil wissen. Burgard gab an, daß er eine große Eed- schast gemacht habe.
Aus StaSt «nS Land.
Gießen, 9. Februar 1914.
** Tageskal^uder tue Montag, S. Jebr.: ,T a t t e r i ch"- Ahs s ü h tu tt fl in trlcitt« Garte», 8 111,r.
! Ter G r oßhcrzog cittpsing am 7. Februar den Major v. Klipstein, Adjutanten der Eroßh. Hess, istä.) Tivisio», den Großh. Garten-Inspektor John von Fried- bcrg, den Hauprilehrer Philipps vo» Fricdberg. den Rcallchrcr Platz an der Taubstnrnmeti-Anstalt in Fritd- bcrg.
" Die Wahl des Bürgermr iilecS Deller zuut Oberbürgermeister von K t e ß e n wird von der Hessischen Beamten-Zetttttiq lebhaft begrüßt. Sie schreibt tt. o. :
»Bürgermeister Keller ist der geborene Verwalt n u g s m a u ». Wer fdeleqenheit hatte, ihn näher lennett zu lerne», wird bet ihm ietu vornclmteS Tettkett tmd »dandelti. semc ganz a»sgk.,eick>tteten -Eharaktcreigenichaslen kochibatie» gelernsthabet». Geac» jedertttaim, ob hoch oder nieder, ob reich oder arm, ist er stets ireundlich und bilti-bereit. Mit üieicir oor- züalichen r erlönlichen Eigenschaiten uerbin«et stch bei ihm eine Tülle oo» Wissen und Könne», tote es selten »»aetroffen ivird. Seine überleaene Ruhe, lein sicherer Etttlchluß ttnd le tt toei!- ltbattettder Blick mache» ih» iür diese» Poltet, ganz besauders beiähigt. La« aber vom Ltimdpuntte der ihtu ttnterltelltett Beanile» ganz besonders beroorgehoben zu tvetden verdieul, ,9 d o s ausgev ragte w, » r e eb t i o f e i t g g e s ü h l des Herrn Bürgermeisters Steller."
** Versa nt nt I tt n gdcr St reis tags wählerde s Landlreiscs Gieße». Bei der am Sonntag im Gasthaus zum Löwen abgehaltenen Bersettmnlnng der Kreis- tagkwähler dc-S Landkreises Gießen, ivelche gut besucht war, tvurde nach reger Aussprache einstimmig der Be schl uß gefaßt, bei der im Lause dieser Woche stattsindcnden Ärcis-- tagswahl nur in jeder Beziehung unabhängige Männer zu wählen. Sdauvtsächlich wurde allgemein der Wunsch ausgc sproche», daß die Bürgermeister als Untergebene des Krris- amts aus eine Wahl als KreiStagsabgcordnetcr Verzicht leisten sollten.
** Wohltütigkeits-Konzert des Krvnbauer- i chc ti Qu a r t e t t v erei n S am 22. 2cbruor im Stadt- l h catcr. Selten hat fickt ein Verein io nncntwegt einen edlen Ziveck zu Tieniien gestellt, wie der genannte Verein, deshalb betrachtet ihn auch die städtische Arnienverwaltuitg als ihren treuesten Bitndcsgenossctt. Gerade in oietcm tätigen strengen Wiziter ist c« von großer Wichtigkeit, besoitders reiche Mittel für den edlen Zweck, Beschaisung eines warmen Frühstücks iür die Kinder unserer Armen, lierbetzuschaiscit. Deshalb ist auch uickn daran zu zioeiseltt, daß oer vckuttiärc Erfolg diesmal ein besonders erfreulicher sein wird. Entgegen der bisherigen Gepilogetthert könneit diesmal einige Ehöre mit Orcheiirrbeglettnnq vorgetrageu iverden, do mehrere Kttnstircunde tmd Gönner des Vereins die dadurch etilsiehenltrn Mehrkosten übernommen haben, und somit dem guten Zwecke nichts gekürzt ivird. Als Solisten sind gewotmeii: Künigl. Kammermttiiker .Ecinrich Kruse Hatttburg, ein Gießetier Ktud, der einer der hervorragendsleu Künstler ans seinem Instrutnente. dem Violoneelt, ist, ttnd Herr Ernst Evcrt« aus Köln, der sich als vortrefflich:! Konzertiängcr iBaritoti) würdig in de» Rahmen eiliiügen wird. — Ernst Ehallier hat. tvie stets, die Ausgabe der Eintrittskarte» und sonstige qcschästliche Vorbercittinqen übernvntmett.
** Bczirksverbatid f n v Volksbildung i nt östlich c tt BvgclSbcrg. Im großen Schuliaale der Tnreriamtc H o ch w o I d ha u i c tt veriammelten sich gm 7. Februar Vertreter ans verickstedenen L b er he isi iche u Gemeinden, um zu beraten, wie man au, besten Vorgehen falle, NM den Bedürfnissen der Vogktsberger Landbevölkerung nach geistiger Fortbildung zu genügen. Ter Geichäitsiühre, de« Rbetn-Maintichen Betchattdes iür Boiksbildntig ist. Volk aus Frankfurt a. M. hielt einen Borirag über Eriolg und Mißcrialg in der stecht!ich"! Votks- bilduit.tSarbeit. Er stellte die Frage, ob die dort g!Miachten Per- suche auch at» dem Lande unternommen werden sollten, oder ab das Land die möglickch unberührt zu lassende und ichcktstenS in ilner körperlichen Bkichaiienheit verbesserun-gsiwtwenvige natio wate KraNauelle bleibe» satte. TaS lebbaite Bedüesnis der Vvgets- bergec Landbevölkcrnitg nach geistiger Anregung tvurde etmoandirri nachgewteieu durch de» Srintoets mehrerer Gemeütdevertreter aut die in G-dern, Herbstem und in der Türerschule Hochwaldbausen verannaltcien, gelungenett und stark letuchten Vvlksbilditngsaöcnde. Ete Bcriammlnni schte einen Ausschuß feit, der in den etttzelnen Gemeinden werben und ittoilichsi qeuieintaine Vcrgnstaltttngen ttettea wird. tZum Porsitzeitden wutW' Direktor R e it e tt d »ri s, Hochwaldhauicit, gctvähtt. Der Orl der gemetnschastlichen Vcratt- ttatiuttge» wird wechtcltt. Zunächst ist iür den .9. Sonntag im Marz cm B og c lsd c i >, c r veitnalstag in Herbstem vvrgcteben, wobei u. a. Ltänbilder-Votfübrnttgen über den Vogels» berg erchlgen Iverden.
" U e b e r die A i, kog c l - n n d S.rocha l m g r u p» e unter lctondcrcr Berücksichtigung der «iebener Hütte und ihiet Ili» zebnng hielt Iveh. Regierungscat Arnold au« Hannover nm sam«,ag abend im Saale de« ®efe!l»(baft«s.-rrin« einen Lichtbilderoorira^. Die mißerü zahlreich erschienene Zn- hörerschatt aus Mitgliedern der Sektion Gießen des D. u. Oe.
und lonmgen ckreunden des alpinen Sports bestehend, white en sestelnden AussküHrmigrn und den zahlreichen, »ach brric irovrilcheit Auinahmen des Seeren Kühn hergestellten Licht- bitkeiti inst iidmirinn Äusmcrktamkcit und Anteilnahme und iven- de,l MN ^chtmic langwährcnden Beim! Sgerr Arnow erscheint ober auch außenordentlich geeignet, da- Bersstmdms weitester Kretfe
iür tie heriltche Atvrrwcll. in-b..ioubere das .it irjtiItter l » n h unk teilte treudcuischrn Bewolner za loeckcn »Es! zu wiegen. Turiic cr doch UV» iim bctenne.t. daß ihm ,!I dem erwähn, n
Gebiet so ziemlich fOec Stein fcflan.it fei. 2.'it Erbauung per Jnitcriil n H tt, t io dcu Touristen in ell Stund r» von München ».»I: Triest führt, hat der Frendeiwerlehr in de, .Hoben Tattern IN enserart eutlichetn Maße A.tgenommru. ohne bish'r irciltch de» Ebarak.ec des G.'lgrge:- und ieiver biederen Betoohn-:!: tu ohei.Iäch.ich modernci Richtung vciiriiel.c .1 zu tinnen. Roch intmer recken lie tmgeschtach.cn Berg.ic'cii i re ich.:cegek.ön.ct> Häupter trotzig gen Himmel, ichirmett starrende Gletscher oet. Wog zu ii gen, lanschetMimd t oauten die Wasser in go.vatrigm Sprimgcn zu Tale, süi re» gcbittme Pmd und g.'sahrlicho Grate an Schrait- ritt und Spalte» vorbei, über öilttio» und Halden zu ivi-zelndeü Sccn und tp.tnderbaren Anstzgckcu. Und wenn der Bergsteiger am Abend zu wobl»cr:i»t.er \ itt i,t einem der Gasthäuser oder einer ber „Hütten" . Teu'ichen und Oesterreichtlschett Alveii- rer ei ntz, die aber st an licke, gogeti Wind und Wetter sichernde Srein: Htier iiiid, ei.ikehrt. iiiidet er wohl keinen Lupus, aber loch li- nötigsten V-otiemiichiti.en tz Kltlturmeuichett und tzr« zu durchaus »täiige.t Preisen. B: o.tdercS Interesse tettb der Boi tragende na.nrgemäst ioi seiner Tckülderung der Gießener Hütte und irrer gt'cinächsten Unige. ang, Mallniß und Malta- ral., Anko-gel und stei.icrtic Matte n „na wie die Punkte alle heißen mögen. Nachdettt die Ktthglocke das Ende tvie den Anfang lco Per.rage- uc t„ ttv.» lat:.-, dankte Prot Hcdderich im Rainen aller und drückte den Wtinick, aus. die beute gewiß in jedem Herzen gewachte SahniuH. nach d-r Schönheit der Alpen- treu möge int nächsten Samt»» an» viele Gi-.'ß.ticr itt die nach ihre H cimat l enauntc Hütte jsthren.
S t ad tt h e a t e r. Nochmals s-:i daraut hiitgewiesen, daß die morgige Egmont-Borstcllung ausnahmsweise um 7>- Uhr beginnt. Alle Freunde de-.t Humors wird es interessieren, daß am Tonnerslag. den L>> Febraar, ein eimnaliger Vortragsabend tzvii Praiestor Mar zell Salzer üanfinbet. Bestellungen ,n kieiem Abend de> bcriitzmten Voriragskünstlers werden bereits setz, im Bureati angenommen. — Ein weiteres Gastspiel siitdet am -j. März statt, an dem eine L lv.tmc Ge'cllichait des berühmten Tichter» Emile Berhacrcn „Eloitre" in sranzSiischer Sprache zur eitmialigen Aufführung b.ir.grti wird.
** T i e Betriebsleit tt ii p der B u tz b a cb — Lichc r E i se » bahn Ivird vom l.'>. Februar ab der Be» triebsabteiltiuq der Eisenbahn-Gesellschaft Lenz u. Ev. in Halle a. 2. unterstellt. Zum ersten Betriebsleiter ist Rtz- giernilstsbaumeister a. T. Ru Vach aus Hatte ernannt und vom hessischen Finanzmiilisteriuln bereits bestätigt lvordeil.
Eine Levens müde. Am Luristag nachmittag tvurde in der Rahe von Tutenlioseii dw Leiche einer ctirn 20jährigen weiblichen Person aus der Labu gezoge». Sv viel bis setzt bekannt, soll cs sich um eine Lebensmüde aus Gießen handeln. Tie Leiche muß schon längere Zeit im Wasser gelegen lzabcn, die fttcibuiijj war zum Teil verwest. Bekleidet war sie mit cine», grulieu Jackett, schwarzen Strümpscu, Schnürstiefelil mif Gunzutiabsätzen.
** Ein verbrecherischer Anschlagauf eine» Zug wurde in der Rächt auf Sonntag auf der Strecke G i c ß c n - G e l n h a u s c n ii: der Rahe der Station Trai-s- Horloss verübt. Zwei schwere c i s e r » e B r ü ck e n g e t ä n - der waren quer über die Schienen gelegt und mit Slciucn verbarrikadiert. Ter die Strecke abgehende Vahu- wärter entdeckte das Vrrvreck-en noch rechtzeitig, wodarcki ein großes Nugiück verhütet tvurde. Tic Gendarmerie ist itt eifriger Tätigkeit, um die Täter zu ermitteln, und ein Polizeihund hat die Spur aufgeuomineil. Man glaubt, dem Verbrecher aus der Spur zu sein.
** Ter alte st c M a tyt in Cb e r h e i i e », Rentner Ivhaniies Giller. feierte am Samstag seinen 09. G e v n r t -- tag. Zahlreiche Glückwünsche aus nah und fern gingen dem Geburtstagsiindc zu. Der Musikverein brachte ihm ein Ständchen. Ter alte Herr erfreut sich bester körperlicher und geistiger Rüstigkeit.
'"Die la u d w i rtsch a i tl ich e Absatz- und Sc« zugSqeiiosseiiichaft zu L aIlar ist in Kouktirs geraten,
** T i e Maul- und Klauenseuche ist erloschen in Rumpe »heim, Kreis Ofsenbach. Tic Seuche herrscht fort iil R i e d e r - W v l l stad t, Kreis Fried« berg.
icrvrophclen tagen, toll auch der .va'.-ruai' Ets tnift zpchttec bringen. Auch an Stürnicn soll er reich sein. Wie int) ue» sterttig. ob diese Propheten recht l.'halten, denn seit Samstag liegt ein ielckt-r Frühlitigsduit in der Luit, der wahrlich nicht aut Frost und Schnee hinweist, und der milde, s o n n i g e » « n tt i n g hat das bestätigt.
Unter dem Wilditande benscht in diesem Ial.ac große Rot. Bei einer Absuchung in 'Sir ft ein tourten .46 Rehe mit 55 Hasen tat auiqcftinhctt, obwohl an mehreren Stellen ga- süttrtt wird. Ta cs in der letzten Zeit voriekommen ist. diß las Wild aut dein Friedhof die Kränze am den irischci, Gräbern abgeircssen bat, wird setzt auch ant den Fiiedbösen das Wild gefüttert.
** Ein he i i i i ch er F r c m d e n l e g i u n ä r. Ans einem Brici, den ein zurztit bei ber Fremdenlegion diciiender, 2 < Jahre alter Mtainzer an feinen Bruder geschricbeu hat, gibt der Mainzer Anzeiger die tiachsolgende Stelle toi-der: „Wen die Götter ptr- ttichtcn toollen, de» schlagen sie mit Blindheit: ich ging in die Legion. Ich habe dreien Schritt schon tanseitdnlal vcrilucht und verwünscht. denn von hier an begann ein Leben, io traurig, wie ich es nie geglaubt hätte. Eine Well voll Elend toitl ich Tir erzählen. Harte Arbeit, schlechtes Eiien, Fieber, tneislens ungeinndrs Trinlwaiier. Und es hat manater letue Ahnung, was es heißt, in glühender Somienbitze. schwer bcvackl. zu marichiereti. Wer in dar Kolonne schlapp macht, dem werden Geioebr und Patronen abge nomnieti, und cr wird, so unglaublich es ktiugl, seinem Schicksal in der Wildnis ü b e r l a i i e tt. So gebt cs hier zu. Ich schreibe Euch keine Enindrntgeu. Tie armen Karle iinftcl man gewöhnlich mit abgrschiiilteneu Kopien, ivelche die Marottoner ihrem Kaid nackt Thassa bringen. Wie mancher junge, lebettsirnhc Kerl latn hierher, aus Abentenerluil. cr ging vcrgeiien und unbetveiul verloren, ne alle Itaveu es bitter bereut. Jetzt ist hier Winter. Am Tage dorrt einem die Lonne last da« Gehirn gus und natms iriertS Ew -taba, nt man teilt Leben nicktt sicher vor den Wilden. lind dos alle« inr etttcn-ous l Pjg. ingltch. llnio bann dtcte aus aiiftt Winkeln der Erde zutatttmengewütiette tüeielli'hatt. Hier tindet iilb alles zusantmen: vom Lehrling, der dem Meister tocggelauiett ist brs .zuvt abgedanfleu Prose-ssor und Luutpeugeitttdcl aller Art. lind tote wird man da als Teittichcr betrachte,, beim deutsches Element iji am stärksten vertreten Ich bin im zweiten Regitneiit, srüber ivar ich rm ersten. Warnm ich weit in die Wüste gesteckt worden bin, schreibe ich UN Itachttcn Brief. Ich will Tir darin auch meine Flucht 'i£®. af'J C arct r v l,,c vstildertt. iua-3 ich im ersten Regiment in Ltd, Bel-z>bbes und vor dem Kriegsgericht in Oran criabren mußte. Wenn es einmal zum auneniett kämmt, dann jage ich mir verdammt eine Kugel Lurchs Hirn. Die meisten hier haben dieselben töedansen. — Lieber Bruder zzch übertreibe nichts. Alle«, was über die Freni« tr ist Wahrheit. Ich tvill nicht versuchen.
"wecken, ich weiß ja doch, bas; ick, keine gute l 1 ' 1 veuch habe. Aber ich glaube, die Bande de« Blutes -5!,, !. L ' t ltn iimnavdei, dock, das Herz zum Herzen reden.
' hvbe ubcrdaupt nur geschrieben, um unsere i tttt- S«/«' ” ru &f r , 11 lvartten Halle unseren Jüngeren stets
1 ' m welchem Elend ich stecke. Meine Pbantaii-a reicht o? i u schildern Auf mindestens neun Arlikc! stellt «212, u * öS 1 H^bannuiig nackt Re» Kdledomen Ich habe allen ■ P**?} SP S traTc l abcr lieber zehn Jahre noch Butzbach, da bin ich MS Mensch noch geachtet!"
-JLh e i ",e Mitteilu >ige n. Iu Beuern lourde be, cuiei HvMagcrn der H>olzinacher der Führer der eine» Rotte verletzt, Er erfnest zchwere Wunden im Gestcht- > In dem


