Iptots SiciQ »nd blauer 3tnö)l, io erreicht NIL» den Waldrand bei der Eichelauelle und fährt uon da, den Waldrand stets zur Linken, zu den Klubhäusern empor, schwerer zu finden und bei Nebel oder Dunkelheit nicht anzuratcn ist der mit gelben Krenren »larkicrie, an den Forellciiieichen vorbeifübrrnde Weg. Man folgt vom Wicscnhof der Oberwaldstraßc ieuva 1 3t.) bis ju der von Rudingshain kommenden, die Siraßc fast senkrecht ntmeidenüen, mit roten Kreuzen markierten Haussee. der logen Dreffenbachstrosik vier rechts eine kleine Strecke eben hin bis zum Fabrdamm des oberen Forellenimch« Links über dieser »um Forstschutzdaus Barockenhüttc. Bo» hier aus einer Schneise etwas ansteigend weiter bis zur alten Ulrichftcincr Straße, auf der man dann nach rechts zum Waldrand bei der Eichclauellc fährt und dairn, wie oben, nacki den« Hoherodskopf
Die Fahrt Mücke—Hoherodskopf ist nur bei ganz guten Schnee» Verhältnissen zu empsehlen und eignet sich, insbesondere der untere Teil Ulrichstcin Mücke, nur zur Rückfahrt vom löoderodskovs. Dauer 5—6 Stunden, Rückiabrt je nach den Schnceverhältnifsen weniger.
Westerwald. Bo», Stegskopf nach Rarienberg.
Zugangswcgc zum Stegskopf find verschieden beschrieben Bon ihni steigen wir nach Derschen hinab und von da aus scher die Höhe nach Friedcwald. Don hier waichern ,oir nach Langenbach und auf sehr guter Straße nach Kirburg. Von Kirburg fahren wir südöstlich aus die Maricnberger Höhe und in einer schönen Abfahrt nach Marienberg. Auf der Maricnberger Höhe steht ein Aussichtsgerüst, dessen Besteigen ,edoch mit Gefahr verknüpft ist. Die Wanderung, die etwa 15 Kilometer lang ist, ist bei. jedem Schnee zu machen.
Sport.
— Die deutsche L k > l a u t n> e i st e r s ch a l t. Bei den Wettläuieu um die deutsche Skiiueifterschast zeigte sich beim großen Langlauf deutlich, daß di« Norweger n»r »och weit überlegen sind, iven» es sich »», lange, schwere stählten handelt. Der Sieger Simonie» durchinhr etwa 17 Kilometer >» I Stunde 28 Mtnuie» 38 Sekmide»; der beste Deutsche endete erst ans de»> fünften Mali. Tag beim Hindernislani der Schweizer Cavure de» Norweger Simonie» »m 17 Sekunden schlagen konnte, diirtte au! Zufall beruhen. Daiür haben ivir eine recht »»ermartele, dafür aber »in so erfreulichere Ueberraschnng erlebt. Beim Sprunalaui siegte» die deutschen Lanier überlege». Erst aus de,» siebenlen Platze endete der Roriveger Guilnestad, Mid Simonie» iourde gar nur Zehnter! Edler v. d. Planitz stand dreimal 34 Meter und stellte mit 41,5 Bleiern einen neuen Rekord aui, und das alles ln geradezu klassischem Stile. Und der junge Baavez da! Nicht ninlonst den Preis für den „schönsten' Sprung dekomme» Ter Beweis ist erbracht, dag ivir heute Skiläufer besitze», die der gute» Norweqeiklasse nicht mehr nachstehe», wenigstens nicht i»> Springen. Dag die denlichc Meisterschast der Norweger Gmmestad erhielt, verdankt er hanistlächlich seinem gnle» Abichncide» im Lang- laut (2. Platz Aber hätien die besten Dentichen nicht aus verschiedene,, Gründen auigebe» müsse». Iver weiß, wie es geworde» iväre. De» zweiien Platz i» der ckbeisterschast belegle O. Perry Smith, der im Langlauf Biertcr, im Spruuglaus Dritter Ivar. Dritter ivnrdc Simonie».
vermischte».
* Selbsthilfe der Berliner Tischler gegen die Arbeitslosigkeit. In der lctzlen Ouarlalsversammlung der Berliner Tischlcrinnung berichtete Obermeister Rahardt über einen sehr interessanten Berinch der Meister »nd Gcscllrnschast zur igeniciniamen stlbwchr der in der Berliner Holzindustrie herrschen- den Arbertslosigteit. Wie Dbermcislcr Rabardt beiichlrte. stehen gegenwärtig in den Berliner Tischlereien über M00 Bänke leer, und namentlich die Fabrikation einfacher und billiger Möbel ist immer n br and Groß-Berlin vrrdrängt worden. Die Innung ist daher mit drn Vertretern der Gesellcnschast zusanimengetretert, um den Versuch zu machen, diesen Geschäfiszweig i» Berlin wieder lohnend zu gestalten und so der Arbeitslosigkeit ivenigstcns etwas zu itencrn. Das Ergebnis war ei» Preisausschreiben für einsache Wohnungseinrichtungen, aui das 105 Eiitwürsc riiigcgangcn sind, die augenblicklich von einem Preisgericht geprüsl werden. Dem- nächst sollen Spezialisten ans Kreisen der Jiinungsmitglieder bc- liifen iverften. um an Hand der hreisgekrönten läitwürtc genaue Berechnungen ankznstelsen. Es handekl sich um eine Wohnung,
bestehend ans Wohnzimmer, Schlaszimmer und Küche zum Prepe von nur 600 Mark. Mir die Entwürfe wird Musterschutz genommen, die Fabrikanten sollen durch die Erteilung von Lizenzen gcbundc» werden. Aus der dieslährigen Frühsabrsmessc in- den Ausstellungsballen am Zoo werden die Arbeiten nach den Wett- beiverbsenlwürse» ausgettclll werden. Die Jniuingsversanimsung genehmigte cinstrmmig das Unternehmen.
* Uebcr eine Ka i s c rsg e b » r t sta g s f c i e r abstinenter Studenten wird der Tägl. Rnndschan I.zeschrieben, „Eine erhebrndc Kaiscrtgcbnrtstagsscicr veranstalteten am L7. Januar die sreideutickien Studcnien von Jena^ (Die akadeiniicknn Wandervögel, der Deutsche Bund abstinenter Studenten, der Wan derer und die Frcucharen.) In langem Zuge zog man mit LGckcln beraui bis zum Bismarckdcnknial auf einem Berge über der «tadt. Ein älterer Student nahm das Wort, Tic Jugend von 1014 sei würdig der iw» 1813, sic hätte sich ihre Batcrlandrtirbe erivan- derl. Sic verschmähten es. Kaisers Gcburjsta.i mit Alkobol zu ieier». denn diese Feier sei ihr mehr als ein bloßes Vergnügen. Wieder in der Stadt, warf man dann die Fackeln vor dem ehrwürdigen Hanirieddcnkmal zusammen." Dazu bcmerkl das augc- sühltc Blau, Warum muß den Deutschen, die bei der izrier von Kaisers Geburtstag ein Glas Wein oder ein Glas Bier trinken (oder noch eins dazust dir Feier ein bloßrs Vergnügen letn. Könnte inan die Enthalliamkeit nicht bloß aui da» Gilt des Alkohols, sondern auch aus das Gilt der Worte erstrecken, so wäre dics entschieden bei solchen Osklegcnheiicn sehr zu loben.
* Beim Spiel mit einem Desching, wie au SS t c t- t i n gemeldet wird, erschoß gestern der 25 Jahre "lic Lithograph Becker seine 22jähriac Bram Pieper in deren Wohnung in dem Augenblick, als sic durch die Tür in, das Zimmer trat. Das Mädchen wurde in die Schläfe getroffen und ivar sofort tot. Becker wurde verhaftet. Die Polizei steht aus dem rrland- punkt. daß cs sich um einen Uuglückssall handelt.
* R a h r u n g S s v r g e n A,n Mittwoch nachmittag versuchte der Arbeiter Düblcr in Reinickendorf bei Berlin, der fett drei Tage» noch längerer Zeit schiverer Entbehrungen wieder Arbeit hatte, diese aber abermals verloren hatte, durch Trinken von L l, i o 1 sich das Leben zu nehmen. Seine Frau entriß ihm das Gift, lief ans die Straße und trank ebenfalls, nach wenigen Schritten brach sic bewußtlos zusanimcn. Man brachte die Unglückliche »> dir Wohnung, wo man auch den Mann bewußtlos aussand. Die Frau starb nach kurzer Zeit. Den Mann brachte man nach dcni Krankenhaus, Ivo er schwer dar- nicdcrliegt.
* Eine Kugel aus der Schlacht bei S t. P r i ll a t. Aus Kirberg iKreis Limburg) wird berichtet, Eine Opera» tioi, infolge einer Verwundung im deittsch-iranzösiicheii Krieg iourde dieser Tage an dem hier lebenden Veierancn und Gerberei» bcsitzcr Wild. Lcher vorgenommen. Leber, der bei dem Grenadier» rcqimenl Kaiserin August« den Feldzug milmachte, wurde in der Schlacht bei St. Privat durch drei Schüsse schwer verletzt. Ein Schuß ging durch die rechle Schulter, einer durch das rechte Hondgelcnk, ein dritter Schuß »reifte den linken Oberarm. Nach l> .jährigem Krankenlagrr im Lazarett wurde er vor 41 Jahren als gesund entlassen. Bor Jahresfrist etwa machten sich wieder Schmerzen in der Schulter bemerkbar. Eine starke Bcreilcrung machte nunmehr eine» operativen Einqriss durch Oessnen der alten Wunde nötig. Tic Operation nahm einen gnten Verlaus und der Patient befindet sich verhättnismäßig wobt. ES war ein Stück der Kugel in der Wunde zurückgeblieben und hatte jetzt — nach 43 Jahren — die Operation nötig gemacht.
* Familicntragödic. Aus Grünbcrg (Schlesien). 29. Jan., meldet ein Privattclegramin, Gestern nacht kehrte der frühere Nochtvolizeibcamte Simon, der von seiner Frau getrennt lebte, von außerhalb hierher zurück und stieg vermittels Leiter in die Wohnung der Frau in der Fleischerstraße und erschoß die Frau, den vierjährigen Sohn und sich selbst.
* Rauban fall. Aus Biberach, 29. Jan., wird gemeldet : Ter Altcrtumshändler Karl B a»r wurde bei einem Raubaniall durch einen Holzbildhauer getötet. Dieser hat sich hieraus selbst erschossen.
* Ein Kamps ums Leben. Aus Brooklyn Ivird gemeldet, Bon dem Tache eines siebenstöckige» Gebäudes wollte sich »achis eine Bluscnnäherin stürzen. Ein anderes lstjähriges Mädchen versuchte die Selbstmörderin zurückzuhalten und cs kam aus dem Dache zu einem verzweifelten Kampfe. Die Selbstmörderin
stützte sich dann herab, während ihre Retterin mit_bcn Beider» an einem Hake» am Schornstein hängen blieb. Die Selbstmördcriii siel zunächst nur zwei Stockiverle tief, schleppic sich schwer verwundet zum Rande eines Daches und stürzte sich dann nochmals herab. ,
* Eine neue Insel Aus Tokio, 28. Jan., wird ge- ,neidet, Vulkanische Ausbrüche bildclcn in einer Ent- sernung von acht Kilometern von den Bonin-Jnseln eine neue Insel. ___
Märkte.
Ic. Wiesbabeu, 2ii Inn. He»- und Strohniarkt, Angeiabren ivaien 16 Wagen mit He» und Stroh. Mo» notierte:
Heu 8,80 — 7,40 Pik. Sir oll <Richtstt 0 b> 4,4 >—0,00 Mk., Krumm- stroh 4,00—0,00 Pik. — F ru ch tm arkt. Haler 18,40-00,00 Mk. Alles je 100 Kilo,
(In einem Teil der Auslage wiederholt.) lc. Frautiurt a. M. P l e h h o s ma rkt b eri chl vom 29.Jan. Austrieb: Rinder 104. Ochsen 34, Bullen 2, Kühe und Färsen 88,
Kälber 830, Schale 138, Schiveine 1519, Ziegen 0.
Tendenz: Rinder, Käsher, Schale n»d Schweine lanasam, bei Schiveinen Uebcrstand. Preis sür 100 Pfb.
Leveno- Süsta.yi- gemicht.
» Kälber.
linste Mastkälber .......
Mittlere Mast- »nd beste Saugkälber.
Geringere Mast- »nd gut: Sangkäiber
Geringere Saugkälber......
«och as e Stall mastschaie:
Mastlämmer und jüngere Masthamnie!
Schwein»,
Pollfleischige Schweine von80-100 't?
Lebendgewicht ........ 52.00—55.00
Pollsleischige Schweine unter 80 Hz
Lebendgeivicht........ 52.00—54.00 65.09—67.0)
Dollficijchtge Schweine von 100—120 ie;
Lebendgewicht........ 52.00—55.00 65,00—68 OO
Bollfieischige Schweine von 120 —150*'
Lebendgewicht........ 52.00—552)0 85.00-68.0)
Mt.
Mk.
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110 -117
. 68 - 63
98 -105
. 54 -57
92-97
. 50—53
85-90
. 43-45
94-98
65.00—68 0)
Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben.
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Höchste Tenweratur am 28. bis 20. Januar 1914 = + 1,6 “C. Niedrigste . . 28. . 29. „ 1314 =* — 1,1 •,
Niederschlag: 1,0 ww.
Hohenlohe
Hafermehl
macht Die Eäuglingsmilch leicht verdaulich. verhütet Erbrechen und Durchfall. Deshalb ist cs die einzig richtige Kindernahrung. wenn Muttermilch fehlt.
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