di« zum 20. ftebninr 1914 bei dem Amtraericht gepuenheim au-
zuincldcn- — In bem Kouknrsveriahrcn über den Nachlaß de«
Jakob W a n n e r II., Weinhcindlcr i» M a i n $ • R o ft c [, ist Schlußtermin a»i Tonnerstaa. 19. Februar 1314, vor>„itlaa» 11 Mir. vor den, Großh. Amtsgericht Mainz. Zimmer 309, bk- stiinmt. - I" den, Kanknrsvcrsabren über das Vermögen dc- offenen Haiidelsgeicllsckioft in Firina H. Degen & F r a » z gm e a e r i ch in M ü n st e r und deren fflt [cflirfmitev iniflo Degei! und Franz Eduard Giegcrich dalelbst ist Schlußtermin air Tienstaa. 17 Februar 1914, vormittags 9 Uhr, vor den itzroßbcrzogl Aintsaevicht Dieburg. Zimmer Rr. 4, benimm!. — In dem Konkursverfahren über den Nachlaß der Leonb. D i e l, l 11 lrheleute in Lorsch ist zur Abnahme der Schlußrechnung ocs Ncrwaliers, ,„r Erhebung von Eiivendungen gegen das Schluß. Verzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichligenden Fordertttiget, der Schlußtertni» aus Freitag, den 13. Februar 1914, vormittag« lü Uhr, vor dem Großh. ?lmtSgericht Lorsch benimmt. — Da? stoukurSverlabren über das Permöge>> der Mainzer Versieh e r u» g S g e1 e 111 d) a ft, e. t>. 91t. 8 in Liquidation in Mainz, ist nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins an>. gehoben.
Landkreis Gietzen.
= Albach, 27. Ja». Heinrich Stumps und Frau, geb chöbel, ieierten ihre silberne Hochzeit.
Utphe, 27. Jan. Die Wiesen der Braiin- selssche» StandeSherrschast mit einem Flächeninhalte von 8840 Quadratmetern wurden vor einigen Tagen verlaust. Da hier der Landhunger sehr grob ist, hatten sich viele Kau,', liebhaber eingesunden. Das Höchstgebot betrug 5000 Ml., also 73 Psg. für den Quadratmeter (1825 Mk. für den Morgen).
Kreis Büdingen.
c>. Bad Salz hausen, 27. Jan. Der älteste Sah» des Försters Keminbach, ein Finanzamtsgehilfe in Friedberg, hatte sich in Friedberg ohne Wissen der Eltern eine, Bruchoperation unterzogen, an deren Folgen ev j„ der nächsten Nacht zum Sonntag verschied. Heute wurde de, junge Mann, der kürzlich erst die Prüfungen zum Einjährigen imd FinanzamtSgehüsen bestanden hatte, aus dem Friedhose zu Kohden bestattet.
Kreis Alsfeld.
AI S s cl d. 26. Jan (S t a d t v o r st a II d s s itzuu g.i Ter Vouitzcridc verliest zunächst eine Eingabe mehrerer Arbeitsloser, die bei der Stadt um Errichtung von Notst a n d§arbcitcn uachsucheii mit der Begründung, datz durch das anhaltende Frost- roetter sämtliche Bahnbauunlcrnchiiier die Arbeit eingestellt hätten und an eine andere Arbeitsgelegenheit vorläusig nicht zu denken sei. Ter Vorsitzende lenierkt hierzu, es müsse anerkauni werden, rast viele Arbeiter durch die ■ Arbeitseinstellung der verschiedenen Bausiime» arbeitslos geworden seien. Er sei in der Lage, sosort 10 Leuten Arbeit zu gewähren und zwar Erdbcwegunas- und Räumungsatbeiteii am alten Brauhaus. Gern.-Rat Jakob urünscht, vor allen Dingen bei Vergebung von Notstandsarbeite» die verheirateten Arbeiter zu berücksichtige». ES sollen dem Vorschlag des Vorsitzenden enisvrechend eine Anzahl Arbeitsloser sofort eingestellt werden. — Enteignung von G e - J-ö 11 d/ z u r A »läge von Fußsteigen am R o ß m a r k t. Tie Stadt Alssetd benötigt zur Anlage von Fußsteigen am Rost- marlt von Äürl'chnermeister Ferd. »ick ctwa^ 4 Quadratmeier tstelände. Nackidem Herr Kick bas Angebot der Stadt — 10 Mark tül den Quadratmeter — nach eingehender Verhandlung nickst ailgeiminmen, vielmehr auf seiner Forderung — 20 Mark — de harrte, hatte die Stadt die Einleitung des EnteigminaSver- iahrens beantragt. Nach nochmaliger Verhandlung vom Großh. Klcisautt mit Kick in» dieser nun das Angebot der Stadl angenommen und weiter 15 Mark als eine besondere Entschädigung verlaugi. Hiermit erklärt sich null heute der Stadtvorstand einverstanden imd übernimmt ferner Kauf- und Vermeffungc-kosteil aui'die Stadt. — Dkl vorgelegte mit dem landw. Ausschuß ausgc- arbeitete Vertrag mit dem neuen Wasenmeister G. Euler von Hopsgarten wird genehmigt. — Die Vergebung der im öffentlichen Wettbewerb ausgeschriebenen Arbeiten sür die Wagenhalle ersvlgt an die Wenigstnebinende» mit Ausnahme der Schreinerarbeit. sür tvelchc mit Rücksicht auf die große Differenz zwischen den Angebote» eine neue Ausschreibung eriolgen soll. Bezüglich der Tckiioffcrarbkiien entsvinnt sich eine lebhaite Aussprache, da auch ein Schmiedemeister ein Angebot au! die Arbeiten abgegeben hat und iwar kommt dieser als Wenigstnehmeuder in Betracht. Tie Schloffcrmcistrr haben bereits Protest erhoben gegen eine eventuelle Vergebung von Schlosserarbeiien on einen Schniicdcnreister, Ivas der Vorsitzende miiteilt. Nachdem erörtert worden war, daß in ähnlichen Fällen schon Glaseearbeite» an Sckireineemeister vergeben worden seien, wurde nach ringehcnder Aussprache, an welcher sich insbes. die Herren Jakob. Eder ffür) und Lenti, wider) beteiligten, unter der Voraussetzung, daß der Schmiedemeister zur iachgemästei! Ausjührung der Arbeiten in der Lage ist, bejchtosscn, die Schlofferarbeite» dem Schmiedemeister Karl Heiser zu seinem Angebot von 244 Mk. zu übertragen (gegen die Stimme Leuth). - Eine Versicherung der Stadt und Qber-Realschule gegen Wasserschäden soll vorerst nickst stattsinden. - Um die P r a m i e n- n> g r kt l o t r e r i e mehr zu heben, bat der Marktaussckmß bc- schloffen, als Reklamegewinn einen Luxuswagen im Werte von 1090 Mk. zur Verlosung zu bringen, die Anzahl der lebenden 0>e- lüinuc zu verringern, aber wertvolleres Material anzutansen. Gemeinderat P l a n z ist gegen den Luxuswagen als Zugpreis und möchte höhere Beträge sür die lebenden Gewinne eingestellt wissen. Ter Vorschlag des Marktausichusics wird schließlich gegen die Stimmen Arnold. Ludwig, Plauz, Bastian und Müller angenommen, eine Erhöhung des Lospreises soll Nicht stattsinden.
Weiter wird noch beschlossen, die Bestimmungen de« Q r t S - b a u st a I u t s über die offene Bebaunngsweise einer Nensasinng Ui nnterwerscn unter Zugrundelegung des neuen Entwurfs und unter Aushebung It/ce einschlägigen Bestimmungen des Qrtsban- statuts.
Kreis Schotte».
— Herchenhatn, 27. Jan. Bei der B ü r g e r m e i ft c v - wähl, von der wir berichtete», ist ein Truckfehlcr »nterlansen. Der Bürg-emeisler schreibt sich nicht Roinps, sonder» Komp.
KrciS Friedberg.
L, Bad-Nauheim, 27. Jan. Im Laufe des Frühjahres iverde» auf de», Johonnisberge 9luSgrabu»gen stattsinden »nd zwar am AuSffchtSturni, da man bestimmte Aussicht hat, daß hier eine Kirche a»S der Zeit des BonifaziuS gestände» hat.
? Bad-Nauheim, 28. Jap. Das M i l i 1 ä v t » r h a » 6, das nach (einem im letzte» Jahr ersotgleu und alten ueuzestticheu Forderuuge» eutivrecheuden >ln>- u»d Eriveiterungsba» jetzt neben 9 Komniandicrten au Kurgästen 53 Unteroisiziere und Mnnn- iliasteu inid 19 Offiziere faifen kann, bleibt auch im Winter ge- bauet. Es bat gegenwärtig sogar 26 Kurgäste, die den ver- sckiiedcnsteii Trupventeile» des Heeres und der Schutziruvve an- gehören Zbre Bäder mühen die Militärkurgäste »ach Schluß der staatlichen'Badehäuser üu städtischen Konitzkystist nehme».
Hrssen-Nassan.
— Bieber, 27. Jan. Gestern abend kurz nach 7 Uhr geriet in de», zur Gastwirtschast Paul gehörigen ver,nieteten Hause die Scheune in Brand, die an Las Haus angebant ist. Das dort lagernde Heu und der Dachstuhl wurden em Raub der Flammen, ehe die Feuerwehr zur Stelle war. Mil einer Schlanchleitung ivurde der Brandherd unter Wasset gesetzt und so ein Umsichgreifen des FepeiS verhindert. E? gelang, das Wohnbans zn retten, ivelcheS schon ganz o.e- läinnt war. Der Brandschaden ist nicht groß,, zuinai das HauS versichert ist.
.. b Vom Untejrmain, 27. Jan. Das Tau,vetter bat i»>
Alnsserttande des Mains bei Eddersheiin und iveiter talwärts bpch keine Peränderunaeii hervorgerusen. Nach Mitteilungen er- ilhteiier Männer glaubt man, daß das Ho ch io ass e r nicht so schlimm wird, als »>a» allgeniein betürchtel. Trotzdem ist, uni seder Gesahr sofort beqegnen z» können, bereits em „»iiangreickiee Sicherheitsdienst von Koflheim bis Hanau organisiert warben.
N»iversität»»Nacvrictften.
Erich S ch ,n i d l s L e h r st u h i. Wie die „Hock,sch» 1- lorr." erfährt, tvirb die bisher vom verstorbenen lffehnmia! Professor Erich Schmidt bekleidele Professur der neueren deutsche,t Sprache und Literatur an der B e 1 1 i ne r Iliuvei io«k vorerst noch u» besetzt bleiben. I» die Lücke wird bvrstbergehend und zum Teil der Geheime Regiernngsral Professor Tr. Roethe einspringen, der in jedem Semester 'ine grüstere Vorlesung aus dem Gebiete der neueren deutschen Literalurgeschichte halten und zu dieser auch die studierenden Frauen zulassen wird. Ergänzend wird, wie im per gangenen Semester, auch weiterhin der Privatdozent Tr. Her- mann Schneider (Bonn) über neuere deutsche Sprache und Literatur Pvrlesungen und Hebungen hallen. Ter zum »rdenUichen Professor ernannte und zum Mitdirektor des ßermanischen Seminars bestellte Pros. Dr. Heusler wird in Zukunst neben der nordischen auch die germanische Philo legte vertreten. Tr. Heusler ist 186) zu Basel als Sohn des Rechtslehrers Universitätsprosessor Tr. Andreas Heusler geboren. Er studierte an der Universität seiner Vaterstadt, in Freiburg i. Br. und Berlin, und promovierte 1887 in Frei bürg. Im Sommersemester 1800 habililierle sich Heusler in Berlin für germanische Philologie »nd wurde im Januar 1804 zum n. o. Professor sür allgermanische, insbesondere nordische Philologie und Phonelik in der Berliner vhilosvvhi scheu Fakultät als Nachfolger I. Hofforns ernannt, 1007 wurde Pros. Heusler Mitglied der prcutz. Akademie der Wis- senschasten. Qstern 1918 ernannte ihn die Universität Leipzig zum Tr. jue. hon. eousa. Seine zablreichen Beröfsentlrchun- »en betresst» verschiedene Fragen der älteren germanischen Lüeralurgeschichre, der deutschen Verslehre und Mundarten künde. Von seinen Werken nennen wirk „Zur Geschichte der altdeutschen Bcrskunsl" (1891), „Goethe »nd die italienische Kunst" lI89l), „Urväterhort, die Heldensagen der Germanen" (1904), „Lied und Epos in germanischer Sagendichtung" (1905), „Die gelehrte Urgeschichte im altisländischen Schriitlum" lbO^h „Das Strafrecht der JsländersogaS" (1911). Ferner gib er heraus Jae. Grimms „Deutsche Rechts- altertünter" i mit 9?. Hübner).
— Tie Kaiser W , l b c l m » G e s e 11 s ch a s t zur Förderung der Wisseiisckiasten benl'nckNigt, nach Ferliastellmig der i,n Ban begriffenen Institute für Biologie »nd Arbeiterernälirung zwei weitere z» errichten, emä für Vhi>stologie, da« andere int ttzehiri>iorich»»g Man vofft. als Lener des ersten Instituts de» Professor Abderhalden-Halle zn aewiinien.
fi<rid)t»{aaL
— Treis n. d. Lnnida, 28. Jan. Kürzlich veröfsentlichteii wir unter Mericbtssaa! eine Notiz ans Darmstadt, in der e§ hieß, daß der Landmiel Woli in Treis a. d. Lninsa gegen die Taxation seines Anivesens durch das Ortsgericht Besch,verde eingelegt habe, vierz» teilt nr.S der Landwirt n»d Müller P d il. ffioll in Treis a. d. Lnmda »nt, daß er »>e einen Llntraq an! Erhöhung der Taxe seiner Immobilien gestellt habe. Diese Aussage des Hern, Phil. Woli ivirü »nS durch das Ortsgericht Treis a. d. Lda. bestätig!. !o daß offenbar eine bedauerliche PerivechselnnH deS Darmstädter Mitarbeiters vorliegen inuß.
Saarbrücken, 27. Jan. Das Schwurgericht verurteilte den 22jährige» Devotarbeiter Nikolaus Immanuel, der im September 1913 seine Geliebte erdrosselte, wegen Totschlags z» 12 Jahre» Zuchthaus.
vermischte«.
* Für 1 .5 0 0 0 0 Franken Schmucksachcn ge st o h » len In Nizza raubten in der vergangenen Nacht mehrere Einbrecher aus einem Juweliertaden Schmnckgegenstände im Werte von 150 000 Franken und fuhren dann im Auto davon.
* Sturmflut. Tie Stadt Santa Barbaxa an der Südffiste von Kalisornien wurde durch eine schwere Stnrmslu! adgeichniilen- sie ist ernstlich gefährdet.
■ Die Millionärin Josefine A m e it h in N e io Bork stürzte sich in eineni Ansalle von Geistesstörung ans den, 12. Stockwerk ibres Hanfes ans die Straße hinab mid fand dabei den Tod.
* Ein P e r s o n c nzug verloren gegangen. Wie der Berliner Lokalanzeiaer meldet ging ein Pcisoncn- zug ans Ehirago mit 100 Passagieren in dem überschivemm- ten Distrikte von Suma Bnrbaru verloren. Das Schicksal der Fahrgäste ist noch nicht bekannt.
* 8 Mark für jeden Mord Aus New Port wird gemeldet. Ein 23 Jahre alter Mensch erklärte vor dem Polizetgericht, ein: italienische Bande habe ihn unter Todesdrvhungen gezwungen, für sic 80 Bomben herzu- stellen. Für jeden Mord sei ihm eine Prämie von 8 Mark ausgesetzt worden.
* Jagd auf einen Räuber. Aus Titlis wird gemeldet: In deni entlegenen Stadtteil Nachelowl« umstellte die Polizei das Haus, in dem sich der berüchtigte Räuber Jmercli Schaili verbarg, während eine Sapeurkompagnic die bcnachbarlcn Tlraßen besetzte. Der Räuber lies in den Hof hinaus und gab mehrere Schüsse ab. Nachdem er seine Pa lronen verschossen hatte, sprang er über den Zaun in die anliegende Slraste, wo er durch verschiedene nachgesaiidlc Kugeln gelötet wurde. Bei dem Feuergcfecht wurden sieben Polizeibeamte, zwei Schutzleute, eine Frau und ein Kind vcr- wundet. In dem Hause wurden zwei fertige Bomben gesunden.
** V o n einem Löwen zerfleischt. Aus Nei- robi (Qstafrika ivird gemeldet: Der Deutsche Fritz Schindler, Mitglied der von Paul Ra in ah veranstalteten kincmalo- graphischen Expedition, ivurde am Samstag, ivährend er einen Löwen aiifznnehmcn versuchte, von den, Tiere ange>- sallen und ist am Dienstag den dabei erlittenen Bcrletzuiigen erlegen.
* 75 Menschen untgefontnien. Aus Tokio wird gemeldet: Be, einer Brandkalaslrovbe in einem javanischest Kino- lheater sind im ganzen 58 Kinder, 16 Frauen und ein Mann um - gekommen. Zehn Personen wurden verletzt.
Kleine Tagerchronik.
Unweit M e k k a wurde eine Karawane von ^ahlreülien beivassneten Arabern nbcrsallen: 60 Pilger sollen ge»
tötet worden sein.
Märkte.
Ie. Frautsnrt M. Schwei new arktbe ri cht vom 28. Ja». Lliilaetrieben waren 1719 Schweine. Vollsteffchige Schweine von 89 bis 100 iz Ledendge,nicht 52.50—55.00 Pik.. Schlachtgewicht
66.00— »8.00 Mk.. vostfleisebige Schweine unter 80 kg- Lebendgewiiht
52.00— >4.0v Mk., Schlachlqewicht 65.M—67.<0 Mk.! vollsteffchige
Schiveine von 100—120 kg Lebendgeivicht 52.00—55.00 Mk., Schlackitaeivicht 65.00 —68 Pik.: vollsteffchige Schweine »on 120
bis 150 kg Lebendgewicht 52.60—55.00 Mk, Schlachtgewicht 65—67.00 Mk. Geschäft langsam, bleibt Ueberstand.
s«. Fra»ts«rt ». M„ 28. Jan. kOrto.-Takeqr. das .Gieß 9!lta.*) Simtliche Notierungen der tienligen Frucht markt v «ü^e Weizen (Hiesigerl Mk. 19.25—19.50, Kurhesüscher Pik. 19.25 — 19.50, Wetterauer Pik. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 16.00 bis 16.25, Gerste (Wetterauer) Mk. 16.50—17.25, Gerste, Franken, Psälzee, Ried Mk. 18.25-17.50, Hafer Mk. 16.00—18.25. Mais Ptt. >4.75 kts vthoch Weijeninehl o Mk. oo.00—00.0th Wetzenm-Hl i Rk. 00/ 0—00.00, Weizenmehl NI Mk. 60.00—00.00. biogg-n- mehl 0 Mk. OO.'iO—oo.oo- »ioggenmehl 0 I Mk. 00.00—00.60,
Aoggemnehl I Mk. 00.00-W.00, Weij-nklei- Mk. 0.60—0.00. Weizenschalen Pik. 0.00—o.vth ffivggenkleie Mk. 00.00—00.06
Malzketine Mk. 00.00—904XH Biertreber 00.00—00.0 <h Raps Kg, 0.00-00.00, Futlergerstc Mk. 00,00—00,00. Lilles per 100 Pik. ab hier.
1«. Frankfurt a. M„ 28. Jam (Orig.-Telegr. des .Giei. Anzeigers'.) K a rt v s, e I in a rkt. Man notierte: Kartoffel»
n Waggons Wk. 4.00—0.00, >m Kleinhandel Pik. 5.00—5.25 für ji
100 Kg.
r«. Frankfurt a. M.. 27. Jan. Heu- »nb St robmar! I.
Angekrhre» waren 5 Wagen Heu, l' Wagen Stroh. Man notierte veu .8,1—3,00 Mk. Stroh <Kornla»gstroh> 0.00— .o» Mk.. Wir» ftroh 0,00—0,00 Pik. Silles je 50 Kilo. — Die Zufuhren waren
ins den Kreise» Lberlatziins, Hanau >i»0 Dieburg.
Amtlicher Wetterbericht.
O e (s c n t l i ch c r Wetterdienst, Gießen. Welterausiichten in Hessen am To»»erstag, .den 29. Jan. 1914 : Zunächst kalt und trocken, später Erwärmung. Niederschläge, icm-
iche Winde.
schneebeeicht »er Schiklubr Sieben.
Hoberodskovl. 2, Zentimeter Neulchnee. Uebcrall »o> züglichc Schibahn bis in die Täler.
Letzte Ilrtchttd'tcit.
Bulgarisch-türkische Verhandlungen.
Köln, 28. Jan. Einer 5!iinstantinovclcr Devcschc zufolge giaubt man dort mit Bestimmtheit a» das Gerücht, die bch l a a r i s ch - t ü r k i s ch e n V e r h a n d 1 n n g e n beträfen die Rück gäbe von Dedcagatsch an die Türkei.
Petersburg, 28. Jan. Die hiesige und die Moskauer Presse ist beunruhigt über den jetzigen Zustauü au! dem Balkan Ans bester Quelle erfährt ein Blatt, daß zwischen Bulgarien nnddcrTürlci ein Osscnsiv-Düiiönls gegen G r i e - chcnland abgeschlossen worden sei.
T ü r k i s ch - g r i c eh ! s ch e Besprechungen.
Kon st a n tinovc l, 28. Jan. Wie in türkischen Kreisen verlautet, soffen hier türkisch-griechische B c s p r e ch u » ge n in der Jnsejfraqe stattfinden, an denen Benizetos und bei stalienischc Botschafter teilnebmen werden. Griecheniand ist offen bar, wie aus unterrichteter Quelle »iitgeteilt wird, zur Gewähr»»., de, Autonomie sür Ehios und Mytilenc bei entsprechender Ent schädigung bereit. Diese Entschädigung wird um so größer sein, je größer die Autonomie ist. Gegenwärtig ist ein bescheidener Qt> timismuS in der Jnselsrage jedensaffs berechffgt.
Unruhen in B rit i sch - O stas r i ka.
London, 28. Jan. Wie das Reutersckic Bureau eriährt, bc stätigt ein Telegramm deck Gouverneurs voll BritffckxOstasrika die Meldung von eineni Ges echt mit Eingeborenen in de-r Nordostecke des Patronats. Ein Offizier und einige Soldaten ivurden verwundet.
Eine Verschwörung in Mexiko.
Pc c x i k o, 28. Jan. Hier ist eine Verschwörung gegen Huerta entdeckt worden. Für den Monat Februar war ein Staatsstreich aepiont. Tie ganze Nacht waren Geheimagenten nnterivegs. Tie Fäden des »ompioits soffen sich in den Hände» des Generals Gonzales und des früheren Potizeichess ‘ Ober» Kilo befinden. 42 Verschwörer, darunter 22 Abgeordnete, sollen verhaftet und teilweise ansgewiesen, U-illwife erschossen worden lein. Tie Polizei soll in die angeblich von dem Expräs, deuten Tiaz unterstützte Verschmorung mitverwickclt teilt. Bei hastet ivurden auch General R a s e o n, Senator E n v i q u c s und der Anwalt R e q u c n e. Ferner soll eine Militärverschwörung gegen Huerta im Gange gewesen sein.
Zum Erdbeben in Tokio Tokio, 28. Jan. Tic Polizei von Kagoschina Hai sest- gestellt, daß bei dem Erdbeben 33 Personen I, m g e k o m IN e » sind, während 18 Personen vermißt werde».
Eine neue Bahnlinie in China.
Peking, 28. Jan. Ter Berkchrsminifter und die Banane Industrielle haben am 21. d. MtS. einen der Bestätigung durch das Hanptburenu der Bank in Paris nnterlie^cnden oorläusigen Vertrag zum Ban einer 4M englische Meilen langen Eisen- bahn von Jünnanfn nach Tschnngking imterzcichnet. Tie Bahn bildet ein höchst wichtiges strategisches Bcrbinduugsglicd der sranziffiichen Linie von Haiphong sowie der sranzosisch-bclgischeie Linie von Fatung mit Lanischau, Haimönting imd der Haiwtlinie Peling—Hankau. Tic französischen, rnffischen und belgischen Interessen gelangen damit in den Besitz eines ungeheuren Bahnnetzes in einer Länge von 4M0 Meilen.
schon fenge darüber nach, wie ich es Ihnen beibringen soll, dass Sie gegen Erkältungen nicht erst dann etwas tun, wenn es zu spät ist Halten Sie doch ständig
Eu toi - Bonbons
Im Hausei Früh genug genommen, können Sie manchen lästigen Katarrh dadurch verhüten. „Eutol-Bonbons“ sind jetzt in Blechdosen verpackt und kosten nur Stt J*f«. Achten Sie auf die geschützte Marke „Eutol“, denn oft genug wird man Ihnen minderwert. Bonbons dafür anbeeten.
Seifte grimmigste Sonne zeigt er znmeist
im fjanuai’/ der Wmter nämlich. Dann muh man besondere 'Sorcifalt auf die Gesundheit verwenden, und die zweck« mänige Kleidung allein reicht da nrct'l ans. Eine der beiten SBaffen gegen die Gefahren deo Winters sind Favü iman achte auf den Namen!» ächte Sodener Mineral-Pastillen. Sie sind glänzend bewährt - vorbeugend und bekärnpsend -- bei akuten und chronischen Katarrhen, hartnäckiger Ber schleimung, Hutten, stimmlicher Indisposition :c. ,>mis ächte Sodener sind überall für 83 Psg. zu haben.
0S
O
Schwerhörige?
und die Herren Aerzto bitten wir. unseren SachverätAndi^en m \ besuchen, der am 1387 hv
Freita«:. den 30. d«. Mt*., von 0 Uhr vormittag bis 6 Mir narlimittags
in Giessen, Hotel Scbiiiz, Bahnbofstrasse
unsere von ärztlichen Autoritäten empfohlenen Hörapparate kostenlos und unverbindlich vorfuhrt.
Wir machen besonders auf unsere speziell für Theater, Konzei Versammlungen ete. ne» konstruierten Instrumente aufmerksam.
Bentsche Btephone Company 0 . m. b. H, Frankfurt i Main.


